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Sonntag, 26. Januar 2014

Tageshoroskop und Vorausschau für 27.01.2014 - Blech- oder Totalschaden für den ADAC? | ZAPP | NDR

Heute, am 26.01.2014 steht der abnehmende Mond im Schützen.

Mond im Schützen, da sind wir voller Temperament und voller Feuer, andererseits oft ruhelos. Es ist eine gute Zeit für eine Weiterbildung und für die Beschäftigung mit höheren Dingen. Der Schütze herrscht über Hüften, Oberschenkel und Leber. Im Tarot wird dem Schützen die Mäßigung zugeordnet. Diese Karte symbolisiert eine Verbindung von Kräften, Versöhnung, Maßhalten und Vermittlung.Der magische Titel ist "Tochter der Versöhner, Hervorbringerin des Lebens". Glücksorte: fremde Länder, Paläste. 

Der Mond ist aufsteigend. Jetzt ist die Zeit, in der wir das "ernten" können, was wir in der vorangegangenen Zeit des absteigenden Mondes Zeit "gesät" haben.  

Für die "haarigen" Probleme verweise ich auf einen früheren Artikel

Beim Schreiben dieser Zeilen erschien vor meinem inneren Auge der azurfarbene Drache - für mich ein gutes Vorzeichen.  

  • Mond im Sextil zum Mars: verleiht uns tatkräftiges Handeln.
  • Mond im Sextil zum Merkur: Unsere Intelligenz bringt uns auf sehr gute Ideen.

Der heutige Tag ist günstig für

  • Arbeiten mit Erde
  • den Start von neuen Vorhaben
  • Verträge
  • Friedhofsbesuche

Ich wünsche allen, dass ihr das Beste aus diesem Tag macht! 


Veröffentlicht am 23.01.2014 von ARD 

Donnerstag, 7. Februar 2013

Der Telefontick - Blog von Kiat Gorina

"Sag mal, was war eigentlich in dem abgeschlossenen grünen Kasten, die bei euch auf dem Marmorbord in der Diele stand?”

Das fragte mich eine Detmolder Freundin, mit der ich öfter telefoniere. 

“Wie kommst du jetzt auf diese alte Kiste?”, staunte ich, “das ist doch fast Jahrzehnte her” 

Und dann erzählte ich Ina, was es mit dem geheimnisvollen Kasten auf sich hatte: 

Mein Vater war, außer mit seinem Militär-Tick, noch von diversen anderen Schrullen befallen. Eine davon war sein heiliges Telefon. Eigentlich beharrte er auf traditionellen Geräten. Aber Kurbeltelefone und das freundliche Fräulein vom Amt waren längst Geschichte. So hatten wir ein Telefon mit Wählscheibe mit einem kurzen Kabel. 

Nun reiste Vatern mit seinem Gartenbauverein nach England. Dort lebte ein entfernter Verwandter von ihm. Der war Professor an einer adventistischen Hochschule in Windsor. 

Den wollte Vatern unbedingt besuchen, was ihm auch gelang. (Der arme Gartenbauverein …). 

Zurück in Deutschland ging es in einer Tour  “Konrad hat … Konrad sagt … Konrad macht...” 

Konrad-dies und Konrad-das. Wir konnten den Namen Konrad bald nicht mehr hören. 

Und natürlich ließ Vatern diesen hoch zu ehrenden professorlichen Kontakt nicht wieder einschlafen. 

Oft rief er in England an. Diese Telefonate dauerten.  Deshalb schaffte er sich einen wuchtigen gepolsterten Schaukelstuhl an. 

Dann kam die Telefonrechnung … 

Vatern ließ Muttern und mich antreten und strammstehen, dann brüllte und kreischte er in den höchsten Tönen: “Wie könnt ihr es wagen, mein Telefon zu benutzen! Nur ich als Herr des Hauses habe zu entscheiden, wer telefonierten darf! Verstanden?!” 

“Jawohl, Herr Oberfeuerwerker!” war die Antwort, die er darauf erwartete. 

Das allein reichte ihm jedoch nicht. Er schaffte ein kleines Schloss an, womit man die Wählscheibe blockieren konnte. Den Schlüssel dazu bewahrte er in seinem Geldbeutel auf. 

Aber … o Schreck! … die nächste Telefonrechnung war sogar noch höher! 

Antreten, Strammstehen, just the same Procedure … 

Hier mussten offenbar schwerere Geschütze aufgefahren werden, und zwar in Form einer Munitionskiste! 

Wieso das? Ganz einfach. Darin wollte er sein heiliges Telefon einschließen. Er verschwand mit der grünen Kiste in seiner Werkstatt, und bohrte ein Loch in die Seitenwand. 

Ätsch! Das war Trick siebzehn mit Selbstüberlistung. 

Das Kabel saß nämlich fest am Telefonanschluss! 

So brauchte Vatern den ganzen Sonntag für eine genaue Konstruktionszeichnung für den geplanten Kabelschlitz auf seinem technischen Zeichenbrett. Den Schlitz in die Kistenwand zu kriegen und Löcher für das Vorhängeschloss zu bohren dauerte nicht mal halb so lange. 

Mit befriedigt-hämischen Gesichtsausdruck versenkte Vatern das heilige Telefon in diesen “Blechsarg”, hängte das dicke Schloss ein und sperrte ab! 

Mein größter Wunsch war stets, er möge doch den Schlüssel verlieren … 

Muttern plagten andere Sorgen: dieser häßlich grüne Kasten passte nicht zum “hochherrschaftlichen” Anblick unserer Protzdiele! 

Wie schrecklich! Was sollen denn die Leute sagen? Welche Leute? So viel Besuch verirrte sich wirklich nicht zu uns. 

Da half kein Jammern, die Kiste blieb! So verschönte Muttern das gute Stück mit einem Häkeldeckchen und einem Väschen mit Stoffblümchen. 

O Graus. Das passte zusammen wie Knoblauch und Kirschlikör ... 

Nun hatte Vatern in seinem Gartenbauverein neue Mitglieder kennen gelernt. 

“Stellt euch vor, einer ist Mediziner und der andere sogar Kriminalkomissar!” So prahlte er mit seinen neuen “Freunden”.  Komisch, Doktoren und Polizisten gibt es doch mehr. Was ist daran so besonders? Er hatte sich fest vorgenommen, diese beiden zu sich nach Haus einzuladen. 

Von Großwildjägern weiß ich, dass sie die Köpfe ihrer Trophäen an die Wand hängen. Das würde bei diesen beiden aber nicht  funktionieren. 

Ach so, ja, jetzt fiel es mir wieder ein. Diese Prozedur hatte ich schon öfter gesehen. Da schraubte Vatern seine gute Kamera mit Selbstauslöser auf ein Stativ, und dann wurden seine “Eroberungen”, mit ihm dazwischen fotografiert und so für sein vermeintlich ehrfürchtiges Publikum festgehalten. 

An einem schönen Sonntag Nachmittag drang das gedämfte Klingeln des Telefons aus der Kiste. Muttern, dienstbeflissen wie immer, sprang auf und rannte zum Telefon. 
Bestimmt wollte ihr der Herr des Hauses seine Befehle erteilen. 

So war es auch. Dabei hatte Vatern nur vergessen, dass er allein der Hüter des Telefonkastenschlüssels war. 

Wenig später erschien er, mit seinen hochwerten Gästen im Schlepp - und nichts war vorbereitet. Er schrie Muttern fürchterlich an, sie rannte weinend ins Haus.  Vatern folgte ihr, wüste Drohungen ausstoßend, die beunruhigten Besucher dicht auf den Fersen. 

Vor dem Telefonkasten endete die Jagd, weil Muttern auf der ersten Treppenstufe gestürzt war … 

Später erkundigten die Männer sich, was es mit dem komischen Kasten auf sich habe. Und Vatern berichtete. 

Vielleicht hatte er jetzt begriffen, dass die Kiste ihn auch nicht vor hohen Telefonrechnungen schützte. Noch am selben Abend verschwand die Munitionskiste im Keller. 


Hochgeladen am 18.07.2008 von Mc Wookie

Dienstag, 29. Januar 2013

Aha-Erlebnis: Die große Verarsche mit Hotlines - Blog von Kiat Gorina


Heute hatte ich ein Aha-Erlebnis. Mit der Hotline eines Herstellers für Messgeräte für Blutzucker. Ich rief an - und es kam ein Sprachmenü: "Wenn Sie das wollen, drücken Sie die Eins!" undsoweiter. Drei Möglichkeiten gab es zur Auswahl. Aber die passten alle nicht. Dann gab es noch eine Möglichkeit: "Haben Sie ein anderes Anliegen, dann drücken Sie die Vier!"

Also die Vier gewählt! Und was passiert? Das gleiche Menü wie vorhin. Ich glaubte, mich tritt ein Pferd! So etwas von Frechheit! Ich wühlte im Internet und wählte eine Nummer für "zahlende" Kunden. Und - o Wunder! Da meldete sich keine Blechstimme, sondern ein Mensch, eine recht freundlich klingende Frauenstimme. 

Ich schilderte ihr mein Anliegen, sie merkte sofort, dass ich bei ihr falsch war. Und sie wollte mich gleich zur Service-Abteilung durchstellen. Ja, das klappte leider nicht. Grund: "Da läuft ja wieder nur das Band!" sagte sie entnervt.

Aber sie bot mir an, dieser Abteilung eine Email zu schicken. Dazu brauchte sie meine Daten, die gab ich durch. Ich bedankte mich bei ihr für ihre Bemühungen. Offensichtlich hat sie an ihre Kollegen gemailt. 

Wenig später bekam ich einen Rückruf ...

Und was lerne ich daraus? Ich denke, das war kein Einzelfall! Immer wenn kein Personal frei ist, oder wenn die Hotline überhaupt nicht personell besetzt ist, "läuft das Band!" ...

Da frage ich micht, wieso lassen wir Kunden uns von solchen Firmen verarschen? Was machen denn solche "Firmen" ohne uns Kunden? Sie machen Pleite, weil sie auf ihren Produkten sitzen bleiben!

Ich habe dann noch einen gepfefferten Beschwerdebrief an das Reklamationsmanagement losgeschickt -  via Fax! Mal sehen, ob eine Reaktion kommt!


Veröffentlicht am 30.08.2012 von weitze45

Montag, 1. Oktober 2012

Vanillekipferl - und dafür ein spezielles Backblech? - Blog von Kiat Gorina


Heute rief mich eine Kundin, ihrem Hund ginge es so schlecht, ob ich nicht gleich kommen könnte. Ich fuhr dann hin, ihr Hund sah mich an - mit traurigen Augen. So als wollte er mir sagen: "Mir ist schlecht!" 

"Hat er etwas Besonderes gegessen?" wollte ich wissen. "Fast ein ganzes gebackenes Hähnchen". Klar, dass ihm jetzt schlecht ist. Also suchte ich in meiner Apotheke und gab ihm die passenden Homöopathika. 

Dann schnupperte ich, aus der Küche roch es nach Vanille! "Ich versuche gerade Vanillekipferl zu backen - mit einem neuen Blech - extra nur für Vanillekipferl!" meinte sie voller Stolz. 

Ich folgte ihr in die Küche: Ja, wirklich, da lag ein Blech mit Vertiefungen - in die strich sie den Teig. Einen Versuch hatte sie schon hinter sich - die Vanillekipferl waren etwas zu dunkel geraten. 

"Ja, ich weiß, da muss ich noch etwas experimentieren! Früher habe ich die Kipferl auf einem normalen Blech gebacken." 

"Und wieso hast du dir ein spezielles Blech nur für Kipferl gekauft?" 

"Weil es im Angebot war - sehr günstig!" 

"Und jetzt hast du ein weiteres Blech herumliegen, das du selten brauchst!" 

"Ja, aber die Kipferl werden alle schön gleichmäßig!" 

"Ja, gleichmäßig dunkel!" schmunzelte ich. Da musste sie auch lachen: "Eigentlich hast du recht, so ein Spezialblech ist ziemlich Quatsch!  Wer denkt sich nur so etwas aus?" 

"Das kann ich dir sagen: Das sind die Werbeabteilungen, die sich jeden Tag etwas Neues ausdenken müssen - um den Bedarf zu steigern! Also werden so unnütze Dinge wie Spezialbleche für Kipferl erfunden, nur damit etwas Neues verkauft werden kann. Ein Backblech hat doch jeder Haushalt. Aber es muss gekauft werden, sonst bricht dieses System zusammen." 

"Meinst du wirklich?" 

"Aber klar doch! Da werden immer neue - höchst überflüssige, ja manchmal richtig umwelt- und gesundheitschädliche Produkte auf den Markt geworfen - nur damit der Umsatz steigt! Genau genommen haben wir doch schon längst alles, was wir brauchen!" 

"Aber dann wird ja nichts mehr gekauft und die Läden können dicht machen!" 

"Eben! Deshalb wird den Kunden eingeredet, dass sie etwas Neues brauchen! Oder die Waren werden immer billiger! Zum Beispiel Handys - die wurden einem ja direkt nachgeworfen! Jetzt werden die Seltenerdmetalle immer seltener, die Chinesen sitzen auf den meisten Vorkommen und wollen das für ihre eigenen Handys verbauen. Was wir brauchen, das sind nachhaltige Produkte, die auch repariert werden können!" 

"Das stimmt! Da ging meine alte Waschmaschine kaputt, der Händler behauptete, es gebe keine Ersatzteile mehr dafür. Also musste ich eine neue kaufen!" 

"Oder manche Produkte haben einen Chip eingebaut, der sorgt dafür, dass das Gerät streikt, wenn die Garantiezeit abgelaufen ist. Das haben wir bei einem Toaster erlebt ..." 

"Und dann hast du auch einen neuen gekauft ..." 

"Nein, mein Bär hat sich das angesehen und diesen Chip lahmgelegt. Da funktionierte der Toaster wieder." 

Beim Ratschen hatte sie ein Spezialblech voller eingeschmierter Kipferl ins Rohr geschoben. Und nicht auf die Zeit geachtet: was sie herauszog, war noch dunkler ... 

Sie seufzte: "Ich glaube, ich backe wieder auf die alte Art ..."


Hochgeladen von janatuerlich2008 am 16.12.2010


Über Seltenerdmetalle: 2012 und die Seltenerdmetallkatastrophe


Achja, das Backen von Vanillekipferln ist ja sehr einfach. Das können sogar ausgewachsene Männer - wie das Video beweist:


Hochgeladen von steviazuckerersatz am 16.12.2011

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