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Donnerstag, 27. März 2014

GLOSSE: Die Angst der "Elite" vor YouTube, Twitter und Facebook

Am kommenden Sonntag finden in der Türkei Kommunalwahlen statt. Und bisher wähnte sich die Partei von Erdogan - dem Ministerpräsidenten - sicher. Sie werde die Mehrheit erhalten. 

Aber da gibt es "böse" Türken, die veröffentlichen immer wieder Videos in YouTube. Jüngst eins, da unterhielten sich Mitglieder der Regierung Erdogan, wie ein Krieg mit Syrien vom Zaun gebrochen werden könnte. 

Und das Schlimmste: Die Aufnahme war echt! Da war Holland in Not. Was machte der türkische Ministerpräsident? Was er in solchen Fällen immer macht: Er lässt sperren! Ja, aus ähnlichem Anlass ließ er auch Twitter sperren! Und wenn seine bösen Türken nicht aufhören, die Wahrheit zu verbreiten, dann lässt er auch Facebook sprren! 

Quelle: DER TAGESSPIEGEL Erdogan lässt auch YouTube sperren

Erdogan ist ja nicht der Einzige, dem diese Plattformen ein Dorn im Auge sind! Schauen wir nur nach Großbritannien! Dem Land, in dem die Demokratie entststand? Ja, genau, dieses Land! Versuchen wir mal uns folgendes Video anzuschauen: 


Hochgeladen am 08.03.2011 von mvpool

Ja und! Das funktioniert doch! Ja, hier in Deutschland! Wird eben dieses Video in Großbritannien aufgerufen, dann erscheint folgende Meldung:

This content is not avaiable in your country due to government removal request (Dieser Content ist in deinem Land nicht verfügbar, da er aufgrund einer Regierungsanfrage entfernt wurde. Learn more. Das tut uns leid)

Hoppla! Da kann also die Regierung eines Landes YouTube auffordern, ein Video zu entfernen! Geht's noch?

Ja, es geht!  Es geht noch viel weiter! Wie Recherchen ergaben, haben sich die britische Regierung mit YouTube - also mit Google - geeinigt, dass britische Regierungsstellen gar nicht mehr bei YouTube anfragen brauchen, sie können gleich ein YouTube-Video sperren! Begründung: Wir wollen nur diejenigen Videos in Großbritannien laufen lassen, die die Nutzer sehen WOLLEN! In Wirklichkeit läuft es darauf hinaus, dass die Nutzer nur das sehen, was sie lt. Regierung sehen SOLLEN! 

Wie fürsorglich ist doch eine solche Regierung! Denn manche Videos lassen den Blutdruck der Nutzer steigen und das soll ungesund sein! 

Andererseits sind die vielen Videos bei YouTube eine Lizenz zum Gelddrucken. Damit wird die Werbemaschine am Laufen gehalten. Da befinden sich diese Regierungen in der Zwickmühle: Video laufen lassen, dann kommt die Wahrheit ans Licht! Oder Video sperren, dann gibt es weniger Gewinn bei der Werbeindustrie! Also gibt es einen Kompromiss: Videos werden nur pro Land gesperrt! 

Werden sie damit wirklich die interessierten Nutzer davon abhalten können, solche gebannten Videos doch anzuschauen. Solche Sperren können bereits heute leicht umgangen werden! Wozu dann der Aufwand? 

Einmal, weil die jeweiligen Vertreter der "Elite" einfach zu blöd sind, um technische Feinheiten zu verstehen. Und zum andern, weil im Informationszeitalter keine hundertprozentige Sperre existiert! Mathematiker können das sogar beweisen. Aber das zu verstehen übersteigt den intellektuellen Horizont dieser "Elite". 

Da fragen wir uns doch: Wie ist es mit der Zukunft einer solchen "Elite" bestellt? 

Schlecht ist es bestellt - das  fand eine angebliche Studie der NASA heraus: 

Quelle:  THE HUFFINGTON POST Nasa-Studie: Warum unsere Zivilisation bald untergeht: Aber selbst wenn wir den Prozess der Ressourcen-Erschöpfung verlangsamen und von einer kleinen Elite ausgehen, konsumiert diese Elite zu viel. Das führt zu ein Hungersnot der großen Masse, durch die unsere Gesellschaft kollabieren kann.

Genau das ist das Problem der Eliten von heute: Sie zerstören sich selbst! Demnach handelt es sich gar nicht um Eliten! 

Mit dieser Studie über den Untergang der Eliten hat sich auch der Freitag beschäftigt und kommt zum Schluss: Das Ende sei nah, sage eine NASA-Studie sagen WiWo, epd, FAZ usw. Kleines Problem: eine solche NASA-Studie gibt es nicht

Quelle: der Freitag Prophezeit NASA-Studie den Weltuntergang?: Bleibt also als erstes festzuhalten, dass der alternative Internetjournalismus zumindest inhaltlich besser und objektiver und sachlich richtiger berichtet als die traditionellen Medien

Da können diese "Eliten" aber aufatmen! Hurra, unser Untergang ist abgeblasen - machen wir also weiter wie bisher!

Übernommen von OverBlog

Sonntag, 13. Oktober 2013

USA: Jeder sechste US-Amerikaner ist auf Lebensmittel(hunger)hilfe angewiesen!

In den USA gibt es das EBT-System - das steht für "Electronic Benefit Transfer". Mit einer EBT-Karte können Arme in den Supermärkten Lebensmittel einkaufen. Derzeit sind über 50 Millionen US-Bürgerinnen und -Bürger auf das EBT-System angewiesen. Wieviel Einwohner haben die 50 US-Staaten zusammen? Etwas über 300 Millionen. Das bedeutet doch: Jeder sechste US-Amerikaner braucht Lebensmittelkarten!

Und gestern - am Samstag - fiel das EBT-Computersystem aus! Nicht bloß für ein paar Minuten. Oder für eine Stunde! Nein, das EBT-System fiel ab sieben Uhr morgens aus und dauerte bis in den späten Nachmittag! Was bedeutete das für die Betroffenen? Sie hatten Lebensmittel in den Einkaufswagen gepackt, an der Kasse passierte es: ihre EBT-Karte wurde nicht akzeptiert. Sie mussten ohne Lebensmittel nach Hause gehen und hungern!

Und was für eine Computerstörung war der Grund? Es gab keine Computerstörung, sondern - angeblich - eine "System-Wartung", so verkündete Xerox - der Betreiber des EBT-Systems! Oder hatte der Ausfall doch etwas mit der drohenden Zahlungsunfähigkeit der USA zu tun? Oder mit dem seit Tagen praktizierten Government Shutdown?!

Die Zahl der US-Bürger, die auf Lebensmittelkarten angewiesen sind, steigt explosionsartig! Die DWN zeigen am Ende ihres Artikels eine Grafik dazu - der Trend steil nach oben! Welch ein zweifelhafter Erfolg des Friedensnobelpreisträgers und derzeitigen Präsidenten der USA!

Quelle: DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN USA: Computer-System für Lebensmittel-Karten ausgefallen: Die elektronischen Lebensmittel-Karten waren am Samstag von einem Computerausfall betroffen: In Kalifornien, Massachussetts, Maine, Ohio, Michigan, Virginia, Georgia, Michigan, Alabama , Virginia und mehreren anderen Bundesstaaten wurden für viele Bedürftige der Einkauf der täglichen Lebensmittel zum Alptraum. Die Karten-Besitzer mussten die Lebensmittel zurücklassen.

Was sagen die "offiziellen" Meldungen - direkt aus den USA? Zunächst, nicht eine "System-Wartung" war die Ursache für den Ausfall, sondern ein "System-Fehler":

Quelle: CBS Pittsburgh Official Says EBT Glitch Caused By Upgrade, Not Shutdown: People in Ohio, Michigan and 15 other states found themselves unable to use their food stamp debit-style cards after a routine test of backup systems by vendor Xerox Corp. resulted in a system failure.

Die Nachricht über den EBT-Ausfall verbreitete sich sehr rasch - auch über Twitter! Viele empörte und hungrige Menschen! Das ist ein Pulverfass, das nur darauf wartet, dass einer einen Funken wirft ...


IWF-Tagung ist gentechnisch kontaminiert!
Veröffentlicht am 13.10.2013 von Ananiasshow

Und zeitgleich tagt der IWF in Washington DC - welch ein Hohn! Da protestierten Menschen gegen Monsanto. Zwei Plakate gefielen mir ganz besonders:


Wir brauchen keine Genmanipulateuere!



Veröffentlicht am 12.10.2013 von Chnll032
Überbommen von Over-Blog

Montag, 19. August 2013

Wie sicher ist Facebook?

Für Facebook - dem Platzhirsch unter den sozialen Netzen - gab es einen GAU - genau genommen einen Sicherheits-GAU! Da gibt es einen Hacker, er nennt sich Khalil Shreateh und er hat eine große Sicherheitslücke entdeckt: Da kann ein Nutzer von Facebook auf der Profilseite anderer Nutzer Nachrichten hinterlassen, auch wenn er nicht auf der Freundesliste steht! Wenn das kein GAU ist!

Der Hacker informierte Facebook - keine Reaktion! Der Hacker wird sauer. Schließlich wirbt ja Facebook damit, dass sie jedem Hinweis auf Sicherheitslücken nachgehen, ja mehr noch: Facebook belohnt solche Hinweise mit harten US-Dollars - angeblich mindestens 500 $! Und die hätte der Hacker gut brauchen können. Grund: er ist ohne Arbeit.

Quelle: Khalil Blog facebook vulnerability 2013: Days ago i discovered a serious facebook vulnerability that allows a facebook user to post to all facebook users timeline even they are not in his friend list .

Ja, weil Facebook nicht reagierte, kam der Hacker auf eine Idee: Er schrieb auf die Profilseite von Mark Zuckerberg eine Nachricht: "Hallo Herr Zuckerberg, Ihr Facebook ist unsicher!" Die las Zuckerberg und da bewegte sich dann einiges. Und die "Sicherheitsexperten" bei Facebook mussten feststellen, der Hacker hat recht! So ein Pech aber auch!

Aber diese Experten hatten auch eine Entschuldigung parat: Die Meldung des Hackers sei wegen des schlechten Englisch nicht beachtet worden. Ich vermute etwas ganz anderes: Es waren nicht die Englischkenntnisse, sondern es war die Arroganz von US-Amerikanern gegenüber Palästinensern. Und wer weiß, vielleicht wollten die Facebook-Gewaltigen dem Palästinenser kein ausgelobtes Preisgeld bezahlen ...

Mir gibt so ein Vorfall sehr zu denken. Da frage ich mich, wenn es so einfach ist, auf x-beliebigen Profilseiten anderer Nutzer herumzukritzeln, wie einfach ist es dann, absolut persönliche Informationen abzusaugen?!

Was lernen wir daraus? Ja, keine absolut persönlichen Informationen in Facebook hinterlegen! Also nur noch Allerweltskram oder getürkte Fakes :-)) Wenn das die meisten Nutzer machen, was sind dann die "Informationen" für die Werbebranche dann noch wert?

Aber den Bayern kann ja nichts passieren: Die Bayern haben eine Justizministerin Beate M., sie hält Vorträge über die innere Sicherheit, über Facebook etc. Nur darauf mit Twitter hinzuweisen, das kann gefährlich werden, weil dann die Polizei vor der Tür steht:

Quelle: GLOSSE: Wer "Mollath" schreibt oder ausspricht, ist gefährlich!: Die bayerischen Justizbehörden - an ihrer Spitze die Justizministerin Dr. Beate Merk - haben diese Schnüffelliste aktualisiert: Wer "Mollath" und "Merk" schreibt, fällt sofort als Staatsfeind auf! Ohne Ansehen der Person. Das gilt sogar für CSU-Mitglieder - beispielsweise für Frau Prof. Dr. Ursula Gresser. Sie hatte getwittert: "Wann Mollath freikommt? Diese Frage könnte man Frau Merk am Mo. 10.06.13 um 19 Uhr im Landgasthof Hofolding stellen." Klar, da schlugen die blauweißen Schnüffelcomputer gleich zweimal zu: einmal wegen "mollath" und dann wegen "merk"! Und was passierte? Frau Professor bekam Besuch - von zwei Polizisten.


Veröffentlicht am 29.06.2013 von RookieInThailand

Übernommen von Over-Blog

Samstag, 15. Juni 2013

Neues über Beate Merk - BR berichtete

Erinnern wir uns, da veröffentlichte ich am Dienstag eine Glosse darüber, dass in Bayern gleich die Polizei kommt, wenn jemand Worte wie "Mollath" oder "Merk" twittert! Ich wusste gar nicht, dass solche Worte staatsgefährdend sind und die staatliche Ordnung erschüttern:

Quelle: GLOSSE: Wer "Mollath" schreibt oder ausspricht, ist gefährlich!: Die bayerischen Justizbehörden - an ihrer Spitze die Justizministerin Dr. Beate Merk - haben diese Schnüffelliste aktualisiert: Wer "Mollath" und "Merk" schreibt, fällt sofort als Staatsfeind auf! Ohne Ansehen der Person. Das gilt sogar für CSU-Mitglieder - beispielsweise für Frau Prof. Dr. Ursula Gresser. Sie hatte getwittert: "Wann Mollath freikommt? Diese Frage könnte man Frau Merk am Mo. 10.06.13 um 19 Uhr im Landgasthof Hofolding stellen." Klar, da schlugen die blauweißen Schnüffelcomputer gleich zweimal zu: einmal wegen "mollath" und dann wegen "merk"! Und was passierte? Frau Professor bekam Besuch - von zwei Polizisten.

Und was passierte am Donnerstag? Im Bayerischen Rundfunk? Da gibt es eine Sendung "quer". Und "quer" sendete einen Beitrag über die Fälle "Merk" und "Mollath" und auch über diesen Polizistenbesuch bei einer Professorin:


Veröffentlicht am 13.06.2013 von quer

In der Videobeschreibung steht: Gustl Mollath muss weiter einsitzen. Weil er angeblich verrückt ist. Nun ja, heutzutage sind ja nicht mal mehr die Politiker frei von mentaler Zerrüttung. Beate Merk zum Beispiel reagiert in letzter Zeit recht paranoid auf harmlose Tweets.

Immer mehr Bürgerinnen und Bürger fragen sich: Die Wähler oder diese Politikerkaste? Wir werden sehen ...

Etwas finde ich sehr betrüblich: Da liefert selbst der BR Munition für den Wahlkampf - nur von den Oppositionsparteien höre und sehe ich nichts. Müssen die zum Jagen getragen werden? Und ganz enttäuscht bin ich von bayerischen Piraten! Piratin Katharina Nocun hat beim Parteitag in Neustadt ja das Motto vorgegeben: AUF IN DEN BUNDESTAG! Also bewegt euch endlich! Von nichts kommt nichts!

Verbreitet den Fall Merk-Mollath bei eurem Straßenwahlkampf! Ihr seid doch fit in Sachen Computer! Bastelt einen Zusammenschnitt aus all den Skandalen der bayerischen Amigos! Und ladet die Wählerinnen und Wähler zu Kundgebungen ein, auf denen diese Skandalvideos gezeigt werden - auf Großleinwand natürlich!

Der mediale Mainstream will euch totschweigen! Oder muss euch totschweigen! Macht es deshalb Beppe Grillo nach: Geht auf die Plätze, wo Bürgerinnen und Bürger sich versammeln, wo sie diskutieren. Immer mehr Bayern bekommen ein dicken Hals, wenn sie mit ansehen müssen, was eine bayerische Justizministerin und andere so veranlassen! 

Übrigens, noch gibt es das Video auch in der Mediathek des BR. Ladet dieses Video runter, sichert es auf eure privaten Computer. Wer weiß, wann dieses Video depubliziert wird?

Es ist ja Wahlkampf - da treten Mitglieder der bayerischen Staatsregierung in der Provinz auf - auf Feuerwehrfesten zum Beispiel. Dazu habe ich eine Frage: Könnten da CDs mit solchen Videos verteilt werden?

Übernommen von Over-Blog

Donnerstag, 14. Februar 2013

Meuterei: Piraten gegen Piraten - Blog von Kiat Gorina


Was ist mit den Piraten los? Seit einem Jahr? Seit einem Jahr sinken die Umfrageergebnisse wie im Tiefflug. Und die Landtagswahl in Niedersachsen präsentierte die niederschmetternde Tatsache: Innerhalb eines Jahres fielen die Piraten von zweistelligen Ergebnissen in den Zwei-Prozent-Raum - also in den Orkus der Sonstigen!

Da muss natürlich jemand schuld sein! Klar, dass mus der politische Geschäftsführer - Johannes Ponader - sein! Und alle, die sich auf ihn einschießen um ihn abzuschießen, übersehen, dass auch andere Piraten große Fehler gemacht haben. Fehler, die der mediale Mainstream ausnützt um die Piraten als Lachnummer darzustellen.


Veröffentlicht am 07.09.2012 von Zeruyu

So etwas stößt natürlich potentielle Wählerinnen und Wähler vor den Kopf! Und eines hat sich auch gezeigt, vor allem bei der Person des Johannes Ponader: Es geht um Geld! Politischer Geschäftsführer ist keine Feierabendbeschäftigung, sondern ein Vollzeitjob! Und in dieser derzeitigen Gesellschaft braucht jemand Geld um zu leben und zu überleben.

Spätestens nach der Wahl von Johannes Ponader hätte die Piratenpartei dafür sorgen müssen, dass Ponader ein Gehalt von der Piratenpartei erhält. Dann wären alle Angriffe des Mainstreams gegen Ponader ins Leere gelaufen.

Stellt euch vor, Günther Jauch hätte ihm vorgeworfen, dass er Kunde bei einem Berliner Jobcenter ist. Und Ponader hätte antworten können: "Herr Jauch, Sie sind falsch informiert!" 

Und wenn ich bei der Parteispitze bin, wie ist das eigentlich mit dem Vorsitzenden Bernd Schlömer? In Wikipedia steht: Seit 2010 ist er in der Berliner Julius-Leber-Kaserne als Referent bei P I 5 (Bezeichnung seit 1. April 2012) der Abteilung Personal des Bundesverteidigungsministeriums mit Zuständigkeit für die akademische Bildung an den Universitäten der Bundeswehr tätig:

Ich will beileibe Bernd Schlömer nicht vorwerfen, dass er Mitarbeiter des Bundesverteidigungsministeriums ist. Aber eine Pressemeldung machte mich einst stutzig: Da wurde gemeldet, dass sein oberster Dienstherr - Verteidigungsminister Thomas de Maizière - ihm untersagt hat, im Dienst für die Piratenpartei zu twittern und zu mailen!

Und Schlömer sagte selbst, dass da gewisse Leutchen nur darauf warten ihn dabei zu erwischen! 

Quelle: golem.de Twittern und Mailen für die Piratenpartei im Dienst verboten

Das erinnert mich stark an die Überwachung eines Schulrates durch die Bezirksregierung im Ansbacher Schloss: Das war noch zu der Zeit als die Straußtochter Monika die bayerische Kultusministerin gab - heute sitzt sie im EU-Parlament. Dieser Schulrat war auch für einen Verein tätig, der sich für bessere Schulen einsetzte. Also war dieser Schulrat ein Feind für die Bürokratie im bayerischen Kultusministeriums.

Da wurden zwei Mitarbeiter der Bezirksregierung abgestellt, die den Schulrat überwachen sollten. Und dieser Schulrat wurde angeblich erwischt, wie er während der Dienstzeit mit seinen Vereinskollegen telefonierte. Das wurde dann als Privattelefonat betrachtet, dem Schulrat wurde eine Dienstverletzung vorgeworfen - er musste eine vierstellige Summe Euronen Strafe zahlen!

Zurück zum Chef der Piratenpartei. Vorher war Schlömer Schatzmeister. In Wikipedia steht: 

Kurz nach seiner Aufnahme in die Piratenpartei kandidierte Schlömer auf dem Bundesparteitag in Hamburg erfolgreich für das Amt des Schatzmeisters im Bundesvorstand. Als er im Juli 2009 das Amt antrat, fand er nach eigenen Angaben als Parteikasse nur eine Kiste mit Zetteln vor. Die Bundesschatzmeister bis zu Schlömers Wahl waren noch während ihrer offiziellen Amtszeit einfach verschwunden und monatelang nicht auffindbar. Es fehlten etliche Belege und Spendenquittungen, von denen das Nachrichtenportal Spiegel Online glaubte, dass sie „vermutlich gar nicht erst ausgestellt wurden“. 

Schlömer räumte ein, dass die Piratenpartei seit ihrer Gründung 2006 sehr leichtfertig mit ihren Finanzen umgegangen sei. Da Spenden zum Beispiel über Bezahlungssysteme wie Paypal entgegengenommen wurden, blieben die Spender anonym und konnten keine Quittung erhalten. Nach Schätzungen Schlömers fehlten für 30 Prozent der Gesamteinnahmen Belege und Angaben über die Spender. 

Das nicht ordnungsgemäß verbuchte Geld konnte nicht im Rechenschaftsbericht 2009 aufgeführt werden und wurde auch nicht auf die staatliche Teilfinanzierung angerechnet. Schlömer musste sich in seiner Arbeit als Schatzmeister mit der eigenen Partei-Ideologie auseinandersetzen, da die Partei kommerziell lizenzierte, nicht freie Software ablehnt und Programme zur Abrechnung teilweise erst selbst entwickelt wurden.

Wie sagt der Volksmund: "Bei Geld hört die Freundschaft auf!" Die potentiellen Wählerinnen und Wähler erwarten von einer Partei, dass Spenden korrekt und nachvollziehbar verbucht werden! Das ist das Mindeste, was von einer Partei erwartet wird.

Zurück zu Schlömer: Er ist also ein Parteivorsitzender nur für den Feierabend! Kann er dann eine neue Partei führen? Ich denke, das kann niemand. Normalerweise müsste Schlömer unbezahlten Urlaub nehmen und dann natürlich von der Piratenpartei ein Gehalt erhalten. Oder sein Dienstherr kommt ihm entgegen, und stellt ihn stundenweise frei, so dass er dann ehrenamtlich für die Piratenpartei arbeitet.

Ob allerdings eine rein ehrenamtliche Tätigkeit ausreicht, um eine Partei bundesweit zu führen, bezweifle ich.

Wieso hatten die Piraten anfangs großen Erfolg? Weil sie den Nerv der Wählerinnen und Wähler trafen. Weil sie auf die landesspezifische Mentalität eingingen: Bei der Wahl in Schleswig-Holstein wurde ein sehr überzeugendes Video verwendet:


Veröffentlicht am 11.04.2012 von PiratenSH

Dieses Video spricht viele kritische Wähler an! Und das ist gut so! Wenn ich mir dagegen einen Wahlspot für die Wahl in Niedersachsen ansehe, dann bin ich enttäuscht:


Veröffentlicht am 21.11.2012 von Piratenpartei

Dieses Video hat keinen Biss, es ist viel zu wachsweich formuliert! Piraten müssen kämpferisch sein! Niedersachsen ist ein landwirtschaftlich geprägtes Land - da liegen doch die Problempunkte auf der Hand:

  • Massentierhaltung
  • Genmanipulierte Monokulturen
  • Grundwasserprobleme wegen Fracking
  • Endlagerung von radioaktiven Abfällen: Asse, Schacht Konrad, Gorleben etc.

Aber auch die Versäumnisse und Fehler der McAllister-Regierung wurden nicht genannt. 

Eine junge Partei wie die Piraten kann nicht alle politischen Punkte abdecken, da fehlt es an Wissen und Personal. Aber sie kann sich umhören, was treibt die Bürgerinnen und Bürger um. Wo sind die Probleme? Wenn die Piraten sich um konkrete Probleme kümmern und überzeugende Lösungen anbieten, dann kommen auch die Wähler (wieder).

Was Wähler vertreibt, ist die Egomanie einiger Piraten. Und parteiinterne Auseinandersetzungen via Twitter und dabei geht es weniger um Politik, sondern um persönliche Rangeleien. Ganz schlimm wird es, wenn solche "Botschaften" im Mainstream abgedruckt werden. 

Wenn ich mir beispielsweise die Ansbacher Piraten anschaue, die kümmern sich nicht um die Probleme, die von einer CSU-Administration in den vergangenen Jahrzehnten angehäuft wurden:

  • Bau einer überdimensionierten Klärschlammtrocknung, die nach wenigen Jahren pleite ging und den Kommunen über 38 Millionen kostete! Und die Verantwortlichen stellen sich wieder zu Wahl, so als wäre nichts gewesen. Und von den Piraten bläst ihnen keine steife Brise entgegen
  • Die Bezirkskrankenhäuser erwirtschafteten einen Verlust von vielen Millionen - wieviele es genau sind, wurde nicht veröffentlicht! Und wo bleibt der Protest der Piraten?
  • Probleme mit der Trinkwasserversorgung. Da werden Tiefbrunnen gebaut, die den Grundwasserspiegel absinken lassen! Was zu Schäden an den Wohnhäusern führt! Ein Thema für Piraten? Bisher leider nicht!

Das ist nur ein Beispiel, wie ich mir das Engagement einer neuen Partei vorstelle. Die Piratenpartei muss sich erst vor Ort eine solide Basis bei den Wählern erarbeiten. Ich halte zwar nicht viel von Martin Luther, aber einen Spruch finde ich gut: "Schaut dem Volk aufs Maul!"

Ja, redet mit den Leuten vor Ort, merkt auf, wenn von Missständen erzählt wird, prüft nach und nehmt euch der Sache an! So gewinnt ihr Wähler!

Donnerstag, 27. Dezember 2012

Au Backe - Zoff bei Zuckerbergs - Blog von Kiat Gorina


Mark Zuckerberg - ihm gehört ja Facebook - hat eine Schwester Randi. Und diese Randi stellte ein Familienphoto in Facebook, aber es sollte nur für ihre "Freunde" anzuschauen sein. Und was ist das Geheimnisvolle an diesem Foto?

Nichts: Da sitzen Mitglieder der Familie Zuckerberg an einem Küchentisch herum, die meisten haben ihre Smartphones vor sich liegen und spielen damit herum. Und Mark selbst, hält sich diskret im Hintergrund.

Trotzdem hat es eine "Freundin" gewagt, dieses Foto weiterzugeben und Randi Zuckerberg war angesäuert und watschte die Freundin in Twitter verbal ab:

"Digitale Umgangsformen: immer nachfragen, bevor man das Foto eines Freundes öffentlich verfügbar macht. Es geht nicht um Privatsphäre-Einstellungen, sondern um menschlichen Anstand."

Sie mag recht haben - aber hätte sich sich nicht vorher mit ihrem Brüderchen Mark darüber unterhalten? Denn wer sorgt denn dafür, dass alles, was mal in den Dunstkreis von Facebook gelangt, gleich öffentlich wird?!

Irgendwie ist es nur gerecht, dass ein Familienmitglied der Zuckerbergs selbst spürt, was private Diskretion bei Facebook bedeutet!

Das ist natürlich ein gefundenes Fressen für die - US-amerikanischen - Medien:


Veröffentlicht von ABCNews am 27.12.2012

Quelle: ZDNET Familie Zuckerberg diskutiert Privatsphäre-Einstellungen

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Dienstag, 26. Juni 2012

Können Aliens twittern - Blog von Kiat Gorina


Erinnern wir uns an das Jahr 1977, da wurde ein Radiosignal empfangen - aus der Richtung des Sternbildes Schütze. 72 Sekunden dauerte der Empfang dieses Signals, das sich sehr vom üblichen Rauschen unterschied.
SETI WOW Signal am 15. August 1977
Der Astronom Jerry Ehmann schrieb auf den Computerausdruck "Wow!" - so erstaunt war er. Und seitdem wurde nichts dergleichen empfangen. 
Am 15. August - genau 35 Jahre nach dem Eintreffen dieses Signals - soll eine Antwort gesendet werden - in Richtung Schütze. Und was soll gesendet werden. Da werden Vorschläge gesucht, die können vom Freitag, den 29.06.2012 08:00 Uhr bis Samstag, den 30.06.2012 03:00 Uhr EDT getwittert werden. Hashcode #ChasingUFOs. EDT steht für Eastern Daylight Time - siehe auch UTC-4.
Und aus allen eintreffenden Twitter-Nachrichten wird dann eine einzige Nachricht verpackt und gesendet - zeitgleich mit dem Start einer neuen Serie "ChasingUFOs". Auf dem Kanal von National Geographic. 
Mich persönlich überzeugt das überhaupt nicht - aber warten wir es ab.
Quelle: FoxNews Possible alien message to get reply from humanity
Hochgeladen von Moondogzzz am 05.05.2010
Veröffentlicht am 21.06.2012 von NationalGeographic
Hochgeladen von coffee300am am 07.12.2007
Hochgeladen von NewParadigmMail am 16.09.2009
Hochgeladen von Risti2ss am 05.04.2010


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Samstag, 6. August 2011

Schöne neue Welt - Was ist Weibo? - Blog von Kiat Gorina

Ja, was bedeutet Weibo? Das ist die chinesische Variante von Twitter. Wieso? Haben die Chinesen einen solchen Nationalstolz, dass sie Twitter nicht verwenden? Doch, sie würden gerne Twitter verwenden, aber die allmächtige kommunistische Partei Chinas hat Twitter gesperrt. Und Facebook auch. Und YouTube auch!

Wieso eigentlich? Klar, die neuen Bewegungen gehen oft vom Internet aus - wie im Mittleren Osten - aber auch in Europa, wie jetzt wieder in Spanien. Also wird Facebook gesperrt. Und YouTube erst recht. Wo käme China denn hin, wenn jeder Videos aufnähme und ins Netz stellte? Zum Beispiel wenn ein Parteibonze den weltberühmten Künstler Ai Weiwei von Banden zusammenschlagen lässt. Wieso? Weil Ai Weiwei öffentlich angeprangert hat, dass Bauunternehmer beim Bau sparen und dann beim ersten leichten Erdbeben die Häuser wie ein Kartenhaus zusammenfallen!

Samstag, 16. April 2011

Demokratie und Gerechtigkeit - Nicht wenn es gegen Attac geht! - Blog von Kiat Gorina

Am 14. April geht eine Meldung durch die twitter-Welt: "Hausdurchsuchung im Attac-Bundesbüro in Frankfurt. Die Staatsanwaltschaft München sucht Gutachten des bayrischen Landtags zur BayernLB." Es soll ja noch Leute geben, die fragen: "Wer ist attac?" Nun, dem kann geholfen werden. Unter attac findet ihr mehr - auch ein Video, das gut zu attac passt. Schaut euch doch dieses Video an oder klickt hier.

Samstag, 24. April 2010

Hype für Twitter vorbei? - Blog von Kiat Gorina

Auf der Seite 23 steht in der ZEIT vom 22. April 2010 ein interessanter Artikel über Hype.

Die Hype-Kurve kennt wahrscheinlich jeder. Immer wenn etwas Neues auf den Markt kommt, dann gibt es für dieses Produkt eine Gier, die Verkäufe schnellen steil nach oben.

Aber nicht lange, dann fällt das Verlangen der Konsumenten ins Bodenlose und ganz langsam gibt es Verbraucher, die dann das Produkt brauchen, aber längst nicht mehr so viele wie am Anfang.

Der Autor Marcus Rohwetter versuchte, einige Produkte auf diese Hype-Kurve einzuordnen:

3D-Fernsehen: das soll unmittelbar vor einem Hype stehen, derzeit ganz unten. Also ich brauche nicht einmal das herkömmliche Fernsehen, und dreidimensional erst recht nicht.

3D-Drucker: Irgendwie finde ich es seltsam, dass jemand stundenlang wartet, bis aus vielen Schichten ein Plastikteil zusammengepappt wird. Jetzt werden sich die selbst ernannten Konstrukteure hinsetzen und ach wie nette Dingelchen zusammenbauen. Jedenfalls sollen 3D-Drucker unmittelbar vor der Hype-Spitze stehen. Aber bestimmt nicht lange. Dann werden viele sich fragen: Wozu brauche ich das? Mein Keller ist ja schon voll!

Elektronische Bücher: Die sind angeblich genau auf der Hype-Spitze angekommen, bei mir noch nicht! Irgendwie ist mir ein richtiges Buch einfach lieber. Ich weiß, ich bin einfach zu altmodisch!

Twitter: Tja, da bin ich mit dem Autor einer Meinung, da ist der Lack ab. Für eine Gesellschaft, bei der du mit einem Grundwortschatz von nur 500 Worten dich verständigen kannst, mag das funktionieren. Jetzt befindet sich Twitter im freien Fall. 80 % aller Twitter-Accounts sind tot! So blöd kann also die Menschheit doch nicht sein. Und das ist gut so! Auch wenn damit der heutige Präsident der USA gewählt wurde. Na ja, yes we can das lässt sich leicht tippen und passt als Antwort auf so ziemlich jede Frage. Einige Beispiele:

Der Gesundheitsminister sagt: Leute, die Gesundheitskosten werden teuer - yes we can! Oder: Es kommt die Kopfpauschale - yes we can!

Oder der SPD-Chef will die Große Koalition wieder - yes we can!

Oder Ministerpräsident Rüttgers lässt sich mieten - yes we can!

Oder Ministerpräsident Tillich ist leasbar - yes we can!

Oder Westerwelle schimpft auf die Langzeitsarbeitslosen, die sich als Zeichen von spätrömischer Dekadenz in der sozialen Hängematte bequem gemacht haben - yes we can!

Oder ein Heimleiter lässt sein Lieblingsmädchen bei sich im Zelt übernachten - yes we can!

Dese Liste liese sich beliebig fortsetzen. Leute, dieser Spruch ist doch genial! Der passt auf alles. Fast alles. Zumindest bei sinnlosen Kommunkationen.

Ach ja, Facebook: Das soll das Tal der Tränen durchschritten haben und beschreitet jetzt den langsam Pfad langsam nach oben ...

(C) Copyright 2004-2010 by Kiat Gorina, Windsbach. Alle Rechte vorbehalten.

Donnerstag, 3. Dezember 2009

Facebook und Trojaner

Heute kam ich gerade von einer Tour zurück, da kam mir auch schon die Postfrau entgegen. Ich nahm ihr den Packen an Post ab, da sparte sie sich den Weg zum Briefkasten. Heute war auch ein Computermagazin dabei, da stand auf dem Titelblatt: Facebook-Trojaner!