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Montag, 9. Juni 2014

Wie die bayerische Justiz mit Beweismitteln umgeht - Schreddern?


Es ist stumm geworden, kaum noch jemand redet über den Labor-Skandal. Die damalige Justizministein Merk fühlt sich nicht zuständig, sie ist ja jetzt Europa-Ministerin. Und der Ministerpräsident hat derzeit anderes zu tun.  Da muss die Schlappe bei der EU-Wahl verkraftet werden. 

Und es wird abgelenkt mit anderen viel wichtigeren Themen: Mindestlohn und Rede bei den Sudetendeutschen. Dabei förderte die Redaktion der SZ Unglaubliches zu Tage: Da wurden 600.000 Laborkarten bei einer Hausdurchsuchung gefunden, aber später von der Augsburger Justiz wieder freigegeben. Dann wurden diese Laborkarten geschreddert. 

Dabei waren das alles Beweise dafür, dass Ärzte bei der Abrechnung von Laborleistugnen betrogen hatten! 

Quelle: Süddeutsche.de Beweismittel geschreddert: Wie aus internen Unterlagen hervorgeht, muss die Sicherstellung intern für erheblichen Ärger gesorgt haben. Ein Vorgesetzter sei jedenfalls "außer sich vor Wut" gewesen, es müsse "nicht schon wieder ein neues Fass aufgemacht" werden, notierte ein Ermittler seine Erlebnisse. Ein anderer hielt schriftlich fest, ein Vorgesetzter hätte ihm bedeutet, dass es bei anderen Durchsuchungen "zu keinen weiteren Zufallsfunden zu kommen hat". 

Und was passiert? Zunächst nichts! Es wird höchstwahrscheinlich im Herbst einen Untersuchungsauschuss geben. Und dann? Werden Konsequenzen gezogen werden? Hat der derzeitige  bayerische Justizminister eine Stellung abgegeben? Wie heißt er doch gleich? 

Prof. Dr. Winfried Bausback. Er hatte keine Zeit. Am 26. Mai 2014 traf er sich mit der tschechischen Justizministerin Prof. Dr. Helena Valkova in Prag. Da ging es um die Vertiefung der Zusammenarbeit von Tschechien und Bayern bei der Bekämpfung der Kriminalität! Und was ist mit der Kriminalität im eigenen Land Bayern? 

MIr kommt es so vor, als soll diese Labor-Skandal einfach totgeschwiegen werden! Der wird einfach nicht erwähnt! Bald ist ja die Fußball-WM ausgebrochen, alle warten auf eine Neuauflage eines "Sommermärchens" - was geht uns da diese "Labor-Affäre" an? 


Veröffentlicht am 22.05.2014 von quer

DIe Augsburger Justiz hat ja bereits den  Hauptschuldigen gefunden: die Gesundheitspolitik! Das System lade regelrecht zum Betrug ein! 

Quelle: Augsburger Allgemeine Fall Schottdorf: System läd zu Missbrauch ein: Generalstaatsanwalt Strötz hat gestern darauf hingewiesen, dass der Kern der Probleme nicht bei der Staatsanwaltschaft, sondern in der Gesundheitspolitik liegt....

Wenn also die derzeitige Gesundheitspolitik zum Betrug einlädt, dann muss doch schleunigst etwas dagegen unternommen werden!  Oder soll da wieder weiter so rumgemurkst werden?! 

Übernommen von OverBlog

Dienstag, 7. Januar 2014

Tageshoroskop und Vorausschau für 08.01.2014 - Rede Amelia Andersdotter - Piraten

Heute, am 08.01.2014 steht der zunehmende Mond im Widder. 

Mond im Widder, da werden wir zum Energiebündel, wir handeln spontan, dennoch voller Verantwortung. Eine Zeit, passend, um Schwierigkeiten zu überwinden! Dem Widder ist der Kopfbereich zugeordnet. Die 
entsprechende Tarotkarte ist der Herrscher. Eine Karte, die Autorität, Macht und Weisheit symbolisiert. Glücksorte: Stadien, Fabriken. 

Der Mond ist aufsteigend. Jetzt ist die Zeit, in der wir das "ernten" können, was wir in der vorangegangenen Zeit des absteigenden Mondes Zeit "gesät" hatten.  

Für die "haarigen" Probleme verweise ich auf einen früheren Artikel

Beim Schreiben dieser Zeilen erschien vor meinem inneren Auge eine Schatzkammer - das Haus der erhabenen Tugend - für mich ein sehr gutes Zeichen.  

  • Mond im Quadrat zur Sonne. 13:25 Halbmond: warnt uns vor gesundheitlichen Problemen!
  • Mond im Quadrat zur Venus: warnt uns vor Problemen in unseren Beziehungen!
  • Mond im Quadrat zum Merkur: warnt uns vor übereiltem Handeln!
  • Mars im Quadrat zum Jupiter: warnt uns ebenfalls vor übereiltem Handeln!

Der heutige Tag ist günstig für

  • Arbeiten mit Erde
  • den Abbau von Hindernissen und Blockaden
  • Planungen
  • dwn Abschluss von Projekten
  • kreatives Gestalten

Der heutige Tag ist weniger günstig für

  • lange Reisen in Richtung Süden
  • Friedhofsbesuche

Ich wünsche allen, dass ihr das Beste aus diesem Tag macht! 


Veröffentlicht am 07.01.2014 von Piratenpartei

Dienstag, 3. Dezember 2013

Der Koalitionsvertrag wirft seine Schatten voraus ...


Da wurde der Koalitionsvertrag ins Internet gestellt. 185 Seiten! Mit vielen Schlagworten. Wie beispielsweise die "Haftungskaskade". Ja, und dann passierte es: Springers Bild hat gepetzt! In diesem Vertrag steht nicht alles drin! Zur Gesundheitspolitik beispielsweise! Und Bild erwischte Gabriel beim Lügen - schließlich gab er zu, dass es da einen Nebenabsprache gebe. 

Aber nicht genug damit, die DWN veröffentlichen: 

Quelle: Geheime Nebenabsprachen: SPD-Mitglieder stimmen über Schein-Vertrag ab: Die Große Koalition hat offenbar weitreichende geheime Nebenabsprachen getroffen, die nicht im Koalitions-Vertrag stehen. Auch das Abstimmungs-Verhalten zu weiteren Euro-Banken-Rettungen scheint bereits koordiniert zu sein. Dürfen die SPD-Mitglieder nur über einen Scheinvertrag abstimmen? 

Gleichzeig mehren sich die Stimmen der Gegner in der SPD: 

Quelle: Frankfurter Allgemeine Sieben Juso-Landesverbände gegen große Koalition: Gleich sieben Landesverbände der SPD-Nachwuchsorganisation stellen sich gegen den Koalitionsvertrag mit der Union. 

Jetzt, nach dem Auftauchen von zusätzliche Absprachen, die nicht im Koalitionsvertrag stehen, dürften es immer mehr werden! Sogar ein SPD-Abgeordneter gibt auf seine Homepage bekannt, dass er gegen die große Koalition ist. 

Wie tief ist diese SPD gesunken? Darf oder kann sie nicht ihren Genossen von der Basis reinen Wein einschenken? Wird da mit großem Trara ein Koalitionsvertrag präsentiert, der das Papier nicht wert ist, auf dem er gedruckt ist? Und über solch einen wertlosen Vertrag sollen über 470.000 Genossen abstimmen? 

Hier muss sich doch jeder abstimmende Genosse fragen: Sind diese Nebenabsprachen solch ein Gift? Wieso dürfen wir nicht darüber abstimmen? Wieso werden wir mit einem Scheinvertrag abgespeist?
Welch ein Fazit werden die meisten Genossen ziehen? 


Scheinvertrag ist Scheißvertrag!


Veröffentlicht am 03.12.2013 von phoenix

Übernommen von Over-Blog 


Samstag, 16. November 2013

Augsburger müssen ihr Trinkwasser aus den Fernwasserleitungen abkochen - Eine Folge des bayerischen Fernwasserwesens?

Da gibt es im Augsburger Raum einen Zweckverband "Staudenwasser-versorgung". Er hatte plötzlich ein ganz großes Problem: Bei einer Wasseruntersuchung wurden coliforme Bakterien gefunden. Da hilft nur Abkochen - mindestens zehn Minten lang! 


Quelle: Augsburger Allgemeine Keime im Staudenwasser: Diese Gemeinden müssen abkochen: Auf Anordnung der staatlichen Gesundheitsämter hat der Verband ein Abkochgebot für das gesamte Versorgungsgebiet des Zweckverbandes verbreitet. Es geht an Kommunen in der Staudenregion der drei Landkreise Augsburg, Unterallgäu und Günzburg. Rund 8000 Hausanschlüsse und weitere tausend Grundstücksanschlüsse könnten betroffen sein....

Augsburg, Unterallgäu und Günzburg - das ist ja ein Riesengebiet. Ja, diese Zweckverbände zur Trinkwasserversorgung frönen auch dem Wachstumsgedanken: Immer größer, immer länger die Rohre! Früher waren die Zweckverbände viel kleiner und damit überschaubarer! Aber heute! Da gibt es viele lange Leitungen!

Das Versorgungsgebiet umfasst 440 Quadratkilometer! Bayern selbst ist ja nur 70.000 Qudratkilometer groß! Das Staudenwassergebiet ist demnach der 150-te Teil der Fläche Bayerns! Da fragt doch der gesunde Menschenverstand: Müssen die Flächen der Zweckverbände wirklich so groß sein? 

Was ist, wenn irgendwo in einem so großen Gebiet ein schwerer Fehler auftaucht? Das dauert doch viel zu lange, bis dieser Fehler geortet werden kann! So auch jetzt beim Staudenwasser! Das kann Wochen dauern! Und in der Zwischenzeit? Da müssen die Verbraucher abkochen! Mindestens zehn Minuten lang! 

Ist das nicht ein Witz? Ja, es ist ein Witz - jedoch ein sehr trauriger! Traurig ist auch, dass nicht bekanntgegeben wurde, um welche Keime es sich genauer handelt. Dass sich immer mehr coliforme Keime im Grundwasser tummeln, ist klar. Grund: Die Monokulturen wegen des Maisanbaus! Für die Energiegewinnung durch Biogasanlagen! 

Was glaubt ihr, was sich in der Gülle der Biogasanlagen alles tummelt! Hochkonzentriert! Das ist noch längst nicht erforscht! Aber diese Unmengen von Gülle werden regelmäßig auf die Äcker und Wiesen ausgebracht. Und wandern ins Grundwasser. Und irgendwann gelangen Reste davon ins Fernwasser. Vielleicht. 

Kurzum, was die Trinkwasserversorgung in Bayern angeht, da sitzen wir auf einer immer lauter tickenden Zeitbombe: Verkeimung, Verstrahlung und Vergiftung! Das sind die drohenden Gefahren! 

Je größer das Versorgungsgebiet eines Zweckverbandes ist, desto größer sind die Gefahren - logisch. Und desto länger dauert es, bis die Gefahr geortet und gefunden ist! Ob dann diese Gefahr abgestellt werden kann, ist ein anderer Stiefel! 

Es soll ja Zweckverbände geben, die wissen, welche Gefahren in ihren Rohrsystemen lauern. Aber sie betreiben Vogel-Strauß-Politik. Eine Gefahr sind überlange Rohrleitungen, in denen wegen der Überdimensionierung das Wasser zu langsam fließt, ja oft steht. Und schon die alten Römer wussten: 
"Wasser muss fließen!"
Und wenn die Bevölkerung auf dem Land immer mehr abnimmt, dann gibt es am Ende der Leitungen zu wenig Verbraucher. Folge: Das Wasser steht zu lange. Und stehendes Wasser beginnt zu faulen! Sagen die Hausfrauen. 

Trinkwasserversorger in anderen Bundesländern haben die Zeichen der Zeit erkannt und begannen mit dem Rückbau der überlangen und überdimensionierten Versorgungsleitungen. Nicht so in Bayern - die Folgen zeigt u. a. das Staudenwasser! 

Lange Leitungen bedeuten auch hohe Reparaturkosten, wie folgender Beitrag zeigt: 


Veröffentlicht am 14.12.2012 von TV Allgäu Nachrichten

Dass dann die metallenen Leitungen durch Kunststoffrohre ersetzt werden, da frage ich mich: Wird da der Teufel nicht mit dem Belzebub ausgetrieben? Ich habe ja schon pH-Werte von Biogasgülle gemessen - mit Werten von 11! Also ist diese Gülle als WC-Reiniger tauglich! Und was ist, wenn solche Gülle an den Kunststoffrohren nagt? Ich frage ja nur ...

Übernommen von Over-Blog

Mittwoch, 7. August 2013

Offener Brief an Gesundheitsminister Daniel Bahr

Bundesministerium für Gesundheit (BMG)
Erster Dienstsitz: Rochusstr. 1, 53123 Bonn 
Zweiter Dienstsitz: Friedrichstraße 108, 10117 Berlin (Mitte)

Sehr geehrter Herr Bundesminister Bahr,

heute traf ich eine gute Bekannte und war erschrocken: Wie sah sie denn aus? Wir suchten eine Bank und sie erzählte mir, dass sie bei ihrem Hausarzt war - wegen Verdacht auf Ketoazidose! Also Übersäuerung des Blutes - eine alarmierende Geschichte. Wie hatte sie das festgestellt?

Sie ist an Diabetes Typ 1 erkrankt, benützt ein Messgerät, das Alarm gibt, wenn beim Messen Aceton festgestellt wird. Dann gibt es spezielle Messstreifen, damit kann der Ketone-Gehalt festgestellt werden. Einmal hatte ihr Arzt ihr eine Packung mit zehn solchen Streifen verordnet.

Gestern ging es ihr grottenschlecht - plötzlich stieg ihr Blutzucker, sie maß. Und KETONE erschien auf dem Display. Alarm, Alarm! Also nahm sie einen speziellen Messstreifen und maß den Acetonwert. Ergebnis: 1,5 mmol pro Liter! Sie schaute in der Bedienungsanleitung ihres Messgerätes nach, da fand sie:


Es besteht die Gefahr, dass Sie diabetische Ketoazidose (DKA) entwickeln ...


Und als Maßnahme stand: 
"Wenden Sie sich umgehend an Ihr medizinisches Fachpersonal!"
Das machte sie auch und rief gleich bei ihrem Hausarzt an. Und ließ sich hinfahren.

Der Arzt untersuchte sie. Dann bat sie ihren Arzt, ihr ein Rezept für neue Ketone-Messstreifen auszustellen. Das verweigerte ihr der Arzt. Er meinte: Sie brauchen nicht zu messen, da regen Sie sich nur auf und der Zucker steigt weiter"

Zuhause angekommen, rief sie bei Ihrer Krankenkasse an und erzählte diese Story. Und sie erfuhr, dass das im Ermessen des Arztes liege, ob er solche Messstreifen verordne oder nicht!

Und sie rief auch beim Hersteller des Messgerätes und der Ketone-Messstreifen an und erfuhr, dass sie als Patientin einen gesetzlichen Anspruch habe, dass sie diese Ketone-Messstreifen auf Rezept erhalte.

Als ich ihre Geschichte hörte, verstand ich diese Welt nicht mehr! 

Ja, Herr Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr,

können Sie erklären, 

  • wieso ein Hersteller von Diabetikerzubehör sagt, ein Kranker habe einen gesetzlichen Anspruch auf die benötigten Messstreifen und
  • die Krankenkasse behauptet, das liege im Ermessensbereich des Arztes und
  • ein Hausarzt die Ausstellung eines Rezeptes verweigern kann, weil er befürchtet, sein Budget zu überschreiten!

Hier läuft doch sehr viel falsch! Wenn jetzt meine Bekannte sich an diesen seltsamen Ratschlag ihres Hausarztes hält, was kann da passieren? Sie kommt als Notfall ins Krankenhaus. Und ein Tag im Krankenhaus kostet ein Vielfaches von dem, was ein Messtreifen kostet!

Und was passiert meiner Bekannten, wenn sie weiter nicht richtig behandelt wird? Sie muss eines baldigen Tages regelmäßig zur Dialyse! Was wird das erst der Krankenkasse kosten?

Eins steht fest: Wer Opfer eines solchen wahnsinnigen Verwaltungsapparates wurde und wer Opfer eines solchen Fallnetzes von nicht ausgegorenen Bestimmungen wurde, wird Sie nicht mehr wählen. Menschen, die Opfer einer solchen "Gesundheitspolitik" wurden und immer wieder werden, wählen auf keinen Fall mehr Ihre Partei!

Mit freundlichen Grüßen

Kiat Gorina
Schriftstellerin


Veröffentlicht am 26.07.2012 von MisterSirComedian

Donnerstag, 13. Dezember 2012

Nachlese: ABDA - Spionage - Gesundheitsministerium - Dissertation - Blog von Kiat Gorina


Da wird zur Zeit ein "Spionagefall" im Bundesgesundheitsministerium hochgekocht. Ja, der Gesundheitsminister Daniel Bahr soll "stinksauer" sein! Das berichtete der Mainstream. Einem Artikel der taz entnehme ich, dass bereits seit 2010 ein Verdacht bestand:

Quelle: taz.de Im Auftrag der Apotheken-Lobby:
Bereits vor rund zwei Jahren habe es einen ersten Verdacht gegeben, da Entwürfe und Vermerke sehr schnell bekanntgeworden seien – zum Teil noch bevor Minister Daniel Bahr und sein Vorgänger Philipp Rösler oder deren Staatssekretäre die Papiere gekannt hätten. Ein konkreter anonymer Hinweis sei dann in den vergangenen Monaten eingegangen, woraufhin der Mann observiert worden sei.

Was lernen wir daraus?

  1. Die Wege der Bürokratie im Gesundheitsministerium sind offensichtlich lang und langsam.
  2. Der oder die Täter hatten wahrscheinlich eine automatische Weiterleitung eingerichtet.

Und ich frage mich:

  1. Wieso gibt das Bundesgesundheitsministerium derart sensible Daten außer Haus? An einen externen IT-Dienstleister? Hat dieses Ministerium keine eigene IT-Abteilung mehr? Outsourcing mag zwar bequem und billig sein. Aber wie diese Affäre zeigt, Outsourcing hat auch seinen Preis: nämlich zusätzliche Sicherheitslücken!
  2. Wurde eine Bestandsaufnahme durchgeführt, welche Daten von dieser Spionageattacke betroffen waren und sind? Ist eine etwaige automatische Weiterleitung noch aktiv?
  3. Wieso wird der Name des externen IT-Dienstleisters nicht öffentlich genannt? Schließlich wird er doch mit Steuermitteln bezahlt! Also haben wir - die Steuerzahler - doch ein Recht darauf, wen wir da bezahlt haben!

Und wie schaut die öffentliche Reaktion des Gesundheitsministeriums aus? Werfen wir doch einen Blick in seine amtliche Webseite:

Am 12.12.2012 wurde unter "Datenermittlungen" in dürren Worten berichtet:

  1. Nachdem wir am 3. September einen konkreten Hinweis auf den Sachverhalt bekommen haben, haben wir umgehend Gespräche mit der Staatsanwaltschaft aufgenommen und in Abstimmung mit der Staatsanwalt am 11. September Strafanzeige gegen "Unbekannt im Hause", ergänzt um Strafantrag am 14. September, gestellt.  
  2. Die Staatsanwaltschaft hat unverzüglich die Ermittlungen aufgenommen, unterstützt durch das Landeskriminalamt Berlin.
  3. In diesem Zusammenhang haben dann am 20. November die Durchsuchungen im BMG und bei dem externen Beschäftigten des IT-Dienstleisters (und dem zweiten Verdächtigen) stattgefunden. Der Beschuldigte hat im BMG Hausverbot.
  4. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Berlin dauern an.

Und da frage ich wieder: Welcher der Beschuldigten hat Hausverbot? Der Mitarbeiter des externen IT-Dienstleisters, der mit der "Datenpflege" betraut war? Oder der Lobbyist, der die Daten zugestellt bekam? Nach der bislang bekannten Sachlage gibt es ja zwei Beschuldigte.

Darf der Lobbyist immer noch das Gesundheitsministerium betreten?

Und noch eine Frage habe ich: Bisher hieß es ja, der Lobbyist sei für die ABDA tätig. Dann müsste ja ein Vertrag zwischen Lobbyist und ABDA vorliegen! Und was sagen die Verantwortlichen der ABDA dazu?

Quelle: web.de Datenspionage im Ministerium?
"Es war nie und es wird nie Politik unseres Hauses sein, die Interessen der deutschen Apothekerschaft per Scheckbuch zu vertreten. Wir lehnen eine auf solche Weise erfolgte Informationsbeschaffung strikt ab und distanzieren uns davon ausdrücklich", heißt es in einer Stellungnahme der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände ABDA vom Mittwoch in Berlin. Am Vortag war bekanntgeworden, dass ein Lobbyist aus dem Umfeld der Apothekerschaft im Verdacht steht, jahrelang am Kauf von geheimen Informationen aus dem Bundesgesundheitsministerium beteiligt gewesen zu sein.

Und wenn sich herausstellen sollte, dass dennoch ein Lobbyist für die ABDA tätig war, dann ist dieser Satz keine Lüge. Grund: Der Lobbyist wird ja wohl kaum mit Schecks belohnt worden sein ...

Es stinkt also wieder einmal sehr in dieser Republik - auch im Gesundheits(un)wesen!

Quelle: Videovalis DATENKLAU IM MINISTERIUM


Veröffentlicht von ApothekeAdhoc am 16.11.2012

besucherzhler

Mittwoch, 12. Dezember 2012

ABDA - Spionage - Gesundheitsministerium - Dissertation - Blog von Kiat Gorina


Wer ist ABDA? Das steht für "Arbeitsgemeinschaft der Berufsvertretungen Deutscher Apotheker".  Mitglieder sind alle Landesapothekerkammern und alle Landesapothekerverbände. Und die ABDA scheint auch freiberufliche Berater resp. Lobbyisten zu beschäftigen.

Derzeit wird ja ein Spionagefall hochgekocht. Ausgelöst hat ihn die Süddeutsche mit einem Vorabbericht. Auf diesen Zug sprang gleich BILD auf und meldet, dass der Gesundheitsminister "sauer" ist. Ja, er habe "getobt"!

Quelle: BILD Minister Bahr: "Ich bin stinksauer!": Der Mitarbeiter, der über die IT-Firma im Ministerium zur „Datenpflege“ tätig war, soll demnach regelmäßig Mails, Beschlüsse, Gesetzesentwürfe und andere geheime Daten übermittelt und dafür Geld kassiert haben.

Das Handelsblatt meldete, dass dieser IT-Mensch mit einem Lobbyisten der Apotheken zusammengearbeitet hat. 

Quelle: Handelsblatt Angeblicher Apotheken-Spion im Gesundheitsministerium

Da steht doch die Frage im Raum: Wer hat diesen Lobbyisten beauftragt, wer hat ihn bezahlt? Umsonst arbeiten Lobbyisten nämlich nicht!

Der Tagesspiegel schreibt: Laut [Berliner] Staatsanwaltschaft soll der freiberufliche Lobbyist der Apothekerschaft mit einem Mitarbeiter des Unternehmens zusammen gearbeitet haben, das für die IT-Struktur des Ministeriums zuständig ist. Dieser habe ihm E-Mails, Beschlüsse, Gesetzesentwürfe und andere Daten übermittelt und dafür Geld kassiert. Die Apotheker-Vertretung Abda nahm zunächst keine Stellung. (AFP, dpa)

Quelle: Der Tagesspiegel Gesundheitsminister Bahr "stinksauer" über mutmaßlichen Datenklau

Jetzt ist die Empörung groß! Aber Leute, jetzt spielt ihr die Erschrockenen! Und dabei wird ignoriert, dass bereits Doktorarbeiten den Lobbyismus zum Thema haben! Wenn also bereits Studenten sich mit dem Lobbyismus befassen müssen, wenn sie einen Doktortitel ergattern wollen. Da läuft in dieser Republik doch etwas falsch!

Ich habe eine Dissertation von Marina Greven ausgewählt: Sie hat 2009 der Philosophischen Falkultät an der Rheinischen Friedrich-Wilhelm-Universität in Bonn eine Dissertation vorgelegt:

Quelle: Inaugural-Dissertation Public Affairs – Wie strategische Unternehmenskommunikation den Dialog zwischen Wirtschaft und Politik fördert

In dieser Arbeit steht unter anderem: "Lobbying: Die Königsdisziplin der Public Affairs" und Die Beeinflussung politischer Entscheidungen - „Lobbying zu betreiben kann teuer sein – Kein Lobbying zu betreiben ist in jedem Fall teurer.“

Diese Arbeit schließt mit einer "Toolbox für Public Affairs Manager" ab: Eines der Instrumente aus der Werkzeugkiste für Lobbyisten ist demnach:

Monitoring: Erfolgreiche Public Affairs Arbeit setzt voraus, dass eine Organisation die Issues und Stakeholder kennt, die Einfluss auf ihre Ziele und Tätigkeit haben können. Monitoring bezeichnet die kontinuierliche und zielgerichtete Beobachtung und Aufarbeitung eines Issues oder der Aktivitäten von Stakeholdern.

Also, wieso die gesamte Aufregung? In einer Dissertation steht ja so etwas. Und auf dem Deckblatt dieser Dissertation stehen die Namen von mehreren Professoren, die diese Dissertation beurteilt haben. Also ist diese Form des Lobbyismus in der philosophischen Forschung angekommen!

Also können wir davon ausgehen, dass diese Form der Spionage des Gesundheitsministeriums kein Einzelfall ist. Wahrscheinlich haben sich beim Gesundheitsministerium einige Leutchen derart dämlich angestellt, so dass sie auffallen mussten!

Und noch etwas: Deser Bundesminister Bahr informiert sich selbst in den Apotheken vor Ort! Nicht über die Lobbyisten der Apotheker! Das macht doch verdächtig! Was bleibt da den armen übergangenen Lobbyisten anderes übrig, als sich Informationen über des Ministers Pläne anderweitig zu besorgen ...


Veröffentlicht von ApothekeAdhoc am 11.10.2012

besucherzhler

Montag, 5. November 2012

Neues von Ralph Boes - Dritter Tag - Sanktionshungern - Blog von Kiat Gorina


Ralph Boes wurde vom Jobcenter Berlin Mitte sanktioniert! Er erhält jetzt umgerechnet pro Tag nur eine Eurone! Davon soll er leben! Was hier das Jobcenter veranstaltet und auf Ralph Boes ausübt, ist ganz brutale Folter!

Quelle: Ralph Boes, sein Brandbrief und die Folgen

Er soll gefoltert werden, damit er klein bei gibt. In Deutschland wird also gefoltert. Mit Nahrungsmittelentzug! Frau Ursula von der Leyen, Sie sind Bundesarbeitsministerin und damit auch oberste Dienstherrin der Jobcenter - auch des Jobcenter Berlin Mitte!

Wie fühlen Sie sich? Als Chefin von folternden Jobcentern? Wie fühlen Sie sich, den Artikel 1 des Grundgesetzes zu missachten? Dort steht "Die Würde des Menschen ist unantastbar!" Was ist mit der Würde des Ralph Boes?

Was ist mit der Menschenwürde der anderen namenlosen Folteropfer der Jobcenter?

Wie geht es Ralph Boes? Das folgende Video gibt Auskunft:


Veröffentlicht am 03.11.2012 von bgenymous
besucherzhler

Montag, 1. Oktober 2012

Vanillekipferl - und dafür ein spezielles Backblech? - Blog von Kiat Gorina


Heute rief mich eine Kundin, ihrem Hund ginge es so schlecht, ob ich nicht gleich kommen könnte. Ich fuhr dann hin, ihr Hund sah mich an - mit traurigen Augen. So als wollte er mir sagen: "Mir ist schlecht!" 

"Hat er etwas Besonderes gegessen?" wollte ich wissen. "Fast ein ganzes gebackenes Hähnchen". Klar, dass ihm jetzt schlecht ist. Also suchte ich in meiner Apotheke und gab ihm die passenden Homöopathika. 

Dann schnupperte ich, aus der Küche roch es nach Vanille! "Ich versuche gerade Vanillekipferl zu backen - mit einem neuen Blech - extra nur für Vanillekipferl!" meinte sie voller Stolz. 

Ich folgte ihr in die Küche: Ja, wirklich, da lag ein Blech mit Vertiefungen - in die strich sie den Teig. Einen Versuch hatte sie schon hinter sich - die Vanillekipferl waren etwas zu dunkel geraten. 

"Ja, ich weiß, da muss ich noch etwas experimentieren! Früher habe ich die Kipferl auf einem normalen Blech gebacken." 

"Und wieso hast du dir ein spezielles Blech nur für Kipferl gekauft?" 

"Weil es im Angebot war - sehr günstig!" 

"Und jetzt hast du ein weiteres Blech herumliegen, das du selten brauchst!" 

"Ja, aber die Kipferl werden alle schön gleichmäßig!" 

"Ja, gleichmäßig dunkel!" schmunzelte ich. Da musste sie auch lachen: "Eigentlich hast du recht, so ein Spezialblech ist ziemlich Quatsch!  Wer denkt sich nur so etwas aus?" 

"Das kann ich dir sagen: Das sind die Werbeabteilungen, die sich jeden Tag etwas Neues ausdenken müssen - um den Bedarf zu steigern! Also werden so unnütze Dinge wie Spezialbleche für Kipferl erfunden, nur damit etwas Neues verkauft werden kann. Ein Backblech hat doch jeder Haushalt. Aber es muss gekauft werden, sonst bricht dieses System zusammen." 

"Meinst du wirklich?" 

"Aber klar doch! Da werden immer neue - höchst überflüssige, ja manchmal richtig umwelt- und gesundheitschädliche Produkte auf den Markt geworfen - nur damit der Umsatz steigt! Genau genommen haben wir doch schon längst alles, was wir brauchen!" 

"Aber dann wird ja nichts mehr gekauft und die Läden können dicht machen!" 

"Eben! Deshalb wird den Kunden eingeredet, dass sie etwas Neues brauchen! Oder die Waren werden immer billiger! Zum Beispiel Handys - die wurden einem ja direkt nachgeworfen! Jetzt werden die Seltenerdmetalle immer seltener, die Chinesen sitzen auf den meisten Vorkommen und wollen das für ihre eigenen Handys verbauen. Was wir brauchen, das sind nachhaltige Produkte, die auch repariert werden können!" 

"Das stimmt! Da ging meine alte Waschmaschine kaputt, der Händler behauptete, es gebe keine Ersatzteile mehr dafür. Also musste ich eine neue kaufen!" 

"Oder manche Produkte haben einen Chip eingebaut, der sorgt dafür, dass das Gerät streikt, wenn die Garantiezeit abgelaufen ist. Das haben wir bei einem Toaster erlebt ..." 

"Und dann hast du auch einen neuen gekauft ..." 

"Nein, mein Bär hat sich das angesehen und diesen Chip lahmgelegt. Da funktionierte der Toaster wieder." 

Beim Ratschen hatte sie ein Spezialblech voller eingeschmierter Kipferl ins Rohr geschoben. Und nicht auf die Zeit geachtet: was sie herauszog, war noch dunkler ... 

Sie seufzte: "Ich glaube, ich backe wieder auf die alte Art ..."


Hochgeladen von janatuerlich2008 am 16.12.2010


Über Seltenerdmetalle: 2012 und die Seltenerdmetallkatastrophe


Achja, das Backen von Vanillekipferln ist ja sehr einfach. Das können sogar ausgewachsene Männer - wie das Video beweist:


Hochgeladen von steviazuckerersatz am 16.12.2011

besucherzhler

Samstag, 3. März 2012

Der Bayerische Finanzprobleme hat Probleme - Blog von Kiat Gorina

Markus Söder ist ein Supermensch! Was der schon alles war! Was der alles kann! Zur Zeit kann er Finanzminister! Und da hat er als Hausherr der 34 Ausflugdampfer im bayerischen Besitz das Rauchen verboten - auch an frischer Luft! Generell! Irgendwie finde ich es schon seltsam, dass gerade ein Finanzminister das Rauchen weiter einschränkt. Hat er vergessen, dass es eine Tabaksteuer gibt? Oder hat er vergessen, dass er jetzt Finanzminister und nicht mehr Umweltminister ist?
WEITER ...

Donnerstag, 4. August 2011

Was Dr. Heiner Geißler wirklich gesagt hat! - Blog von Kiat Gorina

Juliane schickte mir einen Link auf ein Video, da ist der Schlichter Dr. Heiner Geißler zu sehen und zu hören. Wer dieses Video sich angesehen hat, wird mir zustimmen, dass die Wortfolge "Wollt ihr den totalen Krieg?" völlig aus dem Zusammenhang gerissen wurde!

Solche Vorgänge finde ich schlim, sehr schlimm! Da wird versucht, einen Schlichter wie Dr. Geißler in die Nazi-Ecke zu stellen und zu diffamieren! Was sind das für Journalisten, die sich für solch eine Schmierenkomödie hergeben? Eines steht für mich fest, solche Journalisten sind eine Schande für die schreibende Zunft!

Freitag, 24. Juni 2011

Schamanismus - Blog von Kiat Gorina

Immer wieder werden mir Fragen gestellt, die zeigen mir, dass Menschen sich hierzulande unter einer Schamanin was weiß ich vorstellen. Wenn ich dann die Fragen beantworte, habe ich den Eindruck, dass ich Illusionen zerstöre.

Manche meinen ja, ein Schamane sei eine Art Übermensch. So wie ich es sehe, ist ein Schamane ein Mensch, er mag zwar irgendwelche Fähigkeiten haben, die andere nicht haben, aber er ist und bleibt ein Mensch.

Sonntag, 30. Januar 2011

Samstag, 19. September 2009

20.09.2009: drei neue Artikel in meinem Blog

Folgende Artikel sind neu in meinem Blog:

  1. Astrologisch-schamanische Vorausschau für den 20.09.2009
  2. Motive - Der Amokläufer von Ansbach
  3. Wiesen-Zensur: Fotografieren von Busen verboten!

Wen es interessiert, der klicke hier!

Viel Spaß beim Lesen!

Liebe Grüße, Kiat

19.09.2009: drei neue Artikel

Mein Blog enthält drei neue Artikel:
  1. Gesundheitsreform: Keine Zeit für Kranke!
  2. KTG und das Dekolletee der Krautkönigin
  3. Astrologisch-schamanische Vorausschau für den 19.09.2009
Wer sich dafür interessiert, klicke hier!

Viel Spaß beim Lesen!

Liebe Grüße, Kiat Gorina