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Samstag, 7. Juni 2014

Tageshoroskop und Vorausschau für 08.06.2014 - Ermittlungen des Generalbundesanwalt


Heute, am 08.06.2014 steht der zunehmende Mond in der Waage.

Mond in der Waage, da sind wir sehr auf Harmonie und Ausgleich bedacht. Medizinisch gesehen ist die Waage ein Symbol für die Nieren. Im Tarotsystem bedeutet die Waage die Gerechtigkeit. Der magische Titel ist "Trägerin der Waagschalen" und "Tochter der Herrscher über die Wahrheit". Das Zeichen der Waage symbolisiert Ausgeglichenheit und juristische Angelegenheiten. Glücksorte: Banketts, Festsäle. 

Der Mond ist absteigend. Jetzt ist die Zeit, in der wir das "säen" können, was wir in der kommenden Zeit des aufsteigenden Mondes "erntent" werden. 

Für die "haarigen" Probleme verweise ich auf einen früheren Artikel.  

Beim Schreiben dieser Zeilen erschien vor meinem inneren Auge der Herrscher über Wasser und Regeln  - für mich ein gutes Vorzeichen.  

  • Mond Konjunktion Mars: warnt uns vor Prahlerei!
  • Mond Quadrat Pluto: warnt uns vor Mutlosigkeit!
  • Mond Opposition Uranus: warnt uns vor Fanatismus!
  • Mond Trigon Sinne: bringt das große Glück.
  • Mond Quadrat Jupiter: warnt uns vor Verschwendung!

Der heutige Tag ist günstig für

  • Arbeiten mit Erde
  • das Beschreiten von neuen Wegen
  • Rituale
  • die Befragung von Orakeln

Der heutige Tag ist weniger günstig für

  • größere Anschaffungen
  • das Abschließen von Verträgen
  • Friedhofsbesuche

Ich wünsche allen, dass ihr das Beste aus diesem Tag macht! 


Veröffentlicht am 07.06.2014 von DieBananenrepublik

Dienstag, 8. April 2014

Auf Vorrat gespeichert - Gerichtshof sagt NEIN

Da gibt es in Europa Sicherheitspolitiker, die verdächtigen alle Bürger als Verbrecher oder gar als Terroristen. Also werden alle Bürger überwacht: Wer hat sich zu welcher Uhrzeit wo aufgehalten? Wer hat wie lange mit wem telefoniert? Etc. Diese Daten werden aufbewahrt. Und wenn dann wirklch ein Verbrechen geschieht, dann soll in diesen gespeicherten Daten gestöbert werden. Und schon hat man den Täter. 

Dass es so einfach nicht funktioniert, das beweist die Praxis. Wer zufällig in der Nähe des Ortes eines Verbrechens sich aufgehalten hat, gilt dann gleich als verdächtigt! 

Viele Bürger in der EU protestierten gegen diese Datenspeicherung auf Vorrat! Sogar im Koalitionsvertrag für die derzeitige große Koalition wurde festgehalten, dass diese derzeitige Regierung die EU-Vorgaben umsetzen wolle. 

Aber auch Fachleute hatten große Bedenken. So beispielsweise ein Gutachter für den europäischen Gerichtshof in Luxemburg: 


Veröffentlicht am 12.12.2013 von PeaKant

Die derzeitige deutsche Regierung wollte mit ihrer Entscheidung warten, bis der europäische Gerichtshof entschieden hat. Er entschied: Die EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung wurde verworfen. Es gibt derzeit keine gültige EU-Richtlinie! 

Damit ist diese Stelle im Koalitionsvertrag Makulatur. Und wie reagieren die zuständigen deutschen Minister? Der Justizminister von der SPD meint: Es gibt keine Richtlinie, also muss Deutschland nichts umsetzen, es drohen keine Strafgelder, man könne sich Zeit lassen! 

Das ist wieder einmal typisch: Für diesen Minister ist offensichtlich nur wichtig, ob Strafgelder drohen. Was die Mehrheit der Bürger denkt und fordert, das kümmert ihn herzlich wenig. 

Und was sagt der Innenminister (CDU) dazu? Er drängt auf Eile, diese Vorratsdatenspeicherung möglichst schnell zu verwirklichen. Auch wenn die Mehrheit der Bürger dagegen ist! 

Und wieder legen Politiker aus gegensätzlichen Parteien ein gleiches Verhalten an den Tag: Was die Bürger fordern, das ist beiden egal! 

Wen wundert es, wenn die Politikverdrossenheit mehr und mehr zunimmt? Und vergessen wir nicht, Verdrossenheit kann sehr schnell in Wut umschlagen! 


Veröffentlicht am 08.04.2014 von Maria J.P.

Übernommen von OverBlog

Sonntag, 23. Februar 2014

GLOSSE: Limburger Kartenspieler - Franz-Peter schiebt dem Kaspar den Schwarzen Peter zu

Der arme Franz-Peter - er sagt ja selbst von sich, er sei der beliebteste Bischof Deutschlands. Grund: So oft wie er stand keiner in den Zeitungen. Und so viele Gläubige sprachen und sprechen über ihn. Das soll ihm erst mal einer nachmachen. Aber trotzdem wird es eng für ihn. Ach, hätte er bloß nicht auf seinen Berater gehört! 

Ja, der Kaspar ist schuld! So ein Quatsch, es muss heißen: Der Kasper ist an allem schuld! Das ist auch Quatsch: Wenn schon, dann muss es heißen: Die Kasper! Ach, das ist auch Quatsch, seit wann ist der Kasper eine Frau? Das Kasperl-Theater ist eine von Männern dominierte Domäne. Frauen werden nur zum Verprügeln gebraucht.

Was hat denn die Kasper mit dem Kasperle-Theater zu tun? Eines muss betont werden: Katharina Kasper wurde selig gesprochen, bisher die einzige Frau, der diese Würde zugesprochen wurde. Sie hat den Orden der "Armen Dienstmägde Jesu" gegründet - der ist besonders in Indien aktiv! 

Na und? Wieso soll diese Kasper schuld sein? Naja, in gewissem Sinne schon. Grund: Einer ihrer Nachfahren, eben der Kaspar, der flog schon immer gern nach Indien - zu den Ordensniederlassungen. Und damit es ihm nicht langweilig wurde, nahm er einen Begleiter mit - den Franz-Peter. Und jetzt ist der Franz-Peter sauer auf den Kaspar. Das kam so: 

Der Kaspar war ein Vielflieger, er sammelte Meilen über Meilen und landete in der First Class. Da konnte der arme Franz-Peter nicht mithalten. Und das kam irgendwie raus. Und er musste zwei Meineide leisten. Aber das konnte die Kirche für ihn abbiegen - sie musste nur 20.000 Euronen zahlen. Das haben die Gläubigen doch gewiss gerne gespendet, um den Franz-Peter vor dem Gefängnis zu bewahren. 

Für Franz-Peter ist es jetzt klar, wie Schuppen fällt es ihm von den Augen: Dieser Kaspar ist immer schuld, nicht der Gärtner! Der Kaspar ist an allem schuld!

Ach hätte ich doch nur auf meine inneren Schwingungen gehört! Zetert Franz-Peter mit sich selbst. Der Kaspar war auch 30 Jahre lang Direktor des St. Vincenzstiftes. Und da gab es ja so hässliche Missbrauchgeschichten. Und der Kaspar sorgte angeblich dafür, dass nicht alles aufgeklärt wurde. 

Die Öffentlichkeit muss ja nicht alles erfahren, auch nicht, dass der Kaspar ein Kunstliebhaber ist. Sein kleines Häuschen ist ganz voll damit. Deshalb musste Franz-Peter Paroli bieten - mit seinem neu erbauten Dienstsitz! Der musste schon etwas hergeben, ein Bischof wie er darf doch nicht in einem Häuschen im Stil der St. Georgswerkstiftung residieren. 

Überhaupt diese Stiftung, die war doch längst vergessen. Aber da lagerten noch Millionen! Eigentlich waren die für Familien mit vielen Kindern vorgesehen. Der Kaspar flüsterte: Kinderreiche Familien gibt es doch nicht mehr, seit der Pille! Da kannst du die Stiftung auflösen! Und so geschah es. 

Jetzt schaut Franz-Peter wieder frohgemut aus der Wäsche. Sollte er zu den Baukosten befragt werden, dann antwortet er: Der Kaspar ist an allem schuld! 


Veröffentlicht am 22.02.2014 von Mac Gyver

Übernommen von OverBlog

Donnerstag, 6. Februar 2014

Pressespiegel zu (Doktor) Andreas Scheuer

Es ist schon erstaunlich, wie der mediale Mainstream über den (Doktor) Andreas Scheuer herfällt. Da bezeichnet ihn Springers WELT als "Doktor Dünnbrettbohrer": "CSU-Generalsekretär Andreas Scheuers Frevel ist nicht, seine Doktorarbeit abgekupfert zu haben, sondern deren Belanglosigkeit und Phrasendrescherei. Fassungslos beugt man sich über die Seiten."

Quelle: WELT ONLINE Andreas Scheuer ist ein Doktor Dünnbrettbohrer

Wann hat es so etwas schon gegeben? Immerhin ist Scheuer der neue Generalsekretär der CSU. Und die CSU sitzt in der Regierung - in einer großen Koalition mit der SPD. Bisher galt ja: Die WELT schreibt nicht gegen die Regierung! Und jetzt? Wer in der Regierung hat ein Interesse daran, die CSU lächerlich zu machen? 

Und es geht noch weiter: 

Der SPIEGEL nennt Scheuer gar "Doktor Peinlich": Es gibt Sätze, die wirken wie Giftpfeile. Wer meint, sie verwenden zu müssen, sollte aufpassen, dass sie nicht als Bumerang zurückkommen. Auf Andreas Scheuer fliegt derzeit ein mächtiges Geschoss zu. "Wer betrügt, der fliegt": Diesen umstrittenen Satz seiner CSU hatte der neue Generalsekretär noch vor wenigen Tagen bei der CSU-Klausurtagung in Wildbad Kreuth als einen Beweis der "klaren Sprache" seiner Partei gerechtfertigt. Jetzt ist der Satz plötzlich gegen ihn selbst gerichtet.

Quelle:  SPIEGEL ONLINE CSU-Generalsekretär Scheuer: Doktor Peinlich

Früher waren solche verletzenden und abwertenden Worte nur für die Opposition verwendet worden. Oder soll damit nicht Scheuer, sondern sein Beschützer - Ministerpräsident Seehofer - getroffen werden? 

Sogar in Scheuers Heimatstadt Passau gibt es eine Zeitung - den Bürgerblick, der Scheuer als "General Größenwahn" tituliert! 

Quelle: Bürgerblick Andreas Scheuer: Politiker mit Profilneurose?: Die Psychologen erklären uns, dass übersteigerter Geltungsdrang seine Wurzeln in einem mangelnden Selbstbewusstsein hat. Menschen mit Profilneurose streben nach Luxus, Titeln und Macht. Vielleicht liegt darin der Schlüssel, dass Andreas Scheuer, der derzeit bekannteste Politiker unserer Heimat, innerhalb von acht Jahren zum zweiten Mal über seinen nicht tragbaren Doktortitel gestolpert ist. Die Heimatzeitung hat die Affäre um den CSU-Generalsekretär auf kleiner Flamme gekocht. Bürgerblick, der Titelaffäre einst aufdeckte, bringt die ganze Geschichte: 'General Größenwahn'.

Das sind harte Worte! Wie lange will sich Scheuer dies antun? Wenn sogar in Bayern Menschen leben, die ihn nicht ernst nehmen? Und wie lange wird Seehofer diesen Generalsekretär halten können? 

Jetzt wird es ja richtig ernst: Ein Plagiatsopfer hat sich gemeldet. Ja, ein richtiger Professor beschwerte sich, dass Scheuer in seine "Doktorarbeit" Texte übernahm, ohne sie als  Zitate zu kennzeichnen: 

Quelle: WELT ONLINE In der Causa Scheuer meldet sich ein Plagiatsopfer: CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer gerät wegen seiner Promotionsarbeit stärker in die Kritik. Als erstes Plagiatsopfer hat sich nun der Rostocker Soziologie-Professor Peter A. Berger zu Wort gemeldet: "Das sind Plagiate, wenn auch von minderer Art", sagte Berger der "Welt". Berger bezieht sich dabei auf zwei Textstellen in Scheuers Arbeit, die zum Teil wortgleich mit einem Artikel des Professors sind, die Quelle jedoch nicht nennen. 

Und wieder wurde "abgeschrieben"! Was meinen eigentlich Menschen wie Scheuer, wer sie sind? In der Schule heißt es: Wer abschreibt, bekommt eine Sechs! Und was bekommt Scheuer? Ist ein solcher Abschreiber überhaupt als Generalsekretär einer Partei tragbar?  Ich denke NEIN! Wann sind Figuren wie dieser Scheuer in der CSU nicht mehr tragbar? 


Veröffentlicht am 23.01.2014 von quer

Übernommen von OverBlog

Sonntag, 19. Januar 2014

GLOSSE: Neues von der CSU: "Doktor werden ist nicht schwer - Doktor bleiben aber sehr!"

CSU? Was das ist? Wenn es nach dem Bayerischen Rundfunk geht resp. Christoph Süß und seiner Sendung quer, dann ist das die Abkürzung für COMEDY SOZIALE UNION. Und irgendwie scheint diese CSU eine Tummelwiese für Plagiatoren zu sein. Der Freiherr von und zu Guttenberg ist ja nur ein Beispiel: 

Ihn zitiert die Schweizer Argauer Zeitung unter anderem mit den Worten: "In der Politik bin ich rasend unterwegs gewesen und grandios auf die Schnauze gefallen." 

Quelle: Aargauer Zeitung Ohne Zeit «bleiben Substanz und Verantwortung auf der Strecke»: 380 Unternehmer nahmen am Wirtschaftsanlass im Kultur- und Kongresshaus Aarau teil. Mehrere Referenten sprachen über den Zeitbegriff und den Wandel der Zeit, auch der tief gefallene deutsche Ex-Minister zu Guttenberg. 

Wie spricht der Volksmund? "Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Besserung!" 

Jüngst fand ja an der Spitze dieser CSU ein Generalwechsel statt: Der vorige General dieser Partei wurde Bundesminister für "Verkehr und Digitales" - er ist somit zuständig für alle Autobahnen aller Art - auch für Datenautobahnen! Auf diese Idee muss erst jemand kommen! 

Also musste ein neuer General her - er wurde bald gefunden: der Andreas Scheuer ist neuer General! Er stammt aus Passau. Und er hat auch studiert - in Passau. Zunächst wollte er Lehrer werden - an Realschulen. 1998 legte er das erste Staatsexamen ab. Dann begann er ein Magisterstudium in Politik, Soziologie und Wirtschaftswissenschaft. Also alles Laberfächer. 2011 hatte er seinen Magister. Allerdings war sein Magister mit einem kleinen Makel behaftet: Er schaffte nur einen Dreier. 

Und er wollte doch so gerne einen Doktortitel haben. Aber an der Universität Passau war das nicht möglich. Grund: Da hätte er mindestens einen Zweier schaffen müssen. 

Da dachte er sich: Da mache ich halt einen "kleinen Doktor" - beispielsweise an der Karlsuniversität in Prag. Tschechien ist ja nicht so weit aus der Welt. Und er setzte sich hin und schrieb seine Doktorarbeit. Zum Thema "Die politische Kommunikation der CSU im System Bayerns". Und er hatte seinen kleinen Doktor. Er darf sich allerdings "Dr. Andreas Scheuer" nur in Berlin und Bayern so nennen. Sonst muss er als Doktortitel "PhDr." verwenden - das steht für "Doktor der Philosophie" - die Tschechen sagen auch "filozofie" dazu. 

Es ist schon erstaunlich, was in Berlin und Bayern alles möglich ist: Da macht einer den kleinen Doktor und - simsalabim - darf er sich mit "Dr." schmücken - aber nur in Bayern und in Berlin. Es lebe der Föderalismus! 

Aber es gilt auch für den kleinen Doktor - wie beim großen Doktor: "Abschreiben ist nicht erlaubt!" Oder wie allgemein in der CSU: "Wer betrügt, der fliegt!" Wie der Schmid - ja, der, mit der Verwandtenaffäre. Aber nur der. Die anderen, die auch verwickelt waren, die wurden wiedergewählt. Das können nur Bayern verstehen - das ist eben bayerische Gerechtigkeit! 

Ja, hat der Scheuer Andreas abgeschrieben? Da berichtete sogar die BILD darüber: 

Quelle: BILD Darum gab der CSU-General seinen „kleinen Doktor“ zurück: Besonders peinlich: Gleich mehrfach wird CSU-Urgestein Franz Josef Strauß (gest. 73) mit falschem Bindestrich im Vornamen geschrieben. Der Verdacht: Hat Scheuer diese Passagen abgeschrieben? 

Also, das geht natürlich nicht! Dem Strauß einen Bindestrich andichten! Das geht zu weit. 

Und die BILD stellt zwei Passagen gegenüber: eine aus einer Broschüre der Bundeszentrale für politische Bildung und eine aus der Scheuerschen Doktorarbeit! 

Ja, wer das genau liest, wird kleine Unterschiede feststellen, statt  "oder" wird "und" geschrieben etc. Das kommt uns ja irgendwie bekannt vor. 

Und das müsste der Scheuer Andreas eigentlich wissen: Er kann seinen Doktor nicht zurückgeben. Nur die Universität kann ihm den Doktortitel entziehen! Da frage ich mich schon: Was lernen diese jungen Leute eigentlich? Gut dass er Politiker geworden ist und nicht in Realschulen unterrichtet! Nicht auszudenken, was dann die Schüler da alles bei ihm lernten! 

Da werden sich jetzt einige fragen: Wieso wurde so einer der neue General bei der CSU? Die Antwort weiß Wikipedia: Da gibt es ein Foto zu sehen:  

Quelle: Wikipedia Andreas Scheuer gemeinsam mit Ministerpräsident Horst Seehofer auf dem Karpfhamer Fest 2013: Horst S. und Andreas Sch. zusammen nebeneinander sitzend und beide freudig lachend! 

Jetzt wissen wir auch, wozu ein Karpfhammer Fest gut ist! 


Veröffentlicht am 18.01.2014 von Goldfinger200

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Freitag, 20. Dezember 2013

Wie ein Bären-Marke-Bärchen" einem Nomadenkind eine große Freude machte ...

Wer kennt sie nicht, die Bärenfamilie mit Vater, Mutter und drei Kindern, die für die Kondensmilch Bären-Marke werben. Der Werbeslogan "Nichts geht über Bärenmarke - Bärenmarke zum Kaffee" hat sich ja zu einem Werbedauerbrenner entwickelt! Und die Älteren unter uns erinnern sich an die etwa 4,5 cm großen Plastikbären, die jeder Kunde erhielt, der gleich einen Doppelpack von Kondensmilch kaufte. Da steckte in der Einschweißfolie so ein Bärchen mit gelber Nase. 



In der rechten Hand steckte entweder ein Malerpinsel oder ein Fähnchen. Und dann gab es noch Bärchen mit einem Wanderstab in der Hand und einem Rucksack auf dem Rücken. Bei dieser dritten Variante wurde ein Kunststoff verwendet, der oft zerbröselte ... 

Wieso erzähle ich das alles? Wer mein Buch gelesen hat, erinnert sich vielleicht an folgende Stelle  (Seite 95f):  Fürsorglich brachte Gorin sie wieder nach draußen, da fiel ihm noch etwas ein. Er ließ Kiat an der Tür stehen und rannte in sein Quartier. Atemlos tauchte er wieder auf und drückte ihr etwas in die Hand. Ein kleines braunes Plastikbärchen mit gelber Nase. Das hatte er im Westladen bekommen, als er eine ganze Palette West-Dosenmilch für das Offizierskasino organisiert hatte. 

Kiat sah erst das Bärchen, dann Gorin fragend an. Er lächelte ihr aufmunternd zu und sie verstaute es vorsichtig in einem kleinen Amulettbeutel, den sie an einer Lederschnur um den Hals trug. Dieses Bärchen trug sie immer und überall bei sich. Heute steht es im Regal in Kiats kleinem Haus in Süddeutschland. 

Ja, und wenn ich mir dieses Bärchen anschaue, dann ist es ein Bärenmarke-Bärchen! Wie kam das in eine russische Kaserne in der Nähe der Grenze zwischen China und Mongolei? Die Offiziere wurden bei Laune gehalten - mit Waren aus dem kapitalistischen Westen. Denn der Dienst in der Einsamkeit der Steppe war nicht jedermanns Sache. Dass diese Milch aus dem Westen kam, störte die Offiziere nicht - im Gegenteil der Kaffee wurde dann besonders feierlich geschlürft. 

Und Major Gorin wollte mir kleinen Knopf etwas schenken und besann sich auf das Bärenmarke-Bärchen. Ich wunderte mich sowieso über die Langnasen, die Milch aus kleinen Blechdosen tranken. Ich als Nomadenkind musste Pferde- oder Kamelstuten melken, um an Milch zu kommen. Erst später erfuhr ich, was es mit dieser Dosenmilch auf sich hatte. 

An einer anderen Stelle taucht wieder das Bärchen in meinem Buch auf (Seite 225f); da begriff ich, 

... dass die ganze Welt sich stets und ständig veränderte und alles, was ihr so viel bedeutet hatte, nicht mehr existierte. Es war nur eine Erinnerung an ein fernes Paradies, für immer verloren. Dass das Leben in der Steppe für sie alles andere als paradiesisch gewesen war, spielte keine Rolle mehr. 

... und Kiat wusste, dass sie nie mehr in die Steppe zurückkehren werde. So nahm sie ihr Amulett ab, das sie stets um den Hals getragen hatte und vergrub es am Fuß der Berge. Nur ihr kleines braunes Plastikbärchen mit der gelben Nase nahm sie heraus und steckte es in die Hosentasche. Das Bärchen gehörte zu einem anderen Leben. 

Dieses Bärchen hatte und hat für mich immer noch eine große Bedeutung. Als mein deutscher Vater mich in der Sowjetunion suchen ließ - er hatte mit dem Geheimdienst einen "Deal" gemacht, war ich Soldat bei der sowjetischen Roten Armee. Ich sollte in der Lubjanka "umprogrammiert" werden, um in Westdeutschland die Rolle eines deutschen Mädchens zu übernehmen. Es war unter ominösen Umständen zu Tode gekommen, so dass es keinen amtlichen Totenschein gab. Da sollte ich die Rolle dieses Mädchens übernehmen. Es war nicht vorgesehen, dass ich lange in Westdeutschland leben werde. Ich war sozusagen ein "wandelnder Totenschein" ... 

Als ich verhaftet wurde und in der Lubjanka gelandet war, wurde mir alles weggenommen, die Uniform, vorher wurden mir die Abzeichen heruntergerissen und dann begann die "Umprogrammierung", die Monate dauerte. Da wurde ich entlassen und mit wechselnden Bewacherinnen in die DDR gebracht. 

Auf Seite 248f erzähle ich von meiner Entlassung aus der Lubjanka: 

Vorher erhielt sie zivile Kleidung, die sie anziehen musste und einen dunklen unförmigen Wintermantel. Dazu bekam sie einen kleinen schäbigen Pappkoffer in die Hand gedrückt. Vermutlich enthielt er Unterwäsche oder so etwas. Und - ganz seltsam - erhielt sie auch ihr braunes Bärchen mit der gelben Nase wieder zurück ... 

... Auf dem Weg zum Bahnsteig sah sie sich plötzlich Major Gorin gegenüber, nur, dass der jetzt KGB-General war ... Gorin war sichtlich erschüttert, als er bemerkte, wie sich Kiat verändert hatte. 

"Das habe ich nicht gewusst. Es tut mir leid. Bitte, sei mir nicht böse." 

Kiat lächelte ihm nur trübe zu. Sie war geschockt. ... Den Begriff "Gehirnwäsche" kannte sie nicht, obwohl sie selbst einer zum Opfer gefallen war. 


Hochgeladen am 14.06.2011 von KiatGorina1

Übernommen von OverBlog

Montag, 1. Juli 2013

Causa Gustl Mollath - Es wird eng für die Justizministerin

Da sitzen sie - die FREIEN! Ja, sie sitzen im bayerischen Landtag - die FREIEN WÄHLER! Und sie sind so frei, dass sie es wagen, die bayerische Justizministerin Dr. Beate Merk zu kritisieren. Was heißt hier kritisieren? Sie werfen der Ministerin vor, dass sie gelogen habe. Allen voran der FW-Abgeordnete Florian Streibl, der die Ministerin verdächtigt, sie habe dem Landtag eine "Räuberpistole" aufgetischt!

Quelle: Süddeutsche.de Neue Vorwürfe gegen Justizministerin Merk: Wann wusste Beate Merk von einem internen Prüfbericht der HypoVereinsbank zu den Schwarzgeld-Vorwürfen von Gustl Mollath? Die bayerische Justizministerin sagt: im November 2012. Die Freien Wähler wollen beweisen können, dass es schon Monate vorher war.

Ja, irgendwie kann mir diese Ministerin leid tun: Das Internet hat ein Gedächtnis wie ein Elephant - es vergisst nichts. So weiß die Redaktion der Süddeutschen Zeitung von einer Mail aus dem Dezember 2011, die sich auf den internen Prüfbericht der Hypovereinsbank bezieht. In diesem Bericht steht ja der fulminante Satz: "Alle nachprüfbaren Behauptungen (Mollaths) haben sich als zutreffend herausgestellt" - also eine absolute Reinwaschung von Mollath.

Und es sollen bereits damals mehrere Besprechungen stattgefunden haben - zwischen Ministerium und Staatsanwalt! Bereits 2012 erhielt das Ministerium Post - von der Generalstaatsanwaltschaft in Nürnberg: einen Bericht über die Causa Mollath, in dem der vorgenannte Satz nicht nur enthalten, sondern sogar farbig markiert war!

Und wie reagiert die Justizministerin? 

Merk weist die Vorwürfe scharf zurück: Die Behauptung, sie habe dem Landtag nicht die Wahrheit gesagt, sei "infam". Sie habe im Untersuchungsausschuss erklärt, der Revisionsbericht der HVB sei erst auf ihre persönliche Anforderung hin im November 2012 vorgelegt worden. "Und das ist die Wahrheit", sagt Merk. Auch die zuständigen Referatsleiter aus dem Justizministerium würden dies so erklären.

Nun, die Faktenlage scheint dem zu widersprechen. Und dass die "zuständigen Referatsleiter" das auch so "erklären", ist doch verständlich! Wer von denen würde es wagen, ihrer Ministerin zu widersprechen? Die haben doch alle Angst um ihre Pensionen.

Wenn ich solche Artikel lese, dann erscheint mir das bayerische Justizwesen nur aus Augiasställen zu bestehen. Es wird Zeit, die ordentlich auszumisten! Die CSU ist offensichtlich dazu nicht in der Lage! Deshalb muss sie abgewählt werden!

Und ich frage mich: Wann nehmen die bayerischen Piraten endlich die Causa Mollath, die sich mehr und mehr zu einer Causa Merk zu entwickeln scheint, als Schwerpunkt für ihren Straßenwahlkampf? Menschenskinder, da serviert euch diese schwarzgelbe Staatsregierung einen Skandal nach dem andern und ihr macht nichts?! Und ihr wollt Piraten sein?! 

Jetzt gibt die Ministerin sogar selbst zu, dass Fehler gemacht worden seien ...


... nach einer kurzen Beratung hinter verschlossenen Tüten tritt Beate Merk erneut vor die Mikrofone. Sie räumt erstmals ein, dass in ihrem Zuständigkeitsbereich Fehler passiert sind ... Und sie schiebt den schwarzen Peter der Staatsanwaltschaft zu!
Veröffentlicht am 28.06.2013 von Woody123709

Da schrieb ich bereits am 11. Juni 2013 die GLOSSE: Wer "Mollath" schreibt oder ausspricht, ist gefährlich! 

Quelle: GLOSSE: Wer "Mollath" schreibt oder ausspricht, ist gefährlich!: Die bayerischen Justizbehörden - an ihrer Spitze die Justizministerin Dr. Beate Merk - haben diese Schnüffelliste aktualisiert: Wer "Mollath" und "Merk" schreibt, fällt sofort als Staatsfeind auf! Ohne Ansehen der Person. Das gilt sogar für CSU-Mitglieder - beispielsweise für Frau Prof. Dr. Ursula Gresser. Sie hatte getwittert: 

"Wann Mollath freikommt? Diese Frage könnte man Frau Merk am Mo. 10.06.13 um 19 Uhr im Landgasthof Hofolding stellen." Klar, da schlugen die blauweißen Schnüffelcomputer gleich zweimal zu: einmal wegen "mollath" und dann wegen "merk"! Und was passierte? Frau Professor bekam Besuch - von zwei Polizisten. 

Über diesen unglaublichen Vorfall wurde auch in der ZDF-Sendung "Neues aus der Anstalt" "berichtet":


Veröffentlicht am 28.06.2013 von Verfassung1871

Die Satiriker und Kabarettisten haben es zur Zeit sehr leicht: Sie brauchen sich nicht mehr ihre Köpfe zerbrechen und nach bühnenreifen Texten suchen, sie brauchen nur die Zeitungen zu lesen. Was da beispielsweise über Politikerinnen wie Dr. Beate Merk steht, das ist kabarettreif! Wenn ich da nur an ihre Aussage vor dem Untersuchungsausschuss denke: "Ich bin die politische Spitze dieses Hauses!"

Quelle: Merk und Mollath: Die politische Spitze sagt aus!: Süddeutsche.de Merk fühlt sich nicht zuständig: "Ich bin keine Sachbearbeiterin": Im Fall Mollath hat sich Beate Merk den Fragen des Untersuchungsausschusses gestellt - und ihr Vorgehen verteidigt. 

Gell, damit das allen klar ist, Frau Ministerin ist keine Sachbearbeiterin, das wollte Frau Ministerin gleich klarstellen! Und Frau Ministerin sagt auch, was sie in Wirklichkeit ist:

"Ich bin keine Sachbearbeiterin. Das sage ich jetzt ironiefrei. Ich bin die politische Spitze dieses Hauses."

Das ist doch ein Selbstverständnis, das sich gewaschen hat. Und Frau Ministerin versucht, alle ihre Spitzenbeamten reinzuwaschen - sie, die politische Spitze.

Da frage ich mich: Will die Justizministerin beruflich umsatteln? "Ironiefrei"?
Übernommen von Over-Blog

Donnerstag, 27. Juni 2013

GLOSSE: Mollath und Justitias verbundene Augen

Seit dem 16. Jahrhundert wird die Justitia als Jungfrau oder junge Frau dargestellt - mit einer Waage in der einen und einem Schwert in der anderen Hand. Und mit verbundenen Augen. Die sollen symbolisieren, dass vor Gericht ohne Ansehen der Person entschieden wird. Die Waage soll darauf hinweisen, dass alle Für und Wider gegeneinander abgewogen werden. Und das Schwert? Das soll für die Durchsetzung eines Urteils stehen.

Nun gibt es in Bayern den Fall des Gustl Mollath, der jetzt sogar die ZDF-Satiresendung "Neues aus der Anstalt" erreicht hat:


Veröffentlicht am 26.06.2013 von DieBananenrepublik

Was lernen wir daraus? In Bayern ticken die Uhren anders: Da kann ein Amtsgericht nicht entscheiden, weil sie keinen Menschen finden, der auf einer Schreibmaschine  tippen kann. Und es gibt Richter, die keine Zeit haben, um über 100 Seiten zu lesen. Und eben dieser Richter begrüßt vor einer Verhandlung den Lebensgefährten der Zeugin der Anklage mit Handschlag. Dieser Richter war auch mal Trainer und trainierte einst diesen Lebensgefährten - so etwas verbindet ...

Quelle: Süddeutsche.de Zeugin belastet Richter Brixner: Der jetzige Mann der Ex-Frau Mollaths war also am Verhandlungstag anwesend, hat Brixner getroffen und mit ihm kurz gesprochen. Bisher hatte Brixner zugegeben, den Mann in den 80er Jahren im Handball trainiert zu haben. Er habe aber später nie mehr mit ihm Kontakt gehabt.

Das müssen wir halt diesem Richter nachsehen, er ist schon älter, da kann ein Mensch schon vergesslich sein ...

Ja, in Bayern soll die Gestalt der Justitia ergänzt werden. Womit? Mit einem Maulkorb! Denn im Fall Mollath werden derzeit Maulkörbe verteilt - ganz besonders die Nürnberger Generalstaatsanwaltschaft verteilt Maulkörbe - auch an Oberstaatsanwälte. Da gibt es einen, der hat sich die Protokolle zu dem Mollath-Verfahren angesehen und gleich fünf Rechtsbeugungen angeprangert.

Aber die Generalstaatsanwaltschaft entschied, dass der Oberstaatsanwalt das nicht mehr öffentlich sagen darf - das darf nur noch die Generalstaatsanwaltschaft! Die sind auch die einzigen, die mit der Presse sprechen dürfen:

Quelle: Süddeutsche.de Merkwürdiger Entwurf belastet Richter: Ob Regensburgs Staatsanwaltschaft im Februar ein Maulkorb verpasst worden sei, wollte die Landtagsabgeordnete Inge Aures (SPD) wissen. Immerhin habe plötzlich nur noch die Nürnberger Generalstaatsanwaltschaft über den Fall Auskunft geben dürfen. Meindl bestritt dies: Es habe keinen Maulkorb gegeben. Vielmehr sei er es selbst gewesen, der darum gebeten habe, von der Pressearbeit befreit zu werden. 

Das ist ein ganz braver Oberstaatsanwalt: Der bittet sogar, dass ihm ein Maulkorb verpasst wird! Ja, Bayern hat ganz brave Juristen - ganz im christlichen Sinne - sie halten sich an das Wort des Apostel Paulus: "Jedermann sei untertan der Obrigkeit, die Gewalt über ihn hat. Denn es ist keine Obrigkeit ohne von Gott!" Das sagt ja auch das Kreuz aus, das in Bayern an vielen Wänden hängt. Es ist wirklich ein Kreuz ...

Und noch etwas wird bei der Justitia verändert - oder den Richtern weggenommen: die Lesebrille! Grund: Wie sich auch im Fall Mollath herausstellte, werden Schriftsätze der Angeklagten sowieso nicht vom Richter gelesen - das Urteil steht ja von Anfang an fest - also brauchen die Richter keine Lesebrille. Und McKinsey hat gleich ausgerechnet, wie sehr das die Verfahren beschleunigen könnte:

Quelle: Süddeutsche.de Richter ignorierte Beweismittel: Sind 106 Seiten zu viel für einen Vorsitzenden Richter? Otto Brixner findet offenbar schon. Vor dem Landtags-Untersuchungsausschuss sagt der pensionierte Jurist, er habe "anderes zu tun gehabt", als Mollaths Verteidigungsschrift zu lesen - und löst damit Empörung aus.

Nur eine Instanz ist offensichtlich mit dem juristischen Treiben in Bayern nicht einverstanden - das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe:

Quelle: Mollath und Karlsruhe: Bundesverfassungsgericht schreitet ein!: Im Fall Mollath schreitet jetzt sogar das Bundesverfassungsgericht ein. Die drei Richter, die über zwei Wiederaufnahmeanträge des Falles Mollath brüten, wurden beim Brüten aufgeschreckt: Das bayerische Justizministerium wurde von Karlsruhe aufgefordert, spätestens bis zum 23. Juli 2013 eine Stellungnahme abzugeben. 

Die bayerische Justiz beschäftigt das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe immer öfter - denken wir nur an den NSU-Prozess in München. Da mussten ja die Karlsruher Richter ihren Kollegen in München erklären, wie Sitzplätze ausgelost werden.

Es kursieren ja Gerüchte, dass in Bayern eine Filiale des Bundesverfassungsgerichtes eröffnet wird. Um Benzinkosen für die langen Dienstwege zu sparen ...
Übernommen von Over-Blog

Sonntag, 26. Mai 2013

Causa Haderthauer - Fragen für einen Untersuchungsausschuss - Blog von Kiat Gorina

In der Causa Haderthauer tauchen immer mehr Ungereimtheiten auf. Da verstehe ich die Oppositionsparteien nicht. Wieso stellen sie keinen Antrag auf einen Untersuchungsausschuss? Was bislang so tröpfchenweise über die Medien ans Licht der Öffentlichkeit gelangt, macht doch neugierig. Oder haben auch die Oppositionsparteien Angst, mit in den forensischen Sumpf bayerischer Bezirkskliniken hineingezogen zu werden?

Da geht es um den Patienten - Roland S. - der im Wahn drei Menschen umgebracht hat. Welche Sonderbehandlung wurde ihm in der Ansbacher Forensik zuteil?

Quelle: Augsburger Allgemeine Die Firma Haderthauer und der Dreifachmörder: Außerdem gibt es unterschiedliche Aussagen darüber, ob Roland S. auf Grund seiner Modellbau-Tätigkeit größere Freiheiten im Maßregelvollzug genossen haben soll als andere Patienten. Trotz Sicherheitsstufe eins, die für ihn galt. Bei S. soll nach Informationen unserer Redaktion 1998 ein „Generalfensterschlüssel“ für alle Fenster des Krankenhauses im „Modellbaubereich“ sichergestellt worden sein. Er soll zudem einen Schlüssel zum Büro der Arbeitstherapiegruppe gehabt haben. Pakete für S. sollen von der Kontrolle ausgenommen gewesen sein. 

Das müssen wir uns einmal vorstellen: Ein wegen dreifachen Mordes in die Forensik gesteckter Mensch besitzt einen Generalschlüssel für die Fenster der Forensik! Wie kam Roland S. in den Besitz dieses Generalschlüssels? Wurde das in Ansbach je aufgeklärt?

Und wieso konnte Roland S. Pakete empfangen, die nicht kontroliert wurden? Wer hat diese Ausnahmeregelung veranlasst?

Und dann lesen wir: Darüber hinaus soll S. Freigang zu Modellbau-Recherchen gehabt haben, etwa in Museen. Hubert Haderthauer sagt: „Nach meiner Erinnerung konnte er in Begleitung raus, konnte mal einkaufen.“ Auch er, so Haderthauer, sei mit ihm unterwegs gewesen: „in irgendeiner Wirtschaft, mit Begleitperson“

Wer hat die Erlaubnis zum Freigang gegeben? Schließlich handelt es sich bei Roland S. um einen gefährlichen Menschen! Was ist, wenn ihn beim Freigang wieder der Wahn befällt und er dann einen vierten Menschen umbringt?

Wer war zu dieser Zeit für die Sicherheit in der Ansbacher Forensik verantwortlich?

Interessant ist auch die Klärung der Eigentümerverhältnisse der Firma SAPOR. Vor allem: Von wann bis wann war auch die heutige Sozialministerin Christine Haderthauer Mitbesitzerin der Firma? Wer hat die Verträge mit den Bezirkskliniken Ansbach und Straubing ausgehandelt? Wer hat unterzeichnet?

Zu welchen Ergebnissen kamen die Ermittlungen im Bezirkskrankenhaus Straubing?

Wie die Abendzeitung schreibt, sind Ermittlungen im Laufen:

Quelle: Abendzeitung Nach dem Fall Haderthauer: Ermittlungen im Bezirkskrankenhaus: Der zuständige Landshuter Oberstaatsanwalt Klaus Dieter Fiedler bestätigte der AZ, dass es sich um Vorwürfe der Unterschlagung, Untreue und Vorteilsannahme dreht. Auch hier führt die Spur in den Bereich der Arbeitstherapie, die der Gatte der Ministerin für seine Zwecke nutzte.

Da geht es also um Unterschlagung, Untreue und Vorteilsnahme! Alles keine Kavaliersdelikte! Und wer hatte die Aufsicht über  den Maßregelvollzug? Das Sozialministerium - da stellt sich doch die Frage: Was weiß die Chefin dieses Ministeriums? Was weiß Christine Haderthauer?

Zum einen geht es um Werkzeugmaschinen, die für die Metallbearbeitung gebraucht werden. In den Büchern wurde der Kaufpreis allem Anschein nach heftig nach oben getrimmt. Das fiel den Rechnungsprüfern des Bezirks Niederbayern auf, die auch die Staatsanwaltschaft einschalteten. Wo die Differenz zwischen tatsächlichem und dann verbuchtem Kaufpreis landete, ist Gegenstand der Ermittlungen.

Wurden für die Buchhaltung höhere Anschaffungskosten angegeben - höher als die wirklichen Anschaffungskosten? Wo blieben die Differenzbeträge? Wer ist für diese fragwürdige "Buchhaltung" verantwortlich?

Ein anderer Aspekt, der den Prüfern nicht gefiel: Mit den angeschafften Maschinen wurden dann im Bezirkskrankenhaus Teile gefertigt, die offensichtlich zu Dumpingpreisen an eine Firma außerhalb der Firma verkauft wurden. Bei dem gleichermaßen profitablen wie kriminellen Geschäftsabläufen deutet der Umstand, dass die Staatsanwaltschaft auch dem Verdacht auf Vorteilsnahme nachgeht, darauf hin, dass Schmiergelder geflossen sind.

Auch das noch: Bestechung! Gibt es keine Revision in der Bezirksklinik? Wer war Nutznießer dieser Bestechung? Wer war für diesen Saustall verantwortlich? Und wie schaut es in anderen Bezirkskliniken aus? Werden diese Kliniken überhaupt nicht überprüft? Falls nein, wieso nicht?

Da leistet sich dieser Freistaat einen aufgeblähten Beamten- und Verwaltungsapparat! Was macht der den ganzen Tag?

Quelle: WAZ Haderthauer-Ehemann beschert CSU noch eine Familienaffäre: Wie seine Ministerin muss sich auch Horst Seehofer unangenehme Fragen gefallen lassen. Wie kann es sein, dass er von den verwandtschaftlichen Beschäftigungsverhältnissen der Abgeordneten bis zur Aufdeckung nichts gewusst haben will?

Ja, auch diese Fragen werden sich Wählerinnen und Wähler stellen! Was wusste der Ministerpräsident von dieser Art von "Familienbetrieben"? Und was hat er dagegen unternommen?

Quelle: Augsburger Allgemeine Grüne: Fall Haderthauer hat „ein Gschmäckle“: Für Gote hat die Beteiligung der Sozialministerin an einer Firma, die mit Erzeugnissen aus einer psychiatrischen Therapiewerkstatt handelt, „ein Gschmäckle“. 

Das ist ja wohl eine Untertreibung. Nach dem, was bislang durchsickerte, ist das alles eine Stinksauerei! Hinzu kommt, dass Frau Ministerin ausrichten lässt, dass sie sich dazu nicht äußern wird! Warum wohl? Hat sie Dreck am Stecken? Wieso stellt sie nichts klar? Wieso äußert sie sich nicht zu den Vorwürfen? Oder gibt es noch mehr zu verheimlichen?

Quelle: neues deutschland Modellautos à la Haderthauer - Bayerns Sozialministerin beschert der CSU noch eine Affäre: Das »neue deutschland« hätte die Ministerin zum Sachverhalt gerne detaillierter befragt. Doch aus dem Ministerium kam nur eine knappe Antwort von Pressesprecher Maximilian Griebl: »Frau Haderthauer hat zu dem gesamten Sachverhalt bisher keine Stellungnahme abgegeben und wird dies auch künftig nicht tun.«

Das ist also die Auffassung der derzeitigen Sozialministerin von Transparenz! Éinfach schweigen! Genau genommen ist dieses Schweigen transparent genug, um eine solche Sozialministerin bei der Landagswahl im Herbst nicht mehr zu wählen!


Veröffentlicht am 22.05.2013 von VVDonauTV

Freitag, 24. Mai 2013

Hat Bushido Steuern hinterzogen? - Blog von Kiat Gorina

Am 18. April 2013 stand auf der Titelzeile des stern "Bushido und die Mafia" und "Die Wahrheit über einen deutschen Popstar und seine kriminellen Freunde". Da ist sie wieder die Vorverurteilung von Prominenten! Sogar vor einem Bundespräsidenten wie Christian Wulff machte sie nicht halt: Von den 21 Vorwürfen gegen Wulff ist nur ein einziger übriggeblieben. Und der ist äußerst fragwürdig.

Eigentlich sollte auch in dieser Republik der Grundsatz gelten: Solange kein Richter ein Urteil öffentlich verkündet hat, gilt eine in Verdacht geratene Person als unschuldig! Oder erinnern wir uns an die Causa Jörg Kachelmann: Wie zogen da viele Medien über ihn her? Und erinnern wir uns: Kachelmann wurde freigesprochen! Darüber wurde dann in viel weniger Schlagzeilen berichtet.

Jetzt ist also Bushido dran. Er soll wohl öffentlich "hingerichtet" werden. Nach dem Bericht des Stern haute auch die Springer-Presse - mit BILD - in die gleiche Kerbe:

Quelle: BILD.de ENTHÜLLUNGEN ÜBER DEN STAR-RAPPER Hat Bushido sich an die MAFIA verkauft?: Bushido (heißt mit bürgerlichem Namen Anis Mohammed Youssef Ferchichi) hat sie einem der berüchtigten Köpfe des Clans ausgestellt: Arafat Abou-Chaker (34). Das Dokument stammt vom 22. Dezember 2010, liegt dem „Stern“ vor. Erfolgsmusiker Bushido (erhielt den „Bambi“-Integrationspreis) erlaubt darin dem Clan-Boss: „Jede Rechtshandlung, welche ich selbst vornehmen könnte und bei welcher Stellvertretung gesetzlich zugelassen ist, für mich und in meinem Namen mit rechtsverbindlicher Kraft vorzunehmen.“

Oder stecken da andere "Mächte" dahinter? BILD schreibt ja, Bushido wollte aus seinem Plattenvertrag aussteigen. Angeblich half ihm beim Ausstieg der "Mafia-Clan". Offensichtlich ging es da um viel, sehr Geld.

Und noch etwas deutet BILD an: Der Plan. Bushido und der „Abou-Chaker-Clan“ scheinen ein neues Geschäftsfeld für sich entdeckt zu haben: DIE POLITIK! Bushido machte ein Praktikum beim Bundestagsabgeordneten Christian Freiherr von Stetten (42, CDU), sogar Innenminister Hans-Peter Friedrich (56, CSU) posierte mit dem Rapper. In Berlin heißt es: Bushidos Leute wollen eine eigene Partei gründen ...

Sollte das stimmen, dann bedeutet das für die etablierten Parteien wohl ein Waterloo. Bushido als Gallionsfigur für eine Partei? Wieso eigentlich nicht?! Jeder kann doch eine Partei gründen. Vielleicht ist auch da etwas dran.

Vorgestern berichtete jedenfalls Gala, dass die Steuerbehörden die Villa von Bushido und seine Büroräume durchsuchten. Wegen des Verdachtes auf Steuerhinterziehung. Aber diese Hausdurchsuchung ist bestimmt nur rein zufällig ...

Quelle: Villa durchsucht: Die Berliner Villa von Rapper Bushido wurde von der Staatsanwaltschaft durchsucht. Offenbar besteht Verdacht auf Steuerhinterziehung

Auch hier sollte die Unschuldsvermutung gelten! Das ist meine Meinung! Oder hat da jemand ganz große Angst vor Bushidos Buch "Deutschland schafft das!", das bald erscheinen wird?!


Veröffentlicht am 21.05.2013 von drivingtherightway


Hochgeladen am 13.01.2010 von Bushido

Übernommen von Over-Blog

Mittwoch, 21. November 2012

GLOSSE: Hamburg - Stadt der Millionäre - Generalprobe für Krippenspiel - Blog von Kiat Gorina


Da schrieb am 26. September 2012 die Hamburger Morgenpost über die immer größere werdende Spaltung zwischen Arm und Reich - in Hamburg. Die Autorin Renate Pinzke warnt - mit Recht - vor "sozialen Verwerfungen"! Zitat: 

"Stadt der Millionäre: Hamburg ist in Deutschland die Stadt mit den meisten Einkommens-Millionären. 859 Hamburger zählen zum erlauchten Kreis. Doch zählt man das gesamte Vermögen (ohne eigengenutzte Immobilie) dazu, dann besitzen 42.000 Menschen ein Vermögen von mehr als einer Million Euro (Quelle: D.A.CH Vermögensreport). Und: Acht Milliardäre leben in der Hansestadt – mit einem Gesamtvermögen von 33 Milliarden Euro. Das Privatvermögen in Hamburg nimmt pro Minute um 24.000 Euro zu."

Quelle: Hamburger Morgenpost 42.000 Millionäre leben in Hamburg – und 50.000 Hartz-IV-Kinder

Und die Autorin schreibt auch:

"Stadt der Armen: Jedes vierte Kind in Hamburg (rund 50.000) wächst in einem Hartz-IV-Haushalt auf, lebt damit in Armut. 12,5 Prozent der Hamburger erhalten Hartz IV, Sozialhilfe oder Leistungen für Asylbewerber. Das sind insgesamt 224.400 Frauen und Männer. Auch die Altersarmut nimmt rasant zu: Die Zahl der Menschen ab 65 Jahren, die auf staatliche Grundsicherung angewiesen sind, stieg im vergangenen Jahr um 7,6 Prozent auf 29700 an."

Und angesichts dieser gesellschaftlichen Verwerfungen hatten sehr wohlhabende Kreise eine Idee: Sie wollten ein vorweihnachtliches Krippenspiel inszenieren - nicht mit Schauspielern, sondern mit Betroffenen - so richtig aus dem Leben gegriffen!

Für die "Hauptrolle" wurde eine schwangere Frau auserkoren, die gerade ihr Baby im Krankenhaus zur Welt brachte. Aber ihre Familie wurde zeitgleich obdachlos. Die Mutter wurde mit Baby aus dem Krankenhaus entlassen, sie wusste nicht wohin!

Das gibt es nicht? Doch, das ist die traurige Realität in Hamburg - der Stadt der Millionäre und mit acht Milliardären! Die taz berichtete darüber:

Quelle: taz.de Säugling auf der Straße

Diverse Sozialbehörden konnten der armen Mutter und ihrem so eben zur Welt gekommenen Baby nicht helfen. Hilflos wandte sich die verzweifelte Familie an verschiedene Stellen. Fällt uns da nicht eine andere verzweifelte Mutter ein?

Bestimmt, da gibt es ja eine Weihnachtsgeschichte der Christen: Da musste der Handwerker Joseph mit seiner hochschwangeren Frau wegen der Steuerschätzung nach Bethlehem wandern, sie fanden keine Unterkunft, nur einen verlassenen Stall. Da brachte die Mutter ihr Kind zur Welt, das dann zum Religionsstifter des Christentums wurde.

Und heute? Wird Hamburg in Bethlehem umgetauft?  Die Autorin des Artikels der Morgenpost schreibt auch: "Stadt der Steuerhinterzieher: Nach dem jüngsten Ankauf einer Steuer-CD wurden 879 Selbstanzeigen registriert. Das spült 60 Millionen Euro in die Stadtkasse.
"Stadt der Steuerverschwendung: Würden allein die acht Hamburger Milliardäre mit einem Gesamtvermögen von 33 Milliarden Euro ein Prozent Vermögenssteuer zahlen, wären dies 330 Millionen Euro im Jahr."

Ja, auch die christlichen Kirchen sollten mit der Zeit gehen und die Weihnachtsgeschichte modernisieren. Stoff dafür gibt es genug!

Wie sagte Heiner Geißler: "Geld gibt es wie Heu! Es ist nur falsch verteilt!"


Hamburg: Zaun gegen Obdachlose - EXTRA 3 - NDR
Hochgeladen von ARD am 05.10.2011


Obdachlos in Hamburg
Veröffentlicht am 23.04.2012 von ld50rumpel
besucherzhler

Freitag, 16. Dezember 2011

FDP - Kein Glück mit ihren Generälen? - Blog von Kiat Gorina


Da musste der Generalsekretär der FDP - Christian Lindner - gehen - sozusagen als Bauernopfer dafür, dass der FDP-Chef Philipp Rösler es nicht schafft, seine Partei aus der Versenkung zu holen. Immer tiefer gerät diese Partei in den Orkus der Vergessenen. 

Quelle: SPIEGEL ONLINE Christian Lindner: Rücktrittserklärung des FDP-Generalsekretärs


Hochgeladen von spiegeltv am 15.12.2011

Als neuer General der FDP wurde Patrick Döring designiert. Aber die FDP scheint vom Pech verfolgt: Da haben Zeugen gesehen, wie Döring mit seinem Auto einen Außenspiegel eines anderen Autos beschädigte - angeblich stieg er aus und fuhr weiter. Was ist das? Fahrerflucht! 

Wie SPIEGEL ONLINE  meldete, sagte die Oberstattsanwältin Irene Silinger zum SPIEGEL: "Wir haben Anhaltspunkte, dass er den Zusammenstoß bemerkt hat und dennoch die Unfallstelle verlassen hat." Und der Unfall ist nicht in Bayern passiert, da gelten ja - wie die Causa Freiherr Karl-Theodor von und zu Guttenberg zeigte - gerade für gewisse Politker andere Regeln. 

Da kommt auf Döring etwas zu. Irgendwie ein ziemlich unglücklicher Arbeitsbeginn für den neuen General der FDP. Sein Motto soll sein: "Das Telefon ist das wichtigste Instrument, um Politik zu machen." Das ist jetzt allen verständlich: Telefone haben keine Außenspiegel. 

Und dieser Vorfall passt irgendwie wie die berühmte Faust aufs Auge: Döring ist verkehrspolitischer Sprecher seiner Fraktion. Vielleicht wird er auf die für Verkehr zuständigen EU-Kommissare scharf machen, dass alle Autos auf flexible Außenspiegel umgerüstet werden müssen - dann regeln sich solche Bagatellunfälle von alleine. 

Und der arme Rösler ist auch vom Pech verfolgt: Was hat er als Arzt für Wiederbelebungsversuche seiner Partei schon versucht, aber keine Chance, die FDP verfällt immer mehr in Agonie. Die derzeitige schwarzgelbe Regierungskoaliton ist ein Treppenwitz geworden: da regiert eine Partei mit, die bald die Bürger und Bürgerinnen nicht mehr kennen. 

Unlängst hörte ich eine neue - zugegeben nicht ganz feine - Erklärung für die Abkürzung FDP: "F... THE POLITICIANS!" - die Freie Demokratische Partei ist zu einem F-Wort mutiert. Hat sie das verdient? Offenbar schon.

Dienstag, 8. November 2011

GLOSSE: CSU - Dobrindt - Minarett im Garten - Blog von Kiat Gorina

Die bayerische CSU hat einen Generalsekretär - Alexander Dobrindt. Er redet gern und viel - schon allen berufswegen. Und er ist zu kühnen Assoziationen fähig: Da waren Bürger gestern gegen Kernenergie, heute sind sie gegen Stuttgart 21 und morgen steht ein Minarett bei ihnen im Garten!

Oder habe ich da etwas falsch verstanden? Nein, ich habe ganz genau hingehört! Nur, ich kann dieser Argumentation nicht folgen. Oder wird das Minarett mit Atomenergie geheizt? Oder ist das Minarett im Garten gar eine heimliche mit Atomsprengköpfen bestückte Rakete? Und was hat Stuttgart 21 mit Atomenergie zu tun?

WEITER ...

Freitag, 26. August 2011

GLOSSE: BILD bildet und Herr General, ich hätte da einige Fragen ... - Blog von Kiat Gorina

Doch, es stimmt schon, BILD ist sehr um die Bildung seiner Leser bemüht! Woher wissen jetzt viele Bürger, dass der CSU-General Alexander Dobrindt wandert und zwar steil nach oben! Und er greift nicht nur den Gipfel an, sondern auch die LINKEN und die GRÜNEN.

In dem mit BILD geführten Interview nimmt er zu vielen aktuellen Problemen Stellung - allein, das Papier reicht nicht aus, also stelle ich ergänzende Fragen an den CSU-General:

Dienstag, 14. Juni 2011

Mein Buch: Probleme mit Prolog - Neue Lesung - Blog von Kiat Gorina

Da rief mich jemand an und sagte mir, dass in meinem Blog sich die Audiodatei für den Prolog meines Buches nicht mehr aufrufen lässt! Ich schaute nach - und war erstaunt, das funktioniert wirklich nicht richtig. Was war passiert?

Da ich ja wirklich anderes zu tun habe als Ursachenforschung zu treiben, habe ich heute ein neues Video aufgezeichnet, da lese ich den Prolog noch mal. Beim Anhören und Anschauen stellte ich fest, das meine Art und Weise zu lesen sich sehr geändert hat. Das haben mir auf meinen letzten Lesungen mehrere Zuhörerinnen bestätigt! - "Eine Steigerung um 200 %!" meinte eine.

Donnerstag, 1. April 2010

Mein Buch und die Parallelwelt - Blog von Kiat Gorina

Kurz nach dem Mittagessen klingelte das Telefon, eine der Stimme nach junge Frau war dran, sie wollte etwas über parallele Welten wissen.

"Sie haben in einem Eso-Forum etwas über Parallelwelten geschrieben. Gibt es das wirklich?"

"Ja ich erinnere mich, da erzählte ich, dass ich mehrere Jahre in einem buddhistischen Kloster unterrichtet wurde. Ich lebte ja damals in der Kaserne bei meinem väterlichen Freund."

"Echt?"

"Ja, und täglich ganz früh bin ich hingeritten und abends wieder zurück in die Kaserne. Und da wurde ich schwer krank, da haben mich die Mönche gleich dabehalten und gepflegt. Da ich nicht in die Kaserne zurückkam, wurde der Vorgesetzte, ein General, wütend und ritt zu den Mönchen ins Kloster. Da wurde er den Mönchen gegenüber ausfallend und hat sie beleidigt."

"Wurden da die Mönche wütend?"

"Nein, nicht diese Mönche. Aber sie haben beschlossen, ihn zu belehren. Also musste er einen Mond lang bei ihnen im Kloster bleiben. Und damit das nicht auffällt, haben sie ihn in eine Parallelwelt gesteckt."
"Das verstehe ich nicht."

"Nun, ein anderer General musste ja in der Kaserne auftauchen. Was meinst du, wenn die merken, dass der General verschwunden ist?! Also wurde der wütende General in eine Parallelwelt gesteckt. So haben die Menschen in der Kaserne gar nicht gemerkt, dass ihr General woanders ist, sie haben ja ihren General in der Kaserne immer gesehen."

"Das geht wirklich? Das hört sich an wie Zauberei?"

"Nein, das ist keine Zauberei, das ist angewandte Physik!"

"Davon habe ich noch nie etwas gehört, ich mache nächstes Jahr Abi, da werde ich mal meinen Physiklehrer fragen."

"Der müsste das wissen. In der Quantenphysik gibt es Parallelwelten."
"Und das haben die Mönche schon gewusst?"

"Natürlich, diese Mönche verfügten über ein sehr großes Wissen, vor allem medizinisches Wissen."

"Das muss ja ein toller Unterricht gewesen sein."

"War er auch. Aber auch sehr anstrengend. Ich musste mich stets voll konzentrieren. Wenn diese Mönche zum Beispiel die Heilung einer Krankheit erklärten, dann hatte ich das Gefühl, dass ich mitten im kranken Körper war. Das war eine ganz andere Methode als hier im Westen."

"Das haben Sie sich alles gemerkt?"

"Ja, wobei ich vieles damals nicht alles verstanden habe. Aber wenn ich heute etwas von diesem Wissen brauche, dann taucht es urplötzlich in meinem Hirn auf. Und ich höre die Worte meiner Lehrer ..."

"Toll. Wie heißt Ihr Buch?"

"Die Schamanin, die keine sein wollte. Da habe ich mein Leben in der Mongolei beschreiben. Da stehen aber keine Zaubersprüche drin", fügte ich lachend hinzu.

"Das muss ich mir unbedingt besorgen ..."
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