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Donnerstag, 12. September 2013

Legionellen - erst in Österreich, jetzt seit Wochen im Rheinland - im angeblich geprüften Trinkwasser!

Dass mit Legionellen nicht zu spaßen ist, das mussten auch die Salzburger im März feststellen. Genauer eines Wohnblogs. Für eine Bewohnerin kam die Warnung zu spät, sie starb an den Folgen eines Befalls mit Legionellen.

Quelle: Kleine Zeitung Eine Tote nach Legionellen-Alarm in Salzburg: Als Erstmaßnahme wurden die Wasserversorgungsanlage auf eine Warmwasser-Temperatur von 75 Grad eingestellt und Spülungen mit Heißwasser durchgeführt. Für Samstag ist eine chemische Desinfektion des Kreislaufes angesetzt. 64 Wohneinheiten sind betroffen. Zudem werden neue Wasserproben entnommen.

Legionellen dürfen nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Und vor einigen Wochen war das Rheinland dran: In Chorweiler begann es. Im Mai wurde Bewohnern verboten, die Dusche zu benutzen. Grund: Legionellen! Wochenlang konnten sich die Bewohner nicht duschen!

Quelle: express.de LEGIONELLEN-ALARM Wir duschen schon seit vier Wochen nicht mehr: Ein Schreiben des Zwangsverwalters verbietet den Anwohnern auf der Florenzer Straße seit dem 28. Mai das Duschen in ihren Wohnungen: Legionellen-Alarm. Die gefährlichen Bakterien können schwere Krankheiten auslösen, wenn sie sich – zum Beispiel durch das Einatmen von Wasserdampf – in den Lungen absetzen.

Endlich wurde angeblich der Herd gefunden, von dem aus sich die Legionellen ausbreiteten. In Warstein. In Warstein? Genau wie das bekannte Bier? Ja, genau genommen im Umfeld der Warsteiner Brauerei! Nicht im Bier, sondern im Abwasser der Brauerei wurden die Legionellen gefunden!

Quelle: FOCUS ONLINE Legionellenalarm in der Warsteiner Brauerei: Es muss geklärt werden, ob die Brauerei-Kläranlage über die Luft kontaminiert wurde oder sogar die eigentliche Quelle für die Legionellenbelastung ist.

Sollte die Kläranlage der Brauerei die Quelle für die Legionellose sein, dann hat das Auswirkungen auf das gesamte Bundesgebiet. Da muss dann auch geprüft werden, ob sich da in den Kläranlagen Legionellen tummeln. Da wird immer wieder auf die privaten Trinkwasserinstallationen geschielt, aber die großen Kläranlagenn von Firmen und Kommunen bleiben außen vor!

Wer da die riesigen Kläranlagen sieht, wundert sich, dass nicht schon früher etwas passiert ist:


Veröffentlicht am 04.09.2013 von Germany2

Hier zeigt sich die Kehrseite der Wachstums-Idiotie: Immer größer müssen die Firmen werden! Auch die Kläranlagen! Das wird den Managern von ihren Beratern in die blutleeren Hirne eingehämmert. Wieso eigentlich? Gibt es eine Regel? Je größer die Sucht nach Wachstum, desto kleiner das Gehirn?!

Übernommen von Over-Blog

Sonntag, 1. September 2013

Demografischer Trend stark nach unten - Sterben die Franken aus?

Da gibt es einen demografischen Trend für Bayern - für Nordbayern ist er wenig erfreulich: Die Bevölkerung wird schrumpfen - bisweilen um 7,5 Prozent. Das bedeutet, dass bis 2031 jeder 13-te Bürger nicht mehr in Nordbayern leben wird. In den betroffenen Kommunen und den Bezirksregierungen geht ein Alarmschrei um. 

Wer das nicht glaubt, kann sich ja selbst die statistischen Daten anschauen:

Quelle: Freistaat Bayern Demographisches Profil: Wer sich die Bevökerungsskizen von 2011 mit 2031 vergleicht, muss leider feststellen: "2011 waren die meisten Bürger so um die 50 Jahre alt. 20 Jahre später werden die meisten Bürger zwischen 60 und 70 Jahre alt sein!

Und in diesem Bereich liegt auch der Landkreis Ansbach: bis zu 7,5 % wird die Bevölkerungszahl schrumpfen. Wieso ich das schreibe? Gerade im flächengrößten Landkreis Ansbach gibt es viele Fernwasserversorgungsunternehmen. Und damit bekommen diese Wasserversorger immer mehr Probleme mit diesem demografischen Schrumpfprozess!

Grund: Je weniger Verbraucher am Ende der langen Trinkwasserleitungen hängen, desto länger steht das Wasser in den oft überdimensionierten Rohren. Und es gibt einen Grenzwert, der nicht unterschritten werden darf. Wird er unterschritten, dann wird aus dem Trinkwasser stehendes Wasser - auch Stagnationswasser - genannt! Und wenn Stagnationswasser vorliegt, dann muss dieses Wasser vor dem Verbrauch abgelassen und dann die Leitung gespült werden. Das steht in einer Norm - DIN EN 1717.

Das ist eine Kombination aus Deutscher Industrienorm (DIN) und Europäischer Norm (EN). Und diese Norm ist verbindlich. Auch wenn Richter eines Verwaltungsgerichtes davon nichts wissen wollen!

Quelle: GLOSSE: Wassersauerei? - In Bayern gerichtlich erlaubt!: “Tja, das Verwaltungsgericht Ansbach sieht das anders. Da gibt es das Urteil AN 1K 11.01339. Darin wird eine Bürgerin gezwungen, dauerhaft stagnierendes Wasser vom Zweckverband Reckenberggruppe abzunehmen. Laut Gerichtsurteil würde das Wasser nicht stagnieren. Auf die technische Regel in der DIN EN 1717 sind die gar nicht eingegangen.” Der Wasserfachmann war natürlich entsetzt. “So etwas darf einfach nicht vorkommen!” 

Dieser Trend wird sich immer stärker von Jahr zu Jahr fortsetzen. Irgendwann wird der Druck auf die Wasserversorger derart groß werden, dass sie mit dem Rückbau der Leitungen beginnen müssen. Sollten sie sich wie bisher weigern, dann werden noch mehr Bürger aus diesem Landkreis wegziehen! Oder Bürger werden erkranken oder gar wegsterben - weil sie von einem Verwaltungsgericht verdonnert werden, Stagnationswasser zu saufen! 

Somit beschleunigt das Verwaltungsgerichtsurteil diese negative demografische Entwicklung! 

Ich wundere mich, wieso die Politiker in Bayern, speziell in Nordbayern diese tickende Zeitbombe nicht zur Kenntnis nehmen wollen. Da werden statistische Landesämter unterhalten, die solche Entwicklungen aufzeigen und die politischen Entscheider hören nicht hin! Dann wird es immer öfters heißen: 
Wasser macht dick, dumm und krank!


Hochgeladen am 31.01.2011 von Hans-Jürgen Saum

Können wir solche dummen Politiker am 15. September wählen? Bestimmt nicht! Wie heißt es?
WAHLTAG IST ZAHLTAG!

Übernommen von Over-Blog

Donnerstag, 31. Mai 2012

ShotSpotter - Nachricht aus dem einst gelobten Land - Blog von Kiat Gorina


Da veröffentlichte die Pittsburgh Post-Gazette heute einen Artikel, der es in sich hat! Es geht um den Einsatz von ShotSpotter. Shotspotter? Was soll das sein? Tja, da spottet niemand über etwas, sondern das sind Alarmeinrichtungen, die meist in Laternenpfählen eingebaut werden.
Und wenn in der Umgebung ein Schuss fällt, dann wird das zuständige Revier verständigt - meist mit Angabe, wo der Schuss abgefeuert wurde. Dann wird sofort eine Streife hingeschickt.
Quelle: post-gazette.com Shots Fired, Pinpointed and Argued Over
So weit ist es also im Goldenen Westen, im Land der ungeahnten Möglichkeiten, in den USA gekommen: In dem vom wirtschaftlichen Niedergang gebeutelten Land nimmt die Kriminalität offensichtlich derart zu, dass zu solchen automatischen Einrichtugnen gegriffen werden muss.
Ja, es soll Städte geben, in denen diese ShotSpotter geradezu Dauerfeuer melden. Aus den Lautsprechern der Überwachungsmonitore prasseln Schüsse - "wie Vogelgezwitscher" - nennt das Überwachungspersonal diese Laute.
Diese Shotspotter gibt es nicht nur in New York, sondern in vielen anderen Städten. Offensichtlich dienen sie nicht nur zum Aufspüren von abgefeuerten Schüssen, sondern auch zum Belauschen der Passanten. 
Da Deutschland mit einiger Verspätung amerikanische Entwicklungen übernimmt, wird auch den Deutschen so etwas blühen.
Diese Entwicklung zeigt wieder einmal mehr, wie sehr die Gesellschaften auseinanderbrechen: Da gibt es einmal die Cliquen der Reichen und Superreichen, die sich in ihren "gated areas" verschanzen und andererseits die Armen, die in ihrer Not zur Waffe greifen ...
Hochgeladen von shotspotter am 27.10.2011


Ist das nicht pervers? Wenn solche Systeme wie ShotSpotter entwickelt werden, weil die Gewalt steigt? Wie wäre es, eine bessere Gesellschaft zu schaffen, in der Menschen ohne Gewalt leben und überleben können.

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