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Donnerstag, 15. August 2013

Wir sind die Guten! sagt Google - Wer sind die Bösen?

Ja, das behauptet Google immer wieder! Und fordert uns auf: "Tut nichts Böses!" Und was macht Google mit unseren Emails? Tja, hätten wir etwas nachgedacht, dann hätten wir von Anfang gewusst, dass Google nicht anders kann, als bei unseren elektronischen Nachrichten mitzulesen! Wie sonst schaffen sie es, dass sie mich mit exakt auf mich passende Werbung zupflastern?

Aus elektronischen Texten, die ich schreibe. Ist das böse? So wie es Google sieht, ist das ein Geschäft: Wir geben den Nutzern kostenlose Kommunikation mit Emails. Und im Gegenzug lesen wir in den elektronischen Nachrichten mit. Und Google wertet das aus. Und verkauft die Ergebnisse! Was für Ergebnisse? Nun, wenn jemand über Rotwein schwadroniert - beispielsweise, dann lesen viele mit: 

Und die Schreiberin wird sofort in diverse Klassen eingeteilt: liebt Rotwein, hat Alkoholprobleme?, liebt ein bestimmtes Land etc. Solche Adressen lassen sich doch wunderbar verkaufen. Zum Beispiel an Weinhändler! An Weinhandlungen! An Weingüter! Und wenn bekannt ist, wo die Schreiberin sich gerade befindet, was liegt dann näher, so ganz unauffällig die Adresse einer Weinstube einzublenden, ganz in der Nähe!

Das ist offensichtlich ein Bombengeschäft. Und da nicht nur Google mitliest, sondern auch diverse Geheimdienste, werden meine persönlichen Vorlieben weltweit gestreut und auch gespeichert. Das Internet hat ja ein Elefantengedächtnis!

Wie kann ich mich dagegen schützen? Ich will nicht, dass meine persönlichen Vorlieben global verteilt werden. Manche meinen, wir sollten öfters zu Papier und Füller greifen und wie einst richtige Briefe schreiben und verschicken - mit der Schneckenpost! Aber auch dann wird mitgelesen, über die NSA wurde ruchbar, dass sie täglich viele Briefe öffnet und kopiert und elektronisch speichert! 

Ist diese Sammelwut nicht der totale Wahnsinn? 

Ich frage mich auch, was passiert, wenn immer mehr Nutzer des Internets virtuelle Nutzer schaffen, die über virtuelle Vorlieben sich unterhalten! Alles getürkt! Und wenn dann die teueren Werbestrategen für teueres Geld auf dieser Basis teuere Werbekampagnen entwerfen und ablaufen lassen? Diese Werbekampagnen laufen ins Leere!

Es gab ja mal das soziale Netzchen schülervz. Darin tummelten sich letztendlich nur noch virtuelle Nutzer und Nutzerinnen, alles nur ausgedacht. schülervz wurde verkauft, der Käufer war nicht glücklich, als er mekte, was er da eingekauft hatte. Enttäuscht schloss er gleich dieses soziale Netz:

Quelle: schülerVZ aka fakeVZ und das Ende: In den Resten des schülerVZ tummeln sich nur noch Leute, die es in der Wirklichkeit gar nicht gibt. Da stülpen sich die angeblichen Nutzer eine schillernde Tarnkappe eines Rollenspiels über und spielen das in allen Facetten aus!

schülerVZ wurde ja 2012 von Vert Capital aufgekauft. Das ist eine Vermögensverwaltung mit Sitz in Sao Paulo, Brasilien. Was wollten die mit schülerVZ? Den Nutzern Angebote für die Verwaltung des Taschengeldes unterbreiten? Und dann mussten sie feststellen: Das sind ja alles virtuelle Persönlichkeiten, mit virtuellem Vermögen. Alles nur ausgedacht!


Hochgeladen am 10.01.2010 von HalfcastGermany

Wäre das auch eine Möglichkeit, um solchen Giganten wie Google das Geschäft zu vermiesen und seine Neugier ad absurdum zu führen? Oder nützen wir diese Neugier, um politische Systemwechsel herbeizuführen? Ich denke, es lohnt, darüber nachzudenken ...

Übernommen von Over-Blog

Freitag, 2. November 2012

GLOSSE: Die Schamanin, die Hausnummern klaut - Blog von Kiat Gorina


Da wollte mich heute eine junge Frau besuchen. Also fragte sie ihren Navigator nach Windsbach. Das kannte dieses Ding. Ich wohne aber auf einem Einzelhof - weit genug vom nächsten Dorf entfernt. Trotzdem habe ich die Hausnummer 29.

In den 1970-er Jahren gab es eine Gemeindereform: bisher hatte dieses Dorf einen eigenen Bürgermeister, er “residierte” im Dorf mit der Hausnummer 29. Und damals wohnte der Vorbesitzer meines Hofes unter der Hausnummer 28. Nach der vollzogenen Gemeindereform gab es keinen Bürgermeister mehr. Und er bekam eine neue Hausnummer, die 28. Und mein Hof die Nummer 29.

Dann starb der frühere Bürgermeister, die Witwe nannte sich seitdem “Altbürgermeisterwitwe”. Und sie bestand auf ihrer alten Hausnummer - der 29. Aber die hatte ja ich!

Also war die Hausnummer 29 doppelt vergeben, die Nummer 28 gab es nicht mehr, darauf bestand diese Altbürgermeisterinwite.

Ich merkte, dass da etwas nicht stimmte, als ich meinen Hof bei der Landesbrandversicherung versichern wollte. Ich gab bei der Adresse meine Hausnummer 29 an. Dann kam die Police. Und was stand da? Die 28!

Ich führte ein längeres Telefonat mit der Hauptstelle in München. Nach einigem Hin und Her stellte sich heraus, dass im Computer bereits mit der Nummer 29 ein Anwesen eingetragen ist. “Unser Computer lässt es nicht zu, dass die 29 doppelt eingetragen wird!”

Ich bestand auf der richtigen Hausnummer 29, so war sie ja auch beim Finanzamt und beim Katasteramt eingetragen. Dann ließ sich offensichtlich der Münchner Computer überreden. für mein Anwesen die Hausnummer 29 zu akzeptieren. Und in der Landesbrandversicherung wurde  dann das Haus der “Altbürgermeisterwitwe” mit der Hausnummer 28 geführt.

Ich sprach sie an und erzählte ihr das. Sie wurde böse: “Das ist nicht richtig! Ich habe immer die Nummer 29 gehabt!” Ich ließ sie kopfschüttelnd stehen.

Und heute fragte die junge Frau, die mich besuchen wollte, im Dorf nach mir und wo ich wohne. Ausgerechnet bei der “Altbürgermeisterwitwe” klingelte sie. 

“Da draußen!” Und die Altbürgermeisterin zeigte nach Südwesten. Und fügte hinzu: “Das ist eine böse Frau! Die hat meine Hausnummer geklaut!” Und schlug die Haustür vor ihr zu.

Als die junge Frau meinen Hof doch noch gefunden hatte, erzählte sie mir diese Episode. Wir lachten zusammen. Über so viel Borniertheit! Sie hatte ja nur dreißig Jahre Zeit, sich an ihre neue Hausnummer zu gewöhnen - das ist offensichtlich nicht lange genug ...
Ich habe gar nicht gewusst - und auch nicht geahnt, dass ich die Schamanin bin, die Hausnummern klaut!

Und im Toilettenwagen einbricht. Hoffen wir nur, dass das Wirtshaus nie verschwindet, sonst habe ich das auch noch “geklaut”.


Hochgeladen von weissfirst1 am 30.07.2009
besucherzhler

Freitag, 28. Oktober 2011

ZOZ - Nein, danke! - Blog von Kiat Gorina

Wer ist ZOZ? So nennt sich eine Suchmaschine und Social Network - aus Österreich! Eine Bekannte gab mir den Tipp: "Ich speichere meine interessanten Links jetzt da ab! Das Programm ist affenschnell!" Ich bin ja immer lernbereit, also habe ich es ausprobiert. Stimmt, das Programm arbeitet sehr schnell - im Vergleich zu anderen Suchmaschinen. Und so eine Suchmaschine hat ja auch den Vorteil, dass ich den Überblick nicht verliere über interessante Links.
WEITER ...

Montag, 18. Juli 2011

ENGEL UND UFOS - Video von Kiat Gorina

Ich weiß. ich kann es nicht lassen, aber ich kann nicht anders: Heute traf mich eine Frau in der Stadt, sie kam freudig auf mich zu: "Morgen ist doch Vollmond?" "Ja, früh um 03:36 Uhr. Erwartest du etwas besonderes?"

"Vielleicht sehe ich morgen mein Ufo wieder, wie beim letzten Vollmond?" "Das ist ja interessant. Wie sah es denn aus?" "Wie eine große grüne Zigarre! Mindestens zwei Kilometer lang und 1000 Meter hoch. Total unbeweglich. Es sah richtig unheimlich aus."

Sonntag, 17. Juli 2011

Böse Menschen vom Landratsamt?! - Blog von Kiat Gorina

Gestern rief eine Frau bei mir an, sie war total verzweifelt! Da standen ganz früh drei Männer vom Landratsamt vor ihrer Haustür und forderten sie auf, sofort ihre Hecken zurückzuschneiden, sie würde damit den Winterdienst behindern! Und das im Sommer?!

Sie war total verdattert. Dann setzten sie noch eins drauf. Sie müsse auch ihr Gartenhaus abreißen, weil das die Aussicht ihrer Nachbarn versperre. Dabei wurde das Gartenhaus vor über 12 Jahren aufgebaut und hat seitdem niemand gestört.