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Freitag, 8. August 2014

GLOSSE: Roland K. tritt ab - in den Orkus der Vergessenen?


Der frühere Ministerpräsident von Hessen wagte vor über drei Jahren den Sprung in die Wirtschaft: Er wurde Vorstandsvorsitzender des Konzerns Bilfinger. Besonderes Fortune hat er nicht gehabt - nach zwei Gewinneinbußen innerhalb kurzer Zeit zog K. die Reißleine und verkündete seinen Rücktritt. 

Bilfinger wurde in der Vergangenheit immer wieder mit Skandalen in Verbindung gebracht. Beispielsweise

  • Kölner-U-Bahn: es wurden gefälschte Bauprotokolle gefunden.
  • ICE-Strecke Nürnberg-München: die Hälfte der 600 Protokolle zu Metallankern sollen gefälscht sein.
  • Düsseldorfer U-Bahn gegen zwei Bilfinger-Mitarbeiter: Vorwurf Fälschung von Bauprotokollen.
  • Korruptionsskandal wegen Nigeria-Pipeline
  • Einsturz des Kölner Stadtarchivs

Skandale sind ja für K. nichts Neues: Erinnern wir uns an den CDU-Parteispendenskandal. Da hatten der damalige Innenminister Kauther und der Landesschatzmeister Prinz zu Sayn-Wittgenstein illegale Spenden als das Vermächtnis verstorbener Juden deklariert. K. behauptet, nichts davon gewusst zu haben! Im Mai 2010 trat er überraschend als Ministerpräsident zurück. Und fünf Monate später wurde er in den Vorstand von Bilfinger berufen. Und dann wurde er Chef von Bilfinger. 

K. fällt mit seinem Rücktritt sehr weich: Sein Gehalt von rund 3,5 Millionen Euronen wird weiterhin gezahlt. Grund: Er kündigte nicht aus einem wichtigen Grund. So ist K. bis 2016 gut versorgt.

Quelle: WELT Bilfinger zahlt Roland Koch Millionengehalt weiter

K. hat ja noch längst nicht das Rentenalter erreicht, aber im nächsten Jobcenter muss er sich nicht melden. Er ist von Beruf Rechtsanwalt, da werden sich schon Mandanten finden. 

Erinnern wir uns im Zusammenhang mit Roland K. an die kleine Andrea Y.:
Quelle: Hessen aus der Sicht einer Schamanin


Hochgeladen am 16.01.2009 von x3songs

Übernommen von OverBlog

Samstag, 9. November 2013

GLOSSE: Zum Henker mit der Todesstrafe! Auch in Deutschland!

Was soll das? Todesstrafe in Deutschland? Die Todesstrafe ist doch in Deutschland abgeschafft worden - mit dem Grundgesetz - 1949!  Stimmt, da gibt es den Artikel 102. Da steht kurz und bündig: "Die Todesstrafe ist abgeschafft!" Aber: Es gibt immer noch Bundesländer in Deutschland, in deren Verfassung gibt es die Todesstrafe! Zum Beispiel im Bundesland Hessen! Ja, wirklich. Im August 2013 schrieb die Osnabrücker Zeitung darüber: 

Quelle: Osnabrücker Zeitung Artikel 21 In Hessen gibt es noch die Todesstrafe: Schwarz auf weiß ist in der hessischen Landesverfassung unter Artikel 21 zu lesen: "Ist jemand einer strafbaren Handlung für schuldig befunden [...], kann er zum Tode verurteilt werden." Das ist eine deutliche Aussage.


Ist das ein Grund, schleunigst aus Hessen wegzuziehen? Oder ist das ein Grund, dass Unternehmer Hessen als Standort meiden sollen? Nein, ist es nicht, denn es gilt immer noch: Bundesrecht bricht Landesrecht! Also haben wir in Hessen den skurrilen Umstand:  Nach der hessischen Verfassung gibt es in Hessen die Todesstrafe - immer noch! Aber: Die Todesstrafe ist in Hessen außer Kraft gesetzt - wegen des Artikels 102 im Grundgesetz! Was für ein Glück! 

Deutschland besteht ja aus mehreren Bundesländern, da gibt es auch Länder mit einer eigenen Verfassung und da stand in deren Verfassungen immer noch die Todesstrafe.  Aber zwischenzeitlich wurden solche Sätze aus den Länderverfassungen gestrichen, bis auf Hessen! 

Manche Länder brauchten sehr lange, um die Todesstrafe aus ihrer Verfassung verschwinden zu lassen. Zum Beispiel Bayern! Erst 1998 verschwand die Todesstrafe aus der Bayerischen Verfassung. Das war keine Selbstverständlichkeit - dazu war erst ein Volksentscheid notwendig! 

Zurück zu Hessen: Da wirft die SPD der CDU und der FDP vor: „Eine Reform der hessischen Verfassung, die auch ein Abschaffen der Todesstrafe umfasst hätte, ist an der Starrsinnigkeit der CDU und FDP gescheitert.“ Ist das wirklich der Grund? Oder haben die hessischen Politiker Angst vor einem Volksentscheid? 

Was ist, wenn bei diesem Volksentscheid viele Hessen für die Beibehaltung der Todesstrafe sind? Offensichtlich kennen CDU und FDP ihre Pappenheimer. Also wird an der hessischen Verfassung nicht gerüttelt ... 


Und zurück zu Bayern: Ist dort die "Todesstrafe" wirklich abgeschafft? Da gibt es den Fall einer halb-mongolischen Schriftstellerin: Sie soll gezwungen werden, ihre Trinkwasserversorgung im Haus auf das Trinkwasser eines kommunalen Zweckverbandes umzuschließen. Dabei ist ihr Einzelhof über eine sehr lange und sehr dicke Stichleitung angeschlossen. 

Nun hat diese Schriftstellerin auch Lebensmitteltechnologie studiert. Da hatte sie auch mit Formeln aus der Hydraulik zu tun. Also ließ sie sich die Daten der langen Leitung vom Trinkwasserversorger geben und rechnete: 

Wieso? Was gibt es da zu rechnen? Zum Beispiel die mittlere Fließgeschwindigkeit! Wen interessiert das denn? Doch, das ist interessant - hoch interessant sogar. 


Da gibt es nämlich einen gemeinnützigen Verein - den DVGW, das steht für "Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches", bei dem sind die allermeisten Trinkwasserversorger zahlende Mitglieder. Und als Gegenleistung für die Zahlung erstellt dieser Verein technische Regeln - natürlich nicht zu hart, schließlich geht es ja um zahlende Mitglieder! 

Und in einer solchen technischen Regel wurde der Begriff "Stagnationswasser" definiert. Nicht nur wischi-waschi, sondern mit einem Wert, der sich messen lässt. Ja, in dieser technischen Regel steht, dass Stagnationswasser vorliegt - also das Wasser steht, wenn die mittlere Fließgeschwindigkeit kleiner oder gleich 0,005 Meter pro Sekunde ist - also 5 Millimeter pro Sekunde. 

Das leuchtet auch ein, je schneller das Wasser fließt oder je mehr Wasser am Ende der Leitung verbraucht wird, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Wasser in der Leitung steht. 

Also rechnete die Schriftstellerin aus, wieviel Wasser sie am Ende verbrauchen müsste, damit die mittlere Fließgeschwindigkeit höher als 5 Millimeter pro Sekunde ist. Sie kam auf einen Wert weit über 3.000 Liter täglich! 

Das bedeutet, dass die Schriftstellerin täglich über 3.000 Liter verbrauchen müsste, damit das Wasser in der langen Stichleitung kein stehendes Wasser - also kein Stagnationswasser - mehr ist! Gemäß der technischen Regel, die ein Verein aufgestellt hat, bei dem der Trinkwasserversorger zahlendes Mitglied ist! 

Ja, ist denn so schlimm - das Stagnationswasser? Vom stellvertretenden Leiter eines Gesundheitsamtes erhielt die Schriftstellerin den "fachmännischen" Rat: "Waschen Sie sich öfters Hände und Gesicht, dann fließt das Wasser schon!" Es ist schon erstaunlich, welche Ratschläge Fachleute geben, die von Steuergeldern bezahlt werden! 


Dieser "Fachmann" eines Gesundheitsamtes kennt offensichtlich nicht eine europäische Norm - die DIN EN 1717. Die ist verbindlich für alle Unternehmen in der EU - sollte man meinen. Nach dieser europäischen Norm wird vorgeschrieben, dass Stagnationswasser generell abgelassen und dann die Leitung gespült werden muss. Das steht auf Seite 8 unter Abschnitt 4.5 dieser Norm! Ganz klar und deutlich! 


Da nun die Schriftstellerin täglich nie über 3.000 Liter verbrauchen kann, ist die mittlere Fließgeschwindigket des Wasser in der langen und dicken Stichleitung weit niedriger als 5 Millimeter pro Sekunde. 

Ergo: Das Wasser steht ständig, ist also Stagnationswasser - dauernd! Nach der technischen Regel des gemeinnützigen Vereins, bei dem der Wasserversorger zahlendes Mitglied ist. Und nach europäischer Norm darf Stagnationswasser nicht als Trinkwasser verwendet werden! 

Trotzdem will der Wasserversorger die Schriftstellerin via immer höher werdenden Zwangsgeldern zwingen, dieses Stagnationswasser abzunehmen! Obwohl die EU in einer europäischen Norm festgelegt hat, dass Stagnationswasser kein Trinkwasser ist! 

Das aber interessiert den Wasserversorger nicht! Mit der Brechstange - auch Zwangsgeld genannt - will er die Schriftstellerin zwingen, das Stagnationswasser als Trinkwasser abzunehmen! 

Wer die Lebensgeschichte der Schriftstellerin kennt, weiß, dass sie von Kind auf an Diabetes Typ I leidet, sie muss also besonders auf ihr geschwächtes Immunsystem achten! Und sie hat sich schlau gemacht, welche Gefahren im Stagnationswasser lauern! Tödliche Gefahren! 

Aber das interessiert den Wasserversorger nicht! Und auch die Verwaltungsgerichte interessieren sich nicht dafür! Für sie gelten nur weltfremde Paragraphen! 

Aber die Schriftstellerin will leben, sie will nicht an einer tödlichen Krankheit sterben! Das ist ja wohl verständlich! Für sie ist die angedrohte Zwangsmaßnahme, das Stagnationswasser zu trinken, de facto eine "Todesstrafe"! 

Hochgeladen am 23.01.2012 von Deutsche Wasserkontrolle

Übernommen von Over-Blog

Freitag, 21. Dezember 2012

GLOSSE: Halb- und Dreiviertelgötter von heute und die Deutsche Bank - Blog von Kiat Gorina


Es ist gar nicht solange her, da wurden Mediziner als die "Halbgötter in Weiß" bezeichnet - wegen ihres oft penetrant arroganten Auftretens. Zwischenzeitlich hat diese selbsternannten Halbgötter die Realität eingeholt: Immer öfters bleiben Heilungserfolge aus.

Da werden riesige Geschütze aufgefahren, wenn es um den Kampf gegen eine der Geiseln unserer Zeit geht - den immer öfters auftretenden Krebserkrankungen. Die Behandlungskosten steigen mehr und mehr - die Heilungserfolge bleiben aus. Damit wird auch der selbst vergebene Nimbus dieser Halbgötter in Weiß angekratzt.

Wie sagte einst Sauerbruch: "Wer heilt, hat recht!" Danach hätten die meisten Halbgötter in Weiß unrecht!

Aber es hat sich eine andere Kaste von Halbgöttern gebildet: die Bänker von internationalen Großbanken. Sie führen sich noch arroganter auf als die Halbgötter in Weiß. Nehmen wir doch als abschreckendes Beispiel Jürgen Fitschen: er ist seit einem Jahr - nach dem Rücktritt von Joseph Ackermann - Co-Vorsitzender des Vorstandes der Deutschen Bank und Mitglied der Trilateralen Kommission, eine Vereinigung, die mit Goldman Sachs verbandelt ist.

Was ist passiert? Da gab es eine große Razzia - bundesweit, in den Räumen der Deutschen Bank! Und der Dreiviertelgott Fitschen ist sehr verärgert: So eine Razzia, über die in der Presse berichtet wird, das ist für den Ruf der Deutschen Bank schlecht! Also zückt dieser Dreiviertelgott seine Allzweckwaffe und ruft den hessischen Ministerpräsident an. Und beschwert sich beim Ministerpräsident.

Ja, dieser Dreiviertelgott Fitschen stellt sich über die Gesetze! Offensichtlich hat er im Sozialkunde- und Politikunterricht nicht aufgepasst. Sonst wüsste er, dass der Ministerpräsident der falsche Adressat ist. Selbst ein hessischer Ministerpräsident kann die Staatsanwaltschaft nicht von einer Razzia abhalten!

Wenn Fitschen sich beschweren will, dann doch bei der Staatsanwaltschaft!

Fitschens Reaktion ist ja verständlich: Welcher Sparer, welche Sparerin hinterlegt seine mühsam erarbeiteten Ersparnisse bei einer Bank, die des öfteren durchsucht wird? Wahrscheinlich hat Fitschen Angst davor, dass seine Kunden die Bank stürmen und ihr gesamtes Geld abheben. So etwas hat es immer wieder gegebn:

Vor vier Jahren gab es eine riesige Panik unter den Kunden von Northern Rock, lange Schlangen bildeten sich, die Kunden hatten Angst um ihr Geld!


Hochgeladen von StandardJohnDoe am 2008.04.01

Ist es wirklich abwegig, wenn unter Kunden der Deutschen Bank plötzlich Gerüchte geistern - das Geld ist nicht mehr sicher?! Da ist es schon verständlich, wenn ein Dreiviertelgott wie Fitschen Angst hat!

Und es gibt ja noch einen anderen Dreiviertelgott bei der Deutschen Bank - Anshu Jain - der tut so, als ginge ihn das nichts an. Dabei ist er Teil der Doppelspitze der Deutschen Bank. Und Cicero interviewte Professor Wolfgang Gerke dazu:

Quelle: CICERO „Anshu Jain duckt sich zu Unrecht weg“

Also Professor Gerke findet das überhaupt nicht in Ordnung, dass Dreiviertelgott Jain Vogel-Strauß-Politik betreibt und so tut, als ginge ihn das nichts an!

Und wenn beide Dreiviertelgötter jetzt überrascht tun, sie wüssten von nichts, das kann nicht sein. Wie der FOCUS schreibt, gab es aus Britannien bereits 2009 ernste Warnungen:

Quelle: FOCUS ONLINE Deutsche-Bank-Boss Fitschen rudert heftig zurück:

... wurde die Deutsche Bank von der britischen Steuerbehörde HMRC frühzeitig vor kriminellen Machenschaften beim Emissionshandel gewarnt. Die Bank habe es anschließend aber versäumt, intern durchzugreifen. Das gehe aus Akten der Generalstaatsanwaltschaft hervor. Dem Bericht zufolge wies die HMRC führende Vertreter der Deutschen Bank in London bereits im Herbst 2009 darauf hin, dass große Teile des Handels mit Luftverschmutzungsrechten „mit Betrugskriminalität behaftet seien“ ...

Da wird sich doch mancher Sparer fragen, ob bei einer solchen Bank sein Geld sicher ist? Man stelle sich vor: Bereits 2009 warnt die britische Steuerbehörde: "Leute, was ihr da macht, ist illegal!" und was passiert? Nichts! Absolut nichts! So verhalten sich doch nur Dreiviertelgötter, die meinen, sie stünden über dem Gesetz. Oder gar: "Das Gesetz sind wir!"

Sind diese Dreiviertelgötter von einer schlimmen Krankheit befallen? Der Megalomanie!?

Immerhin - Dreiviertelgott Fitschen sah ein, dass dieser Anruf beim Ministerpräsident blöd war und hat sich entschuldigt! Und der bundesdeutsche Finanzminister beeilt sich gleich, diesem Dreiviertelgott helfend zu Seite zu springen:

Quelle: Deutschlandradio Schäuble schaltet sich in Deutsche-Bank-Debatte ein

Schäuble meinte, dass Deutsche-Bank-Chef Fitschen nach wie vor der richtige Mann auch für die Spitze des Bankenverbandes und damit als Ansprechpartner für die Politik sei. Der Vorstandsvorsitzende habe sich für seinen Anruf bei Hessens Ministerpräsident Bouffier entschuldigt, und damit müsse es auch wieder gut sein.

Ich gewinne immer mehr den Eindruck, dass Schäuble das Wort "Finanzminister" immer öfter falsch interpretiert. Erstens, ein Minister ist ein Dienender. Da er vom deutschen Volk gewählt wurde, sollte er dem deutschen Volk dienen und dafür sorgen, dass es mit den Finanzen, dem bundesdeutschen Vermögen, immer mit rechten Dingen zugeht.

Andererseits ist dieser Finanzminister dagegen, wenn das Land NRW CDs mit den Daten von möglichen Steuerhinterzieherérn kauft! Müsste ich das verstehen? U/nd als deutscher Finanzminister muss Schäuble für Transparenz sorgen, was mit den Steuern der Deutschen passiert.

Aber Schäuble ist ja auch Mitglied des ESM. Wenn wir uns da diesen Vertrag ansehen, da kommt gar keine Transparenz vor. Ja, da sollen die meisten Transaktionen ganz supergeheim ablaufen. So geheim, dass nicht einmal Gerichte eingeschaltet werden können.

Da bleibt doch nur die Schlussfolgerung: dieser Finanzminister ist ein doppelter Dreiviertelgott - mit einem Janusgesicht. Und einer Vorliebe für die Großbanken - allen voran Goldman Sachs:


Veröffentlicht von michi2005 am 13.11.2012
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Mittwoch, 19. Dezember 2012

In Memoriam Peter Struck - Blog von Kiat Gorina


Heute nachmittags sah ich kurz in die Statistik meines Blogs und was sah ich da? Da wurde ein alter Artikel vom 16. September 2012 plötzlich mehrmals aufgerufen. Wieso erst jetzt? Müsste ich das verstehen?

Quelle: Kann Peter Struck noch gut schlafen?

Dann tickerte die Meldung vom plötzlichen Tod des Peter Struck durch den Äther: Gestern war Peter Struck wegen eines schweren Herzinfarktes eingeliefert wurden, heute nachmittag verstarb er.

In meinem damaligen Artikel vom 16. September 2012 ging es um den Fall eines Bundeswehrsoldaten, der pro forma die Bundeswehr verließ, dann bei den US-GIs in Afghanistan mitkämpfte und später wieder in die Bundeswehr zurückkehren wollte ...

Ich will jetzt nicht weiter darauf eingehen, aber ich frage mich: Was hat Peter Struck hinterlassen - wer wird sich an Peter Struck in zehn oder zwanzig oder fünfzig Jahren erinnern - abgesehen von seiner Frau und Kindern und Enkelkindern?

Sein Spruch: "Die Freiheit Deutschlands wird auch am Hindukusch verteidigt!" - Dieser Spruch wird sicher immer wider zitiert werden. So ähnlich wie der Spruch des Norbert Blüm: "Die Renten sind sicher!" Aber sonst? Hat er in seinem 30 Jahren als aktiver Politiker etwas bewirkt?

Eine Genossin wird Peter Struck bestimmt nicht vergessen: Andrea Ypsilanti! Sie wollte ja damals den hessischen Ministerpräsident Roland Koch ablösen - mit Duldung der LINKEN. Und wurde unter anderem von Peter Struck daran "gehindert".

Quelle: Hessen aus der Sicht einer Schamanin

Ein übles Spiel, das damals einige "alten Männer" mit der Andrea gespielt haben. 

Aber ich bin nicht Richterin und werde auch nicht über Peter Struck richten. Das überlasse ich anderen höheren Instanzen!

Seine Familie, seine Kinder und Enkelkinder tun mir leid. So plötzlich den Mann, den Vater und den Opa zu verlieren, das trifft schwer! Mögen die Hinterbliebenen Menschen finden, die ihnen über die Zeit der Trauer hinweghelfen!


Veröffentlicht von MarkusLanz2012 am 29.08.2012

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Dienstag, 3. Juli 2012

Aus dem Archiv: Hessen aus der Sicht einer Schamanin - Blog von Kiat Gorina

Folgende Glosse veröffentlichte ich bereits am 4. November 2008. Es ging um Andrea Ypsilanti und Roland Koch. Ypsilanti fügte Koch damals eine Niederlage bei, Koch blieb trotzdem geschäftsführender Ministerpräsident - für lange Zeit. Und Ypsilanti? Sie wurde von ihrer eigenen Partei im Stich gelassen - der SPD. 
Was machen diese beiden Kontrahenten von einst heute? Roland Koch hat das Ministerpräsidentenamt hingeschmissen, er ging zum Bau, genau genommen zu Bilfinger Berger Konzern, der ja auch beim Bau des geplanten Monsterbahnhofs Stuutgart 21 maßgeblich mitmischt.
Und Ypsianti? Da gibt es einen "linken Thinktank" um sie - schreibt taz.de:
QuelleDie Crossover-Methode


Im Hessenland gibt es verschiedene Herden: da sind einmal die Schwarzen, bis zur letzten Wahl angeführt vom Leithengst Roland. Aber Roland hat die WählerInnen verbissen, viele wollten ihm nicht mehr folgen, auch aus der eigenen Herde nicht, da sind viele Schwarze zu anderen Herden gewechselt.
Dann gibt es die Roten, eigentlich waren die mal richtig rot, jetzt sind sie nur noch blassrot, oft mit schwarzen Streifen. Die WählerInnen haben immer mehr Mühe, sie von den Schwarzen zu unterscheiden. Bei der letzten Wahl gab es bei den Blassroten eine neue Leitstute, die Andrea. Die hat dem Roland heftig eingeheizt und sie wollte jetzt alle Herden im Hessenland anführen. Das passt jedoch den Besitzern der Weiden nicht, weil ihnen die Richtung der Leitstute Andrea missfällt, sie neigt angeblich nach links.
Die Roten hatten sich vor einigen Jahren gespalten: wie gesagt in die Blassroten und in die Ganzroten, letztere mit gleich zwei Leithengsten: Gregor und Oskar. Die Ganzroten treiben meistens nach links und bekommen immer mehr Zulauf. Trotzdem wollen die anderen Herden mit den Ganzroten keinen Kontakt.
Dann gab es noch kurze Zeit einen Oberleithengst der Blassroten, den Kurt. Aber er stand im Verdacht, sich den Ganzroten anzunähern. Als der Kurt an einer heftigen Grippe erkrankte und kaum wiehern konnte, boxten ihn andere Hengste von den Blassroten weg. Kurt schrieb ein Buch und zog sich auf seine frühere Weide zurück.
Jetzt haben die Blassroten zwei Oberhengste, einmal den jungen Frank-Walter und dann den alten Franz, den haben sie vom Gnadenhof zurückgeholt. Außerdem grasen im Hessenland noch kleinere Herden: die Gelben und die Grünen.
Die Andrea wäre zu gerne Leitstute geworden, aber der Roland von den Schwarzen wollte nicht gehen. Er hatte zwar bei der letzten Wahl über 12 % verloren, aber er führt immer noch die Geschäfte. Also redete Andrea mit den andern Herden, mit den Ganzroten, die versprachen ihr, sie als Leitstute zu dulden. Und sie sprach mit den Grünen, die wollten sie als Leitstute anerkennen. Die Gelben waren gegen die Andrea.
Andrea wollte ganz sicher gehen und fragte alle in ihrer blassroten Herde, ob sie einverstanden sind. Da gab es nur eine Stute, die Dagmar, die nein gesagt hat. Grund: Sie kann die Ganzroten nicht leiden. Die andern hielten zunächst still. Aber bei den Blassroten gibt es einen Hengst, den Jürgen, der wollte auch mal Leithengst sein. Aber er sagte es zunächst nicht. Ja, er handelte sogar einen Vertrag mit den Grünen aus, alles schien zu klappen und Andrea wäre heute zur Leitstute gewählt worden.
Dann stellte sich heraus, dass der Jürgen sich an die Dagmar und zwei weitere Stuten herangemacht hatte, die Silke und die Carmen. Von denen hatte bei den Blassroten kaum jemand vorher was gehört. Jetzt trat so richtig eine Stutenbissigkeit zu Tage: die Stuten Dagmar, Silke und Carmen mochten die Andrea nicht, wahrscheinlich gönnten sie der kleinen Andrea nicht den Erfolg und mobbten sie. Das nützte der Hengst Jürgen aus und die Vier sagten ihrer blassroten Herde, dass sie aus Gewissensgründen die Andrea nicht wählen können. Ganz wohl scheinen sie sich nicht in ihrer Haut zu fühlen, denn sie holten sich Aufseher von der grünweißen Truppe, die in zivil aufpassten, dass ihnen nichts passierte.
Jetzt ist im Hessenland alles wieder beim Alten: die Andrea durfte nicht Leitstute werden, die Weidelandbesitzer sind froh, dass die Richtung auf keinen Fall nach links geht und der schwarze Roland weiterhin die Geschäfte führt oder was er darunter versteht.
Arme Andrea, die Blassroten haben ein Talent, sich selbst zu verbeißen, so ist die Andrea nach dem Kurt wieder ein Opfer der Selbstzerfleischung der Blassroten. Ob die Blassroten als Herde überhaupt überleben werden? Wer kann sich dieser Herde noch anschließen? Sie ist doch total führungslos. Und wenn mal eine Stute Führungsqualitäten hat, dann wird sie von ihrer eigenen Herde gemobbt und nicht gegen die Schwarzen verteidigt. Eine solche Herde wie die Blassroten hat wohl keine Zukunft mehr.

Veröffentlicht am 14.05.2012 von stopfarsch


Ursprünglicher Artikel

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Mittwoch, 12. Oktober 2011

Bayern - Hessen - Amtsschimmel wiehert über Landesgrenzen! - Blog von Kiat Gorina

Ein fränkischer Bauer lässt seine Rinder im Hessischen weiden. Bei der Rückkehr seiner Herde ins Bayerische muss der Landwirt Folgendes erfahren: 30-tägige Quarantäne, teure Bluttests oder Rückreiseverweigerung! Der Amtsschimmel wiehert!

Wieder ein Beispiel für den überbordenden Bürokratismus! Tja, die Veterinärämter! Das erinnert mich an den Fall eines Züchters von Straußenvögel! Der Züchter erhielt regelmäßig alle zwei Tage Besuch von einem Amtstierarzt, der nichts anderes zu tun hatte, zu überprüfen, ob die gesetzlich vorgeschriebene Tiefe von 30 cm der Sandfläche zum Scharren auch vorhanden ist.

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Mittwoch, 28. September 2011

Gérard Depardieu: Darf ein Star alles? Wird ihm alles verziehen? - Blog von Kiat Gorina

Da sitzt ein Star wie Gérard Depardieu im Flugzeug - da hat er ein menschliches Bedürfnis und muss dringend pinkeln. Er versucht die Stewardess auf sein Problem aufmerksam zu machen. Kein Erfolg. Also pinkelt er in den Gang! Die Maschine muss wieder landen, der Gang muss gereinigt werden, es gibt über zwei Stunden Verspätung. Ja, was macht ein Star wie Gérard Depardieu? Er dreht - sozusagen ein Video und verteilt es über YouTube. WEITER ...

Donnerstag, 25. März 2010

Glosse: Bundesländer und Steuergerechtigkeit - Blog von Kiat Gorina

Jeder will Steuer sparen, auch Millionäre. Schwarzgeld ind der Schweiz zu bunkern, das ist gefährlich geworden. Da gibt es böse Menschen, die brennen brisante Daten auf CDs und bieten diese den deutschen Finanzbehörden. Mehr...

Samstag, 20. Juni 2009

Das Kreuz mit dem Kreuz (Teil II)

Erst verleihen die Hessen dem Schriftsteller Kermani den Staatspreis, dann entziehen sie ihm den, die Opposition fordert, dass sich Koch dafür entschuldigt, aber der denkt nicht daran!

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