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Mittwoch, 26. März 2014

G8-Gipfel warf Wladimir Putin raus - Wen trifft das?

Der G8-Gipfel hat Wladimir Putin aus dem erlauchten Kreis hinausgeworfen. Übrig blieb ein G7-Gipfel. Was für Länder stecken da dahinter? Schauen wir uns doch mal diese sieben Länder an:

  • USA
  • Großbritannien
  • Kanada
  • Japan
  • Frankreich
  • Deutschland
  • Italien

Sind das wirklich noch die einst wirtschaftlich starken Staaten? Also, was Italien angeht, das gehört bestimmt nicht mehr in diese Gruppe! Und Frankreich? Auch so ein kränkelndes Land, dessen Präsident sein Heil in einem Krieg wegen der Ukraine sucht. Und Japan? Das hat große Probleme und von diesem Land geht die große Gefahr aus, dass die Folgen des immer noch nicht beherrschten sechsfachen atomaren SuperGAUs vor drei Jahren über den gesamten Globus schwappen! Dann haben wir noch Kanada: Eigentlich müsste dieses Land sehr gut dastehen - allein schon wegen seines Reichtums an Bodenschätzen.  

Aber Kanada machte einen großen Fehler: Es beteiligte sich an NAFTA - dem nordamerikanischen Freihandelsabkommen. Von da an ging es bergab! Vor allem verschwanden Industriearbeitsplätze! 

Eine ähnliche Erfahrung steht Deutschland noch bevor, spätestens dann, wenn Deutschland resp. die EU sich am Freihandelsabkommen TTIP beteiligen! 

Da bleibt noch Großbritannien: Dazu schreibt die ZEIT Von Tief zu Tief. Alles klar? 

Und wie stehen die USA dar? Beschissen und verschuldet - nur noch von Japan übertroffen, was die Verschuldung angeht! 

Ja, was ist nur aus dieser einst so stolzen G7-Gruppe geworden? Oder der G8-Gruppe - mit Russland! 

Jetzt ist Russland kein Mitglied mehr dieser Gruppe, sie heißt wieder G7-Gruppe. Müsste Putin traurig über den Rauswurf sein? Überhaupt nicht! Sollen doch diese Verliererstaaten unter sich bleiben! 

Im Gegenteil: Diese sieben G-Länder könnten noch viel lernen, wie TLAXCALA schreibt: 

Quelle: TLAXCALA Putins genialer Schachzug oder wie Russland in ein paar Tagen 20 Mrd. Dollar verdiente: Russland hat einen genialen ökonomischen Springerzug gemacht, sie alle um den Finger gewickelt und in nur ein paar Tagen über 20 Mrd. Dollar verdient. Dazu hat es etwa 30 % der Aktien der eigenen Monopole zurückgeholt. Putin verkaufte sowohl die EU als auch Amerika für dumm, und wie schön! vor den Augen der ganzen Welt hat er alles wie nach Noten gespielt.

Ein US-Republikaner hatte es längst erkannt: "DIe USA spielen mit Murmeln, Putin spielt Schach!" 

Putin wird es bestimmt verschmerzen, dass er zu diesem G-Gipfel nicht mehr eingeladen wird. Die wirtschaftlichen Geigen werden längst nicht mehr in der G7-Gruppe gespielt, sondern in Ländern wie den BRICS-Staaten. BRICS steht für Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika. 

Da will Obama Russland wirtschaftlich bestrafen. Lächerlich! Da versuchte der Westen Russland als kleines Land hinzustellen. Aber die Wirklichkeit schaut anders aus! Obama und Merkel wollen Russland wirtschaftlich abstrafen! Das ist einfach nur lachhaft! 

Wann sehen diese G7-Staaten endlich ein, dass sie keine Zukunft mehr haben? Die Zukunft liegt in den BRICS-Staaten! 


Veröffentlicht am 29.03.2013 von russland.RU

Übernommen von OverBlog

Mittwoch, 27. März 2013

Bayerische Bildung - Maulkorberlass für Schulleiter - Blog von Kiat Gorina


Im Freistaat Bayern gärt es gewaltig. Und zwar an den Schulen, auch an den Gymnasien. Oder gerade da. Nicht nur die Eltern sind sauer, sondern sogar die Schulleiter! Vor allem über die überstürzte Einführung des achtstufigen Gymnasiums. Da wurde der Lehrstoff von neun Jahren nicht ausgemistet, sondern nur in acht Jahre zusammengestaucht.

Leidtragende sind die Schüler und die Lehrkräfte. So meldet der Merkur: Hartmut Fritz, Leiter des Melanchthon-Gymnasiums in Nürnberg, verpackte seine Wut in Worte: "Die überstürzte Einführung des achtjährigen Gymnasiums ohne umsichtige Vorbereitung", schrieb der Pädagoge in einem Elternbrief, "brächte für das bayerische Gymnasium voraussichtlich einen Flächenschaden, dessen Umfang noch gar nicht abzuschätzen ist."

Quelle: merkur online "Maulkorb" für Schulleiter

Und das KuMi - das steht nicht für Kuhmist, sondern für Kultusministerium - schreckt auf. Und will diese peinliche Kritik unterbinden. Und ermahnt. Zur "Sachlichkeit" und "Mäßigung"! Nun gibt es den BPV - den Bayerischen Philologen Verband, der fasst das als Maulkorberlass auf und will sich das nicht bieten lassen. 

Auch der Deutschlandfunk meldet: Wenn Schulstunden ausfallen oder die Theater-AG mangels Lehrer dichtmacht, ist das durchaus ein Thema für die Lokalzeitung. In Bayern aber findet manche Schulbehörde es nicht in Ordnung, dass Schulleiter sich in den Medien äußern. Sie werden zum Personalgespräch zitiert. 

Quelle: Deutschlandfunk Empörung über Maulkorb für Lehrer in Bayern.

Und wie läuft so ein Personalgespräch ab? Da sitzen dem armen Schulleiter gleich vier Beamte des KuMi gegenüber und versuchen den Schulleiter einzuschüchtern! Und sie lassen durchblicken, dass er seiner "Karriere" schade ...

Wie sagt der Volksmund? Der Fisch stinkt vom Kopf her! Und wer ist der Kopf des bayerischen KuMi? Ein gewisser Dr. Ludwig Spänle! Ist so ein Dr. Ludwig Spänle noch wählbar? Wenn er die freie Meinung der bayerischen Lehrer und Schulleiter einschränkt? Freie Meinung nur dann, wenn nicht kritisiert wird?

Aber Dr. Ludwig Spänle meint zum Maulkorb: "Dass jemand, der in verantwortlicher Stellung tätig ist, keinen Maulkorb umgehängt bekommt in Bayern, das ist für mich die Maxime. Ich sehe aber auf der anderen Seite eben auch die Aufgabe einer Lehrkraft oder Schulleiters, gerade wenn Probleme da sind, zunächst einmal - und so verstehe ich Loyalitätspflicht - die Behördenspitzen zumindest gleichzeitig, wenn nicht vorab zu informieren."

Spänle sollte mal nachhaken, dann erführe er, dass die Lehrkräfte sehr wohl ihre vorgesetzte Behörde informiert haben. Allein, es hat nichts gebracht! Diese KuMi-Behörde ist so etwas von stur. Und wer Kritik übt, das wird gleich als Majestätsbeleidigung interpretiert.

Der BLLV (Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband) gibt eine Pressemitteilung heraus: Kritische Schulleiter und Lehrer werden immer häufiger in die Schulbehörden zitiert, wenn Sie in der Öffentlichkeit auf Probleme an Ihren Schulen hinweisen. BLLV-Präsident Wenzel fordert das Kultusministerium auf, von der Einschüchterung von Pädagogen Abstand zu nehmen.

Quelle: BLLV Kein Maulkorb für Lehrer und Schulleiter!

Dieser Freistaat leistet sich eine Verfassung. Da steht im Artikel 110: Jeder Bewohner Bayerns hat das Recht, seine Meinung durch Wort, Schrift, Druck, Bild oder in sonstiger Weise frei zu äußern. An diesem Recht darf ihn kein Arbeits- und Anstellungsvertrag hindern und niemand darf ihn benachteiligen, wenn er von diesem Recht Gebrauch macht.

Sind dann Lehrer und Schulleiter keine Bewohner Bayerns? Gilt für sie Artikel 110 der Bayerischen Verfassung nicht? Oder kennen Ludwig Spänle und die KuMi-Beamten den Wortlaut dieser Verfassung nicht? Im Amtseid schwören sie ja, sich an diese Verfassung zu halten!

Ist solch ein Kultusminister wie Dr. Ludwig Spänle überhaupt noch wählbar? Ich denke nein! Dr. Spänle studierte ja Theologie. Und als Theologe kennt er auch gewiss das Wort des Apostel Paulus "Jedermann sei untertan der Obrigkeit, die Gewalt über ihn hat!". 

Und das gilt für Spänle wohl noch heute. Das KuMi ist für Lehrer und Schulleiter die Obrigkeit und die Lehrer und Schulleiter sind die Untertanen des KuMi! Alles klar?

Und der Freie Günther Felbinger getraut sich auch, Dr. Ludwig Spänle zu kritisieren:


Meine Rede im Landtag zur Regierungserklärung von Kultusminister Ludwig Spaenle zur Bildungspolitik
Veröffentlicht am 20.06.2012 von Günther Felbinger

Wie sagte im Mittelalter der Bischof zum Rittersmann: Halte du sie arm, ich halte sie dumm! Ist die Bayerische Politik noch nicht im 21. Jahrhundert angekommen?!

Übernommen von Over-Blog

Dienstag, 14. August 2012

Bologna-Reform - alles für die Katz - Blog von Kiat Gorina


Erinnern wir uns noch an die sogenante Bologna-Reform? Da sollte das Hochschulwesen umgekrempelt werden, da sollte das Studium schneller abgeschlossen werden. Also wurde das Diplom - meist mindestens acht Semester - auf einen Bachelor reduziert, dessen Abschluss nach sechs Semestern erfolgt. 

Heute muss die Wirtschaft feststellen, dass die Bachelor-Absolventen allenfalls über das Niveau eines Vordiplomanden verfügen. Kurzum, die Wirtschaft ist enttäuscht. Auch wenn die Bundesbildungsministerin Annette Schavan die Bologna-Reform in den höchsten Tönen lobt. 

Was Schavan angeht, da habe ich doch gehörige Zweifel an ihrer Kompetenz. Grund: Der Plagiatsverdacht an ihrer Doktorarbeit vor 32 Jahren. Die Universität Düsseldorf prüft derzeit und will bald das Ergebnis veröffentlichen. 

Auf jeden Fall hat Schavan bereits angekündigt, dass sie sich aus der Parteiführung zurückziehen will. Und sollte Schavan der Doktortitel entzogen werden, dann kann auch die Kanzlerin ihre Lieblingsministerin nicht mehr halten.
Quelle: RP ONLINE Schavan will sich aus der Parteiführung zurückziehen CDU-Vize: Klöckner für Schavan? 

Fakt ist, dass sowohl die Hochschulen als auch die Wirtschaft mit den Bachelor-Absolventen unzufrieden sind! Da fallen mir Parallelen ein zur galoppierenden Einführung von G8, die langsam wieder rückgängig gemacht wird.
Quellen:

  1.  Stoibers Ehrenrunde und das Gymnaslium G8
  2.  Süddeutsche.de Harsche Kritik an Bachelor und Master

Wer sich folgendes Video amsieht, kann nur noch feststellen: BRD - Die Chaos-Republik - verursacht durch inkompetente Bildungspolitiker, die sich dafür halten:


Veröffentlicht am 05.05.2012 von amigolobo48

Nur weil sich Zehntausende Bildungspolitiker und -politikerinnen geirrt haben und ihren Irrtum nicht öffentlich eingestehen wollen, läuft die "Bachelor-Maschine" weiter: Die Universitäten produzieren weiterhin Bachelor, die die Wirtschaft nicht braucht und auch die Hochschulen nicht. Muss diese Republik warten, bis eben diese Politiker, die einst für die Bologna-Reform gestimmt haben, in Pension geschickt werden oder gar ins Jenseits?
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Freitag, 13. Juli 2012

Stoibers Ehrenrunde und das Gymnasium G8 - Blog von Kiat Gorina

Erinnern wir uns, Bayern Herbst 2003, zwei Drittel der bayerischen Wählerinnen und Wähler haben CSU gewählt. Stoiber begann durchzuregieren - ohne Rücksicht auf Verluste!


Er beschloss in einsamer Runde das achtjährige Gymnasium. Auch wenn die CSU vorher ihren Wählern hoch und heilig versprochen hatte, das neunjährige Abitur sei in Bayern unantastbar!


Wieso gerade Stoiber für das auf acht Jahren verkürzte Abitur war, ist seltsam. Hat er seine eigene Vergangenheit als Schüler und Abiturient vergessen, gar verdrängt? Fakt ist, dass Stoiber für sein Abitur immerhin zehn Jahre brauchte, er musste eine Klasse wiederholen!


Die schrecklichen Konsequenzen für die Schüler: Mehr als dreimal bestehen am G8 nicht das Abitur als seinerzeit am G9! Und es fehlt an Freizeit für die Abiturienten. Dafür gibt es massenweise Stress! Kurzum, das G8 ist ein Riesen-Fiasko!


Quelle: Augsburger Allgemeine Seehofer spielt mit dem Feuer


Der derzeitige bayerische Ministerpräsident will es richten - aber wie? Wie führt er das fehlende Schuljahr bis zum Abitur wieder ein? Er kann ja nicht einfach G9 sagen. Das hat ja sein Vorgänger abgeschafft! Und der gilt ja bei so manchen Bayern als unfehlbar! Fast so wie der Papst!


Da ist von einem "Brückenjahr" die Rede. Das soll ein freiwilliges Jahr sein, das zwischen der achten und elften Klasse eingeschoben wird - zur "Vertiefung". Der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband hält nichts davon.


Quelle: MainPost Streit um Brückenjahr beim G8


Und die SPD fordert ein Gymnasium der zwei Geschwindigkeiten: Die Schüler sollen die Wahl haben: entweder das Abitur in zwei Jahren mit wöchentlich 36 Stunden oder in drei Jahren mit 24 Wochenstunden. Wie das im Detail realisiert werden soll, bleibt rätselhaft!


Wieso können die bayerischen Politiker nicht einfach sagen: Die Einführung des G8 war ein Fehler, wir kehren zum G9 zurück?! Tja, da müssten sie am Stoiberschen Heiligschein kratzen - was wäre da schlimm?


Quelle: BR Bildungspolitik Schnell oder langsam


Veröffentlicht am 02.07.2012 von VVMuenchenTV


Veröffentlicht am 22.03.2012 von zursachebw

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