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Sonntag, 20. Januar 2013

GLOSSE: Der Virus der Gelben Piraten - Blog von Kiat Gorina


Im Jahr 2012 verloren die Gelben eine Landtagswahl nach der anderen - sie scheiterten an der Schamgrenze von fünf Prozent. Viele meinten, sie seien an einer tückischen Krankheit befallen. Und sie wählten deshalb einen neuen Vorsitzenden - den früheren Arzt Philipp.

Und die Gelben hatten Angst vor den Piraten und diskutierten über diese frechen Piraten. Da sagte der Vorsitzende Philipp: "In unserem Körper gibt es auch Piraten! Sie werden nur anders genannt - Viren!"Das ließ die Teilnehmer aufhorchen: Wenn die Piraten so erfolgreich sind, und der Parteikörper quasi aus Piraten besteht, warum werden bei den anstehenden Landtagswahlen diese Piraten nicht eingesetzt?

Der gelbe Vorsitzende hielt ein Grundsatzreferat über Piraterie bei Viren. unter anderem sagte er:

"Viren sind genau genommen gar keine richtigen Lebewesen, sie haben keinen eigenen Stoffwechsel."

Ein Teilnehmer murmelte: "Genau wie unsere Partei - die ist ja schon wie tot!" Die meisten nickten betrübt. Vorsitzender Philipp fuhr fort:

"Aber Viren vererben sich trotzdem!" Wieder ein anderer: "Genau wie bei uns: Wir geben das neoliberale Denken weiter!"

Philipp ließ sich nicht stören und fuhr fort: "Viren sind sehr einfach gestrickt, sie enthalten nur eine einzige Sorte von Nukleinsäure, entweder als DNS oder RNS." Da pflichtete wieder ein anderer bei: "Genau wie bei unserem Parteiprogramm, das enthält nur das Mantra Steuer senken!"

Die Runde nickt beifällig! Philipp weiter: "Viren sind wie Piraten: Sie entern einen fremden Körper, borgen sich seinen Stoffwechsel aus und stellen ihn unter ihr Kommando, um neue Viren zu produzieren!"

Stille trat ein - eine längere Pause, dann rief ein anderer: "Das ist die Lösung! Wir müssen uns wie diese Viren-Piraten verhalten! Bisher haben wir nur Menschen befallen und es hat geklappt. Seht euch nur unseren neuen Bundespräsidenten an, wie brav er Neoliberales nachplappert - als früherer Pfarrer!"

Das überzeugte die Anwesenden. Philipp erhielt standing ovations! Er wollte weiterreden, wurde überstimmt. Dann erarbeitete Patrick eine Strategie für die Landtagswahlen in NRW und Schleswig-Holstein. Und siehe da, die Gelben waren wieder da und konnten in beide Landtage einziehen.

Das geschah 2012. Für die heutige Wahl in Niedersachsen wurden die Gelben wieder Piraten. Aber sie posaunten es nicht aus. Als Wirtspartei hatten sie sich die Schwarzen ausgeguckt. Und dem Wahlvolk wurde eingetrichtet, dass die Gelben auf den Stoffwechsel - also die Zweitstimmen - gar nicht angewiesen sind.

Aber heimlich raubten sie die Zweitstimmen der Schwarzen - also deren Stoffwechsel - und erhielten so fast zehn Prozent der Stimmen. Und waren wieder wer. Sie sitzen weiterhin im Landtag. 

Einer musste bluten: Die Wirtspartei, also die Schwarzen - sie verloren ganz gewaltig! Aber bei Viren ist das immer so: Der Wirt für die Viren beißt ins Gras!

Das stört diese gelben Viren überhaupt nicht, es gibt ja noch andere Wirtsparteien, die für neoliberales Denken anfällig sind ... 

Eine solche Strategie ist nicht ungefährlich: Wenn diese gelben Parteiviren ihre Wirtspartei zu sehr schädigen, dann haben Wirt und Viren zusammen weniger Stimmen als vorher.

Auch das schadet dem gelben Virus nichts. Ein Virus kann sehr langen "überleben" und warten, bis wieder ein neuer Wirt auftaucht.

Dieser gelbe Parteivirus bringt meist eine schlimme Krankheit mit sich - auch Korruption genannt:


Veröffentlicht am 30.03.2012 von mipram

Dienstag, 1. Januar 2013

Silvester - Just the Same Horror as every Year - Blog von Kiat Gorina


Tja, Silvester. Das ist auch so ein Tag, an den ich mich nur mit leisem Schaudern erinnere. 

Ich war bei meinen "Eltern", weil meine Studienkollegen über die Feiertage alle nach Haus gefahren waren. So konnte ich den wirklich jedes Jahr genau gleichen Tag in vollen Zügen "genießen". 

Nach dem Mittagessen verschwand Vatern für einige Stunden in den Keller, um seine Neujahrskanone zu laden. Das war ein zehn Zentimeter dickes , etwa 40 cm langes massives Eisenrohr. Das hatte er unten zugeschweißt und seitlich ein kleines Zündloch hineingebohrt.  Da hinein füllte er Schwarzpulver und stopfte es gewissenhaft mit seinem  Ladestock fest. 

Den hatte Vatern eigens dafür konstruiert und dann auf seiner Drehbank hergestellt. Allein die Konstruktionszeichnung hielt Mutterns ganzen Haushalt tagelang auf. Weil Vatern dafür sein riesiges technisches Zeichenbrett mitten in der großen Diele aufgebaut hatte. Die war zwar geräumig, aber so ein großes Zeichenbrett ist doch recht sperrig. Wer nun ins Haus kam, oder in den Keller oder in die Küche wollte, musste sich an dem Ding irgendwie vorbei zwängen. Er hatte das Teil so strategisch günstig aufgebaut, dass es den Durchgang in alle Richtungen bestens versperrte.  Vatern war sehr penibel und korrekt, was die technischen Dinge anging. Und deshalb stand das Ding, und stand ... und stand. Bis Muttern den Aufbau beim Putzen versehentlich zum Einsturz brachte. 

In Tränen aufgelöst stand sie vor der Misere. “Um Himmels Willen, was machen wir jetzt nur ... Adolf wird durchdrehen, wenn er das sieht …” 

“Hm, und dich wieder schlagen …”, konnte ich mir nicht verkneifen zu knurren. Dass Muttern öfter so merkwürdige Verletzungen im Gesicht, den Unterarmen und auf dem Rücken hatte, war mir schon öfter aufgefallen. Mutterns Antwort auf meine Fragen war stets die gleiche : “Ich bin hingefallen, im Keller. Außerdem schlägt Papa mich nicht, er weist mich nur zurecht …” 

Das sah ich anders, aber Muttern war schon zitterig genug. So schleppte ich das Zeichenbrett und die sonstigen Zeichenutensilien nach oben in sein Arbeitszimmer, wo ich diesen ganzen “Altar” wieder aufbaute. 

Das Feststopfen des Schwarzpulvers artete jedesmal in eine Zeremonie aus. Dazu setzte Vatern seinen alten Wehrmachtshelm auf, schlug die Hacken zusammen und stand vor seiner Kanone stramm. Schließlich war er im Krieg Oberfeuerwerker, da wusste er, was sich gehörte. 

Auf das Schwarzpulver kippte er mehrere selbst gegossene Bleikugeln. Darüber wurden  noch alte Lumpen als Schusspflaster zur Abdichtung gestopft. Fertig war die heilige Neujahrskanone. 

Aber auch die Bleikugeln hatten eine kleine Vorgeschichte. Muttern war immer sehr stolz auf ihre akkurat und glatt aufgehängten Gardinen. Das änderte sich nach den Weihnachtstagen. Da sahen die Gardinen irgendwie so “windig”  und flatterig aus. Wie das wohl kam? 

Ganz einfach, Vatern brauchte ja Rohmaterial, um seine Bleikugeln zu gießen. So entwendete er kurzerhand die Bleistrippen, die man zwecks Gewicht unten in die Gardinensäume zog ...

Oben fabriziert Muttern derweil das abendliche "Festmahl", wenn man es denn so nennen will. Dazu produzierte sie, wie jedes Jahr, ihren guten Heringssalat. Der bestand hauptsächlich aus muffig-erdig schmeckenden rote Bete, deren Saft und Kartoffeln. Mayonnaise, Zwiebeln, Gurke oder Geschmack glänzten durch Abwesenheit. Irgendwie erinnerte mich dieses rötliche  etwas trockene Zeugs an Krankenhaus-Schonkost. Obwohl, einmal wurde im Heringssalat ein mit bloßem Auge sichtbares Stück Bismarckhering gesichtet.  Von einem Ehepaar, das mit uns Silvester feiern wollte. 

Komisch nur, dass der Mann mitten beim Essen zu seiner Frau sagte: "Wir müssen nach Haus fahren, ich habe vergessen, Bella in den Keller zu bringen." Und zu uns: "Sie hat Angst vor Krachern, da macht sie die ganze Wohnung voll." 

"Bella ist unser Hund", setzte die Frau hastig hinzu. Dann rafften beide ihre Mäntel an sich und entflohen. Dass sie nie einen Hund besessen hatten, konnten meine "Eltern" ja nicht ahnen. 

Merkwürdig nur, dass an unserem Abendbrottisch so viele Leute plötzlich zu Tierbesitzern mutierten. Obwohl man zuvor so etwas aus dem Mund der holden Göttergattin vernommen hatte : “Ein Tier im Haus? Bewahre! All dieser Schmutz, und die ganzen Bakterien! Nein, ein Tier käme bei uns niemals in Frage!” 

So  “feierten” wir Silvester immer allein. 

Dazu gingen wir nach oben, in unseren “Bodenraum”. Der war nämlich das eigentliche Wohnzimmer. Soweit man bei diesem, mit ausrangierten Möbeln vollgestopften Raum davon reden konnte. Gemütlich war es da drin nie. Dafür sorgte schon diese wütend surrende Neonröhre unter der Decke, die so ein kränklich-bläuliches Licht verbreitete. 

Das eigentliche Wohnzimmer war unten. Es wurde nur an hohen Feiertagen (was immer das auch sein mochte) und wenn Besuch kam, benutzt. Wahrscheinlich hatten meine “Eltern” Angst, dass die Möbel sonst abnutzten. 

So hockten wir uns in diese Rumpelkammer, wo auch der Schwarzweiß-Fernseher stand. Muttern hatte hier oben festlich dekoriert. Glaubte sie jedenfalls. Mir kamen da eher die Tränen. Ich erinnere mich noch gut an mein erstes Jahr in Deutschland. 

“Komm, hilf mir, den Bodenraum zu dekorieren, heute Abend wollen wir feiern”, wies Muttern mich an. Ich wunderte mich, weil sie mir zu diesem Zweck eine Tüte mit bunten Papier-Luftschlangen in die Hand drückte. 

“So, jetzt hängst du Schlangen über die Stehlampe und an die Schrankgriffe. ICH mache den Tisch fertig!” 

Seltsam, die Sache musste  doch einen Haken haben, dachte ich und griff nach einer frischen Rolle Luftschlangen. Aha! 

“Doch nicht diiieee! Die sind doch noch ganz neu! Nimm erst mal die anderen!” Damit meinte Muttern die schon ausgebleichten bunten Papierringel, die sorgsam auf alten Garnrollen aufgewickelt waren. 

“Genau diese!”, erklärte sie, “und reiß ja nichts kaputt!  Die brauchen wir noch für nächstes Jahr!” 

Und ich überlegte, wie viele Jahrzehnte die Kippmann’schen Luftschlangen schon auf dem Buckel hatten. 

Auch Mutterns geschmückter Tisch hatte so gar nichts Festliches an sich. Zwei sich überkreuzende Luftschlangen, die in der Mitte den Wachsfleck von Vaterns Privat-Adventskranz gnädig verdeckten. Drei Wassergläser, neben denen drei Flaschen fade Limonade von Strate standen. Und natürlich - ganz wichtig - die Knabbersachen. Die erinnerten mich so fatal an Kishons Geschenkbonbonniere-Geschichte. 

Wie das? Ganz einfach: Muttern hatte, wie jede gute Hausfrau, Knabberzeug für Besuchsfälle im Haus. Nun kam aus bekannten Gründen sehr, sehr wenig Besuch zu uns. 

So blieb das Knabberzeug ziemlich unberührt. 

Sparsam, wie Muttern nun mal war, füllte sie die Salzstangen, die Erdnussflips oder die Fischli zurück in die Tüte, welche sie sorgsam mit einer Wäscheklammer verschloss. 

Bis zum nächsten Besuch. Dann kamen eben jene Salzstangen und Co. wieder im Schälchen auf den Tisch. 

Wer je so eine aufgeweichte Salzstange oder so ein schlabberiges Erdnussflip gegessen hat, greift bestimmt kein zweite Mal zu. Und die Sachen landen wieder in der Tüte … 

Auch an diesem Silvester tischte Muttern die Herrlichkeiten wieder auf. 

Ich habe bis dahin nie geglaubt, dass es schlaff herunter hängende Salzstangen gibt. Und das ebenso fade Silvesterprogramm im Ersten rundete diesen “gelungenen” Abend geschmackvoll ab. 

Aufgeputzte Gestalten im Abendkleid, Gesangseinlagen von Peter Alexander, Mireille Matthieu oder Heino, dazwischen hohles Blabla. 

Man kann ja über Geschmack streiten, man kann aber auch rausgehen. Ich habe das zweite vorgezogen. 

Mitternacht nahte - und damit der Abschuss von Vaterns heiliger Kanone. Erst stießen wir mit süßlich-klebrigem Billigsekt auf das Neue Jahr an, dann ging es nach draußen. 

Ächzend schleppte Vatern seine Kanone herbei, auf die eigens konstruierte (sh. Zeichenbrett) Abschussrampe mit exakt ausgerechnetem Abschusswinkel. 

Die Kanone wurde in Stellung gebracht und Vatern salutierte. Auf seinen Wehrmachtshelm hatte er wegen Mutterns weinerlichem Jammern verzichtet. “Was sollen denn die Leute sagen? Ach bitte, lass den Helm weg, was meinst du, was die Leute dazu sagen ...” Mutterns Silvester-Mantra. 

Obwohl ich kaum glaube, dass bei der ganzen Böllerei und den vielen Raketen irgendwem Vaterns seltsamer Kopfschmuck aufgefallen wäre. 

Auch Muttern und ich mussten strammstehen, auf das Salutieren verzichtete ich allerdings. Ich kam mir so schon furchtbar blöd vor. 

Vatern trat zu seiner in Stellung gebrachten Kanone, entzündete 
die Lunte, salutierte - und dann ging der gewaltige Püster los! 

Ohrenbetäubend, mit durchdringender Gewalt. 

Danach waren alle eine Zeitlang taub und wie erschlagen.  Erst nach und nach drangen die entsetzten Rufe der anderen “Feuerwerker” durch diesen rauschenden Nebel. 

Die Leute vermuteten einen schlimmen Unfall durch eine ungeplante Explosion.  

So verkehrt war das gar nicht. Überall in der Umgebung waren so seltsame Bleikugeln niedergegangen, von denen niemand sich erklären konnte, wo die her kamen. 

Auch die oberen Fensterscheiben im Haus gegenüber gingen zu Bruch. 

Das wurde aber erst am nächsten Morgen entdeckt, und die Polizei fuhr herum, um Leute zu befragen. Nur einige wunderten sich, warum wirklich jedes Jahr in genau der Gegend die Fensterscheiben immer kaputt gingen. 

Ob wirklich niemand etwas geahnt hat?


Hochgeladen von schmauchbrueder am 30.06.2007

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Mittwoch, 10. Oktober 2012

GLOSSE: Was wollte die Kanzlerin in Athen? - Blog von Kiat Gorina


Da reiste Frau Dr. Angela Merkel nach Athen - und im Vorfeld wurde vom Mainstream der Medien gleich klargestellt: Die Kanzlerin hat keine Mitbringsel! Also, was wollte Frau Merkel in Athen? Ganz einfach, Frau Merkel wollte einmal hautnah erleben, wie es sich anfühlt, wütenden Protestanten gegenüber zu stehen:


Veröffentlicht am 09.10.2012 von euronewsde

Zehntausende demonstrierten gegen die deutsche Bundeskanzlerin. Frau Merkel hätte also reichlich Gelegenheit gehabt, mal protestierende Massen zu erleben! Aber die griechische Polizei machte der Kanzlerin einen Strich durch die Rechnung: 

Das Regierungsviertel war weiträumig abgesperrt und die Zufahrtstraßen und die U-Bahnen und S-Bahnen waren einfach gesperrt worden. Da hat sich Frau Merkel gedacht, sie muss mit ihren Ministern reden. Denn irgendwann werden auch die Deutschen gegen Frau Merkel protestieren. 

Und dann muss ganz Berlin abgesperrt werden! Da müssen dann die Minster ran, der Verkehrsminister, der Verteidigungsminister und der Innenminister! Gleich nach ihrem Griechenland-Besuch hat sie ihre Minister zur kleinen Krisensitzung geladen. 

Der Ramsauer Peter hat auch brav sein Quetschen mitgebracht und wollte der Kanzlerin Gstanzerln vorsingen. Damit habe er im freistaatlichen Bayern stets Erfolg! Wenn da im Bierzelt Randale gegen die Politiker sich anbahnt, dann singt er Gstanzerl und die Bayern singen brav mit! 

Das ist auch das Geheimnis der bayerischen CSU: deshalb regiert sie seit vielen Jahrzehnten! Nur die aktuelle Koalition mit den Gelben hat sich als Reinfall herausgestellt: Mit den Gelben will niemand mehr singen. Und deren Mantra "Steuern senken!" kommt einfach in Bayern nicht an! 

Jetzt sucht der Horst ja verzweifelt neue Sänger - vielleicht sind die Freien so frei! 

Und mit dem roten Christian aus München will er nicht im Duett singen - der Christian ist ihm einfach zu langsam! Andererseits denkt er sich, wenn der Christian redet, dann hat das auf die Zuhörer eine gewisse narkotisierende Wirkung. 

Ja, was bleibt da noch übrig? Die Grünen? Nein, die wollen auf keinen Fall! Sie schmollen noch, weil der Alexander so Spottlieder über die Grünen verbreitet hat. Das können sie ihm nie verzeihen:


Hochgeladen von csumedia am 11.01.2011

Und diese bösen Grünen haben gleich gekontert:


Hochgeladen von swisslupe am 22.01.2011

Das geht auf keinen Fall, da kommt es dann noch zum Wettsingen in den Bierzelten und dann zur Rauferei. Und außerdem der Obergrüne Trittin war besonders frech. Was der über den bayerischen Finanzminister gesagt hat - das ist unverzeihlich! 

Und selbst auf die Großkonzerne ist nicht mehr Verlass. IKEA fiel dem Finanzminister in den Rücken: 

Quelle: GLOSSE:  IKEAs neue Werbestrategie und der Bayerische Finanzminister 

Tja, und da soll es ja noch versprengte Parteien geben, sogar eine LINKE, aber die singen doch nur die Internationale und die passt halt nicht zur Bayernhymne. 

Und was ist mit den Piraten? Die Piraten? 


Veröffentlicht am 30.09.2012 von Phaidros02

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Freitag, 18. Mai 2012

GLOSSE: Immer mehr Wachstum - auch bei Apfelköniginnen - Blog von Kiat Gorina


In dieser vom neoliberalen Raubtierkapitalismus geprägten Zeit gibt es ein Mantra: "Wachstum, Wachstum, über alles, über alles in der Welt!" Dieses Mantra wird von den Beratern von McKinsey vorgesungen und die Kunden plärren es nach!
© www.fraenkische-moststraße.de 
So auch die Verantwortlichen für die Fränkische Moststraße. Für die Herstellung von Most werden Äpfel verwendet. Also braucht es eine Apfelkönigin, alle zwei Jahre wird eine Apfelkönigin gewählt. In diesem Jahr war wieder einmal Zepterwechsel:
Die Herrschaft der Apfelkönigin Anna der Ersten wurde an ihre gewählte Nachfolgerin weitergegeben. Die Jury hat sich gedacht, dass auch Apfelköniginnen wachsen müssen und suchten sich unter den Bewerberinnen die größten Exemplare heraus.
Die Zeiten der kleinen und feinen Exemplare ist vorbei. Auch die an der Fränkischen Moststraße angesiedelten Mostereien huldigen dem Wachstums-Mantra - deshalb wurde eine besonders große Königin gewählt. 
Ist doch klar: Um mehr Most zu gewinnen, braucht es größere Äpfel. Und zu größeren Äpfeln passt nur eine größere Apfelkönigin. Das ist doch eine bestechende Logik! Deshalb werden ja auch Berater engagiert. Die wollen ja auch leben.
Hochgeladen von videokatze am 09.10.2006

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Freitag, 22. April 2011

Geistheiler und die Deaktivierung von Brennstäben - Blog von Kiat Gorina

Derzeit geistern ja viele "Rezepte" durch das Netz der Netze, wie die atomare Katastrophe abgewendet werden kann. Auch der Geschäftsmann, Geistheiler und Autor Karma Singh hat sich zu Wort gemeldet.

Mittwoch, 4. Februar 2009

Mantra für Ansbach

Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Arbeitsagentur Ansbach (ist doch ganz toller Titel, wenigstens ist er sehr lang!), Dr. Roland Schütz, sagte der Lokalzeitung, dass im letzten Jahr in seinem Bereich 62 Firmen Insolvenz anmelden mussten.

Davon waren 810 Beschäftigte betroffen, weil deren Betriebe zahlungsunfähig wurden. Darunter nicht nur kleinere Betriebe, sondern auch ein großer Arbeitgeber.

Aber das macht wohl nichts, die politischen Entscheider wurschteln einfach so weiter. Ja, mehr noch: Vom Arbeitsministerium ist zu vernehmen, dass mehr Vermittler eingestellt werden sollen. Da seht her, so schaffen wir Arbeitsplätze! Und wir verkünden stets unser Mantra:

Es gibt keine Krise!
Es gab keine Krise!
Eine Krise wird es nie geben!
Leute, denkt positiv!

Ob die Familien der ohne Verschulden arbeitslos gewordenen Arbeitnehmer auch so denken?


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