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Samstag, 2. November 2013

Die gespielte Empörung der Landwirtschafts-Lobby über ein BUND-Video

Da hat der BUND ein Video produziert: Da wachsen Babyköpfe aus dem Ackerboden, ein Flugzeug verspüht Gift, die Kinder sterben. Unter dem Motto: "Pestízide! Hergestellt, um zu töten!" Das war den Lobbyisten der Landwirtschaftsindustrie nicht nur ein Dorn im Auge. Sie sahen die Ehre der Bauernschaft angekratzt, ja in den Schmutz gezogen. Werfen wir doch einen Block in dieses Video:


Veröffentlicht am 28.10.2013 von BUND Germany

Es geht um Glyphosat - besser bekannt als "Roundup"! Das ist ein Teufelszeug, das sogar die Bauern, die es verspritzen, krank macht. In Frankreich ist Roundup als Verursacher einer Krankheit von Landwirten verdächtigt, die als Berufskrankheit anerkannt wird! Wird da der Belzebub mit dem Teufel ausgetrieben? Das will die Monsanto-Lobby auf keinen Fall hören!

Deshalb die Empörung! Wenn ich mir die heutige Landwirtschaft so ansehe, da wird ein Kampf gekämpft. Der Kampf zwischen Teller und Tank! Will sagen: Früher war die Landwirtschaft da, um die Teller hungriger Mäuler zu füllen. Aber heute sind viele Bauern nur noch Lieferanten von Biogas. Und wie wird Biogas erzeugt? Durch Vergasung! Ja, es werden Nahrungsmittel vergast!

Da wird Biomasse auf den Äckern in Monokultur erzeugt, meist wird Mais gesät und geerntet. Die Monokultur hungert die Böden aus. Die überschweren Maschinen verdichten die Böden so sehr, dass kaum noch etwas wächst. Also muss gespritzt werden. Auf Teufel komm raus. Und der Teufel kommt raus - an vielen Stellen:

In den Biogasanlagen entsteht als Abfall eine derart giftige Brühe an Gülle, die nicht nur stinkt, sondern hochgiftig ist. Manchmal stehen große Lachen tagelang auf den Feldern, die nicht abfließen, weil der Boden zu sehr verdichtet ist! Ich habe mehrmals mit einem pH-Messgerät die Jauche gemessen und war immer wieder erschrocken. pH-Werte über 11 - diese Jauche ist doch glatt als WC-Reiniger zu verwenden!

Wenn ich das den Biogas-Bauern erzählte, sie waren nicht interessiert. Sie sind nur an der Vergütung für den erzeugten Strom interessiert! Und wenn ich mich an die Landwirtschaftsämter wende, dann kommt gleich die Gegenfrage, ob mein Messgerät überhaupt "amtlich" geeicht ist?! Bisher fand es kein Amt für nötig, selbst Messungen durchzuführen!

Sie haben einfach Angst vor den Ergebnissen. Es könnte ja sein, dass ich Recht habe! Was dann? Und die Bauern vernichten ihr eigenes Kapital: ihren guten Ackerboden! Noch ein paar Jahre, dann wächst nichts mehr auf diesen ausgelaugten Böden!

Und die wirklichen Biobauern schauen in die Röhre: Sie können kaum noch Äcker pachten, um dort ihr Biogemüse anzubauen. Die Erzeuger von Biogas pachten alles, was zu pachten ist. Sie zahlen astronomische Preise für Äcker. Da können die Biobauern nicht mithalten. Folge: DIe Preise für Nahrungsmittel steigen und steigen!

Aber das soll nicht bekannt werden! Menschen sollen nicht über diesen Irrsinn nachdenken. Da gibt es in Deutschland eine florierende Maschinenindustrie für die Biogaserzeuger. Immer größer und schwerer werden die Maschinen. Die Maschinenringe für Landwirte verleasen diese Mammutmaschinen an die Landwirte. Den größten Profit streichen nicht deutsche Firmen ein, sondern US-amerikanische!

Für die Biogas-Erzeuger ist dieses Spielchen ein Nullsummenspiel: Je mehr sie verdienen, umso mehr müssen sie für Maschinen ausgeben. Immer größer, immer teurer! Dieser Wahnsinn zeigt sich immer öfters: Da sind die Maschinen derart groß, dass die Äckerchen viel zu klein für die Monstermaschinen sind. Eben der tägliche Wahnsinn.

Dabei gibt es eine viel bessere Methode, heute Landwirtschaft zu betreiben: Permakultur! Damit können genügend Pflanzen auf nur einem Hektar angebaut werden, dass eine vierköpfige Familie ein Jahr versorgt ist. Und es werden keine Pestizide gebraucht! Und die Böden werden geschont!

Aber davon will diese Nahrungsmittelindustrie nichts wissen. Da gibt es ja dann kein "Wachstum"!


Veröffentlicht am 03.10.2013 von FILMSORTIMENT.de

Übernommen von Over-Blog

Sonntag, 22. September 2013

Nicht nur Pofalla scheißt aufs Grundgesetz - Auch das Jobcenter des Kreises Siegen-Wittgenstein

Da gibt es das Grundgesetz. Da stehen viele Artikel drin. Auch ein Artikel 12:
Art 12 

  1. Alle Deutschen haben das Recht, Beruf, Arbeitsplatz und Ausbildungsstätte frei zu wählen. Die Berufsausübung kann durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes geregelt werden.
  2. Niemand darf zu einer bestimmten Arbeit gezwungen werden, außer im Rahmen einer herkömmlichen allgemeinen, für alle gleichen öffentlichen Dienstleistungspflicht.
  3. Zwangsarbeit ist nur bei einer gerichtlich angeordneten Freiheitsentziehung zulässig.

Aber das interessiert den Kanzleramtsminister Ronald Pofalla offensichtlich nicht die Bohne: Wie Springers BILD berichtete, scheißt der Kanzleramtsminister persönlich auf das Grundgesetz:

Quelle: BILD WUTAUSBRUCH DES KANZLERAMTSMINISTERS Pofalla brüllte Bosbach dreimal an: Dort geht der Streit vor Fraktionskollegen und Chauffeuren weiter. Bosbach wehrt sich: „Ronald, guck bitte mal ins Grundgesetz, das ist für mich eine Gewissensfrage.“ Pofalla geht zu seinem Dienstwagen, sagt: „Lass mich mit so einer Scheiße in Ruhe“, steigt ein und fährt davon.

Stellen wir klar: Pofallas Parteifreund Bosbach verweist auf das Grundgesetz und der Kanzleramtsminister persönlich bezeichnet das Grundgesetz als "Scheiße"! Geht es noch? Da leistet sich die Kanzlerin als rechte Hand einen Menschen, der auf das Grundgesetz scheißt! Bisher waren es doch - nach den Hetztiraden der Schwarzgelben - stets die LINKEN, die gegen das Grundgesetz verstoßen. Und jetzt so etwas! Die rechte Hand der Kanzlerin explodiert, hat sich nicht unter Kontrolle und bezeichnet das Grundgesetz als "Scheiße"!


HARTZ IV ist offener Strafvollzug!
(Götz Werner)

Dem Bundesverfassungsgericht und seinem Präsidenten Andreas Voßkuhle müssen doch die Ohren geklungen haben! Jetzt wissen wir, was Gestalten im Bundeskanzleramt vom Grundgesetz halten! Und nicht nur im Bundeskanzleramt! Auch im Bundesarbeitsministerium! Da gibt es das Verwaltungsmonster Hartz IV, das der Gründer der Drogeriekette dm und heutiger Milliardär Götz Werner als "offenen Strafvollzug" bezeichnet! Wieso? Weil für Hartz-IV-Bezieher viele Artikel des GrundgesetzES nicht gelten!

Da gibt es wieder einen Fall, den die Rechtsanwaltskanzlei NIERENTZ & BATZ in ihrem Blog in eigener Sache veröffentlichte:

Quelle: NIERENTZ & BATZ Kanzlei Blog Jobcenter verlangt Abbruch der Ausbildungsstelle: Das Jobcenter des Kreises Siegen-Wittgenstein verlangt den Abbruch der Ausbildung unserer Auszubildenden. 

Ja, ihr habt richtig gelesen! Da hat eine Mutter eines fünfjährigen Sohnes eine Ausbildungsstelle zur Rechtsanwaltsfachangestellten gefunden - das zuständige Jobcenter ist derart auf der Höhe der Zeit, dass das Jobcenter von einer "Rechtsanwaltsfachgehilfin" spricht. Und sie beantragte eine "Aufstockung" zum Lebensunterhalt. Das Jobcenter verweigerte ihr die Aufstockung. Und meinte - zynischer geht nicht mehr, wenn sie die Ausbildung abbreche, dann stünde ihr der volle Regelsatz zu!

Damit hat dieses Jobcenter gegen das Grundgesetz Artikel 12 Absatz (1) verstoßen! Das Jobcenter bezieht sich dabei auf den "Gesetzgeber". Wer ist die obere Dienstherrin dieses Jobcenters? Frau Dr. Ursula von der Leyen - die Bundesarbeitsministerin! Weiß sie eigentlich, was in diesem Jobcenter abläuft?! Offensichtlich nicht! Sie ist jedoch als Ministerin verantworTlich dafür, dass sich ihre Jobcenter an das Grundgesetz halten!


Hartz IV ist Stillhalteprämie für das Fernbleiben vom Arbeitsmarkt!
(Rahel Uhlenhoff)

Und noch etwas zeigt dieses ungeheuerliche Verhalten dieses Jobcenters: Frau Rahel Uhlenhoff hatte völlig Recht, als sie feststellte: Hartz IV ist nichts anderes als eine Stillhalteprämie, um die Hartz-IV-Bezieher vom Ersten Arbeitsmarkt fernzuhalten! Stattdessen gilt: Einmal Hartz IV - immer Hartz IV! Das gilt nicht nur für die betroffenen Eltern, sondern auch und gerade für deren Kinder! Wie der besonders traurige Fall einer Mutter zeigte, deren Tochter vom Jobcenter Konstanz gehindert werden sollte, das Abitur zu machen! Aus Verzweiflung versuchte die Mutter sich umzubringen!

Quellen: 


Ist eine Kanzlerin,  die sich einen Kanzleramtsminister leisteT, der das Grundgesetz als Scheiße bezeichnet, noch wählbar? Die Antwort liegt wohl auf der Hand! 


Veröffentlicht am 26.04.2012 von ThomKutlatschkowa2

Übernommen von Over-Blog

Dienstag, 19. Februar 2013

Was macht mein Buch im Banktresor? - Blog von Kiat Gorina


Da vermutet doch wohl jeder gleich einen uralten wertvollen Folianten mit Golddruck. Oder gar hochbrisante Informationen über Politiker, Militärs oder andere höchst “wichtige” Leute. Ist aber nicht. Was da so sicher weggesperrt wurde, war das von mir geschriebene Buch. Wieso das? 

Tja, das wüsste ich auch gerne. 

Tatsache ist, dass ein Mitglied aus Vaterns Verwandtschaft auch ein Buch geschrieben hatte. Gottfried Hilgerdenaar war Kapitän und hat seine Erlebnisse in dem spannend geschriebenen Buch “Seemann”wollt ich werden”  veröffentlicht. Mit einer solchen Verwandtschaft fühlte Vatern sich auch gleich als Kapitän - mindestens! 


G. Hilgerdenaar im Bremer Hafenmuseum

Dieses Buch stand in der Vitrine in der Essecke und wurde allen Besuchern geradezu aufdringlich immer wieder präsentiert. 

Auch einem ehemaligen Arbeitskollegen, der eigentlich Schiffsbauingenieur war.
“Der Friedel ist ein ganz toller Kerl - wie alle in meiner Verwandtschaft! Stellen Sie sich vor, er hat seine über 500 Meter langen Frachtschiffe immer sicher ans Ziel gebracht! Und das, obwohl der Atlantik und der Kanal noch voller Seeminen waren!”

Der Besucher und ich sahen uns entgeistert an. So etwas stand aber nicht in dem Buch. Herr Diekmann schwieg taktvoll, aber ich brachte es nicht fertig, den Mund zu halten: “Seeminen? Ende der fünfziger Jahre? Und soviel ich weiß, sind normale Frachtschiffe so zwischen 130 und 150 Meter lang, und keinen halben Kilometer!” 

Du liebe Zeit! Was hatte ich da nur wieder angerichtet! Vaters empörte “Hach!” wollten gar kein Ende mehr nehmen. 

“Sieh du lieber zu, dass du endlich einen Beruf lernst, bevor du hier dein Unwissen kund tust!” Ach ja, just the same Geheul as every time... 

Komisch, sind Diplom-Ingenieur und Metzgergeselle denn keine Berufe? 

Die Besuchsfrau sah Muttern fragend an: “Ich dachte, Ihre Tochter hätte studiert?” 

“Hat sie auch, sie ist Ökotrophologin”,gab Muttern zur Antwort. 

Nanu? Das war mir neu! Und was bitte schön ist ein Ökotrophologe? 

Kurz entschlossen griff ich in Vaterns heilige Buchvitrine und zog den entsprechenden Brockhaus heraus. Ein längerer Artikel. Aha, jetzt war ich schlauer: Man erlernt … Methoden, mit denen man Problemlösungen im Bereich Haushaltsführung und Ernährung entwickeln kann … 
  
Vatern hatte inzwischen seine “Biographie-Platte” aufgelegt: “Ich bin, auf allgemeine Bitten, jetzt auch dabei, meine Biographie zu schreiben. Das ist auch für Friedel sehr interessant und wichtig! Schließlich kenne ich sehr viele einflussreiche und wichtige Leute, das muss ich hier nochmals betonen!” 

Der Besuch schaute mehr als ungläubig, und ich suchte das Weite, weil mir schon die Lachtränen herunterliefen. 

Dass seine angepriesene Biographie bisher darin bestand, sich eine elektrische Schreibmaschine mit exakt einer Zeile Speicherkapazität zu kaufen, verschwieg er taktvoll. 

Aber diese einflussreichen Leute  lannte er - aus seinem 26-bändigen Brockhaus!

Dann kam mein Buch heraus. Davon erfuhr er erst später, ich hatte ganz vergessen ihm zu berichten. 

Aber eines Abends schellte das Telefon, es hörte sich schon irgendwie so “giftig” an. Es war mein Vater. Gleich zeterte er los: “Wie kannst du es wagen, Frau Voßkuhle zu erzählen, du hättest ein Buch geschrieben? Du weißt doch ganz genau, dass du dazu gar nicht in der Lage bist! …" Er keifte sich regelrecht in Rage. Irgendwann musste er aber doch mal Luft holen, und ich kam auch zu Wort. “Hast du die arme Frau auch so angepfiffen? Und hast du mein Buch schon gesehen?” 

“Ja, natürlich! Sie hat die Unverschämtheit besessen, mir so ein Buch mitzubringen!Und dann zu behaupten, das hast du geschrieben!” Vatern hörte sich an wie eine verröchelnde Bulldogge. 

Ich musste nun doch lachen. Da kam sein vorgefasstes Weltbild schon wieder ins Wanken. 

“Och, wenn du’s nicht glaubst, dann lass dir doch von Claus den Zeitungsartikel in den Nürnberger Nachrichten ausdrucken …” 

Das war das letzte Mal, dass ich mit ihm sprechen konnte. Weiteren Kontakt lehnte er ab. Was mit meinem Buch geschah? 

Es landete komischerweise nicht in der Mülltonne, dafür war er wohl zu geizig. Erst nach seinem Tod kam heraus, wo das Buch gelandet war. 

Er hatte ein Schließfach bei der Sparkasse. Darin fand sich, außer meinem lang vermissten - inzwischen geplünderten - Sparbuch auch mein Buch. Müsste ich das jetzt verstehen?


Hochgeladen am 13.01.2011 KiatGorina1

Montag, 3. September 2012

GLOSSE: Die Bewerter - ein neues Berufsbild - Blog von Kiat Gorina


Da wurde ich von einer Bloggerin darauf aufmerksam gemacht, dass mein Blog von WOT - Web of Trust - sehr schlecht bewertet worden sei. Ich kannte vorher WOT gar nicht, weil mich Bewertungen nicht interessieren. Ab und an schaue ich in die Statistik. 

Und wenn ich dann sehe, dass ich seit neuestem Leserinnen und Leser aus 108 verschiedenen Ländern auf diesem Globus habe, dann bin ich etwas stolz darauf. Und was diese vier Bewertungskriterien von WOT angeht, die treffen ja auf meinen Blog nicht zu. Grund: Ich verkaufe ja nichts und ich mache auch keine Werbung. 

Diese kümmerlichen vier Bewertungskriterien treffen doch nur auf kommerzielle Webseiten zu, auf denen ein oder mehrere Produkte angeboten werden oder auch Dienstleistungen. Das ist alles bei meinem Blog nicht der Fall.
Quelle: WOT - Web of Trust - Was steckt dahinter? 

Also, viel Lärm um nichts! Da hat eine Leserin mir Kommentare geschrieben und mir zwei Links geschickt. Tja, es scheint viele Webseiten-Inhaber zu geben, die mit WOT große Probleme haben. Grund: Da gibt es Menschen, die nichts anderes zu tun haben, als unter der vermeintlichen Tarnkappe der Anonyität andere Webseiten schlecht zu machen. 

Und WOT ist offenbar ein Werkzeug dafür. Tja, es gibt sogar einen Blog, speziell gegen WOT. Als ich da in den Kommentaren blätterte, da blieb mir bisweilen der Mund offen:
Quelle: WOT Nein Danke 

Da gibt es regelrechte "Bewertungsprogramme", mit denen massenweise schlechte Bewertungen über eine bestimmte Webseite ausgeschüttet werden sollen und offensichtlich auch werden. 

Tja, diese Zeit hat ein neues Berufsbild - den Bewerter oder die Bewerterin! Unsere Zeit bringt ja immer wieder neue Berufsbilder hervor, da denke ich nur an die SMS-Moderatorin, die dafür bezahlt wird, dass sie Sex suchenden Männern in SMS etwas vorgaukelt, aber nie ein reales Treffen mit dem jeweiligen Mann vereinbart. 

Wozu das alles? Wegen der Gebühren. Diese SMS-Moderatorin soll die Männer animieren, möglichst viele SMS zu schicken. Ich schrieb einmal darüber: 

Quellen:

  1. SMS-Moderatorin
  2. SMS-Moderatorin (Video)

Und so gibt es jetzt den "Beruf" des "Bewerters": Das führt dann dazu, dass einige von denen ihre Dienste anbieten: Gegen Zahlung von 1.000 Euronen bieten sie 2.000 positive Bewertungen. Und es geht noh weiter: Es gibt Textbausteine für die Bewertung. 

Und damit tappen diese Bewerter in ihre eigene Falle: Irgendwann fällt es doch auf, wenn stets die gleichen Texte auftauchen :-)) 

Was sind das für Menschen, die sich dafür hergeben? 

Einmal ist es wohl die Gruppe der Frustrierten. Frustriert darüber, dass sie ein erbärmliches Leben führen müssen und deshalb sauer und neidisch sind auf Menschen, die das nicht müssen. Und diese Frustrierten meinen allen Ernstes, dass sie ihren persönlichen Frust abbauen, indem sie andere verunglimpfen. 

Dass ein solches Tun allerdings geeignet ist, als strafrelevantes Delikt bewertet zu werden, das übersehen sie meistens. Bis es zu spät ist. 

Die andere Gruppe gehört zu den Raubrittern dieser Zeit: Sie wollen unter dem Deckmantel der zur Schau getragenen Ehrlichkeit und Objektivität ihren Reibbach daraus machen und bieten sehr zweifelhafte Dienste an - seien es es positive Bewertungen bei WOT oder "social signals" bei den sozialen Netzwerken:
Quelle: Alles ist käuflich - auch die persönliche Meinung 

All diesen Menschen sei gesagt: Wer sich solcher Methoden bedient, für den treten irgendwann universelle "Gesetze" in Kraft und diese Menschen werden dafür "bezahlen" müssen. 

Wer mein Buch gelesen hat, kennt ja die Sache mit der Prophezeiung. Da sagte einer meiner Lehrer einst zu mir: "Von allen, die dir schaden, wird das Glück weichen!" 

Wenn ich in meinem Leben zurückblicke, da erkenne ich immer wieder, dass sich diese Prophezeiung erfüllt hat - nicht sofort, aber irgendwann. 

Da fällt mir ein Mann ein, von dem berichteten mir gute Bekannte, dass eben dieser Mann über uns herziehe, wir seinen "dubiose und verdächtige Leute". Ich sprach ihn dazu an - höflich, aber bestimmt. Er bekam einen roten Kopf und fing an zu schreien. Wie sagt der Volksmund? "Wer schreit, hat unrecht!" 

Und was passierte? Zuerst verstarb sein Bruder sehr unerwartet und fiel als Finanzier für sein Geschäft aus und dann begann sein Geschäft, den Bach runterzugehen ... 

Solche Vorfälle tun mir leid, da frage ich mich immer: Wieso können Menschen so dumm sein? 

Zurück zu WOT: Es häufen sich leider die Fälle, dass politische Seiten mittels WOT diskreditiert werden, da erscheint dann beim Aufruf einer solchen Seite die Mitteilung "Diese Seite hat einen schlechten Ruf". Das finde ich sehr bedenklich! Damit wird ja gegen das Recht auf freie Meinungsäußerung  verstoßen.
Dazu schrieb ein Nutzer karlkaram: 

Ich fand WOT lange gut, um mich vor Betrugsseiten im Netz zu schützen. Leider musste ich schon vorm Lesen dieser Seite feststellen, dass WOT immer mehr missbraucht wird, um Meinungen zu zensieren. Z. B. wollte ich mir neulich aus gegebenen Anlass mal die Website von Gaddafi ansehen, wo seine Reden und Texte abgedruckt sind. Statt der Seite kam erst mal die Warnung von WOT: "diese Seite hat einen schlechten Ruf". Was soll dieser Quatsch? Es kann doch nicht Aufgabe und Sinn von WOT sein, politische Äußerungen zu zensieren. Das ist doch Wahnsinn, dann gibt es bald überhaupt keine Freiheit mehr im Internet. Der Schutz vor Phishing, Viren und Betrug macht Sinn, aber doch nicht die Unterdrückung der freien Meinungsäußerung.
Das fiel mir danach öfter auf und mein Vertrauen in WOT war erschüttert. Ich ließ es trotzdem installiert, weil die Warnungen vor wirklich gefährlichen Seiten ja trotzdem manchmal noch stimmt. 

Dann las ich die "Bewertungsdetails" zu dieser hier, mir bisher unbekannten Seite. Die Kommentarmöglichkeit ist abgeschaltet. Das ist doch Wahnsinn, dass WOT-Führer ihre Privatkriege führen unter dem Deckmantel der Viren- und Betrugsbekämpfung. 

Quelle: No WOT jetzt bei Facebook 

Ich bin mir sicher, dass solche und andere Vorfälle viele Nutzer von WOT nachdenklich stimmen und dass sie WOT von ihrem PC löschen. 

Nach meiner persönlichen Wertschätzung, bedeutet eine negative Bewertung von politischen Seiten in Wirklichkeit einen Ritterschlag und als ein Indiz dafür, dass diese Seite die Wahrheit berichtet. Wieso sonst sollte denn eine solche Seite in Misskredit gebracht werden?


Veröffentlicht am 07.05.2012 von DerGuteTag
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