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Freitag, 8. August 2014

GLOSSE: Roland K. tritt ab - in den Orkus der Vergessenen?


Der frühere Ministerpräsident von Hessen wagte vor über drei Jahren den Sprung in die Wirtschaft: Er wurde Vorstandsvorsitzender des Konzerns Bilfinger. Besonderes Fortune hat er nicht gehabt - nach zwei Gewinneinbußen innerhalb kurzer Zeit zog K. die Reißleine und verkündete seinen Rücktritt. 

Bilfinger wurde in der Vergangenheit immer wieder mit Skandalen in Verbindung gebracht. Beispielsweise

  • Kölner-U-Bahn: es wurden gefälschte Bauprotokolle gefunden.
  • ICE-Strecke Nürnberg-München: die Hälfte der 600 Protokolle zu Metallankern sollen gefälscht sein.
  • Düsseldorfer U-Bahn gegen zwei Bilfinger-Mitarbeiter: Vorwurf Fälschung von Bauprotokollen.
  • Korruptionsskandal wegen Nigeria-Pipeline
  • Einsturz des Kölner Stadtarchivs

Skandale sind ja für K. nichts Neues: Erinnern wir uns an den CDU-Parteispendenskandal. Da hatten der damalige Innenminister Kauther und der Landesschatzmeister Prinz zu Sayn-Wittgenstein illegale Spenden als das Vermächtnis verstorbener Juden deklariert. K. behauptet, nichts davon gewusst zu haben! Im Mai 2010 trat er überraschend als Ministerpräsident zurück. Und fünf Monate später wurde er in den Vorstand von Bilfinger berufen. Und dann wurde er Chef von Bilfinger. 

K. fällt mit seinem Rücktritt sehr weich: Sein Gehalt von rund 3,5 Millionen Euronen wird weiterhin gezahlt. Grund: Er kündigte nicht aus einem wichtigen Grund. So ist K. bis 2016 gut versorgt.

Quelle: WELT Bilfinger zahlt Roland Koch Millionengehalt weiter

K. hat ja noch längst nicht das Rentenalter erreicht, aber im nächsten Jobcenter muss er sich nicht melden. Er ist von Beruf Rechtsanwalt, da werden sich schon Mandanten finden. 

Erinnern wir uns im Zusammenhang mit Roland K. an die kleine Andrea Y.:
Quelle: Hessen aus der Sicht einer Schamanin


Hochgeladen am 16.01.2009 von x3songs

Übernommen von OverBlog

Samstag, 12. Juli 2014

Tageshoroskop und Vorausschau für 13.07.2014 - ''Recht auf Vergessen '' Google setzt EU Urteil um


Heute, am 13.07.2014 steht der abnehmende Mond zunächst noch im Steinbock. Das ist sein Exil, wir spüren von der Wirkung des Mondes weniger als sonst. Um 05:07 wechselt er in den Wassermann.

Mond im Steinbock, da sind wir besonders ernst und bedächtig und sehr zielstrebig. Achten wir jedoch stets darauf, dass wir auch ein Privatleben brauchen. Der Steinbock ist für Knie, Haut, Knochen und Zähne zuständig. Im Tarot wird dem Steinbock der Trumpf Teufel zugeordnet. Magische Titel sind "Herrscher des Tores der Materie" und "Kind der Mächte der Zeit". Glücksorte: alte Ruinen, unterirdische Geewölbe, Wüsten. 

Mond im Wassermann, da denken wir besonders sozial und engagieren uns mehr als sonst. Das Zeichen Wassermann entspricht dem Schienbein, dem Fußknöchel und dem Kreislauf. Die zugehörige Tarotkarte ist der Stern. Diese Karte bedeutet meist unerwartete Hilfe und spirituelle Führung. Magische Titel sind "Tochter des Firmaments" und "wohnt zwischen den Wassern." Glücksorte: Bahnhöfe, öffentliche Plätze, Kinos, U-Bahn.

Der Mond ist aufsteigend. Jetzt ist die Zeit, in der wir das "ernten" können, was wir in der vergangenen Zeit des absteigenden Mondes "gesät" haben.  

Für die "haarigen" Probleme verweise ich auf einen früheren Artikel.  

Beim Schreiben dieser Zeilen erschienen vor meinem inneren Auge ein Drache mit weit geöffnetem Maul  - für mich ein gutes Vorzeichen.  
Merkur wechselt inn den Krebs: Eine Zeit beginnt, in der das logische Denken schwer fällt - die Gefühle gewinnen die Oberhand!

  • Mond Opposition Jupiter: warnt uns vor Verschwendung!
  • Venus Trigon Mars: sehr gut für die Liebe.

Der heutige Tag ist günstig für

  • Arbeiten mit Erde
  • den Start von Projekten
  • Verträge
  • Friedhofsbesuche

Ich wünsche allen, dass ihr das Beste aus diesem Tag macht! 


Veröffentlicht am 30.05.2014 von World News in German

Freitag, 23. Mai 2014

In Memoriam: 23. Mai 2012 - Mord an Lipizzaner Tiger - Aus Fremdenhass ...

Heute ist es genau zwei Jahre her, dass Lipizzaner Tiger umgebracht wurde. Diese Gegend ist ja bekannt für Fremdenhass. Aber dass dies auch für Huftiere gilt, lässt tief blicken. 

Was hatte mein silberweißer Kamerad mit den treuen  Kinderaugen den Menschen getan, dass er sich so quälen musste? Vielleicht war es seine grenzenlose Gutmütigkeit? 

So wie bei der Familie, die uns mit ihrer autistischen kleinen Tochter besucht hatte. Die Kleine war wild, temperamentvoll - und laut! Temperament hatte Tiger selbst genug. Manchmal hatte ich das Gefühl, auf einem Vulkan zu reiten. 


Das kleine Mädchen  schlüpfte in seine Box, tobte vergnügt schreiend um seine Beine, schaukelte an seinem Schweif hin und her - Tiger stand wie festgewachsen. 

Dann untersuchte die Kleine genau sein Gesicht. Tiger senkte den Kopf, damit sie ihn überall anfassen konnte. Seine Ohren - ihre Ohren. Seine Nüstern - ihr kleines Näschen. Seine Augen usw. 

Tiger pustete sie nur sanft an und fuhr mit seinen weichen Lippen über ihr Gesicht. So sanft, dass nicht einmal die Brille der Kleinen verrutschte. Dann klappte sie sein Maul auf und steckte ihr dünnes Ärmchen bis zum Ellenbogen hinein. Die Mutter starb fast den Heldentod, während ihre Kleine diese unbekannte “Höhle” genau erforschte. 

Und Tiger? Er stand mit weit aufgesperrtem Maul und ließ sich alles gutmütig gefallen. 

Freundlich zu Fremden, die dazu auch noch behindert sind! Das geht zu weit! So etwas gehört sich nicht! 

Oder war es Tigers ganzes Wesen, das eher an einen “Reithund” erinnerte? 

Wenn ich ihn rief, kam er  immer freudig angaloppiert. Oder wenn ich spät Abends nochmal nach den beiden Huftieren schaute: Es dauerte immer ,bis ich das Vorhängeschloss an der Tür aufgefummelt hatte - in dieser Gegend ist es ratsam, alles abzusperren, auch das Plumpsklo!


Tiger und Miriam, später Marian. freuten sich schon auf ihr Leckerli. Dabei lief Tiger immer ein langer Spuckefaden aus dem Mund, so wie bei einem Hund. 

Tiger war mein guter verlässlicher Kamerad, freudig, freundlich, gutmütig und interessiert. Musste er deshalb sterben? Weil manche Menschen dazu neigen, was ihnen fremd ist zu zerstören? 

Tiger hat bis jetzt noch keinen Nachfolger - die Prophezeiung tritt immer schneller ein. 

Wenn die Zeit gekommen ist, wird wieder ein kleines Tigerchen  da sein. 

Tiger, wir werden dich nicht vergessen!


Hochgeladen am 19.04.2010 von Milchgans

Übernommen von OverBlog

Freitag, 16. Dezember 2011

FDP - Kein Glück mit ihren Generälen? - Blog von Kiat Gorina


Da musste der Generalsekretär der FDP - Christian Lindner - gehen - sozusagen als Bauernopfer dafür, dass der FDP-Chef Philipp Rösler es nicht schafft, seine Partei aus der Versenkung zu holen. Immer tiefer gerät diese Partei in den Orkus der Vergessenen. 

Quelle: SPIEGEL ONLINE Christian Lindner: Rücktrittserklärung des FDP-Generalsekretärs


Hochgeladen von spiegeltv am 15.12.2011

Als neuer General der FDP wurde Patrick Döring designiert. Aber die FDP scheint vom Pech verfolgt: Da haben Zeugen gesehen, wie Döring mit seinem Auto einen Außenspiegel eines anderen Autos beschädigte - angeblich stieg er aus und fuhr weiter. Was ist das? Fahrerflucht! 

Wie SPIEGEL ONLINE  meldete, sagte die Oberstattsanwältin Irene Silinger zum SPIEGEL: "Wir haben Anhaltspunkte, dass er den Zusammenstoß bemerkt hat und dennoch die Unfallstelle verlassen hat." Und der Unfall ist nicht in Bayern passiert, da gelten ja - wie die Causa Freiherr Karl-Theodor von und zu Guttenberg zeigte - gerade für gewisse Politker andere Regeln. 

Da kommt auf Döring etwas zu. Irgendwie ein ziemlich unglücklicher Arbeitsbeginn für den neuen General der FDP. Sein Motto soll sein: "Das Telefon ist das wichtigste Instrument, um Politik zu machen." Das ist jetzt allen verständlich: Telefone haben keine Außenspiegel. 

Und dieser Vorfall passt irgendwie wie die berühmte Faust aufs Auge: Döring ist verkehrspolitischer Sprecher seiner Fraktion. Vielleicht wird er auf die für Verkehr zuständigen EU-Kommissare scharf machen, dass alle Autos auf flexible Außenspiegel umgerüstet werden müssen - dann regeln sich solche Bagatellunfälle von alleine. 

Und der arme Rösler ist auch vom Pech verfolgt: Was hat er als Arzt für Wiederbelebungsversuche seiner Partei schon versucht, aber keine Chance, die FDP verfällt immer mehr in Agonie. Die derzeitige schwarzgelbe Regierungskoaliton ist ein Treppenwitz geworden: da regiert eine Partei mit, die bald die Bürger und Bürgerinnen nicht mehr kennen. 

Unlängst hörte ich eine neue - zugegeben nicht ganz feine - Erklärung für die Abkürzung FDP: "F... THE POLITICIANS!" - die Freie Demokratische Partei ist zu einem F-Wort mutiert. Hat sie das verdient? Offenbar schon.