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Dienstag, 10. Dezember 2013

EADS: Der Jobvernichtungs-Tsunami wütet weiter!

EADS braucht keine Mitarbeiter mehr! - Nur noch Avatare!
Erinnern wir uns, da schrieb ich im August über den Jobver-nichtungs-Tsunami, der Deutschland überrollt. Von vielen wurde ich belächelt. So eine Meldung passte auch nicht in die Zeit des Wahlkampfes. Da betonte ja die Kanzlerin in ihren Reden, wie gut es Deutschland gehe. 

Quelle: Der Jobvernichtungs-Tsunami überrollt Deutschland - ohne Rücksicht auf Verluste!: Ich habe mir mal die Mühe gemacht, und die geplanten Jobvernichtungen aufaddiert. Und ich kam auf 57.590 vernichtete Jobs. Das rollt 2013 und 2014 auf uns zu! Und es sind ja nicht nur diese 57.590 Arbeitnehmer, die ihre Stelle verlieren. Sondern da sind auch Familien betroffen. Und wieviele von diesen Arbeitslosen finden dann keine neue Stelle? Und werden dann zwangsweise Bezieher von Arbeitslosengeld II. Und sind damit der Willkür von Jobcentern ausgeliefert! 

Gestern gab es wieder einen Paukenschlag: EADS kündigte die Entlassung von 5.800 Mitarbeitern an - davon 2.600 in Deutschland. Das sind alles hochqualifizierte Arbeitsstellen! Keine Jobs für Ungelernte! 

Quelle: SPIEGEL Konzernumbau: EADS streicht 2600 Stellen in Deutschland: Der europäische Luftfahrt- und Rüstungskonzern EADS baut 5800 Stellen ab. Das gab das Unternehmen am Montag bekannt. Unternehmenskreise bestätigten gegenüber SPIEGEL ONLINE einen Bericht der Nachrichtenagentur AFP, wonach 2600 der betroffenen Arbeitsplätze in Deutschland liegen. Bei 570 davon handele es sich um befristete Verträge. Damit trägt Deutschland den größten Teil des Stellenabbaus. 

Ist das nicht wieder eine schöne Vorweihnachtsüberraschung? Jedes Jahr läuft das gleiche Ritual ab: Kurz vor Weihnachten werden Entlassungen im großen Stil angekündigt! Damit sich die Betroffenen und deren Familien so richtig auf Weihnachten freuen können! 

Weihnachten - das Fest der Liebe - das predigen ja die chistlichen Prediger! Wie heuchlerisch und verlogen! 

Interessant ist auch, dass sich wenigstens die bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner für den Erhalt von Arbeitsstellen einsetzen will: 

Quelle: BR Staatsregierung bietet sich als Vermittler an: Aigner will zwischen Gewerkschaft und dem Unternehmen vermitteln, denn ihr sei es wichtig, dass möglichst viele Arbeitsplätze erhalten bleiben, erklärte die Ministerin. 

Anders dagegen die Bundesregierung: Anders als die Staatsregierung plant Berlin nicht, sich in den Stellenabbau einzumischen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie werde die weitere Entwicklung aber verfolgen, ... 

Ist das nicht Hohn für die Betroffenen? Wie gnädig, das Bundeswirtschaftsministerium wird weiter zuschauen! Da ist der Koalitionsvertrag noch nicht einmal in trockenen Tüchern und der Bund mischt sich nicht ein! Er schaut zu, wie fast 3.000 Menschen ihre Arbeitstellen beim EADS-Konzern verlieren! Wozu leistet sich diese Republik eigentlich einen Wirtschaftsminister? Klar, er amtiert ja nur noch - wahrscheinlich hat er auch keine Zeit. Wer weiß, vielleicht muss er noch Frösche kochen? 


Veröffentlicht am 25.11.2012 von cDevCGN 

Dieser Jobvernichtungs-Tsunami wird weiter wüten! Wo soll das alles enden? Wachen wir auf und erkennen: Dieser Raubtierkapitalismus vernichtet sich selbst! Je mehr Menschen ihre Arbeit verlieren, desto weniger Produkte werden verkauft. Sowohl zivile als auch militärische Produkte. Und zwar global! 

Da mögen einige Superreichen ihr Land verlassen und ans andere Ende dieses Planeten ziehen, wie einige Filmstars in Kalifornien, die es jetzt nach Neuseeland treibt. Ja, einige von ihnen wollen sogar Bauern werden. Die USA - das Land des Raubtierkapitalismus - ist ihnen zu unsicher geworden. 

Aber auch diese Leutchen sind so dumm, sie können dem Untergang des Kapitalismus nicht entkommen. Auch nicht dem atomaren Genozid, der von Fukushima ausgeht. 

Es wird allerhöchste Zeit, über neue Modelle nachzudenken und sie einzuführen: Wie das bedingungslose Grundeinkommen! Die Lebenslüge "Arbeit für alle!" ist entlarvt! 


Veröffentlicht am 10.12.2013 von Rerg Nkleby

Übernommen von Over-Blog

Samstag, 12. Oktober 2013

Nachrichtensperre: Keine Berichte über Proteste der Trucker und Veteranen in den USA

Da suchte ich gestern nach interessanten Videos für das heutige Tageshoroskop und stieß auf:


Veröffentlicht am 03.10.2013 von BackToConstitution

Da fahren über 3.000 Trucker zum Protest nach Washington DC! Ja, sie protestieren gegen das Kasperletheater, das sich die Abgeordneten und der derzeitige Präsident Barack Obama liefern! Heute haben wir Tag Sechs des Government Shutdown! Fast eine Million Mitarbeiter der US-Regierung machen Zwangsurlaub, sie erhalten für diese Zeit kein Geld! Wovon sollen sie leben? Wovon sollen sie ihre Mieten und sonstigen Ausgaben begleichen?

Hier zeigt sich das Land des Raubtierkapitalismus von seiner schlimmsten Seite! Aber diese Seite sollen die Bürger in anderen Ländern nicht sehen! Deshalb gibt es eine unter den Mainstreammedien heimliche Absprache: Solche Berichte zeigen wir nicht - wir wollen doch den deutschen Michel nicht beunruhigen!

Dann stieß ich auf ein Video mit Dirk Müller, der meine Bobachtung bestätigte:


Veröffentlicht am 10.10.2013 von Bananenrepublik1

Habt ihr es gehört? Die Seite der Trucker in Facebook wurde gelöscht! Was halten wir von Facebook? Nichts! Absolut nichts! 
Mark Zuckerberg!
Ab in die Ecke!
Zum Schämen!

Dirk Müller berichtet auch über Fukushima und bestätigt das, was ich seit Monaten schreibe. Das Problem sind die Brennstäbe, sobald die sich berühren, kommt es zur Apokalypse. Gestern gab es eine riesige Explosion - kein Thema für deutsche Mainstreammedien, aber für Russia Today:


Veröffentlicht am 10.10.2013 von RTNews1

Wir Deutschen sollen dumm gehalten werden! Wir sollen weiterhin nur Arbeits- und Konsumsklaven sein! Damit die Raubtierkapitalisten noch mehr fette Gewinne scheffeln - auf unser aller Kosten!

Zurück in die USA: Nicht nur die Trucker stehen auf, sondern auch die US-Veteranen. Auch sie bekommen kein Geld mehr. Da haben sie ihren Kopf hingehalten - im Glauben sie verteidigen ein demokratisches Land! Immer mehr müssen erkennen, dass sie getäuscht wurden. Sie waren nur Kanonenfutter - im wahrsten Sinne des Wortes. Für die Rockefellers und die anderen wenigen superreichen Sippen!

Eine Million US-Veteranen werden nach Washington marschieren - zum Protestieren!


Veröffentlicht am 05.10.2013 von Occult Sin

Und es kann noch schlimmer werden: Ab 17. Oktober sind die USA zahlungsunfähig! Dann muss jeder Staat, der im Vertrauen auf die Wirtschaftsmacht USA amerikanische Staatsanleihen gekauft hat, leidvoll erkennen: Diese US-Staatspapiere sind nicht das Papier wert, auf dem sie gedruckt sind! Diese Verluste treffen dann Staaten wie China und Japan, das ja in der jüngsten Vergangenheit gezwungen wurde, zusätzlich amerikanische Staatspapiere zu kaufen!

Sollte vor allem die Tea-Party ihre Machtspielchen gegen Obama nicht beenden, dann kommt es so weit und viel schlimmer. Sollte in letzter Sekunde die oberste Verschuldungsgrenze doch noch angehoben werden, dann ist das keine Lösung. Die Apokalypse ist dann nur vertagt!

Wieso wollen die paar Handvoll superreichen Raubtierkapitalisten nicht einsehen, dass sie ihr Wirtschaftssystem an die Wand gefahren haben! Dass sie ihr Geldsystem, das nur auf Schulden und Verschuldung basiert, auch an die Wand gefahren haben!

Jetzt macht es auch einen Sinn, wieso vor einem Jahr Barack Obama begann, ein Notstandsgesetz nach dem anderen zu unterzeichnen. Was sagt uns das? Die jetzige Zuspitzung, die drohende Apokalypse kommt nicht zufällig, sondern sie ist gewollt!

Übernommen von Over-Blog

Mittwoch, 9. Januar 2013

Was Deutschland vom kleinen Uruquay lernen kann - Blog von Kiat Gorina

Da berichtete DER SPIEGEL am 21.12.2012, dass Vattenfall 3,5 Milliarden Euro fordert als Entschädigung für den Gewinnausfall durch den Atomausstieg. Vattenfall musste ja die Pannenreaktoren Brunsbüttel und Krümmel endgültig abschalten! 

Vattenfall behauptet, dass damit dem Konzern ein Gewinn von einer Million Euro entgeht - pro Tag. Aber - diese Pannenreaktoren liefen doch vorher kaum ... Das macht nichts. Vattenfall hat geklagt.

Quelle: SPIEGEL ONLINE Vattenfall fordert 3,5 Milliarden Euro Entschädigung

Vattenfall hat Klage eingereicht. Und wo? Bei einem internationalen Schiedsgericht - ICSID in den USA. ICSID? Was soll das sein? Stimmt, die wenigsten wissen, dass es so etwas gibt. Aber dieses Schiedsgericht ist sehr mächtig, es residiert praktischerweise in den Räumen der Weltbank. In Washington.

Bei diesem Schiedsgericht klagen Großkonzerne oft gegen kleine und arme Staaten. Vor allem Staaten, die Geld von der Weltbank erhalten haben. Und das bekamen sie nur, wenn sie sich einverstanden erklärten, ein "Urteil" des Schiedsgerichtes ICSID anzuerkennen.

Wenn also ein kleines armes Land sich nicht so verhält wie die  Großkonzerne es möchten, klagt der Großkonzern und bekommt meist Recht zugesprochen. Oder der kleine arme Staat ist von vorneherein so eingeschüchtert, dass er gleich macht, was der Großkonzern möchte.

Philip Morris klagte auch gegen einen kleinen Staat - Uruquay. Warum? Weil Uruquay seine früheren Präsidenten, die dem neoliberalen Raubtierkapitalismus dienten, in die Wüste jagte. Und der Nachfolger setzte sich für die Bevölkerung ein. Und er erließ ein ziemlich striktes Rauchverbot.

Das stank Philip Morris und klagte - vor dem ICSID. Und da wurde gedroht - mit Milliarden Verlusten! Dabei hat Uruquay doch nur dreieinhalb Millionen Einwohner!

Das müssen wir uns vor Augen halten: Tatsache ist, dass Rauchen schwerkrank macht! Aber das juckt einen Großkonzern nicht die Bohne - der will nur seine Giftzigaretten verkaufen - koste es, was es wolle - auch des Leben der Raucher!

Da bin ich wirklich gespannt, wie dieses Schiedsgericht sich entscheidet: für das Leben von Menschen und gegen Philip Morris oder für Philip Morris und gegen das Leben von Menschen!

Ach ja, diese Entscheidung wird geheim und vertraulich gefällt ...

In Uruquay sind die Menschen empört über diesen Großkonzern Philip Morris und die Kapitalisten. Wie im bolivianischen Wasserkrieg lässt sich die Bevölkerung von Uruquay nichts mehr gefallen! 

Und ich bin gespannt, ob Deutschland die geforderten 3,5 Milliarden Euro an Vattenfall zahlen muss? Und falls ja, ob Deutschland wirklich zahlen wird?

Eines lernen wir daraus: Die Weltbank dient nur dem Großkapital - vor allem das Weltbank-Anhängsel ICSID!

Quelle: Deutschlandfunk David Uruguay versus Goliath Philip Morris: Dort gibt es auch eine Adresse, wo  eine PDF-Datei mit dem gesamten Sendetext heruntergeladen werden kann - allerdings nur für den privaten Gebrauch!

Einige Sätze in diesem Feature gefallen mir besonders: 

Es sind die schlimmen Nachwehen der 90er-Jahre, als der damalige Präsident Carlos Menem mit der neoliberalen Brechstange regierte.

Menem privatisierte Staatsunternehmen wie kein anderer. Große ausländische Konzerne rieben sich die Hände und kauften fast alles auf. Abgesichert nunmehr durch Investitionsschutzabkommen, die bis dahin am Rio de la Plata unbekannt waren. Menem hatte zudem die Parität zwischen Peso und Dollar dekretiert, beide Währungen hatten nun den gleichen Wert.

Die Unternehmen kassierten Wasser, Licht und Gas fortan nach dem ‚eins zu eins’- System. Es war ein phantastisches Geschäft. Doch als dieses System zusammenbricht, erhalten sie nur noch einen Bruchteil in Dollar.

Kommt uns das nicht irgendwie bekannt vor? Was läuft seit Jahren in Deutschland ab. Wer regiert denn mit der "neoliberalen Brechstange"? Und wie wird es enden?

Wie in Südamerika, da wenden sich immer mehr Länder vom Neoliberalen Raubtierkapitalismus ab - und das ist gut so!


Empresa Philip Morris demanda a Uruguay
Veröffentlicht von hispantv am 28.07.2012

Halten wir fest: Weltbank und sein verlängerter Arm ICSID sind unglaubwürdig!
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Sonntag, 2. Dezember 2012

Drückerkönig - Hannover - Fußball - Stadion - neuer Name gesucht - Blog von Kiat Gorina


Drückerkönig? Ist damit Carsten Maschmeyer gemeint? Der Mensch, der 1988 AWD gründete. AWD - ein großer Name. Immerhin wurde das Hannover Fußballstadion nach seiner Firma benannt. Und jetzt muss ein neuer Name für dieses Stadion gesucht werden.

Maschmeyers Firma soll Tausende von kleinen Leuten um deren bisschen Ersparnisse betrogen haben. Beschwerden über Beschwerden, Klagen über Klagen. Darüber berichtete sogar die ARD:


Hochgeladen von TheKreutzritter am 12.01.2011


Hochgeladen von TheKreutzritter am 12.01.2011

Damit ist jetzt Schluss: Doch blicken wir zurück auf den 3. Dezember 2007: Da machte Maschmeyer das Geschäft seines Lebens. Die Schweizer Lebensversicherung Swiss-Life kauft ihm seine Firma AWD ab - für 1,9 Milliarden Franken. Damals zählte die AWD runde 1,9 Millionen Kunden. Jetzt wissen wir, was ein Kunde der AWD für die Schweizer wert ist - 1.000 Franken!

Und heute wissen die Schweizer, dass sie viel zu viel bezahlt haben.

Quelle: Berner Zeitung Die Swiss-Life-Tochter hat sich von Maschmeyer emanzipiert

Und die WELT setzt gleich eins drauf:

Quelle: DIE WELT Swiss Life stampft Maschmeyer-Marke AWD ein

Ja, da zeigt sich wieder, wie es beim Raubtierkapitalismus zugeht: Die kapitalistischen Raubtiere schmieren und rauben sich gegenseitig aus - auf Kosten der kleinen Leute!

Ach ja, was bedeutet AWD eigentlich? Das stand für Allgemeiner Wirtschaftsdienst. Das Geschäftsmodell basierte auf freien Handelsvertretern, die auf Provisionsbasis arbeiteten - ein Strukturvertrieb also. Auch Netzwerk-Marketing, Network-Marketing, Multi-level-Marketing, Empfehlungsmarketing, Strukturmarketing genannt. 

Viele leidgeprüfte Kunden von AWD machten die Erfahrung, dass diese AWD-Verteter weniger an der Beratung als am Verkauf der Finanzprodukte interessiert waren.

Ich frage mich, was geht in einem Menschen wie Carsten Maschmeyer vor? Wenn er konfrontiert wird mit solchen Vorwürfen. Er musste ja auch schon vor Gericht aussagen ...

Wie fühlt sich ein Mensch, dem Tausende Menschen vorwerfen, sie um ihre sauer verdienten Ersparnisse betrogen zu haben?! Und ich frage mich, wie fühlt sich seine Lebenspartnerin - eine Schauspielerin?

Wie fühlen sich seine damaligen Weggefährten aus der Politik? Wie der Altbundeskanzler Gerhard Schröder? Wie der zurückgetretene Bundespräsident Christian Wulff?

Oder gilt auch für sie der Spruch des Bundestagsabgeordneten Ulrich Maurer, der in einer fulminanten Rede von Menschen redete, die offensichtlich lackierte Anzüge tragen, an denen ausgeübte mörderische Gewalt runterläuft:

Quelle: Eine fulminante Rede von Ulrich Maurer zu Blockupy in Frankfurt

Trägt auch Carsten Maschmeyer "lackierte Anzüge"?
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Mittwoch, 12. September 2012

Nestlé Pure Life - Trinkwasser für Reiche - Brühe für Arme - Blog von Kiat Gorina


Da schickte mir DEVA einen Link auf ein Video. Ich habe es mir angeschaut und war erschüttert, ja schockiert, da geht es um den Groß-Konzern Nestlé. ARTE hat eine Dokumentation zusammengestellt. Das Video ist lang - aber sehr informativ. 

Da wird einem Großkonzern die scheinheilige Maske des "Corporate Social Responsibility" (unternehmerische Sozialverantwortung) und "Creating Shared Value" (gemeinsame Werte schaffen) heruntergerissen! Es geht nur um Profit - eben neoliberaler Raubtierkapitalismus!



ARTE-Video "Bottled Life"

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Sonntag, 27. Mai 2012

Eine fulminante Rede von Ulrich Maurer zu Blockupy in Frankfurt - Blog von Kiat Gorina


Bei den LINKEN gibt es neben Gregor Gysi noch andere gute Redner, die im Bundestag Tacheles reden! Eine Rede von Gregor Gysi war ja so gut, dass sie von YouTube nicht mehr gelistet wird. Nur wer die URL-Adresse kennt, kann das Video aufrufen.
Quelle: Gregor Gysi Im Bundestag! Hochinteressant!
Es gibt noch einen anderen Redner bei den LINKEN - Ulrich Maurer, er hielt im Bundestag eine Rede zu dem völlig überzogenen Polizeieinsatz in Frankfurt - anlässlich der Demonstrationen zu Blockupy. Ich schrieb schon einmal einen Artikel darüber.
Dazu redete Maurer vor dem Plenum - und die anwesenden Vertreter der etablierten Parteien taten so, als ginge ihnen diese Rede nichts an! Wenn sie sich nicht täuschen! Maurer brachte auch sehr gute Vergleiche, wie mit den "lackierten Anzügen", an denen alles abläuft - auch die Missstände, die durch die Nahrungsmittelspekulationen herbeigeführt werden.
Aber diesen Kapitalisten ist dies egal! Denen geht es nur um den Gewinn! Wie armselig sind solche Menschen! Oder sind das keine Menschen mehr? Ja, das sind alles Unmenschen! Sie handeln unmenschlich - jeden Tag!
Ulrich Maurer prangerte die erschreckenden Auswüchse dieses Raubtierkapitalismus an. Ich bin gespannt, wie lange dieses Video bei YouTube gelistet ist:
Veröffentlicht am 25.05.2012 von antikriegTV
Den Link auf dieses Video schickte mir Juliane, sie fand ihn in den "Notizen aus der Unterwelt" von Klaus Baum. Vielen Dank, Juliane!

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Freitag, 18. Mai 2012

GLOSSE: Immer mehr Wachstum - auch bei Apfelköniginnen - Blog von Kiat Gorina


In dieser vom neoliberalen Raubtierkapitalismus geprägten Zeit gibt es ein Mantra: "Wachstum, Wachstum, über alles, über alles in der Welt!" Dieses Mantra wird von den Beratern von McKinsey vorgesungen und die Kunden plärren es nach!
© www.fraenkische-moststraße.de 
So auch die Verantwortlichen für die Fränkische Moststraße. Für die Herstellung von Most werden Äpfel verwendet. Also braucht es eine Apfelkönigin, alle zwei Jahre wird eine Apfelkönigin gewählt. In diesem Jahr war wieder einmal Zepterwechsel:
Die Herrschaft der Apfelkönigin Anna der Ersten wurde an ihre gewählte Nachfolgerin weitergegeben. Die Jury hat sich gedacht, dass auch Apfelköniginnen wachsen müssen und suchten sich unter den Bewerberinnen die größten Exemplare heraus.
Die Zeiten der kleinen und feinen Exemplare ist vorbei. Auch die an der Fränkischen Moststraße angesiedelten Mostereien huldigen dem Wachstums-Mantra - deshalb wurde eine besonders große Königin gewählt. 
Ist doch klar: Um mehr Most zu gewinnen, braucht es größere Äpfel. Und zu größeren Äpfeln passt nur eine größere Apfelkönigin. Das ist doch eine bestechende Logik! Deshalb werden ja auch Berater engagiert. Die wollen ja auch leben.
Hochgeladen von videokatze am 09.10.2006

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Samstag, 1. Januar 2011

Weidmannsheil (Video) - Blog von Kiat Gorina

Wer knallt denn da mit einer Großwildbüchse bei eisiger Kälte? Da kann die Donnerbüchs Riss bekommen und fliegt dem Schützen um die Ohren. Weidmanns Heil!

Donnerstag, 30. Dezember 2010

Katzen und Wasser (Video) - Blog von Kiat Gorina

Eigentlich wollte ich über dieses Thema gar nicht schreiben, weil ich annahm, dass alle Katzenbesitzer wissen, dass Futter und Trinkwasser möglichst weit getrennt voneinander aufgestellt werden sollten.

Sonntag, 25. Januar 2009

Was hat dieser Mensch gemeinsam?

George Soros beim Weltwirtschaftsforum in Davos im Jahre 2010

Was soll diese Frage? Gemeinsam mit wem? Und überhaupt, wer soll dieser Mensch sein? Nun, das ist George Soros, das Forbes Magazine schätzt sein Vermögen auf neun Milliarden US-Dollar. Womit hat er so viel Geld verdient? Mit Hedgefonds! Schon früh lernte er, seine Geschäfte der US-Finanzaufsicht zu entziehen. Wie? Seine Firmen saßen auf den Niederländischen Antillen und den Jungferninsel ...

Und er hat im Jahr 2007 persönlich über eine Milliarde US-$ verdient, einfach so! Eine Milliarde US-$, das kann ich mir nicht vorstellen.

Aber auch andere haben 2007 persönlich über eine Milliarde US-$ verdient:

James Simons, John Paulson, Philip Falcone und Kenneth Griffin. Forbes schätzt das Vermögen von Simons auf vier Milliarden US-$, "verdient" mit Hedgefonds, genau wie Soros.

John Paulson hat sogar soviel mit Hedgefonds kassiert, dass er vor Journalisten geprahlt hat: "Ich habe den Jackpot geknackt!" Seine Firma verwaltete 2007 ein Vermögen über 12 Milliarden US-$. Das Magazin Alpha nannte ihn "King of Cash".

Was ist mit Philip Falcone? Forbes schätzt sein Vermögen auf fast zwei Milliarden US-$. Verdient mit Hedgefonds ...

Und womit hat Kennet Griffin sein Vermögen von 1,5 Milliarden US-$ verdient? Mit Hedgefonds? Bingo, die Kandidatin hat 100 Gummipunkte.

Was ist ein Hedgefond? Wie konnten diese Milliardäre soviel Geld scheffeln? Mit Leerverkäufen! Wie der Name schon sagt, diese Menschen spekulierten mit Waren, die sie zum Zeitpunkt des Verkaufes gar nicht besitzen. Sie spekulieren darauf, dass die Ware zum Verkaufszeitpunkt billiger wird. Und weil sie über immens Geld verfügen, können sie mit anderen Verkäufen dafür sorgen, dass die Ware wirklich billiger wird, da wird halt dann ein bisschen nachgeholfen. Sie spekulieren also auf Preisänderungen. Und sie entzogen sich in der Vergangenheit jeglicher Finanzaufsicht. Und sie zahlten kaum Steuern, zumindest nicht im eigenen Land ...

Diese fünf Hedgefonds-Manager standen am 13.11.2008 auf dem Capital Hill, die rechte Hand zum Schwur erhoben. Ein Abgeordneter sagte: "Diese Kerle haben mehr Geld als Gott!"

Ich würde eher sagen, das sind alles Teufel! Weil Millionen von Menschen Opfer ihrer Spekulationen wurden ...



Veröffentlicht am 09.11.2012 von BerggruenGovernance