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Sonntag, 3. August 2014

GLOSSE: McKinsey übernimmt die Bundeswehr ...



Während Putin angesichts der Sanktionen gegen Russland unter anderem auch die Beratungsfirma McKinsey aus dem Land jagen ließ, passiert in Deutschland das Gegenteil: Die bisherige Leiterin des MyKinsey-Büros - Katrin Suder - übernimmt - nicht die Bundeswehr, aber sie ist ab Beginn dieses Monats beamtete Staatssekretärin für die Bundeswehr. 

Hier zeigt sich, wie sehr die Bundeswehr mit den USA verzahnt ist. Und damit sie sich von Anfang nicht einsam fühlt, bringt sie gleich einen Kollegen mit. Für ihn wurde eigens eine neue Spitzenposition geschaffen: "Beauftragter für die strategische Steuerung nationaler und internationaler Rüstungsaktivitäten". 

So etwas ist bitter nötig. Grund: Wie bereits der derzeitige Bundepräisdent ankündigte, muss die Bundeswehr verstärkt Kriege führen! Und zum Krieg führen braucht es auch funktionierende Waffen - wie 

  • einen Hubschrauber: der neue NH90 soll ja nur bedingt für den militärischen Dienst taugen
  • einen Kampfhubschrauber "Tiger" - der Name ist so gut wie alles, was feststeht
  • einen Marinehubschrauber MH90

Da wird dann demnächst verhandelt, ob die bisherigen Verhandlungen rechtsgültig sind! Dafür braucht es auf jeden Fall McKinsey-Berater. Die können ihre Verhandlungspartner mit ihrem McKinsey-Speech in Grund und Boden quasseln. 

Und sie haben immer die beste Lösung in der Hinterhand: Kein Kauf von neuen Waffen, sondern nur noch Leasing - natürlich vom großen Waffenbruder - den USA. 

Bei der geplanten Drohne Eurohawk soll das erstmalig praktiziert werden. Die Vergangenheit hat ja gezeigt, dass die europäische Industrie keine Drohnen bauen kann, warum also nicht gleich leasen. DIe notleidende Rüstungsmaschinerie in den USA braucht doch neue Aufträge! 

Der Kollege von Katrin Suder soll auch ein Risikomangenment realisieren, das ist der Bundeswehr immerhin die Besoldungsgruppe B6 (Grundgehalt im Monat: fast 9.000 Euronen) wert - allerdings nur auf drei Jahre befristet. 

Damit ist auch die Bundeswehr für künftige kriegerische Einsätze bestens gerüstet, wenn die glorreichen Drei wie Colonel Gauck, Commander von der Leyen und Captain Steinmeier frohgemut in den Krieg ziehen! So nannte es Jakob Augstein in im letzten Gespräch mit Nikolaus Blome vor der Sommerpause: 


Veröffentlicht am 04.07.2014 von phoenix

Armer kleiner Nikolaus Blome! Er ist ja fast am Weinen! Wo bleibt die große Ordnung? Die USA können nicht mehr ... Es soll Gerüchte geben, dass Blome in leidender - pardon leitender - Position für den Spiegel schreibt ...

Übernommen von OverBlog

Donnerstag, 31. Juli 2014

Antwort auf Sanktionen? Russland weist amerikanische Beratungsfirmen aus dem Land!


Da verhängten die USA und die EU und damit auch Deutschland Sanktionen gegen Russland! Angeblich, weil Russland schuld am Absturz des malayischen Jumbos MH17 sei. Fakten sprechen eine andere Spache. Aber das interessiert die Kriegstreiber im Westen nicht die Bohne. Sie wollen einen Krieg gegen Russland. Koste es was wolle. Auch wenn der das Leben vieler Menschen kostet! 

Was macht Russland? Es jagt amerikanische Beratungsunternehmen aus dem Land! Wie zuvor schon China! Wer braucht denn schon solche Beratungsunternehmen, die von den USA gesteuert sind? Die Chinesen haben es vorexerziert: Sie haben selbst mehr Knowhow als genug um selbst zu entscheiden, wie Unternehmen zum Erfolg gebracht werden kann! 

Wieso sollen amerikanische Berater besser sein als der Rest der Welt? Schauen wir uns doch die USA an, wie sehen sie denn aus? Das soll eine erfolgreiche Wirtschaft sein? Ist das der Erfolg amerikanischer Berater? Ein sehr zweifelhafter Erfolg! Die US-Wirtschaft taumelt doch von einem Misserfolg zum andern? 

Nehmen wir nur den absoluten Niedergang der einstigen Autostadt Detroit ?

Und solche Berater erdreisten sich den Rest der Welt zu beraten? Das ist doch ein riesiger Treppenwitz der jüngsten Geschichte! 

Unter von Russland aus dem Land gejagten Beratungsunternehmen sind:

  • Deloitte: jährlicher Umsatz über 32 Milliarden US-$
  • KPMG: jährlicher Umsatz 24 Milliarden US-$
  • Ernst & Young LLP: jährlicher Umsatz 26 Milliarden US-$
  • PricewaterhouseCoopers LLP: jährlicher Umsatz 32 Milliarden US-$
  • Boston Consulting Group Inc.: arme Hunde, die machten 2010 nur 3 Milliarden US-$ Umsatz
  • McKinsey & Co: 6 Milliarden US-$

Das macht zusammen weit über 100 Milliarden US-$! Ist diese Ausweisung aus Russland eine Empfehlung für diese Beratungsfirmen? Bestimmt nicht! Da wird sich so mancher Unternehmer fragen: Wozu brauche ich noch amerikanische Berater? Sind die besser als meine eigenen Leute? Bestimmt nicht! 

Und wer sich schlau macht, wird über zahlreiche Skandale stolpern, in denen solche Beratungsfirmen verwickelt waren. Ja, manche haben sogar Betriebsgeheimnisse von Kunden an deren Konkurrenz verkauft! Denken wir nur an den Skandal um Herbalife! Oder an Verwicklungen im Insiderhandel? 

Und eine Frage treibt auch immer mehr deutsche Firmenchefs um: Befinden sich in den beauftragten US-amerikanischen Beratern auch Spitzel der NSA et al.? 

Mit den völlig unberechtigten Sanktionen gegen Russland haben die USA eine Lawine losgetreten, die sie bald begraben wird! 

Und auch die Deutschen werden sich im nächsten fragen müssen? Womit sollen wir heizen?

Werden Merkel und Gabriel dann eine Antwort wissen? Wohl kaum! 

Quelle: DWN Gegen-Angriff: Russland will McKinsey und BCG aus dem Land werfen: Russland will Beratungs-Firmen wie McKinsey oder die Boston Consulting Group des Landes verweisen. Über den Gesetzesentwurf soll die Duma kommende Woche abstimmen. Als nächstes seien die US-Medien dran.


Veröffentlicht am 11.10.2013 von Александр Ростовский ТВ

Übernommen von OverBlog

Mittwoch, 28. Mai 2014

GLOSSE: Wie eine Beratungsfirma die Bundeswehr übernimmt ...


Erinnern wir uns, im Februar feuerte Verteidigungsministerin Dr. Ursula von der Leyen gleich zwei hochrangige Beamte in ihrem Ministerium: den Staatssekretär Stéphane Beemelmans und den Abteilungsleiter Detlef Selhausen. Einfach so. Begründung: Diese beiden Mitarbeiter in Sachen Verteidigung hätten "Transparenz nicht gelebt": 


Veröffentlicht am 20.02.2014 von Matherne Eileen

Dabei hat sich doch Beemelmans nichts vorzuwerfen - hat er sich doch an eine Maxime gehalten, wie sie im Bendlerblock - dem Berliner Sitz des Ministeriums - seit Jahrzehnten üblich ist. "Das wollen Sie gar nicht wissen, Herr Minister", war ein beliebter Satz, den Untergebene sagten, wenn es um die Rüstung ging. Ja, und da dachten sich Herr Staatssekretär im vorauseilenden Gehorsam, die ausufernden Kosten bei der Drohne "Euro Hawk" wolle der Minister gar nicht wissen ... 

Jedenfalls ist seit Februar im Verteidigungsministerium die Stelle eine Staatssekretärs zu vergeben. Und Frau Verteidigungsministerin brauchte auch nicht lange zu suchen. Sie kannte ja von ihrer Zeit als Arbeitsministerin eine Frau, die als Beraterin bei McKinsey eine Studie über den drohenden Fachkräftemangel verfasst hatte. Ja, diese Beraterin ist doch die richtige Besetzung für den Posten. Katrin Suder, so heißt die potentielle neue Staatssekretärin für Rüstung, hat ja viele Fähigkeiten vorzuweisen, die sie für diesen Job geradezu prädestinieren: 

  • sie hat neben Physik auch Theaterwissenschaften studiert. Also kennt sie sich bestens aus, wie sich eine Politikerin dramaturgisch bestens in Szene setzen kann
  • sie ist eine Frau; wer könnte besser mit der Verteidigungsministerin kommunizieren als eine Frau? Vor allem mit einer früheren Familienministerin? 
  • sie ist Mutter zweier Kinder - also weiß sie, was Familie bedeutet. 
  • sie bringt frischen Wind in die verkrusteten Gesellschaftsstrukturen in der Bundeswehr, da sie sich offen zur Homosexualität bekennt: Die Mutter von zwei Kindern lebt mit einer Frau zusammen in Berlin-Kreuzberg. Mit ihrer Homosexualität geht sie offen um und engagiert sich für den Verein "Lesbenfrühling".

Und ganz wichtig: sie ist Direktorin bei McKinsey, einer weltweiten Beratungsfirma, die auch im militärischen Bereich tätig ist. Es steht ja ein Riesenprojekt an, das es zu realisieren gilt: das Schaffen einer EU-Armee! Die Zeiten, dass sich jedes EU-Land eine eigene Armee leistet, die sind längst vorbei. Wie es eine gemeinsame Währung gibt, darf es bald nur noch eine gemeinsame EU-Armee geben. 

Die DWN haben den Geist der Zeit erkannt: Es wird angenommen, dass mit einer McKinsey-Beraterin an oberster Stelle die Pläne für eine faktische EU-Armee forciert werden. Bereits während des Säbelrasselns um die Ukraine hatten zahlreiche EU-Politiker gefordert, die Rüstungsausgaben in Europa wieder zu erhöhen. Faktisch dürften Pläne zu einer Vereinheitlichung der Armeen in Europa unter der Federführung von McKinsey dazu führen, das es zu einer Konsolidierung in der Rüstungsindustrie kommt. Die globalen Tendenzen zeigen, dass durch die weltweite Vernetzung stets einige, wenige Konzerne profitieren. 

Und außerdem spricht Katrin Suder perfekt englisch, da gibt es dann keine Verständnisschwierigkeiten mit dem Oberbefehlshaber - den USA: 


Veröffentlicht am 27.05.2014 von Kiat Gorina

Übernommen von OverBlog

Donnerstag, 18. Juli 2013

GLOSSE: Hartz IV und die Vorbereitung einer neuen Sanktionierungswelle

Im Jahr 2012 gelang es den bundesweiten Jobcentern, über eine Million Hartz-IV-Bezieher zu sanktionieren! Und diese Jobcenter sind organisiert wie das Standardfirmenmodell von McKinsey: wie eine Gurkenfabrik. Und auch eine Gurkenfabrik unterliegt den Zwängen des Wachstums. Ja - für 2013 sind noch mehr Sanktionierungen vorgesehen und eingeplant! Wie soll das gehen?

Die Jobcenter haben doch schon alle Schikanen ausprobiert, da geht einfach nichts mehr! Also müssen neue Vorwände für Sanktionen geschaffen werden - mit einer Broschüre! Ja mit einer Broschüre!

Eine Broschüre, in der gezeigt wird, wie sehr Hartz-IV-Bezieher noch mehr sparen können. BILD berichtete darüber:

Quelle: Bild.de VIZECHEF DER BUNDESAGENTUR LOBT SPAR-BROSCHÜRE:  In WC-Spülkästen sollen sie Steine legen, um Wasser zu sparen.

Künftig werden Weiterbildungskurse für das Klowassersparen eingerichtet und die Hartz-IV-Bezieher sind dann zwangsverpflichtet - wer sich weigert, schwupp wird er ein neues Opfer für Sanktionierung!

In diesen Weiterbildungskursen lernen die Langzeitarbeitslosen, wie sie Steine sammeln, nach Hause transportieren und in die Spülkästen legen. In den Jobcentern wurden schon neue Stellen beantragt: für Klosteinüberprüfer. Im Arbeitsministerium überprüft gerade die Bundesministerin Ursula von der Leyen persönlich, ob das neue Berufsbild des Klosteinüberprüfers EU-weit eingeführt werden soll!

Diese Sparbroschüre ist in Comic-Manier  erstellt. Grund: Wie immer behauptet wird, kommen alle Hartz-IV-Bezieher aus den Unterschichten und können kaum richtig lesen. Aber Bildchen anschauen, dazu sind sie in der Lage ...

Die seinerzeit vom damaligen Kanzler Schröder und seinem Suppen - pardon Super-Minister Clement eingeführte Parole "Fördern und Fordern" wird ersetzt durch die neue Marschlinie "Verarschen und Sanktionieren"!

Angesichts der auch in Deutschland immer mehr bemerkbaren EU-weiten Rezession werden die Arbeitsplätze rar, und es muss verhindert werden, dass in den Statistiken die Arbeitslosenzahlen steigen. Also müssen die Betroffenen diese Statistiken verlassen - ob sie nun wollen oder nicht!

Der Skandal ist, dass es diese Broschüre wirklich gibt - genau wie das Jobcenter Pinneberg! Und es gibt den Vizechef der Bundesarbeitsagentur in Nürnberg - Franz Alt, der nichts anderes zu tun hat, als diese Broschüre in den höchsten Tönen zu loben. Hat der sonst nichts anderes zu tun?! Was macht der eigentlich den ganzen Tag? Nur Broschüre lesen und twittern?!

Und was sagt die Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen dazu? Ja, wir haben schon lange nichts mehr von ihr gehört - die Redaktion von EXTRA3 kennt den Grund:


Veröffentlicht am 05.10.2012 von ARD

Übernommen von Over-Blog

Donnerstag, 25. April 2013

GLOSSE zu "Jobcenter und Inge Hannemann" - Blog von Kiat Gorina


Frau Hannemann - Mitarbeiterin im Jobcenter Hamburg-Altona wurde ja freigestellt. Sie hatte einen Offenen Brief an alle über 115.000 Mitarbeiter der Agentur für Arbeit veröffentlicht. Aber die meisten ihrer Kolleginnen und Kollegen wollen diesen Brief nicht lesen! Sie weigern sich einfach, den Blog ihrer Kollegin aufzurufen. 

Grund: Dieser Blog wurde sozusagen von der schwarzgelben Koalition der Zensur unterworfen. Und aus Angst vor Repressalien und gar Verlust des Arbeitsplatzes trauen sich die Kollegen nicht. Da kam Hilfe von unerwarteter Seite. Wie WakeNews berichtete, kam diese Hilfe aus der Zukunft:

Quelle: WakeNews Wichtige Botschaft von Inge Hannemann an alle 115.563 Mitarbeiter der Agentur für Arbeit

Was in dieser Nachricht nicht steht, ist folgende Ergänzung: Die Hilfe aus der Zukunft bestand darin, dass dieser Brief als besonders "offener" Brief zugestellt wurde. Der Offene Brief der Inge Hannemann an ihre Kollegen ist wirklich ein offener Brief! "Offen" bedeutet auch, dass dieser Brief sich von selbst öffnet. Immer wenn ein Mitarbeiter seinen Arbeitsplatz-PC hochfährt, erscheint der Text dieses Offenen Briefes. Und er erlischt erst, wenn der gesamte Text durchgelesen ist und mit einem Mausklick bestätigt wurde. 

In den Agenturen für Arbeit und in den Jobcentern ist der Teufel los! Die unteren Chargen lesen diesen Brief und die meisten meinen: "Eigentlich hat sie recht!" Die Teamleiter und Vorgesetzten sind verzweifelt. In aller Eile wurden Coaching-Seminare von McKinsey vorbereitet - da müssen dann alle Mitarbeiter einer zwangsweisen Gehirnwäsche unterzogen werden.

Vor allem die Nachrichten aus dem 24. Jahrhundert dürfen nicht verbreitet werden. Beispielsweise:  ... im 24. Jahrhundert gibt es kein Geld. Der Erwerb von Reichtum ist nicht mehr die treibende Kraft in unserem Leben. Wir arbeiten, um uns selbst zu verbessern – und den Rest der Menschheit

Und eine Nachricht über das 21. Jahrhundert ist ja noch schlimmer: Die Lohnarbeit fand Mitte des 21. Jahrhundert durch die schuldgeldbedingte und verzinste hohe Produktivität, weil niemand mehr all den unnützen Plunder konsumieren wollte, ein schnelles Ende und wurde durch das Bedingungslose Grundeinkommen vollständig ersetzt – bevor man später gar kein Geld mehr benötigte

Viele Think Tanks in den USA - auch diejenige Denkfabrik, in der der derzeit "entgelte" Freiherr von und zu Guttenberg "arbeitet" - versuchen verzweifelt, diese Zukunft zu beeinflussen. Es wird ihnen nicht gelingen. Grund: Die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommen und die Abschaffung des Geldes sind zwingend logisch. Und gegen Logik ist kein Kraut gewachsen - das ist längst mathematisch bewiesen.


Veröffentlicht am 24.02.2013 von TheRealUncleDolan

Übernommen von Over-Blog

Donnerstag, 29. November 2012

ThyssenKrupp - auch ein Opfer von McKinsey-Beratern? - Blog von Kiat Gorina


In diesem Jahr wird ThyssenKrupp einen riesigen Verlust verzeichnen müssen: Über elf Milliarden Euronen! Das ist bestimmt ein bisschen zu viel - auch für einen Konzern wie ThyssenKrupp.

Und wie gelang den beteiligten Managern dieses Meisterstückchen? Sie beschlossen, zwei neue Werke in Amerika zu bauen:

Von 2007 bis 2010 bauten sie ein neues Walzwerk in Vernon im Bundesstaat Alabama.  Das kostete dem Konzern runde fünf Milliarden US-Dollar. Bei ThyssenKrupp sind aller Dinge nicht drei, sondern nur zwei: Es wurde ein weiteres Werk gebaut - in Brasilien! Mitten im Sumpf. Mit eigenem Seehafen und eigenem Kraftwerk. Im Staat Rio de Janeiro.

Die Manager verließen sich bei ihrer Entscheidung auf die Ratschläge von McKinsey - und waren offensichtlich von allen Geistern verlassen:

  • Da gehört zum Konzern ThyssenKrupp die Uhde GmbH, sie ist spezialisiert auf den Anlagenbau. Aber sie durfte das Werk in Brasilien nicht bauen, McKinsey schlug die Chinesen vor - die Firma CITIC. Das neue Werk sollte nur 1,9 Milliarden Euronen kosten, hatte McKinsey ausgerechnet. Wie sich herausstellte, haben sich die Berater von McKinsey etwas verrechnet. Das Werk kostete etwas mehr, angeblich um acht Milliarden Euronen.
  • Deshalb mussten dann Köpfe rollen. Nicht die der McKinsey-Berater, sondern Ekkehard Schulz, Vorstandsvorsitzender und Aufsichtsrat. Er musste seinen Hut nehmen. Und McKinsey? Die beraten weiter ...
  • McKinsey hat auch eine Machbarkeitsstudie verbrochen, nach der das neue Werk eine Tonne Stahl um 55 Dollar billiger produzieren wird als in Deutschland. Heute ist die Herstellung einer Tonne Stahl aber 170 Dollar teurer als in Deutschland. Soviel zur Beratungsleistung von McKinsey!
  • McKinsey hat auch nicht vorausgesehen, welche Probleme das neue Werk für die Umwelt und die Fischer bringen wird: Umweltverstöße, Verseuchung der Bucht, Bau in einem Naturschutzgebiet, illegale Rodung von Mangrovenwäldern etc. Die Liste der Umweltverstöße wurde sehr lang und sehr teuer!
  • Die betroffenen Fischer wurden von angeheuerten Milizen bedroht! Das schadete der Reputation des deutschen Konzerns sehr (Quelle: Portal amerika21.de Fischer gegen ThyssenKrupp)
  • Und zu all diesen Probleme kamen noch Baumängel - es rächt sich eben, einen chinesischen Billigheimer bauen zu lassen ...

Und was passiert mit den Verantwortlichen? Und den Beratern von McKinsey? Denen passiert nichts!

Beide Werke sollen verkauft werden! Als ob damit alle Probleme beseitigt würden!

Quellen:
  1. FINANCIAL TIMES Deutschland ThyssenKrupp will Stahlwerke verkaufen
  2. AFP Thyssen-Krupp drohen Milliardenverluste in Amerika
  3. BoerseGo.de ThyssenKrupp: Es stehen 11 Milliarden Euro auf dem Spiel


Christian Russau (freier Mitarbeiter des FDCL) über das größte Stahlwerk LA als CDM-Projekt
Veröffentlicht am 05.11.2012 von POWERSHIFTnetz

Wieder ein Beispiel für einen größenwahnsinnig gewordenen Raubtierkapialismus, der sich selbst zum Opfer wird!
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Freitag, 24. August 2012

GLOSSE: Schwarzgelbe Transparenz - Hartz IV hinter Glas - Blog von Kiat Gorina


Da gibt es eine neue Partei - die Piratenpartei, sie liegt den etablierten Parteien schwer im Magen. Auch der Regierungskoalition. Diese Piraten sind ja für Transparenz - unglaublich! Was glauben die wohl, was los ist, wenn die Wähler erfahren, was wirklich los ist?! 

Aber da gibt es eine adelige Ministerin im Kabinett, ihr gefällt Transparenz, hat ihr schon immer gefallen, so sehr, dass sie unerwünschte Seiten im Internet sperren wollte, mit einem STOP-Schild - ganz transparent! Diese Ministerin ist ja auch für das wachsende Heer von Langzeitarbeitslosen zuständig. Und da hat sie eine Idee: 

Genau genommen hatte ihr Zoohändler die Idee: Er stellte in seinen Schaufenstern lebende Hundewelpen aus. Ach, wie die Kinder vor den Schaufenstern sich die Nasen plattdrückten, lauter lebende kleine Hundis! 

Und da hatte die Ministerin die Idee: Das können wir mit den Hartz IV Beziehern auch machen! Hinter Glasscheiben - das ist dann total transparent! Da können diese Piraten nicht mithalten. Eine solche Transparenz können nur die Schwarzen präsentieren. 

Also müssen die Details ausgearbeitet werden. Frau Ministerin lässt ein Schwadron von McKinsey-Beratern anrollen, die dann einen war-room einrichten. Ja, ihr habt richtig gelesen, diese Regierung führt Krieg gegen ihre Bürgerinnen und Bürger, vor allem, wenn sie Langzeitarbeitslose sind und die Frechheit besitzen, Geld zu brauchen. 

Und dann sprudelt es nur so von Ideen.

  1. Da gab es mal einen gelben Witze- pardon Vizekanzler, der warf den Hartz IV Beziehern vor, sie lebten in spätrömischer Dekadenz! Nur glaubten ihm die wenigen, nicht einmal die Leser des Buches von Thilo S. Aber das lässt sich ändern: Im Rahmen einer Weiterbildungsmaßnahme räkeln sich Langzeitarbeitslose in einer Hängematte im Schaufenster. Und sie bekommen Sixpacks spendiert - das sind Werbegeschenke einer Brauerei, aber das wird den Beziehern vom Tagessatz abgezogen - ist doch klar. Nur das mit den spätrömischen Orgien - das geht leider nicht - wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses.
  2. Ein anderer Vorschlag: Frauen können ja die Schaufenster putzen, damit die Menschen vor den Schaufenstern sehen, wie gut diese Langzeitarbeitslosen schon Putzen gelernt haben. 
  3. Und für besonders schwer vermittelbare Personen gibt es dann einen Schlussverkauf - da legt dann das Ministerium noch etwas drauf, wenn ein Arbeitgeber solch einen Langzeitarbeitslosen aus dem Fenster holt.
  4. Und die Langzeitarbeitslosen lassen sich auch als Werbeträger gebrauchen, zum Beispiel für Computerspiele. "Und Pornofilme!" wirft ein Juniorberater ein. Ein strafender Blick der Ministerin trifft ihn und sie wirft mit ihrem STOPP-Schild nach ihm. Ja, sie hat ja die Frau des entgelten Freiherrn von Connecticut einfliegen lassen, diese Freifrau unterstützt die Ministerin im Kampf gegen Pornographie im Internet. So bleibt der Adel unter sich.

Einige melden Bedenken an: "Damit verstoßen wir in vielen Punkten gegen das Grundgesetz!" Die gerade anwesende Kanzlerin schmunzelt: "Das machen wir doch schon die ganze Zeit, und ist etwas passiert?"


Hochgeladen von Tierschutzvideo am 30.07.2011


Hochgeladen von ttzimmermann am 14.06.2010

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Samstag, 18. August 2012

GLOSSE: Deutsche Bahn - keine kühlen Köpfe mehr - Blog von Kiat Gorina


Bahnchef Rüdiger Grube hat es derzeit schwer: nicht nur, dass es mit dem Monsterbau in Stuttgart nicht so richtig weitergeht - die Fertigstellung wird immer weiter in die ungewisse Zukunft verschoben - jetzt kommt das Problem mit den Bordküchen in den ICE-Zügen hinzu: 

Die Bordküchen können oft nichts anbieten, weder Getränke noch Essen. Grund: Immer mehr Kühlschränke geben den Geist auf und stellen die Kühlung ein. Wenn nun eine halbe Stunde lang die Lebensmittel nicht gekühlt werden, müssen sie weggeworfen werden! 

Und die Fahrgäste bleiben mit hungrigem Magen sitzen oder stehen. Woran liegt es? Einmal, dass im französischen Bahnnetz der Strom alle 50 Kilometer ganz kurz abgeschaltet wird. Und wenn so ein deutscher ICE ins Nachbarland geschickt wird, dann vertragen die Elektronikteile diese kurzen Strompausen nicht, sie fallen aus. 

Also müssen neue Teile eingebaut werden. Aber woher nehmen? Den Hersteller dieser Teile von einst gibt es nicht mehr. Die Techniker versuchen mit herkömmlichen Ersatzteilen vom freien Markt sich zu behelfen - offenbar mit mäßigem Erfolg. 

Und wer trägt die Generalverantwortung für diese ICE-Züge? Eigentlich Siemens. Aber: Böse Zungen behaupten, die Gewährleistung für internationale Strecken sei abgelaufen - so etwas aber auch! 

Also müssen Bahnreisende weiterhin auf Essen und Getränke in den Zügen verzichten. Die Bahn will - Gerüchten zufolge - aus der Not eine Tugend machen: Sie bietet künftig "Fastenreisen" an - Reisende können vor der Fahrt auch psychologische Betreuung buchen. 

Und Bahnchef Grube ist ja ein weitgereister Mann, er fuhr offenbar auch schon mit der Bahnkorrenz in Thailand - da gibt es ein besonderes Angebot, wenn die Züge stehen: Da werden von fliegenden Händlern an langen Stangen den Fahrgästen Getränke und Essen durch die Fenster gereicht. 

Nun lassen sich die ICE-Fenster schlecht öffnen. Berater wurden - Gerüchten zufolge - beauftragt, die Umrüstung der Fenster zu planen. 

Was bedeutet das für die Stuttgarter? Dass sie auf ihren neuen unterirdischen Maulwurfsbahnhof sehr lange warten müssen. Die Deutsche Bahn plant sehr viel - nur mit der Umsetzung in den rauen Alltag hat sie immer mehr Probleme. 

Also wird sie sich immer mehr auf ihr heutiges Kerngeschäft - dem Handel mit Bahnimmobilien konzentrieren. Das ist ja nur zu verständlich: McKinsey-Berater haben ausgerechnet, dass mit dem Verkauf einer einzigen frei werdenden Bahnfläche in Stuttgart wesentlich mehr verdient wird als mit dem Verkauf einer Fahrkarte. 

Also muss doch die künftige Devise für Bahnmanger lauten: Ab in den Abgrund! Pardon - in den Untergrund ;-)
Quelle: WirtschaftsWoche Jetzt fallen die Kühlschränke aus


Hochgeladen von Neuesvonheute am 06.06.2011

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Freitag, 18. Mai 2012

GLOSSE: Immer mehr Wachstum - auch bei Apfelköniginnen - Blog von Kiat Gorina


In dieser vom neoliberalen Raubtierkapitalismus geprägten Zeit gibt es ein Mantra: "Wachstum, Wachstum, über alles, über alles in der Welt!" Dieses Mantra wird von den Beratern von McKinsey vorgesungen und die Kunden plärren es nach!
© www.fraenkische-moststraße.de 
So auch die Verantwortlichen für die Fränkische Moststraße. Für die Herstellung von Most werden Äpfel verwendet. Also braucht es eine Apfelkönigin, alle zwei Jahre wird eine Apfelkönigin gewählt. In diesem Jahr war wieder einmal Zepterwechsel:
Die Herrschaft der Apfelkönigin Anna der Ersten wurde an ihre gewählte Nachfolgerin weitergegeben. Die Jury hat sich gedacht, dass auch Apfelköniginnen wachsen müssen und suchten sich unter den Bewerberinnen die größten Exemplare heraus.
Die Zeiten der kleinen und feinen Exemplare ist vorbei. Auch die an der Fränkischen Moststraße angesiedelten Mostereien huldigen dem Wachstums-Mantra - deshalb wurde eine besonders große Königin gewählt. 
Ist doch klar: Um mehr Most zu gewinnen, braucht es größere Äpfel. Und zu größeren Äpfeln passt nur eine größere Apfelkönigin. Das ist doch eine bestechende Logik! Deshalb werden ja auch Berater engagiert. Die wollen ja auch leben.
Hochgeladen von videokatze am 09.10.2006

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Montag, 23. Januar 2012

GLOSSE: Schwarzgelbe Transparenz - Hartz IV hinter Glas - Blog von Kiat Gorina

Da gibt es eine neue Partei - die Piratenpartei, sie liegt den etablierten Parteien schwer im Magen. Auch der Regierungskoalition. Diese Piraten sind ja für Transparenz - unglaublich! Was glauben die wohl, was los ist, wenn die Wähler erfahren, was wirklich los ist?!

Aber da gibt es eine adelige Ministerin im Kabinett, ihr gefällt Transparenz, hat ihr schon immer gefallen, so sehr, dass sie unerwünschte Seiten im Internet sperren wollte, mit einem STOP-Schild - ganz transparent! Diese Ministerin ist ja auch für das wachsende Heer von Langzeitarbeitslosen zuständig. Und da hat sie eine Idee:

WEITER

Donnerstag, 16. Juni 2011

GLOSSE: Silvana - die Abschreiberin - Unverbesserlich! - Blog von Kiat Gorina

Deuschland im Jahr 2000. Silvana arbeit im Schweiße ihres Angesichtes an ihrer Doktorarbeit. So eine Doktorarbeit ist schwer! Und sie schreibt ja über ein die Welt bewegendes Thema. Warum müht sie sich nur ab? Was bringt ihr der Doktortitel?

Tja, so ein Doktortitel beschleunigt die poliische Karriere - da spielt es keine Rolle, wenn ihr Doktorvater Schwächen findet und seine Kollegen auch. Das "summa cum laude" ist ihr trotzdem sicher! Wieso eigentlich? Weil sie prominent ist? Aber das muss die Universität mit sich selbst ausmachen.

Samstag, 4. Juni 2011

Rolf Hochhuth spricht Tacheles bei Harald Schmidt! - Blog von Kiat Gorina

Harald Schmicdt gab seine Abschiedsorstellung bei der ARD - nun über Harald Schmidt kann man/frau über geteilter Meinung sein - manchmal fand ich ihn schon gut - zum Beispiel was er zum gegelten Freiherrn Karl-Theodor zu Guttenberg geäußert hatte!
Und er hatte den Dramatiker Rolf Hochhuth eingeladen - Hochhuth gilt ja für die meisten Programmgestalter als "Unperson" - warum eigentlich? Vielleicht weil er mit seinen 80 Jahren sich immer noch nicht den Mund verbieten lässt? Oder weil er mit seinem Stück "Der Stellvertreter" einst bekannt und berühmt wurde?

Donnerstag, 5. Mai 2011

H & M: Wieviel verdienen die eigentlich an einem T-Shirt für 4,95 Euro? - Blog von Kiat Gorina

In der ZEIT erschien ein lange Artikel über Hennes und Mauritz. Wie sie es schaffen, ein T-shirt für nur 4,95 Euro zu verkaufen und dabei nicht draufzuzahlen. So, liebe Käufer von H & M und auch bei anderen Weltkonzernen, jetzt wissen wir, wie die Geld scheffeln. Wie wissen auch, wie wir als VerbraucherInnen diese Konzerne füttern und dazu beitagen, immer noch mehr Geld anzuhäufen. Und wer bezahlt die Zeche? Die ausgebeuteten und minderbezahlten ArbeiterInnen in Bangladesh. Und wer bezahlt noch? Die künftigen Generationen, die uns verfluchen werden, weil wir diese Erde wegen solcher globalen Spielchen zu ein nicht mehr bewohnbareb Kloake verkommen ließen.

Mittwoch, 20. April 2011

Wachstum Wachstum über alles! - Blog von Kiat Gorina

Die allermeisten Politiker oder auch die, die sich dafür halten, predigen stets vom Wachstum. So auch unsere Bundeskanzlerin. Wieso muss eigentlich die Wirtschaft immer wachsen? Wie handhabt es die Natur? Gibt es da ein grenzenloses Wachstum? Zu dieser Frage gibt es einen Zeichentrickfilm von attac: