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Freitag, 1. August 2014

Aus die Maus - Sanktionen treiben Touristen raus!


Heute hatten wir in Wolframs-Eschenbach zu tun - ja der Stadt des Parzifals. Wir steuerten den Parkplatz an, da stand ein riesiger Reisebus mit polnischem Kennzeichen. Die Fahrgäste waren ausgeflogen - vermutlich zur Besichtigung. Zwei Männer bewachten den Bus, ich sprach sie an - polnisch. Sie antworteten polnisch - allerdings mit einem merkwürdigen Akzent. Komisch!, dachte ich mir. 

Im Städtchen sahen wir die Touristen, die meisten hatten Kassettenabspieler um den Hals hängen, und Stöpsel im Ohr. Und es gab einen Reiseführer, der zu den Erklärungen auf den Kassetten auf die jeweiligen historischen Gebäude zeigte. Die Touristen unterhielten sich in russisch. Jetzt war mir auch klar, wieso die Männer auf dem Parkplatz so einen seltsamen Akzent sprachen - das waren auch Russen. 

Einige sahen Riffel. Obwohl Riffel schon etwas betagt ist, ist sie immer noch interessiert. Einige Russen fragten mich, was das für ein Hund sei. Ich auf russisch: Mama Huskie, Papa Wolf! Dann wollten einige Riffel streicheln, sie ließ es zu. Andere zückten ihre Handys und Kameras und wollten eine Foto von Riffel. Sie gewährte es hoheitsvoll. 

Ich fragte sie, woher sie kämen, Aus Petrograd - Petersburg! Sie wollten wissen, wieso ich russisch spreche. Wo ich das gelernt habe. Ich: In der Roten Armee. Und dass ich Scharfschützin mit der Dragunov war. Manche reagierten erschrocken. Aber dann sahen sie wieder auf Riffel. Wer einen solch freundlichen Hund hat, kann kein böser Mensch sein. 

Ein älterer Mann sagte zu mir, dass bald wieder Krieg sein werde - wieder gegen Russland. Er fragte mich, ob ich dann auch gegen Russland kämpfen werde. Ich schüttelte lachend den Kopf! Nein, auf keinen Fall! 

Nachdem wir unsere Sachen erledigt hatten, gingen wir zurück zum Parkplaz. Die russischen Touristen hatten sich auch eingefunden und wollten gerade in ihren Bus einsteigen. Einige erkannten uns wieder und winkten uns freudig zu! 

Polnischer Bus mit russischen Touristen, da fiel mir das Lied HEY SOKOLY ein, gesungen vom Alexandrov Chor:


Hochgeladen am 08.11.2009 von GraGraGK

Zwei Einheimische gingen auch zu ihren Autos. Einer sagte zum andern - betont laut: Das ist die Kommunistensau mit ihren Russen!

So sehr ist also die Hetze gegen Russen in die einheimischen Hirne vorgedrungen! Das sind Opfer einer medialen Gehirnwäsche! Schade drum! 

Aber angesichts der EU-Sanktionen gegen Russland werden das die letzten russischen Touristen in Wolfams-Eschenbach gewesen sein. Die Café- Besitzer und Wirtsleute schauen dann ins Ofenrohr! Werden sie bei der nächsten Wahl immer noch Merkel wählen? 

Worum geht es bei HEY SOKOLY? Wen es interessiert, hier die deutsche Übersetzung

Übernommen von OverBlog

Dienstag, 24. Dezember 2013

FROHE WEIHNACHTEN

Allen 
Leserinnen und Lesern, 
Freunden und Bekannten 
wünsche ich 
Frohe Weihnachten und 
eine friedliche Zeit!



Wer wissen möchte, was ich früher von meiner deutschen "Familie" einmal zu Weihnachten geschenkt bekam, klicke hier Eine Bombe als Weihnachtsgeschenk...


Hochgeladen am 23.12.2007 von ahkunsaajo

Übernommen von OverBlog

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Franz Hörmann Unser Geldsystem ist eine geheime Staatsreligion



Franz Hörmann Unser Geldsystem ist eine geheime Staatsreligion

Veröffentlicht am 11.05.2013 von Lebensqualität Österreich


Franz Hörmann ist ja immer für eine Überraschung gut! Da fand ich dieses Video, ich finde es sehr gut! Und beim Nachdenken über seine These kam auch ich zum Schluss, es gibt viele Gemeinsamkeiten mit einer Religion! Und es gibt auch Kriege gegen Menschen, die gegen das Geldsystem etwas unternehmen wollen. Oder die es verbessern wollen! Oder es gar abschaffen wollen. Die werden dann von den "Geldpriestern" hart abgestraft.

Mit noch etwas anderem werden Religionen verglichen. Es gibt Studien mit dem Ergebnis: Shopping wurde für viele Verbraucher zu einer Ersatzreligion!

Quelle: Religion und Shopping - Shopping ist Religion: Was Religion mit Shopping zu tun hat? Sehr viel! Das ist unglaublich, aber Wissenschaftler haben herausgefunden, dass der Anblick von Artikeln einer sehr bekannten Marke die gleichen Gebiete in einem menschlichen Gehirn stimulieren wie der Anblick von religiösen Motiven.

Weitere Artikel über Franz Hörmann: 

  • Franz Hörmann: Unser Geldsystem ist mittelalterlich!: Da hat mir Juliane einen Link geschickt - auf ein Video, in dem der Wissenschaftler Franz Hörmann interviewt wird. Von Tanja Busse. Also, ich finde das sehr überzeugend, was Franz Hörmann so sagt! Er ist ja nicht der einzige, der einen Systemwechsel vorhersagt.
  • Franz Hörmann und der Finanzcrash: Gerade auf die letzte Frage antworte ich mit einem lauten JA! Ich selbst bin ja in einer archaischen Gesellschaft bei mongolischen Nomaden in der Steppe aufgewachsen. Später besaß ich auch zwar einige Münzen - solche mit Loch - ich zog eine Lederschnur durch und hängte diese Münzen um meinen Hals. Aber brauchte ich diese Münzen zum Überleben? Eigentlich nicht. Meine Pfeile fertigte ich selbst an, meine Bögen auch. Mit dem Messer war es etwas anderes. Wer mein Buch gelesen hat, weiß, dass ich das Messer jemand abnahm, der mich töten wollte. Aber mein vierbeiniger Freund - Wolfsmann - kam ihm zuvor und biss ihn tot. Ich nahm sein Messer mit.


Übernommen von Over-Blog

Donnerstag, 6. Dezember 2012

DEVA hat mein Buch gelesen - es gefiel ihr sehr - Blog von Kiat Gorina


Sagenhaft gutes Buch das süchtig macht! Eintauchen in eine Welt die unsagbar mystisch, aber wahr ist. Dieses Buch verändert!

So urteilte DEVA über mein Buch in Amazon und vergab fünf Sterne. Darüber freute ich mich sehr! Und sie schrieb unter anderem auch:

"Alles was darin steht ist wahr und so außergewöhnlich, man will nicht mehr aufhören zu lesen. Einmal angefangen wird dieses Buch zu Sucht. Ich las es in der U-Bahn, im Bus überall war es dabei und man lechzt nach mehr."

Quelle: Amazon Rezension


Hochgeladen am 14.06.2011
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Montag, 26. November 2012

Polizeihund beißt Kinder - was läuft da schief!? - Blog von Kiat Gorina


Was? Das gibts doch nicht? war mein erster Gedanke, als ich die Meldung im Radio hörte: 

Quelle: Meldung im Radio

Quelle: BR Mittelfranken Diensthund beißt Kinder - Eltern erheben Vorwürfe gegen Polizistin

Doch, es stimmt. Und so etwas kommt anscheinend öfter vor. Wie kann das sein? Spinnt der Hundeführer? Werden Diensthunde generell zu Beißmonstern gedrillt? Das kann sich Polizei oder Zoll doch gar nicht erlauben. Sie brauchen zuverlässige Diensthunde, keine Berserker. 

Vielleicht läuft auch mal in der Ausbildung etwas grundlegend schief?

Ich habe da schon einiges beobachtet, das mich nachdenklich macht. Zum Beispiel die Sache in der Ansbacher Tierklinik: Da kamen zwei Polizisten mit einem großen Dienstschäferhund ins 
Wartezimmer. Der arme Hund war ganz zitterig und versteckte sich 
unter der Bank, ganz hinten an der Wand. 

Wenn meine Hunde vor etwas Angst hatten, zwängten sie sich zwischen meine Beine. Auch Riffel, meine Husky-Wolf-Mischung, sucht bei  mir Schutz,wenn der letzte Tierarztbesuch  grässlich war. 

Aber dieser Diensthund zitterte unter der Bank. Dann musste der arme Kerl noch auf die Waage. Nur zu zweit schafften die Polizisten es, den Hund auf die Waage zu bekommen. Komisch, ich hatte immer gedacht, Herr und Hund sind ein Team.

Auch Riffel musste noch auf die Waage. Natürlich weiß jeder Hundefachmann, dass Huskies schwer zu erziehen sind, und Wolfsmischlinge gehorchen ja üüüberhaupt nicht, neeeeiiin.
Also los: Riffel ging mit mir zur Waage, stieg auf das Blech, setzte sich auf mein Handzeichen ruhig hin - voila: 33 Kilo. Ohne Zittern und Zappeln. Riffel weiß eben, dass ich die Chefin bin und sie auch beschütze.

Oder die Sache auf dem Hundeplatz: Das ist schon einige Jahre her. Damals war ich so ein spilleriges Gerippe mit knapp 38 Kilo "Kampfgewicht". Und was hatte ich? Einen riesigen tschechischen Wolfshund, den ich als Welpen geschenkt bekommen hatte.

Das erste, was mir diese Hunderer entgegenbellten, war: "Ohne Stachelhalsband kommt dieser Hund hier nicht auf den Platz!" Und weiter: "Du solltest feste lange Hosen und ein stabiles Hemd 
anziehen. Wenn du nämlich mal stürzt, und dein Hund beißt dich, dann kriegst du weniger Dreck in die Wunde!" 

Was? Warum sollte mein eigener Hund mich denn beißen? Ob die Leute nur auf diesem Hundeplatz so komische Ansichten hatten? Aber nein, auf anderen Übungsplätzen war es genau so. Auch das Gebrüll war überall gleich:

Warum sollte ich mit größter Lautstärke "FUUUSS!" brüllen, wenn mein Hund doch neben mir läuft? Sämtliche Kommandos wurden wie mit dem Megafon gebölkt. Laut, schmerzhaft und unüberhörbar. Die armen Hundeohren … 

Und dann konnte ich hautnah miterleben, Wie gefährlich Hunde für ihre Besitzer sein können: 

Da hatte ein Mann seinen Riesenschnauzer an einem Baum angebunden. Das Riesenviech passte nämlich nicht in diese komischen "Hundeschubladen" mit Luftloch. Dann wollte der Mann an seinem Hund vorbei ins Vereinsheim gehen - aber da kam er nicht mehr an: Sein eigener Hund schoss knurrend auf ihn los, verbiss sich in seine Wade und zog den Schreienden mit sich. 

Die anderen Hundeleute wollten ihm helfen, aber sie kamen nicht an den Mann heran: Odin stand erst mit gefletschten Zähnen über ihm, dann biss er wieder zu. Auch aus der Entfernung sah das Ganze ziemlich blutig und verdammt gefährlich aus. 

Mir wurde es gründlich schlecht, schnell packte ich meine Dobbi ins Auto und fuhr davon. Das war das letzte Mal, dass ich mit Dobbi auf dem Hundeplatz war. Sie hat immer gehorcht: ob ich sie von fliehendem Wild abrief, oder als sie dem zudringlichen Staubsaugervertreter zahngreiflich die Meinung geigte. Ein leises "Hierher" oder ein ebenso leises "Aus" genügte. 

Und sie hat mich auch nie gefressen, wenn ich mich mal "auf die Klappe legte". Das wurde nur ungemütlich klebrig, wenn sie vorher eine  Maus gefressen oder auf dem Mist gebuddelt hatte - und mir dann tröstend das Gesicht abschleckte.

Zum Schluss noch einige Fotos von Dobbi:


Eine bildschöne Hündin: Vater Wolf, Mutter Schäferhund …

Während ich mein Pony Grischa putze, legt sich Dobbi seelenruhig hin
Dobbi mit ihrem Lieblingsspielzeug - einem Stück alten Autoreifen
Dobbi war sehr schnell: Wi ein geölter schwarzer Blitz schoss sie über Hindernisse
Dobbi, Grischa und ich gehen im Wald spazieren - ohne Leine

Damals war ich ein richtiger Hungerhaken. Aber das war von meinem deutschen Vater und seiner Frau gewollt: Heute weiß ich, dass ich nur zum Vertuschen eines Verbrechens nach Deutschland geholt worden war, sozusagen ein wandelnder Totenschein ...


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Montag, 12. November 2012

Die Hühnereskorte - Blog von Kiat Gorina



Dass ich beim Ausreiten versehentlich eine Schaf-, Rinder- oder Pferdeherde mitnahm, kam öfter vor. Aber Hühner? Das war neu. Ich hatte Tiger und Miriam bei einem Bauern in Niederoberbach (das heißt wirklich so!) eingestellt. Kam ich mit meinem kleinen roten "Dieselpanzer" angerattert, hängte sich der Hofhund fast an seiner kurzen Kette auf.Er wollte seine Kraul-Einheiten, jetzt sofort! 

So knuddelte ich den großen Kerl kräfig durch.Aber wenn ich nicht aufpasste, hatte ich einen dicken feuchten Hunde-Sabberkuss im Gesicht. Igitt - igitt.

Das hat Riffel gar nicht erst angefangen. Wolfsmischlinge sind eben doch anders. Als ich noch in Düsseldorf im LEJ gearbeitet habe, kam ich nur am Wochenende nach Feuchtwangen. Sonntagabends nahm ich immer den letztmöglichen Zug nach Düsseldorf. Und ich packte frische Kleidung in meine Reisetasche, die wirklich jedesmal so seltsam aus der Form geriet, wenn ich sie offen unten in der Küche stehen hatte. Wie das? Des Rätsels Lösung hing buschig aus der Tasche heraus. Riffels Rute! Immer wieder versuchte sie, sich in der Tasche zu verstecken und so unentdeckt mitzukommen. Klappte aber nie. Entweder war die Tasche zu klein oder Riffel zu groß.

Der Bär brachte mich immer nach Steinach zum Bahnhof.Klar, auch Feuchtwangen hat einen Bahnhof, Schienen sind auch da, nur fährt da nichts mehr. Die Bahn hat die Linie weggespart.

Riffels klägliches Heulen konnte ich sogar noch im wegfahrenden Zug hören. 

Aber dann kam der heiß ersehnte Freitag! Meine gepackte Tasche nahm ich schon mit ins Amt. Und sobald Feierabend war, hetzte ich zur Straßenbahn. Ich wollte den nächsten Zug nach Bayern erwischen, unbedingt! Mal hatte der gewaltig Verspätung, mal fiel er aus, dann wieder war der Zug so überfüllt, dass ich mich nur mit Mühe noch hineinzwängen konnte.Egal, Hauptsache weg aus dieser von Gebäuden und Menschen überquellenden Stadt.

Auch in Steinach wimmelte es von Menschen. Klar, weil da die Bahn nach Rothenburg o.T. abfährt. So bevölkerten ganze Touristenmeuten den Bahnsteig. Hauptsächlich Japaner und Amerikaner. 

Komischerweise gab es in dem Gewühl  immer eine breite Schneise. Und Riffels Freudengeheul war nicht zu überhören! Der Bär hatte ganz schön mit dieser aufgeregten "Riesenmaus" zu tun. Und dann traf die armen Touristen fast der Schlag, sie befürchteten offenbar ein Blutbad. Wie das? 

Riffel schoss auf mich los  - auf den Hinterbeinen stehend ist sie so groß wie ich - sprang mich an - und nahm meinen Unterkiefer in ihr gewaltiges Gebiss! Eben die typische Art von Wolfsjungen. Die erbetteln sich mit diesem Unterkieferbiss Futter von den Erwachsenen. Nun rülpste ich natürlich nicht mein Essen wieder heraus. 

Das ist einfach Riffels Art zu zeigen, dass ich die Leitwülfin bin. Danach steckte sie für eine ganze Weile ihren Kopf unter meinen Arm. Und ich konnte den entsetzten Touristen klarmachen, dass dies nur Begrüßung auf Wolfsart war. 

Zurück zum Wachhund. Nach dem Hund kam die Hühnerschar der Altbäuerin angelaufen. Die warteten nicht nur auf Brotkrümel. Einige von ihnen waren so anhänglich, denen musste ich erst das Bauchgefieder kraulen, sonst wurde ich sie nicht mehr los. Tiger und Miriam warteten auch schon. "Hmm-hmmm-hmmm” und "ii-üüüüh" tönte es im Stall. 

Flott putzte ich die beiden, sattelte Tiger und zog Miriam ihr Halfter an. Nun konnte es losgehen. Miriam war der perfekte Handesel. Mit den beiden auszureiten war, als hätte ich ein Passgespann. Tempo, Schrittlänge, Temperament. Da passte alles. Ich konnte sogar mit den beiden über Baumstämme springen. 

Also los. Um in den Wald zu kommen, musste ich erst quer durch das Dorf reiten. In Höhe der Reithalle sprach mich ein älterer Mann an. Er grinste so seltsam, was war da los? "Wo wollt ihr denn hin? Macht ihr einen Familienausflug?" 

"???" Dass ich immer mit zwei Huftieren unterwegs war, wusste doch jeder im Dorf. Ich musste wohl ziemlich blöd geguckt haben, denn der Mann gluckste jetzt . "Schau dich mal um", konnte er gerade noch herausquetschen, dann schüttelte es ihn vor Lachen. 

Ich sah mich um - und fiel fast vom Tiger. Mit diesem Anhang hatte ich nicht gerechnet. Da trippelte uns Omas gesamte Hühnerschar hinterher. Wie auf einer Perlenschnur aufgereiht. 

Und ich prustete auch los. Dann sah ich zu, dass ich dieses seltsame Gespann heil zurück zum Hof bekam. Da stand schon die Oma, mit einem Eimer voller Gemüsereste in der Hand. Sie wollte den Hühnern etwas Gutes bringen und konnte sie nirgends finden. Auch sie lachte los, klemmte sich das vorderste Huhn unter den Arm und marschierte mit der ganzen Schar zum Hühnerstall. 

Wir restlichen Drei kamen dann doch noch zu unserem flotten Ausritt. 




Hochgeladen von BluesBrothersMusic am 17.10.2008
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Sonntag, 16. September 2012

Nachtrag: Wer schießt da durchs Dach? - Blog von Kiat Gorina


Dieser Vormittag verlief alles andere als ruhig. Alle Naselang schepperte mein Telefon. Kaum hatte ich aufgelegt und war wieder in der Küche: "Schringelingeling..." 

Verflixt, geht das schon wieder los, knautschte ich leicht verstimmt. 
Diesmal war es aber nicht eine klebrige Telefonfirma. Nein, was ich da dauernd in der Leitung hatte, waren so genannte Schamanen mit wirklich pompös klingenden Namen. Die einen wollten unbedingt - natürlich gegen viele Euronen - Riffels Freilufthütte segnen, mit Odin verbinden, geistig reinigen, weihen oder sonst irgend einen Zinnober damit veranstalten. 

Die waren nicht so leicht wieder los zu werden. Ich probierte es mit "Das mache ich schon selbst". Das ist natürlich Quatsch. Wieso sollte ich irgendwelche Tänze oder Gesänge für ein simples Gehäuse veranstalten? Das einzig Wichtige ist nur, solch eine Hundehütte nicht gerade auf eine Erdverwerfung - auch Wasserader genannt - zu stellen. 

Au weh,da hatte ich ja was losgetreten. Diese Leutchen sprudeln geradezu über vor Belehrungen, das nur sie als echte Schamanen solches Brimborium veranstalten dürfen und können. Ein Laie sei dazu gar nicht fähig! Dann kam gleich ein Angebot, wie ich bei ihnen  lernen könne, eine Schamanin zu werden. Das fing bei 500 Euronen aufwärts an für ein "Schamanenwerdungswochenende". Natürlich ohne Kost und Logis ...

Die anderen Anrufer waren nur irgendwie rührend. Sie wollten meine "Schamanenlaubhütte" für irgendwelche Rituale mieten. Nun wollten sie gern wissen, wieviele Personen denn in der Hütte Platz finden. 

Meine Antwort: "Höchstens eine halbe, das Hinterteil guckt auf jeden Fall raus." 

Also nochmal, um den Leutchen - und mir! - so enttäuschende Anrufe zu ersparen: Das ist eine Hütte für meinen Hund! Keine Ritualbehausung, wie man deutlich auf dem Bild sieht: 


Riffels neues Ger
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Mittwoch, 23. Mai 2012

Wenn Tiere trauern - Blog von Kiat Gorina


Riffel schleckt Tigers Nasenlöcher aus
Es soll ja immer noch Menschen geben, die Tieren jegliche Gefühle absprechen. Ich sehe das ganz anders: Natürlich haben Tiere Gefühle. Und sie trauern auch. So auch meine Hündin - eine Mischung von Huskie und Wolf.
Als Tiger heute seine Letzte Reise angetreten hatte, mussten wir seinen Körper aus dem Stall ziehen. Und wir legten ihn auf den Rasen - für den Abdecker, der morgen früh kommen soll. 
Über den Körper legten wir eine Plane. Und was macht meine Hündin? Sie beschnuppert Tigers Reste. Und sie begann, seine Nasenlöcher auszuschlecken - so wie es eine Hundemutter mit ihren Welpen macht.
Ja, und wenn Marian sich Tigers Körper nähern wollte, vertrieb sie ihn. Ja, sogar Murrli - der Kater - durfte sich nicht dem toten Tiger nähern.
Und dann hatte ich einige schöne Erlebnisse: Ich hörte ein Brummen - wie es früher Tiger gemacht hat. Und ich sah mehrmals einen dunklen Schatten - nicht böse, sonderns sehr vertraut. Es fühlte sich an wie die Anwensenheit von Tiger. 
Er ist offenbar noch in der Nähe. Und als er starb, schlüpften im Schwalbennest gerade Junge - ein Zeichen dafür, dass Tod und Geburt zusammengehören. Und dass es nach dem Tod eines Lebewesens weitergeht. Das verstorbene Lebewesen existiert weiter - meist in einer Form, die uns normalerweise nicht zugänglich ist.
Hochgeladen von Katerchen1983 am 28.12.2009

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Freitag, 17. Juni 2011

Wölfe und Lachse - Blog von Kiat Gorina

Beim Stöbern im Netz bin ich auf BMC Ecology gestoßen: Da beobachteten kanadische Forscher vier Jahre lang Wölfe und stellten ganz erstaunt fest, dass Wölfe auch Lachse essen. Da konnte ich nur den Kopf schütteln.

Für diese Binsenweisheit ein Studie durchführen? In meiner Zeit in der Mongolei habe ich immer wieder Wölfe beobachtet, die sich Fische schmecken ließen. Und das wussten nicht nur wir Schamanen, sondern alle Nomaden.

Mittwoch, 15. Juni 2011

Kiat - Suchender Wolf unterm Mond - Aus dem Archiv


12. September 2008. Die Erlebnisse der Schamanin Kiat, zur Ruhe gekommen in einem kleinen fränkischen Dorf. Zur Ruhe? Nein! Obwohl sie auf einem Einzelhof lebt, können einige Dörfler nicht akzeptieren, dass sie anders ist. Die Dörfler schrecken auch vor Attentaten nicht zurück.

Wie dumm können Menschen sein? Wissen sie denn nicht, wie gefährlich es ist, eine Schamanin zu beleidigen? Heute wurde ich von Zirkusleuten gefragt, ob sie für ein paar Wochen ihre Wohnwägen auf meiner Wiese abstellen dürfen. Vorher hatten sie im Dorf gefragt und wurden abgewiesen. Dann fragten sie, wer auf dem Einzelhof wohnt. Da erfuhren sie schlimme Sachen, von denen nicht eimal ich etwas weiß.

Sie fuhren trotzdem zu mir hinaus und waren erstaunt. Wer hat nun gelogen? Ich habe nichts gegen Zirkusleute, im Gegenteil! Oft werde ich von Zirkusleuten gefragt, von welchem Zirkus ich komme. Sie sagen: Du bist aber keine Private! So auch heute. Darauf bin ich immer stolz! Denn eine "Private" ist ein Nicht-Zirkus-Mensch!


Hochgeladen am 13.01.2011 von KiatGorina1


Hochgeladen am 30.10.2008 von 7SquaresKaraoke

Samstag, 1. Januar 2011

Weidmannsheil (Video) - Blog von Kiat Gorina

Wer knallt denn da mit einer Großwildbüchse bei eisiger Kälte? Da kann die Donnerbüchs Riss bekommen und fliegt dem Schützen um die Ohren. Weidmanns Heil!

Freitag, 25. Dezember 2009

Der Streichelhund - Blog von Kiat Gorina

Heute vormittag besuchte ich Menschen im nahegelegenen Altenheim. Gleich an der Pforte wurde ich begrüßt: "Da kommt ja unser Streichelhund!"