Posts mit dem Label josefa schmid werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label josefa schmid werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 17. März 2014

GLOSSE: Bayern hat gewählt: Selbstdemontage der CSU - Hilfe! Die Nerds kommen!

Gestern wurde in Bayern gewählt. Für mich war ein Trend zu sehen - der Trend der CSU sich selbst zu demontieren. Dazu drei Beispiele: Kollnburg, Ansbach und Windsbach. Diese Auswahl ist gewiss nicht repräsentativ, aber sie zeigt parallele Trends auf, die der CSU nicht gefallen werden.


Kollnburg

Da wurde die bisherige Bürgermeisterin Josefa Schmid wiedergewählt. Einst war sie Mitglied der CSU, dann wurde sie von schwarzen Männern hinausgebissen, sie wechselte zur FDP, und erreichte die absolute Mehrheit! Über Josefa Schmid schrieb ich schon öfters, beispielsweise

Quelle: Wie Politiker ihre politischen Konkurrentinnen diffamieren wollen - mit angeblichen Sex-Fotos!

Gerade bei Josefa Schmid zeigte sich, mit welch harten Bandagen die Männer der CSU die beliebte Josefa Schmid unterdrücken wollten. Bislang gelang es ihnen nicht - ja sie schadeten sich selbst. Und der CSU. 


Ansbach

Auch hier gab es bei der CSU eine Frau, die die nächste Oberbürgermeisterin werden wollte. Aber die Männer in der CSU wollten keine Frau an der Spitze. Sie beharrten auf einen Mann. Was blieb der armen Frau übrig? Sie wechselte zu den FREIEN. Und kandidierte für die FREIEN! Und der CSU fehlten Stimmen. So ein Zwist ist immer schlecht! 

Ich kann die Ansbacher gut verstehen, wenn sie den CSU-Kandidaten mehrheitlich nicht wollen. Er schaut aus wie ein Nerd und ist im Berufsleben der Chef des Oberinspektors, der mir das Leben schwer machen will: 

Quelle: Und täglich wiehert der Amtsschimmel ...

Und noch ein Nerd brachte seiner CSU eine herbe Niederlage ein:


Windsbach

Da ist ja der Windsbacher Knabenchor zu Hause. Die Lebensgefährtin des derzeitigen Bundespräsidenten ist ja Schirmherrin dieses Chors. Vor fünf Jahren stellte die CSU eine Frau auf, sie fuhr ein respektables Ergebnis ein. Leider reichte es nicht, der bisherige Bürgermeister wurde wiedergewählt. 

Diese Frau rechnete sich gute Chancen für 2014 aus - zu Recht! Aber sie hatte nicht die Rechnung mit einem anderen Nerd in der CSU gemacht. Der bootete die Frau aus und spielte sich zum Kandidaten auf. Und verlor haushoch gegen den Kandidaten der SPD.  Die Frau wechselte auch zu den FREIEN und fuhr respektable 16 Prozent ein!  Kaum weniger als der Nerd. 

Und wieder zeigt sich: Wären die CSU-Männer über ihren Schatten gesprungen und hätten die Frau kandidieren lassen, wer weiß, vielleicht gäbe es eine Frau von der CSU als Bürgermeisterin. So jedoch hat der CSU-Nerd verloren und die FREIEN sind eine starke Opposition! 

Da half es auch nicht, dass die Wahlplakate der SPD und der FREIEN dem Vandalismus zum Opfer fielen: 

Quelle: GLOSSE: Soviel Demokratie muss sein - auch in Sauernheim!

Fazit: Wenn die CSU so weitermacht und immer mehr Nerds als Kandidaten aufstellt, dann ist der Seehofersche Traum vom schwärzesten Land Bayern des Abendlandes bald ausgeträumt! In Ansbach treibt ja derzeit auch ein CSU-Nerd sein Unwesen: Der Landrat. 

Dieser Nerd adaptierte die Technik der alten Römer - die Ermüdungsrede. Auch Filibusterei genannt. Da werden Sitzungen anberaumt - mit einer angekündigten Sitzungsdauer von 2,5 Stunden. Daraus werden dann auch mal 7,5 Stunden! Die Oberbürgermeisterin und andere protestierten gegen solche Mammutsitzungen. Zu Recht! Wer kann schon so lange sich konzentrieren? 

Und worum geht es? Wieder einmal um das Schicksal der Kliniken im Landkreis. Deren finanzielle Situation ist ziemlich prekär! Also müssen die dafür verantwortlichen Schwarzen diese missliche Situation schönreden - und das dauert ...

Übernommen von OverBlog

Mittwoch, 6. November 2013

Wie Politiker ihre politischen Konkurrentinnen diffamieren wollen - mit angeblichen Sex-Fotos!

Piratin Jasmin Maurer
Ach ihr Scheinheiligen, ihr angeblich konservativen Männer, die ihr euch Politiker schimpft! Wenn eine Politikerin die politische Bühne betritt und ihr nicht das Wasser reichen könnt - mangels überzeugender Argumente, dann greift ihr in eine Mottenkiste. In die Mottenkiste - gefüllt mit angeblichen Sex-Fotos! Erinnert ihr euch noch an Dr. Gabriele Pauli?

Quelle: stern.de Warum Frau Pauli in Latex posiert: Gabriele Pauli, die streitbare CSU-Landrätin aus Fürth, kann es offenbar nicht lassen. Erneut scheint sie in ihrer Partei für Zündstoff zu sorgen. Stein des Anstoßes dieses Mal: Rote Perücke, weiße Seidenduchesse-Jacke, schwarze Lacroix-Hose und glänzende Latex-Handschuhe.

Wer sich diese Fotos ansah, konnte doch nur den Kopf schütteln. Was war denn passiert? Eine attraktive Frau lässt sich für ein Magazin fotografieren - und sie zieht Latexhandschuhe an. Sofort macht es Klick bei den scheinheiligen konservativen Politikern: "Die schaut ja aus wie eine Domina!" Da frage ich mich: Woher wissen die das? 

Dann brach ein künstlich entfachter Sturm der Entrüstung über Pauli los. Es ging dann nicht mehr um die politischen Ansichten der Politikerin Pauli, sondern nur um ihre Kleidung bei einem Fotoschooting! Aber das reichte. Der mediale Mainstream prügelte verbal auf Pauli ein, die FREIEN verstießen sie, so dass sie als Parteilose ihr Abgeordnetendasein im Bayerischen Landtag fristete.

Was macht Gabriele Pauli heute? Im August - mitten im Wahlkampf - veröffentlichte sie ihr Buch DIE ROTE REBELLIN - Fortschritt braucht Provokation. Am besten finde ich, dass sie eine neue Bedeutung für die de Abkürzung CSU parat hat:
Chaotisch - Sündig - Unbelehrbar

Quelle: SPIEGEL ONLINE Buchautorin Gabriele Pauli: Latex und Kuhfladen: Die Bedeutung der drei Parteibuchstaben? "Chaotisch, sündig, unbelehrbar".
Diese Frau unterstützte Josefa beim Video
Und weil wir gerade bei dieser CSU sind, es gibt eine andere ehemalige CSU-Frau, die von CSU-Männern abgestraft wurde: Josefa Schmid. Sie nahm mal Fotos von sich auf, sie waren nicht für die Veröffentlichung vorgesehen. Trotzdem wurden diese Fotos vom medialen Mainstream abgedruckt! Und wieder frage ich mich? Was ist an diesen Fotos so Schlechtes? Sie zeigen eine attraktive Frau - nicht einmal unbekleidet! Trotzdem regten sich wieder die schwarzen Männeken auf. Allen voran der bayerische Landwirtschaftsminister. Ja, genau der, der seine beiden Töchter und seine Ehefrau in seinem Wahlkreisbüro arbeiten und von der Landtagskasse bezahlen ließ!

Was macht Josefa Schmid heute? Sie ist Bürgermeisterin in Kollnburg und sie singt:


Veröffentlicht am 30.08.2013 von Josefa Schmid

Und sie wurde von der CSU zum Austritt gezwungen:

Quelle: Süddeutsche.de Josefa Schmid kehrt der CSU den Rücken: Der Streit zwischen Josefa Schmid und der CSU eskaliert: Die Kollnburger Bürgermeisterin tritt aus der Partei aus. Sie wirft den Christsozialen mangelnde Förderung der Frauen vor.

Und jetzt zu einem neuen Fall, wie konservative Männer eine politische Gegnerin mundtot machen wollen - diesmal eine Piratin: Jasmin Maurer, Chefin der Piratenpartei im Saarland. Und auch Maurer machte Fotos von sich. Das war natürlich ein gefundenes Fressen für die Springer Presse - vor allem für BILD:

Quelle: Bild.de Das ist Deutschlands schrillste Abgeordnete: Doch schon vor der Teilnahme an diesem Erotik-Event erschien die Saarländer Parteichefin wenig konventionell. Maurer hat, typisch Piratin, einen Hang zu Computern und schrägem Lifestyle.

Leute von der Bild-Redaktion! Wieso veröffentlicht ihr kein Wort über die Politik der Piraten? Weil ihr Schiss habt! Und Jasmin Maurer ist eine Kämpferin, sie lässt sich nicht von stockkonservativen Männeken ins Bockshorn jagen. Und sie steht zu diesen Fotos: Damit habt ihr nicht gerechnet:

Quelle: sol.de Pikant: Erotik-Fotos von Piraten-Chefin Maurer auf Facebook: „Meine Kreuzschmerzen sind jetzt weg“, betonte Maurer den gesundheitlichen Wert der Aufnahmen für sie. Die Landtagsabgeordnete sah keinen Konflikt mit der Würde ihres Mandats. „Auch Abgeordnete sind Menschen und haben Hobbys“, so Maurer. Die Fotos würden die Piraten nicht im Wahlkampf benutzen, da seien Porträts gefragt. Fraktionschef Michael Hilberer sprach von einer „künstlerischen Arbeit“. „Wir wollen keine große Sache daraus machen“, so Hilberer.

Übernommen von Over-Blog

Mittwoch, 3. Juli 2013

GLOSSE: Die Wendemanöver einer Justizministerin - wie ein Fähnchen im Wind

Da veröffentlichte ich bereits am 21. März 2013 einen Artikel über den bayerischen Ministerpräsidenten, der ja für seine Entscheidungen nach dem Motto "Heute so - morgen so" bekannt ist. Die bayerische SPD produzierte dazu eigens eine Webseite
http://www.drehhofer.de in der so einige der Seehofernschen Wendemanöver aufgeführt sind.

Quelle: Bayern-SPD: Seehofer ist Drehhofer: Horst Seehofer reagiert sauer: Er wirft der SPD einen "schmutzigen" Wahlkampf vor. Schmutzig? Was ist daran schmutzig? Seehofer hat halt öfter seine Entscheidungen vom Vortag über Bord geworfen und dann anders entschieden. Wieso regt er sich auf? Damit erreicht er doch nur, dass sich Bürger diese Seite von der SPD ansehen und dann nicken: Stimmt!

Also, unter einem "schmutzigen" Wahlkampf stelle ich mir etwas anderes vor. Wobei gerade die CSU für solche fragwürdigen Methoden berüchtigt ist. Erinnern wir uns doch nur an Dr. Gabriele Pauli, wie sehr wurde da in ihrem Privatleben geschnüffelt. Und die CSU-Schnüffler fanden nichts. Und als sich Pauli mit überlangen Latexhandschuhen ablichten ließ, dann wurde dies hochgestachelt und behauptet, Pauli sei deshalb für die Bayern nicht wählbar.

Überhaupt, mit politisch aktiven Frauen hat die CSU immer wieder ihre Probleme. So auch mit der Josefa Schmid. Als sie - den CSU-Männern zum Trotz - als Einzelkämpferin für das Amt des Landrates in Regen kandidierte und respektable zehn Prozent Stimmen einfuhr, dann war das wieder einem CSU-Mann zuwider. Dem Landwirtschaftsminister Helmut Brunner. 

Ja, genau der, der dieses Jahr über die "Verwandtenaffäre" gestolpert ist. In seinem Wahlkreisbüro beschäftigte er nicht nur seine Ehefrau, sondern auch seine beiden Töchter! Ja, die CSU förderte ja schon immer die Familienbetriebe. Wer weiß, vielleicht ist die gesamte CSU ein Familienbetrieb: Die CSU - eine große Familie!

Jetzt bin ich doch glatt vom Thema abgewichen - eigentlich wollte ich über Wendehälse schreiben: über Politikerinnen und Politiker, die ihr Fähnchen nach dem Wind richten. Aber, aber! Solche Wendehälse sind doch längst Geschichte! Sie gab es vielleicht in den Zeiten der früheren DDR und vielleicht ab und an nach der unmittelbaren Wiedervereinigung beider deutschen Staaten, die genau genommen keine Wiedervereinigung war, sondern die frühere DDR ist dem westlichen Deutschland lediglich beigetreten - und so wurde das Grundgesetz breit getreten - vor allem der Artikel 146. 

Quelle: Wikipedia Grundgesetz:  Die für den Fall der Wiedervereinigung in Frage gekommene Abstimmung über eine Verfassung gemäß Art. 146 fand jedoch angesichts des „Beitritts der Deutschen Demokratischen Republik zum Geltungsbereich des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland“[14] nicht statt.

In der Fußnote [14] stellt Wikipedia fest:  Zur auch gebräuchlichen Bezeichnung „Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland“ anstatt „für die“ siehe Bekanntmachung des Schreibens der Präsidentin der Volkskammer der Deutschen Demokratischen Republik vom 25. August 1990 und des Beschlusses der Volkskammer vom 23. August 1990 über den Beitritt der Deutschen Demokratischen Republik zum Geltungsbereich des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland (B. v. 19. September 1990, BGBl. I S. 2057; Geltung ab 28. September 1990)

Ja, eigentlich hätte es ja dazu eine Volksabstimmung geben müssen! Oder habe ich da etwas verpasst?

Jetzt bin ich schon wieder vom Thema abgewichen - was ist nur heute los? Eigentlich wollte ich auf die Wendemanöver der bayerischen Justizministerin Dr. Beate Merk hinaus - genau diese Frau, die sich vor dem Untersuchungsausschuss als "politische Spitze" bezeichnet hat:

Quelle: Merk und Mollath: Die politische Spitze sagt aus!: Gell, damit das allen klar ist, Frau Ministerin ist keine Sachberarbeiterin, das wollte Frau Ministerin gleich klarstellen! Und Frau Ministerin sagt auch, was sie in Wirklichkeit ist:

"Ich bin keine Sachbearbeiterin. Das sage ich jetzt ironiefrei. Ich bin die politische Spitze dieses Hauses."

Das ist doch ein Selbstverständnis, das sich gewaschen hat. Und Frau Ministerin versucht, alle ihre Spitzenbeamten reinzuwaschen - sie, die politische Spitze. Und außerdem sei der Mollath selbst schuld, weil er keinen neuen Gutachter nennen konnte. Aber, aber Frau Ministerin! Da sitzt der arme Mollath - abgesperrt vor der Öffentlichkeit, in der Psychiatrie und da soll er einen neuen Gutachter benennen?! Wie soll das gehen?

Dr. Beate Merk gab der Augsburger Allgemeinen ein Interview - Menschenskinder, da hat Frau Ministerin eine Kehrtwendung hingelegt! So richtig um 180 Grad! Das soll ihr jemand erst mal nachmachen. 

Quelle: Augsburger Allgemeine Beate Merk: Unterbringung von Mollath zunehmend "unverhältnismäßig": Gustl Mollath: Seine Unterbringung ist "mit zunehmender Dauer unverhältnismäßig". Das sagt Bayerns Justizministerin Beate Merk - und will dies auch beim Verfasssungsgericht vorbringen. 

Von "verhältnismäßig" zu "mit zunehmender Dauer unverhältnismäßig"! Dazu ist nur eine promovierte Juristin fähig. Mit der Dissertation der Dr. Beate Merk befasste sich auch der Honigmann:

Quelle: Der Honigmann sagt ... Was besagt die Doktorarbeit von Frau Beate Merk wirklich…?: Das ist die ganze wissenschaftliche Leistung der Frau Dr. Beate Merk und dafür hat sie noch eine Ehrenauszeichnung von einem kirchlichen Träger erhalten, in der ihr Doktorvater führendes Mitglied war und Spenden entgegengenommen hat.

Aber das ist gewiss nur die Meinung eines Einzenlnen und nicht die Meinung der CSU ... Es soll auch schon Plagiatsjäger geben:

Quelle: PlagiPedi Wiki Merk, Beate Maria: Legislative und judikative Einflussnahmen auf die Kommunen bei der abgabenrechtlichen Behandlung ihrer öffentlichen Einrichtungen (Dissertation): Ich komme jetzt nur nicht drauf, wie man mit einem derartigen Dissertationstitel einen "Dr. utriusque", einen Doktor beider Rechte, also (profanes) Recht und Kirchenrecht bekommt. Habe ich geglaubt, dass hierfür auch irgendein "Kirchenbezug" bereits im Dissertationstitel deutlich sein müsste.

Das hört sich doch beeindruckend an: Frau Doktor utriusque!

Übrigens, eine Liste der zur Überprüfung vorgeschlagenen Dissertationen gibt es auch:

Quelle: PlagiPedi Wiki Liste der zur Überprüfung vorgeschlagenen Arbeiten


Veröffentlicht am 11.11.2012 von LiveShotsBerlin


Donnerstag, 30. Mai 2013

CSU - die Keimzelle des wahren Familienbetriebs - Verwandtenaffäre

Da spricht die Abendzeitung vom Kartell der Abzocker! Wen meint sie bloß damit. Gemeint sind die Abgeordneten im bayerischen Landtag. Früher, da war es in Bayern üblich, dass auch Landtagsabgeordnete ihre engsten Verwandten beschäftigten. Die CSU fördert und förderte immer die Familienbetriebe.

Also wurden die Ehefrau oder die Kinder eingestellt und im jeweiligen Wahlkreisbüro gab es einen Familienbetrieb. Das ging gut bis zum Jahr 2000. Da mussten die Abgeordneten beschließen, dass künftig keine Verwandten ersten Grades beschäftigt und mit Steuermitteln bezahlt werden dürfen. Was machten da manche Abgeordnete? Schnell wurde noch eingestellt! Wie bei den Last-Minute-Angeboten wurden noch Steuer-Schnäppchen ergattert!

Denn die Abgeordneten wollten beschließen, dass bald keine engsten Verwandten mehr beschäftigt werden dürfen. Und für bereits bestehende Familienbetriebe in den Wahlkreisbüros gab es eine Ausnahmeregelung. Keine Übergangszeit, sondern eine Duldung bis zum Sankt Nimmerleinstag!

Da hatte der Georg Winter beispielsweise ein Problem: Woher engste Verwandte nehmen? Seine beiden Buben waren erst dreizehn und vierzehn Jahre alt. Macht nichts, sagte sich der Winter Georg, die Buben kümmern sich um die Computer im Wahlkreisbüro, dafür bekommen sie ein bisschen Taschengeld.

Und wer zalt? Der Vater? Nein, die Kasse des Landtagsamtes - aus Steuernmitteln. Und im Laufe der Jahre läpperte sich das Taschengeld auf 90.000 Euronen - für beide Buben. Und es hätte sich noch weiter geläppert, wenn diese ganze Sache nicht aufgeflogen wäre. Die Ertappten mussten alle Gehälter für ihre Verwandten zurückzahlen. Da waren schon dicke Brocken darunter.

Der Helmut Brunner - heute Landwirtschaftsminister - beschäftigte seine Frau und seine beiden Töchter! Wirklich ein reiner Familienbetrieb. Und was machten die Frauen? Ganz wichtige Aufgaben, so das Schreiben von Glückwunschkarten! Das muss den Steuerzahlern schon einige hundert Euronen im Monat wert sein!

Der Brunner Helmut scheint also ein richtiger Frauenfreund zu sein. Wirklich? Als es um die Josefa Schmid ging, die es gewagt hatte, auch für das Amt des Landrates in Regen zu kandidieren, da führte er sich auf wie ein Frauenhasser: Er sorgte dafür, dass die Josefa Schmid von allen CSU-Ämtern enthoben wurde. 

Aber seine Frau und seine Töchter auf Kosten der Steuerzahler beschäftigen - naja, das ist ja etwas ganz anderes.

Quelle: CSU "bestraft" Josefa Schmid - Nein, CSU bestraft sich selbst: Ja, richtig gelesen! Josefa Schmid ist ab sofort nicht mehr Vorstandsmitglied der Frauen-Union Regen und auch nicht mehr Schriftführerin des CSU Kreisverbandes! Was hat denn Josefa Schmid Schlimmes angestellt?

Nichts! Aber auch nichts! Einmal hat sie für das Bürgermeisteramt in Kollnburg kandidiert und wurde gewählt. Was kann sie dafür, dass der Gegenkandidat nicht gewählt wurde?

Und dann gab es vorzeitig eine Landratswahl - der bisherige Landrat wählte den Freitod - vermutlich wegen hoher Schulden. Josefa Schmid wollte kandidieren - als Landrätin. Aber die CSU-Männer waren dagegen. Also gründete Josefa Schmid eine eigene Bewegung - "Aufbruch Regen" - und erhielt fast zehn Prozent der Stimmen - als Einzelkämpferin.

Aber nicht nur der Brunner Helmut sitzt in der Staatsregierung, sondern auch noch zwei Staatssekretäre. Eigentlich müssten sie zurücktreten. Aber dann müsste noch kurz vor den Wahlen im Herbst das Kabinett umgebildet werden. Und das will keiner von der CSU!

Das Gebrummel an den Stammtischen ist nicht zu überhören. Was macht da die hohe Politik? Eine Umfrage! Und die "bestätigt", dass das Ansehen der CSU nicht gesunken ist. Die Mehrheit ist ihr sicher. Da frage ich mich, wen hat Forsa gefragt? In meinem Bekanntenkreis wird nur geschimpft über diese Absahner. Aber die wurden für die Umfrage wohl nicht gefragt. 

Quellen

  1. Abendzeitung Das Kartell der Abzocker: Während Stamm mauerte, outeten die Medien drei Regierungsmitglieder: Innenstaatssekretär Gerhard Eck, Kultusstaatssekretär Bernd Sibler und Landwirtschaftsminister Helmut Brunner – sie alle stellten noch Angehörige ein, als eine Gesetzesänderung schon diskutiert wurde.
  2. Abendzeitung Fall Eck: Seehofer als Richter - frei von jeder Schuld: Während der Innenstaatssekretär seine Ehefrau Lissy, die in Unterfranken gerne seine Statthalterin gibt, als Büro-Hilfe beim Landtag abrechnete, leitet sie als Geschäftsführerin die Firma Steigerwald-Bau. Laut Handelsregister war sie alleinige Eigentümerin. 2007 hatte die Firma in ihrer Bilanz ein Geschäftsvolumen von 670 843,84 Euro. Unternehmerin einerseits und Büro-Hilfe auf Steuerzahlerkosten andererseits – wie das zusammenpasst, will Eck nicht aufklären. Das sei „privat“, ließ er der AZ mitteilen. Und Seehofer interessiert es offensichtlich nicht.

Da haben wir wieder die alte Ausrede: Das ist alles privat, das geht die Wähler nichts an! Ob sich da die Familie Eck nicht täuscht?! Was die Wählerinnen und Wähler von dieser Last-Minute-Mentalität halten, dass solche Abgeordnete auf den letzten Drücker noch schnell ihre Verwandten einstellten, um eine neue Bestimmung zu unterlaufen, das wird die Landtagswahl im September 2013 zeigen. 

Hoffentlich schlachten das die Piraten und andere für ihren Straßenwahlkampf richtig aus! Solche Abgeordnete und solch eine Partei hat es nicht anders verdient!


Veröffentlicht am 29.05.2013 von TVBayernTV

Übernommen von Over-Blog

Freitag, 26. Oktober 2012

Die Antikarriere des Hans Michael Strepp - Blog von Kiat Gorina


Wer ist Hans Michael Strepp? Noch nie von ihm gehört? Aber Strepp war bereits beim früheren bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber Pressesprecher der Staatskanzlei. Und vorher hatte Strepp den Beginn einer Karriere hingelegt:

Zunächst studierte Strepp Jura und promovierte. Über das Thema "Irreführung und Verwechslungsgefahr: Einige dogmatische Aspekte des Verhältnisses von Wettbewerbs- und Markenrecht." Dann war er Staatsanwalt und später Richter. Und dann wie gesagt Pressesprecher der Staatskanzlei. 

Am 1. Mai 2006 war Horst Seehofer - der heutige Ministerpräsident - auf der Suche nach einem Pressesprecher in der Landesleitung der CSU.

Quelle: Abendzeitung Kurzporträt: Hans Michael Strepp

Ja, und dann kam der 21. Oktober 2012. Strepp packte die Wut - über das ZDF! Dieses ZDF als öffentlich-rechtliche Fernsehanstalt ist so frech! Ja, so frech, dass sie über die SPD berichtet! Da platzte Strepp der Kragen! Er ruft direkt beim ZDF an - und beschwert sich!

Worüber? Weswegen? Da wollte das ZDF zur besten Sendezeit um 19 Uhr über Christian Ude berichten, dem Spitzenkandidaten der SPD für das Amt des bayerischen Ministerpräsidenten. 2013 ist Landtagswahl in Bayern.

Das war natürlich ein gefundenes Fressen für die Opposition, vor allem für die SPD. 

Quelle: Süddeutsche.de Ude: "Dermaßen trottelhaft"

Da müssen wir uns schon wundern, was Strepp getrieben hat, welcher Teufel ihn geritten hat? Er - gerade als promovierter Jurist - sollte doch wissen, dass Meinungs- und Pressefreiheit ein Grundrecht der Deutschen ist. Auch für die Opposition der CSU!

Oder glauben diese CSU-Politiker immer noch, dass sie immer und überall das Sagen haben? Es hat schon Fälle gegeben, da hat ein Abgeordneter eine Jungbäuerin geohrfeigt! Das waren dann wohl schlagende Argumente:

Quelle: Eine Milchbäuerin protestiert

Das hätte doch den CSU-Granden zu denken geben müssen, dass immer mehr Widerstand gegen diese CSU wächst?! Und wenn diese CSU nicht einmal vor versuchter Wahlfälschung zurückschreckt? So geschehen in Ohrenbach:

Quelle: Geheime Wahlen - Nicht in Ohrenbach

So etwas spricht sich halt herum! Und verprellt Wählerinnen und Wähler!

Und wenn dann noch mit seltsamen Projekten wie einer Klärschlammaufbereitung innerhalb weniger Jahre über 38 Millionen Euronen Steuergelder verbrannt werden - dieses Geld fehlt dann anderswo!

Quelle: GLOSSE: Mittelfranken wird umbenannt - in Schilda

Oder die Verluste eines Bezirkskrankenhauses, das in nur einem Geschäftsjahr über sieben Millionen Euron Verlust erwirtschaftete. Im Vorjahr gab es noch Gewinne:

Quelle: Chef der Bezirkkliniken gefeuert - Wegen "handwerklicher Fehler" 

Und wer ist bei den Verantwortlichen für solche Fehlleistungen zu finden? CSU-Politiker! Wen wundert es, wenn sich immer mehr mit Abscheu von dieser Partei abwenden?! 

Aber das ist noch lange kein Grund, gleich die Pressefreiheit zu verbieten und einem öffentlich-rechtlichen Sender vorschreiben zu wollen, was er senden und nicht senden darf! Oder soll wieder ein Schwarzer Kanal eingeführt werden? Es hat ja mal früher eine DDR gegeben, da gab es so etwas bereits!

Und immer mehr stöhnt die bayerische Bevölkerung über die Arroganz vieler Beamter - vor allem in den Landratsämtern und den Bezirksregierungen! Geradem Bezirksregierungen?! Wer braucht die eigentlich? Selbst Seehofer hat einmal angedeutet, dass deren Tage gezählt sind:

Quelle: Aus für Bezirksregierungen in Bayern?

Aber es gibt die Bezirksregierungen immer noch! Und Breitbandanschlüsse für ganz Bayern gibt es immer noch nicht! Und wird es auch nicht geben. Für ein Thema wie Breitbandanschlüsse müsse Fachleute her, keine Verwaltungsjuristen!

Die Nervosität, die die CSU angesichts solcher Fehlleistungen an den Tag legt, ist nachvollziehbar und begründet. Nur schadet sich die CSU damit selbst - zum Vorteil der anderen! Aber das scheint ja das neue Motto dieser CSU zu sein - wie der Fall Josefa Schmid zeigte:

Quelle: CSU "bestraft" Josefa Schmid - Nein, CSU bestraft sich selbst


Veröffentlicht am 25.10.2012 von TomstahMusic


Veröffentlicht am 25.10.2012 von Hetzenjagd
besucherzhler

Freitag, 7. September 2012

Spanien - Sozialistin - Erotik-Video - Intrigen - Blog von Kiat Gorina


Da gibt es in Spanien eine Sozialistin, 41 Jahre alt, Grundschullehrerin und Stadträtin. Sie hat ein Handy mit eingebauter Kamera. Und sie hat damit ein erotisches Video von sich selbst aufgenommen. Nur für den privaten Gebrauch!



Veröffentlicht am 06.09.2012 von europapress

Ich finde, das ist eine reine private Angelegenheit dieser Frau. Wie aber konnte ihr Video, das auf ihrem Handy gespeichert ist, von einem Computer im Rathaus der Kleinstadt Los Yébenes ins Internet gelangen? 

Der konservative Bürgermeister Pedro Acevedo nahm dazu nicht Stellung. Er hüllt sich in Schweigen. Wer wollte dann der Stadträtin ans Zeug flicken? Das Ungeheuerliche an dieser Geschichte ist ja folgendes: 

  1. Da nimmt eine Frau ein Video von sich selbst auf. Mit ihrem Handy.
  2. Ihr Handy wurde nicht gestohlen.
  3. Das Video taucht im Internet auf!

Was bedeutet das für uns alle? Wir sind nicht mehr sicher, was unsere Privatsphäre angeht. Der große Bruder sieht alles! Und wenn wir unangenehm werden - für das herrschende System, dann wird schmutzige Wäsche gewaschen, dann wird aus den heimlich und illegal gewonnen Informationen und Daten angeblich Skandalöses veröffentlicht!

Quellen:

  1. WELT ONLINE Sex-Video bringt Sozialistin in Schwierigkeiten
  2. CORRIERE DELLA SERA Spagna, il caso della consigliera protagonista di un video erotico: «Non mi dimetto»
  3. Berliner Kurier Ausschnitt Video

Und im übrigen, wieso wird jetzt diese Frau beschimpft? Sie dreht ein Video von ihrem eigenen Körper. Das ist Privatsache! Und vielleicht sind die Leutchen, die sich darüber empören, einfach nur neidisch? 

Mich erinnert das fatal an Josefa Schmidt im Landkreis Regen: Als sie für das Amt des Landrats kandidierte, tauchten urplötzlich erotische Fotos von ihr auf. Diese Fotos waren nie veröffentlicht worden. Trotzem geisterten sie dann durch die Zeitungen. 

Quelle: GLOSSE Schwarzes Regen und Josefa Schmid
besucherzhler

Dienstag, 15. Mai 2012

CSU "bestraft" Josefa Schmid - Nein, CSU bestraft sich selbst


Über Josefa Schmid habe ich schon des öfteren geschrieben. Jetzt hat die CSU wieder eine Posse vom Stapel gelassen: Josefa Schmid darf zwar Mitglied dieser Partei bleiben, aber sie darf fünf Jahre lang kein Parteiamt übernehmen.
Quelle: wochenblatt Josefa Schmid von allen Parteiämtern enthoben!)
Ja, richtig gelesen! Josefa Schmid ist ab sofort nicht mehr Vorstandsmitglied der Frauen-Union Regen und auch nicht mehr Schriftführerin des CSU Kreisverbandes! Was hat denn Josefa Schmid Schlimmes angestellt?
Nichts! Aber auch nichts! Einmal hat sie für das Bürgermeisteramt in Kollnburg kandidiert und wurde gewählt. Was kann sie dafür, dass der Gegenkandidat nicht gewählt wurde?
Und dann gab es vorzeitig eine Landratswahl - der bisherige Landrat wählte den Freitod - vermutlich wegen hoher Schulden. Josefa Schmid wollte kandidieren - als Landrätin. Aber die CSU-Männer waren dagegen. Also gründete Josefa Schmid eine eigene Bewegung - "Aufbruch Regen" - und erhielt fast zehn Prozent der Stimmen - als Einzelkämpferin.
Der Kandidat der CSU fiel durch, Landrat wurde der Kandidat der SPD. Die Männer suchten die Schuld für diese Blamage nicht bei sich, sondern erkoren Josefa Schmid als die Schuldige. Grund: Sie habe der CSU Stimmen weggenommen!
Tja, so sind diese schwarzen Männer - Schuld haben immer die andern - vor allem die Frauen. Also mussten sie die aufmüpfige Josefa Schmid bestrafen. Mir fällt dazu nur ein: Total albern! 
Jetzt sitzt diese CSU vor einem Scherbenhaufen:

  1. ihr Landratskandidat ist im Orkus der Vergessenen verschwunden
  2. jetzt hat Regen den jüngsten Landrat deutschlandweit, er ist evangelisch und bekennt sich öffentlich zu seiner Homosexualität

Schlimmer hätte es für diese CSU gar nicht kommen können!
Und daran soll Josefa Schmid schuld sein? Tja, diese CSU-Männerriege brauchte halt jemanden, dem sie den Schwarzen Peter zuschieben konnte.
Das ist wieder ein typisches Possenspiel dieser CSU. Diese Partei hat mit ihrem offensichtllichen Filz endgültig abgewirtschaftet. Erheblich dazu beigetragen hatte der frühere Ministerpräsident Edmund Stoiber. 
Er stolperte ja auch über eine Frau - nicht, das was ihr denkt, es gab ja mal Gerüchte von einem Sohn in Berlin etc. - aber das sind nur Gerüchte. Aber Stoiber stolperte - wegen Gabriele Pauli - der früheren Landrätin von Fürth. 
Viele Männer in der CSU waren Gabriele Pauli sehr dankbar, dass sie den langen Rücktritt Stoibers initiierte. Dann hatte sie ihre Schuldigkeit getan und von der CSU kannten sie die meisten nicht mehr. Soviel zu schwarzen Parteifreunden.
Wie sehr der schwarze Filz in Bayern sich breitgemacht hat, sehen wir auch an Stoibers Kindern: beide wurden des Plagiates verdächtig:

  1. Dr. Veronica Saß - eine Abschreiberin und
  2. Dominic Stoiber - Kopie von Drittsemester

Wie sagt der Volksmund? "Der Fisch stinkt immer vom Kopf!" Und so war es offensichtlich in der Familie Stoiber. Der Nachwuchs vertraute auf den Filz - der Papa wird es schon richten!
Da müssen sich die einstigen Wählerinnen und Wähler geohrfeigt fühlen, wenn sie sich daran erinnern, wen sie einst gewählt haben?!
Veröffentlicht am 12.05.2012 von pnptv


Da saßen sie also die schwarzen Männer vom CSU Scherbengericht über Josefa Schmid: 

  1. Christian Hügel, 
  2. Landwirtschaftsminister Helmut Brunner und 
  3. Bezirksvorsitzender Manfred Weber! 

Vielleicht spielten sie auch nur "Wer hat Angst vorm Scharzen Mann?" Vor solchen schwarzen Männern hat niemand mehr Angst - vor allem keine Frauen! Solche "Männer" sind einfach nur lächerlich!

besucherzähler

Dienstag, 3. April 2012

Schwarze Männer fordern: Josefa Schmid soll aus der CSU austreten - Blog con Kiat Gorina


Über Josefa Schmid habe ich schon öfters geschrieben. Da musste ja in Regen ein neuer Landrat gewählt werden. Der alte hatte sich das Leben genommen. Auch Josefa Schmid hatte kandidiert - allerdings nicht als Kandidatin der CSU, sonder für "Aufbruch Regen"!
Es kam zu einer Stichwahl, und zur Überraschung der CSU-Granden verlor der Kandidat der CSU - es wurde der Bewerber der SPD, obwohl er erstens evangelisch ist und sich zweitens öffentlich zu seiner Homosexualität bekennt.
Tja, jetzt hat dieser Kandkreis Regen erstmalig einen evangelischen und homosexuellen SPD-Genossen als Landrat. Das verträgt das Weltbild der CSU nicht, es wurde nach Schuldigen gesucht. Natürlich, diese Josefa Schmid ist schuld!
Hatte sie nicht brav gekuscht, wie es sich für ein braves weibliches CSU-Mitglied gekuscht, wäre der Landrat wieder von der CSU - glauben die wütenden CSU-Männer. Wenn sie sich nicht täuschen!
Hätten sie vielmehr die Josefa Schmid unterstützt, dann hieße die Landrätin von Regen bestimmt Josefa Schmid! Aber das wollen diese bornierten Männer nicht einsehen. Deshalb versuchen sie, der Josefa Schmid die Schuld zuzuweisen.
Hinzu kommt, dass der neue Landrat seine Sache bisher sehr gut macht, so dass für die CSU die Chancen sinken, bei der nächsten Landratswahl wieder einen CSU-Landrat zu bekommen.
Diese CSU-Männergilde geht sogar soweit, der Josefa Schmid einen Austritt aus der CSU zu empfehlen. Und wenn sie nicht spurt, dann wollen sie beim CSU-Bezirksverband ein Amtsenthebungsverfahren beantragen.
Ja, Amtsenthebungsverfahren? Ja, Josefa Schmid ist nämlich seit vielen Jahren Schriftführerin des CSU-Kreisverbandes.
Und was sagt Josefa Schmid dazu?
"Es fiel und fällt einigen CSUlern schwer, mich entsprechend zu fördern, deshalb wurde auch mein Angebot, Verantwortung übernehmen zu wollen, von vornherein ausgeschlagen. Darum bin ich meinen eigenen Weg gegangen, weil die Politik Frauen braucht. Ich warte das Verfahren gelassen ab", so Josefa Schmid in einer Stellungnahmen zur CSU-Entscheidung. Sie werde nicht aus der Partei austreten, bekräftigt sie.
Dazu sage ich: Richtig so!
Quelle: Der Bayerwald Bote Im Kreisverband unerwünscht: CSU legt Josefa Schmid Parteiaustritt nahe


Die Männer der Schwarzen CSU wollen unter sich bleiben! Starke Frauen sind nicht erwünscht! Deshalb gibt es auch viel zu wenig Frauen in der CSU! Ist eine solche von Männern beherrschte Partei für Frauen noch wählbar? Ich denke nein!

Weitere Artikel über Josefa Schmid

Montag, 2. Januar 2012

Rückblick Region Regen - Blog von Kiat Gorina

Das wochenblatt veröffentlichte - wie es sich gehört - einen Rückblick auf die Region Regen. Regen? Erinnern wir uns, da gab es ja einen spannenden Wahlkampf um die Nachfolge des Landrats. Der bisherige Landrat hatte im August den Freitod gewählt.

Als einzige Frau kandidierte Josefa Schmid, Bürgermeisterin von Kollnburg, die in ihrer Gemeinde schon viel bewegt hatte. Über Josefa Schmid hatten auch überregionale Zeitungen berichtet. Es ist halt für die Region Regen offenbar etwas Besonderes, wenn kein Mann, sondern eine Frau kandidiert. Josefa Schmid wurde von ihrer Partei - der CSU - auch nicht unterstützt - im Gegenteil.

WEITER ...

Samstag, 12. November 2011

Josefa Schmid in der WELT ONLINE - Blog von Kiat Gorina

Über Josefa Schmid schrieb ich ja schon einige Artikel - erstmalig am 25.09.2011  - und dann immer wieder. Mir stinkt es gewaltig, dass die Männer der CSU eine solche Nachwuchspolitikerin wegmobben wollen. Als Politikerin taugt sie nämlich sehr viel - im Gegensatz zu gewissen anderen - denken wir nur an Silvana Koch-Mehrin.

Die Josefa Schmid dagegen hat schon als Bürgermeisterin einiges bewegt: Sie hat dafür gesorgt, dass die Computer in ihrer Gemeinde ein WLAN-Netz bekamen. Wenn ich da an den Bürgermeister hier in Windsbach denke, als ich den mal wegen DSL-Versorgung fragte, da meinte er, er könne ja mal bei der Telekom anrufen.

WEITER ...

Sonntag, 30. Oktober 2011

Skandal in Regen - Manipulation der Wähler? - Blog von Kiat Gorina

Über Frau Josefa Schmid schrieb ich bereits mehrmals, sie kandidiert als künftige Landrätin im Kreis Regen.  Einfach hatte und hat sie es nicht. Es gibt Männer - auch in der eigenen Partei, die sie als Landrätin verhindern wollen.
Was machte Frau Schmid? Sie gründete einen "Aufbruch Regen" und kandidierte für diesen "Aufbruch". Das muss verhindert werden, dachten sich Männer. Also kramten sie aus der Mottenkiste sogenannte Pornofotos. Aber sie hatten Pech: Diese angeblichen Pornofotos erwiesen sich als zu "brav" - so ein Pech aber auch!
WEITER ...

Montag, 24. Oktober 2011

Josefa Schmid und FOCUS - Blog von Kiat Gorina

Da hatte ich doch einst über Josefa Schmid berichtet, sie kandidiert in Regen für den nächsten Landrat. Wie es ausschaut, ist dieses Rennen noch offen, die Chancen, dass Regen demnächst eine Landrätin bekommt, sind gar nicht so schlecht.

In meinem Artikel hatte ich darüber berichtet. Und ich hatte auch auf einen Artikel in FOCUS ONLINE verwiesen. Heute sah ich mir die Kommentare an, die - wohl alles nur Männer - geschrieben hatten. Dabei ging kaum einer dieser "Männer" auf die politischen Ziele der Josefa Schmid ein, sondern sie brachten nur an den Haaren herbeigezogene "Gegenargumente" dafür, dass Frau Schmid für das Amt einer Landrätin ungeeignet sei.

WEITER ...

Montag, 26. September 2011

GLOSSE: Schwarzes Regen und die Josefa Schmid! - Blog von Kiat Gorina

Die Geschichte wiederholt sich doch: Erinnern wir uns, da gab es im Landkreis Fürth eine allseits beliebte Landrätin, Dr. Gabriele Pauli. Und sie hat es geschafft, was vor ihr kein Mann geschafft hatte: Sie löste die Abwahl des damaligen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber aus! Da gibt es die Josefa Schmid, seit 2008 Bürgermeisterin von Kollnburg. Und schon die Art und Weise wie sie Bürgermeisterin wurde! Die CSU-Männer hatten nämlich einen anderen für diesen Posten vorgesehen. Aber Josefa ließ sich von den Freien aufstellen und siegte - mit absoluter Mehrheit.
WEITER ...