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Mittwoch, 31. Juli 2013

GLOSSE: Der Sequester geht um - in Berlin! Auch Polizei muss sparen! An Schusswesten!

Es hat sich weltweit herumgesprochen: In den USA geht der Sequester um: Wie ein Rasenmäher kürzt er die Ausgaben - ohne Rücksicht auf Verluste - ich schrieb darüber:

Quelle: USA kaputt! Hilfe! Der Sequester geht um!: Da ich einige Kontakte zu US-Bürgerinnen habe, bekomme ich die Auswirkungen des Sequesters hautnah mit: Da jammerte eine Zivilangestellte, dass sie demnächst unbezahlten Urlaub nehmen müsse. Einige Tage später berichtete sie mir hocherfreut: "Das mit dem Zwangsurlaub hat sich erledigt. Meine Chefs sagten mir, sie hätten noch woanders Geld gefunden - bei der Airforce."

Eigentlich zum Lachen, wenn es nicht so traurig wäre. Was soll das heißen, sie hätten Geld bei der Airforce gefunden? Haben sie die Benzinvorräte verkauft? Fliegt die Luftwaffe künftig mit Papier- und Segelfliegern?

Und erinnern wir uns, da besuchte US-Präsident Barack Obama Berlin. Tausende jubelten ihm zu - nur handverlesenes Publikum! Wie sich jetzt herausgestellt hat, brachte der Präsident einen blinden Passagier mit - eben diesen Sequester. Und der Präsident vergaß, den Sequester wieder mitzunehmen. Aber der Sequester dachte nicht daran.

Er machte den legendären Kennedy nach und sprach: "Ich bin ein Berliner!" Und blieb in Berlin. Und seitdem treibt er sein Unwesen in Berlin! Berlin ist ja arm, das sagt auch der Regierende Bürgermeister Wowereit. Und der Squester fand gleich ein Opfer, bei dem er kürzen kann. Der FOCUS schreibt:

Quelle: FOCUS ONLINE Wegen schlechter Haushaltslage - Pleite-Hauptstadt Berlin – Polizisten müssen Schutzwesten zurückgeben: Mit dem lockeren Spruch „Wir sind zwar arm, aber sexy“ beschrieb Berlins Regierender Bürgermeister Wowereit einst das Lebensgefühl der Hauptstadt. Für die Berliner Polizei klingt dieses Zitat jetzt wie Hohn: Wegen der schlechten Haushaltslage sollen sie ihre Schusswesten abgeben.

Unglaublich - aber wahr! Für Schusswesten hat Berlin kein Geld mehr! Da frage ich mich: Was kostete der Besuch von Obama der Hauptstadt Berlin? Wer hat ihn denn eingeladen? Was hat dieser Besuch denn gebracht? Für Berlin? Nur Kosten! Dieser Besuch sollte doch nur eine Wahlveranstaltung für die Kanzlerin sein.

Das ist so etwas von verlogen! An den Schusswesten für Polizisten sparen! Wer kommt denn auf solch eine hirnrissige Idee? Da werden einerseits Milliarden zum Fenster rausgeworfen - für einen geplanten übergroßen Großflughafen, dessen Eröffnung in den Sternen steht.  Aber für Schusswesten für Polizisten hat diese Stadt kein Geld!

Was kommt als nächstes? Vielleicht Tretautos, mit denen die Polizisten zum Einsatz strampeln? Das spart ja Benzin! Oder gar mit dem Privatwagen? Da gibt es dann einen Zuschuss! Von der Behörde! Wie im Fall, wenn ein verzweifelter Polizist sich privat eine Schussweste kauft. Da gibt es einen Zuschuss von 800 Euronen - noch!

Hier zeigt sich wieder hammerhart, dass die verantwortlichen Politiker in ihrer Scheinwelt leben! Wie die Maden im Speck! Das Volk, das diese Politiker gewählt hat, darf es ausbaden. Wie lange noch?

Leute, schickt bei der nächsten Wahl diese Politiker nach Hause! Diese Politiker können nicht mehr klar denken. Was kommt als nächstes? Wasserspritzpistolen als neue Dienstwaffe? 

So lächerlich das klingt, es zeigt, wie abgewirtschaftet die verantwortliche Politik hat! Diese Politiker sind mit ihrem Latein am Ende. Sie sind fertig! würde Trapattoni sagen.


Hochgeladen am 22.08.2010 von diebandbreite

Übernommen von Over-Blog

Sonntag, 16. September 2012

Nachtrag: Wer schießt da durchs Dach? - Blog von Kiat Gorina


Dieser Vormittag verlief alles andere als ruhig. Alle Naselang schepperte mein Telefon. Kaum hatte ich aufgelegt und war wieder in der Küche: "Schringelingeling..." 

Verflixt, geht das schon wieder los, knautschte ich leicht verstimmt. 
Diesmal war es aber nicht eine klebrige Telefonfirma. Nein, was ich da dauernd in der Leitung hatte, waren so genannte Schamanen mit wirklich pompös klingenden Namen. Die einen wollten unbedingt - natürlich gegen viele Euronen - Riffels Freilufthütte segnen, mit Odin verbinden, geistig reinigen, weihen oder sonst irgend einen Zinnober damit veranstalten. 

Die waren nicht so leicht wieder los zu werden. Ich probierte es mit "Das mache ich schon selbst". Das ist natürlich Quatsch. Wieso sollte ich irgendwelche Tänze oder Gesänge für ein simples Gehäuse veranstalten? Das einzig Wichtige ist nur, solch eine Hundehütte nicht gerade auf eine Erdverwerfung - auch Wasserader genannt - zu stellen. 

Au weh,da hatte ich ja was losgetreten. Diese Leutchen sprudeln geradezu über vor Belehrungen, das nur sie als echte Schamanen solches Brimborium veranstalten dürfen und können. Ein Laie sei dazu gar nicht fähig! Dann kam gleich ein Angebot, wie ich bei ihnen  lernen könne, eine Schamanin zu werden. Das fing bei 500 Euronen aufwärts an für ein "Schamanenwerdungswochenende". Natürlich ohne Kost und Logis ...

Die anderen Anrufer waren nur irgendwie rührend. Sie wollten meine "Schamanenlaubhütte" für irgendwelche Rituale mieten. Nun wollten sie gern wissen, wieviele Personen denn in der Hütte Platz finden. 

Meine Antwort: "Höchstens eine halbe, das Hinterteil guckt auf jeden Fall raus." 

Also nochmal, um den Leutchen - und mir! - so enttäuschende Anrufe zu ersparen: Das ist eine Hütte für meinen Hund! Keine Ritualbehausung, wie man deutlich auf dem Bild sieht: 


Riffels neues Ger
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Samstag, 15. September 2012

Schreck! Wer schießt da durchs Dach? - Blog von Kiat Gorina


Nein, das hört sich nur gefährlich an, ist es aber nicht. Ich war nicht auf einem Truppenübungsplatz, und spinnerte Jungjäger waren es diesmal auch nicht. Wir hatten unsere Weide gekürzt, dabei blieben eine Menge Äste und Reiser übrig. 

Der Bär kam auf die famose Idee, davon eine kleine Rundhütte zu basteln. Nein, keine Schwitzhütte und auch keine der hier in Mode gekommenen "Schamanenlaubhütten". Von solchem Brimborium halte ich bekanntlich gar nichts. 

Aber Riffel liegt gern halb verborgen in Reisighaufen. Das tarnt und ist ein guter Windschutz. 

So bauten wir eben ein Miniwigwam in Riffelgröße. Das Reisig reichte natürlich nicht bis oben hin, da blieb eine ziemlich große Öffnung. 

Ab und zu legt Riffel sich in ihre "Freiluftvilla". Heute abend saß sie vor der Haustür und schaute Murrli und Wähli beim Spielen zu. Das geht jetzt sogar ohne Leine. Früher hätte sie die beiden gejagt ... 

Murrli macht sich manchmal einen Spaß daraus, über die liegende Riffel zu galoppieren! Die fährt dann hoch und tut furchtbar gefährlich. Dann kommt Murrli angetrippelt und die beiden reiben ihre Nasen aneinander. 

Die Katzen jagten sich über den Hof und auch rund um Riffels Villa. Dann verschwand Wähli darin und Murrli betrachtete seine eigene zuckende Schwanzspitze. 

Ich holte Knopfi von der Koppel. Das ist ab und zu das reinste Geduldsspiel. Der gute Junge hat sich nämlich in den Kopf gesetzt, dass er vorher noch das Gras vor dem Schweinestall auffressen muss. 

Na ja, so fünf Minuten lasse ich ihm sein Vergnügen. Wenn er da frisst, muss ich nicht mähen. 

Und heute? Neugierig steckte er seinen dicken Kopf in Riffels Hütte. "Fffftt- ouaouh!" fauchte es im Innern los, Knopfi fuhr entsetzt zurück. Und durch das Dach schoß eine dicke schwarze pelzige Kanonenkugel - Wähli. 

So eilig hatte Knopfi es noch nie, in seine Box zu kommen. 

Der Nutzer logiworker stellte einen "quietschenden Esel" ins Netz. Er schreibt: "Der Esel müsste mal wieder geölt werden." - Da frage ich mich: Wo werden Esel geölt?


Hochgeladen von logiworker am 17.03.2011
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Donnerstag, 31. Mai 2012

ShotSpotter - Nachricht aus dem einst gelobten Land - Blog von Kiat Gorina


Da veröffentlichte die Pittsburgh Post-Gazette heute einen Artikel, der es in sich hat! Es geht um den Einsatz von ShotSpotter. Shotspotter? Was soll das sein? Tja, da spottet niemand über etwas, sondern das sind Alarmeinrichtungen, die meist in Laternenpfählen eingebaut werden.
Und wenn in der Umgebung ein Schuss fällt, dann wird das zuständige Revier verständigt - meist mit Angabe, wo der Schuss abgefeuert wurde. Dann wird sofort eine Streife hingeschickt.
Quelle: post-gazette.com Shots Fired, Pinpointed and Argued Over
So weit ist es also im Goldenen Westen, im Land der ungeahnten Möglichkeiten, in den USA gekommen: In dem vom wirtschaftlichen Niedergang gebeutelten Land nimmt die Kriminalität offensichtlich derart zu, dass zu solchen automatischen Einrichtugnen gegriffen werden muss.
Ja, es soll Städte geben, in denen diese ShotSpotter geradezu Dauerfeuer melden. Aus den Lautsprechern der Überwachungsmonitore prasseln Schüsse - "wie Vogelgezwitscher" - nennt das Überwachungspersonal diese Laute.
Diese Shotspotter gibt es nicht nur in New York, sondern in vielen anderen Städten. Offensichtlich dienen sie nicht nur zum Aufspüren von abgefeuerten Schüssen, sondern auch zum Belauschen der Passanten. 
Da Deutschland mit einiger Verspätung amerikanische Entwicklungen übernimmt, wird auch den Deutschen so etwas blühen.
Diese Entwicklung zeigt wieder einmal mehr, wie sehr die Gesellschaften auseinanderbrechen: Da gibt es einmal die Cliquen der Reichen und Superreichen, die sich in ihren "gated areas" verschanzen und andererseits die Armen, die in ihrer Not zur Waffe greifen ...
Hochgeladen von shotspotter am 27.10.2011


Ist das nicht pervers? Wenn solche Systeme wie ShotSpotter entwickelt werden, weil die Gewalt steigt? Wie wäre es, eine bessere Gesellschaft zu schaffen, in der Menschen ohne Gewalt leben und überleben können.

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Donnerstag, 7. Juli 2011

Au Backe - Schuss im Schützenverein - Blog von Kiat Gorina

Was musste ich da in der Lokalzeitung[1] lesen? Da durfte ein 16-jähriger Junge im Heilsbronner Schützenverein als Gast mitschießen. Mit einem Klein-Kaliber-Gewehr. Natürlich unter Aufsicht. Es wurde auch eine Versicherung für einen Tag abgeschlossen, unterschrieben von seiner Oma, die ist die Erziehungsberechtigte.

Soweit in Ordnung. Aber dann passierte es: Der Jugendliche legte die geladene Waffe auf eine Brüstung, dann wurde die Schießscheibe auf der 50 Meter langen Bahn zurückgeholt und da geschah es: Der Träger der Scheibe erfasste die liegende Waffe, sie fiel zu Boden und dann löste sich ein Schuss und ein Jugendlicher wurde getroffen, die Kugel drang in den Kiefer ein, er blutete sehr stark.