Posts mit dem Label telefon werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label telefon werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 17. November 2013

G-COM, Gravitationswellen, Global Scaling, ganz gemeiner Betrug?

Im April 2012 berichtete die FAZ über einen Prozess, in dem ein Dr. rer. nat. Hartmut Müller angeklagt war. Es ging unter anderem um Gravitationswellen und Global Scaling. Und um Anlagenberatung. Ja, es ging auch um viel Geld. Angeklagt waren neben Müller noch drei Anlagenberater. 

Müller machte seit etwa 2000 viel Wirbel und warb für seine Global Scaling Theorie. Und vorher berichtete er über eine bahnbrechende Erfindung - dem G-COM - einem auf Gravitationswellen basierenden Telefon. Er inszenierte auch eine Demonstration dieser Erfindung. 

Im Prozess selbst gab Müller zu, dass er bei dieser Vorführung manipuliert habe. Ich bin auch auf ihn hereingefallen. Nicht, dass ich ihm seine angeblichen "Forschungen" finanzierte, sondern ich schrieb über ihn - positiv. Das tut mir heute sehr leid! 

Was wurde Müller vorgeworfen? Anlagenbetrug! Über 3.000 Investoren haben angeblich Müller fast fünf Millionen Euro gezahlt - davon erhielt Müller angeblich 530.000 Euro für Forschungsvorhaben. Müller wurde in Abwesenheit zu viereinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Er ist angeblich auf der Flucht. 

Das ist bitter - natürlich auch für ihn, aber auch für alle Menschen, die ihm geglaubt haben. Und ganz bitter ist es für diejenigen Menschen, die in ihm investiert haben! 

Andererseits war Müller sehr überzeugend, er verfügte über viele Detailkenntnisse. Ich erinnere nur daran, dass er einer der wenigen ist, der wusste, dass die sogenannte Kalte Fusion bereits in 1920-er Jahren von deutschen Wissenschaftlern entdeckt wurde. 

Beim Gerichtsverfahren wurde bekannt, dass er seinen Lebenslauf geschönt - ja gefälscht hatte. Das ist schade! Ist damit seine Theorie mit den Gravitationswellen widerlegt? Ist seine Theorie mit dem Global Scaling widerlegt? Darum ging es in dem Prozess gar nicht. Es ging darum, dass Müller seinen Investoren Dinge versprach, die er nach dem heutigen Stand der Wissenschaften nie halten konnte. Zum Beispiel die Vorhersage von Lottozahlen. 

Dabei werden  Gravitationswellen aus der Allgemeinen Relativitätstheorie abgeleitet. Sie sind etwas, was in der Physik vorkommen soll! Nur, was Müller daraus ableitete, das klang bisweilen sehr überzeugend. Aber wie er diese Theorie versuchte, in klingende Münze umzuwandeln, das ist verwerflich! 

Und es zeigt sich wieder einmal, dass Theorien aus der esoterischen Ecke, die mit viel Geld verbunden sind, sich sehr oft als fragwürdig herausstellen. Das ist schade. Ich möchte jedoch nicht pauschal solche Theorien verurteilen. Es gibt sogar einen indirekten Nachweis von Gravitationswellen - Russel Hulse und Joseph Taylor, beide erhielten dafür 1993 den Nobelpreis für Physik! 

Denken wir an die Theorien des Burkhard Heim. Dieser Forscher machte wenig Aufhebens um seine Theorie, obwohl sie sich sehr überzeugend anhört. Leider wird er in der klassischen Literatur für Physik kaum genannt! Sein Ziel war eine einheitliche Feldtheorie. 
Schauen wir uns eine Vorführung des G-COM durch Müller an - im oben genannten Prozess gestand er, dass er "manipuliert" hatte ...


Hochgeladen am 09.12.2011 von dasistnichtmeinewelt

Ich sage jetzt dazu nur SCHADE ... Und ich nehme mir vor, bei künftigen angeblich bahnbrechenden Entdeckungen besonders kritisch zu sein. Besonders dann, wenn eine solche Theorie mit viel Geld verhökert werden soll!


Quelle: FAZ Erfolgreich, aber erfunden: Mit Gravitationswellen wollte ein falscher Professor Daten übertragen und Lottozahlen vorhersagen. So ergaunerte er Millionen. Nun ist er auf der Flucht - doch mit seiner „Theorie“ wird noch immer Geld verdient.

Übernommen von Over-Blog

Montag, 28. Oktober 2013

Willy Brandt - Sicherheitsrisiko? - Rücktritt! - Angela Merkel - Sicherheitsrisiko? - Rücktritt?

Erinnern wir uns an Willy Brandt: Da wurde in seinem persönlichen Umfeld ein Spion der DDR enttarnt - Günter Guillaume. Er begleitete ihn sogar beim Urlaub in Norwegen. Später sagte Willy Brandt: "Was immer mir an Ratschlägen gegeben worden war, ich hätte nicht zulassen dürfen, dass während meines Urlaubs in Norwegen im Sommer vergangenen Jahres auch geheime Papiere durch die Hände des Agenten gegangen sind. Es ist und bleibt grotesk, einen deutschen Bundeskanzler für erpressbar zu halten. Ich bin es jedenfalls nicht."


Veröffentlicht am 30.01.2013 von MoreThan10001Word

Willy Brandt sah sich als Sicherheitsrisiko! Er übernahm die Verantwortung dafür, dass ein Spion der DDR  ihn ausspionieren konnte. Obwohl Willy Brandt nichts dafür konnte, dass ein Spion an seiner Seite tätig war. Schuld waren andere. Aber er bestand darauf, die Verantwortung dafür zu übernehmen und die Konsequenzen zu ziehen.

Und jetzt zu Frau Dr. Angela Merkel! Auch sie wurde ausspioniert - seit vielen Jahren. Genau wie ihr Vorgänger Gerhard Schröder. Ausspioniert vom Bündnispartner USA. Angelogen vom derzeitigen Präsidenten der USA.  Übrigens auch ein Friedensnobelpreisträger wie Willy Brandt. 

Da stellt sich doch die Frage: Was haben die USA alles aus den Handygesprächen von Frau Merkel erfahren? Ist die Kanzlerin erpressbar geworden? Wer weiß? Jetzt schimpfen auch die Schwarzen auf die USA, auf die unverschämte Schnüffelei durch den geheimsten aller Geheimdienste - der NSA! Wenige Monate vorher erklärten sie die NSA-Affäre als beendet. Aber diese Affäre holte sie wieder ein.

Wie DIE WELT ausführlich berichtete, achtet die Kanzlerin in Sachen Handy kaum darauf, dass ihre Gespräche sicher sind. Schlimmer noch, meistens verwendete sie ein altes unverschlüsseltes Handy! Aus Bequemlichkeit? Aus Unachtsamkeit? Wie DIE WELT berichtete, konnten Hinz und Kunz bei ihren Gesprächen mithören und bei ihren SMS mitlesen! Das soll kein Hexenwerk gewesens ein!

Quelle: DIE WELT Bei der Bundeskanzlerin konnte jeder mithörenOffenbar unbekümmert kommunizierte die Bundeskanzlerin vom ersten Tag ihrer Kanzlerschaft auf einem Handy, das völlig ungesichert war. Ein Gerät älterer Bauart, das sie schon als Parteichefin genutzt hatte, machte sie zum Kanzlerinnen-Handy. Ohne besondere Schutzvorrichtung. Leichte Beute nicht nur für Geheimdienste sondern selbst für Laien.

Das müssen wir uns vorstellen: Alles, was die Kanzlerin über Handy besprochen hat, war für jedermann mitzuhören - ohne große Schwierigkeiten! Wie steht jetzt diese Republik da? Was denken sich jetzt die Politiker anderer Staaten? Werden sie je noch offen mit Frau Merkel reden? Wohl kaum! Sie müssen ja davon ausgehen, dass jeder mithören kann. Was sich Frau Merkel leistete, ist unglaublich!

Genüsslich erinnert DIE WELT daran, wie Helmut Kohl als Kanzler wichtige und vertrauliche Gespräche von einer Telefonzelle aus führte. Helmut Kohl wusste, wie wichtig es ist, Vertraulichkeit zu wahren. Angela Merkel war Kohls "Mädchen" - aber was die Wahrung von Vertraulichkeit angeht, da hat sie bei ihm nichts gelernt.

Willy Brandt trat zurück, weil er sich als Sicherheitsrisiko sah, weil er sich als erpressbar sah! Und was ist mit Frau Merkel?

Sollte sie nicht auch zurücktreten? Oder ist sie kein Sicherheitsrisiko geworden? All ihre Politikerkollegen, all die Wirtschaftslenker, wie fühlen sie sich, wenn sie jetzt erfahren, dass alle Gespräche mit Frau Merkel ohne großen Aufwand abgehört werden konnten. Und wir können sicher sein, dass Frau Merkel abgehört wurde. Nicht nur von der NSA, sondern von vielen anderen. 

Dieser Abhörskandal kann nicht nur ein Obamagate werden, sondern auch ein Merkelgate!


Veröffentlicht am 28.10.2013 von Amar Singh

Übernommen von Over-Blog

Dienstag, 8. Oktober 2013

Was die Politik nicht darf, schafft die NSA allein - die Abschaffung!

Da plauderte Ed Snowden über einen ganz geheimen Geheimdienst der USA - über die NSA - die National Security Agency. Und dieser Geheimdienst hört mit, nahezu bei allen Telefonaten, die amerikanische Bürger miteinander führen. Und 75 Prozent der Telefongespräche vom Ausland in die USA werden auch mitgehört und mitgeschnitten. 

Und da fallen jede Menge von Daten an, die müssen gespeichert werden. Also baut die NSA große Datenzentren mit Unmengen von Festplatten und Computern. Die fressen jede Menge Strom. Und auch in den USA wird der Strom immer teurer. Also suchten die NSA-Gewaltigen nach einem Standort, wo der Strom besonders billig ist. Und sie wurden fündig: in Bluffdale!

Sorry, das heißt wirklich so, übersetzt vielleicht mit Blufftal! Und wieder behalten die Römer Recht: NOMEN EST OMEN! Wie sich jetzt herausstellte, ist in Bluffdale der Strom zwar billig, jedoch offensichtlich nicht zuverlässig. Es kommt immer wieder zu schlimmen Spannungsschwankungen. Aber dabei bleibt es nicht: In manchen Komponenten gibt es Blitze, Metall schmilzt weg und es kommt zu Explosionen!

Wer hat da in Bluffdale wohl geblufft?

Die Ächzperten finden einfach nicht die Ursache! Nicht einmal ein Tiger Team der Armee! Dabei liegt die Ursache klar auf der Hand: Auf engstem Raum gibt es da einen Stromverbrauch von 65 Megawatt! Das sind ja 65.000 Kilowatt. Das bedeutet doch den Stromverbrauch einer Stadt. Und das auf engstem Raum!

Wird dieses NSA Datenzentrum je richtig laufen? Wohl kaum, es ist einfach zu groß ausgelegt! Auch für Datenzentren gibt es Grenzen des Wachstums. Wie einst bei den Dinosauriern. Die wurden auch derart groß, dass sie unter ihrem eigenen Gewicht zusammenbrachen!

Und ähnlich verhält es sich mit solch monströsen Datenzentren. Die Politiker getrauen sich nicht, etwas gegen diese NSA zu unternehmen. Sie wollen und dürfen diese NSA nicht abschaffen. Aber Geduld: Mit ihrem Wachstumswahn schaffen sich solche Geheimdienste selbst ab!

Quelle: THEWALL STREET JOURNAL Meltdowns Hobble NSA Data Center: There have been 10 meltdowns in the past 13 months that have prevented the NSA from using computers at its new Utah data-storage center

Eine kurze deutsche Zusammenfassung dieses Artikels gibt es in der ZEIT:

Quelle: ZEIT ONLINE NSA-Rechenzentrum kämpft mit technischen Problemen: Im größten Rechenzentrum der NSA ist Technik im Wert von Hunderttausenden Dollar zerstört worden. Grund sind Probleme mit der elektrischen Spannung.

Wieder ein Beispiel für Verharmlosung im deutschen Journalismus.


Veröffentlicht am 25.05.2012 von insimpleterms

Übernommen von Over-Blog

Donnerstag, 7. Februar 2013

Der Telefontick - Blog von Kiat Gorina

"Sag mal, was war eigentlich in dem abgeschlossenen grünen Kasten, die bei euch auf dem Marmorbord in der Diele stand?”

Das fragte mich eine Detmolder Freundin, mit der ich öfter telefoniere. 

“Wie kommst du jetzt auf diese alte Kiste?”, staunte ich, “das ist doch fast Jahrzehnte her” 

Und dann erzählte ich Ina, was es mit dem geheimnisvollen Kasten auf sich hatte: 

Mein Vater war, außer mit seinem Militär-Tick, noch von diversen anderen Schrullen befallen. Eine davon war sein heiliges Telefon. Eigentlich beharrte er auf traditionellen Geräten. Aber Kurbeltelefone und das freundliche Fräulein vom Amt waren längst Geschichte. So hatten wir ein Telefon mit Wählscheibe mit einem kurzen Kabel. 

Nun reiste Vatern mit seinem Gartenbauverein nach England. Dort lebte ein entfernter Verwandter von ihm. Der war Professor an einer adventistischen Hochschule in Windsor. 

Den wollte Vatern unbedingt besuchen, was ihm auch gelang. (Der arme Gartenbauverein …). 

Zurück in Deutschland ging es in einer Tour  “Konrad hat … Konrad sagt … Konrad macht...” 

Konrad-dies und Konrad-das. Wir konnten den Namen Konrad bald nicht mehr hören. 

Und natürlich ließ Vatern diesen hoch zu ehrenden professorlichen Kontakt nicht wieder einschlafen. 

Oft rief er in England an. Diese Telefonate dauerten.  Deshalb schaffte er sich einen wuchtigen gepolsterten Schaukelstuhl an. 

Dann kam die Telefonrechnung … 

Vatern ließ Muttern und mich antreten und strammstehen, dann brüllte und kreischte er in den höchsten Tönen: “Wie könnt ihr es wagen, mein Telefon zu benutzen! Nur ich als Herr des Hauses habe zu entscheiden, wer telefonierten darf! Verstanden?!” 

“Jawohl, Herr Oberfeuerwerker!” war die Antwort, die er darauf erwartete. 

Das allein reichte ihm jedoch nicht. Er schaffte ein kleines Schloss an, womit man die Wählscheibe blockieren konnte. Den Schlüssel dazu bewahrte er in seinem Geldbeutel auf. 

Aber … o Schreck! … die nächste Telefonrechnung war sogar noch höher! 

Antreten, Strammstehen, just the same Procedure … 

Hier mussten offenbar schwerere Geschütze aufgefahren werden, und zwar in Form einer Munitionskiste! 

Wieso das? Ganz einfach. Darin wollte er sein heiliges Telefon einschließen. Er verschwand mit der grünen Kiste in seiner Werkstatt, und bohrte ein Loch in die Seitenwand. 

Ätsch! Das war Trick siebzehn mit Selbstüberlistung. 

Das Kabel saß nämlich fest am Telefonanschluss! 

So brauchte Vatern den ganzen Sonntag für eine genaue Konstruktionszeichnung für den geplanten Kabelschlitz auf seinem technischen Zeichenbrett. Den Schlitz in die Kistenwand zu kriegen und Löcher für das Vorhängeschloss zu bohren dauerte nicht mal halb so lange. 

Mit befriedigt-hämischen Gesichtsausdruck versenkte Vatern das heilige Telefon in diesen “Blechsarg”, hängte das dicke Schloss ein und sperrte ab! 

Mein größter Wunsch war stets, er möge doch den Schlüssel verlieren … 

Muttern plagten andere Sorgen: dieser häßlich grüne Kasten passte nicht zum “hochherrschaftlichen” Anblick unserer Protzdiele! 

Wie schrecklich! Was sollen denn die Leute sagen? Welche Leute? So viel Besuch verirrte sich wirklich nicht zu uns. 

Da half kein Jammern, die Kiste blieb! So verschönte Muttern das gute Stück mit einem Häkeldeckchen und einem Väschen mit Stoffblümchen. 

O Graus. Das passte zusammen wie Knoblauch und Kirschlikör ... 

Nun hatte Vatern in seinem Gartenbauverein neue Mitglieder kennen gelernt. 

“Stellt euch vor, einer ist Mediziner und der andere sogar Kriminalkomissar!” So prahlte er mit seinen neuen “Freunden”.  Komisch, Doktoren und Polizisten gibt es doch mehr. Was ist daran so besonders? Er hatte sich fest vorgenommen, diese beiden zu sich nach Haus einzuladen. 

Von Großwildjägern weiß ich, dass sie die Köpfe ihrer Trophäen an die Wand hängen. Das würde bei diesen beiden aber nicht  funktionieren. 

Ach so, ja, jetzt fiel es mir wieder ein. Diese Prozedur hatte ich schon öfter gesehen. Da schraubte Vatern seine gute Kamera mit Selbstauslöser auf ein Stativ, und dann wurden seine “Eroberungen”, mit ihm dazwischen fotografiert und so für sein vermeintlich ehrfürchtiges Publikum festgehalten. 

An einem schönen Sonntag Nachmittag drang das gedämfte Klingeln des Telefons aus der Kiste. Muttern, dienstbeflissen wie immer, sprang auf und rannte zum Telefon. 
Bestimmt wollte ihr der Herr des Hauses seine Befehle erteilen. 

So war es auch. Dabei hatte Vatern nur vergessen, dass er allein der Hüter des Telefonkastenschlüssels war. 

Wenig später erschien er, mit seinen hochwerten Gästen im Schlepp - und nichts war vorbereitet. Er schrie Muttern fürchterlich an, sie rannte weinend ins Haus.  Vatern folgte ihr, wüste Drohungen ausstoßend, die beunruhigten Besucher dicht auf den Fersen. 

Vor dem Telefonkasten endete die Jagd, weil Muttern auf der ersten Treppenstufe gestürzt war … 

Später erkundigten die Männer sich, was es mit dem komischen Kasten auf sich habe. Und Vatern berichtete. 

Vielleicht hatte er jetzt begriffen, dass die Kiste ihn auch nicht vor hohen Telefonrechnungen schützte. Noch am selben Abend verschwand die Munitionskiste im Keller. 


Hochgeladen am 18.07.2008 von Mc Wookie

Sonntag, 16. September 2012

Nachtrag: Wer schießt da durchs Dach? - Blog von Kiat Gorina


Dieser Vormittag verlief alles andere als ruhig. Alle Naselang schepperte mein Telefon. Kaum hatte ich aufgelegt und war wieder in der Küche: "Schringelingeling..." 

Verflixt, geht das schon wieder los, knautschte ich leicht verstimmt. 
Diesmal war es aber nicht eine klebrige Telefonfirma. Nein, was ich da dauernd in der Leitung hatte, waren so genannte Schamanen mit wirklich pompös klingenden Namen. Die einen wollten unbedingt - natürlich gegen viele Euronen - Riffels Freilufthütte segnen, mit Odin verbinden, geistig reinigen, weihen oder sonst irgend einen Zinnober damit veranstalten. 

Die waren nicht so leicht wieder los zu werden. Ich probierte es mit "Das mache ich schon selbst". Das ist natürlich Quatsch. Wieso sollte ich irgendwelche Tänze oder Gesänge für ein simples Gehäuse veranstalten? Das einzig Wichtige ist nur, solch eine Hundehütte nicht gerade auf eine Erdverwerfung - auch Wasserader genannt - zu stellen. 

Au weh,da hatte ich ja was losgetreten. Diese Leutchen sprudeln geradezu über vor Belehrungen, das nur sie als echte Schamanen solches Brimborium veranstalten dürfen und können. Ein Laie sei dazu gar nicht fähig! Dann kam gleich ein Angebot, wie ich bei ihnen  lernen könne, eine Schamanin zu werden. Das fing bei 500 Euronen aufwärts an für ein "Schamanenwerdungswochenende". Natürlich ohne Kost und Logis ...

Die anderen Anrufer waren nur irgendwie rührend. Sie wollten meine "Schamanenlaubhütte" für irgendwelche Rituale mieten. Nun wollten sie gern wissen, wieviele Personen denn in der Hütte Platz finden. 

Meine Antwort: "Höchstens eine halbe, das Hinterteil guckt auf jeden Fall raus." 

Also nochmal, um den Leutchen - und mir! - so enttäuschende Anrufe zu ersparen: Das ist eine Hütte für meinen Hund! Keine Ritualbehausung, wie man deutlich auf dem Bild sieht: 


Riffels neues Ger
besucherzhler

Freitag, 17. August 2012

GLOSSE: Ein Bauer zensiert - Blog von Kiat Gorina

Da hatte ich doch gestern abend einen Artikel veröffentlicht - über den Ministerpräsidenten Seehofer, seine Scheidung und seine zweite Ehe, seinen Besuch beim Papst und die Handkommunion in Rom.
Quelle: Handkommunion für den Ministerpräsidenten 

Und da dauerte es nicht lange, da hörte ich einen riesigen Traktor lärmen - es war schon nach 22 Uhr! Er fuhr auf eine Wiese mit sehr kümmerlichen Bewuchs. Und er fing an zu mähen. Genau - spät am Abend.  Dann fuhr noch ein Traktor auf diese Wiese, noch größer, noch lauter, und im Schlepptau einen riesigen Heuwender. 

Er war bald fertig, das wenig gemähte Gras lohnte sich gar nicht, zusammengeschlagen zu werden! Dann fuhr er mit seinem Monstertraktor wieder heim. Sein rückwärtigen Arbeitsscheinwerfer waren so etwas von grell, so dass ich sein Ungetüm von Heuspinne erkennen konnte. 

Fuhr er da ein Riesenrad spazieren? 

Da machte es plötzlich RUMMS! Dieser RUMMS pflanzte sich durch mein Haus fort. Der Traktorfahrer hielt an und fuhr weiter. Einfach so. Tja, später wollte ich noch einen Artikel veröffentlichen - es ging nicht. Keine Internetverbindung mehr! Mit Taschenlampe bewaffnet gingen wir nach draußen und sahen die Bescherung: Der Traktor hatte mit dem Riesenrad von Heuwender einfach die Telefonleitung gekappt - ich habe noch eine Freileitung zu meinem Haus. 

Jetzt wusste ich, wieso er angehalten hatte. Aber einfach weiterfahren?! Das ist ja nicht gerade die feine bäuerliche Art. Ich sah das durchschnittene Kabel auf der Straße liegen. Er hat es wohl von seinem Riesenrad heruntergezogen. Und ist dann einfach weitergefahren. 

Ich wollte bei der Störungsstelle anrufen, mit Handy? Nö, das ist mir zu teuer - da hänge ich in der Warteschleife ... Ins Dorf gehen und klingeln, ib ich telefonieren darf? Das kommt erst recht nicht in Frage. Erst vor einigen Tagen musste ich mit einem Landesamt in Augsburg telefonieren, da erfuhr ich, dass diese Dörfler schon auch dort die Nachricht hinterlassen hatten, dass ich eine Hexe sei. Unglaublich, aber wahr. 

Die Dame im Landesamt hatte aber Humor und gab mir einen Rat: "In Landesämtern gibt es immer zwei Wege: den Holzweg und die Sackgasse!" Wir lachten beide. 

Zurück zum Telefonierproblem. Also ins Auto geschwungen und zur nächsten Telefonzelle gefahren und dort die Polizeiinspektion verständigt. Und die Störungsstelle der Telekom. 

Irgendwie kam mir diese Sache komisch vor: Wieso ist der Bauer nicht bei der Hinfahrt an der Telefonleitung hängen geblieben, erst bei der Rückfahrt? Oder war das die Strafe des Gottes der Christen, weil ich einen solch despektierlichen Artikel veröffentlicht hatte? 

Jedenfalls heute morgen schauten wir uns die Bescherung beim Hellen an - es waren noch die Reifenspuren des Monstertreckers zu sehen. Und heute nachmittag kam ein Entstörtrupp, der die Leitung flickte. 

Bis zum nächsten Mal! 

Das war ja nicht das erste Mal, dass diese Freileitung beschädigt wurde, einmal waren es Arbeiter der Stadt Windsbach, die Bäume ausästen wollten - und offensichtlich diese Leitung für einen komischen Ast hielten - ein Schelm, wer Böses sich dabei denkt ;-)
Oder war das auch ein versteckter Zensurakt wegen meinen frechen Artikel?


Veröffentlicht am 09.03.2012 von MrChri9595

besucherzhler

Dienstag, 7. August 2012

USA - Regierung bald pleite? - Drohen Aufstände? - Blog von Kiat Gorina


In den USA werden immer mehr nachdenkliche Stimmen laut. Sie fragen sich: "Wieso hat President Obama  das Notstandsgesetz - die Executive Order 13618 - unterschrieben? Rechnet die Regierung mit Aufständen?" 

Oder welchen "nationalen Notstand" erwarten die USA? Lest den Artikel von Andrea König Shea - einer Radio-Moderatorin. Sie schreibt auch davon, dass die US-Regierung völlig zahlungsunfähig ist, dass der US-Dollar seine Rolle als Standard-Reservewährung verlieren wird. 
Quelle: WND DIVERSIONS OBAMA PREPARING FOR CITIZEN UPRISING? 

Wieso soll jeglicheKommunikation zwischen den Bürgern unterbunden werden - nicht nur das altherkömmliche Telefon, sondern auch Handys, Internet et al. Auch die Ausstrahlung von Radio und Fernsehen. Wieso soll die Kommunikation von Oppositionen unterdrückt werden? 

Die vollständige Executive Order 13618 kann hier gelesen werden:
Quelle: Presidential Documents Executive Order 13618 of July 6, 2012 

Was dahinter steckt, was das auch für Europa, für Deutschland, für uns alle bedeutet - spätestens in ein paar Wochen werden wir es wissen.


Veröffentlicht am 19.07.2012 von BoKnowsEntertainment

Quelle: The Washington Times DHS emergency power extended, including control of private telecom systems


Veröffentlicht am 16.07.2012 von Charlesrocks
besucherzhler

Donnerstag, 7. Juni 2012

Telefonterror? - Versucht es mit Gülle! - Blog von Kiat Gorina


Schon gestern hatte ich das zweifelhafte Vergnügen mit dieser komischen Berliner Telefonfirma. Alle naselang schepperte mein Telebimm. Den "Abweisen"-Knopf finde ich inzwischen im Halbschlaf. 
Heute ging das schon wieder los: Schringelingeling ... Weil manchmal eben doch Menschen und keine Telefoncomputer dahinter stecken, hatte ich eine Idee. Diesmal lag ICH auf der Lauer: 
Schringelingeling ... Aha! 0049 30 206 142 380.  Angriff! Jetzt werdet zur Abwechslung mal ihr erschreckt! Ich hob ab und hörte noch, wie ein Mensch Luft holte und "Guten ..." jubilierte.
Weiter kam er nicht, gegen meine Trompetenstimme ist kaum ein Kraut gewachsen: "Mit diesem Anruf haben Sie ihre Bestellung über 25.000 Liter Gülle bestätigt! Die Lieferung erfolgt binnen ..."
Romms! Tuut-tuut-tuut. Dieser Mensch hat ziemlich heftig aufgelegt. Der nächste Anruf von Pipapo mobile kam erst einige Stunden später. Und seitdem ist Ruhe. Fragt sich nur, für wie lange. Obwohl, die Adresse dieser Firma ist ja bekannt, und Gülle gibt es überall ...
Hochgeladen von jmcomedyvideo am 21.04.2011

Dienstag, 5. Juni 2012

Prima Mobile - Dauernerver vom Dienst - Blog von Kiat Gorina


Da gibt es die Firma Prima Mobile - sie ruft von Berlin aus Leute an - immer wieder. Im Internet gibt es schon viele Klagen über diese Firma mit ihrer aggressiven Werbung. Deren Nummer lautet:
00493020692382
Sie scheint noch andere Nummern zu verwenden. Das Internet bietet ja vieles, in diesem Fall auch die Position, woher diese Anrufe getätigt werden. Ruft einfach tellows auf. Glücklich sind die Besitzerinnen einer Fritzbox: Sie können damit solche Nummern sperren.
Sonst hilft halt nur Einspeichern ins Telefonverzeichnis mit einem markanten Namen wie ABWEISEN und dann solche Anrufe eben abweisen. 
Und da tellows ja Kartenmaterial zur Verfügung stellt, braucht frau nur jemand dort vorbeischicken, der dort mal richtig Bescheid sagt! Und glücklich sind die Leserinnen, die in Berlin wohnen!
Ich finde es erbärmlich, dass der Gesetzgeber keine Regelungen erlässt oder erlassen hat, solchen Typen, die einfach nur auf den Geist gehen, das Handwerk zu legen!
Hier ein anderer Fall von Telefonterror:
Hochgeladen von DeliriumReal am 17.02.2011

besucherzähler

Montag, 5. Dezember 2011

Zukunftsvisionen - Alles Tinnef? - Blog von Kiat Gorina

Da erschien schon 1910 eine Anthologie mit dem verheißungsvollen Titel "Die Welt in 100 Jahren" - herausgegeben von Arthur Brehmer. So etwas finde ich persönlich immer lesenswert, vor allem, wie dachten sich die Menschen vor über 100 Jahren die Zukunft aus?

Über die drahtlose Telefonie gibt es zu lesen: "Überall ist man in Verbindung mit allem und jedem. Alle Nachrichten der Welt sollten durch »ein weitangelegtes System drahtloser Telegraphie vermittelt werden, an welches jedes private Haus angeschlossen ist."

WEITER ...

Dienstag, 11. Oktober 2011

Der Staat lässt programmieren - den Bundestrojaner! - Blog von Kiat Gorina

Erinnern wir uns, da wollte dieser Staat die generelle Online-Durchsuchung aller PCs in Deutschland - das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe urteilte jedoch, dass solche Online-Durchsuchungen nur in begründeten Fällen gestattet sind und von einem Richter angeordnet müssen. Pech für die Behörden!

Der Chaos Computerclub (CCC) fand heraus, dass sich Behörden nicht daran hielten, sie gaben die Programmierung eines Programmes zum Ausspähen der PCs auch von unbescholtenen Bürgern in Auftrag. Heraus kam "Remote Forensic Software". Und dieses Programm kann noch mehr:

WEITER ...

Montag, 11. Juli 2011

Warnung vor 02822/9156-300 - Belästigung - Blog von Kiat Gorina

Heute war es wieder besonders schlimm! Da klingelte immer wieder das Telefon. Das Display zeigte eine Nummer aus Emmerich am Rhein an, einmal hob ich ab. Eine Dame meldete sich, sie behauptete ich habe in ihrem Branchenbuch einen Eintrag geschaltet, der müsste wieder ein Jahr freigeschaltet werden.

Sie könne auch abbuchen, wenn ich ihr die Bankverbindung mitteile. "Ich hab keinen Eintrag bei Ihnen geschaltet!" - "Doch, Sie haben einen EIntrag bei uns, der läuft jetzt aus, Ihrer Angaben stehen auf meinem Computer!" - "Ich sage Ihnen nochmals: Ich habe keinen Eintrag geschaltet, belästigen Sie mich nicht weiter!" und legte auf.

Mittwoch, 1. Juni 2011

Anastasia - Ein Blog über vieles Interessante - Blog von Kiat Gorina

Auf meinen "Reisen" durch das globale Netz stieß ich auf einen "Beauty"-Blog und stöberte darin; die Autorin schreibt auch über Beauty-Theman - jedoch sehr humorvoll und ehrlich, zum Beispiel zum Thema "Spitze": "ich hab keine ahnung obs im moment trend ist, aber viele bloggen darüber & ich hab mich auch verliebt *.* :"
Und sie mag Tiere, ganz besonders ihre Hündin. Und wenn ihre Hündin mal etwas anstellt - welch junger Hund macht das nicht? - dann nimmt sie es mit Humor und berichtet: "Ich komme nachause & was sehe ich da :D : zerissen, zerkaut & was weiß ich :D Fortsezung ...