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Mittwoch, 2. April 2014

Krähenmord im Frühling

Endlich ist das Frühjahr da, die Vögel suchen sich schon ihre Partner und setzen ihre Nester instand. Ich schaue gerne zu, wenn zum Beispiel die Feldsperlinge  energisch ihre Nistplätze vom Vorjahresdreck säubern. Dann fliegen alte staubige Polster  und Federn im hohen Bogen aus der Rohröffnung. Voller Eifer sammeln die kleinen Kerlchen dann neues Nistmaterial, wie Moos und Riffels Unterwolle. Die lege ich extra in kleinen Büscheln hin. 

Und auch drei blauschwarzglänzende Rabenkrähen flogen jetzt öfter über meinen Hof. Dann waren es nur noch zwei. Diese beiden fühlten sich hier richtig wohl. Es sah so friedlich aus, wenn sie etwas gefunden hatten und es gemeinsam aufpickten. Abends saßen sie  länger in meinem alten knorrigen Apfelbaum. Dicht nebeneinander, es sah so schön und friedlich aus. 

Bekanntlich bleiben Krähenpaare ein Leben lang zusammen. Sie hängen sehr aneinander und passen aufeinander auf. 

Leider war das Glück der beiden viel zu kurz. 

Dass es hier zu allen möglichen Tages- und Nachtzeiten knallt und die Luft sehr bleihaltig ist, ist kein Geheimnis. 

Heute sah ich nur noch eine einzige Rabenkrähe. Sie zog Kreise und rief nach ihrem Partner. Aber sie konnte ihn nicht mehr finden. Traurig saß sie lange im Apfelbaum, suchte später halbherzig nach  Futter. 

Dann wartete sie weiter auf ihren Partner, der nie mehr kommen wird … 

Wer immer diese Rabenkrähe auf dem Gewissen hat, von ihm werde das Glück weichen! 


Veröffentlicht am 26.08.2013 von Kiat Gorina

Übernommen von OverBlog

Donnerstag, 26. Dezember 2013

GLOSSE: Es liegt ein Fluch am Hindukusch

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Zwei Rentner - Anton und Egon - treffen sich zum täglichen Plausch auf ihrer Bank. Vom Beruf sind sie "Durchblicker", sie verfolgen das politische Geschehen. Und geben ihren Senf dazu. Anton las in der Zeitung: Ursula von der Leyen zum Adventsbesuch in Afghanistan: "Du, Egon, unsere neue Verteidigungsministerin macht gleich auf Tempo, sie ist zum Hindukusch geflogen, dort hat sie mit unseren Soldaten Advent gefeiert!" 

Egon: "So, ist sie da in Uniform geflogen?" 

"Nein, als Verteidigungsministerin trägt sie zivil. Sie hat eine tannengrüne Strickjacke angehabt!" 

"So, so, ich habe gar nicht gewusst, dass im Hindukusch Tannen wachsen ..." 

"Du Depp, ich meine doch die Farbe, nicht die Bäume! Aber ich habe gelesen, dass da im Hindukusch unsere Soldaten sogar einen Zeppelin fliegen lassen. Der überwacht den deutschen Standort!" 

"War da die Ministerin auch mit drin?" 

"Warum interessiert dich das?" 

"Naja, der letzte deutsche Zeppelin - die Hindenburg - ist doch in die Luft geflogen ..." 

"Soll das heißen, dass du willst, dass die Verteidigungsministerin in die Luft fliegt? Du, du ..." 

"Das brauche ich mir nicht zu wünschen. Mit ihr passiert bestimmt etwas. Das macht der Fluch am Hindukusch!" 

"Spinnst du? Es gibt keinen Fluch am Hindukusch!" 

"So, welcher Verteidigungsminister war der erste am Hindukusch?" 

"Das war der Peter Struck." 

"Ja, 2004 hatte er einen Schlaganfall. Wenn das nicht der Hinukusch-Fluch war ..." 

"Du spinnst, das war ein dummer Zufall!" 

"Und wer war nach dem Peter Struck Verteidigungsminister?" 

"Der Franz Josef Jung, aber der lebt noch!" 

"Aber er musste zurücktreten - wegen dem Hindukusch!" 

"Aber nicht wegen eines Fluches, sondern wegen der zivilen Toten in Kundus!" 

"Und wer wurde sein Nachfolger?" 

"Karl-Theodor zu Guttenberg! Aber der lebt auch noch!" 

"Und was ist dem passiert? Da war doch die Sache mit seiner Doktorarbeit." 


Hochgeladen am 18.02.2011 von radio ffn

Und Egon fährt fort: "Der Professor, der das Plagiat festgestellt hat, der ist tot, den hat auch der Fluch getroffen!" 

Quelle: DER TAGESPIEGEL Durch Guttenberg-Affäre bekannt gewordener Unidirektor tot: Der durch die Plagiatsaffäre des ehemaligen Verteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) bekannt gewordene Bayreuther Universitätspräsident Rüdiger Bormann ist tot. Bormann wurde am Sonntag beim Joggen in Köln von einer Straßenbahn erfasst und starb noch am Unfallort, wie eine Sprecherin der Universität am Montag bestätigte. 

"Ach, das sind alles Zufälle!" 

"So, und was ist mit dem früheren Entwicklungsmminister Dirk Niebel? Der ist erwischt worden, als er einen Teppich vom Hindukusch schmuggeln wollte!" 

"Aber das war ja ganz anders! Ich habe gelesen, der Dirk Niebel war in Wirklichkeit ein verdeckter Ermittler gegen die Taliban. Das hat die Kiat geschrieben!" 

"Jetzt bist du aber der Depp. Das ist eine GLOSSE!" 

"Und sein Nachfolger, der Thomas de Maizière, der lebt auch noch!" 

"Ja, zwei Wochen vor der Leyen war er auch noch schnell am Hindukusch, dann verlor er sein Amt. Und ist jetzt nur noch Innenminster!" 

Anton: "Hmm, komisch ist das schon! So viele Verteidigungsminister! Vielleicht hast du recht. Ja, vielleicht haben die Taliban einen Fluch ausgesprochen, so wie die Ägypter bei den Pharaonengräbern ... Aber, die Leyen ist eine kluge Frau. Wieso fliegt sie gleich nach Afghanistan? Ob sie etwas von dem Fluch weiß?" 

Egon: "Sicher weiß sie was davon! Sie ist gar nicht scharf auf diesen Job! Also hat sie sich gesagt: Da flieg ich gleich zum Hindukusch, so werde ich diesen Scheißjob am schnellsten los!" 

Übernommen von OverBlog

Sonntag, 9. Dezember 2012

Nachlese zu "S21 - 150. Montagsdemo - Volker Lösch und seine fulminante Rede" - Blog von Kiat Gorina


Von Juliane erhielt ich einige Links zu S21 und den neuesten Entwicklungen. Es sind hochinteressante Artikel, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Das Damoklesschwert über das Monsterprojekt S21 pendelt immer tiefer - vor allem über den Köpfen der verantwortlichen Bahnmanager:

  1. taz.de Merkels Stuttgart-Fluch: "Das Ende von Stuttgart 21 könnte Angela Merkel die Kanzlerschaft kosten. Doch der Reihe nach: Stuttgart 21 am Ende? Was denn bitte sonst. Die grün geführte Landesregierung in Baden-Württemberg kann ein Jahr vor der Bundestagswahl nicht ihr größtes Wahlversprechen brechen und sich an den Mehrkosten beteiligen. Auch der Bund schließt bis dato aus, noch weitere Milliarden in den Südwesten zu pumpen. Bei der Bahn pfeifen sie die erwartete Kostenexplosion mittlerweile aus jedem Büro." 
  2. DER TAGESSPIEGEL Stuttgart 21 könnte noch teurer werden: "Berlin – Das Bahnprojekt Stuttgart 21 könnte noch weitaus teurer werden, als bislang vermutet. Das ergibt sich aus neuen Berechnungen der Münchener Beratungsfirma Vieregg-Rössler. Alle Posten bis 2020 zusammengenommen „liegen die Gesamtkosten bei acht bis zehn Milliarden Euro“, sagte der Verkehrsexperte Karlheinz Rössler dem Tagesspiegel. Der Bahn-Vorstand will dem Aufsichtsrat kommende Woche eine neue Kalkulation vorlegen, wonach der Umbau des bestehenden Kopfbahnhofes zu einem Tiefbahnhof bis zu 5,5 Milliarden kosten könnte." 
  3. BEI ABRISS AUFSTAND Medienberichte 7./8.12: Gerade diese Seite möchte ich zum Lesen empfehlen! Da finden sich auch Artikel, die im Mainstream kaum veröffentlicht werden!

Was diese Meldungen zu S21 und der Explosion der Kosten ins Unermessliche angeht, das dürfte der Kanzlerin nicht gefallen! Oder sonnt sie sich bereits schon als Kaiserin von Europa? Und Deutschland und S21 geht ihr sonst wo vorbei?!


Veröffentlicht von 3rdclasspropaganda am 06.12.2012

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Freitag, 13. Juli 2012

Über Segen und Fluch des Geldes - Blog von Kiat Gorina


Da schickte mir Heike einen Link auf einen hochinteressanten Film - "Der Geist des Geldes". Hochgeladen wurde er vom Nutzer TheRecon79. In der Beschreibung steht: "Geld macht sexy. Geld heißt Macht. Aber wir wissen wenig über die Erfindung. Otto Steiger hat Geld gerade erst definiert. Der Film macht sich mit auf die Suche nach dem magischen Geist des Geldes."


Diesen Film möchte ich jeden von uns empfehlen, ihn sich anzuschauen! Wir werden dann etwas mehr verstehen, von dem Stoff, den wir "Geld" nennen. Der Autor Jean Ziegler und Sonderberichterstatter der UN sagt: "Unsere Demokratie ist tödlich bedroht!"


Also lehnt euch zurück und schaut euch diesen Film an. Es lohnt sich!



Hochgeladen von TheRecon79 am 15.06.2011

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Über den Fluch des neuen Personalausweises - Blog von Kiat Gorina


Da gibt es den neuen Personalausweis. Und damit dieser Ausweis auch juristisch gesehen überhaupt existiert, gibt es ein Personalausweisgesetz. Da steht auch drin, dass jeder Deutsche über sechzehn Jahren einen gültigen Personalausweis besitzen muss, aber wir müssen ihn nicht ständig mitführen.


Letzteres wird ja nicht selten behauptet. Und zu den Feinheiten gibt es den Datenschutz-Blog mit vielen Details zum alten und neuen Personalausweis. Wenn ich das lese, dann ist mir klar, dass hier alle Amtsschimmel laut gewiehert haben.


Der Personalausweis darf nicht kopiert werrden! Wenn also der Springer-Verlag von den BILD-Verweigeren verlangt, dass sie ihm eine Ausweiskopie schicken, dann ist das Nötigung! Springer zwingt damit die Bürger zum Begehen einer Ordnungswidrigkeit!


Ja, wer kennt es nicht, oft wird der Personalausweis als Pfand für einen Schlüssel oder so verlangt. Beispielsweise beim Besuch eines Fitness-Studios. Und viele Vereine kopieren einfach den Personalausweis ihrer Mitglieder! Oder scannen ihn ein und speichern ihn auf der vereinseigenen Festplatte!


Oder gar Facebook, da soll es ja schon vorgekommen sein, dass Nutzer aufgefordert wurden, eine Kopie ihres Personalausweises an die Zentrale zu schicken. Grund: Facebook wollte überprüfen, ob es den Nutzer wirklich gibt oder ob er ein Fake ist!


Tja, lieber Marc Zuckerberg, du verführst oder zwingst gar deine Nutzer zu illegalem Handeln! Da sage ich nur Pfui! So etwas tut doch kein Mensch! Und schon gar nicht ein mehrfacher Milliardär wie du, der hat es doch nicht nötig! Oder doch?


Genau genommen dürfen wir unseren Personalausweis nicht ausleihen, auch nicht an Familienmitgliedern! Ja, so streng sind die Sitten und Gebräuche! Ob die Abgeordneten bei der Abstimmung überhaupt wussten, worüber sie da abstimmten? Oder lief das auch skandalmäßig ab wie beim letzten Meldegesetz.


Zwei Ausnahmen gibt es dann doch - da haben die Lobbyisten erfolgreich mitgewirkt:

  1. Beim Kauf eines Handys muss der Personalausweis vorgelegt werden. Schließlich muss Väterchen Staat immer wissen, wer mit wem und wann telefoniert?!
  2. Beim Geldwäschegesetz für Banken.

Hochgeladen von TheDokX am 13.05.2011

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Freitag, 29. Juni 2012

Fußball - Fluch - Dämonen - Blog von Kiat Gorina


Gestern spielte ja Deutschland gegen seinen Angstgegner Italien. Da gab és "Zahlenmystiker", die von 043 sprachen. So einer begegnete mir auch vorgestern in der Stadt. Er redete auf mich ein und immer wieder "043"!
Ich wunderte mich: Was hat er mit der Vorwahl für Österreich? Ich fragte ihn. Verdutzt schaute er mich an und erklärte mir, diese Zahlenkombination ist ein magisches Zeichen:
Was soll daran magisch sein? Doch: Die Null steht dafür, dass Deutschland noch nie gegen Italien gewonnen hat! Und die anderen Ziffern? Das sind die Zahl der Spiele, in denen Deutchland unentschieden gespielt oder gar verloren hat. 
"Und ich werde heute abend einen großen magischen Zauber machen, da werde ich aus der "043" eine "143" machen! Was hältst du davon?"
Ich wollte schon an die Stirn tippen - aber ich konnte mich gerade beherrschen und sagte nur: "Mach mal!" und trollte mich!
Ja, und dann las ich einige Zeitungsberichte über das bevorstehende Spiel zwischen Deutschland und Italien! Und da gab es wirklich Journalisten, die allen Ernstes von einem Fluch sprachen. Und nachdem Deutschland wirklich wieder verloren hatte, wurde erneut von dem Fluch geschrieben.
Irgendwie musste ich da schmunzeln - nicht weil Deutschland verloren hat. Sondern ich erinnerte mich an einige - nicht so erfolgreiche - Schamanen, denen die Kranken unter den Händen wegstarben. 
Da wurden dann auch ganz fürchterliche Dämonen erfunden, die mächtiger seien als zehn Schamanen und gegen die ein einzelner Schamane nichts ausrichten könnte. So rettete dann dieser Schamane seine vermeintliche Berufsehre.
Als dann immer mehr Nomaden feststellten, dass die Ärzte in den sowjetischen Medizinstationen einen gebrochenen Arm viel besser richten konnten als ihr Schamane, erklärte der Schamane ihnen, dass die Ärzte bei den Russen ganz fürchterliche Dämonen seien! Ja, sie kannten angeblich einen ganz mächtigen Zauber, der ließe Karren ohne eingespannte Kamele fahren. Er meinte Autos.
Die hatten die Nomaden auch schon gesehen. Aber lang hielt diese "Erklärung" nicht an. Denn Nomaden sind nicht dumm und beobachten sehr gut. Ja, und eines Tages sagten Nomaden zu dem Schamanen: "Wir haben gesehen, dass die Karren der Russen nur fahren, wenn sie stinkendes Wasser trinken! Und du hast gesagt, sie hätten einen mächtigen Zauber!"
Da kam der Schamane in Erklärungsnot und probierte es mit einigen Taschenspielertricks - ein paar habe ich ja in meinem Buch genannt.
Zurück zum Füßball: Wieso brauchen die ach so modernen Menschen von heute in Sachen Fußball immer noch Flüche und Dämonen, wenn ihre Mannschaft verliert? Die Erklärung liegt doch auf der Hand: Der Gegner spielte besser!
Veröffentlicht am 28.06.2012 von michaelimhof

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Samstag, 21. April 2012

Was uns ein Regenbogen verheißt - Blog von Kiat Gorina


So ein Regenbogen ist für mich immer etwas Besonderes! Ich kenne natürlich die physikalischen Ursachen. Trotzdem finde ich die Farben immer wieder herrlich anzuschauen.
Auch bei den Juden und den Christen hat ein Regenbogen eine ganz besondere Bedeutung: Im 1. Buch Moses, Kapitel 9, sprach GOTT nach der Sintflut zu den Menschen: "Ich will hinfort nicht mehr die Erde verfluchen um der Menschen willen, denn das Dichten und Trachten des menschlichen Herzens ist böse von Jugend auf."
Was soll das bedeuten? Hat GOTT gegenüber den Menschen - also seiner eigenen Schöpfung gegenüber - kapituliert? Was ist das dann ein GOTT, ist er gar nicht allmächtig? Sonst könnte er doch die Menschen ändern? Oder überlässt er es uns Menschen selbst, dass wir uns ändern?
Fragen über Fragen!
Auch im Koran spielen die Farben eine große Rolle - nicht nur bei den Juden und den Christen: In der 30. Sure im 9. Vers lesen wir: "Und zu Seinen Zeichen gehört die Schöpfung der Himmel und der Erde und die Verschiedenartigkeit eurer Zungen und eurer Farben. Siehe, hierin sind wahrlich Zeichen für alle Welt."
Auch wenn heutzutage von einigen Kriegstreibern eine feindliche Gesinnung der Christen gegen den Islam und umgekehrt angeheizt wird, so ein Satz im Koran stimmt doch versöhnlich! 
Vielleicht kommt doch wieder ein Goldenes Zeitalter wie seinerzeit im maurischen Spanien, als Juden, Christen und Muslime friedlich miteinander lebten. Das war ein Zeitalter, in dem auch die Wissenschaften und Künste aufblühten. 
Hochgeladen von TheSARGON87 am 30.01.2011

Dienstag, 10. April 2012

Mein Buch: Veto gegen Lesung am 15.01.2010 im RPZ - Blog von Kiat Gorina


Windsbach, 11. Dezember 2010. Der Windsbacher Dekan Horst Heißmann hat Veto eingelegt gegen meine Buchlesung im RPZ Heilsbronn. Grund: Meine tägliche Vorausschau!
Heute rief mich eine Bekannte an, sie hatte mit der Buchhändlerin gesprochen und erfahren, dass die Lesung nicht im RPZ (Religionspädagogisches Zentrum) stattfinden darf. Grund: der Windsbacher Dekan erlaubt es nicht.
Na so was! Dabei wurde dieser Termin bereits Ende September/Anfang Oktober mit dem Direktor Klaus Buhl vereinbart und festgelegt. Und als wir vor einigen Tagen mit der Werbung begannen, taucht plötzlich das Veto vom Windsbacher Dekan Host Heißmann auf.
Da ich nicht so bibelfest bin wie mein Bär, bat ich ihn, mit dem Dekan zu reden. Mein Bär rief ihn an. Zunächst wich der Dekan konkreten Fragen aus und flüchtete sich in Allgemeinheiten. Aber mein Bär blieb hartnäckig und wollte wissen, weshalb ich die Räume des RPZ nicht betreten darf. Nach einigem Hin und Her meinte der Dekan, wegen meiner täglichen Vorausschauen in meinem Blog!
Das beweise meine schamanische Lebensweise, meinte der Dekan. "Und was ist so schändlich daran?" wollte mein Bär wissen. "Die Astrologie!" meinte der Dekan.
"Sie waren doch gewiss schon im Heiligen Land?" sagte mein Bär zu ihm. "Und dann wissen sie sicher, wie sich heute noch die Israelis begrüßen, auch im Ivrit?" Keine Antwort. "Mit mazel tov!" half ihm mein Bär. "Und Sie sprechen gewiss auch hebräisch, dann wissen sie, was das heißt?" Wieder keine Antwort. "Glückliche Sterne!" sagte mein Bär und fuhr fort: "Also, das bezieht sich eindeutig auf astrologische Bräuche auch im alten Israel. Die Bibel warnt vor der Sterndeuterei, weil sie offenbar sehr oft angewandt wurde, sonst hätte man sie ja nicht verbieten müssen. Ja, die Sterndeuterei fand sogar ihren Niederschlag in einem gebräuchlichen Grußwort!"
Und mein Bär war in Fahrt geraten und fuhr fort: "Auch im Neuen Testament kommt die Astrologie vor. Schlagen Sie mal die Vulgata auf, da finden sie ECCE MAGGI EX ORIENTE VENERUNT (Siehe, da kamen Magier aus dem Osten), sie kamen wegen einer besonderen astronomischen Konstellation, und da Magier zur damaligen Zeit auch Astrologen waren, machten sie sich auf den Weg nach Jerusalem, um den neuen König zu suchen.
"Also, wenn sie die Astrologie verteufeln, dann müssen sie die sog. Heiligen Drei Könige auch rausnehmen, denn im Neuen Testament steht nirgends die Zahl Drei und es steht auch nicht, dass sie Könige waren. Das tauchte erst viel später auf."
Keine Antwort vom Dekan. Stattdessen eine Drohung: "Sie werden schon sehen, was sie davon haben" und dazu ein "Bibelzitat": "Wer Wind sät, wird Sturm ernten." Und damit war das Gespräch beendet ...
Damit hat der Dekan mit einem Bibelspruch des Propheten Hosea, Kapitel 8, Vers 7 geantwortet: "Denn sie säen Wind und werden Sturm ernten. Ihre Saat soll nicht aufgehen; was dennoch aufwächst, bringt kein Mehl; und wenn es etwas bringen würde, sollen Fremde es verschlingen."
Das ist ein Fluch! Also, so eine Gesprächsführung von einem christlichen Dekan?! Ich bin geneigt, das als Schwarze Magie zu interpretieren.
Gerne hätten wir ihn noch zu anderen Bibelstellen befragt wie z. B. Leviticus 20, 13: "Wenn ein Mann sich mit einem anderen Mann wie mit einer Frau vergeht, haben beide Schändliches begangen. Sie sollen mit dem Tode bestraft werden; es lastet Blutschuld auf ihnen."
"Dürfen dann Politiker wie Wowereit, Westerwelle oder von Beust et al. Ihr RPZ auch nicht betreten? Oder legen Sie sich die Bibel aus, wie es Ihnen gerade passt?"
Wer diesen schier unglaublichen Vorfall nicht glaubt, der kann ja direkt beim Windsbacher Dekan nachfragen.


 (C) Copyright 2004-2009 by Kiat Gorina, Windsbach. Alle Rechte vorbehalten.

Nachtrag: Später stellte sich heraus, dass der Dekan gar kein Hausverbot aussprechen durfte. Grund: Die Räume des RPZ werden von München aus verwaltet! Die Lesung fand trotzdem statt: Gegenüber vom RPZ, im Konventsaal, der der Stadt Heilsbronn gehört. Und die Stadt kam uns hinsichtlich der Kosten entgegen. Und im nachhinein war es gut, dass wir in den Konventsaal gingen: Es kamen über 90 zahlende Zuhörerinnen und Zuhörer. Im RPZ-Raum hätten die Stühle nicht ausgereicht. So hatte das Veto dieses Dekan letzendlich etwas Gutes 
Hochgeladen von KiatGorina1 am 14.06.2011

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Samstag, 23. Juli 2011

Hast du etwas damit zu tun? - Blog von Kiat Gorina

Das fragte mich heute eine Bekannte, sie war extra zu mir hinaus gefahren - seltsamerweise vom Westen her zu meinem Hof, so dass ihr Auto nicht vom Dorf aus gesehen werden konnte. Höchstmerkwürdig. Dann kam sie auf den Hof - grußlos - und fragte: "Hast du damit etwas zu tun?" und zeigte auf die Schlagzeile der Lokalzeitung.

Ich hatte heute früh den Artikel bereits gelesen. Da ging es darum, dass der Landrat den Kreisrat gebeten hatte, ihn von seinem Amt als Landrat zu entbinden. Grund: Er habe Parkinson. Und nun diese Frage! Was soll das! Also fragte ich sie: "Wie kommst du darauf?"

Donnerstag, 26. Mai 2011

Hat die Prophezeiung wieder zugeschlagen? - Blog von Kiat Gorina

Wer mein Buch kennt, weiß, dass ein alter Schamane einst prophezeite, dass alle Menschen, die mich beleidigt oder mir geschadet haben, vom Glück verlassen werden. An dieser Prophezeiung muss ich immer wieder knabbern. So auch heute: Da las ich in der Lokalzeitung eine Todesanzeige. Ein Zimmermannsmeister hatte einen tragischen Unfall. Es war nicht irgendein Zimmermannsmeister, nein, seine Firma hatte das Dach einer meiner Scheunen erneuert. Und ich war mit der Arbeit überhaupt nicht zufrieden. Grund: Vereinbart war, dass nötigenfalls auch die Lattung erneuert wird. Aber er und seine Leute unterließen das, das Ergebnis ist ein sehr welliges Dach geworden. Ich sprach ihn an, er wurde pampig - ich ärgerte mich. Für mich stand fest, diese Firma bekommt von mir keinen Auftrag mehr.