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Freitag, 27. Juni 2014

GLOSSE: Die Scheinwelt der Primark-Elite


Wer in leitender Funktion für die Discounterkette Primark arbeitet oder arbeiten will, der muss sich mit Scheinwelten auskennen! Oder er muss die raue Wirklichkeit verdrängen. Da gibt es einen Skandal: In einer Primark-Filiale in Hannover sind 128 Kameras installiert. Das ist eine bedeutsame Zahl - sagen die Numerologen. Das ist die siebte Potenz von Zwei! Und Sieben ist eine besondere Zahl: 

Als der Gott der Juden, Christen und Muslime die Welt erschuf, schafte er das in sechs Tagen, am siebten Tage ruhte er sich aus. 

Aber zurück nach Hannover. Der Filialleiter hatte einen Joystick, damit konnte er alle Mitarbeiter in seiner Filiale an sich heranzoomen. Die Presse fragte nach. Die Geschäftsleitung gab von sich, dass sie selbstverständlich die Rechte der Mitarbeiter respektiere. 

Und wo war der begründete Verdacht für solche Spitzeldienste? Eigentlich müsste mit dem Betriebsrat geklärt werden, ob überhaupt Kameras aufgestellt werden. Betriebsrat! Das ist so ein trauriges Thema. Die meisten Primark-Filialen haben nicht einmal einen Betriebsrat! 

Primark braucht keinen Betriebsrat, weil das Unternehm eng und vertrauensvoll mit seinen Mitarbeitern zusammenarbeit! Klar, es gilt das Unternehmermotto: Ich beute auch aus und ihr haltet die Schnauze! Das war schon immer so - seit dem Frühkapitalismus! Da mussten die Büromitarbeiter für den Ofen selbst die Kohle mitbringen, wenn sie an ihren Schreibplätzen nicht frieren wollten! 

Bei Primark haben es die Angestellten viel besser: Wir heizen sogar für euch! Da zeigt sich doch die soziale Ader  des Unternehmens! 

Das Unternehmen Primark trompetete, dass seine Mitarbeier die Firma Primark als Arbeitgeber weiterempfehlen. Und dann gibt es so neugierige Angestellte, die sich doch allen Ernstes fragen, wie Primark so billig herstellen kann? Sogar solche neugierige Angestellte werden bei Primark geduldet. Da sieht man doch, wie tolerant es bei Primark zugeht! 

Diese Tolearanz geht sogar so weit, dass Primark in Bangladesh produzieren lässt - ja in dem Land, in denen öfters Nähfabriken brennen oder gar zusammenbrechen. Primark schreckt nicht davor zurück, unter solchen Umständen nähen zu lassen! 

Ja, Primark ist wirklich tolerant. Wenn gar Näherinen auf einem Etikett eine Botschaft sticken, dass dieses Kleidungsstück unter ausbeuterischen Arbeitsbedingungen entstanden ist, dann stört sich Primark nicht daran es ins Sortiment aufzunehmen! So tolerant ist Primark. Das muss ein anderer Discounter erst nachmachen! 

Wollt ihr wissen, wo die Nobelmarken nähen lassen? Seitdem eine Fabrik in Bangladesh zusammenkrachte , wissen wir es: 


Veröffentlicht am 24.04.2013 von Skendong

Übernommen von OverBlog

Sonntag, 23. März 2014

Ansbacher Behörden - zum Kopfschütteln!

Ein Juwelierladen in Fürth wurde von zwei Männern überfallen. Der Überfall  wurde von einer Überwachungskamera aufgenommen. Darauf ist zu sehen, wie die beiden Verkäuferinnen bedroht werden, wie die Täter Uhren mitnehmen. Was macht der Juwelier? Er veröffentlichte das Video mit den Tätern  in Facebook. 

Natürlich wurde sofort die Polizei verständigt, die Täter konnten nicht gefasst werden - bis heute. Ein Angestellter verfolgte die Täter - bis zum Stadtpark - dann verliefen sich die Spuren. Die Polizei setzte sogar einen Hubschrauber ein - ohne Erfolg. Bitter für den Juwelier. Seit dem Überfall hält sich ein Wachmann im Geschäft auf. 

Und der Juwelier bekommt einen Behördenbrief - aus Ansbach. Da befindet sich das Bayerische Landesamt für Datenschutzsicherheit. Dieses Landesamt hat nichts anderes zu tun, als den Juwelier zu rügen. Grund: Er dürfe das Tätervideo nicht veröffentlichen! 

Ja, wieso nicht? Weil auch Täter ein Recht auf informelle Selbstbestimmung hätten! Wiklich! Ja, wenn der Juwelier die Täter vor der Veröffentlichung gefragt hätte, ob sie mit der Veröffentlichung einverstanden seien, ja, dann hätte er das Video veröffentlichen dürfen! 

Da frage ich mich, in welchem Staat leben wir denn? Was hier abläuft, ist Absurdistan hoch drei! Da gewinne ich doch den Eindruck: Wollen die Behörden gar nicht, dass die Täter gefasst werden? Was läuft hier eigentlich ab? 

Nur die Polizei dürfe Tätervideos veröffentlichen! Vorher muss ein Richter dazu befragt werden ... 

Mir will das nicht in den Kopf! Da begehen Verbrecher eine schwere Straftat - Raubüberfall ist eine schwere Straftat - und das Video darf nicht veröffentlicht werden - weil die Zustimmung der Täter fehlt! 

Der arme Juwelier musste wirklich sein Video in Facebook wieder löschen! 


Veröffentlicht am 17.03.2014 von VVFrankenfernsehen·

Da frage ich mich, welche Gesetze haben wir in diesem Staat? Da tummeln sich in den Parlamenten und Ministerien fast nur Juristen - und was kommt heraus? Nichts als Lachnummern! Und dafür sollen wir weiterhin Steuern bezahlen? 

Übernommen von OverBlog

Mittwoch, 15. Mai 2013

GLOSSE: Bundeswehr und seine Falken - der milliardenschwere Reinfall des Jahrhunderts - Blog von Kiat Gorina

Auch die Generalität in der deutschen Bundeswehr wollte ein neues Spielzeug haben - wie ihre mit Joysticks bewaffneten Enkel zu Hause. Sie wollten Aufklärungsflugzeuge haben, in denen keine Piloten sitzen. Gesteuert werden diese Aufklärer von Bodenstationen aus. Also suchte die Bundeswehr nach Herstellern, die ein solch teures Spielzeug bauen.

Und sie wurden fündig - in San Diego im sonnigen Kalifornien werden solche "Falken" produziert. Ja, wie die Falken sollen diese unbemannten Flugzeuge - auch Drohnen genannt - den gesamten Erdball überwachen können. Deshalb wurden diese Teile auch "Global Hawk" gennannt. Die deutsche Luftwaffe wollte auch solche Falken zum Spielen haben. 

Und diese Falken hatten ja ihre Feuerprobe bereits hinter sich: Schon im Afghanistan-Krieg flogen diese globalen Falken, dabei stellte sich heraus, dass die vielen Berge und Schluchten in Afghanistan die Funkverbindung von der Bodenstation zum Falken störten. Ergebnis: Am 30.12.2001 war ein solcher Falke verschollen - bis heute will keiner wissen, wo er abgeblieben ist. 

Und am 10.07.2002 stürzte ein Falke über Pakistan ab - er war von den Bodenstationen falsch dirigiert worden. Wie sich herausstellte, hatten die "Piloten" am Boden nur rudimentäre Kenntnisse über den Grenzverlauf zwischen Afghanistan und Pakistan. Ja, es gibt Gerüchte, die behaupten, die Piloten am Boden wähnten sich immer noch in den USA ...

Aber das hinderte die deutsche Luftwaffe überhaupt nicht, solche globale Falken zu bestellen - gleich fünf Stück! Und die deutsche Luftwaffe wollte ihre Falken im deutschen Luftraum herumdüsen lassen. Sie hatte vereinbart, dass jeder Falke ein System eingebaut bekommt, das Zusammenstöße im Luftraum automatisch vermeidet.

Der Hersteller versicherte, er habe so etwas bereits eingebaut - eine Kamera im Bug des Falken und die Bilder werden an die Bodenstation geschickt. Er nannte das System "See and Avoid"! Da waren die deutschen Generäle beruhigt - erst später merkten sie, dass sie einem Übersetzungsfehler zum Opfer gefallen waren: Die Deutschen hatten "Sense and Avoid" gefordert, aber die Amerikaner hatten "See and Avoid" verstanden. 

Also wurde die europäische Militärschmiede EADS beauftragt, in den globalen amerikanischen Falken ein europäisches Aufklärungssystem einzubauen - das war ziemlich schwierig. Grund: Die Amerikaner weigerten sich, die Betriebsgeheimnisse ihrer Falken zu verraten - auch nicht dem NATO-Bündnispartner! So weit geht die NATO-Freundschaft nun auch wieder nicht!

Trotzdem wollte die deutsche Luftwaffe den europäischen Luftraum mit ihren Falken bevölkern. Sie hatten auch extra die amerikanischen GLOBAL HAWK in EURO HAWK umbenannt. Die Falken sollten über Europa fliegen, da tummeln sich zwar sehr viele zivile Flugzeuge. Deshalb ist ja ein "Sense and Avoid"-System vorgeschrieben. Und da erkannten die Generäle den Übersetzungsfehler ...

Folge: Die europäischen Falken dürfen nicht starten. Obwohl bereits der Standort Jagel umgebaut wurde,  da sollten ab 2014 fünf europäische Falken ferngesteuert starten und landen. Da schaute einer der Generäle in seinen geheimen Terminplaner und rief aus: "Das ist ja schon nächstes Jahr!" Und ein anderer antwortete: "Da müssen wir sofort die Reißleine ziehen!"

Ja, das verstanden alle Anwesenden: Reißleine ziehen - schließlich sind alle schon mal mit einem Fallschirm abgesprungen. Und die gut informierte Frankfurter Allgemeine meldete, dass mit den europäischen Falken über eine Milliarde Euronen in den Sand gesetzt wurden!

Quellen: 
  1. Frankfurter Allgemeine Eine Milliarde Euro versenkt - Euro Hawk wird nicht zugelassen: 13.05.2013 ·  Trotz früher Warnungen hat das Verteidigungsministerium mehr als eine Milliarde Euro ausgegeben, um eine Aufklärungsdrohne zu beschaffen. Nun kann sie nicht zugelassen werden - nicht mal für die Arbeit in militärischen Sperrgebieten.
  2. stern.de Milliardenverlust Aufklärungsdrohne Euro Hawk wird anscheinend nicht zugelassen: Die Aufklärungsdrohne Euro Hawk wird einem Medienbericht zufolge nicht zugelassen. Damit habe das Verteidigungsministerium Investitionen von 1,3 Milliarden Euro in den Sand gesetzt
Dieser Skandal hatte bereits ein Nachspiel: Da derzeit die Bundesarbeitsministerin Ursula von L. so sehr abgelenkt ist, weil sie die Causa Inge Hannemann zu ihrer Chefsache erklären musste, wurde ihr der schwarze Peter zugeschoben: Irgendwoher muss jetzt mindestens über eine Milliarde Euronen aus dem Hut gezaubert werden. Und die Euronensucher wurden fündig:

Da gebe es doch seit 2006 ein Fortentwicklungsgesetz für Hartz-IV-Bezieher, in dem wird den Beziehern von vornerherein ein Leistungsmissbrauch unterstellt, also können alle Bezieher auf einmal sanktioniert werden. Und mit den eingesparten Milliarden können dann die offenen Rechnungen aus Kalifornien beglichen werden. 

Und was meint die Kanzlerin dazu? Das machen wir erst nach der Wahl!

Hoffen wir, dass diese Falken nie starten werden:


Veröffentlicht am 24.04.2013 von EADStv

Übernommen von Over-Blog

Freitag, 23. November 2012

Nachlese: Angela Merkel und die Krise - Blog von Kiat Gorina


Da berichtet Katharina in ihrem Blog von einem Journalistenpaar, das vor laufender Kamera den Job kündigte. Grund: Sie wurden gezwungen, Nachrichten zu fälschen resp. schönzureden.

Quelle: Tanneneck Kündigung vor laufender Kamera

Solche mutige und ehrliche Journalisten sollte es mehr geben. In Deutschland im Mainstream finden wir leider nur noch sehr wenige. Was da abläuft, kam bei einem Artikel der ZEIT zum Vorschein. Hier mein Artikel vom 30. Januar 2009 - leider immer noch aktuell:


Angela Merkel und die Krise


In der ZEIT Nr. 6 vom 29.01.2009 las ich etwas Hochinteressantes:

"Am 8. Okt. 2008 war die Krise noch jung, man könnte fast sagen: unschuldig. An jenem Mittwochabend luden die Bundeskanzlerin und ihr Finanzminister die Chefs der wichtigsten Zeitungen ins Kanzleramt, um ihnen eine Botschaft zu übermitteln. Die lautete: Wir wissen zwar nicht genau, was in zwei oder drei Wochen ist, aber würden doch recht herzlich um ihr Vertrauen bitten und vor allem darum, dass sie keine schlechte Stimmung machen, denn dazu ist die Lage zu ernst." (Artikel "Jetzt mal ehrlich" von Marc Bros und Bernd Ulrich)

Das bestätigte nun endgültig meinen Verdacht, dass die Mainstream-Presse gesteuert und manipuliert wird. Die Kanzlerin hat Richtlinienkompetenz beim Regieren, und das ist gut so! Aber darf sie gleich die Presse beeinflussen?

In diesem Zusammenhang fällt mir ein, dass in der Vita von Frau Merkel auch etwas vorkommt, was ihr früher schon mal peinlich war:

Gehen wir zurück ins Jahr 1994; Angela Merkel hielt eine Laudatio auf Kohl, schließlich war sie ja sein "Mädchen" und damals Bundesministerin für Frauen und Jugend. Rolf Schneider war Gast und erlebte:

"Sie redete von ihrer Herkunft, von der inzwischen untergegangenen DDR und prügelte verbal ein auf die damalige Ministerin im Land Brandenburg Regine Hildebrandt, wegen deren angeblich zu großen Erbarmens mit der PDS. Sie erhielt dafür viel Beifall."

Anschließend schrieb Rolf Schneider in einem Artikel über die Veranstaltung, "es sei obszön, wenn die tadelsfrei durch die DDR gekommene Regine Hildebrand ausgerechnet von einer ehemaligen FDJ-Funktionärin attackiert würde."

Einige Tage später rief Angela Merkel bei ihm an und beschwerte sich: "Erregt erklärte sie mir, nie in ihrem Leben FDJ-Funktionärin gewesen zu sein. Ich entgegnete, ich nähme ihre Worte zur Kenntnis."

Und ich fand in den zahlreichen Viten zu Angela Merkel sogar, was sie bei der FDJ machte: Kaum 1961 in Templin eingeschult, wurde sie Mitglied bei den Jungen Pionieren und das als Pfarrerstochter in der DDR. Später trat sie der FDJ bei, weil sie "dazu gehören" wollte. Merkel war sogar Leitungsmitglied, bis 1984 FDJ-Sekretärin für Agitation und Propaganda! Sie organisierte das FDJ-Studienjahr und monatliche politische Schulungen für FDJ-Mitglieder. Und sie nutzte die Möglichkeit, in Moskau Russisch zu lernen.

Irgendwie scheint sie damals das Beeinflussen der Medien gelernt zu haben. Aber sie sollte doch wissen, dass geschönte Berichte in einer gesteuerten Presse nicht lange taugen, schließlich sagt der Volksmund: "Lügen haben kurze Beine".


Hochgeladen von Kanzlerwanderer am 27.11.2010
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Montag, 24. September 2012

Wolken in brennender Glut - Blog von Kiat Gorina


Als ich heute gegen abend aus meinem Fenster in meinem Büro in Richtung Norden schaute, sah ich eine sehr beeindruckende Wolkenformation. Mit einem fulminanten Farbenspiel:


Peitschender Westwind jagt WOlken
Der Westwind peitschte die Bäume und Sträucher in abgehackten Stößen - so als ab gleich ein Unwetter kommt. Dann nahm ich meine Kamera und ging vors Haus. Im Nordosten bauten sich glutrote Wolken aufeinander:

Mein Bär kam dazu und meinte erschrocken: "In dieser Suppe möchte ich nicht fliegen!" 


Glutrote und schwefelgelbe Wolken
Gebannt schauten wir beide dem Schauspiel zu. In wenigen Minuten änderte sich das Bild. Es schien, als senkte sich die Wolkenwand auf die Erde:

Beim Anblick dieser Wolken erinnerte ich mich schlagartig an meine erste Reise durch die Gobi. Da hatten die Kameltreiber öfters Pech. Und ich sollte der Unglücksbringer sein. Ihr Aberglauben peitschte ihnen ein, dass sie mich den Dämonen opfern wollten. 


Wolken in der Gobi waren sonst recht selten. Wer mein Buch gelesen hat, weiß, dass Gewitter und Sturm damals mein Leben retteten ... 
Der damals schwefelgelbe Himmel erinnerte mich fatal an die heutigen Wolken.
Daran erinnerten mich heute diese Wolken ...

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Sonntag, 29. Juli 2012

Über die Lebensdauer von Glühlampen - Blog von Kiat Gorina


Da schickte mir Juliane einen hochinteressanten Link auf eine Seite,von Spektrum der Wissenschaft. Da geht es um die Frage, wie lange die am längsten brennende Glühlampe schon brennt?
Quelle: Spektrum.de Seit wie vielen Jahren leuchtet die am längsten brennende Glühlampe der Welt? 


Wer sich diese Seite anschaut, wird die Antwort finden. Wirklich erstaunlich! Uns Verbraucherinnen wird ja immer wieder eingeredet, dass die ach so hochmodernen Energiesparlampen zehn Jahre halten. Also, solche Energiesparlampen habe ich noch nicht erlebt - bei mir geben sie viel früher ihren Geist auf. 


Vor allem wenn ich mich dazu hinreißen ließ, Energiesparlampen aus obskuren fernöstlichen Quellen einzukaufen. Das lass ich lieber! Der Ärger ist einfach zu groß. 


Und interessant ist auch die Tatsache, dass die erste Webcamera, die diese am längsten brennende Glühlampe der Welt alle dreißig Sekunden aufnimmt, ja dass diese Kamera nur drei kümmerliche Jahre lang funktionierte! 


Da frage ich mich: Wo bleibt da der Fortschritt? Ist eine uralte Glühlampe mit einem Kohlefaden und einem Stromverbrauch von nur vier Watt etwa doch fortschrittlicher? 


Ein Blick auf die am längsten brennende Glühlampe der Welt.

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Dienstag, 29. Mai 2012

Religionspolizei in Riad und eine mutige Frau - Blog von Kiat Gorina


Riad, Saudi-Arabien. Eine Frau spaziert in einer Einkaufsmeile. Sie wird von einem Religionspolizisten verfolgt. Grund: Sie hat ihre Fingernägel lackiert! Menschenskinder, was haben diese Religionspolizisten für Sorgen?
Wenn Menschen in ungerechten Prozessen zu ungerechten Strafen verurteilt werden, dann kann ich einen Protest der Religionspolizei verstehen. Aber wegen lackierter Fingernägel?
Diese Frau ist mutig, sie dreht den Spieß um: sie filmt den Religionspolizisten in Aktion. Und ihr Video wird mit englischen Untertiteln in YouTube hochgeladen! Dieses Video wurde von über einer Million Nutzern aufgerufen. 
Und es gab auch Kommentare - weit über 10.000! Leider waren nur ein Fünftel mit der Handlungsweise dieser Frau einverstanden. Die anderen vier Fünftel beschimpften diese Frau! Vermutlich alles Verwandte der Religionspolizisten!
Veröffentlicht am 2012.05.24 von MEMRITVVideos


Was lernen wir daraus? Vielleicht, dass diese Religionspolizisten noch nicht im 21. Jahrhundert angekommen sind. Ich meine jedoch vielmehr, dass YouTube durchaus eine gute Waffe im Kampf gegen Ungerechtigkeit und Unterdrückung sein kann!
Auch hier in Deutschland! Wenn beispielsweise ein Sachbearbeiter im Jobcenter wieder einmal Gott spielt und einen Hartz IV Bezieher auf Null sanktioniert. Früher gab es im Fernsehen eine Sendung - "Versteckte Kamera"! Heute sind die Aufnahmegeräte für Videos so klein geworden, dass sie versteckt eingesetzt werden können.
Und dann werden solche Machtspielchen von Sachbearbeitern im Jobcenter öffentlich! Über YouTube! Dann sind solche Menschenrechtsverletzungen vielen anderen Menschen bekannt! Dann wird darüber diskutiert.
Oder ich stelle mir eine Interview-Serie vor. Erinnern wir uns, da stimmte der Bundestag zu den Sanktionsparagraphen von Hartz IV ab. Allein die LINKEN stimmten gegen die Sanktionen. Aber die anderen Parteien waren meist dafür, dass diese Sanktionen weiterhin bestehen. Einige enthielten sich der Stimme. Und ein einziger Grüner stimmte dagegen: Hans-Christian Ströbele - er lebe hoch!
Von den CSU-Abgeordneten im Bundestag waren alle für Sanktionen - fangen wir am Ende des Alphabets an: Wolfgang Zöller von der CSU, er ist nicht nur Bundestagsabgeordneter, sondern auch Mitglied der Aktion ALfA, das steht für "Aktion Lebensrecht für Alle".
Jetzt stelle ich mir vor: Er wird abgepasst von einer auf edel-schick gemachten Reporterin, sie fragt ihn zunächst Belangloses, er darf strahlen und seine Worthülsen ins Mikrofon schleudern. Dann kommt diese Reporterin auf ALfA zu sprechen und fragt so nebenbei: "Lebensrecht fü Alle? Gilt das auch für Hartz IV Bezieher?" - Er wird antworten: "Natürlich!" Sie kontert dann: "Aber bei der Abstimmung zu den Sanktionen gegen Hartz IV Bezieher stimmten sie für die Sanktionen! Und wenn ein Betroffener nicht mehr zum Arzt gehen kann, weil er kein Geld hat und er auch kein Geld bekommt, dann erlischt doch sein Recht auf Leben!"
Zöllers Gesicht möchte ich dann sehen! In Großaufnahme! In YouTube! Weltweit!

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Dienstag, 17. April 2012

Terahertz-Kamera als Alternative zu Nacktscannern - Blog von Kiat Gorina


Über Nacktscanner habe ich ja bereits mehrfach berichtet. Die bisher bekannten Verfahren bringen einige Probleme mit sich: entweder verwenden diese Körperscanner Röntgenstrahlen mit den damit verbundenen Nachteilen und gesundheitlichen Risiken. Oder sie arbeiten mit aktiven Schwingungen im Terahertz-Bereich.
Ja, da gibt es in Jena ein Institut für Photonische Technologien (IPHT), die dachten sich: Wieso nehmen wir nicht die körpereigene Terahertz-Strahlung eines Menschen? Und wandeln diese Strahlung in ein Bild um? Gewiss, eine tolle Idee! Ja, das IPHT Jena erhielt sogar den Thüringer Forschungspreis 2009.
Und was ist daraus geworden? Das war doch eine ganz tolle Idee! Ein Jahr später wurde folgendes Video ins Netz gestellt:
Hochgeladen von StadtderWissenschaft am 11.01.2010


Und heute schreiben wir 2012! Und die deutschen Flughäfen setzen unter anderem Nacktscanner ein, die von einer amerikanischen Firma stammen, die auch die verdammten Splitterbomben herstellt, die international geächtet sind. Und diese Geräte zeigen viele Fehlalarme auf.
Also, wie spricht der Volksmund: Wieso in die Ferne schweifen, denn das Gute ist so nah! Da frage ich mich wirklich, wieso wird diese Idee aus Jena nicht vom Bund gefördert und daraus ein Produkt entwickelt? Der Bedarf scheint ja vorhanden zu sein.
Weitere Informationen:

  1. Bombende Scanner
  2. Ist Josef Ackermann ein Scheinheiliger
  3. Nachtrag: Nacktscanner
  4. Nacktscanner - Wie gefährlich ist Wasser?
  5. Nacktscanner
  6. Nacktscanner in Hamburg - Falscher Alarm 
  7. GLOSSE: Nacktscanner - als Peepshow missbraucht

Dienstag, 8. Februar 2011

Schleckerkinder: Wie weit fällt der Apfel vom Stamm? - Blog von Kiat Gorina

Da ging es durch den Blätterwald: Anton Schlecker hört auf, seine Kinder Lars (39) und Meike (37) übernehmen die Geschäfte. Da bekommen die Filialen ein neues Aussehen verpasst. WEITER

Mittwoch, 5. Januar 2011

Plauderei mit Tiger (Video) - Blog von Kiat Gorina

Mein alter Lipizzaner Tiger genießt die Plauderei mit mir in der Sonne. Es ist lausig kalt, aber er hat ein dickes Fell. . Das "Gnom, hör auf!" galt meinem Maulesel, der die Kamera untersuchen wollte ...

Heute schien die Sonne auf der Koppel und Tiger wollte seine Krauleinheiten. Ginge es nach ihm, so könnte ich stundenlang an ihm herumknuddeln. Aber Marian, der Maulesel, drängt sich dann dazwischen. Und ich? Ich hänge dann dazwischen - wie der Käse in der Semmel - und muss aufpassen, dass der Kleine mich nicht in den Hintern kneift.

Donnerstag, 30. Juli 2009

Orbs?

Heute abend schwebten Orbs in Richtung Norden. Einem Bekannten waren diese Erscheinungen unheimlich.

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