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Montag, 14. Juli 2014

GLOSSE: Der Spionen-Tsunami überrollt Krautland


Das war richtig gemein von ein paar Journalisten. Da war doch allgemeine Fußballhysterie angesagt, aber nein, da berichteten einige Medien über zwei Spione - einen beim BND und einen im Verteidigungsministerium der Krauts! Die Ministerin für die Verteidigung der Krauts war sauer, sie kündigte den Freunden jenseits des Atlantiks die Freundschaft - oder drohte damit. 

Da musste die Regierung der Krauts reagieren. Sie reagierte. Dem Oberspion der angeblichen Freunde wurde nahegelegt, das Krautland zu verlassen. Die angeblichen Freunde der Krauts waren verärgert! Grund: Was bilden sich diese Krauts eigentlich ein? Nach 70 Jahren faktischer Besatzung sollten sie doch wissen, dass sie nur eine besetzte Kolonie sind. 

Und die Kolonialherren sind halt so gnädig und lassen die Krauts einige demokratisch scheinende Rituale abspulen. Und dafür müssen die Krauts richtig buckeln und löhnen. Auch 70 Jahre nach dem verlorenen Krieg. Den die Krauts verloren haben! 

Und im übrigen kennen die Spione der angeblichen Freunde der Krauts den angeblichen enttarnten Spion gar nicht: Keine "nachrichtendienstliche" Verbindung! 

Und außerdem, die Freunde der Krauts haben angekündigt, ihre Spione nach Polen und Tschechien zu verlegen. Sie "operieren" dann von dort aus gegen die Krauts. 

Und wenn den Krauts etwa einfallen sollte, die Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen platzen zu lassen, dann drohen die Freunde der Krauts den aufmüpfigen Krauts. Mit ganz schlimmen Sachen. So schlimm, dass über die Kanzlerin der Krauts durchsickerte, sie will nicht mehr die Kanzlerin geben, sondern plane etwas anderes.  Einige verkündeten gar, sie werde freiwillig zurücktreten. 

Quelle: HUFFINGTON POST Angela Merkel: Vertraute der Kanzlerin rechnen mit freiwilligem Rücktritt: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) erwägt offenbar, freiwillig aus ihrem Amt auszuscheiden und auf eine weitere Amtszeit zu verzichten. Sie will nicht auf eine Wahlschlappe oder einen parteiinternen Sturz warten.

Dann muss es ja schlimm um die Zukunft des Krautlandes bestellt sein. Und dann platze die Bombe: In vielen Ministerien tummeln sich die Spione der angeblichen Freunde der Krauts:

  • im Entwicklungsministerium: Das ist klar, die Oberspione arbeiten auch für Monsanto. Und wenn die Freunde der Krauts armen Ländern helfen, dann bekommen sie Monsanto-Saatgut. Damit sie so richtig abhängig werden. 
  • im Wirtschaftsministerium: auch klar. Die Freunde der Krauts resp General Electric waren nicht begeistert, als die Kanzlerin der Krauts Atommeiler stilllegen ließ! Leute, das macht doch einen schlechten Eindruck! Nehmt euch die Japaner zum Vorbild! Denen sind gleich sechs Atommeiler um die Ohren geflogen, aber trotzdem halten sie an der Atomenergie fest! Brav!
  • im Verteidigungsministerium: sonnenklar! Die Oberspione müssen doch wissen, wann die Krauts endlich Drohnen einsetzen. Aber sie dürfen keine Drohnen selbst bauen. Das muss verhindert werden. Schließlich wollen die Rüstungsfirmen der Krautfreunde auch leben.
  • im Innenministerium: Ist doch logisch! Die Oberspione müssen wissen, wann die Krauts endlich mit dem Bau von Lagern für Aufständische beginnen. Das Land der Oberspione hat für solche Lager reiflich Erfahrung gesammelt. Denken wir nur an Guantanamo und an FEMA! Solche logistische Erfahrungen können abgerufen werden - natürlich käuflich!

Und so singen sie das Kinderlied Zehn kleine Negerlein - allerdings rückwärts. Beim Kinderlied Zehn kleine Negerlein - die Oberspione singen Ten Littel Injuns - verschwindet ein Negerlein nach dem andern. Bei der neuen Variante dagegen werden die Spione immer mehr!


Zehn kleine Spionelein besuchten den BND in Delf
da fanden sie ein Brüderlein, da waren sie dann elf.


Elf kleine Spionelein liefen zur Dressurreiterin in ihrem Waffengewölf
der Waffenmeister war ihr geistig Verwandter, da waren sie gleich zwölf ...

Die anderen Verse darf ich nicht verraten - die Oberspione sind hinter mir her.

Wer glaubt, ich hätte mir das alles ausgedacht, irrt:

Quelle: HUFFINGTON POST Spionage-Affäre mit CIA und BND: Dutzende Spitzel in deutschen Ministerien


Veröffentlicht am 30.05.2012 von ARD

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Sonntag, 13. Juli 2014

Fußballland Brasilien - Für rausgeworfenes Geld unerträglich gedemütigt!


Fünfmal gewann Brasilien den Weltmeistertitel! Doch diesmal zu Hause nur den vierten Platz! Wenn es nur das wäre! Die deutsche Mannschaft hat die Brasilianer regelrecht gedemütigt! Sieben Tore geschossen, die Gastgeber nur eines. Wer hätte das erwartet? In Deutschland machten einige Kaufleute ihren Kunden unüberlegte Rabattangebote, abhängig von der Zahl der Tore. 

Wie haben sich die Deutschen in Brasilien aufgeführt? Wieso mussten sie gleich so viele Tore schießen? Und dann die Holländer! Sie schossen drei Tore. Und die Gastgeber hatten nicht einmal ein Anstandstor! Wen wundert es, wenn Brasilien nicht nur trauert, sondern wenn immer mehr die Wut steigt! 

Quelle: DER TAGESSPIEGEL "Die größte Demütigung der Fußballgeschichte": Schande im Land des Fußballs. Der größte WM-Gewinner hat sich gekrümmt. Er wurde zu Hause gedemütigt. Und das mit erlesener Grausamkeit. Der Schmerz von 1950 wiederholt sich 2014. Die Wunde ist offen und es wird dauern, bis sie verheilt ist. Deutschland hat Brasilien gedemütigt

Wie wird sich das auf die deutschen Touristen auswirken? Da wurde einem Reporter der Welt das Handy geklaut, fühlen sich jetzt die Kleinkriminellen nicht bestätgit? 

Hier zeigt sich, dass dieser organisierte Fußball im Kern "Krieg" bedeutet! Mit den damit verbundenen Konsequenzen. Für die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Brasilien und Deutschland wird sich diese WM negativ auswirken. 

Und welche Opfer hat Brasilien für diese WM gebracht? Denken wir an die vielen Armen, die "zwangsumgesiedelt" wurden. Das ist die Untertreibung des Jahrhunderts! In Wirklichkeit wurden sie aus den Armenvierteln verjagt. Wenn sie nicht flüchteten, wurde sie erschossen! Diese Scharen von Armen wurden obdachlos! Für eine WM, an der sie nie teilnehmen konnten. 

Ja, nicht einmal die Straßenhändler durften bei dieser WM etwas verdienen. Die FIFA hatte etwas dagegen.  Überhaupt die FIFA! Sie wurde zum Hasssymbol - allen voran der Blatter Sepp. 

Was hat diese WM Brasilien hinterlasen? Protzbauten, die gar nicht genutzt werden. Wie das überdimensionale Stadion in Manaus, da gibt es nicht einmal einen Fußballverein! Aber das Stadion musste gebaut werden - mitten im Dschungel! Bald wird es dem Verfall preisgegeben werden. 

Bleiben wird das brutale Zwei-Klassen-System in den Krankenhäusern: Wer Geld hat, erhält ein Bett. Wer kein Geld hat, wird auf dem Fußboden behandelt - wenn überhaupt! 

Wahnsinn! Wie bei Film Fitzcarraldo! Eine Oper im Dschungel! Sepp Blatter! Ein Stadion im Dschungel! Der eine Wahnsinn war nur Film, der andere leider real - er kostete auch Menschenleben! 


Veröffentlicht am 24.08.2012 von thatmoviefan

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Mittwoch, 9. Juli 2014

GLOSSE: Wie die USA mit einer immer noch besetzten Kolonie umspringen ...


Es gab einmal einen großen zerstörerischen Krieg. Das Krautland verlor diesen Krieg. Und die Siegermächte legten fest, dass die besiegten Krauts 150 Jahre lang besetzt werden. Aber das sollte nie öffentlich werden. Die Kanzler der Krauts mussten vor Amtsantritt immer "Unterwerfungsbriefe" an die Siegermächte unterschreiben. Auch das sollte ein Geheimnis bleiben. 

Bis die Krauts den Willy B. zum Kanzler wählten. Willy B. war empört, dass er sich schriftlich unterwerfen sollte. Aber dann unterschrieb er doch. Die Kolonialherren jenseits des Atlantiks hatten ihn eingeschüchtert! Willy B. wollte auch über diesen Vorfall nicht mehr reden. Er schwieg sich aus.  

Dann wählten die Krauts eine Frau zur Kanzlerin. Die war den Kolonialherren jenseits des Atlantiks gleich verdächtig! Also rief der amerikanische Präsident seine Spione zusammen und befahl ihnen: Ich will alles wissen über diese Frau! 

Das herauszufinden war nicht schwer. Grund: Die Kanzlerin der Krauts telefoniert sehr gern. Auch mit ihrem Handy. Da lag es auf der Hand, dass die Spione das Kanzlerin-Handy abhörten. 

Aber dann begann eine Pechsträhne für die Spione. Sie hatten einen klugen Kopf in ihren Reihen - den Edward S. Diesen Kopf plagte sein Gewissen. Eines Tages konnte er es nicht mehr aushalten, er schmiss seine Arbeit hin und erzählte der Öffentlichkeit, was die Spione alles ausspionierten. Und wie! Auch das Handy der Kanzlerin der Krauts! 

Da war die Empörung groß. Aber nicht so groß! Schließlich war es ja nur das Handy. Da erführen die Spione doch nicht viel. Vielleicht ein Rezept für eine Kartoffelsuppe ... 

Der kleine Sturm der Entrüstung legte sich bald wieder. Aber dann versammelten sich einige Politiker der Krauts zu einem Untersuchungsausschuss. Das war den Kolonialherren zuviel! Diese Krauts haben doch den Krieg verloren, sie müssen buckeln. Aber sie dürfen nichts untersuchen. Schon gar nicht die Oberspione der Kolonialherren. 

Die Krauts haben deshalb auch keinen Friedensvertrag bekommen. In 150 Jahren vielleicht. Aber bis dahin ist es noch lang hin. Und damit die Krauts auf keine dummen Gedanken kommen, sind immer noch Soldaten der Kolonialherren im Krautlande stationiert. Das war schon immer so. Die Kolonialherren müssen schließlich aufpassen, dass die Kolonisten keine Dummheiten machen. 

Das mit dem Untersuchungsausschuss war den Spionen zuviel. Sie drehten deshalb einen Spion der Krauts um, versprachen ihm Geld, wenn er geheime Dokumente für diesen Ausschuss kopiert. 

Schließlich wollten die amerikanischen Oberspione herausfinden, was die unterdrückten Krauts etwa herausgefunden haben. Ist doch logisch! 

Da regten sich die Mitglieder der Krauts heftig auf. Jeder von ihnen hätte ja ausspioniert werden können. Und wer hat das schon gerne. Manche Krauts reagierten wie kleine Kinder und drohten den Kolonialherren: Wenn ihr uns spioniert, dann spionieren wie euch auch aus! Darüber lachten die Spione der Besatzer nur. 

Aber die Verteidigungsministerin der Krauts, eine Dressurreiterin, Ursula van L., machte ihrem Ärger richtig Luft und kritisierte die Besatzer öffentlich! 

Die Kanzlerin war gerade verhindert. Sie besuchte die Chinesen. Beinahe wäre sie nicht in China, sondern in der Türkei gelandet. Grund: Ihr Team hatte die chinesische Fahne mit der türkischen verwechselt. 

Und sie hielt in China Vorträge und riet den Studenten: Seid kritisch! Auf deutsch: Lasst euch nicht alles gefallen! Die Chinesen waren höflich und dachten bei sich: Und selbst?!

Und wie wird das alles ausgehen? Wird die Kanzlerin endlich bei ihrem Freund Barack fordern: 70 Jahre sind genug! Jetzt machen wir einen richtigen Friedensvertrag! Wir, die Krauts, wollen nicht mehr von euch besetzt sein! Wir wollen endlich wieder souverän werden!

Was wird passieren? Das was nach der Handyaffäre passierte: Die Kanzlerin fliegt zu ihrem Freund Barack, trinkt Kaffee mit ihm und bedankt sich dann artig bei ihm -  vor Journalisten. Wofür? Ja, das muss ein Staatsgeheimnis bleiben: 


Veröffentlicht am 08.05.2014 von Dennis und Jesko

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Dienstag, 10. Juni 2014

GLOSSE: Der Sparstrumpf für Stuttgart 21 hat ein Riesenloch ... Bald ist er leer!


Die Zeit der Sparstrümpfe kommt wieder! Jetzt, nachdem die EZB den Strafzins eingeführt hat, wer will da noch zusehen, wie sein Erspartes immer weniger wird. So dachte auch die Bahn bei Stuttgart 21 - ganze zwei Milliarden Euronen wurden in einen Sparstrumpf gesteckt. Aber daran hatten sie nicht gedacht: dieser Spastrumpf hat ein riesiges Loch. Da rieseln die Euronen nur so heraus. Ein Viertel der zwei Milliarden sind bereits herausgerieselt. Das Handelsblatt beichtete: 

Quelle: Handelsblatt Finanzreserven von Stuttgart 21 schrumpfen: Zwei Milliarden Euro wurden als Risikopuffer für das Projekt Stuttgart 21 eingeplant. Nach einem Jahr ist bereits ein Viertel verbraucht. Schrumpft die Reserve weiter im bisherigen Tempo, braucht die Bahn mehr Geld.

Und wenn der Sparstrumpf leer ist, dann geht die Bahn sammeln - bei der Stadt Stuttgart, bei den Kommunen, beim Land und beim Bund. Die Kanzlerin jedoch hat bereits gesagt: "Wir geben nichts!"

Und wie sieht es mit dem Baufortschritt aus? Die Bahn behauptet: "Alles bestens im Plan!" Nur die Parkschützer sehen das anders: Sie machen eine Rechnung auf: 

Knapp 62 Kilometer Tunnels sind zu bohren. Und nach vier Jahren Bautätigkeit sind bereits 400 Meter Tunnel gebohrt! 

Quelle: Kontext Wochenzeitung Geühlt oder Gebohrt?

Ja, wenn die Bahn in diesem Tempo weitermacht, dann braucht sie noch viele Sparstrümpfe!


Veröffentlicht am 26.05.2014 von Walter Steiger

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Dienstag, 1. April 2014

Mindestlohn für alle! Jetzt! - Würde kennt keine Ausnahmen!

Erinnern wir uns noch, als das Trio Infernale durch die SPD-Ortsvereine zog und Werbung für den Koalitionsvertrag machte. Ein Argument für die große Koalition war der Mindestlohn. Also ein Lohn, den alle Arbeitnehmer mindestens erhalten. Sollte man meinen. Aber dann kamen Extrawünsche. Vor allem Forderungen nach Ausnahmen. Und die Arbeitsministerin Andrea Nahles fiel um. 

So beim Thema Langzeitarbeitslose. Wer ist ein Langzeitarbeitsloser? Jeder, der über ein Jahr ohne Arbeit ist. Und wenn er doch eine Arbeit bekommt, dann soll er sechs Monate keinen Anspruch auf den Mindestlohn haben. Das heißt, er soll für weniger als 8,50 Euronen die Stunde arbeiten! 

Wieso eigentlich? Ist ein Langzeitarbeitsloser ein schlechterer Mensch? Muss er dafür bestraft werden, weil er ein Jahr und mehr keine Arbeit gefunden hat?  

Diese Reglung wird den Langzeitarbeitslosen nicht helfen. Sie wird dazu führen, dass sich solche Menschen zu früh gefreut haben: Nach sechs Monaten werden sie wieder entlassen. Grund: Da hätten sie nämlich Anspruch auf den Mindestlohn! Fazit: 


Mindestlohn = Mogelpackung!

Und was ist mit den Jugendlichen? Von wegen Mindestlohn für alle! Wer unter 18 Jahre ist, bekommt auch keinen Mindestlohn! Sind die Jugendlichen auch schlechtere Menschen? Oder faulere? Oder was? Fazit:


Mindestlohn = Mogelpackung!

Und dann die Praktikanten! Viele Studierende müssen Praktikas absolvieren. Auch da gibt es eine Lücke, um den Praktikanten einen Mindestlohn nicht zahlen zu müssen. Erst wenn das Praktikum länger als vier Wochen dauert, dann muss ein Mindestlohn gezahlt werden. Die anderen Praktikanten schauen ins Ofenloch. Folge: Künftig wird es nur noch vier Wochen lange Praktikas geben! Fazit:


Mindestlohn = Mogelpackung!

Dabei ist noch nicht die Fahnenstange der Ausnahmen erreicht: Manche Lobbyverbände fordern, dass für alle Arbeitnehmer unter 25 Jahren kein Mindestlohn gilt! 

Kurzum, dieser Mindeslohn ist eine gewaltige Mogelpackung! Viele andere EU-Länder haben schon lange einen Mindestlohn und die Wirtschaft funktioniert bei denen immer noch! Mindestlohn macht nur dann Sinn, wenn der Mindestlohn für alle gilt! 

Die Gewerkschaften liegen völlig richtig, wenn sie fordern: 


Mindestlohn für alle, jetzt! Würde kennt keine Ausnahmen!


Veröffentlicht am 01.04.2014 von Claudia Falk


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Sonntag, 23. März 2014

Ansbacher Behörden - zum Kopfschütteln!

Ein Juwelierladen in Fürth wurde von zwei Männern überfallen. Der Überfall  wurde von einer Überwachungskamera aufgenommen. Darauf ist zu sehen, wie die beiden Verkäuferinnen bedroht werden, wie die Täter Uhren mitnehmen. Was macht der Juwelier? Er veröffentlichte das Video mit den Tätern  in Facebook. 

Natürlich wurde sofort die Polizei verständigt, die Täter konnten nicht gefasst werden - bis heute. Ein Angestellter verfolgte die Täter - bis zum Stadtpark - dann verliefen sich die Spuren. Die Polizei setzte sogar einen Hubschrauber ein - ohne Erfolg. Bitter für den Juwelier. Seit dem Überfall hält sich ein Wachmann im Geschäft auf. 

Und der Juwelier bekommt einen Behördenbrief - aus Ansbach. Da befindet sich das Bayerische Landesamt für Datenschutzsicherheit. Dieses Landesamt hat nichts anderes zu tun, als den Juwelier zu rügen. Grund: Er dürfe das Tätervideo nicht veröffentlichen! 

Ja, wieso nicht? Weil auch Täter ein Recht auf informelle Selbstbestimmung hätten! Wiklich! Ja, wenn der Juwelier die Täter vor der Veröffentlichung gefragt hätte, ob sie mit der Veröffentlichung einverstanden seien, ja, dann hätte er das Video veröffentlichen dürfen! 

Da frage ich mich, in welchem Staat leben wir denn? Was hier abläuft, ist Absurdistan hoch drei! Da gewinne ich doch den Eindruck: Wollen die Behörden gar nicht, dass die Täter gefasst werden? Was läuft hier eigentlich ab? 

Nur die Polizei dürfe Tätervideos veröffentlichen! Vorher muss ein Richter dazu befragt werden ... 

Mir will das nicht in den Kopf! Da begehen Verbrecher eine schwere Straftat - Raubüberfall ist eine schwere Straftat - und das Video darf nicht veröffentlicht werden - weil die Zustimmung der Täter fehlt! 

Der arme Juwelier musste wirklich sein Video in Facebook wieder löschen! 


Veröffentlicht am 17.03.2014 von VVFrankenfernsehen·

Da frage ich mich, welche Gesetze haben wir in diesem Staat? Da tummeln sich in den Parlamenten und Ministerien fast nur Juristen - und was kommt heraus? Nichts als Lachnummern! Und dafür sollen wir weiterhin Steuern bezahlen? 

Übernommen von OverBlog

Montag, 17. März 2014

GLOSSE: Bayern hat gewählt: Selbstdemontage der CSU - Hilfe! Die Nerds kommen!

Gestern wurde in Bayern gewählt. Für mich war ein Trend zu sehen - der Trend der CSU sich selbst zu demontieren. Dazu drei Beispiele: Kollnburg, Ansbach und Windsbach. Diese Auswahl ist gewiss nicht repräsentativ, aber sie zeigt parallele Trends auf, die der CSU nicht gefallen werden.


Kollnburg

Da wurde die bisherige Bürgermeisterin Josefa Schmid wiedergewählt. Einst war sie Mitglied der CSU, dann wurde sie von schwarzen Männern hinausgebissen, sie wechselte zur FDP, und erreichte die absolute Mehrheit! Über Josefa Schmid schrieb ich schon öfters, beispielsweise

Quelle: Wie Politiker ihre politischen Konkurrentinnen diffamieren wollen - mit angeblichen Sex-Fotos!

Gerade bei Josefa Schmid zeigte sich, mit welch harten Bandagen die Männer der CSU die beliebte Josefa Schmid unterdrücken wollten. Bislang gelang es ihnen nicht - ja sie schadeten sich selbst. Und der CSU. 


Ansbach

Auch hier gab es bei der CSU eine Frau, die die nächste Oberbürgermeisterin werden wollte. Aber die Männer in der CSU wollten keine Frau an der Spitze. Sie beharrten auf einen Mann. Was blieb der armen Frau übrig? Sie wechselte zu den FREIEN. Und kandidierte für die FREIEN! Und der CSU fehlten Stimmen. So ein Zwist ist immer schlecht! 

Ich kann die Ansbacher gut verstehen, wenn sie den CSU-Kandidaten mehrheitlich nicht wollen. Er schaut aus wie ein Nerd und ist im Berufsleben der Chef des Oberinspektors, der mir das Leben schwer machen will: 

Quelle: Und täglich wiehert der Amtsschimmel ...

Und noch ein Nerd brachte seiner CSU eine herbe Niederlage ein:


Windsbach

Da ist ja der Windsbacher Knabenchor zu Hause. Die Lebensgefährtin des derzeitigen Bundespräsidenten ist ja Schirmherrin dieses Chors. Vor fünf Jahren stellte die CSU eine Frau auf, sie fuhr ein respektables Ergebnis ein. Leider reichte es nicht, der bisherige Bürgermeister wurde wiedergewählt. 

Diese Frau rechnete sich gute Chancen für 2014 aus - zu Recht! Aber sie hatte nicht die Rechnung mit einem anderen Nerd in der CSU gemacht. Der bootete die Frau aus und spielte sich zum Kandidaten auf. Und verlor haushoch gegen den Kandidaten der SPD.  Die Frau wechselte auch zu den FREIEN und fuhr respektable 16 Prozent ein!  Kaum weniger als der Nerd. 

Und wieder zeigt sich: Wären die CSU-Männer über ihren Schatten gesprungen und hätten die Frau kandidieren lassen, wer weiß, vielleicht gäbe es eine Frau von der CSU als Bürgermeisterin. So jedoch hat der CSU-Nerd verloren und die FREIEN sind eine starke Opposition! 

Da half es auch nicht, dass die Wahlplakate der SPD und der FREIEN dem Vandalismus zum Opfer fielen: 

Quelle: GLOSSE: Soviel Demokratie muss sein - auch in Sauernheim!

Fazit: Wenn die CSU so weitermacht und immer mehr Nerds als Kandidaten aufstellt, dann ist der Seehofersche Traum vom schwärzesten Land Bayern des Abendlandes bald ausgeträumt! In Ansbach treibt ja derzeit auch ein CSU-Nerd sein Unwesen: Der Landrat. 

Dieser Nerd adaptierte die Technik der alten Römer - die Ermüdungsrede. Auch Filibusterei genannt. Da werden Sitzungen anberaumt - mit einer angekündigten Sitzungsdauer von 2,5 Stunden. Daraus werden dann auch mal 7,5 Stunden! Die Oberbürgermeisterin und andere protestierten gegen solche Mammutsitzungen. Zu Recht! Wer kann schon so lange sich konzentrieren? 

Und worum geht es? Wieder einmal um das Schicksal der Kliniken im Landkreis. Deren finanzielle Situation ist ziemlich prekär! Also müssen die dafür verantwortlichen Schwarzen diese missliche Situation schönreden - und das dauert ...

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Samstag, 22. Februar 2014

Zwangsgeld oder ein Pfund Zucker ins Klo ...

Es gibt in Hessen eine evangelische Gemeinde, sie hat auch einen Kindergarten. Und da gibt es einen evangelischen Pfarrer. Der nimmt es sehr genau! Ja, womit? Mit den Faschingskostümen der Kinder! Ihm ist es ein Greuel, wenn Kinder sich als Zauberer oder Hexen verkleiden. 

Quelle: n-tv Zauberer und Hexen "für Gott ein Gräuel" - Pfarrer zensiert Kinderkostüme:  Als Tiere oder Bauarbeiter verkleidet dürfen die Kleinen aber kommen. 

Und warum das alles. Weil in der Bibel der Christen vor Zauberen und Hexen gewarnt wird. Die seien auch dem Gott der Christen ein Greuel - also auch dem Pfarrer. Die armen Kinder, die in Bauarbeiterkostüme gesteckt werden. So etwas von langwilig! 

Aber der Pfarrer denkt ja weiter - in die Zukunft. Schon früh sollen die Kleinen lernen, dass sie arbeiten müssen. Um die Kirchensteuer und das Kirchgeld zu bezahlen. Und Menschen, die als Zauberer und Hexen tätig sind, die sind meist keine Mitglieder der Kirche, zahlen deshalb auch keine Kirchensteuer. Und das ist dem Herrn Pfarrer auch ein Greuel. 

Gern hätte ich diesen Pfarrer gefragt, was er von der Bitte des Vaterunser hält: "Unser täglich Brot gib uns heute!" Daran hat er bestimmt nichts auszusetzen. Was aber ist, wenn er erfährt, dass es im christlichen Bayern einen Landkreis gibt, da muss eine Schriftstellerin Zwangsgeld zahlen, weil sie sich weigert, täglich ein Pfund Zucker ins Klo zu kipppen und mit mindestens 400 Liter Trinkwasser nachzuspülen! 

Ich bin nicht besoffen, das ist kein Witz! Das ist dem Oberinspektor in diesem Landratsamt voller Ernst. Und auch der Herr Landrat stellte fest, dass sein Mitarbeiter völlig korrekt arbeitet. 

Wie kam es dazu? Die Schriftstellerin wohnt auf einem Einzelhof. Zuammen zwei Personen. Auch sie produzieren Fäkalien. Und dafür hat sie eine Dreikammerklärgrube, die so groß ist, dass sie nur einmal im Jahr den Inhalt auf eine Wiese ausbringt. Wie es andere Landwirte auch machen. 

Und für entlegene Landwirtschaftsbetriebe gibt es sogar einen Paragraphen 41 der Bayerischen Bauordnung. Da steht etwas von Ausnahmegenehmigung für solche Fälle. Aber nein, dieser Oberinspektor bestand darauf, dass die Schriftstellerin eine Kleinkläranlage baut - für zwei Personen. 

Die Schriftstellerin wollte bauen, sie ist ja keine Spielverderberin. Aber es gibt ein kleines Problem: Auf dem Markt gibt es keine einzige funktionierende Kleinkläranlage für nur zwei Personen. 

Macht nichts, sagte der Gutachter: Machen wir vier Personen daraus. Aber damit funktioniert die Kläranlage trotzdem nicht. Die Biologie vertrocknet, die Bakterien bekommen zu wenig Nahrung. 

Das macht nichts, Hauptsache, die weltfremden Vorschriften sind erfüllt. Ja, aber die Kläranlage wird überprüft, ob die Messwerte stimmen. Und wenn die Bakterien tot sind - mangels Nahrung, dann sind die Werte im Keller. Sie fragt die Hersteller. Ja, das Problem kennen wir. Dann müssen Sie jeden Tag mindestens ein Pfund Zucker ins Klo kippen und mindestens mit 400 Liter Trinkwasser nachspülen. Jeden Tag! 

Wie stellt sich das der Hersteller vor? 

Das brauchen Sie doch nur sechs Wochen vor dem Prüftermin zu machen. Aber ich weiß doch nicht, wann dem Oberinspktor einfällt zu prüfen. Also muss ich die ganze Zeit Zucker ins Klo kippen und nachspülen. 400 Liter! Da muss ich ja mindestens 40-mal die Klospülung betätigen. Und der viele Zucker verstopft die Rohre, sagte mir ein Brunnenbauer. 

Und dann kommt das größte Problem: Die Schriftstellerin hat ein karge Kindheit erlebt - mit viel Hunger. Sie hat sich angewöhnt, keine Lebensmittel wegzuwerfen. Und auch heute noch, wirft sie keine Lebensmittel weg. Angesichts der Tatsache, dass alle zwei Sekunden irgendwo auf diesem Planeten ein Kind unter fünf Jahren verhungert! Und da soll die Schriftstellerin täglich ein Pfund Zucker ins Klo kippen und mit mindestens 400 Liter Trinkwasser nachspülen. Wieviele Menschen verdursten während dieser Zeit? 

Nein, das kann sie nicht mit ihrem Gewissen und mit ihrer religiösen Weltanschauung vereinbaren! Das ist Sünde! Das findet auch die Augsburger Allgemeine: 

Quelle: Brot wegwerfen ist eine Sünde

Der Oberinspektor bleibt hart: Wenn die Schriftstellerin keine Kläranlage baut und kein Pfund Zucker täglich ins Klo kippt und nicht mit mindestens 400 Liter nachspült, dann muss sie Zwangsgeld zahlen! 

Also zwingt dieser Oberinspektor und damit der Landrat die Schriftstellerin zur täglichen Sünde! Wieso eigentlich? Sie hat einen Verdacht: Die beiden wollen verhindern, dass sie in den weiß-blauen Himmel kommt! Eine Halbmongolin dort! Das muss verhindert werden! 


Film hungernde kinder
Veröffentlicht am 19.11.2012 von Kerl Blödmann

Und dieser Landrat ist Mitglied der Christlich Sozialen Union!

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Mittwoch, 31. Juli 2013

GLOSSE: Der Sequester geht um - in Berlin! Auch Polizei muss sparen! An Schusswesten!

Es hat sich weltweit herumgesprochen: In den USA geht der Sequester um: Wie ein Rasenmäher kürzt er die Ausgaben - ohne Rücksicht auf Verluste - ich schrieb darüber:

Quelle: USA kaputt! Hilfe! Der Sequester geht um!: Da ich einige Kontakte zu US-Bürgerinnen habe, bekomme ich die Auswirkungen des Sequesters hautnah mit: Da jammerte eine Zivilangestellte, dass sie demnächst unbezahlten Urlaub nehmen müsse. Einige Tage später berichtete sie mir hocherfreut: "Das mit dem Zwangsurlaub hat sich erledigt. Meine Chefs sagten mir, sie hätten noch woanders Geld gefunden - bei der Airforce."

Eigentlich zum Lachen, wenn es nicht so traurig wäre. Was soll das heißen, sie hätten Geld bei der Airforce gefunden? Haben sie die Benzinvorräte verkauft? Fliegt die Luftwaffe künftig mit Papier- und Segelfliegern?

Und erinnern wir uns, da besuchte US-Präsident Barack Obama Berlin. Tausende jubelten ihm zu - nur handverlesenes Publikum! Wie sich jetzt herausgestellt hat, brachte der Präsident einen blinden Passagier mit - eben diesen Sequester. Und der Präsident vergaß, den Sequester wieder mitzunehmen. Aber der Sequester dachte nicht daran.

Er machte den legendären Kennedy nach und sprach: "Ich bin ein Berliner!" Und blieb in Berlin. Und seitdem treibt er sein Unwesen in Berlin! Berlin ist ja arm, das sagt auch der Regierende Bürgermeister Wowereit. Und der Squester fand gleich ein Opfer, bei dem er kürzen kann. Der FOCUS schreibt:

Quelle: FOCUS ONLINE Wegen schlechter Haushaltslage - Pleite-Hauptstadt Berlin – Polizisten müssen Schutzwesten zurückgeben: Mit dem lockeren Spruch „Wir sind zwar arm, aber sexy“ beschrieb Berlins Regierender Bürgermeister Wowereit einst das Lebensgefühl der Hauptstadt. Für die Berliner Polizei klingt dieses Zitat jetzt wie Hohn: Wegen der schlechten Haushaltslage sollen sie ihre Schusswesten abgeben.

Unglaublich - aber wahr! Für Schusswesten hat Berlin kein Geld mehr! Da frage ich mich: Was kostete der Besuch von Obama der Hauptstadt Berlin? Wer hat ihn denn eingeladen? Was hat dieser Besuch denn gebracht? Für Berlin? Nur Kosten! Dieser Besuch sollte doch nur eine Wahlveranstaltung für die Kanzlerin sein.

Das ist so etwas von verlogen! An den Schusswesten für Polizisten sparen! Wer kommt denn auf solch eine hirnrissige Idee? Da werden einerseits Milliarden zum Fenster rausgeworfen - für einen geplanten übergroßen Großflughafen, dessen Eröffnung in den Sternen steht.  Aber für Schusswesten für Polizisten hat diese Stadt kein Geld!

Was kommt als nächstes? Vielleicht Tretautos, mit denen die Polizisten zum Einsatz strampeln? Das spart ja Benzin! Oder gar mit dem Privatwagen? Da gibt es dann einen Zuschuss! Von der Behörde! Wie im Fall, wenn ein verzweifelter Polizist sich privat eine Schussweste kauft. Da gibt es einen Zuschuss von 800 Euronen - noch!

Hier zeigt sich wieder hammerhart, dass die verantwortlichen Politiker in ihrer Scheinwelt leben! Wie die Maden im Speck! Das Volk, das diese Politiker gewählt hat, darf es ausbaden. Wie lange noch?

Leute, schickt bei der nächsten Wahl diese Politiker nach Hause! Diese Politiker können nicht mehr klar denken. Was kommt als nächstes? Wasserspritzpistolen als neue Dienstwaffe? 

So lächerlich das klingt, es zeigt, wie abgewirtschaftet die verantwortliche Politik hat! Diese Politiker sind mit ihrem Latein am Ende. Sie sind fertig! würde Trapattoni sagen.


Hochgeladen am 22.08.2010 von diebandbreite

Übernommen von Over-Blog

Freitag, 19. Juli 2013

Amerika - das Land der unbegrenzten Möglichkeiten

Ja, Amerika ist wirklich das Land der unbegrenzten Möglichkeiten: Da wollten die wenigen Superreichen keinen einzigen Dollar mehr an Steuern zahlen. Wie kleine trotzige Kinder stampften sie auf den Boden und brüllten: Wir zahlen nichts! Auch nicht, um die drohende Zahlungsunfähigkeit der USA abzuwenden. Was passierte? Ein Rasenmäher - Sequester genannt - wurde in Gang gesetzt. Wie ein Rasenmäher beschneidet er die Staatsausgaben - auch der Militärs.

Quelle: USA kaputt! Hilfe! Der Sequester geht um!: Da ich einige Kontakte zu US-Bürgerinnen habe, bekomme ich die Auswirkungen des Sequesters hautnah mit: Da jammerte eine Zivilangestellte, dass sie demnächst unbezahlten Urlaub nehmen müsse. Einige Tage später berichtete sie mir hocherfreut: "Das mit dem Zwangsurlaub hat sich erledigt. Meine Chefs sagten mir, sie hätten noch woanders Geld gefunden - bei der Airforce."

Eigentlich zum Lachen, wenn es nicht so traurig wäre. Was soll das heißen, sie hätten Geld bei der Airforce gefunden? Haben sie die Benzinvorräte verkauft? Fliegt die Luftwaffe künftig mit Papier- und Segelfliegern?

Oder ein anderer trauriger Fall: Da überwies die Army den Sold für den Ehemann zu spät. Folge: Das Kreditkartenkonto war überzogen und wurde gesperrt! Und wovon sollen die Betroffenen ihre laufenden Kosten wie die Miete bezahlen? Sollte sich das häufen, dann verlieren viele Betroffene ihre Wohnungen! Und was bleibt dann als letzter Ausweg? Die Flucht in ein Waldcamp:

Und als neueste Nachricht schwappte gerade über den Atlantik: 


Detroit
die frühere Autostadt - ist pleite! 


Detroits Schuldenber
über 18 Milliarden Dollar!

Quelle: Bild.de Ex-Autometropole Detroit ist pleite: Es ist das erste Mal in der Geschichte der USA, dass eine Stadt dieser Größe Insolvenz anmeldet. Detroit war zuletzt kaum in der Lage, die Kosten für die Straßenbeleuchtung zu zahlen. Einsätze von Polizei und Feuerwehr wurden auf die wichtigsten Notrufe reduziert.

Ja, die USA - das Land der unbegrenzten Möglichkeiten! Eine Stadt wie Detroit kann nicht mehr die Zinsen für ihre Schulden bezahlen - also meldet die Stadt Konkurs an! Ohne Rücksicht auf die Einwohner - die sollen schauen wie sie zurecht kommen! Hier zeigt sich die Fratze des radikalen Raubtierkapitalismus!

Da stellt sich doch die Frage: Können auch in Deutschland Städte pleite gehen? Das ist eine Frage an Radio Eriwan. Die Antwort lautet: Nein, in so einem Fall muss der Bund für die Schulden der Stadt aufkommen ...

Was aber ist, wenn auch der Bund pleite ist? 

Hier verstummt Radio Erivan ...


Veröffentlicht am 19.07.2013 von zoominde

Übernommen von Over-Blog

Donnerstag, 24. Januar 2013

GLOSSE: Ist der Arbeitsministerin die Arbeit ausgegangen? - Blog von Kiat Gorina


Frau Bundesministerin von der Leyen hat ein Ziel: jeden Tag eine Schlagzeile im medialen Mainstream! Darunter macht sie es nicht! Ja, und bei dieser aufreibenden Arbeit findet sie noch Zeit, für angegriffene Kolleginnen Partei zu ergreifen und sich schützend vor sie zu stellen.

Gestern war ihre Kollegin Schavan dran: von der Leyen lobte Schavan über den grünen Klee - aber zu den Plagiatsvorwürfen könne sie nichts sagen - das sagte von der Leyen selbst. Wieso hat sie dann überhaupt etwas gesagt?

Wegen der Schlagzeile! Diesmal in der Süddeutschen! "Bundesregierung - Wissenschaft: Von der Leyen lobt Schavan: Hohe Fachkompetenz".

Dafür hat die Arbeitsministerin bestimmt Überstunden gemacht:

Quelle: Süddeutsche.de Bundesregierung - Wissenschaft: Von der Leyen lobt Schavan: Hohe FachkompetenzSie schätze Schavan enorm und habe sie als sehr integere Kollegin mit ganz hoher Fachkompetenz erlebt. Zur aktuellen Auseinandersetzung in der Wissenschaftswelt könne sie aber nichts sagen.

Und noch ein Thema kocht derzeit Frau von der Leyen: "Ärztinnen an die Macht"! Von drei Medizinstudenten sind zwei Frauen. Aber wo bleiben dann diese Medizinerinnen? Es gibt viel zu wenig Chefärztinnen! Und es gibt viel zu wenig Professorinnen - mit Gehaltsstufe C4! 

Was macht die Arbeitsministerin dagegen? Sie stellte am letzten Mittwoch in Berlin das Fachkräftekonzept der  Bundesregierung vor! Das ist doch toll! Da wird es gleich mehr Frauen in der Medizin geben! 

Und weil es in der Altenpflege zu wenig Fachkräfte gibt, wurde eine "Ausbildungs- und Qualifizierungsoffensive Altenpflege" gestartet: Da ist geplant, jedes Jahr die Ausbildungszahlen um zehn Prozent zu erhöhen! Mensch, das bringt neu ausgebildete Altenpflegerinnen. 

Und noch etwas ist geplant: das neue Pflegeberufegesetz! Aber dafür gibt es erst "Eckpunkte", über die Bund und Länder erst diskutieren müssen. Das schafft auch Arbeit - für die Politiker! Ja, da sollen die Ausbildungszweige von Kinder-, Alten- und Krankenpflege zusammengefasst werden! Wozu? Damit das Berufsbild attraktiver wird - sagt die Arbeitsministerin.

Quelle: ÄrzteZeitung Ärztinnen an die Macht!

Und was meint die Opposition zu diesen Aktivitäten der Arbeitsministerin? Sabine Zimmermann (Linke) - Vorsitzende des Arbeitsausschusses: "Viel Show mit wenig Substanz!" Wie wahr!

Quelle: DER TAGESSPIEGEL Von der Leyen setzt auf Frauen und Migranten

Und soviel Show Business zehrt natürlich an der Substanz - wie die Intensivstation des NDR meldet, leidet die Arbeitsministerin sehr: "Chronische Kamerasucht, Interviewtis, Morbus Talkshow und Ich-Ich-Ich-Laberitis" - die arme Ministerin ...


Veröffentlicht am 05.10.2012 von ARD



Hochgeladen am 17.07.2010 von PlacidusPlagiat

Dienstag, 17. Juli 2012

Zeitschriften am Kiosk - immer weniger Politik verkauft - Blog von Kiat Gorina


Da gibt es eine neue Statistik: Welche Zeitschriften wurden am Kiosk am meisten verkauft? Unter den Top 10 Gewinnern des zweiten Quartals ist keine einzige politische Zeitschrift!^


Dagegen ist das Thema "Land" gleich mehrmals vertreten. Ist das ein Indiz dafür, dass sich immer mehr Menschen zurückziehen in ihre kleine Welt auf Land? Und wenn ich mir die Top 10 Verliere ansehe, da steht an erster Stelle BILD am Sonntag! Das freut mich!
Spricht sich langsam herum, dass der Springer-Verlag ja den Auftrag hat, seine Leser zu dirigieren und zu manipulieren - sozusagen mediale Gehirnwäsche nach Springer!


Sowohl der Spiegel, als auch der Focus und auch der Stern mussten Federn lassen! Oft ganz erheblich!


Woran liegt das? Ich denke, immer mehr Menschen interessieren sich nicht für Poilitik. Sie sind angeödet von der Selbstherrlichkeit vieler Politiker und Politikerinnen.Und dann kommt noch ein Ohnmachsgefühl hinzu: "Wir können sowieso nichts machen!" 


Sollte es wirklich so sein, dann wäre das übel für Deutschland!


Quelle: meedia.de IVW: Zeitschriften-Auflagen im freien Fall


Veröffentlicht am 05.05.2012 von MeinOE2012

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Dienstag, 5. Juni 2012

Wie das Kapital mit Frauen umspringt - Schlecker-Aus - Blog von Kiat Gorina


Die Katastrophe für die Schlecker-Frauen wurde zweigeteilt. Bei der ersten Entlassungswelle verloren 11.000 Frauen ihre Arbeitstelle bei Schlecker. Das war vor nur zwei Monaten.
Und wieviel von denen haben neue Arbeit gefunden? Gerade mal 1.000 Frauen. Und jetzt kommt die endgültige Keule: 13.200 - meistens Frauen - verlieren ihre Arbeit - Schlecker wird zerschlagen.
Darunter sind viele Ältere, die kaum noch Aussicht auf eine neue Arbeitstelle haben. Vielleicht einen Minijob - aber damit können weder Miete noch das tägliche Essen bezahlt werden.
Und ist dieses Schicksal von über 24.000 Frauen ein Thema? Nein. Es sind ja nur Frauen. Das Kapital streitet sich um die Filetstücke des ehemaligen Imperium des Anton Schlecker - da sind die Frauen nur Kostenfaktoren, also weg mit ihnen, sie werden auf die Straße gesetzt.
Frauen, die oft schlecht bezahlt waren, die gedemütigt wurden, die schon lange gemerkt haben, dass mit Schlecker etwas nicht stimmt:
Da wurden keine Weihnachtsartikel mehr angeboten, Lieferungen waren immer öfters unvollständig, es fehlte an Waren, die Lücken in den Regalen wurden immer länger. Aber diese Frauen waren gezwungen, weiterhin für Schlecker zu arbeiten. 
Wer würde sie denn sonst nehmen? Jetzt müssen sie mit ansehen, dass die letzten Waren verramscht werden, und dann steht das endgültige Aus fest: Ende Juni werden alle Schlecker-Filialen geschlossen! Die Frauen werden arbeitslos!

Heinrich Alt - Schwadronierer vom Dienst

Da schwadroniert ein Heinrich Alt als Mitglied des Vorstandes der Bundesarbeitsagentur, dass er gute Jobchancen sehe. Ja, er schwadroniert von der hohen Dynamik im Einzelhandel - lauter Wortblasen - aber keine Arbeitsstellen. Ja, die Bundesarbeitsagentur spreche mit großen Firmen wie Lidl, McDonald, Amazon. Da könnten sich die ehemaligen Schlecker-Frauen bewerben.
Weiß Alt überhaupt, was diese Schließungen aller Schlecker-Filialen bedeutet? In der Provinz? Auf dem Land? In kleinen Städten? Nicht nur für die ehemaligen Schlecker-Frauen! Sondern auch für die Kunden! Gerade in den kleinen Städten, ohne Infrastrukur. Gerade für ältere Menschen, wo sollen sie einkaufen. 
Die Wege zur nächsten Einkaufsstelle sind weit. Wer wie hier in Bayern auf dem Land auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen ist, ist aufgeschmissen! Ganz einfach, weil die Verantwortlichen sich darum nicht gekümmert haben.

Es gibt keinen Sozialsstaat mehr

Und was bleibt diesen Frauen? Hilft der Sozialstaat? Nein, es gibt keinen Sozialstaat mehr!
Veröffentlicht am 05.06.2012 von DresdnerSozialwacht


Wird sich dieser Arbeitslosentsunami auf die Arbeitslosenstatistik auswirken? Wohl kaum, das wird wegretuschiert! Das wird weggetrickst! Und die Betroffenen werden zu den "Überflüssigen" erklärt - es sind ja nur Frauen!
Dann werden diese Menschen für dumm und arbeitsunwillig erklärt und werden zu Opfern einer medialen Hetze. Frauen, die jahrelang für einen Anton Schlecker gearbeitet haben, die auch zum immer noch vorhandenem Reichtum seiner Kinder beigetragen haben, ja, diese Frauen werden zu menschlichem Abfall abklassifiziert!

Schlecker-Frauen - die Überflüssigen

Schlecker-Frauen, ihr seid wertlos geworden für die Kapitalisten, ihr werdet kaum noch gebraucht. Vielleicht noch nächstes Jahr für die Bundestagswahl - ja, eure Stimme wird noch genommen - aber sonst - ihr seid überflüssig geworden!


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Donnerstag, 31. Mai 2012

ShotSpotter - Nachricht aus dem einst gelobten Land - Blog von Kiat Gorina


Da veröffentlichte die Pittsburgh Post-Gazette heute einen Artikel, der es in sich hat! Es geht um den Einsatz von ShotSpotter. Shotspotter? Was soll das sein? Tja, da spottet niemand über etwas, sondern das sind Alarmeinrichtungen, die meist in Laternenpfählen eingebaut werden.
Und wenn in der Umgebung ein Schuss fällt, dann wird das zuständige Revier verständigt - meist mit Angabe, wo der Schuss abgefeuert wurde. Dann wird sofort eine Streife hingeschickt.
Quelle: post-gazette.com Shots Fired, Pinpointed and Argued Over
So weit ist es also im Goldenen Westen, im Land der ungeahnten Möglichkeiten, in den USA gekommen: In dem vom wirtschaftlichen Niedergang gebeutelten Land nimmt die Kriminalität offensichtlich derart zu, dass zu solchen automatischen Einrichtugnen gegriffen werden muss.
Ja, es soll Städte geben, in denen diese ShotSpotter geradezu Dauerfeuer melden. Aus den Lautsprechern der Überwachungsmonitore prasseln Schüsse - "wie Vogelgezwitscher" - nennt das Überwachungspersonal diese Laute.
Diese Shotspotter gibt es nicht nur in New York, sondern in vielen anderen Städten. Offensichtlich dienen sie nicht nur zum Aufspüren von abgefeuerten Schüssen, sondern auch zum Belauschen der Passanten. 
Da Deutschland mit einiger Verspätung amerikanische Entwicklungen übernimmt, wird auch den Deutschen so etwas blühen.
Diese Entwicklung zeigt wieder einmal mehr, wie sehr die Gesellschaften auseinanderbrechen: Da gibt es einmal die Cliquen der Reichen und Superreichen, die sich in ihren "gated areas" verschanzen und andererseits die Armen, die in ihrer Not zur Waffe greifen ...
Hochgeladen von shotspotter am 27.10.2011


Ist das nicht pervers? Wenn solche Systeme wie ShotSpotter entwickelt werden, weil die Gewalt steigt? Wie wäre es, eine bessere Gesellschaft zu schaffen, in der Menschen ohne Gewalt leben und überleben können.

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Samstag, 22. Oktober 2011

Schwarzbuch: Verschwendung von Steuergeldern - Blog von Kiat Gorina

Jährlich gibt der Bund der Steuerzahler ein Schwarzbuch heraus, darin zählt er Fälle auf, wie verschwenderisch Bund, Länder und Kommunen mit den Steuergeldern umgehen. Auch in Bayern! Schauen wir doch mal nach Amberg, Augsburg, Bamberg, Berchtesgaden, Garmisch-Partenkirchen und Starnberg - nur zum Beispiel. Ich kann da nur den Kopf schütteln, wenn ich lese, wie sorglos die Behören mit Steuergeldern umgehen. Nach dem Motto: "Ist ja nicht unser Geld!"

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