Posts mit dem Label homosexuell werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label homosexuell werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 3. Februar 2013

Pogromstimmung gegen katholische Kirche? - Blog Von Kiat Gorina


Da gab Erzbischof Gerhard Ludwig Müller - Leiter der Römischen Glaubenskongregation - der WELT ein Interview. Die WELT wählte den Titel "Gezielte Diskreditierung der katholischen Kirche" und schrieb in der Zusammenfassung von einer "Pogromstimmung gegenüber dem Christentum".

Quelle: DIE WELT Gezielte Diskreditierung der katholische Kirche

Dass auch in Deutschland verstärkt wieder kritische Stimmen gegen die katholische Kirche laut wurden, hat ja der Fall einer vergewaltigten Frau gezeigt, die gleich von zwei katholischen Krankenhäusern abgewiesen wurde:

Quellen:

  1. Was ist wichtiger? - Christliche Nächstenliebe oder christliches Dogma?
  2. Köln: Justiz knickt vor katholischer Kirche ein!
  3. Zum Kopfschütteln - Köln Erzbischof Meisner

Was hat Erzbischof Müller wirklich in seinem Interview gesagt? Am Ende des Interviews stellte die WELT folgende Frage:

Francis Kardinal George, schwer krank und verbittert über die Kirchenpolitik Obamas, sagt in Chicago, dass er wohl im Bett sterben werde, sein Nachfolger vielleicht im Gefängnis und dessen Nachfolger drohe eine Ermordung. Teilen Sie diese Skepsis?

Halten wir fest: Diese Frage bezieht sich in erster Linie auf die Stellung der katholischen Kirche in den USA. Und worum geht es da? Um die gleichgeschlechtliche Ehe, dagegen wettert Kardinal George sehr heftig. Ich denke, das ist sein persönliches Recht.

Aber er muss in Kauf nehmen, dass ihm dann der kritische Wind der Befürworter der gleichgeschlechtelichen Ehe ins Gesicht weht. 

Quelle: CHICAGO PHOENIX LGBT activists to demonstrate against Cardinal George

Da der Kardinal über die Homosexuellen herzieht, braucht er sich nicht zu wundern, wenn die Homosexuellen sich wehren. Ich denke, die Zeiten, in denen christliche Theologen Homosexualität als Krankheit bezeichneten, sind doch wohl endgültig vorbei. Aber wenn ich mir Videos von Kardinal George ansehe, dann kann ich nur den Kopf schütteln. Und wenn Kardinal George sich an den Ku-Klux-Klan erinnert fühlt, dann neigt er wohl zu Übertreibungen:


Hochgeladen am 22.12.2011 von SP3RN

Und was sagte Erzbischof Müller?

Gezielte Diskreditierungskampagnen gegen die katholische Kirche in Nordamerika und auch bei uns in Europa haben erreicht, dass Geistliche in manchen Bereichen schon jetzt ganz öffentlich angepöbelt werden. Die daraus entstandene Stimmung sieht man in vielen Blogs. Auch im Fernsehen werden Attacken gegen die katholische Kirche geritten, deren Rüstzeug zurückgeht auf den Kampf der totalitären Ideologien gegen das Christentum. Hier wächst eine künstlich erzeugte Wut, die gelegentlich schon heute an eine Pogromstimmung erinnert.

Auch er neigt wohl zu Übertreibungen ...

Leider hat die WELT Erzbischof Müller nicht gefragt, wieso das Schutzalter für Kinder im Vatikanstaat immer noch bei zwölf Jahren liegt. So schrieb die WELT am 24.10.2010: Vatikan erlaubt Sex mit Kindern ab zwölf Jahren: 

Der Vatikanstaat hat in Europa das niedrigste Schutzalter für Kinder. Es liegt bei 12 Jahren, in Deutschland dagegen bei 14 und in der Schweiz bei 16. Das Schutzalter legt fest, wie alt ein Kind mindestens sein muss, damit Erwachsene und Jugendliche sexuelle Beziehungen mit ihm haben 

Ferner schreibt die WELT:

In Deutschland macht sich jeder strafbar, der an einem zwölf- oder dreizehnjährigen Kind sexuelle Handlungen vornimmt – ganz egal, ob es einwilligt oder nicht. Im Vatikanstaat wäre das unter Umständen straffrei, etwa wenn kein Abhängigskeitsverhältnis zwischen den Partnern besteht. Grund ist ein juristisches Überbleibsel aus dem 19. Jahrhundert. Damals lag im italienischen Strafrecht die Altersgrenze für Sex bei zwölf Jahren. 

Was hätte Erzbischof Müller auf diese Frage wohl geantwortet? Vielleicht mit Matthäus 19 Vers 14: Aber Jesus sprach: Lasset die Kindlein und wehret ihnen nicht, zu mir zu kommen; denn solcher ist das Himmelreich.

Habe ich jetzt ein Pogrom angezettelt?

Donnerstag, 28. Juni 2012

Iran - Lesbe - Flucht - Asyl - Bayern - Ablehnung - Blog von Kiat Gorina


Das ist stichwortartig die Geschichte einer Iranerin - nennen wir sie Samira. Samira lebte hemlich im Iran mit einer Frau zusammen. Wäre sie entdeckt worden, dann hätte ihr die Todesstrafe gedroht! Samira flieht nach Deutschland.
Sie stellt Asylantrag, die zuständige Richterin in Bayreuth lehnt ihren Antrag ab. Mit welcher Begründung? Samira habe dem bayerischen Gericht nicht glaubhaft machen können, dass ihr Leben im Iran gefährdet sei.
Ja, sie bekommt noch von der Richterin einen Rat mit auf den Weg: sie solle zurückhaltend im Iran leben, wie alle Homosexuellen im Iran, dann passiere ihr nichts!
Also, diese Entscheidung und deren Begründung dieser bayerischen Richterin trieft vor Zynismus - das ist kaum noch zu überbieten! Nachdem Samiras Fall in der deutschen Presse veröffentlicht wurde, ist gewiss der iranische Geheimdienst auf sie aufmerksam geworden. Wird Samira wirklich abgeschoben und in einen Flieger in Richtung Iran gesteckt, dann wird sie gewiss nach der Landung vom iranischen Geheimdienst festgenommen und dann zum Tode verurteilt.
Da hilft ihr dann eine "zurückhaltende Lebensweise" nichts mehr! Diese bayerische Richterin hat mit ihrer Entscheidung ein Todesurteil gefällt! Dabei ist doch lt. Grundgesetz die Todesstrafe in Deutschland abgeschafft!
Oder ist Samira vor dieser Richterin ein Mensch zweiter Klasse? Weil sie lesbisch ist? Schließlich ist Bayern ein christliches Land. Und für die Christen gilt die Bibel. Und in der Bibel steht: "Wenn jemand bei einem Manne liegt wie bei einer Frau, so haben sie getan, was ein Gräuel ist, und sollen beide des Todes sterben; Blutschuld lastet auf ihnen. (Lev 20,13 EU)."
Also steht auf gleichgeschlechtliche Liebe nach der Bibel der Christen die Todesstrafe! Es lebe das Mittelalter!
Quelle: GGG.at Bayerisches Gericht lehnt Asylantrag von iranischer Lesbe ab
Hochgeladen von hpdvideo am 13.06.2010


Tja, Frau Richterin, da hätte ich noch eine Frage: Wie fühlten Sie sich beim Verkünden des Todesurteils?

besucherzähler

Montag, 14. Mai 2012

Homosexualität und die evangelische Kirche - Blog von Kiat Gorina


Da gibt es in Bayern eine evangelische Gemeinde, sie hat eine Pfarrerin, die mit ihrer Partnerin zusammenlebt. Und da ihr Kollege demnächst in den Ruhestand geht, möchte sie - zusammen mit ihrer Partnerin - ins Pfarrhaus einziehen.
Die Evangelische Kirche hat im Prinzip nichts gegen Homosexuelle. Aber wenn es den Einzug ins Pfarrhaus angeht, dann sind da ziemlich hohe Hürden gesetzt. Da müssen gleich mehrere Leutchen zustimmen:

  • der Kirchenvorstand
  • der Dekan
  • der Regionalbischof und
  • der Landeskirchenrat

Mir kommt das vor, da möglichst viele Gremien und Personen ausgewählt zu haben - in der Hoffnung, dass mindestens einer dagegen ist!
Ich frage mich sowieso, wieso das persönliche und private Ausleben der Sexualität ein Problem darstellt. Und ich frage mich, ist eine Pfarrerin gleich abqualifiziert, weil sie mit einer Frau zusammenlebt?
Aber es gibt auch bei den evangelischen Christen immer noch einige, die Homosexualität für eine Krankheit halten. Und das im 21. Jahrhundert! Und diese Fundamentalisten blättern im Alten Testament und fordern gar die Todesstrafe für gleichgeschlechtliche Liebe!
Ich vertrete die Meinung, dass jeder Mensch selbst bestimmen darf, wie er seine Sexualität praktiziert, solange er niemand dazu zwingt. Und solange er keine Kinder missbraucht.
Ja, das ist der Punkt: Sexueller Missbrauch von Kindern, Jugendlichen und gar Erwachsenen. Das hat es auch in evangelischen kirchlichen Einrichtungen gegeben, beispielsweise
Quellen:

  1. Die Verrohung der Menschheit
  2. Wie hättest du es gern? Peitsche, Rohrstock oder Schuh?
  3. WELT ONLINE Wenn die Pfarrerin eine andere Frau liebt

Hochgeladen von Esuberanza bin 2011.05.30

besucherzähler

Dienstag, 3. April 2012

Schwarze Männer fordern: Josefa Schmid soll aus der CSU austreten - Blog con Kiat Gorina


Über Josefa Schmid habe ich schon öfters geschrieben. Da musste ja in Regen ein neuer Landrat gewählt werden. Der alte hatte sich das Leben genommen. Auch Josefa Schmid hatte kandidiert - allerdings nicht als Kandidatin der CSU, sonder für "Aufbruch Regen"!
Es kam zu einer Stichwahl, und zur Überraschung der CSU-Granden verlor der Kandidat der CSU - es wurde der Bewerber der SPD, obwohl er erstens evangelisch ist und sich zweitens öffentlich zu seiner Homosexualität bekennt.
Tja, jetzt hat dieser Kandkreis Regen erstmalig einen evangelischen und homosexuellen SPD-Genossen als Landrat. Das verträgt das Weltbild der CSU nicht, es wurde nach Schuldigen gesucht. Natürlich, diese Josefa Schmid ist schuld!
Hatte sie nicht brav gekuscht, wie es sich für ein braves weibliches CSU-Mitglied gekuscht, wäre der Landrat wieder von der CSU - glauben die wütenden CSU-Männer. Wenn sie sich nicht täuschen!
Hätten sie vielmehr die Josefa Schmid unterstützt, dann hieße die Landrätin von Regen bestimmt Josefa Schmid! Aber das wollen diese bornierten Männer nicht einsehen. Deshalb versuchen sie, der Josefa Schmid die Schuld zuzuweisen.
Hinzu kommt, dass der neue Landrat seine Sache bisher sehr gut macht, so dass für die CSU die Chancen sinken, bei der nächsten Landratswahl wieder einen CSU-Landrat zu bekommen.
Diese CSU-Männergilde geht sogar soweit, der Josefa Schmid einen Austritt aus der CSU zu empfehlen. Und wenn sie nicht spurt, dann wollen sie beim CSU-Bezirksverband ein Amtsenthebungsverfahren beantragen.
Ja, Amtsenthebungsverfahren? Ja, Josefa Schmid ist nämlich seit vielen Jahren Schriftführerin des CSU-Kreisverbandes.
Und was sagt Josefa Schmid dazu?
"Es fiel und fällt einigen CSUlern schwer, mich entsprechend zu fördern, deshalb wurde auch mein Angebot, Verantwortung übernehmen zu wollen, von vornherein ausgeschlagen. Darum bin ich meinen eigenen Weg gegangen, weil die Politik Frauen braucht. Ich warte das Verfahren gelassen ab", so Josefa Schmid in einer Stellungnahmen zur CSU-Entscheidung. Sie werde nicht aus der Partei austreten, bekräftigt sie.
Dazu sage ich: Richtig so!
Quelle: Der Bayerwald Bote Im Kreisverband unerwünscht: CSU legt Josefa Schmid Parteiaustritt nahe


Die Männer der Schwarzen CSU wollen unter sich bleiben! Starke Frauen sind nicht erwünscht! Deshalb gibt es auch viel zu wenig Frauen in der CSU! Ist eine solche von Männern beherrschte Partei für Frauen noch wählbar? Ich denke nein!

Weitere Artikel über Josefa Schmid

Mittwoch, 30. November 2011

Politisches Erdbeben in Regen - Blog von Kiat Gorina

Ja, richtig gelesen: in Regen, nicht "im Regen". Obwohl, nach der Stichwahl des Landrates steht jemand im Regen - die CSU! Wann gab es das, dass im tiefschwarzen niederbayerischen Regen ein Kandidat die Wahl gewann, der alles auf sich vereinte, was früher für die Wählerinnen und Wähler im Landkreis Regen als unwählbar galt:

Die CSU ist im Kern undemokratisch. Ein Beispiel: Da kündigte im Landkreis Ansbach der amtierende Landrat öffentlich an, dass er aus gesundheitlichen Gründen sein Amt vorzeitig zur Verfügung stellen muss. Dann meldeten sich innerhalb der CSU gleich mehrere Kandidaten, die auch Landrat werden wollten.

WEITER ...