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Montag, 28. Juli 2014

Wie die USA ihren Dollar retten wollen und ihn immer mehr in die Ecke drängen ...


Auch wenn es längst feststeht, dass Russland nicht schuld am Absturz des malayischen Jumbo MH17 ist - weder direkt noch indirekt , sollen am Dienstag die Sanktionen gegen Russland verschärftt werden! Was wollen die USA und die NATO-Staaten damit erreichen? Können sie wirklich Russland in die Knie zwingen? 

Wer sich die Reaktionen anderer Länder ansieht, wird das Gegenteil feststellen: Um den US-Dollar wird es immer einsamer. Sogar ein NATO-Mitglied wie die Türkei will den Handel mit Russland nicht mehr via US-Dollar abwickeln. Sondern über ihre nationalen Währungen - der türkischen Lira und dem russischen Rubel. 

Das bedeutet für den US-Dollar einen weiteren Image-Verlust!
Ja, auch ein anderes NATO-Mitglied - Frankreich - will seine Währungsreserven nicht mehr in Dollar halten! Ein weiterer Image-Verlust für den US-Dollar! Verlassen die Ratten das sinkende Schiff US-Dollar? 

Derzeit sind die Devisenreserven der Notenbanken dieser Erde zu 60 % in US-DOllar angelegt - Tendenz sinkend! 

Mit jeder neuen Sanktion erreichen die USA keine Stärkung ihres Dollars, sondern das Gegenteil: Immer mehr Länder dieser Erde entscheiden: Raus aus dem Dollar! Wir brauchen den US-Dollar nicht mehr als Transferwährung - der Dollar hat ausgedient! Wann wird sich diese Tatsache bei Obama & Co. herumsprechen? 

Der nächste Schlag wird ein eigenes Währungssystem der BRICS-Staaten werden! Wie wollen die USA dies verhindern? Mit Waffengewalt? Die USA haben sich in den letzten Jahrzehnten überdehnt, sie haben zu viele Kriege geführt. Teuere Kriege, die nichts gebracht haben! Außer dass die USA eine Spur der Verwüstung und des Terrors hinterlassen haben! Schauen wir als Beispiel nur nach Afghanistan! 

Wie denken die US-Bürger selbst über die Sanktionen gegen Russland? Ein Beispiel: Da verbot die USA die Einfuhr von Kalashnikovs. Und wie reagierten die US-Bürger? Sie stürmten die Waffenhändler und kauften die Lagerbestände leer! Das Sturmgewehr Ak-47 ist halt sehr beliebt - wegen seiner robusten Bauweise, seiner Verlässlichkeit und wegen des niedrigen Preises!
Der normale US-Bürger versteht die Welt nicht mehr! Er darf nicht mehr diejenigen Waffen kaufen, die er möchte! Was wird passieren? Der Waffenschmuggel wird noch mehr aufblühen als jetzt! 

Dies ist wieder ein Beispiel dafür, wie die Obama-Administration am Willen seiner Bürger vorbei regiert! 

Wenn die USA weitere Sanktionen gegen Russland verhängen, dann isolieren sie sich selbst! Sie schaden sich selbst. Sogar die treuesten Mitstreiter wie England und Frankreich halten sich nicht an Sanktionen gegen Russland, wenn es um Waffenexporte geht! 

Nur das Merkeldeutschland fordert weitere Sanktionen - sehr zum Schaden der deutschen Wirtschaft! Frau Merkel, haben Sie noch nicht erkannt, dass Sie aufs falsche Pferd gesetzt haben? 


Veröffentlicht am 25.07.2014 von mindw99

Übernommen von OverBlog

Mittwoch, 2. April 2014

Krähenmord im Frühling

Endlich ist das Frühjahr da, die Vögel suchen sich schon ihre Partner und setzen ihre Nester instand. Ich schaue gerne zu, wenn zum Beispiel die Feldsperlinge  energisch ihre Nistplätze vom Vorjahresdreck säubern. Dann fliegen alte staubige Polster  und Federn im hohen Bogen aus der Rohröffnung. Voller Eifer sammeln die kleinen Kerlchen dann neues Nistmaterial, wie Moos und Riffels Unterwolle. Die lege ich extra in kleinen Büscheln hin. 

Und auch drei blauschwarzglänzende Rabenkrähen flogen jetzt öfter über meinen Hof. Dann waren es nur noch zwei. Diese beiden fühlten sich hier richtig wohl. Es sah so friedlich aus, wenn sie etwas gefunden hatten und es gemeinsam aufpickten. Abends saßen sie  länger in meinem alten knorrigen Apfelbaum. Dicht nebeneinander, es sah so schön und friedlich aus. 

Bekanntlich bleiben Krähenpaare ein Leben lang zusammen. Sie hängen sehr aneinander und passen aufeinander auf. 

Leider war das Glück der beiden viel zu kurz. 

Dass es hier zu allen möglichen Tages- und Nachtzeiten knallt und die Luft sehr bleihaltig ist, ist kein Geheimnis. 

Heute sah ich nur noch eine einzige Rabenkrähe. Sie zog Kreise und rief nach ihrem Partner. Aber sie konnte ihn nicht mehr finden. Traurig saß sie lange im Apfelbaum, suchte später halbherzig nach  Futter. 

Dann wartete sie weiter auf ihren Partner, der nie mehr kommen wird … 

Wer immer diese Rabenkrähe auf dem Gewissen hat, von ihm werde das Glück weichen! 


Veröffentlicht am 26.08.2013 von Kiat Gorina

Übernommen von OverBlog

Mittwoch, 9. Mai 2012

DIe Einsamkeit der sozialen Netze - Blog von Kiat Gorina


Gestern las ich wieder einmal in Schwabach - im Café am Wehr. Wieder war das Café gefüllt. Ich erhielt viel Applaus. Und ich wurde gefragt, ob ich nächstes Jahr wieder lese. Natürlich! Bei so einem phantastischen Publikum! Nach der Lesung gab es sehr interessante Gespräche. 
Dann fuhren wir wieder nach Hause. Wir hatten Hunger, also bogen wir zu McDonald ab. Wir hatten ja auch der Polizeistation in Heilsbronn Bescheid gesagt, sie versprachen, bei ihren Streifen auch an meinem Hof vorbeizufahren. Grund: Kaum stand die Ankündigung meiner Lesung im Internet, schon gab es - natürlich anonyme Anrufe! Und die Androhung von schweren Straftaten wie Brandstiftung etc.
Aber - wir vertrauten der Polizei und ihren Streifen. Und ließen es uns bei McDonals schmecken. Mir fiel auf, dass es viele allein sitzende Menschen gab, die alle auf ein Handy oder etwas Größeres starrten. Ich bin ja gar nicht neugierig und warf beim Vorbeigehen einen Blick auf die Displays. 
Die meisten waren mit einem sozialen Netz zugange - ganz allein. Ich finde diese Entwicklung schade. Wenn ich mich an die mongolische Steppe erinnere. Wenn da ein Reisender zu einer Sippe stieß, dann wurde er eingeladen zum Essen und danach saßen die Männer beisammen und unterhielten sich.
Und heute? Da sitzen Menschen einsam in einem Raum - jeder hat Kontakt mit einem Partner in einem sozialen Netz. Aber diese Menschen unterhalten sich nicht mehr miteinander.
Da mögen diese Menschen noch so lange Freundeslisten haben - aber genau besehen sind sie sehr einsam. Ein Eintrag in einer solchen Freundesliste ist doch erst dann wertvoll, wenn hinter dem Namen ein realer Freund steht. 
Und dann stellt sich die Frage: Wieso "unterhalte" ich mich mit meinen wirklichen Freunden über ein soziales Netz? Das ist doch so etwas von unpersönlich! Wieso treffe ich mich nicht direkt mit meinen Freunden? Wieso führen wir keine persönlichen Gespräche mehr?
Ja, und irgendwann kommt die ketzerische frage: Wozu brauchen wir überhaupt diese sozialen Netze? Ketzerisch ist eine solche Frage deshalb, weil die Werbeindustrie hinter solchen sozialen Netzen steckt!
Trotzdem scheint der Zenit dieser sozialen Netze überschritten zu sein: Das prognositizierte Wachstum von Facebook wurde nicht erreicht, der Konkurrent Google+ kommt nich so richtig in Fahrt. Und immer mehr Menschen sind erbost über die Art und Weise, wie manche sozialen Netze mit ihren Nutzern umspringen.
Gefahren sozialer Netzwerke einfach erklärt (by explainity)
Hochgeladen von explainity am 07.07.2011

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Mittwoch, 31. Dezember 2008

"Partnerrückführung"

Gestern rief eine Frau an, sie wollte eine Partnerrückführung. "Können Sie das überhaupt?", keifte sie mich an. Ich wollte schon den Hörer auflegen, aber neugierig war ich doch. Ich sagte ihr, dass sie mir über sich und ihren Partner mehr erzählen solle. Dann legte sie los.

Seit mehreren Jahren sei sie geschieden, und ihr Sohn habe jetzt eine neue Freundin, sie wolle, dass ihr Sohn sich von der Freundin trenne und wieder mehr Zeit für seine Mutter habe.

"Ach, dann wollen Sie wirklich, dass ich eine Partnerrückführung für ihren Sohn mache?" fragte ich verblüfft. Ja, ihr Sohn solle zu ihr, der Mutter zurückkehren. Und sie legte wieder los, sie sei so allein, ihr Sohn und seine Freundin laden fremde Leute zum Grillen ein, aber die eigene Mutter wird nicht eingeladen! Und sie könne die Freundin nicht leiden usw.

Ich: "Sie müssen die Freundin Ihres Sohnes nicht lieben! Freuen Sie sich doch, wenn Ihr Sohn eine liebe Partnerin gefunden hat!" Darauf explodierte sie, sie hasse diese Frau, ihr Sohn sei was Besseres, er sei eine hohe Führungspersönlichkeit bei der Bundeswehr! Mit fast 40 Jahren schon Oberleutnant! Da musste ich innerlich grinsen, mit fast vierzig immer noch Oberleutnant bei der Bundeswehr! Ich habe zwar die Bundeswehr nicht von innen kennengelernt, aber dafür die Rote Armee. Und Armeen gleichen sich einander.

"Machen Sie nun eine Partnerrückführung?" fauchte sie mich an. Ich: "Nein!" Sie: "Warum nicht?! Sie schreiben immer gute Artikel, aber wahrscheinlich können Sie auch nichts, wie die vielen anderen!" Ich: "Welche andern?" Sie: "Na, die ich schon beauftragt habe. Aber es hat nichts geholfen. Mein Sohn ist immer noch mit der Frau zusammen! Warum machen Sie keine Partnerrückführung?" Ich: "Weil Ihr Sohn nicht Ihr Partner ist! Oder hatten Sie eine intime Beziehung mit Ihrem Sohn?"

Dann war für einige Sekunden Funkstille. Ich befürchtete schon, ihr sei die Luft weggeblieben. Aber nein, ihre Stimme fing an zu kreischen, ziemlich unverständlich, so dass ich den Hörer auflegte...


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