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Sonntag, 3. August 2014

GLOSSE: McKinsey übernimmt die Bundeswehr ...



Während Putin angesichts der Sanktionen gegen Russland unter anderem auch die Beratungsfirma McKinsey aus dem Land jagen ließ, passiert in Deutschland das Gegenteil: Die bisherige Leiterin des MyKinsey-Büros - Katrin Suder - übernimmt - nicht die Bundeswehr, aber sie ist ab Beginn dieses Monats beamtete Staatssekretärin für die Bundeswehr. 

Hier zeigt sich, wie sehr die Bundeswehr mit den USA verzahnt ist. Und damit sie sich von Anfang nicht einsam fühlt, bringt sie gleich einen Kollegen mit. Für ihn wurde eigens eine neue Spitzenposition geschaffen: "Beauftragter für die strategische Steuerung nationaler und internationaler Rüstungsaktivitäten". 

So etwas ist bitter nötig. Grund: Wie bereits der derzeitige Bundepräisdent ankündigte, muss die Bundeswehr verstärkt Kriege führen! Und zum Krieg führen braucht es auch funktionierende Waffen - wie 

  • einen Hubschrauber: der neue NH90 soll ja nur bedingt für den militärischen Dienst taugen
  • einen Kampfhubschrauber "Tiger" - der Name ist so gut wie alles, was feststeht
  • einen Marinehubschrauber MH90

Da wird dann demnächst verhandelt, ob die bisherigen Verhandlungen rechtsgültig sind! Dafür braucht es auf jeden Fall McKinsey-Berater. Die können ihre Verhandlungspartner mit ihrem McKinsey-Speech in Grund und Boden quasseln. 

Und sie haben immer die beste Lösung in der Hinterhand: Kein Kauf von neuen Waffen, sondern nur noch Leasing - natürlich vom großen Waffenbruder - den USA. 

Bei der geplanten Drohne Eurohawk soll das erstmalig praktiziert werden. Die Vergangenheit hat ja gezeigt, dass die europäische Industrie keine Drohnen bauen kann, warum also nicht gleich leasen. DIe notleidende Rüstungsmaschinerie in den USA braucht doch neue Aufträge! 

Der Kollege von Katrin Suder soll auch ein Risikomangenment realisieren, das ist der Bundeswehr immerhin die Besoldungsgruppe B6 (Grundgehalt im Monat: fast 9.000 Euronen) wert - allerdings nur auf drei Jahre befristet. 

Damit ist auch die Bundeswehr für künftige kriegerische Einsätze bestens gerüstet, wenn die glorreichen Drei wie Colonel Gauck, Commander von der Leyen und Captain Steinmeier frohgemut in den Krieg ziehen! So nannte es Jakob Augstein in im letzten Gespräch mit Nikolaus Blome vor der Sommerpause: 


Veröffentlicht am 04.07.2014 von phoenix

Armer kleiner Nikolaus Blome! Er ist ja fast am Weinen! Wo bleibt die große Ordnung? Die USA können nicht mehr ... Es soll Gerüchte geben, dass Blome in leidender - pardon leitender - Position für den Spiegel schreibt ...

Übernommen von OverBlog

Mittwoch, 22. Januar 2014

GLOSSE: Aus dem Poesie-Album des Andreas Sch. ...

Lieber Andreas,

beherzige bitte meinen gut gemeinten Rat:

Und ist Dein Doktor noch so klein
fährt er Dir doch Pöstchen ein!
In Tschechien gibt's den Kucera, 
viele Dokortitel gibt es da!

Herzlichst Deine ...

Was es mit "Kucera" auf sich hat, es handelt sich um den "Doktorats-Vater" Rudolf Kucera: 

Quelle: Kommunisten-Online Das „kleine Doktorat“: Scheuers Doktorats-Vater Rudolf Kucera hatte in den 1980er Jahren in Prag eine Sektion der internationalen "Paneuropa-Union" gegründet. Die Paneuropa-Union, damals noch vom letzten Kronprinzen des österreichisch-ungarischen Kaiserreichs, Otto Habsburg, geführt, setzt sich für ein katholisch-konservativ geprägtes, nach Ethno-Kriterien ("Volksgruppen") strukturiertes vereinigtes Europa ein. 

Und für alle, die ihren Doktortitel - aus welchen Gründen auch immer - verloren haben: Ein Doktorhut lässt sich leicht selbst basteln: 


Veröffentlicht am 10.04.2012 von HilfreichTV

Übernommen von OverBlog

Sonntag, 19. Januar 2014

GLOSSE: Neues von der CSU: "Doktor werden ist nicht schwer - Doktor bleiben aber sehr!"

CSU? Was das ist? Wenn es nach dem Bayerischen Rundfunk geht resp. Christoph Süß und seiner Sendung quer, dann ist das die Abkürzung für COMEDY SOZIALE UNION. Und irgendwie scheint diese CSU eine Tummelwiese für Plagiatoren zu sein. Der Freiherr von und zu Guttenberg ist ja nur ein Beispiel: 

Ihn zitiert die Schweizer Argauer Zeitung unter anderem mit den Worten: "In der Politik bin ich rasend unterwegs gewesen und grandios auf die Schnauze gefallen." 

Quelle: Aargauer Zeitung Ohne Zeit «bleiben Substanz und Verantwortung auf der Strecke»: 380 Unternehmer nahmen am Wirtschaftsanlass im Kultur- und Kongresshaus Aarau teil. Mehrere Referenten sprachen über den Zeitbegriff und den Wandel der Zeit, auch der tief gefallene deutsche Ex-Minister zu Guttenberg. 

Wie spricht der Volksmund? "Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Besserung!" 

Jüngst fand ja an der Spitze dieser CSU ein Generalwechsel statt: Der vorige General dieser Partei wurde Bundesminister für "Verkehr und Digitales" - er ist somit zuständig für alle Autobahnen aller Art - auch für Datenautobahnen! Auf diese Idee muss erst jemand kommen! 

Also musste ein neuer General her - er wurde bald gefunden: der Andreas Scheuer ist neuer General! Er stammt aus Passau. Und er hat auch studiert - in Passau. Zunächst wollte er Lehrer werden - an Realschulen. 1998 legte er das erste Staatsexamen ab. Dann begann er ein Magisterstudium in Politik, Soziologie und Wirtschaftswissenschaft. Also alles Laberfächer. 2011 hatte er seinen Magister. Allerdings war sein Magister mit einem kleinen Makel behaftet: Er schaffte nur einen Dreier. 

Und er wollte doch so gerne einen Doktortitel haben. Aber an der Universität Passau war das nicht möglich. Grund: Da hätte er mindestens einen Zweier schaffen müssen. 

Da dachte er sich: Da mache ich halt einen "kleinen Doktor" - beispielsweise an der Karlsuniversität in Prag. Tschechien ist ja nicht so weit aus der Welt. Und er setzte sich hin und schrieb seine Doktorarbeit. Zum Thema "Die politische Kommunikation der CSU im System Bayerns". Und er hatte seinen kleinen Doktor. Er darf sich allerdings "Dr. Andreas Scheuer" nur in Berlin und Bayern so nennen. Sonst muss er als Doktortitel "PhDr." verwenden - das steht für "Doktor der Philosophie" - die Tschechen sagen auch "filozofie" dazu. 

Es ist schon erstaunlich, was in Berlin und Bayern alles möglich ist: Da macht einer den kleinen Doktor und - simsalabim - darf er sich mit "Dr." schmücken - aber nur in Bayern und in Berlin. Es lebe der Föderalismus! 

Aber es gilt auch für den kleinen Doktor - wie beim großen Doktor: "Abschreiben ist nicht erlaubt!" Oder wie allgemein in der CSU: "Wer betrügt, der fliegt!" Wie der Schmid - ja, der, mit der Verwandtenaffäre. Aber nur der. Die anderen, die auch verwickelt waren, die wurden wiedergewählt. Das können nur Bayern verstehen - das ist eben bayerische Gerechtigkeit! 

Ja, hat der Scheuer Andreas abgeschrieben? Da berichtete sogar die BILD darüber: 

Quelle: BILD Darum gab der CSU-General seinen „kleinen Doktor“ zurück: Besonders peinlich: Gleich mehrfach wird CSU-Urgestein Franz Josef Strauß (gest. 73) mit falschem Bindestrich im Vornamen geschrieben. Der Verdacht: Hat Scheuer diese Passagen abgeschrieben? 

Also, das geht natürlich nicht! Dem Strauß einen Bindestrich andichten! Das geht zu weit. 

Und die BILD stellt zwei Passagen gegenüber: eine aus einer Broschüre der Bundeszentrale für politische Bildung und eine aus der Scheuerschen Doktorarbeit! 

Ja, wer das genau liest, wird kleine Unterschiede feststellen, statt  "oder" wird "und" geschrieben etc. Das kommt uns ja irgendwie bekannt vor. 

Und das müsste der Scheuer Andreas eigentlich wissen: Er kann seinen Doktor nicht zurückgeben. Nur die Universität kann ihm den Doktortitel entziehen! Da frage ich mich schon: Was lernen diese jungen Leute eigentlich? Gut dass er Politiker geworden ist und nicht in Realschulen unterrichtet! Nicht auszudenken, was dann die Schüler da alles bei ihm lernten! 

Da werden sich jetzt einige fragen: Wieso wurde so einer der neue General bei der CSU? Die Antwort weiß Wikipedia: Da gibt es ein Foto zu sehen:  

Quelle: Wikipedia Andreas Scheuer gemeinsam mit Ministerpräsident Horst Seehofer auf dem Karpfhamer Fest 2013: Horst S. und Andreas Sch. zusammen nebeneinander sitzend und beide freudig lachend! 

Jetzt wissen wir auch, wozu ein Karpfhammer Fest gut ist! 


Veröffentlicht am 18.01.2014 von Goldfinger200

Übernommen von OverBlog

Samstag, 20. Juli 2013

GLOSSE: Aus Alt mach Neu - recycelte Magisterarbeit ergibt Doktorarbeit

Welcher Heimwerker, welche Heimwerkerfrau kennt das nicht? Aus alten Sachen etwas Neues zu machen! Das kann sogar Freude bereiten! Das dachte sich wohl auch ein Staatssekretär in der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen. Er hatte immer noch seine alte Magisterarbeit herumliegen, Mengen von Staub hatten sich schon abgelagert. Ist doch schade um das alte Stück! Das dachte sich wohl der Herr Staatssekretär!

Als möbelte er seine uralte Magisterarbeit auf und reichte sie als Doktorarbeit ein. Und erhielt dafür den Doktortitel. Von der Technischen Universität Dortmund. Und damit dieses Recycling nicht so bald auffliegen könnte, erwähnte er seine eigene Magisterarbeit mit keiner Silbe in seiner Doktorarbeit. Dabei hatte die TU Dortmund doch eigens einen Ratgeber zur Vermeidung von Plagiaten verfasst:

Quelle: TU Dortmund RATGEBER ZUR VERHINDERUNG VON PLAGIATEN: Selbstplagiat: Übernahme von eigenen umfangreichen Texten ohne Kennzeichnung, die bereits in anderen Examensarbeiten bzw. Publikationen verwendet wurden.

Ja, da wird davor gewarnt, eigene Texte aus einer früheren Arbeit zu verwenden, ohne diese eigenen Texte als solche zu kennzeichnen.

Und es gibt einen Medienwissenschaflter Arnulf Kutsch, der hat diese Dissertation genau gelesen und kommt zu folgendem Ergebnis - wie DERWESTEN berichtete: In einer Beurteilung der Arbeit durch den renommierten Medienwissenschaftler Arnulf Kutsch kommt dieser zum Urteil, Eumann habe vor allem seine eigene Magisterarbeit aus dem Jahr 1991 aufgepeppt, ohne dies im Text der Doktorarbeit deutlich zu machen oder seine eigene Magisterarbeit zu zitieren. Laut Kutsch habe der Politiker vielen Abschnitten seiner alten Magisterarbeit „ein, zwei oder drei neue einleitende Sätze vorangestellt“, manches zudem umformuliert, neue Literatur eingearbeitet und Passagen aus den Fußnoten in den Haupttext gehievt und so „den Textumfang der Dissertation vergrößert.“

Quelle: Doktorarbeit des NRW-Staatssekretärs für Medien unter Plagiatsverdacht: Seine wissenschaftlich vernichtende Bewertung schließt Kutsch mit den Worten: „Einstweilen mag es lehren, wie angenehm es sich in unserem Fach auf der Grundlage des Textkorpus’ einer Magisterarbeit promovieren lässt, selbst wenn sich über diese eine 20-jährige Patina gelegt hat.“

Au wei, das hat gesessen!

Und dann stellt sich heraus, dass Herr Staatssekretär dafür sorgte, dass der Lehrstuhl seines Doktorvaters 210.000 Euronen erhielt, nachdem dem Staatssekretär der Doktortitel verliehen worden war - nur wenige Monate später. Wie sprachen schon die alten Römer? MANUS MANUM LAVAT! - Eine Hand wäscht die andere! Wie wahr, wie wahr!



Es fragt sich nur, wie lange dieses Video noch zu sehen ist. Auch beim WDR werden Videos depubliziert! Eine Sauerei! Grund: Da produziert ein öffentlich-rechtlicher Sender - in diesem Fall der WDR - mit den Geldern der GEZ-Einzahler eine Sendung und dann werden immer wieder solche Videos in der Mediathek gelöscht - depubliziert heißt das dann beschönigend! Was soll das? Was mit Geldern der GEZ-Einnahmen produziert wird, ist Eigentum aller GEZ-Zwangseinzahler! Also können doch nur die GEZ-Zwangseinzahler entscheiden, ob ein Video gelöscht wird oder nicht! Wie sagt der Volksmund: Wer zahlt, schafft an!

Übernommen von Over-Blog

Sonntag, 19. Mai 2013

GLOSSE: Die CSU und ihr Ehrenkodex - Blog von Kiat Gorina

Die CSU in Bayern hat es derzeit sehr schwer, genau genommen, der Ministerpräsident hat es schwer. Grund: Seine Abgeordneten, ja sogar einige Minister und Staatssekretäre, haben die Sache mit den Familienbetrieben nicht verstanden oder gar falsch verstanden. Klar, die CSU unterstützt die Familienbetriebe - keine Frage.

Also haben sich einige Minister, einige Staatssekretäre und einige Abgeordnete gedacht, sie machen in ihrem Wahlkreisbüro einen Familienbetrieb auf. Ja sogar die Justizministerin Dr. Beate M. beschäftigte ihre eigene Schwester. Und als Juristin mit Doktortitel verkündete sie, dass sie korrekt gehandelt habe. Aber dann plagte sie die Einsicht und sie zahlte zurück, was das Landtagsamt für ihre Schwester überwiesen hatte.

Also musste sich der Ministerpräsident etwas ausdenken, um die Nörgler an den Stammischen zu beruhigen. Und er dachte sich etwas aus! Die CSU braucht einen Ehrenkodex! Ja, das ist ein Stück Papier, da steht einiges drauf: Was ein CSU-Abgeordneter machen darf und was nicht. Bisher galt ja schon so etwas Ähnliches: Als CSU-Abgeordneter darfst du alles machen - nur erwischen lassen darfst du dich nicht!

Und das Problem war halt, dass immer öfters etwas ans Licht kam. Denn wer sich erwischen lässt, der muss zahlen. Wie die Justizministerin. Oder der Landwirtschaftsminister. Oder ... Aber so schlimm ist das mit dem Zurückzahlen auch wieder nicht! Solche Rückzahlungen können als Sonderausgaben beim Finanzamt geltend gemacht werden ...

Und dann ist es gleich, woher das Geld kommt: von der Kasse des Landtagsamtes oder vom Finanzamt. In jedem Fall vom Steuerzahler. Und das ist ja richtig so!

Schließlich sind die Abgeordneten sozusagen die Nachfolger des bayerischen Königs. Und so führen sie sich auch auf! Beim König gab es ja auch Steuern! Und den Zehnten! Und es gab sogar Fronarbeit!

Fronarbei gibt es heute nicht mehr! Mit einer einzigen Ausnahme: Hartz-IV-Bezieher werden gezwungen, Frondienste zu leisten. Nur heißt das jetzt anders: Arbeitsgelegenheiten - im Volksmund auch Ein-Euro-Job genannt. 

Und der Gründer einer Drogeriekette - Götz Werner - bezeichnet deshalb Hartz IV als "offenen Strafvollzug". Strafvollzug, weil für Hartz-IV-Bezieher gewisse Grundrechte außer Kraft gesetzt wurden - wie bei verurteilten Strafgefangenen. Aber Hartz-IV-Bezieher dürfen doch frei herumlaufen! Ja, derzeit noch!

Aber der Ministerpräsident hat ganz andere Probleme: Wer stellt einen Ehrenkodex für die CSU auf?

Das muss einer sein, der etwas mit Ehre zu tun hat! Natürlich! Ein Ehrenvorsitzender! Zum Beispiel der Theo W. Ja, der war doch unter Kohl auch Finanzminister. Es soll ja Spötter geben, für die ist Theo W. der Erfinder der Schattenhaushalte. 

Mag sein, aber der Theo W. hatte stets einen ausgeglichenen Haushalt. Sein Methode war ja: Wenn sich da irgendwo im Haushalt ein Loch bemerkbar machte, dann wurde an anderer Stelle ein Loch im Haushalt gemacht und mit diesem Geld das andere Loch gestopft ... So hatte Theo W. stets einen "soliden" Haushalt - ausgeglichen, aber löchrig.

Und als Ehrenvorsitzender der CSU versteht er per se etwas von "Ehre" - also ist er prädestiniert für die Ausarbeitung eines Ehrenkodex!

Da steht dann auch drin, dass so Ideen wie des Hubert H. - dem Mann der Sozialministerin - gegen die Ehre der CSU verstoßen. Denn der Hubert ist ein Fan von Modellautos. Von ganz teuren! Dafür zahlen Sammler bei Versteigerungen schon fünfstellige Beträge!

Das sind ganz besondere Autos. Wer damit spielt, muss nicht selbst Brumm-Brumm machen. Diese Autos haben richtige Motörchen! Und der Hubert wusste auch gleich, wer solche Autos zusammenbauen kann! Die Patienten in den Forensiken in den Bezirkskrankenhäusern!

Denn dort sitzen viele Menschen, die sehr findig sind. Oft sind sie derart findig, dass sie eine Gefahr für die Gesellschaft darstellen. Das kann auch die Justizministerin bestätigen. Zum Beispiel die Causa Gustl Ferdinand Mollath! Der war derart findig, dass er herausbekam, dass an der Hypovereinsbank Schwarzgeld geflossen sein soll. 

Also wurde Mollath zu einer Gefahr der Gesellschaft - genau genommen der ganz feinen Gesellschaft! Und er wurde weggesperrt - seit sieben Jahren! 

Denn wer öffentlich behauptet, dass krumme Geschäfte gemacht werden, der ist eine Gefahr! Und solche Menschen laufen Gefahr, dass sie psychiatrisiert werden! Nicht nur in Bayern. Auch in Hessen. Vor allem Steuerprüfer der Finanzämter, die wirklich prüfen. Auch in der feinen Gesellschaft! Solche Prüfer bekommen zur Quittung gleich psychiatrische Diagnosen! Das haben sie dann davon! Wieso stecken sie auch ihre Prüfernasen in fremde Angelegenheiten?!

Ob das dann auch im Ehrenkodex der CSU steht?


Veröffentlicht am 17.05.2013 von ARD

Übernommen von Over-Blog

Freitag, 16. Dezember 2011

FDP - Kein Glück mit ihren Generälen? - Blog von Kiat Gorina


Da musste der Generalsekretär der FDP - Christian Lindner - gehen - sozusagen als Bauernopfer dafür, dass der FDP-Chef Philipp Rösler es nicht schafft, seine Partei aus der Versenkung zu holen. Immer tiefer gerät diese Partei in den Orkus der Vergessenen. 

Quelle: SPIEGEL ONLINE Christian Lindner: Rücktrittserklärung des FDP-Generalsekretärs


Hochgeladen von spiegeltv am 15.12.2011

Als neuer General der FDP wurde Patrick Döring designiert. Aber die FDP scheint vom Pech verfolgt: Da haben Zeugen gesehen, wie Döring mit seinem Auto einen Außenspiegel eines anderen Autos beschädigte - angeblich stieg er aus und fuhr weiter. Was ist das? Fahrerflucht! 

Wie SPIEGEL ONLINE  meldete, sagte die Oberstattsanwältin Irene Silinger zum SPIEGEL: "Wir haben Anhaltspunkte, dass er den Zusammenstoß bemerkt hat und dennoch die Unfallstelle verlassen hat." Und der Unfall ist nicht in Bayern passiert, da gelten ja - wie die Causa Freiherr Karl-Theodor von und zu Guttenberg zeigte - gerade für gewisse Politker andere Regeln. 

Da kommt auf Döring etwas zu. Irgendwie ein ziemlich unglücklicher Arbeitsbeginn für den neuen General der FDP. Sein Motto soll sein: "Das Telefon ist das wichtigste Instrument, um Politik zu machen." Das ist jetzt allen verständlich: Telefone haben keine Außenspiegel. 

Und dieser Vorfall passt irgendwie wie die berühmte Faust aufs Auge: Döring ist verkehrspolitischer Sprecher seiner Fraktion. Vielleicht wird er auf die für Verkehr zuständigen EU-Kommissare scharf machen, dass alle Autos auf flexible Außenspiegel umgerüstet werden müssen - dann regeln sich solche Bagatellunfälle von alleine. 

Und der arme Rösler ist auch vom Pech verfolgt: Was hat er als Arzt für Wiederbelebungsversuche seiner Partei schon versucht, aber keine Chance, die FDP verfällt immer mehr in Agonie. Die derzeitige schwarzgelbe Regierungskoaliton ist ein Treppenwitz geworden: da regiert eine Partei mit, die bald die Bürger und Bürgerinnen nicht mehr kennen. 

Unlängst hörte ich eine neue - zugegeben nicht ganz feine - Erklärung für die Abkürzung FDP: "F... THE POLITICIANS!" - die Freie Demokratische Partei ist zu einem F-Wort mutiert. Hat sie das verdient? Offenbar schon.