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Samstag, 2. Februar 2013

Arbeitsplatzvernichtung in Rüsselsheim - Blog von Kiat Gorina


Da meldete der Hessische Rundfunk in seiner hessenschau: "Kahlschlag in Rüsselsheim - HP feuert 1.100 Mitarbeiter per Mail". Ja, Hewlett-Packard hat beschlossen, den Standort Rüsselsheim zum 31. Oktober 2013 zu schließen. Einfach so, und nicht einmal in einem Brief, sondern als knallharte Email! Hier zeigt sich, dass HP eine US-amerikanische Firma ist: Wie geheuert, so gefeuert!

Quelle: HR Online HP feuert 1.100 Mitarbeiter per Mail

Besonders schmerzlich muss es für die Betroffenen sein, dass die meisten hochqualifiziert sind! Was haben sie noch für Perspektiven? 250 von ihnen, die kurz vorher von Opel zu HP wechselten, weil Opel die EDV-Arbeiten ausgelagert hatte - zu HP - dürfen jetzt wieder zurück zu Opel, weil jetzt Opel seine EDV wieder selbst erledigen will!

Hier zeigt sich wieder einmal, wie destruktiv das Wirken von Beratern für Arbeitsplätze ist! Nach dem Motto: "Raus aus den Kartoffeln, rein in die Kartoffeln!" Erst tönen sie: Outsourcing! Also wurden bei Opel Arbeitsstellen abgebaut und die Arbeit von HP übernommen. Und jetzt holen sie diese Arbeitsstellen wieder zurück. Welch ein totaler Wahnsinn!

Wahnsinn ist es auch, das die Arbeit in Rüsselsheim nicht ausbleibt. Das Management hat jedoch entschieden, dass die Arbeitsplätze nach Bulgarien verlagert werden! Dafür erhält nämlich HP fette Kohle! Dafür, dass HP in Deutschland Arbeitsstellen vernichtet und in Bulgarien aufbaut! 

Und ein Viertel dieser EU-Zahlungen zahlt der deutsche Steuerzahler! Ist das nicht der totale Irrsinn? Da zahlen die deutschen Steuerzahler dafür, dass die Deutschen arbeitslos werden! Dümmer geht es nimmer!

Über Hewlett Packard wunderte ich mich schon früher - vor allem über die hehren Entscheidungen des Managements: Da holten sie Léo Apotheker, der nur neun Monate bei HP blieb, dann wurde er gefeuert. Nach Apotheker waren die HP-Aktien nur noch die Hälfte wert! Was für eine reife Leistung!

Quelle: Hewlett Packard und der Stundenlohn des Apotheker

Ich habe mal den "Stundenlohn" des Apotheker ausgerechnet: 5.333 US-Dollar in der Stunde! Wofür? Dass jetzt Rüsselsheim geschlossen wird!

Und wer muss es wieder einmal ausbaden? Die Kleinen! Ein Mensch wie Léo Apotheker wird mehrfacher Millionär und die Kleinen gehen vor die Hunde! Und was sagt die Kanzlerin dazu?

Merkel hat für die Zukunft Wohlstand versprochen! Aber, hat sie gleich hinzugefügt: Das könne etwas länger dauern. Aber nur einen Tag!


Hochgeladen am 03.11.2011 von ThomKutlatschkowa

Wohlgemekrt, das versprach Merkel bereits November 2011! Wie lange ist so ein Tag bei Merkel? Ach ja, sie stammt ja aus einer Pfarrersfamilie. Da gilt also die Bibel. Und in der Bibel steht, dass die Welt in nur sechs Tagen geschaffen wurde. Aber diese biblischen Tage waren damals viel länger. Wahrscheinlich rechnet auch Merkel in diesen biblischen Tagen ...

Freitag, 23. November 2012

Nachlese: Angela Merkel und die Krise - Blog von Kiat Gorina


Da berichtet Katharina in ihrem Blog von einem Journalistenpaar, das vor laufender Kamera den Job kündigte. Grund: Sie wurden gezwungen, Nachrichten zu fälschen resp. schönzureden.

Quelle: Tanneneck Kündigung vor laufender Kamera

Solche mutige und ehrliche Journalisten sollte es mehr geben. In Deutschland im Mainstream finden wir leider nur noch sehr wenige. Was da abläuft, kam bei einem Artikel der ZEIT zum Vorschein. Hier mein Artikel vom 30. Januar 2009 - leider immer noch aktuell:


Angela Merkel und die Krise


In der ZEIT Nr. 6 vom 29.01.2009 las ich etwas Hochinteressantes:

"Am 8. Okt. 2008 war die Krise noch jung, man könnte fast sagen: unschuldig. An jenem Mittwochabend luden die Bundeskanzlerin und ihr Finanzminister die Chefs der wichtigsten Zeitungen ins Kanzleramt, um ihnen eine Botschaft zu übermitteln. Die lautete: Wir wissen zwar nicht genau, was in zwei oder drei Wochen ist, aber würden doch recht herzlich um ihr Vertrauen bitten und vor allem darum, dass sie keine schlechte Stimmung machen, denn dazu ist die Lage zu ernst." (Artikel "Jetzt mal ehrlich" von Marc Bros und Bernd Ulrich)

Das bestätigte nun endgültig meinen Verdacht, dass die Mainstream-Presse gesteuert und manipuliert wird. Die Kanzlerin hat Richtlinienkompetenz beim Regieren, und das ist gut so! Aber darf sie gleich die Presse beeinflussen?

In diesem Zusammenhang fällt mir ein, dass in der Vita von Frau Merkel auch etwas vorkommt, was ihr früher schon mal peinlich war:

Gehen wir zurück ins Jahr 1994; Angela Merkel hielt eine Laudatio auf Kohl, schließlich war sie ja sein "Mädchen" und damals Bundesministerin für Frauen und Jugend. Rolf Schneider war Gast und erlebte:

"Sie redete von ihrer Herkunft, von der inzwischen untergegangenen DDR und prügelte verbal ein auf die damalige Ministerin im Land Brandenburg Regine Hildebrandt, wegen deren angeblich zu großen Erbarmens mit der PDS. Sie erhielt dafür viel Beifall."

Anschließend schrieb Rolf Schneider in einem Artikel über die Veranstaltung, "es sei obszön, wenn die tadelsfrei durch die DDR gekommene Regine Hildebrand ausgerechnet von einer ehemaligen FDJ-Funktionärin attackiert würde."

Einige Tage später rief Angela Merkel bei ihm an und beschwerte sich: "Erregt erklärte sie mir, nie in ihrem Leben FDJ-Funktionärin gewesen zu sein. Ich entgegnete, ich nähme ihre Worte zur Kenntnis."

Und ich fand in den zahlreichen Viten zu Angela Merkel sogar, was sie bei der FDJ machte: Kaum 1961 in Templin eingeschult, wurde sie Mitglied bei den Jungen Pionieren und das als Pfarrerstochter in der DDR. Später trat sie der FDJ bei, weil sie "dazu gehören" wollte. Merkel war sogar Leitungsmitglied, bis 1984 FDJ-Sekretärin für Agitation und Propaganda! Sie organisierte das FDJ-Studienjahr und monatliche politische Schulungen für FDJ-Mitglieder. Und sie nutzte die Möglichkeit, in Moskau Russisch zu lernen.

Irgendwie scheint sie damals das Beeinflussen der Medien gelernt zu haben. Aber sie sollte doch wissen, dass geschönte Berichte in einer gesteuerten Presse nicht lange taugen, schließlich sagt der Volksmund: "Lügen haben kurze Beine".


Hochgeladen von Kanzlerwanderer am 27.11.2010
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Mittwoch, 27. Juni 2012

Chef der Bezirkkliniken gefeuert - Wegen "handwerklicher Fehler" - Blog von Kiat Gorina

Erinnern wir uns, da schrieb ich eine GLOSSE über die Bezirkskliniken von Ansbach, Erlangen und Engelthal. Da musste deren Chef plötzlich ein Geständnis vor den Bezirksräten machen: Er und seine Mitarbeiter haben Millionen Verluste "erwirtschaftet"!
Quelle: GLOSSE: Provinzposse - Verlust erwirtschaftet - Keiner kennt die Ursache - Blog von Kiat Gorina
Am letzten Freitag zog der Bezirksrat endlich die Reißleine und feuerte diesen Chef! Fristlos!Da wurde es allerhöchste Zeit. Erst 2009 war dessen Vertrag verlängert worden. Seine Vertrag wäre noch bis 2014 gelaufen.
Gefeuerter Klinikchef Werner Siemon
Also wird es ein finanzielles Nachspiel geben - das wird für die klammen Bezirkskliniken nicht billig ausfallen. Schließlich bezog ein Monatsgehalt von 13.000 Euronen!
Meine Meinung ist ja, bei einem solchen Gehalt ist doch nicht zuviel verlangt, dass die Einnahmen und die Ausgaben der Kliniken sauber verbucht werden! Angeblich sollen Einnahmen doppelt verbucht worden sein. Das scheint ein ziemlicher Saustall zu herrschen.
Und wo blieb die Kontrollfunktion der Bezirksräte? Allen voran des Bezirkspräsidenten? Es soll ja Spötter geben, die sagen, dass diese Bezirksräte eigentlich Besuchsräte sind. Grund: Sie sind immer daran interessiert, auf Kosten der Steuerzahler die Partnerstaädte zu besuchen!
Quelle: nordbayern.de Der Chef der Bezirkskliniken muss gehen
Hochgeladen von KiatGorina1 am 19.04.2011

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Freitag, 7. Oktober 2011

Beschimpfung durch Lokalisten - Blog von Kiat Gorina

Ja, es gibt es noch - das Portal der Lokalisten. Und da hat sich jemand über meinen Artikel über Léo Apotheker aufgeregt, der von Hewlett Packard gefeuert wurde. Und dabei noch eine saftige Abfindung kassierte. Diese Beschimpfung durch einen Lokalisten möchte ich euch nicht vorenthalten: "Ich würde dir vorschlagen bei deinem schamhaarischen Gedöns zu bleiben und dich nicht mit der IT-Welt auseinander zu setzen, ganz besonders wenn du keinen blassen Dunst hast über was du da bloggst."
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Montag, 12. Oktober 2009

Zwei Brötchen, eine Frikadelle: Nachtrag

Heute rief mich lachend eine Freundin an: "Dein Blogthema war ja gestern im Fernsehen, bei der Will!" "Welches Thema?" "Na das mit der fristlosen Entlassung einer Sekretärin, weil sie eine Frikadelle gegessen hat." "Und wer hat bei der Will gewonnen? Du weißt doch, ich habe keinen Fernseher." 

"Zu Beginn der Sendung hat die Will gesagt: Der Prozess vor dem Arbeitsgericht schien unausweichlich - bis eben. Denn eben erreichte uns folgende Meldung: Der Arbeitgeber ziehe die Kündigung zurück, er sei juristisch nicht gut beraten gewesen." 

"Dass es keinen Prozess gibt, das halte ich für unwahrscheinlich. Die Sekretärin wird eine höhere Abfindung erhalten. Ihr Arbeitgeber wird sie nicht wieder einstellen." "Meinst Du?" "Aber klar!" 

Wenig später rief sie wieder an: "Du hattest Recht! Die Sekretärin soll in den vorzeitigen Ruhestand. Obwohl, ihr Chef hat sich in einem offenen Brief bei ihr entschuldigt." 

"Dazu haben ihn wahrscheinlich die Juristen geraten, da steht er dann besser vor Gericht dar. Und so eine Entschuldigung kostet ja nicht viel. Wenn es zum Vergleich kommt, und der Bauverband mehr zahlen muss, das ist ja nicht sein Geld. Er hat sein Ziel erreicht, seine frühere Sekretärin braucht er nicht mehr in seine Nähe zu sehen und er kann sich eine neue suchen, und ganz bestimmt eine jüngere!" 

"Und dafür der ganze Aufwand!" 

"Genau, dafür der ganze Aufwand!"



Hochgeladen von HSWeserbergland am 14.12.2011

Donnerstag, 26. März 2009

Emmely klagt in Karlsruhe

Die von Kaiser's in Berlin fristlos gekündigte Kassiererin klagt am Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe.

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Mittwoch, 11. März 2009

Bäckerei-Kette Westermann in Bergkamen

Die Bäckerei-Kette Westermann in Bergkamen kündigte zwei Bäckern fristlos. Anders als im Fall Kaiser's wies das Arbeitsgericht die Küngigung ab.

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