Posts mit dem Label kugel werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label kugel werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 5. Dezember 2013

GLOSSE: Die Wahrheit über Amazon: keine Drohnen, keine Kanonen, sondern FRITZ X

Da ging die Meldung über Amazon über den Ticker, dass Amazon künftig seine Pakete mit Drohnen ausliefern will. DER POSTILLON recherchierte und stellte fest, dass dieses Experiment gescheitert ist. Amazon lässt jetzt eine alte Kanonentechnologie aus dem Ersten Weltkrieg aufleben - die Superkanone. 

Quelle: DER POSTILLON Amazon plant, Pakete mit riesigen Kanonen direkt vor die Haustür zu schießen

Da wollte ich Näheres über dieses Projekt wissen und befragte meine Kristallkugel. Ja, da erfuhr ich, dass auch dieses Projekt schon wieder veraltet ist. Es gibt eine neue Technologie. Eine Technologie aus dem Zweiten Weltkrieg - die FRITZ X! Sie gehört zu den Wunderwaffen der Nazis und gilt bis heute als unübertroffen!

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges veranstalteten die USA in Deutschland das Spiel "paperclip". Da wurde alles durchforstet, was die Deutschen erfunden hatten. Und die Patente wurden gleich einkassiert und gehören bis heute den USA! Ja,  die US-Army fand die FRITZ X, eine aus der Ferne steuerbare Bombe. Mit Radiowellen! 

Zuerst wussten die Wissenschaftler der USA nichts mit dieser FRITZ X anzufangen. Sie brauchten viele Jahrzehnte, um ihr Geheimnis zu entdecken. Grund: Diese FRITZ X war bereits mit Halbleitern bestückt - lange bevor der Nobelpreis für die Erfindung des Transistors verliehen wurde. 

Es ist mir gelungen ein rudimentäres Video in einem Archiv zu finden, das die FRITZ X im Einsatz zeigt: 


Hochgeladen am 24.01.2009 von jaglavaksoldier

Und noch einen Vorteil hat die Paketzustellung mit FRITZ X:  Ein Umtausch ist nicht vorgesehen! Die allermeisten "Kunden" werden diese Art der Zustellung nicht überleben! Wie es in Fukushima die "Wegwerf-Arbeiter" gibt, wird Amazon die "Wegwerf-Kunden" einführen. 

Quelle: Japan und seine "Wegwerfarbeiter" - Der Lack ist ab!

Damit wird das unter anderem auch von Bill Gates angestrebte Ziel, die Weltbevölkerung auf 500 Millionen zu reduzieren, schneller erreicht, als mit kostenlos verteilten Tetanusspritzen, die Frauen in Entwicklungsländern unfruchtbar machen. 

Quelle: Bill Gates - Ein Neo-Eugeniker will die Menschen wegimpfen

Solche Aktionen wurden bislang von Gates finanziert - jetzt steigt er voll in Amazon ein - weil damit die im "Iron Mountain"-Bericht angekündigte Bevölkerungsreduktion viel schneller erreicht werden kann!

Quelle: Amazon Der Bericht von IRON MOUNTAIN: Geheimplan zu Bevölkerungskontrolle

Warnung: Sollte jemand dieses Buch bei Amazon bestellem, so muss der Käufer damit rechnen, dass dieses Buch mit FRITZ X ausgeliefert wird ...

Übernommen von Over-Blog

Mittwoch, 20. November 2013

Neues aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten - grenzenlos grausam!

Wie gehen die USA mit ihren Obdachlosen im? Ja, im Land der unbegrenzten Möglichkeiten gibt es immer mehr Obdachlose, immer mehr Menschen verlieren die Arbeitsstelle und ihre Wohnung! Andererseits empfinden wohlhabende Bürger den Anblick von Obdachlosen als lästig - in den USA. Also was tun? 

Diese Obdachlosen müssen weg, denken die Wohlhabenden. Aus den Augen, aus dem Sinn! Ja, es soll schon Staaten in den USA geben, die sammeln Obdachlose ein und transportieren sie in ein FEMA Camp. Solche Lager gibt es über die ganze USA verteilt. 

Quelle: USA: Bürger protestieren gegen NSA-Schnüffelei - Heimatschutzministerium rüstet auf!: Dann wisst ihr, was nicht nur auf die US-Bürger zukommen wird. Auch auf uns - in Europa, in Deutschland! Sogar die wirklich sehr konservative FORBES wunderte sich: Wozu baucht das Heimatschutzministerium 1,6 Milliarden Kugeln? Noch dazu von der schlimmsten Sorte! Die reißen riesige Löcher! Ist da ein Abschlachten geplant? Wozu die Millionen von Plastiksärgen? 

Und viele stellten sich die Frage: Wozu brauchen die so viele Gewehrkugeln? Und so viele Plastiksärge? 

Der Free Patriot weiß eine Antwort - sie wird uns nicht gefallen: 

Quelle: THE FREE PATRIOT FEMA Camps: City to Exile the Homeless; It’s not a Conspiracy Theory Anymore:  Under the radar from the prying eyes of the public, South Carolina made it legal to get rid of their homeless problem. The people were given a choice, FEMA Camps or jail. The irony of it all was this happened right at the 50th Anniversary of Civil Liberties in August. The bad part is different cities from Boston to New York are shipping off their homeless, and no one cares. 

Ja, jetzt ist es so weit: In den amerikanischen Städten nehmen die Obdachlosen über Hand - es gibt täglich mehr! Die Obdachlosen werden vor die Wahl gestellt: Entweder ins FEMA Camp oder ins Gefängnis. Grund: Obdachlosigkeit ist ab sofort ein Verbrechen! 

Welch ein Hohn! Da wurde der derzeit amtierende amerikanische Präsident nach nur einem Jahr Amtszeit zum Friedensnobelpreisträger gekürt und dann so etwas!  Welches Land kann sich so etwas leisten? Außer den USA! Jetzt wissen wir, wozu FEMA die Plastiksärge braucht. Und die Gewehrkugeln! 

Wer wird über diese USA richten? Werden es Menschen sein? Oder "höhere Instanzen"? Ich bin ganz sicher, dass die Verantwortlichen für solche politischen Entscheidungen zur Verantwortung gezogen werden. Und das wird ihnen dann gar nicht gefallen! 

Jetzt wissen wir auch, wieso Obama vor einem Jahr wie am Fließband ein Notstandsgesetz nach dem anderen unterschrieben hat: 


Veröffentlicht am 07.10.2013 von BUADP

Ob die deutsche Kanzlerin über dieses Thema mit Obama spricht? Oder je gesprochen hat? Was wissen die deutschen Politiker darüber? Wieso gibt es keinen Protest? 

Ein Fernsehsender brachte es auf den Punkt: 
USA - OUT OF WORK!

Übernommen von Over-Blog

Dienstag, 1. Januar 2013

Silvester - Just the Same Horror as every Year - Blog von Kiat Gorina


Tja, Silvester. Das ist auch so ein Tag, an den ich mich nur mit leisem Schaudern erinnere. 

Ich war bei meinen "Eltern", weil meine Studienkollegen über die Feiertage alle nach Haus gefahren waren. So konnte ich den wirklich jedes Jahr genau gleichen Tag in vollen Zügen "genießen". 

Nach dem Mittagessen verschwand Vatern für einige Stunden in den Keller, um seine Neujahrskanone zu laden. Das war ein zehn Zentimeter dickes , etwa 40 cm langes massives Eisenrohr. Das hatte er unten zugeschweißt und seitlich ein kleines Zündloch hineingebohrt.  Da hinein füllte er Schwarzpulver und stopfte es gewissenhaft mit seinem  Ladestock fest. 

Den hatte Vatern eigens dafür konstruiert und dann auf seiner Drehbank hergestellt. Allein die Konstruktionszeichnung hielt Mutterns ganzen Haushalt tagelang auf. Weil Vatern dafür sein riesiges technisches Zeichenbrett mitten in der großen Diele aufgebaut hatte. Die war zwar geräumig, aber so ein großes Zeichenbrett ist doch recht sperrig. Wer nun ins Haus kam, oder in den Keller oder in die Küche wollte, musste sich an dem Ding irgendwie vorbei zwängen. Er hatte das Teil so strategisch günstig aufgebaut, dass es den Durchgang in alle Richtungen bestens versperrte.  Vatern war sehr penibel und korrekt, was die technischen Dinge anging. Und deshalb stand das Ding, und stand ... und stand. Bis Muttern den Aufbau beim Putzen versehentlich zum Einsturz brachte. 

In Tränen aufgelöst stand sie vor der Misere. “Um Himmels Willen, was machen wir jetzt nur ... Adolf wird durchdrehen, wenn er das sieht …” 

“Hm, und dich wieder schlagen …”, konnte ich mir nicht verkneifen zu knurren. Dass Muttern öfter so merkwürdige Verletzungen im Gesicht, den Unterarmen und auf dem Rücken hatte, war mir schon öfter aufgefallen. Mutterns Antwort auf meine Fragen war stets die gleiche : “Ich bin hingefallen, im Keller. Außerdem schlägt Papa mich nicht, er weist mich nur zurecht …” 

Das sah ich anders, aber Muttern war schon zitterig genug. So schleppte ich das Zeichenbrett und die sonstigen Zeichenutensilien nach oben in sein Arbeitszimmer, wo ich diesen ganzen “Altar” wieder aufbaute. 

Das Feststopfen des Schwarzpulvers artete jedesmal in eine Zeremonie aus. Dazu setzte Vatern seinen alten Wehrmachtshelm auf, schlug die Hacken zusammen und stand vor seiner Kanone stramm. Schließlich war er im Krieg Oberfeuerwerker, da wusste er, was sich gehörte. 

Auf das Schwarzpulver kippte er mehrere selbst gegossene Bleikugeln. Darüber wurden  noch alte Lumpen als Schusspflaster zur Abdichtung gestopft. Fertig war die heilige Neujahrskanone. 

Aber auch die Bleikugeln hatten eine kleine Vorgeschichte. Muttern war immer sehr stolz auf ihre akkurat und glatt aufgehängten Gardinen. Das änderte sich nach den Weihnachtstagen. Da sahen die Gardinen irgendwie so “windig”  und flatterig aus. Wie das wohl kam? 

Ganz einfach, Vatern brauchte ja Rohmaterial, um seine Bleikugeln zu gießen. So entwendete er kurzerhand die Bleistrippen, die man zwecks Gewicht unten in die Gardinensäume zog ...

Oben fabriziert Muttern derweil das abendliche "Festmahl", wenn man es denn so nennen will. Dazu produzierte sie, wie jedes Jahr, ihren guten Heringssalat. Der bestand hauptsächlich aus muffig-erdig schmeckenden rote Bete, deren Saft und Kartoffeln. Mayonnaise, Zwiebeln, Gurke oder Geschmack glänzten durch Abwesenheit. Irgendwie erinnerte mich dieses rötliche  etwas trockene Zeugs an Krankenhaus-Schonkost. Obwohl, einmal wurde im Heringssalat ein mit bloßem Auge sichtbares Stück Bismarckhering gesichtet.  Von einem Ehepaar, das mit uns Silvester feiern wollte. 

Komisch nur, dass der Mann mitten beim Essen zu seiner Frau sagte: "Wir müssen nach Haus fahren, ich habe vergessen, Bella in den Keller zu bringen." Und zu uns: "Sie hat Angst vor Krachern, da macht sie die ganze Wohnung voll." 

"Bella ist unser Hund", setzte die Frau hastig hinzu. Dann rafften beide ihre Mäntel an sich und entflohen. Dass sie nie einen Hund besessen hatten, konnten meine "Eltern" ja nicht ahnen. 

Merkwürdig nur, dass an unserem Abendbrottisch so viele Leute plötzlich zu Tierbesitzern mutierten. Obwohl man zuvor so etwas aus dem Mund der holden Göttergattin vernommen hatte : “Ein Tier im Haus? Bewahre! All dieser Schmutz, und die ganzen Bakterien! Nein, ein Tier käme bei uns niemals in Frage!” 

So  “feierten” wir Silvester immer allein. 

Dazu gingen wir nach oben, in unseren “Bodenraum”. Der war nämlich das eigentliche Wohnzimmer. Soweit man bei diesem, mit ausrangierten Möbeln vollgestopften Raum davon reden konnte. Gemütlich war es da drin nie. Dafür sorgte schon diese wütend surrende Neonröhre unter der Decke, die so ein kränklich-bläuliches Licht verbreitete. 

Das eigentliche Wohnzimmer war unten. Es wurde nur an hohen Feiertagen (was immer das auch sein mochte) und wenn Besuch kam, benutzt. Wahrscheinlich hatten meine “Eltern” Angst, dass die Möbel sonst abnutzten. 

So hockten wir uns in diese Rumpelkammer, wo auch der Schwarzweiß-Fernseher stand. Muttern hatte hier oben festlich dekoriert. Glaubte sie jedenfalls. Mir kamen da eher die Tränen. Ich erinnere mich noch gut an mein erstes Jahr in Deutschland. 

“Komm, hilf mir, den Bodenraum zu dekorieren, heute Abend wollen wir feiern”, wies Muttern mich an. Ich wunderte mich, weil sie mir zu diesem Zweck eine Tüte mit bunten Papier-Luftschlangen in die Hand drückte. 

“So, jetzt hängst du Schlangen über die Stehlampe und an die Schrankgriffe. ICH mache den Tisch fertig!” 

Seltsam, die Sache musste  doch einen Haken haben, dachte ich und griff nach einer frischen Rolle Luftschlangen. Aha! 

“Doch nicht diiieee! Die sind doch noch ganz neu! Nimm erst mal die anderen!” Damit meinte Muttern die schon ausgebleichten bunten Papierringel, die sorgsam auf alten Garnrollen aufgewickelt waren. 

“Genau diese!”, erklärte sie, “und reiß ja nichts kaputt!  Die brauchen wir noch für nächstes Jahr!” 

Und ich überlegte, wie viele Jahrzehnte die Kippmann’schen Luftschlangen schon auf dem Buckel hatten. 

Auch Mutterns geschmückter Tisch hatte so gar nichts Festliches an sich. Zwei sich überkreuzende Luftschlangen, die in der Mitte den Wachsfleck von Vaterns Privat-Adventskranz gnädig verdeckten. Drei Wassergläser, neben denen drei Flaschen fade Limonade von Strate standen. Und natürlich - ganz wichtig - die Knabbersachen. Die erinnerten mich so fatal an Kishons Geschenkbonbonniere-Geschichte. 

Wie das? Ganz einfach: Muttern hatte, wie jede gute Hausfrau, Knabberzeug für Besuchsfälle im Haus. Nun kam aus bekannten Gründen sehr, sehr wenig Besuch zu uns. 

So blieb das Knabberzeug ziemlich unberührt. 

Sparsam, wie Muttern nun mal war, füllte sie die Salzstangen, die Erdnussflips oder die Fischli zurück in die Tüte, welche sie sorgsam mit einer Wäscheklammer verschloss. 

Bis zum nächsten Besuch. Dann kamen eben jene Salzstangen und Co. wieder im Schälchen auf den Tisch. 

Wer je so eine aufgeweichte Salzstange oder so ein schlabberiges Erdnussflip gegessen hat, greift bestimmt kein zweite Mal zu. Und die Sachen landen wieder in der Tüte … 

Auch an diesem Silvester tischte Muttern die Herrlichkeiten wieder auf. 

Ich habe bis dahin nie geglaubt, dass es schlaff herunter hängende Salzstangen gibt. Und das ebenso fade Silvesterprogramm im Ersten rundete diesen “gelungenen” Abend geschmackvoll ab. 

Aufgeputzte Gestalten im Abendkleid, Gesangseinlagen von Peter Alexander, Mireille Matthieu oder Heino, dazwischen hohles Blabla. 

Man kann ja über Geschmack streiten, man kann aber auch rausgehen. Ich habe das zweite vorgezogen. 

Mitternacht nahte - und damit der Abschuss von Vaterns heiliger Kanone. Erst stießen wir mit süßlich-klebrigem Billigsekt auf das Neue Jahr an, dann ging es nach draußen. 

Ächzend schleppte Vatern seine Kanone herbei, auf die eigens konstruierte (sh. Zeichenbrett) Abschussrampe mit exakt ausgerechnetem Abschusswinkel. 

Die Kanone wurde in Stellung gebracht und Vatern salutierte. Auf seinen Wehrmachtshelm hatte er wegen Mutterns weinerlichem Jammern verzichtet. “Was sollen denn die Leute sagen? Ach bitte, lass den Helm weg, was meinst du, was die Leute dazu sagen ...” Mutterns Silvester-Mantra. 

Obwohl ich kaum glaube, dass bei der ganzen Böllerei und den vielen Raketen irgendwem Vaterns seltsamer Kopfschmuck aufgefallen wäre. 

Auch Muttern und ich mussten strammstehen, auf das Salutieren verzichtete ich allerdings. Ich kam mir so schon furchtbar blöd vor. 

Vatern trat zu seiner in Stellung gebrachten Kanone, entzündete 
die Lunte, salutierte - und dann ging der gewaltige Püster los! 

Ohrenbetäubend, mit durchdringender Gewalt. 

Danach waren alle eine Zeitlang taub und wie erschlagen.  Erst nach und nach drangen die entsetzten Rufe der anderen “Feuerwerker” durch diesen rauschenden Nebel. 

Die Leute vermuteten einen schlimmen Unfall durch eine ungeplante Explosion.  

So verkehrt war das gar nicht. Überall in der Umgebung waren so seltsame Bleikugeln niedergegangen, von denen niemand sich erklären konnte, wo die her kamen. 

Auch die oberen Fensterscheiben im Haus gegenüber gingen zu Bruch. 

Das wurde aber erst am nächsten Morgen entdeckt, und die Polizei fuhr herum, um Leute zu befragen. Nur einige wunderten sich, warum wirklich jedes Jahr in genau der Gegend die Fensterscheiben immer kaputt gingen. 

Ob wirklich niemand etwas geahnt hat?


Hochgeladen von schmauchbrueder am 30.06.2007

besucherzhler

Mittwoch, 17. Oktober 2012

Ein Buddha als Weihnachtskugel - muss das sein? - Blog von Kiat Gorina


Bald ist ja Weihnachten. Das merkte ich heute auch in der Post. Da steckte ein dicker Katalog im Briefkasten. Er nannte sich "Designkatalog für Bürointerieur" - welch ein hochtrabendes Wort!

Neugierig wie ich bin, blätterte ich. Und was sah ich? Eine angeblich mundgeblasene Buddhafigur, siebzehn Zentimeter hoch, aus Glas. Sozusagen ein Buddha als Weihnachtskugel. Wirklich, das sollte ein Anhänger für den Weihnachtsbaum sein.


(C) www.cairo.de
Da frage ich mich wirklich - muss das sein? Für Buddhisten ist eine Buddhafigur ein religiöser Gegenstand - aber kein Firlefanz, um einen Weihnachtsbaum zu verzieren! Ich frage mich auch: Wie reagieren Christen, wenn ein Buddhist zu einem buddhistischen Fest ein Kruzifix aufhängt. Zum Beispiel beim Wasserfest und den gekreuzigten Christus mit Wasser bespritzt und alle klatschen dazu?!

Ich bin für Religionsfreiheit. Dazu gehört meiner bescheidenen Meinung nach auch, dass die religiösen Gefühle anderer nicht verletzt werden. Und wäre ich Buddhistin, dann wäre ich beim Anblick eines Buddha als Weihnachtskugel an einem "christlichen" Baum zumindest peinlich berührt.

Und ich frage mich, welcher Produktdesigner kam auf diese hirnrissige Idee? Und ich frage mich auch: Wer kauft solche Figuren? Oder gibt es wirklich unter den Menschen solch schräge Figuren, die auf solche Figuren stehen? Wahrscheinlich.


Veröffentlicht am 08.09.2012 von georgkreislerupload
besucherzhler

Samstag, 15. September 2012

Schreck! Wer schießt da durchs Dach? - Blog von Kiat Gorina


Nein, das hört sich nur gefährlich an, ist es aber nicht. Ich war nicht auf einem Truppenübungsplatz, und spinnerte Jungjäger waren es diesmal auch nicht. Wir hatten unsere Weide gekürzt, dabei blieben eine Menge Äste und Reiser übrig. 

Der Bär kam auf die famose Idee, davon eine kleine Rundhütte zu basteln. Nein, keine Schwitzhütte und auch keine der hier in Mode gekommenen "Schamanenlaubhütten". Von solchem Brimborium halte ich bekanntlich gar nichts. 

Aber Riffel liegt gern halb verborgen in Reisighaufen. Das tarnt und ist ein guter Windschutz. 

So bauten wir eben ein Miniwigwam in Riffelgröße. Das Reisig reichte natürlich nicht bis oben hin, da blieb eine ziemlich große Öffnung. 

Ab und zu legt Riffel sich in ihre "Freiluftvilla". Heute abend saß sie vor der Haustür und schaute Murrli und Wähli beim Spielen zu. Das geht jetzt sogar ohne Leine. Früher hätte sie die beiden gejagt ... 

Murrli macht sich manchmal einen Spaß daraus, über die liegende Riffel zu galoppieren! Die fährt dann hoch und tut furchtbar gefährlich. Dann kommt Murrli angetrippelt und die beiden reiben ihre Nasen aneinander. 

Die Katzen jagten sich über den Hof und auch rund um Riffels Villa. Dann verschwand Wähli darin und Murrli betrachtete seine eigene zuckende Schwanzspitze. 

Ich holte Knopfi von der Koppel. Das ist ab und zu das reinste Geduldsspiel. Der gute Junge hat sich nämlich in den Kopf gesetzt, dass er vorher noch das Gras vor dem Schweinestall auffressen muss. 

Na ja, so fünf Minuten lasse ich ihm sein Vergnügen. Wenn er da frisst, muss ich nicht mähen. 

Und heute? Neugierig steckte er seinen dicken Kopf in Riffels Hütte. "Fffftt- ouaouh!" fauchte es im Innern los, Knopfi fuhr entsetzt zurück. Und durch das Dach schoß eine dicke schwarze pelzige Kanonenkugel - Wähli. 

So eilig hatte Knopfi es noch nie, in seine Box zu kommen. 

Der Nutzer logiworker stellte einen "quietschenden Esel" ins Netz. Er schreibt: "Der Esel müsste mal wieder geölt werden." - Da frage ich mich: Wo werden Esel geölt?


Hochgeladen von logiworker am 17.03.2011
besucherzhler

Montag, 16. Juli 2012

Murrli - der Ritter vom aufgeplusterten Schwanz - Blog von Kiat Gorina

Heute fing der Tag schon so verdreht an, weil ich eine Menge Bürokram aufarbeiten musste. Der erledigt sich ja nicht von selbst. Im Gegenteil! Ich habe den fatalen Verdacht, dass Akten sich von selbst vermehren. Immer, wenn sie unbeobachtet sind, scheinen diese Biester einen ganzen Haufen Junge zu bekommen - Ungeschlechtliche Vermehrung. 


Das sieht man ja auch in Ämtern. Habe ich selbst erlebt, im LEJ - Landesamt für Ernährung und Jagd - in Düsseldorf. Da blähte sich ein Dreizeiler zu ganzen prall gefüllten Aktenordnern aus.


Da half nur eins. Erst mal mit Riffel eine Runde drehen, um den Kopf wieder frei zu kriegen.


Murrli, der Wildkater, hatte auch schon gemerkt, dass bei mir "Kriegszustand" herrschte. Dagegen hilft seiner Meinung nach nur ein Mittel: Frische Mäuse essen. Die hatte er sorgsam unter meinem Fenster aufgereiht. Bewundert habe ich seine Jagdstrecke, aber essen sollte er sie lieber selbst. 


Also, nichts wie raus! Riffel lief begeistert voraus, Rute hochgestellt und Nase in den Wind. Murrli hopste neben mir her und haschte nach den surrenden Insekten.


Wir bogen auf den Asphaltweg ab, da entdeckte Murrli eine Dörflerin mit ihrem Hund. Iiieeh, ein fremder Mensch! Nichts wie ab ins Getreidefeld. Meine Kater sind Fremden gegenüber höchst misstrauisch. Das ist in dieser bleihaltigen Gegend auch nötig. Woher sollen sie auch wissen, dass hier nicht alle Leute an "Morbus Dorfii" leiden?


Kurz, Murrli saß im Getreide, von hinten kam die Frau mit Hund. Und Riffel streikte! "Halt! Murrli fehlt noch! Ich komme erst mit, wenn er da ist." Auf ihre Art kann Riffel genau so stur sein wie ich. Und sie hatte recht! Man läßt kein Mitglied des Rudels allein zurück!


So, was nun? Riffel ist ziemlich  schwer. Da sieht es reichlich doof aus, wenn ich sie hinterher ziehe. 


Gerade  rief die Frau - eine der normalen Einwohnerinnen: "Ich biege hier gleich ab!" Das war wirklich nett von ihr. 


Da sprang Murrli mitten auf den Weg!


Moment mal? War das wirklich Murrli? Ich kenne zwar so bunte Schwimmtiere zum Aufpusten, aber dass das auch bei Katzen geht, habe ich nicht gewusst. Auf das Dreifache aufgeblasen stand er da, mit einem gewaltigen Buckel. Und sein Schwanz ähnelte einer überlangen Klobürste! Dazu sein grollendes : "Ooaoouu! Urr-ooaoo!" Hörte sich ziemlich gefährlich an.Wollte er uns beschützen?


Die Frau war inzwischen samt Hund vom Weg abgebogen. Und Murrli kam stolzgeschwellt in hohen Sätzen angesprungen. Bestimmt glaubte er, dass er die Frau in die Flucht geschlagen hat.


Dann liefen Riffel und Murrli Schulter an Schulter mit erhobenen Köpfen und hoch aufgestellten Schwänzen heimwärts: Wir sind eben doch die Größten!




Murrli und Wähli wollte ich auch mal so beim Klettern auf Video aufnehmen - allein, bis ich dann die Videokamera und das Stativ geholt habe, sind dann meist ganz woanders ...


besucherzähler

Montag, 25. Juni 2012

Ein DORF-Exemplar: der Sammler - Blog von Kiat Gorina

In grauer Vorzeit waren die Menschen Jäger und Sammler. Dass die Vorzeit längst vorbei ist, hat sich offenbar bei gewissen Dorfinsassen noch nicht herumgesrochen. Jedenfalls lebt in diesem Dorf noch eine Sammler-Sippe.
Das erste, was ich von dem Sammler zu Gesicht bekam, war ein hell behostes, gewaltiges, ausladendes Hinterteil, das aus meinem Scheunentor ragte. "Donnerwetter! Mondaufgang in Großaufnahme!", rutschte es mir heraus. Der "Mond", der gerade meine frisch gelieferten Heuballen inspizierte, drehte sich schnaufend um. Ui! Von vorn hatte der Mond  eine blassrosa Weihnachtskugel in Spezialgröße als Kopf ...
Anfangs dachte ich mir noch nichts dabei, dass der Sammler überall seine Nase und seine Wurstfinger hineinsteckte.
Bestimmt meint er es nur gut, wenn er mit seinem Traktor - einem Geräteträger - auch GT genannt - vorbei kommt und Werkzeug und anderes einsammelt, wenn man es draußen stehen hat. Wenn ich oben im Hof Holz hacke, und zum Essen ins Haus gehe, dann leistet der Sammler seine Samariterdienste.
Nach dem Essen ist nämlich zumindest das Beil verschwunden. 
Ist doch wirklich fürsorglich! Wie leicht könnte ich sonst über das Beil stolpern oder mich sogar - wie schrecklich! - daran schneiden! Mit Gartengeräten, Gießkannen, gelben Plastikeimern usw. ist es ähnlich! Auch darüber kann ich ja stolpern! Und so ein gelber Plastikeimer, den ein anderer Bauer zum Markieren seiner Heuwiese hinstellt, der muss auch weg! Das ist ja sonst Umweltverschmutzung!
Seither passe ich höllisch auf, dass nichts mehr draußen liegt, wenn ich mal ins Haus muss. Sogar an meinem Briefkasten an der Straße habe ich ihn schon gesehen. Ob der Gute womöglich etwas mit meiner verschwundenen Post zu tun hat? Ich weiß es nicht. Die Male, wo mich Leute gefragt haben, ob der von ihnen geschickte Brief oder das Päckchen noch nicht eingetroffen sei, kann ich bald nicht mehr zählen.  
Aber wenigstens scheint der Sammler meine Wäsche und meine wackeligen Gartenmöbel für harmlos zu halten. Die zumindest sind noch nicht verschwunden.
Vielleicht trägt dieser Sammler ein großes Geheimnis mit sich herum: Er ist zwar kein Werwolf, sondern ein Werkater: 
Hochgeladen von FrownsUpsideDown am 16.02.2011


besucherzähler

Montag, 30. April 2012

GLOSSE: Die Sekte der ALDIaner - Blog von Kiat Gorina


Und heute war es wieder so weit, da blinkte meine Kristallkugel. Wer meinen Blog regelmäßig liest, weiß, dass meine Kristallkugel etwas Besonderes ist. Diese Kugel sendet Schwingungen aus, die bei mir gesprochene Worte bewirken. So auch heute.
Quelle: Aus der Zukunft
Ich sah wieder Archäologen - voller Aufregung! Sie hatten bei Grabungen im alten Land des Äppelwoi interessante Scheiben gefunden. Und sie konnten diese Scheiben rekonstruieren. Ja, da gab es laufende Bilder zu sehen:
Frauen in kurzen Röcken beugten sich tief in Kisten, um etwas herauszuangeln. Dabei zeigten sie ihre prallen Brüste.
Und der Chefarchäologe sagte: "Überall sehen wir diese vier Buchstaben: A.L.D.I. - das ist gewiss die Abkürzung für eine große Gottheit! Wir wissen ja, dass vier Buchstaben stets für eine Gottheit stehen, zum Beispiel JHVH!"
Ein anderer: "Ja, das muss aber eine Sekte gewesen sein, die sich vom Volksglauben abgewandt hatte. Und die Anhängerinnen zeigten ihre Brüste und durfte sich als Lohn dafür Nahrung aus den Kisten nehmen."
Und ein anderer fragte: "Wozu sollte das gut sein, dass Frauen ihre prallen Brüste zeigen?"
"Ja, diese Sekte vollzog einen ganz bestimmten Ritus: die rituelle Selbstbefriedigung. Sie nannten das ZOS KIA CULTUS. Wir haben die Überlieferungen einer Schamanin gefunden - daher wissen wir über diese rituelle Selbstbefriedigung Bescheid."
Quelle: ZOS KIA CULTUS
"Diese Sekte hatte viele Anhänger, und der oberste Sektenführer war sehr reich, er besaß über viele Milliarden Euronen. Und in seinen Tempeln wirkten junge Priester, die vollzogen mindestens einmal täglich den Ritus der sexuellen Selbstbefriedigung. 
Und zur Anregung ihrer Phantasie beobachteten sie diese jungen hungernden Frauen, wie sie ihre prallen Brüste zeigten. Diese Priester besaßen über magische Kräfte und brannten die laufenden Bilder auf Silber- und Goldscheiben."
"Woher wisst´ihr das alles?" wollte ein anderer Forscher wissen. 
"Ja, wir haben eine andere Überlieferung dieser Schamanin gefunden."
Quelle: Spanner bei ALDI - Sexismus-Videos von Kundinnen
Wieder ein anderer murmelte: "Was war das nur für eine seltsame Zeit mit seltsamen Bräuchen und Sitten? Hatten die Menschen von damals nicht genügend zu essen?"
"Damals gab es noch so etwas wie Geld! Diese Sekte der ALDIaner muss kurz vor dem Zusammenbruch des Geldes gelebt haben. Dann gab es große Aufstände und das Geld wurde abgeschafft. Und alles wurde gleichmäßig unter den Menschen verteilt."
"Und das ließen sich diese Milliardäre gefallen?"
"Sie konnten nichts dagegen tun! Sie waren nur wenige, aber die Hungernden waren viele Millarden, sie überrannten die wenigen Superreichen und nahmen sie gefangen. Die meisten waren schon uralt und sind vor Aufregung gestorben."
Dann verlosch meine Kugel wieder.
Veröffentlicht am 17.03.2012 von HerzfrequenzWMsong


besucherzähler