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Sonntag, 27. Juli 2014

Was wäre wenn die Franken sich von Bayern trennen wollten ...


Es gibt immer mehr Franken, die sind auf Oberbayern sauer. Grund: Von den vielen Steuereinnahmen fließt das Meiste nach Oberbayern - Franken bekommt zu wenig ab - sagen immer mehr Franken. Was wäre, wenn Franken eine Volksabstimmung abhielten: Soll Fanken ein eigenes Bundesland werden? 

Zugegeben, das klingt etwas hypothetisch. Aber was wäre dann, wenn die Kanzlerin und der bayerische Ministerpräsident dann die Bundeswehr einsetzten, die dann Bomben auf Franken abwirft?! Und wenn der große amerikanische Freund seine Söldnerarmeen schickt?! Und wenn die EU-Staaten Deutschland zu Hilfe kommen?! 

Das gibt es nicht. Welche Regierung wird schon auf die eigene Bevölkerung Bomben schmeißen! Unsinn! 

Das ist leider kein Unsinn! Blicken wir auf die Ukraine. Da gibt es im Osten Bürger, die wollen sich von der Ukraine lösen. Deshalb lässt die ukrainische Regierung die Ostukraine bombardieren! Und der Westen suggeriert durch gleichgeschaltete Medien, dass die Ostukrainer böse Menschen sind, ja, das sind Separisten! Sie sind eigentlich böse Verbündete des noch böseren Russland und noch mehr unsinnges Zeug wird verbreitet. 

Fast die gesamte westliche Medienwelt fällt über die Ostukrainer her. Sie werden als Terroristen dargestellt.  

Wie sagten doch die alten Römer? AUDIATUR ET ALTERA PARS! Man höre auch die andere Partei. Lassen wir doch die andere Partei - die der Ostukraine - zu Wort kommen: 


Veröffentlicht am 19.06.2014 von Deutschland+Russland

Mal Hand auch Herz! Wie würden wir reagieren? Wenn die eigene Regierung auf uns Bomben schmeißt? Würden wir uns nicht verteidigen? Würden wir nicht zu den Waffen greifen und kämpfen? 

Sind wir ehrlich! Die allermeisten würden kämpfen! 

Wieso werden diese ostukrainischen Kämpfer so verteufelt? Weil sie dem Westen - vor allem den USA - ganz besonders Monsanto - die Suppe versalzen! 

Denkt mal drüber nach! 

Übrnommen von OverBlog

Donnerstag, 28. November 2013

Weihnachtslesung mit Roman Kollmer und Andrea Kunesch


In Nordbayern gibt es den Altmühlsee. Und es gibt eine Gemeinde Muhr am See. Da entstand vor zehn Jahren der Plan: Wir veranstalten  Festspiele  - die Altmühlsee-Festspiele.  Es gab auch einen Sponsor - den Lederwaren-Unternehmer Fritz Steinmann aus Nürnberg („4You“). Andere Sponsoren aus der Region schlossen sich an. Und es stand ein Intendant zur Verfügung: Christian Peter Hauser. 

Er schaffte das, was viele für unmöglich hielten. Diese Festspiele wurden ein Erfolg. Zehn Jahre lang. Noch am 23. Juni 2013 schrieb die regionale Presse - voll des Lobes - über zehn Jahre Festspiele am Altmühlsee. In Muhr am See: 

Quelle: nordbayern.de 10. Altmühlsee-Festspiele eröffnet: Muhr am See  - Die Skeptiker sind widerlegt: die Altmühlsee-Festspiele können heuer schon zum 10. Mal begangen werden. Sie gehören inzwischen zum festen Veranstaltungplan im Fränkischen Seenland und sie sind zu einem kulturellen Markenzeichen geworden. 

Ja, die Schirmherrschaft für dieses zehnjährige Jubiläum übernahm gar der bayerische Finanzminister Markus Söder! Dann kam etwas, womit keiner gerechnet hatte - am wenigsten der Intendant: Er wurde gefeuert - oder milder ausgedrückt: ihm wurde gekündigt: 

Quelle: Pressemitteilung Altmühlsee Festspiele in Muhr am See:  Nachdem Bürgermeister Roland Fitzner heute Morgen per Mail mitgeteilt hat, dass die Gemeinde Muhr am See und der Freundeskreis der Altmühlsee Festspiele die Zusammenarbeit mit Christian Peter Hauser, dem Gründer und bisherigen Intendant der Altmühlsee Festspiele, nicht fortsetzen wollen, möchte Hauser sich für die vergangenen 10 Jahre bei Publikum und Unterstützern bedanken. 

Das ist ja auch nicht die feine fränkische Art vom Bürgermeister - nicht einmal persönlich mit dem Intendanten zu sprechen, stattdessen eine Mail schicken! 

Was war der Grund? War es wirklich nur der Ausfall des Hauptsponsors? Auf der Seite "4YOU" finden wir auch heute noch: 

Quelle: 4YOU präsentiert Altmühlsee Festspiele. 

Und dann suchte die Gemeinde nach einem neuen Intendanten. Vor vier Wochen wurde er der Öffentlichkeit vorgestellt: Roman Kollmer. Ja, und jetzt ist dieser neue Intendant nicht mehr im Amt! 

Es gab eine Trennung - gibt Bürgermeister Roland Fitzner zu: "Unüberwindbare Hindernisse". 

Noch vor vier Wochen war von demselben Bürgermeister anderes zu hören: "Mit Roman Kollmer haben wir einen Intendanten gefunden, dessen Herz voll und ganz für diese Festspiele schlägt." 

Ja, was war passiert? Kollmer wollte den Festspielen mehr Profil verleihen. Als das Mitglieder der Gemeinde hörten, werden sie wohl kaum an Reifenprofile gedacht haben ... Aber dann hörten sie vom neuen Intendanten, dass er durch die Theaterliteratur verschiedener Länder spielen wolle! 

War das zuviel für den Bürgermeister? Ausländische Stücke? In einer fränkischen Gemeinde? Ein Schelm, wer Böses dabei denkt ... 




Die Trennung muss tiefer gewesen sein. Für morgen, den 29. November 2013 war eine Weihnachtslesung von Roman Kollmer und Andrea Kunesch vorgesehen. Sie sollte im AIZ, dem Altmühlinformationszentrum der Gemeinde Muhr am See, stattfinden. Das geht jetzt nicht mehr - wieso eigentlich nicht! Jetzt findet sie im Parkhotel statt: 

Weihnachtslesung
am 29. November 2013 um 20:15 Uhr
mit

und
im
Parkhotel
Zum Schießwasen 15
91710 Gunzenhausen
Fon 09831/5040


Hochgeladen am 01.11.2008 von malacunddisno

Dienstag, 11. Dezember 2012

SIMSEN - damit soll Schluss sein? - Blog von Kiat Gorina


Es ist schon einige Jährchen her, da erfuhr ich, dass es so etwas wie SIMSEN gibt. Das passierte in einer Reithalle in Widerlingsbach. Das Dorf heißt in Wirklichkeit etwas anders, aber da mich in Widerlingsbach mal Nazis überfallen und krankenhausreif zusammengeschlagen haben, heißt dieses Kaff bei mir seitdem Widerlingsbach!

Aber zurück zu SIMSEN: Ich sah da zwei Reitmädchen nebeneinander sitzen und kichern. Dann stellte sich heraus, die beiden hatten neue Handys von ihren Eltern geschenkt bekommen. Und sie schickten sich Texte auf den Handys zu! Und kicherten laut, wenn ihre "Geistesblitze" auf dem Handy der Freundin eintrafen.

Mir war diese Tipperei mit den kleinen Tasten eines Handys immer zu blöd. Immerhin mussten ja die 26 Buchstaben auf einer Zehnertastur irgendwie "gequetscht" werden - also funktionierte das nur mit einer mehrfachen Belegung der Zifferntasten.

Erst als ich eine Möglichkeit fand, kurze Texte auch mit einem Computerprogramm zu schicken und zu empfangen, war ich etwas versöhnt.

Angeblich soll vor zwanzig Jahren die erste Nachricht gesimst worden sein. Mit den wenig geistreichen Worten "merry christmas". Und jetzt gibt es immer mehr Auguren, die das Ende der SIMSEREI herbeireden.

Einen sehr kurzweiligen Artikel über das zwanzigjährige Jubiläum der SIMSEREI fand ich  bei SPIEGEL ONLINE - ein Artikel von Katja Iken. Solche Artikel liebe ich, flott und informativ zugleich:

Quelle: SPIEGEL ONLINE einestages 20 Jahre Kurznachricht

Und noch etwas gefällt mir an diesem Artikel: Da können wir durch sechzehn Kurzbeiträge blättern und dabei erfahren, was Menschen so bei im nachhinein bedeutenden Augenblicken von sich geben.

Und jetzt nach zwanzig Jahren soll das SIMSEN aussterben. Dabei haben SMS auch bei Beziehungen eine große Rolle gespielt: beispielsweise bei der Liaison zwischen dem damaligen Landwirtschaftsminister Horst Seehofer und seiner Freundin Annette Fröhlich. Sie hatte ein Kind von Seehofer. Und Seehofer machte mit ihr Schluss - per Telefon. Und er versuchte später Kontakt mit seiner Ex und seiner Tochter zu halten: 

Demnach versucht Seehofer, über SMS Kontakt zu halten. "Es interessiert ihn schon, wie es seiner Tochter und mir geht", sagte Fröhlich der Illustrierten "Bunte". "Es gibt sicherlich verschiedene Auffassungen, was 'kümmern' bedeutet. Er schickt SMS." 

Quelle: stern.de Die Trennung war wie ein Fallbeil

Übrigens, das grammtikalische Geschlecht einer SMS ist im deutschsprachigen Raum nicht eindeutig geklärt: für die Deutschen ist der Fall eindeutig. eine SMS ist weiblich. Für die Schweizer ist das SMS ein Neutrum. Und die Östereicher können sich nicht entscheiden, mal weiblich, mal geschlechtslos.

Einen humorvollen podcast über das angebliche Ende der SMS-Ära gibt es vom Deutschlandradio.

Und heute gibt es ja Alternativen zum Simsen - das Twittern. Eine Piratin aus dem NRW-Landtag soll ja damit schon sehr berühmt geworden sein - sagt das ZDF. Oder ist das wieder Bashing?


Veröffentlicht von ThomKutlatschkowa2  am 07.09.2012

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