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Freitag, 28. Februar 2014

STUTTGART 21: Der unaufenthaltsame Abstieg des Stefan Mappus

Stefan Mappus? Das war doch mal ein schwäbischer Ministerpräsident - undemokratisch legitimiert. Er war der Nachfolger des Günther Oettinger, der von Merkel zum EU-Kommissar auserkoren war. Der schwäbische Boden war ihm zu heiß geworden. 

Und dann eskalierte die behördliche Gewalt - am 30.09.2010 - seither der Schwarze Donnerstag genannt. Bisher war von den Entscheidern stets abgestritten worden, dass der brutale und überzogene Einsatz der Polizeikräfte "vön oben" angeordnet war. Jetzt liegen Dokumente vor, dass Mappus das brutale Vorgehen angeordnet haben soll. 

Quelle: FOCUS ONLINE Mappus soll harten Stuttgart-21-Einsatz angeordnet haben

Es stimmt mehr als nachdenklich, wenn ein ehemaliger Ministerpräsident verdächtigt wird, den Polizeikräften die Härte des Einsatz vorgeschrieben zu haben.

Was macht Mappus heute? Nach der verlorenen Wahl zum erneuten Ministerpräsidenten "arbeitete" er einige Monate für einen Pharmakonzern. Dann verließ er das Unternehmen nach nur wenigen Monaten. Grund: Der Staatsgerichtshof hatte festgestellt, dass der Kauf von EnBW-Aktien gegen das Gesetz verstoße. 

Seit November 2012 arbeitet Mappus für eine Firma im bayerischen Unterschleißheim - als Berater. Das müssen wir verstehen: Die Leut in Baden-Wärttemberg sind ja so böse zu ihm, vor allem die Gerichte und die Gutachter. 

Einer ist besonders böse, er hat festgestellt, dass Mappus bei dem Aktienkauf über eine drei Viertel Milliarde zuviel gezahlt hat. Eigentlich hat er es nicht bezahlt, sondern das Land Baden-Württemberg. Und eigentlich haben das die schwäbischen Bürger mit ihren Steuern bezahlt! Da fragen wir uns doch: Wieviele Kindergärten hätte das Land dafür bauen können? 

Aber nein, dieses Geld landete im Rachen der französischen Verkäufer und die üppige Provision bei Morgan and Stanley! Musste das sein? Nein, so etwas muss nicht sein! 

Und werden die Schwaben das zuviel gezahlte Geld wiedersehen? Nicht die Bohne! Und was wird Mappus passieren? Nicht viel! 

Quellen: FOCUS ONLINE 

  1. Stefan Mappus berät jetzt IT-Unternehmen in Bayern
  2. Mappus zahlte 780 Millionen zu viel für EnBW-Aktien


Hochgeladen am 10.03.2011 von TMChrisTM

Übernommen von OverBlog

Dienstag, 9. August 2011

Nachschlag zu Stefan Mappus - Der Repräsentant - Blog von Kiat Gorina

Erinnern wir uns, da schrieb ich die Glosse "Neues von Stefan Mappus: Muss i denn ..." und Juliane schickte mir einen Link auf ein Bild von Stefan Mappus - mit blutenden Augen.

Diesen Link baute ich gleich in meine Glosse ein. Es dauerte nicht lange und ich hatte eine Mail im Postfach. Angeblich von Merck - von der Rechtsabteilung? Was mich allerdings stutzig machte, war das Wort "Representant". Ich hatte Julianes Link in die Glosse eingebaut und mir wurde Schlimmes angedroht, weil Stefan Mappus künftig ein "Representant" des Unternehmens sei und die Firma es nicht dulde, dass ihr "Representant" in den Dreck gezogen werde.

Sonntag, 7. August 2011

GLOSSE: Neues von Stefan Mappus: Muss i denn ... - Blog von Kiat Gorina

Ganze 14 (in Worten vierzehn) Monate war Stefan Mappus Ministerpräsiedent von Baden-Württemberg. Ohne eine demokratische Wahl - wohlgemerkt. Er war sozusagen "Nachrücker" für den nach Brüssel weggelobten Oettinger, der die Europäer dann mit der schwäbischen Variante von Englisch verwirrte.

Stefan Mappus fliegt ja gerne, bei der letzten Landtagswahl ist er auch geflogen - raus aus seinem Amt. Die Schwaben wollten ihn als Ministerpräsident nicht mehr sehen. Stefan Mappus war somit ohne Job! Und was macht eine arbeitsloser Minsterpräsident? Reiht er sich in die Schlangen beim Jobcenter ein?

Montag, 16. Mai 2011

Was macht eigentlich Stefan Mappus? - Blog von Kiat Gorina

Um den ehemaligen Ministerpräsidenten Stefan Mappus ist es still geworden. Er wurde ja von den Schwaben abgewählt und - ein Novum - erstmals regiert ein grüner Ministerpräsident. Mappus wollte sich das nicht antun und geht wahrscheinlich gleich ins Ausland - so wie es aussieht nach Südamerika. Seine neuer Arbeitgeber ist Merck - ein Pharma- und Chemiekonzern in Darmstadt. Vielleicht. Zumindest führt er derzeit Gespräche mit diesem Konzern. Er ist ja kein Einzelfall unter den schwarzen Ministerpräsidenten, die ihr Heil in der Flucht in die Wirtschaftschaft suchen.