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Mittwoch, 11. Juni 2014

Die Angst der Fußball-Kapitalisten vor der brasilianischen Wut


Bisher machten die globalen Werbefritzen eine einfache Rechnung auf: Da gibt es eine Fußball-WM, eine globale Euphorie wird angeheizt. Und wer als Werbeträger dabei genannt wird, dessen Name und seine Produkte werden im Unterbewusstsein der potentiellen Konsumenten verankert. 

Seit der WM in Südafrika schaut es anders aus. Fußball, das ist nicht nur ein Sommermärchen, da wird immer mehr Menschen klar: Es gibt viel zu viele Arme. In Südafrika gibt es die Townships - in denen Menschen in unvorstellbarer Armut leben! Die beworbenen Produkte bekamen Kratzer ab. 

Noch schlimmer ist es im Vorfeld der WM in Brasilien: Da gibt es Proteste. Die Brasilianer lieben doch den Fußball! Wie kann es da zu Protesten kommen? Gewiss, die Brasilianer lieben den Fußball, aber sie hassen die FIFA! "FIFA GO HOME!" ist das Motto!




Veröffentlicht am 10.06.2014 von SNTV - Inside every story

Der Hauptveranstalter für die globalen Werbeorgien - eben diese FIFA mit ihrem Sepp Blatter an der Spitze - ist die Ursache für diese Negativwerbung! Die Werbestrategen sind sich im Klaren darüber, dass ihre Wunderwelt der angepriesenen Produkte zusammenbrechen wird, weil weltweite Zuseher immer mehr erkennen, dass diese vorgegaukelte Glitzerwelt der Weltmeisterschaft eine Scheinwelt ist. Die Schere zwischen Reich und Arm wird in Brasilien immer größer! 

Die Wut der Armen wird immer größer! Die Armen werfen ihren politisch Verantwortlichen vor, dass sie Milliarden für diese WM ausgeben, aber für Bildung, für die Krankenhäuser sparen. 

Menschen sind bereits gestorben, weil es keine Medikamente gibt!  

Städte wie Rio de Janeiro sind aufgeteilt in arm und reich: Im Süden sind viele Polizeieinheiten stationiert - um diese Reichen zu schützen! 

Aber die Reichen brauchen Menschen, die für sie arbeiten: Arbeiten auf den Baustellen, Dienstmädchen, Verkäuferinnen - diese Menschen kommen aus den Favelas. Ein sozialer Aufstieg ist ihnen verbaut. Sie dürfen täglich schuften für diese Reichen, aber sozial aufsteigen dürfen sie nicht! 

Da verabreden sich diese - meist dunkelhäutige Armen - über digitale Medien für gemeinsame Besuche in den Shopping Malls: Sie ziehen sich schick an und wollen auch einmal teilhaben an der Glitzerwelt des Konsums! Danach komt dann die Ernüchterung: Sie sind Ausgestoßene - nur gut genug für niedere Dienste für die Reichen! 

Das steigert die Wut! 

Der globale Kapitalismus hat diesen wütenden Menschen ein Kommunikationsmittel gegeben - die sozialen Dienste. Ursprünglich geplant für das Anpreisen von Produkten, für die Werbung von Produkten, jetzt wird dieses Medium auch die Kommunikationsbasis für Proteste! Nicht nur in Brasilien, sondern überall auf diesem Globus. 

Die "Priester" des globalen Konsums müssen immer mehr voller Schrecken erkennen, dass ihre Werbestrategien ins Leere laufen oder gar das Gegenteil bewirken! Sobald Namen im Umfeld von Protesten auftauchen, werden diese Produkte unbewusst negativ beworben. Und das Unterbewusstsein ist hartnäckig, es vergisst so schnell nichts! 

Deshalb jetzt der Versuch eines großen Ablenkungsmanövers: Die betroffenen großen Sponsoren der FIFA rächen sich: Wir haben euch dafür bezahlt, dass unsere Produkte positiv beworben werden. Aber das Gegenteil ist der Fall! 

Also werden alte Vorwürfe der Bestechung ausgegraben - Korruption soll bei der Vergabe der WM an Katar im Spiel gewesen sein! Wieso erst jetzt! Die Hauptsponsoren wollen retten was noch zu retten ist! Sie wollen ablenken von den brasilianischen Protesten, sie wollen vor ihren globalen Konsumenten als die Gutmenschen dastehen: Wir sind die Guten! Wir verhalten uns ethisch! 
Aber die anderen in der FIFA sind die Bösen! Wir können nichts dafür! 

Es kann durchaus sein, dass eben diese Hauptsponsoren einige Spitzenköpfe in der FIFA rollen lassen - nur um vor den globalen Augen vermeintlich gut dazustehen .... 

Quelle: SPIEGEL ONLINE Korruptionsvorwürfe gegen Fifa: Sponsor Sony will WM-Vergabe an Katar untersuchen lassen



Veröffentlicht am 10.06.2014 von SRSLY

Übernommen von OverBlog

Mittwoch, 16. April 2014

GLOSSE: Die Neugier von Google ist grenzenlos

Da bietet Google immer mehr "kostenlose" Dienste an und manche Nutzer fragen sich: Wieso macht Google das? Aus purer Menschenfreundlichkeit? Das bestimmt nicht!  Sondern aus Gewinngier! Nehmen wir den kostenlosen Maildienst. Wer mit Google seine Mails verschickt, muss davon ausgehen, dass Google eifrig mitliest: 

Quelle: CHIP Gmail: Google durchsucht E-Mails systematisch: Dieser besagt, dass der Konzern automatisiert E-Mails und andere Inhalte scannt. Der Grund für dieses Verfahren: Google behauptet es sei unabdingbar für das Anbieten personalisierter Werbung sowie weiterer Dienstleistungen.

Immerhin ist Google so freundlich und teilt das in seinen AGBs mit. Bisher nur in den amerikanischen. Und liefert gleich eine Begründung: Wenn du lieber Nutzer persönliche Werbung willst, dann müssen wir deine Mails lesen. Google geht davon aus, dass jeder Nutzer persönlich auf ihn abgestimmte Mails emfangen will!

Woher will Google das wissen? Hat es seine Nutzer gefragt? Nee, Google geht davon aus, dass jeder persönliche Werbung haben will!

Wie finde ich das? Schlecht! Das wäre ja genauso, wenn die Postfrau meine Briefe öffnet und liest, was in meinen Briefen steht. Da gibt es doch so etwas wie Briefgeheimnis! Auch wenn mir die Postfrau anbietet, gleich die richtigen Werbeprospekte in den Briefkasten zu werfen. Was ist, wenn ich keine Werbung haben möchte? Dann klebe ich einen Zettel auf den Briefkasten "Keine Werbung!"

Nur bei Google kann ich nichts aufkleben!  Kann ich überhaupt Google in Kenntnis setzen, dass ich keine Werbung haben möchte? Nein, das geht nicht, sagt Google. Wir sind ja eine Werbefirma! Wenn die Menschheit Werbung verweigert, dann bricht unser Geschäft zusammen. 

Aber wenn ich mir das richtig überlege, dann steht dieses Geschäft von Google auf  tönernen Füßen. Wieso? Wegen der Fakes! Im Internet tummeln sich immer mehr Fakes! Nehmen wir nur die vielen multiplen Persönlichkeiten von PR-Beratern. Ich berichtete darüber:

Quelle: Wikipedia und die Huren und Hurensöhne der PR-Industrie

Das gibt ja noch eine neue Einnahmequelle für diese PR-Beraterchen: Sie schicken  ihren Fakes lauter Emails, in denen sie beispielsweise bestimmte Rotweinsorten lobend erwähnen. Und die automatisierten Mitleser von Google fallen darauf herein. Sie filtern alle diese Fakes  und markieren sie mit dem Merkmal "Rotweinliebhaber". Und Google verkauft das an Kunden, die nach Adressen von Rotweinliebhaber fragen. Und diese Kunden starten Werbekampagnen für diese Adressen. 

Und die Kampagne läuft ins Leere. Grund: Im Adressmaterial befinden sich fast nur Fakes! Und die Kunden kehren beleidigt und enttäuscht Google den Rücken! Und der Gewinn von Google bricht ein!

Dann fällt mir noch ein anderes Szenario ein: Bisher mussten ja die Großen im Internet zwangsweise mit den großen Geheimdiensten zusammenarbeiten. Also werden auch die Geheimdinste fleißig mitlesen. Und sie werden ganz tolle Beziehungsgraphen aufbauen. Und irgendwann feststellen, das sind alles Fakes! Um zu manipulieren! Dann stellt sich die Frage: Wer manipuliert wen! Die Manipulatoren die Manipulierten? Oder umgekehrt?

Fazit: Wer diese Zusammenhänge durchschaut hat, kann mit einfachsten Mitteln ziemlich viel Sand in die Getriebe dieser Systeme streuen, dass es nur noch knirscht!


Veröffentlicht am 16.08.2013 von GIGA ANDROID

Ob sich die "Macher" bewusst sind, wie wackelig die Basis für deren Geschäfte ist?

Übernommen von OverBlog

Freitag, 20. September 2013

Neueste Meldung: Wahlgeheimnis gelüftet: Merkel wählt heimlich PIRATEN!

Donnerstag, 15. August 2013

Wir sind die Guten! sagt Google - Wer sind die Bösen?

Ja, das behauptet Google immer wieder! Und fordert uns auf: "Tut nichts Böses!" Und was macht Google mit unseren Emails? Tja, hätten wir etwas nachgedacht, dann hätten wir von Anfang gewusst, dass Google nicht anders kann, als bei unseren elektronischen Nachrichten mitzulesen! Wie sonst schaffen sie es, dass sie mich mit exakt auf mich passende Werbung zupflastern?

Aus elektronischen Texten, die ich schreibe. Ist das böse? So wie es Google sieht, ist das ein Geschäft: Wir geben den Nutzern kostenlose Kommunikation mit Emails. Und im Gegenzug lesen wir in den elektronischen Nachrichten mit. Und Google wertet das aus. Und verkauft die Ergebnisse! Was für Ergebnisse? Nun, wenn jemand über Rotwein schwadroniert - beispielsweise, dann lesen viele mit: 

Und die Schreiberin wird sofort in diverse Klassen eingeteilt: liebt Rotwein, hat Alkoholprobleme?, liebt ein bestimmtes Land etc. Solche Adressen lassen sich doch wunderbar verkaufen. Zum Beispiel an Weinhändler! An Weinhandlungen! An Weingüter! Und wenn bekannt ist, wo die Schreiberin sich gerade befindet, was liegt dann näher, so ganz unauffällig die Adresse einer Weinstube einzublenden, ganz in der Nähe!

Das ist offensichtlich ein Bombengeschäft. Und da nicht nur Google mitliest, sondern auch diverse Geheimdienste, werden meine persönlichen Vorlieben weltweit gestreut und auch gespeichert. Das Internet hat ja ein Elefantengedächtnis!

Wie kann ich mich dagegen schützen? Ich will nicht, dass meine persönlichen Vorlieben global verteilt werden. Manche meinen, wir sollten öfters zu Papier und Füller greifen und wie einst richtige Briefe schreiben und verschicken - mit der Schneckenpost! Aber auch dann wird mitgelesen, über die NSA wurde ruchbar, dass sie täglich viele Briefe öffnet und kopiert und elektronisch speichert! 

Ist diese Sammelwut nicht der totale Wahnsinn? 

Ich frage mich auch, was passiert, wenn immer mehr Nutzer des Internets virtuelle Nutzer schaffen, die über virtuelle Vorlieben sich unterhalten! Alles getürkt! Und wenn dann die teueren Werbestrategen für teueres Geld auf dieser Basis teuere Werbekampagnen entwerfen und ablaufen lassen? Diese Werbekampagnen laufen ins Leere!

Es gab ja mal das soziale Netzchen schülervz. Darin tummelten sich letztendlich nur noch virtuelle Nutzer und Nutzerinnen, alles nur ausgedacht. schülervz wurde verkauft, der Käufer war nicht glücklich, als er mekte, was er da eingekauft hatte. Enttäuscht schloss er gleich dieses soziale Netz:

Quelle: schülerVZ aka fakeVZ und das Ende: In den Resten des schülerVZ tummeln sich nur noch Leute, die es in der Wirklichkeit gar nicht gibt. Da stülpen sich die angeblichen Nutzer eine schillernde Tarnkappe eines Rollenspiels über und spielen das in allen Facetten aus!

schülerVZ wurde ja 2012 von Vert Capital aufgekauft. Das ist eine Vermögensverwaltung mit Sitz in Sao Paulo, Brasilien. Was wollten die mit schülerVZ? Den Nutzern Angebote für die Verwaltung des Taschengeldes unterbreiten? Und dann mussten sie feststellen: Das sind ja alles virtuelle Persönlichkeiten, mit virtuellem Vermögen. Alles nur ausgedacht!


Hochgeladen am 10.01.2010 von HalfcastGermany

Wäre das auch eine Möglichkeit, um solchen Giganten wie Google das Geschäft zu vermiesen und seine Neugier ad absurdum zu führen? Oder nützen wir diese Neugier, um politische Systemwechsel herbeizuführen? Ich denke, es lohnt, darüber nachzudenken ...

Übernommen von Over-Blog

Samstag, 16. Februar 2013

GLOSSE: Sie haben einen Vogel! - Blog von Kiat Gorina


Da begegnete ich heute einem Altbauern. Aber wie sah er denn aus? Ganz rot im Gesicht! Und schnaufend! Kaum hatte er mich erspäht, rief er mir zu, er habe mir etwas zu erzählen. Da war ich aber gespannt.

"Stell dir vor, gestern rief mich jemand an und sagte: Sie haben einen Vogel! Ich habe gleich gepoltert: Was soll ich haben? Wer sind Sie überhaupt? Da hat die Frau etwas von einer Werbeagentur gefaselt! Dann habe ich aufgelegt. Das ist doch eine Sauerei! Kannst du dir das erklären?"

Ich schüttelte den Kopf, aber wollte ihn nicht enttäuschen: "Du, ich denke drüber nach! Vielleicht habe ich eine Idee."

Stunden später, blätterte ich in einem Anzeigenblatt. Mein Blick blieb auf einer seltsamen Kleinanzeige hängen: Da suchte jemand Tiere für ein casting. Casting? Ach ja, ich habe mal eine Glosse geschrieben - über S21 und Pinocchio

Aber das war etwas anderes. Da wurden Tiere gesucht. Für die Werbung. Da war auch eine Internetadresse angegeben. Neugierig wie ich bin, schaute ich da nach. Ja, da hatte jemand offenbar eine Geschäftsidee:

Da konnten sich Tierbesitzer eintragen, sie würden dann benachrichtigt werden, wenn ein Casting für Tiere stattfinde. Und wer die ersten Plätze gewinne, könne dann viel Geld mit seinem Haustier verdienen ... Also die üblichen falschen Versprechungen im Internet. Gelangweit wollte ich weiterblättern.

Da sah ich mir an, welche Angaben die künftigen Kunden angeben sollten. Was die Tiere anging, wurden ganz ausführliche Angaben verlangt: Art des Tieres, Rasse, Alter, besondere Fähigkeiten ...

Und dann fiel mir plötzlich der Groschen! Was ist, wenn ein "netter" Zeitgenosse die Telefonnummer des Altbauern angegeben hatte. Und er hat angegeben, dass der Altbauer als Haustier einen Vogel habe ... Könnte sein.

Ich musste nochmal weg, da machte ich einen kleinen Umweg und fuhr beim Altbauern vorbei. Er war zu Hause und ich erzählte ihm von meinem Verdacht. Er dachte nach. Dann: "Wenn das so war, dann war das mein blöder Nachbar! Der hat gestern abend so frech gegrinst! Warte mal, den frage ich gleich."

Der Altbauer stiefelte auch gleich zu seinem Nachbarn und fragte ihn - ziemlich laut: "Hast du im Computer geschrieben, dass ich einen Vogel habe?" Der Nachbar bekam einen roten Kopf. "Spinnst du? Was soll ich haben? Du hast wirklich einen Vogel!" 

Beide wurden immer lauter. Die Gardinen der umliegenden Häuser bewegten sich ... Da kam der Enkel des Altbauern angefahren und fragte: "Opa, was ist passiert?" Sein Opa erzählte ... Der Enkel hörte sich das an und beruhigte seinen Opa: "Ich ruf mal bei der Firma an und frage die mal." So geschah es. 

Das interessierte mich auch - ich bin ja gar nicht neugierig. Der Enkel rief bei der Firma an. Ja, da hatte gestern jemand im Kontaktformular den Altbauern eingegeben, dass er einen Vogel besitze. Die Firma war sehr kooperativ, sie rückte auch die Internetadresse des Eintragenden heraus.

Mit dieser Internetadresse bewaffnet ging er gleich zum Nachbarn und fragte ihn, wieso er das gemacht habe. Der Nachbar stritt alles ab. Aber der Enkel bluffte: "Ich habe von der Firma deine Internetadresse bekommen, da schau her!" Und zeigte ihm den Zettel.

Der Bluff wirkte, der Nachbar meinte: "Das war doch nur eine Gaudi, ihr versteht halt keinen Spaß!" Der Enkel blieb ruhig und sagte scharf: "Das war kein Spaß! Was hast du gegen meinen Opa? Entschuldige dich wenigstens bei ihm!". Der Nachbar schlug die Türe zu. Dann war im Haus ein immer lauter werdendes Geschrei zu hören. Seine Frau schumpfte ihren Mann aus - sie hatte alles mitbekommen. 

Dann dauerte es eine Weile. Ich wollte schon wegfahren. Da kam der Nachbar aus seinem Haus, hatte einen Korb in der Hand und ging zum Altbauern. Er entschuldigte sich und reichte ihm den Korb: "Da habe ich ein Vesper für dich. Es tut mir leid. Meine Frau hat mich auch schon ausgeschimpft!" und zeigte ihm die Sachen: Schinken, Schwarzgeräucherte, zwei Flaschen Bier. 

Der Altbauer grinste und scherzte: "Au wei, wenn deine Frau dich schimpft, dann hast du dein Fett weg! Komm, wir trinken zusammen ein Bier!"

So war der Frieden wieder eingekehrt.


Hochgeladen am 06.05.2008 von dreitvjunkies

Montag, 1. Oktober 2012

Vanillekipferl - und dafür ein spezielles Backblech? - Blog von Kiat Gorina


Heute rief mich eine Kundin, ihrem Hund ginge es so schlecht, ob ich nicht gleich kommen könnte. Ich fuhr dann hin, ihr Hund sah mich an - mit traurigen Augen. So als wollte er mir sagen: "Mir ist schlecht!" 

"Hat er etwas Besonderes gegessen?" wollte ich wissen. "Fast ein ganzes gebackenes Hähnchen". Klar, dass ihm jetzt schlecht ist. Also suchte ich in meiner Apotheke und gab ihm die passenden Homöopathika. 

Dann schnupperte ich, aus der Küche roch es nach Vanille! "Ich versuche gerade Vanillekipferl zu backen - mit einem neuen Blech - extra nur für Vanillekipferl!" meinte sie voller Stolz. 

Ich folgte ihr in die Küche: Ja, wirklich, da lag ein Blech mit Vertiefungen - in die strich sie den Teig. Einen Versuch hatte sie schon hinter sich - die Vanillekipferl waren etwas zu dunkel geraten. 

"Ja, ich weiß, da muss ich noch etwas experimentieren! Früher habe ich die Kipferl auf einem normalen Blech gebacken." 

"Und wieso hast du dir ein spezielles Blech nur für Kipferl gekauft?" 

"Weil es im Angebot war - sehr günstig!" 

"Und jetzt hast du ein weiteres Blech herumliegen, das du selten brauchst!" 

"Ja, aber die Kipferl werden alle schön gleichmäßig!" 

"Ja, gleichmäßig dunkel!" schmunzelte ich. Da musste sie auch lachen: "Eigentlich hast du recht, so ein Spezialblech ist ziemlich Quatsch!  Wer denkt sich nur so etwas aus?" 

"Das kann ich dir sagen: Das sind die Werbeabteilungen, die sich jeden Tag etwas Neues ausdenken müssen - um den Bedarf zu steigern! Also werden so unnütze Dinge wie Spezialbleche für Kipferl erfunden, nur damit etwas Neues verkauft werden kann. Ein Backblech hat doch jeder Haushalt. Aber es muss gekauft werden, sonst bricht dieses System zusammen." 

"Meinst du wirklich?" 

"Aber klar doch! Da werden immer neue - höchst überflüssige, ja manchmal richtig umwelt- und gesundheitschädliche Produkte auf den Markt geworfen - nur damit der Umsatz steigt! Genau genommen haben wir doch schon längst alles, was wir brauchen!" 

"Aber dann wird ja nichts mehr gekauft und die Läden können dicht machen!" 

"Eben! Deshalb wird den Kunden eingeredet, dass sie etwas Neues brauchen! Oder die Waren werden immer billiger! Zum Beispiel Handys - die wurden einem ja direkt nachgeworfen! Jetzt werden die Seltenerdmetalle immer seltener, die Chinesen sitzen auf den meisten Vorkommen und wollen das für ihre eigenen Handys verbauen. Was wir brauchen, das sind nachhaltige Produkte, die auch repariert werden können!" 

"Das stimmt! Da ging meine alte Waschmaschine kaputt, der Händler behauptete, es gebe keine Ersatzteile mehr dafür. Also musste ich eine neue kaufen!" 

"Oder manche Produkte haben einen Chip eingebaut, der sorgt dafür, dass das Gerät streikt, wenn die Garantiezeit abgelaufen ist. Das haben wir bei einem Toaster erlebt ..." 

"Und dann hast du auch einen neuen gekauft ..." 

"Nein, mein Bär hat sich das angesehen und diesen Chip lahmgelegt. Da funktionierte der Toaster wieder." 

Beim Ratschen hatte sie ein Spezialblech voller eingeschmierter Kipferl ins Rohr geschoben. Und nicht auf die Zeit geachtet: was sie herauszog, war noch dunkler ... 

Sie seufzte: "Ich glaube, ich backe wieder auf die alte Art ..."


Hochgeladen von janatuerlich2008 am 16.12.2010


Über Seltenerdmetalle: 2012 und die Seltenerdmetallkatastrophe


Achja, das Backen von Vanillekipferln ist ja sehr einfach. Das können sogar ausgewachsene Männer - wie das Video beweist:


Hochgeladen von steviazuckerersatz am 16.12.2011

besucherzhler

Dienstag, 11. September 2012

GLOSSE: IKEAs neue Werbestrategie und der Bayerische Finanzminister - Blog von Kiat Gorina


IKEA hat sich eine neue Werbemasche einfallen lassen. Umfragen haben festgestellt, dass immer mehr IKEA-Kunden sich unter den skandinavischen Namen nichts vorstellen können. 

Also jagte eine Krisensitzung mit Beratern die andere. Bis ein Beraterchen eine Idee hatte: Benennen wir doch die Produkte nach Namen von Politikern und Prominenten, die skandinavisch klingen. Dann wollten die Top-Manager ein Beispiel hören. 

"Söder!" stieß das Beraterchen aus. Söder? Ja, so nennen die Schweden den Süden. "Und wer ist der Prominente?" wollte ein Manager wissen. "Der Finanzminister von Bayern!" erwiderte eifrig das Beraterchen. "Und der ist wirklich bekannt?" zweifelte ein anderer Manager. 

"Doch, doch! Sogar der Fraktionsvorsitzende der Grünen - Trittin, der grüne Salonlinke - dichtete auf einer Party im Gillamoos über den Finanzminister: "Blöd, blöder, Söder!" - "Aha!" murmelte der Manager, er versteht kein Deutsch. 

Aber die Idee wurde genehmigt. Und es kam, wie es kommen musste: Im neuesten IKEA-Katalog gab es einen Artikel "Söder" für 89 Euronen zu kaufen. 

Die Vertraute des Bayerischen Finanzministers lief gleich zu ihrem Chef: "Du stehst im IKEA-Katalog! Das ist unbezahlte Werbung! Du wirst der neue Ministerpräsident!" sprudelte sie ihn voll. 

Herr Finanzminister ließ sich den Katalog reichen. Huldvoll nahm er ihn entgegen und las und las. Sein Gesicht wurde immer grimmiger. Da stand doch wirklich etwas von einem "Armleuchter" Söder!  

Seine Vertraute wurde blass - sollte sie etwas übersehen haben? Da kam der Hofnarr ins Büro des Ministers gestürmt und las aus der neuesten Ausgabe der Süddeutschen vor. Diese linke Postille hat es sich nicht nehmen lassen, genüsslich aus dem Katalog zu zitieren ... Und die Titelzeile war eine Frechheit: "Armleuchter Söder!" 

Quellen:

  1. Süddeutsche.de Armleuchter Söder
  2. Süddeutsche-de "Blöd, blöder, Söder"

Der Finanzminister wollte gerade eine Buchprüfung beim Verlag der Süddeutschen befehlen, da machte seine Vertraute einen Vorschlag: "Armleuchter ist doch vulgär! Richtig heißt es doch Kronleuchter!" Das besänftigte den Finanzminister.  

Flugs ließ er sich mit dem Kultusminister verbinden. Der war auch sofort einverstanden, einen Erlass für Bayerische Schulen herauszugeben, dass ab sofort die Verwendung des Wortes "Armleuchter" nicht mehr zulässig sei, das Wort sei durch "Kronleuchter" zu ersetzen! 

Und der Finanzminister sonnte sich im Vorgeschmack des Augenblicks, wenn ihm die Krone des Ministeramtes aufgesetzt wird.


Veröffentlicht am 28.07.2012 von Goldfinger200

besucherzhler

Samstag, 1. September 2012

WOT - Web of Trust - Was steckt dahinter? _ Blog von Kiat Gorina


Da schickte mir eine befreundete Bloggerin eine Mail und warnte mich: "Du hast eine ganz schlechte Wertung bei WOT!" Und sie schrieb auch "Möglicherweise hast du ein paar Rachebewertungen oder was in der Art erhalten." 

Klar, das ist ja an der Tagesordnung bei meinen Artikeln. Nicht weil sie nicht stimmen, sondern weil ich öfters die unangenehme Wahrheit schreibe. Wie besipielsweise bei einem meiner jüngsten Artikel "Haul-Videos und die Sklavinnen der Werbeindustrie".  

Da ist es nur zu verständlich, dass das "System" zurückschlägt. Und sei es mit Web of Trust, also WOT. Bei vielen Beauty-Blogs - also Blogs über Kosmetik und Mode et al. - läuft oft folgendes ab: 

Eine Bloggerin gibt vor, bestimmte Produkte eingekauft zu haben. Sie nennt das dann einen "Haul" - also eine Jagdbeute - sic! Und dann werden diese "erbeuteten" Produkte in einer Fotostrecke oder in einem Video präsentiert. Das animiert dann gerade junge Blogleserinnen, auch diese Produkte zu kaufen. 

Deshalb hat es sich unter Beauty-Bloggerinnen herumgesprochen, dass Firmen auf Anfrage gerne Proben aus ihrem Sortiment zuschicken. Diese jungen Mädchen sind dann überglücklich, wenn sie Kosmetikartikel umsonst erhalten und berichten darüber in ihrem Blog - natürlich positiv. 

Das ist dann eine Art Selbstläufer - es gibt immer mehr Beauty-Blogs. Und ich bekomme immer öfters mit, dass dann diese jungen Mädchen von einem richtigen Blogstrudel erfasst werden: sie denken nur noch an ihren Blog, vernachlässigen die Schule, ihre Ausbildung oder gar ihre Arbeit. 

Oft bemerken die Eltern erst spät, dass mit ihrer Tochter etwas nicht stimmt. Meist dann, wenn das Schuljahr zu Ende geht und eine Ehrenrunde droht. Oder wenn das Zwischenzeugnis katastrophal ausgefallen ist. 

Und diese Geschichte geht leider noch weiter: Da geben sich ganz andere als junge Bloggerinnen aus - nur um die Werbung für die Produkte einer Firma anzuheizen. Oder ein Erwachsener gibt sich als junges Mädchen aus - ein "Opfer" eines solchen Falles erzählte mir das einmal:
Quelle: Bluff und Blog 

Da ist es doch klar, dass ein solcher Blog wie meiner madig gemacht werden muss! Also werden aus "Rache" der Blog negativ bewertet - zum Beispiel bei WOT. Und da gibt es ja nur vier Allerweltskriterien ... 

Meiner bescheidenen Meinung nach ist WOT ein Instrumentarium, um unliebsame Blogs schlecht zu machen. Sehr ausführlich hat dies der Autor Maximus beschrieben:
Quelle: kriegsberichterstattung Aufklärung notwendig - WOT - Web of Trust: Die große Volksverarsche eines unseriösen Mozilla-Ad-On-Anbieters 

Diesen Artikel sollten alle lesen, vor allem dann, wenn sie vorhaben, das Add-On für WOT herunterzuladen! 

Darin ist auch zu lesen, das WOT ein "Siegel" für Homepages verkauft, das mehrere hundert Euronen kostet. Also, das erinnert mich doch stark an das Mittelalter und an Johann Tetzel, der einen regen Ablasshandel tätigte - nach dem Motto "Sobald der Gülden im Becken klingt im huy die Seel im Himmel springt." Wie gesagt, das Mittelalter lässt grüßen! 

Dass WOT auch dazu dienen kann, eine Zensur auszuüben, zeigt folgender Beitrag:


Veröffentlicht am 07.05.2012 von DerGuteTag

Da wurde über Facebook in Zusammenarbeit mit WOT vor einem Artikel über Pyrolyse gewarnt. Da wird einfach und verständlich erklärt, wie mit dem Pyrolyse-Verfahren aus Altreifen wertvolle Rohstoffe wie Benzin und Diesel gewonnen werden können. Das muss natürlich nach den Kriterien von Web of Trust (WOT) unbedingt zensiert werden:

  1. Trustworthiness (Vertrauenswürdigkeit): Das ist ja ganz verdächtig, weil sich Pyrolyse so ähnlich anhört wie Pyrotechnik ;-) Sollen da etwa Bomben gebastelt werden?
  2. Vendor reliability (Verkäufer/Händler-Zuverlässigkeit): Werden da Anleitungen für den Bau von Bomben angeboten?
  3. Privacy (Einhaltung des Datenschutzes): Klar, wer Bomben baut, hat auch bestimmt etwas gegen den Datenschutz! Solche Subjekte werfen Bomben - das ist doch klar!
  4. Child Safety (Kindersicherheit/Jugendschutz): Das ist selbsterklärend - durch Bomben ist die Sicherheit unserer Kinder höchst gefährdet!

Dieses Beispiel zeigt sehr krass, zu welchem Blödsinn WOT mutieren kann und leider mutiert ist. Schade für die Mozilla-Iniiative, deren Ruf dadurch sehr geschädigt wird. Und wieder zeigt es sich, dass mit solchen anonymen Algorithmen dem Missbrauch und der Manipulation Tür und Tor geöffnet wird. 

Ein System, mit dem Nutzer und Nutzerinnen andere Webseiten beurteilen, ist nur dann ernst zunehmen, wenn überprüft wird, wer die jeweilige Beurteilung abgegeben hat! Und zwar nicht nur eine Beurteilung zu vier schwammigen Punkten, die einfach angeklickt werden können, sondern mit einer fundierten Begründung. 

Alles andere ist "Verar...e"! 

Hier das Video, vor dem via WOT gewarnt wird:


Hochgeladen von NeuDeutschlandNet am 09.09.2011

Um hier Missverständnissen vorzubeugen, es geht mir hier nicht um "NeuDeutschland" und auch nicht um "Peter Fitzek" - ich selbst bin kein Mitglied dieser Bewegung und werde auch keines werden. Es geht mir darum, dass ein interessantes Video hier mit einem mysteriösen Algorithmus mundtot gemacht werden soll! 

Angesichts des desolaten Zustandes dieser Republik gibt es viele Meinungen und Pläne, wie diesem Missstand abgeholfen werden kann. Nur dadurch, dass wir uns mit vielen Meinungen und Pläne befassen und auseinandersetzen und daraus dann eine Lösung zimmern, erreichen wir unser Ziel: eine bessere und lebenswertere Welt! 

Sobald wir jedoch Meinungen und Ansichten, die nicht in unser persönliches Weltbild passen, unterdrücken resp. zensieren, verhalten wir uns genauso wie diejenigen, die wir kritisieren.

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Mittwoch, 1. August 2012

Olympia 2012 - Ungeniert manipuliert - Blog von Kiat Gorina


Da meldet WELT ONLINE: "Manipulation – Alle acht Athleten ausgeschlossen" : "Sie wollten ihre Spiele verlieren, um auf leichtere Gegner zu treffen. Doch die Rechnung von acht asiatischen Badminton-Spielerinnen ging nicht auf: Nun bangt die Sportart um ihren Olympia-Status." 


Offenbar greift ein Virus immer mehr um sich: Der Manipulationsvirus. Beim LIBOR - dem Zinssatz für Banken, wenn sie sich von anderen Banken Geld leihen wollen - wurde manipuliert! Und was passiert den Rädelsführern? Nichts! Im Gegenteil: Sie mussten zwar ihre Chefsessel räumen - aber ihr Abgang wurde fürstlich vergoldet!
Quelle: Die neue Ethik - Betrug en gros bringt Geld en gros 


Dieser Manipulationsvirus hat auch olympische Disziplinen ergriffen - schon seit Jahren! Aber nichts wurde dagegen unternommen! Jetzt allerdings schon: Immer mehr Zuseherinnen und Zuseher wenden sich gelangweilt und voller Abscheu ab. Die Massen lassen sich nicht mehr verarschen - und das ist gut so! 


Also sinken die Margen für die Werbung - dann erst werden die Veranstaler aktiv! Was hat das alles noch mit Sport zu tun? Was ist aus dem Motto "Der Beste gewinnt!" geworden? Heutzutage heißt es doch nur: "Wer am meisten betrügt gewinnt!" 


Da wundert es mich nicht mehr, wenn immer mehr Menschen sich von solch manipulierten Spielen und Wettkämpfen abwenden - und das ist gut so. 


Aber es gibt ja Menschen, die partout nicht verlieren können - also wird getrickst und getäuscht. Ein reicher Cousin spielt Golf, er erzählte mir, dass es Spezialhosen für Golfer gibt: Wenn ein Golfer seinen Ball irgendwo versiebt hat und nicht mehr findet, dann braucht er nur an einem Schnürchen in seiner Hosentasche zu ziehen und schon rollt unten ein Golfball raus. 


"Ach, da ist er ja!" ruft dann der Golf-Betrüger und spielt mit dem neuen Ball weiter. Die Eingeweihten kennen sein Geheimnis. Was hat der Betrüger davon? Dass er vielleicht am Stammtisch erzählen kann, wie toll er gespielt hat? 


Oder muss es heißen: Wie plump er betrogen hat? 


Was ist von solch einer Menschheit zu halten? Nicht viel! Mir tun solche Menschen leid! Sie können nur tricksen und betrügen - nicht nur beim Golf, nicht nur bei Olympia, sondern auch im Berufsleben! Auch in der Wirtschaft! Und irgendwann treffen sie auf jemanden, der noch besser tricksen kann - und sie liegen zerstört am Boden!



Veröffentlicht am 01.08.2012 von focusonline


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Sonntag, 29. Juli 2012

Über die Lebensdauer von Glühlampen - Blog von Kiat Gorina


Da schickte mir Juliane einen hochinteressanten Link auf eine Seite,von Spektrum der Wissenschaft. Da geht es um die Frage, wie lange die am längsten brennende Glühlampe schon brennt?
Quelle: Spektrum.de Seit wie vielen Jahren leuchtet die am längsten brennende Glühlampe der Welt? 


Wer sich diese Seite anschaut, wird die Antwort finden. Wirklich erstaunlich! Uns Verbraucherinnen wird ja immer wieder eingeredet, dass die ach so hochmodernen Energiesparlampen zehn Jahre halten. Also, solche Energiesparlampen habe ich noch nicht erlebt - bei mir geben sie viel früher ihren Geist auf. 


Vor allem wenn ich mich dazu hinreißen ließ, Energiesparlampen aus obskuren fernöstlichen Quellen einzukaufen. Das lass ich lieber! Der Ärger ist einfach zu groß. 


Und interessant ist auch die Tatsache, dass die erste Webcamera, die diese am längsten brennende Glühlampe der Welt alle dreißig Sekunden aufnimmt, ja dass diese Kamera nur drei kümmerliche Jahre lang funktionierte! 


Da frage ich mich: Wo bleibt da der Fortschritt? Ist eine uralte Glühlampe mit einem Kohlefaden und einem Stromverbrauch von nur vier Watt etwa doch fortschrittlicher? 


Ein Blick auf die am längsten brennende Glühlampe der Welt.

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GLOSSE: Olympia 2012 und die Funktionäre - Blog von Kiat Gorina


Da gibt es den angeblich besten Schwimmer der Welt - Michael Phelps. Er hat ein Foto von sich abgegeben - für Olympia 2012 in London. Und er darf auf dem Foto ja nicht lachen - haben die Funktionäre gesagt. Also hat er ein Foto ausgesucht! 


Und die Gazetten ereifern sich! "Das ist ja ein Verbrecherfoto!" Aber wenn er auf dem Foto nicht lachen darf? Wieso ereifern sie sich nicht über die Funktionäre? Tja, weil diese Funktionäre so mächtig sind! Wenn ein Journalist diese Funktionäre kritisiert, dann werden in seiner Zeitung keine Anzeigen mehr geschaltet!


Veröffentlicht am 29.03.2012 von SID


Und dann gibt es die Bikini-Mädchen, die Beach-Volleyball spielen. Da hatten einst die Funktionäre des Weltverbandes eine Pflicht für die Spielerinnen eingeführt - die Pflicht zum Tragen von knappen Bikinis! Die Spielerinnen hatten nichts dagegen - die Spielerinnen können ja stolz auf ihre sporlich trainierten Körper sein. 


Aber andere Funktionäre mussten meckern - die Funktionäre der Werbungsindustrie! Sie warfen ihren Kollegen vor: Seid ihr verrückt, dieses knappen Bikinis! Viel zu kleine Werbeflächen! 


Ja, das sah der Weltverband für Volleyball - FIVB - ein oder vielmehr seine Funktionäre: Also wurde die Kleiderordnung geändert: lange Oberteile mit langen Ärmeln - da gibt es viel Platz für Werbung und dazu weite Shorts, bis drei Zentimeter überm Knie - da passt doch einiges drauf. 


Aber die Funktionäre haben die Rechnung ohne die Spielerinnen gemacht - sie bleiben bei ihren Bikins! So ein Pech aber auch!



Veröffentlicht am 06.04.2012 von Conshita2311


Zum Abschluss ein - für mich - ernstes Thema: Als der heutige Sir Sebastian Coe im Jahr 2005 in Singapore erreichte, dass die Sommerspiele 2012 in London stattfinden sollen, wurden dann die Termine so gelegt, dass sie mit dem Fastenmonat kollidieren. 


Bereits 2006 haben Muslime um Verschiebung gebeten. Aber der Westen blieb hart: Die Sommerspiele werden nicht verschoben. 


Zum zweiten Mal: Bereits 1980 - als die Spiele in Moskau stattfanden, kolldieren sie mit dem Ramadan. Auch die in London ansässige IHRC - Islamic Human Rights Commision - warf dem Westen "fehlende Sensibilität" vor. Zu Recht - meiner bescheidenen Meinung nach!


Hochgeladen von WegDerWahrheit am 01.08.2011


Die Christen sollten sich auch die Frage stellen: Was hielten Sie davon, wenn die Winterspiele auf Weihnachten verlegt werden?

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Donnerstag, 7. Juni 2012

Facebook - Hype Over - Blog von Kiat Gorina


Ist der Hype von Facebook schon wieder vorbei? Da veröffentlichte die Los Angeles Times einen Artikel über Facebook: "Some teens aren't liking Facebook as much as older users" - etwas, was ich schon länger festgestellt habe - Facebook wird immer unbeliebter - gerade bei den Jungen!
Quelle: Los Angeles Times Some teens aren't liking Facebook as much as older users
Ob es an dem missglückten Börsenstart liegt? Das glaube ich weniger. Die Jugend zockt normalerweise selten an der Börse. Aber sie haben vielleicht von den Älteren oder ihren Eltern mitbekommen, dass der Erwerb einer Facebook- Aktie ein Griff ins Klo war. Also weg von Facebook!
Was mehr den Ausschlang gegeben haben dürfte, sind die Gängelungsversuche der letzten Zeit. Denken wir nur an die zwangsweise Einführung der Time-Line. Die allerwenigsten wollten das - trotzdem bestand Facebook darauf. Und erhält jetzt die Quittung.
Und viele merken, dass eine lange Liste von Facebool-"Freunden" nur eine Zeitverschwendung ist. Die allerwenigstens sind ja gar keine Freunde. Vielleicht Internet-Bekannte - von denen die meisten nicht mal wissen, wie sie in Wirklichkeit ausschauen. 
Da gibt es zwar Fotos. aber wer weiß schon, ob diese Fotos echt sind? Oder veraltet. Und prompt bekommt Facebook Probleme: Wenn Facebook diese Kontakte an die Marketingindustrie verscherbelt, dann wird es ein böses Erwachen geben. Ein Beispiel:
Da gibt es die einsame Isolde Sengespeck - lieber Tucholsky - verzeih mir für den Gebrauch dieses Namens. Diese Isolde weiß nicht, was sie ihren Freunden in Facebook schreiben soll und fabuliert, dass sie gerade ein Gläschen Rotwein schnabuliert.
Und prompt ist sie gebrandmarkt: Trinkt Rotwein! Und alle, die ebenso einsam sind, und schreiben, dass sie auch Rotwein lieben, werden ebenfalls gebrandmarkt - als Rotweintrinker.
Ja, und dann kommt die Marketingabteilung eines Weinkonzerns auf die Idee, eine Directmailing-Aktion zu starten - mit den Emails con Facebook. Und Isolde Sengespeck erhält Spam-Mails, in denen eine neue Rotweinsorte angepriesen wird.
Vieleicht löscht Isolde diesen Spam. Oder veranlasst, dass diese Firma auf eine Blacklist gesetzt wird. Oder beschwert sich bei dieser Weinfirma. Auf alle Fälle ist das dann Negativwerbung!
Und die Weinfirma ist sauer - auf Facebook. Der Chef lässt seine Marketing-Hansl antreten. Die schieben die Schuld auf Facebook - die verkaufen Fake-Adressen! Da verdonnert der Chef seinen Einkauf und sein Marketing: KEINE GESCHÄFTE MEHR MIT FACEBOOK!
Wie lange hält Facebook das aus? Wenn das immer öfters passiert? Nicht lange!
Veröffentlicht am 12.04.2012 von ApeCrimeTV

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Sonntag, 3. Juni 2012

Bluff und Blog - Blog von Kiat Gorina


Ein Mädchen aus meiner Lesung

Vor einigen Tagen radelte ein junges Mädchen vorbei, sie kam mir bekannt vor. Ach ja, ich hatte sie schon einmal einmal gesehen. Ja ich erinnere mich an meine letzte Lesung, da stand ein Mädchen, es schien mir, als wollte sie mich ansprechen - aber sie traute sich nicht.
Also sprach ich sie an und hatte recht gehabt. Sie war bei der Lesung und stellte jetzt ein paar Fragen - recht kluge Fragen! Als sich die Zuhörer verlaufen hatten, unterhielten wir uns noch weiter. Ihr schien es zu gefallen - und mir auch.
Dieses Mädchen radelte vorbei, ich rief ihr hinterher. Da kehrte sie um und fuhr auf den Hof. Sie stieg ab und steichelte Riffel, die in der Sonne lag und döste. Ich merkte, dieses Mädchen hatte etwas auf dem Herzen. Also wartete ich ab.

Kosmetik und Tierversuche

Dann fing sie an: "Ich habe in Ihrem Blog gelesen, dass Sie bei Kosmetik gegen Tierversuche sind?" "Du kannst ruhig du zu mir sagen, ich duze dich auch. Okay?" Sie nickte - erfreut.
Ich antwortete: "Stimmt! Es geht auch ohne Versuche und dann müssen keine Tiere leiden." Ich sah sie an: "Nimmst du viel Kosmetik?"
"Eigentlich nicht, aber meine Eltern wollen das." Ich war verblüfft.
"Wieso denn das? Normalerweise sind Eltern froh, wenn ihre Töchter erst spät mit dem Schminken anfangen."

Der Bluff: Ein Beauty-Blog wider Willen

Da stiegen ihr Tränen in die Augen, dann schluchzte sie haltlos. Ich nahm sie in die Arme und wir setzten uns beide auf die Bank. Ich ließ sie weinen. Vom Schluchzen unterbrochen erfuhr ich ihre Geschichte:
Ihr Vater war arbeitslos geworden und ihre Mutter machte ihrem Mann Vorwürfe, dass sie sich jetzt bei Kosmetik einschränken müsse. Es kam deshalb immer wieder zum Streit ...
Da hatte ihr Vater eine total verrückte Idee: Er fotografierte seine Tochter und bastelte einen Kosmetik-Blog - im Namen seiner Tochter. Das Mädchen wusste von nichts. Es kam nur drauf, weil ein anderes Mädchen in der Schule zu ihr sagte: "Du hast ja einen coolen Blog!"
Sie erschrak, sie wusste von nichts.  Zu Hause fragte sie ihre Eltern, was das mit dem Blog auf sich hat. Dann schaute sie zum ersten Mal in ihren Blog - und war entsetzt! Da hatte ihr Vater in ihrem Namen an Kosmetikfirmen geschrieben und um Probeartikel gebeten. Sie werde die dann in ihrem Blog positiv bewerten und so weiter. Das gestand ihr eigener Vater.

Die Werbegeschenke der Kosmetik-Industrie

Und die Mutter meinte: "Du weißt doch, dass wir wenig Geld haben, du glaubst gar nicht, wieviel Proben ich schon bekommen habe! Die Firmen schmeißen nur so mit dem Zeug um sich!"
Und der Vater fuhr fort: "Und die Meinung deiner Mutter setze ich um und schreibe das in einer etwas kindlichen Sprache - das kommt toll an!"
Das Mädchen war geschockt, da sagte ihre Mutter: "Da ist doch nichts dabei! Außerdem kannst du uns doch unterstützen, für dich fällt doch auch Kosmetik ab! Wenn wir Glück haben, kriegen wir auch schicke Klamotten geschenkt, das ist doch etwas. Oder?"
Das Mädchen sprang auf und schloss sich in ihr Zimmer ein. Sie wollte niemand hören und auch nicht sehen. Ihre Elten auf keinen Fall! Verständlich.
Tja, das war ja eine üble Geschichte! Ob das ein Einzelfall war? Ich denke nicht. Wenn ich da an overblog denke, da wimmelt es seit einiger Zeit nur von Lifestyle, Beauty etc. Meist von jungen Mädchen, oft minderjährig.

Ende gut - Alles gut!

Tja, was tun? Dieser Bluff mit dem Blog sollte so schnell wie möglich beendet werden! Aber wie?  Wen ansprechen? Ich entschied mich für die Mutter. Dann fragte ich das Mädchen, ob sie einverstanden ist, wenn ich gleich anrufe. Ich ließ mir die Nummer geben.
Ich stellte mich als Schriftstellerin vor, und erzählte, dass ihre Tochter in meiner Lesung war und wir uns dort kennenlernten.
"Ja, sie hat so gedrängt, da habe ich sie hingefahren. Mir hat Ihre Lesung auch gefallen. Meine Tochter hat sich Ihr Buch zum Geburtstag gewünscht."
Dann sprach ich die Mutter auf die Geschichte mit dem Blog an. Zunächst Schweigen, dann flüsterte sie leise: "Eigentlich bin ich froh, dass das aufgeflogen ist. Ich hatte ein schlechtes Gewissen ..." Dann fuhr sie fort: "Wir lassen den Blog einschlafen!"
"Das sagen Sie am besten ihrer Tochter, sie ist nämlich bei mir." Ich gab der Tochter den Telefonknochen und zog mich diskret außer Hörweite. Ich ging ins Haus und nahm vom Stapel der Freiexemplare ein Buch.
Als ich wieder rausging, redeten Mutter und Tochter immer noch - ohne sich anzuschreien - wie schön! Als die Tochter das Gespräch beendet hatte, fragte ich sie: "Was soll ich als Widmung reinschreiben? Ich möchte dir mein Buch schenken."
"Echt?" "Klar, was soll ich schreiben?" Dann überlegten wir gemeinsam die Widmung. Mit meiner KungFu-Schrift schrieb ich die Widmung. Sie nahm stolz das signierte Buch und verstaute es in ihrem Rucksack. Dann unterhielten wir uns und sie wollte noch die Tiere sehen. Erfreut fuhr sie wieder heim ...
Hochgeladen von KattiPueppchen am 17.12.2008
Botox-Tierversuche - Gequälte Schönheit
Hochgeladen von NeinZuTierversuchen am 19.05.2008
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Dienstag, 22. Mai 2012

Der Goldene Windbeutel - Mitmachaktion von Foodwatch - Blog von Kiat Gorina


Wie jedes Jahr verleiht Foodwatch für die frechste Werbelüge den "Goldenen Windbeutel". Dieser Preis soll dann den ausgewählten Unternehmen persönlich überreicht werden. Die allerdings zieren sich und nehmen diesen Preis nicht in Empfang.
Ja, vorsorglich faxen sie Foodwatch, dass Vertreter das Firmengelände nicht betreten dürfen. So etwas aber auch! Sonst sind die Firmen doch immer so geil auf irgendwelche Preise! Nur beim Goldenen Windbeutel zieren sie sich.
Welche Produkte wurden in diesem Jahr ausgewählt - für den Goldenen Windbeutel?

  1. Becel pro.activ von Unilever: Unilever hat dieser Margarine Pflanzensterine beigemischt, die sollen den Cholesterinspiegel senken. Und es gibt - sagt der Hersteller Unilever - keine Nebenwirkungen. Auch wenn Wissenschaftler festgestellt haben, dass Pflanzensterine das Risiko für Herzkrankheiten erhöhen. Deshalb fordert Foodwatch, dass diese Margarine in Apotheken nur auf Rezept verkauft werden darf!
  2. Landlust Mirabelle & Birne von Teekanne: Da gibt es auf der Verpackung leckere Mirabellen zu sehen - allein, in diesem Getränk gibt es keine Spur davon. Vielleicht wurden die Mirabellen an der Packung vorbeigetragen?!
  3. Viva Vital Hackfleisch-Zubereitung von Netto: Diese Pampe soll 30 % weniger Fett enthalten. Das stimmt sogar - dafür enthält dieses Produkt mehr Weizen und Wasser - den Produktentwicklern ist das Kunststück gelungen, schnittfestes Wasser zu entwickeln - eben Profitol!
  4. Clausthaler Classic von Radeberger: Dieses angeblich "alkoholfreies" Bier enthält immerhin 0,45 Volumenprozent Alkohol - im Ausland wird dieses Getränk als "alkholarm" genannt! Wieso nicht in Deutschland?
  5. Instant-Früchtetees ab dem 12. Monat von HIPP: Diese angeblichen Früchtetees basieren auf Zuckergranulat - 200 Milliliter enthalten umgerechnet zweieinhalb Stück Würfelzucker. Und das für Kleinkinder ab einem Jahr! Das hätte ich von Hipp wirklich nicht erwartet!

Wer nun an der Abstimmung mitmachen will, das geht HIER
Ich habe gleich abgestimmt - wir sehen uns!
Veröffentlicht am 21.05.2012 von foodwatchTV


Übrigens, dieses Video eignet sich sehr gut zum Verteilen!

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Mittwoch, 18. April 2012

Thomas Gottschalk und die Krokodilstränen - Blog von Kiat Gorina


Über Thomas Gottschalk schrieb ich ja schon öfter - zuletzt über seine neue Sendung in der ARD. Und es war mir klar, dass diese Sendung nicht lange ausgestrahlt wird. Ganz einfach deswegen, weil keiner so richtig wusste, was ist Werbung, was ist Live-Sendung. 
Jetzt ist es amtlich: am 7. Juni gibt es Gottschalk live zum letzten Mal - dann beginnt die Sommerpause und Gottschalk kehrt nicht zurück. Ja, und seine einstigen Gönnerinnen und Gönner geben sich knallhart, verdrücken ein paar Krokodilstränen und Gottschalk? Wer war das doch gleich?
Ja, und wer ist schuld? Der Moderator? Hmm - er arbeitet nur zu "40 %" - was das auch heißen mag. Aber so richtig schuld sind die Zuseher, wieso reagieren sie jetzt so sauer und bleiben der Sendung fern? Kein Verlass auf diesen Pöbel!
Tja, wenn ich diesen Fall des Thomas Gottschalk mir so ansehe - aus schamanischer Sicht, dann sehe ich, dass Gottschalk ja vorher einen Wink mit dem Zaunpfahl abbekommen hat: Als bei der Wettsendung ein Mensch schwer verletzt wurde. 
Das ZDF reagierte richtig und stellte diese Sendung ein. Und Gottschalk hätte eigentlich merken müssen, dass sein Zenit überschritten ist. Nicht, dass er am schweren Unfall schuld ist, nein. Aber seine Zeit ist zu Ende - als Moderator.
Und warum? Tja, Gottschalk hat einmal eine ganze Gruppe von Menschen lächerlich gemacht - öffentlich! Erinnern wir uns:
Quelle: gegen-hartz.de THOMAS GOTTSCHALK VERHÖHNT HARTZ IV EMPFÄNGER
Ja, da gab es eine Wette, in der Bierdosen gestapelt wurden. Und Gottschalk sagte: "Bierdosen, das sind doch Hartz-IV-Stelzen." Damit hat Gottschalk alle Hartz IV Bezieher als Alkoholiker abgestempelt! Öffentlich! In seiner Sendung. Das haben über zehn Millionen gehört!
Und ich bin überzeugt, dass es eine Gerechtigkeit gibt, die solche Beleidungen einer ganzen Gruppe von Menschen nicht zulässt. Ich spreche hier stets von "höheren Instanzen". Für mich gibt es ein universelles Gesetz: Wer Schwache und Arme nicht unterstützt und ihnen nicht hilft, ist ein schlimmer Mensch! Aber wer diese Schwachen, Armen und Kranken noch verhöhnt, ist ein ganz besonders schlimmer Mensch!
Nun werden mir wahrscheinlich einige den Vogel zeigen, aber das stört mich nicht! Ich weiß, wovon und worüber ich schreibe. Jetzt muss Gottschalk selbst am eigenen Leib erfahren, wie es ist, einfach fallengelassen zu werden.
Nun, Gottschalk wird bestimmt kein Sozialfall werden, aber es schmerzt ihn gewiss, einfach so abserviert zu werden.
Vielleicht ist dies eine Lehre und er verkneift sich künftig eine solche Verhöhnung und Verhetzung von Armen und Schwachen! 
Es gibt ja nicht nur Gottschalk, die gegen Hartz IV Bezieher gehetzt haben und immer noch hetzen. Auch sie werden in irgendeiner Form "bestraft" werden. Für die Verhöhnten mag das ein schwacher Trost sein - aber gewiss eine gewisse Genugtuung!
Quelle: SPIEGEL ONLINE ARD setzt Gottschalk ab
Hochgeladen von blogmedien am 18.02.2011

Mittwoch, 25. Januar 2012

GLOSSE: Gottschalk Live - wieder eine Stromverschendung - Blog von Kiat Gorina

Die runde halbe Stunde vor der täglichen Tagesschau bereitete den Programmmachern Kopfzerbrechen. Warum? Weil da Werbung angesagt ist! Branchenintern heißt diese halbe Stunde auch "Todeszone"! Weil da viele Sendungen der Tod ereilt. Was also tun?

Gottschalk Thomas muss her! Der war ja sozusagen beim ZDF arbeitslos geworden - nach dem tragischen Unfall eines Wetters. Und Gottschalk kam - und siegte? Da bin ich mir nicht so sicher. Neugierig wie ich bin schaute ich mir das an. Die erste Viertelstunde ging es - aber dann.

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Montag, 28. November 2011

Die spinnen die Amerikaner ? - Blog von Kiat Gorina

Wie war das noch mit Asterix und Obelix? Was sagten sie immer wieder über die Römer? "Die spinnen, die Römer!" Und heute? Was würden sie sagen, erlebten sie heute, wie Fernsehsender der USA auf Werbung reagieren?

Ich persönlich finde diesen Werbefilm einfach blöd - aber deshalb gleich verbieten?  Ja, in den USA wurde dieser Film von den Fernsehsendern verbannt. Begründung: zu erotisch! Das ist ja wohl die blödeste Begründung, die jemandem einfallen konnte.

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Freitag, 7. Oktober 2011

GLOSSE: Die Träume eines Marc Zuckerberg! - Blog von Kiat Gorina

Wie alle Märchen beginnen, so fange auch ich an: Es war einmal ein Marc Zuckerberg, er war mal Student. Und da arbeitete er an einem Projekt mit, ja, und dann bootete er seine Mitstudenten aus und baute auf den erstellten Programmen ein soziales Netz auf. Er nannte es Facebook. Und wie es bei Spinnennetzen so üblich ist,  wuchs dieses Netz immer weiter, es wurde größer und größer, und der Marc wurde reicher und reicher, heute soll sein Facebook über 50 Milliarden US-Dollar wert sein. Und immer mehr Verbraucher schließen sich diesem Netz an.
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Mittwoch, 28. September 2011

GLOSSE: Jauch als Wahlhelfer für die Kanzlerin - Blog von Kiat Gorina

Spätestens seit letzem Sonntag wissen wir, weshalb die ARD Günther Jauch eingekauft hatte! Als Wahlhelfer für die Kanzlerin! Ach, wie hat Jauch so brave Fragen gestellt. Er hat auch nicht nachgefragt, sondern schaute auf seine Kärtchen und ging zur nächsten Frage über. Brav! Sehr brav! Der Jauch! Jetzt ist auch klar, weshalb Anne Will auf den Mittwoch verschoben wurde: Will fragt nach, aber das mag die Kanzlerin nicht. Sie will warme Luft ablassen, und der Moderator hat die vorher schon vereinbarten Fragen zu stellen! Aber keine Fragen, die vor der Sendung nicht abgesprochen wurden.

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Samstag, 27. August 2011

Roche gegen Schwarzer - Alles nur Werbung? - Blog von Kiat Gorina

Zuerst hat Alice Schwarzer gestänkert - gegen das Buch von Charlotte Roche - nachzulesen im SPIEGEL. Entweder hat Alice Schwarzer das Buch nur überflogen oder falsch gezählt. Jedenfalls behauptete sie, auf nur elf Seiten gehe es um Sex.

Die Redakteure des SPIEGELs kamen jedoch auf mindestens zwanzig Seiten Sex und zählten die diversen Praktiken auf wie Fellatio, Analsex, Dreier etc. Als ob es bei einem literarischen Werk um die Seiten mit Sex-Inhalt geht. Oder verwechselt hier jemand Literatur mit Pornographie?