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Freitag, 3. Januar 2014

GLOSSE: Bahn muss Fahrpreise erhöhen - wegen Pofalla!

Die Deutsche Bahn musste wieder die Fahrpreise erhöhen. Nicht weil ihr Service verbessert wurde. Sondern weil neue Kosten auf sie zukommen. Ja, die Bahn hat eingekauft - diesmal einen ehemaligen Kanzleramtsminister. Ja, den Ronald Pofalla! Und der ist nicht billig - so einer lässt sich nicht so ohne weiteres kaufen! 

Er besteht auch auf ein eigenes Ressort, das muss die Bahn erst schaffen. Und das ist nicht so einfach! Und das kostet! Da muss ja auch die personelle Infrastruktur geschaffen werden. Auch die kostet! Und so ein Vorstandsjob bei der Bahn, da kommen leicht bis zu 1,8 Millionen jährlich zusammen. 

Und was erhält die Bahn als Gegenleistung? Kontakte und Informationen. Denn der Ronald Pofalla will auf jeden Fall sein Bundestagsmandat behalten! Schließlich wurde er am 22. September 2013 in den Bundestag gewählt. Leider wussten damals die Wähler nicht, dass Pofalla in die Wirtschaft wechseln wird. 

Aber im Bundestag bleibt er - allein schon wegen der Kontaktpflege. 

Und wer soll das alles bezahlen? 

Natürlich wir, die Steuerzahler! Wir bezahlen die Kosten für den Bundestagsabgeordneten Ronald Pofalla. Und wir bezahlen für den neuen Bahn-Vorstand - einmal über die gestiegenen Fahrpreise und auch über Steuergelder. Die Bahn gehört immer noch mehrheitlich dem Bund, lebt also von Steuermitteln! 

Da mögen sich Abgeordnete der LINKEN aufregen, auf sie wird nicht gehört! Eine Karenzzeit von fünf Jahren, bevor Abgeordnete in Spitzenpositionen der Wirtschaft wechseln dürfen? Das geht doch gar nicht! Schon wegen der Kontaktpflege! 

Und Transparency Deutschland mault und spricht vom Verfall der politischen Sitten. Welche Sitten? Seid wann hält sich ein Politiker an Sitten und Gebräuche? Was für ihn zählt, das ist doch nur das Geld, das er einsteckt. Als Lobbyist! 

Und auch abgeordnetenwatch.de mault: Pofallas Tätigkeit sei nicht mit seinem Abgeordnetenmandat vereinbar. Wieso nicht? Geld ist Geld. Sind alles Steuergelder! 

Sollte die Bahn nicht wissen, wie sie das neue Ressort für Pofalla nennen soll, da hätte ich einen Vorschag: Ressort für verbale Entgleisungen! 

Was soll das sein? Ja, die Bahn entwickelt sich immer mehr als Spezialist für Entgleisungen. Da werden bestehende Gleisanlagen abgebaut - also entgleist, um als sauteuere Grundstücke verhökert zu werden. Beispiel: Stuttgart 21. 

Und als Politiker zeichnete sich Pofalla als Fachmann für Entgleisungen aus - verbale Entgleisungen. Er hat ja bewiesen, dass er schreien kann. Erinnern wir uns als Ronald Pofalla und Dirk Niebel sich anschrieen, dass die Wände wackelten. Und Pofalla bietet auch gerne Ohrfeigen an, so seinem Parteifreund Bosbach: "Ich kann deine Fresse nicht mehr sehen!" 

Schließlich ist Pofalla nicht nur Rechtsanwalt von Beruf, sondern auch Sozialpädagoge! Er weiß wie man die Menschen nehmen muss. Ist daher bestens geeignet für den personellen Umgang mit den Mitarbeitern der Bahn. Und vor allem deren Kritiker! 

Als Poltiker bewies Pofalla, dass er alles vom Tisch fegte - auch die NSA-Abhöraffäre. Tele5 berichtete über ihn: 


Veröffentlicht am 13.11.2013 von Tele5

Ja, Pofalla hat eine große Zukunft vor sich bei der Bahn: Was er alles vom Tisch fegen kann! S21? Ist vom Tisch! Und vielleicht auch: Deutsche Bahn? Ist vom Tisch! 

Übernommen von OverBlog

Dienstag, 11. Dezember 2012

SIMSEN - damit soll Schluss sein? - Blog von Kiat Gorina


Es ist schon einige Jährchen her, da erfuhr ich, dass es so etwas wie SIMSEN gibt. Das passierte in einer Reithalle in Widerlingsbach. Das Dorf heißt in Wirklichkeit etwas anders, aber da mich in Widerlingsbach mal Nazis überfallen und krankenhausreif zusammengeschlagen haben, heißt dieses Kaff bei mir seitdem Widerlingsbach!

Aber zurück zu SIMSEN: Ich sah da zwei Reitmädchen nebeneinander sitzen und kichern. Dann stellte sich heraus, die beiden hatten neue Handys von ihren Eltern geschenkt bekommen. Und sie schickten sich Texte auf den Handys zu! Und kicherten laut, wenn ihre "Geistesblitze" auf dem Handy der Freundin eintrafen.

Mir war diese Tipperei mit den kleinen Tasten eines Handys immer zu blöd. Immerhin mussten ja die 26 Buchstaben auf einer Zehnertastur irgendwie "gequetscht" werden - also funktionierte das nur mit einer mehrfachen Belegung der Zifferntasten.

Erst als ich eine Möglichkeit fand, kurze Texte auch mit einem Computerprogramm zu schicken und zu empfangen, war ich etwas versöhnt.

Angeblich soll vor zwanzig Jahren die erste Nachricht gesimst worden sein. Mit den wenig geistreichen Worten "merry christmas". Und jetzt gibt es immer mehr Auguren, die das Ende der SIMSEREI herbeireden.

Einen sehr kurzweiligen Artikel über das zwanzigjährige Jubiläum der SIMSEREI fand ich  bei SPIEGEL ONLINE - ein Artikel von Katja Iken. Solche Artikel liebe ich, flott und informativ zugleich:

Quelle: SPIEGEL ONLINE einestages 20 Jahre Kurznachricht

Und noch etwas gefällt mir an diesem Artikel: Da können wir durch sechzehn Kurzbeiträge blättern und dabei erfahren, was Menschen so bei im nachhinein bedeutenden Augenblicken von sich geben.

Und jetzt nach zwanzig Jahren soll das SIMSEN aussterben. Dabei haben SMS auch bei Beziehungen eine große Rolle gespielt: beispielsweise bei der Liaison zwischen dem damaligen Landwirtschaftsminister Horst Seehofer und seiner Freundin Annette Fröhlich. Sie hatte ein Kind von Seehofer. Und Seehofer machte mit ihr Schluss - per Telefon. Und er versuchte später Kontakt mit seiner Ex und seiner Tochter zu halten: 

Demnach versucht Seehofer, über SMS Kontakt zu halten. "Es interessiert ihn schon, wie es seiner Tochter und mir geht", sagte Fröhlich der Illustrierten "Bunte". "Es gibt sicherlich verschiedene Auffassungen, was 'kümmern' bedeutet. Er schickt SMS." 

Quelle: stern.de Die Trennung war wie ein Fallbeil

Übrigens, das grammtikalische Geschlecht einer SMS ist im deutschsprachigen Raum nicht eindeutig geklärt: für die Deutschen ist der Fall eindeutig. eine SMS ist weiblich. Für die Schweizer ist das SMS ein Neutrum. Und die Östereicher können sich nicht entscheiden, mal weiblich, mal geschlechtslos.

Einen humorvollen podcast über das angebliche Ende der SMS-Ära gibt es vom Deutschlandradio.

Und heute gibt es ja Alternativen zum Simsen - das Twittern. Eine Piratin aus dem NRW-Landtag soll ja damit schon sehr berühmt geworden sein - sagt das ZDF. Oder ist das wieder Bashing?


Veröffentlicht von ThomKutlatschkowa2  am 07.09.2012

besucherzhler

Dienstag, 19. Juli 2011

JFK und die UFOs - Blog von Kiat Gorina

Zwei Dokumente, Briefe des ermordeten amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy, tauchten auf, wegen des Freedom of Information Act. Der Schriftsteller William Lester schrieb ein Buch "A Celebration of Freedom: JFK and the New Frontier", da wird behauptet, dass JFK zehn Tage vor seiner Ermordung ein CIA-Dokument über UFOs sehen wollte.

Und vom CIA soll angeblich ein Memo verbrannt worden sein, darauf stand: "Lancer [JFK] has made some inquiries regarding our activities, which we cannot allow". Also wollte JFK vom CIA Auskunft über einige Aktivitäten haben, die der CIA nicht geben durfte.

Sonntag, 10. Mai 2009

Tiere schaffen Kontakte

Ein eigener Hund schafft viele Kontakte mit anderen Menschen. Und weil die Hundebesitzerin bei jedem Wetter mit ihrem Hund raus muss, stählt das das Immunsystem.

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