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Donnerstag, 2. Mai 2013

GLOSSE: Schäubles Schimpfkanonaden und der Dreck vor der eigenen Tür - Blog von Kiat Gorina


Der Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble schimpft gerne, zum Beispiel auf die Griechen: 


Hochgeladen am 14.12.2011 von EndzeitreporterMcM

Und Schäuble glaubt auch nicht, dass auch Europa eine Rezession droht - auch nicht 2012! Und auch nicht 2013! Dabei steckt Europa seit über drei Jahren in einer Rezession - eine, die sich gewaschen hat:


Hochgeladen am 18.02.2012 von Bankokratie

Und wer hat Zypern wirklich gerettet? Wieder einmal die Sparer! Und was haben die Kanzlerin und der Finanzminister erzählt?


Veröffentlicht am 22.03.2013 von Demoband

Ja, da müssen wir uns doch fragen: Wozu leistet sich Deutschland einen Bundesfinanzminister? Eigentlich sollte er sich um die Finanzen des Bundes kümmern, zum Beispiel auch um Steuereinnahmen. Und eine der größten Steuereinnahmen ist die KfZ-Steuer. Ja, da gab es eine Föderalismus-Reform, daran war Soitzenpersonal beteiligt, wie Münterfering und Stoiber. 

Über diese Föderalismus-Reform schrieb der Stoiberfilius Dominic gar eine Doktorarbeit - an der Universität Innsbruck. Ganz koscher ging es bei dieser Doktorarbeit nicht zu. Gerüchte behaupten, die Universität Innsbruck habe den Doktortitel aberkannt. Und Sohn Dominic habe dagegen geklagt.

Aber Genaues weiß man nicht.

Aber eines ist sicher: Bei der Föderalismus-Reform wurde festgelegt: Ertrags- und Verwaltungshoheit für die KfZ-Steuer liegt seit 2009 allein beim Bund! Und nicht mehr bei den Ländern! Dafür bekommt der Bund pro Jahr über 8 Milliarden Euronen. 

Aber eines haben diese Reformer offensichtlich vergessen: den Verwaltungsaufwand! Macht nichts, da werden Planstellen geschaffen - über 1.700 neue Planstellen! Schließlich soll mit der Reform gespart werden! Aber die müssen auch besetzt werden! Womit? Mit Beamten, die bei der Bundeswehr überflüssig wurden - es gab ja auch eine Bundeswehrreform! 

Aber die wenigsten Bundeswehrbeamten wollten ins Finanzfach wechseln. Außerdem müssten sie da extra in Sachen Kfz-Steuer geschult werden! Und das kostet Zeit und Geld! Nun, wenn die ehemaligen Bundeswehrbeamten nicht wollen, da gibt es doch VIVENTO! 

VIVENTO? Noch nie gehört? Ja, diese Gesellschaft wurde ins Leben gerufen, als die Post privatisiert wurde. Da wurden viele Beamte beschäftigungslos. Aber ein Beamter muss beschäftigt werden, also wurden solche früheren Post-Beamten in VIVENTO gesteckt. Spötter erklärten die Abkürzung VIVENTO mit "Wie wenn tot!"

Und eben diese Gesellschaft soll in die Bresche springen, denn ab 2014 ist der Bund allein für die KfZ-Steuer verantwortlich! 2014? Ja, aber das ist ja schon nächstes Jahr! Stimmt! Da wird ein Heulen und Zähneklappern anbrechen!

Ja, da sollte der deutsche Bundesfinanzminister mal endlich vor der Tür seines Bundesfinanzministeriums kehren - viel Zeit hat er nicht mehr. 

Quelle: Süddeutsche.de Bund fehlt Personal zum Einzug der Kfz-Steuer

Apropos VIVENTO: Mitarbeiter dieser Gesellschaft traf ich auch mal, als es wieder Probleme mit der Freileitung zu meinem Hof gab. Und was machten diese beiden? Einer war mit einer Liste bewaffnet, der andere mit einem Akkubohrer. Und was machten sie? Bohrten sie die Leitung an? Nein, sie bohrten in jeden Masten vier kleine Löcher, und dann wurden Schilder mit Ziffern von 1 bis 7 angeschraubt. An jedem Mast ein Schildchen.

Ich wagte es dann zu fragen, wozu das gut sein soll? Antwort: Wir haben festgestellt, dass bei der Bearbeitung der Fehlerprotokolle für meine Leitung es Probleme gab, weil die Nummer des Mastes nicht eingetragen werden konnte. Also wurde VIVENTO beauftragt, für die richtige Beschilderung und Vernummerung zu sorgen!

Die Minderqualität der Leitung wurde damit nicht beseitigt! Aber die Götter waren mir gnädig: Ein Traktorfahrer "vergaß", seine hochkant gestellte Heuspinne einzufahren und riss die Freileitung herunter. Dann musste die Telekom eine Firma beauftragen, die dann eine neue Leitung legte. Aber diese Firma war nicht VIVENTO - wer weiß, was die angestellt hätte.

Und wer weiß, was nächstes Jahr auf uns zukommen wird. Sollte da wirklich VIVENTO mitmischen. Werden dann alle Kfz-Gebühren "vernagelt"?
Übernommen von Over-Blog

Montag, 20. August 2012

Des SPIEGELs Schimpfkanonade auf Pirat Johannes Ponader - Blog von Kiat Gorina


Was hat den SPIEGEL veranlasst, ein Pamphlet - meiner bescheidenen Meinung nach ist das kein Artikel - gegen den politischen Geschäftsführer der Piratenpartei zu veröffentlichen? 

Johannes Ponader ist ein Ärgernis - für die neoliberalen Anhänger - vor allem für die Agenda 2010 und ganz besonders für die Institution "Hartz IV". Denn die Gestalt des Johannes Ponader ist ein großer Störfaktor - allein seine Existenz erschüttert das Lügengebäude um Hartz IV ganz gewaltig: 


  1. Erste Lüge: Hartz-IV-Bezieher sind dumm und ungebildet. Nun ist Ponader alles andere als dumm - ja, der SPIEGEL entblödet sich nicht zu fragen, wieso ein so gescheiter Mensch wie Ponader keine Arbeit findet?!
  2. Wer arbeiten will, findet auch Arbeit: Eben nicht! Ponader ist Künstler - und wie viele Künstler war er auf Hartz IV angewiesen. Jetzt nicht mehr! Er hat Freunde, die in finanziell unterstützen, damit er sich voll auf seine Arbeit als Geschäftsführer konzentrieren kann! Was ist daran zu kritisieren?

Für diesen Staat ist es ein Armutszeugnis, dass es offensichtlich nicht möglich ist, ein politisches Ehrenamt als Vollzeittätigkeit auszuüben, es sei denn, man oder frau ist von Beruf Sohn oder Tochter von reichen Eltern. 

Und das stört ganz gewaltig die Schreiberlinge von SPIEGEL & Co. 
Vor allem, dass Ponader sich für ein bedingungsloses Grundeinkommen einsetzt - offensichtlich ein rotes Tuch für die Neoliberalen. 

Mit Ponaders öffentlichen Auszug aus dem Berliner Jobcenter ist es vielen Menschen in dieser Republik klar geworden, was für ein behördlicher Unsinn in Sachen Hartz IV aufgebaut wurde. Was für eine Monsterbehörde?! Und wofür?  

Allein schon die Einteilung der "Kunden" der Jobcenter nach dem Alphabet - ohne jegliche Rücksicht auf deren individuellen Fähigkeiten - zeigt schon, dass diese Jobcenter nur eine Aufgabe haben: Sie sollen ihre Kunden vom ersten Arbeitsmarkt fernhalten. 

Als Gegenleistung erhalten diese "Kunden" ein bisschen Grundsicherung - solange diese nicht wegsanktioniert wird. Die Hartz-IV-Bezüge sind eine "Stillhalteprämie" - so nennt es Rahel Uhlenhoff - dafür, ja dem ersten Arbeitsmarkt fernzubleiben! 

Und was machte Johannes Ponader, als er Kunde beim Jobcenter war? Er hielt sich nicht an diese ungeschriebenen Spielregeln! So wurde er zu einem Ärgernis für diese Monsterbehörde und deren Befürwortern! Ja, schlimmer noch: Johannes Ponader zeigte, dass er sich aus eigener Kraft und mit Unterstützung von Freunden sein Leben selbst in die Hand nehmen kann, ohne auf ein Jobcenter angewiesen zu sein! 

Wovor haben diese Jobcenter Angst? Dass dieses Beispiel Schule macht?


Veröffentlicht am 22.07.2012 von WochenschauTV

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