Posts mit dem Label schlecker werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label schlecker werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 6. Januar 2013

Wieder Bespitzelung bei ALDI-Filialen - Blog von Kiat Gorina


Das Neue Jahr fing für ALDI-Süd gar nicht gut an! Da berichtete der SPIEGEL in seiner gedruckten Ausgabe über ALDI-Filialen - und zwar in der Ausgabe 2/2013. Mit dem Titel "Auftrag von ganz oben" erzählte ein Detektiv, wer wann bei ALDI observiert wurde - angeblich!

Dabei hatten ALDI-Filialen gerade eine andere Art der "Bespitzelung" - diesmal von hübschen Kundinnen - überstanden.

Quelle: Spanner bei ALDI - Sexismus-Videos von Kundinnen

Früher hieß es ja "Kilroy is watching you" - die Zeiten haben sich geändert. Heute heißt es "ALDI is watching you!" - vor allem wenn die Kundin einen kurzen Rock trägt und ein tief ausgeschnittenes Top. Und in den Büros sitzen ALDI-Angestellte - mit Joysticks bewaffnet.

Immer wenn eine Frau sich in die Kühltruhe beugt, weil die fast leer ist, dann zoomt der Mann im Büro die Brüste der Frau ganz nah heran. Diese Videos werden auf CDs gebrannt und unter den ALDIanern ausgetauscht!

Dann wurde über diese Sauerei nichts mehr berichtet ... Und jetzt die neue Horrormeldung: Da wurden angeblich die eigenen Mitarbeiter observiert. Detektive sollten ermitteln, ob ein Mitarbeiter verschuldet ist, was er für Angewohnheiten hat. Deshalb wurden Mini-Kameras über die Spinde in den Umkleideräumen montiert. Und die Aufnahmen wurden ausgewertet!

Und die Detektive sollten auch herausfinden, wer mit den Kollegen in näherer Beziehung steht. Wieder eine bodenlose Frechheit vom ALDI-Management. Und wenn ein Detektiv sich weigerte, bei so einer Sauerei mitzumachen, dann wurde ihm gedroht, dass er alle Observierungsaufträge verliere ...

Diese ALDI-Manager führen sich auf wie selbsternannte Götter! Haben die denn nichts von Schlecker gelernt? Wieso blieben denn Kunden weg? Weil sich das rüde Verhalten des Anton Schlecker gegenüber seinen Mitarbeitern herumgesprochen hatte!

Diese Spanner-Aktionen im April 2012 hatten ja schon ihre Auswirkungen: so manche Kundin weigerte sich, eine ALDI-Filiale zu betreten. Grund: Wer weiß, ob da eine herangezoomte Kamera in den Ausschnitt guckt und das Filmchen dann als Wichsvorlage für einen Jungmanager dient?!

So verlor ALDI Umsätze an seinen Mitbewerber Lidl:

Quelle: WELT Aldi verliert Millionen Euro Umsatz an Lidl und Co.

Hier zeigt sich wieder, dass auch ein noch so großer Discounter von seinen Kunden und Kundinnen abhängig ist. Und haben die Kunden das Gefühl, nicht ernstgenommen zu werden, wandern sie schnell ab! Und bis abgewanderte Kunden zurückkommen, das dauert! 


Veröffentlicht von Andreas Straub am 27.10.2012


Veröffentlicht von Andreas Straub am 15.07.2012
besucherzhler

Donnerstag, 12. Juli 2012

Schlecker-Pleite reißt Mitarbeiterinnen in Existenznot - Blog von Kiat Gorina


Schlecker ist abgewickelt - zumindest sind alle Filialen geschlossen. Insgesamt verloren über 26.000 Mitarbeiter ihre Arbeitsstelle - überwiegend Frauen. Was droht diesen Frauen? Zunächst gibt es Arbeitslosengeld I. Aber nicht für lange.


Und wer dann immer noch keine Arbeitsstelle gefunden hat, wird erbarmungslos in die staatlich verordnete Armut gestoßen - auch Hartz IV genannt! Diese Frauen, die für den ehemaligen Milliardär Anton Schlecker geschuftet haben, befinden sich dann im Prekariat! Sie gehören dann zu den "Überflüssigen", zu den Menschen, die eine Stillhalteprämie erhalten, dafür dass sie dem ersten Arbeitsmarkt fernbleiben - müssen.


Und sich dann noch von den Brandstiftern dieser Nation wie Thilo S. und die Bildzeitung des Springer-Verlages als arbeitsscheu, dumm und faul beschimpfen lassen dürfen. Die dann der Willkür von "Beratern" in den Jobcentern ausgesetzt sind! Die dann Opfer einer behördlichen Maschinerie sind, die Götz Werner - der vehemente Verfechter des bedingungslosen Grundeinkommens - richtigerweise als offenen Strafvollzug bezeichnet!


Offener Strafvollzug deshalb, weil Grundrechte für Hartz-IV-Bezieher nicht gelten, so als säßen sie im Gefängnis! 


Welch ein bitterer Hohn muss das für die entlassenen Frauen sein - vor allem wenn sie den Jammer-Brief der Schlecker-Kinder Lars und Meike lesen. Wie das Handelsblatt meldete, verfügen die Kinder noch über 40 Millionen Euronen und vor der Insolvenz gab es diverse Schenkungen von Vater Anton an seine Kinder. Und da stellen sich diese Kapitalistenkinder hin und jammern. Und schieben die Schuld der Gewerkschaft zu: 


Die Gewerkschaft lehnte es ab, die Gehälter um 15 % zu senken. Diese Kapitalistenkinder können sich wohl gar nicht vorstellen, was 15 % eines Monatsgehaltes von 1.000 Euro bedeuten! Das sind 150 Euro! Für jemand, der immer noch Millionen auf der Kante hat, sind 150 Euro lächerlin - nicht jedoch für eine frühere Schlecker-Mitarbeiterin.


Quelle: n-tv Schlecker-Kinder sind nicht pleite


Und den Gipfel schoss - wieder einmal die Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen ab: Sie versprach, dass die ehemaligen Schlecker-Frauen als Erzieherinnen arbeiten könnten. Aber da gibt es viele Regeln und Paragraphen bei den Arbeitsagenturen, die dafür sorgen, dass der erste Arbeitsmarkt geschlossen bleibt. Was bleibt dann? Hartz IV! Und von der Leyen schweigt!
Veröffentlicht am 05.07.2012 von zursachebw

besucherzähler

Dienstag, 5. Juni 2012

Wie das Kapital mit Frauen umspringt - Schlecker-Aus - Blog von Kiat Gorina


Die Katastrophe für die Schlecker-Frauen wurde zweigeteilt. Bei der ersten Entlassungswelle verloren 11.000 Frauen ihre Arbeitstelle bei Schlecker. Das war vor nur zwei Monaten.
Und wieviel von denen haben neue Arbeit gefunden? Gerade mal 1.000 Frauen. Und jetzt kommt die endgültige Keule: 13.200 - meistens Frauen - verlieren ihre Arbeit - Schlecker wird zerschlagen.
Darunter sind viele Ältere, die kaum noch Aussicht auf eine neue Arbeitstelle haben. Vielleicht einen Minijob - aber damit können weder Miete noch das tägliche Essen bezahlt werden.
Und ist dieses Schicksal von über 24.000 Frauen ein Thema? Nein. Es sind ja nur Frauen. Das Kapital streitet sich um die Filetstücke des ehemaligen Imperium des Anton Schlecker - da sind die Frauen nur Kostenfaktoren, also weg mit ihnen, sie werden auf die Straße gesetzt.
Frauen, die oft schlecht bezahlt waren, die gedemütigt wurden, die schon lange gemerkt haben, dass mit Schlecker etwas nicht stimmt:
Da wurden keine Weihnachtsartikel mehr angeboten, Lieferungen waren immer öfters unvollständig, es fehlte an Waren, die Lücken in den Regalen wurden immer länger. Aber diese Frauen waren gezwungen, weiterhin für Schlecker zu arbeiten. 
Wer würde sie denn sonst nehmen? Jetzt müssen sie mit ansehen, dass die letzten Waren verramscht werden, und dann steht das endgültige Aus fest: Ende Juni werden alle Schlecker-Filialen geschlossen! Die Frauen werden arbeitslos!

Heinrich Alt - Schwadronierer vom Dienst

Da schwadroniert ein Heinrich Alt als Mitglied des Vorstandes der Bundesarbeitsagentur, dass er gute Jobchancen sehe. Ja, er schwadroniert von der hohen Dynamik im Einzelhandel - lauter Wortblasen - aber keine Arbeitsstellen. Ja, die Bundesarbeitsagentur spreche mit großen Firmen wie Lidl, McDonald, Amazon. Da könnten sich die ehemaligen Schlecker-Frauen bewerben.
Weiß Alt überhaupt, was diese Schließungen aller Schlecker-Filialen bedeutet? In der Provinz? Auf dem Land? In kleinen Städten? Nicht nur für die ehemaligen Schlecker-Frauen! Sondern auch für die Kunden! Gerade in den kleinen Städten, ohne Infrastrukur. Gerade für ältere Menschen, wo sollen sie einkaufen. 
Die Wege zur nächsten Einkaufsstelle sind weit. Wer wie hier in Bayern auf dem Land auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen ist, ist aufgeschmissen! Ganz einfach, weil die Verantwortlichen sich darum nicht gekümmert haben.

Es gibt keinen Sozialsstaat mehr

Und was bleibt diesen Frauen? Hilft der Sozialstaat? Nein, es gibt keinen Sozialstaat mehr!
Veröffentlicht am 05.06.2012 von DresdnerSozialwacht


Wird sich dieser Arbeitslosentsunami auf die Arbeitslosenstatistik auswirken? Wohl kaum, das wird wegretuschiert! Das wird weggetrickst! Und die Betroffenen werden zu den "Überflüssigen" erklärt - es sind ja nur Frauen!
Dann werden diese Menschen für dumm und arbeitsunwillig erklärt und werden zu Opfern einer medialen Hetze. Frauen, die jahrelang für einen Anton Schlecker gearbeitet haben, die auch zum immer noch vorhandenem Reichtum seiner Kinder beigetragen haben, ja, diese Frauen werden zu menschlichem Abfall abklassifiziert!

Schlecker-Frauen - die Überflüssigen

Schlecker-Frauen, ihr seid wertlos geworden für die Kapitalisten, ihr werdet kaum noch gebraucht. Vielleicht noch nächstes Jahr für die Bundestagswahl - ja, eure Stimme wird noch genommen - aber sonst - ihr seid überflüssig geworden!


besucherzähler

Sonntag, 29. April 2012

Spanner bei ALDI - Sexismus-Videos von Kundinnen - Blog von Kiat Gorina


Früher hieß es ja "Kilroy is watching you" - die Zeiten haben sich geändert. Heute heißt es "ALDI is watching you!" - vor allem wenn die Kundin einen kurzen Rock trägt und ein tief ausgeschnittenes Top. Und in den Büros sitzen ALDI-Angestellte - mit Joysticks bewaffnet.
Immer wenn eine Frau sich in die Kühltruhe beugt, weil die fast leer ist, dann zoomt der Mann im Büro die Brüste der Frau ganz nah heran. Diese Videos werden auf CDs gebannt und unter den ALDIanern ausgetauscht!
Quelle: orf.at Wirbel um sexistische Videos von Aldi-Kundinnen
Ich finde es sehr schockierend! Und es wundert mich nicht, meist sind ja die Filialleiterchen Jüngelchen - vermutlich ganz frisch von der Uni oder so. Und sie stecken so sehr im Stress, dass sie kaum Zeit haben, ihren sexuellen Stau abzureagieren. Also kommt es zu solchem perversen Verhalten. 
Und die attraktiven Kundinnen werden gefilmt und dienen den ALDI-Managern als Wichs-Vorlage! 
Und die Stellungnahme des Discounters finde ich ja so etwas von bescheiden. Nicht einmal eine Entschuldigung waren die Kundinnen der ALDI-Zentrale wert. Hier zeigt sich wieder einmal, wie sehr diese Managertypen ihre Kundinnen regelrecht verachten müssen. 
Da fällt mir Schlecker ein, da hat ja ein Konzernsprecher allen Schlecker-Kunden gleich unteres Bildungsniveau attesstiert:
Heraus kam der Slogan "For You. Vor Ort" - allzu ziemlich dämlich - aber ich wurde ja nicht gefragt. Diese vier Worte brachten natürlich viele Menschen auf die Palme, es hagelte Kritik - von wegen Denglisch! Diese Kritik wiederum brachte einen Sprecher des Konzerns auf die Palme und er teilte der Pesse mit: "Das Motto soll durchschnittliche Schleckerkunden ansprechen, die niederen bis mittleren Bildungsniveaus zuzuordnen sind."
Quelle: GLOSSE Wie vergraule ich Kunden - am Beispiel Schlecker
Hochgeladen von geigin2oo1 am 06.01.2011

besucherzähler

Dienstag, 1. November 2011

GLOSSE: Ratgeber: Wie vergraule ich Kunden - am Beispiel Schlecker - Blog von Kiat Gorina

Der alte Anton Schlecker beherrschte eine besondere Kunst - die Kunst in nur jedes Fettnäpfchen zu steigen, wenn es um sein Personal in seinen Drogeriemärkten ging. Beim Wort "Betriebsrat" sah er gleich rot und er diskutierte nicht, sondern griff zu Verbalinjurien.  Heraus kam der Slogan "For You. Vor Ort" - allzu ziemlich dämlich - aber ich wurde ja nicht gefragt. Diese vier Worte brachten natürlich viele Menschen auf die Palme, es hagelte Kritik - von wegen Denglisch! Diese Kritik wiederum brachte einen Sprecher des Konzerns auf die Palme und er teilte der Pesse mit: "Das Motto soll durchschnittliche Schleckerkunden ansprechen, die niederen bis mittleren Bildungsniveaus zuzuordnen sind."
WEITER ...

Samstag, 18. Juni 2011

Schlecker schließt Filialen und dm? - Blog von Kiat Gorina

Schlecker geht es wirtschaftlich nicht gut. Seit drei Jahren in Folge schreibt Schlecker Verluste!Wieso eigentlich? Wie konnte es soweit kommen? Nun, Schlecker hat ein schlechtes Image. Der schlecker Anton führte sich auf wie sturer Büffel. Seinen Mitarbeitern gegenüber.

Das sprach sich rum - und gleich hat Schlecker einen schlechten Ruf weg. Jetzt sind Schleckers Kinder am Zug - sie haben die Misere erkannt. Nur reicht das? Der letzte Versuch des alten Schlecker, mit noch mehr Einsparungen aus der Verlustzone zu kommen, schlug fehl. Da wurden Filialen pro forma auf eine andere "Firma" übertragen, die alten Mitarbeiter gekündigt und ihnen gleichzeitig angeboten, im alten Laden weiterzuarbeiten - allerdings zu einem Drittel des früheren Lohnes - als Leiharbeiter.

Dienstag, 8. Februar 2011

Schleckerkinder: Wie weit fällt der Apfel vom Stamm? - Blog von Kiat Gorina

Da ging es durch den Blätterwald: Anton Schlecker hört auf, seine Kinder Lars (39) und Meike (37) übernehmen die Geschäfte. Da bekommen die Filialen ein neues Aussehen verpasst. WEITER