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Sonntag, 30. März 2014

Hoeneß, Ukraine - alles nur Ablenkung - von Fukushima?

Da überschlagen sich auch nach dem Prozess gegen Uli Hoeneß die Wellen. Immer höhere Beträge werden genannt, mit denen angeblich Hoeneß gezockt haben soll. Angeblich konnte er mit zwei Milliarden Euronen zocken! Und er habe sogar 30 Millionen Steuerschulden angehäuft. Sollte dies stimmen, dann ist es nur zu verständlich, dass die Verteidiger mit der Entscheidung des Gerichtes einverstanden waren. 

So schnell wie möglich ein Urteil. Wer weiß, was sonst noch hochkommt! Seltsam ist das schon! Was soll da wieder verdeckt werden? 

Quelle: Abendschau Konnte Hoeneß mit zwei Milliarden Euro zocken?

Aber lassen wir das. Hoeneß ist zu Gefängnis verurteilt und muss bald seine Haft antreten. 

Was mich an anderer Stelle stutzig macht, ist das Verhalten der Kanzlerin. Weniger als Kanzlerin, sondern als Naturwissenschaftlerin. Sie sollte eigentlich wissen, dass Fracking das dümmste und gefährlichste Verfahren zur Gewinnung von Erdöl und Erdgas ist. Trotzdem schlägt sie vor, dass Deutschland Öl und Gas von den USA beziehen solle und nicht mehr von den Russen. 
Bezeichnenderweise erfahren wir das nicht aus deutschen Medien, sondern aus dem österreichischen Standard: 

Quelle: derStandard.at Merkel entfacht Debatte über russisches Gas 

Wie soll dann das Gas von den USA nach Deutschland geschafft werden? Das mit Fracking gewonnene Gas soll verflüssigt und mit Tankern transportiert werden. Wie umständlich! Und wie gefährlich! Hat die Physikerin Merkel alles vergessen? 

Oder spricht sie im Auftag der amerikanischen Superreichen, der Clique, die mit dem Öl groß und reich geworden ist. Aber die USA haben keine Ölquellen mehr - außer das Fracking! Und wenn schon Fracking, wieso wird dann nicht gleich in Deutschland gefrackt? Dann brauchen wir keine Flüssiggastanker! 

Aber nein, das geht nicht! Da werden ja die Rockefellers et al. bettelarm! Das muss verhindert werden. 

Aber diese Diskussionen erscheinen mir nur als Nebenschauplätze. Als Ablenkunngsmanöver von einer Riesensauerei, die die Atomlobby in Fukushima plant. Es geht um das hochgradig verseuchte radioaktive Wasser, das in riesigen Tanks gesammelt wurde. Und keiner weiß wohin damit. Doch - die Atomlobby weiß es: Ab in den pazifischen Ozean!  

Quelle: DWN Atom-Lobby öffnet die Schleusen: Fukushima bedroht den Pazifik

Es geht um 400.000 Tonnen radioaktiv verseuchtes Wasser! Eine unvorstellbare Menge! Und die Verantwortlichen freuen sich: Das sei die billigste Lösung! 

Sicher, diese "Lösung" kostet nichts - außer unser aller Leben! 

Was ist los mit unseren Entscheidern? Führen sie einen Plan aus, diesen Planeten so schnell wie möglich von allen Lebewesen zu befreien? Soll diese Erde in die Geschichte als toter Planet eingehen? 


Veröffentlicht am 30.11.2013 von DrIRastaIMan

Übernommen von OverBlog

Montag, 24. März 2014

Söder der Shrekliche und sein Autounfall - Warnung des Schicksals?

Erinnern wir uns, da dachte ich über Uli Hoeneß nach, seinem Prozess und sein Leben. Da fand ich wieder einmal ein Erfahrung bestätigt: Die meisten Menschen bekommen eine Warnung verpasst. Sozusagen ein Hinweis, ihr Leben grundlegend zu ändern. 

Quelle: Wie das "Schicksal" mit Uli Hoeneß spielte und spielt ...: Am 7. Februa 1982 flog er mit drei Freunden mit einer Piper Seneca nach Hannover - genauer - er wollte fliegen. Die Maschine stürzte ab, Hoeneß kletterte als einziger aus dem Wrack. Das war so die letzte Warnung: Uli Hoeneß, du bist auf dem falschen Weg! Kehre um! Er kehrte nicht um! 

Und heute früh erhielt Dr. Markus Söder - Finanzminister von Bayern - von seinem Schicksal einen Wink: Sein Dienstaudi wurde bei einem Unfall zusammengestaucht. Söder bekam blaue Flecken ab und sein Hals schmerzt. Nicht der Rede wert? Ich denke schon: Es ist eine Warnung seines Schicksals. 

Wie sieht sich Söder selbst? Bezeichnend sind seine Köstüme zum Fasching:

  • Zauber Gandalt (2010): Zaubern möchte können!
  • Musiker der Band Kiss (2011): Ich schocke so gerne Menschen!
  • Punk (2012): Ich provoziere gerne!
  • Marilyn Monroe (2013): Ich wäre gern ein Weltstar!
  • Shrek (2014): Ich - der tollkühne Held

Er wählt stets Figuren aus Filmen - meist sehr bekannte Figuren. In diesem Jahr die Figur des Shrek - eine etwas zwielichtige Figur. Gefällt er sich insgeheim selbst als der "Shrekliche"? 

Diesmal hat er noch Glück gehabt, aber wird das immer so sein? Das Blatt des Glücks kann sich ganz schnell wenden, wie Uli Hoeneß erfahren musste ... 


Veröffentlicht am 26.02.2014 von Heute Show

Übernommen von OverBlog

Mittwoch, 1. Januar 2014

Rückblick: Die Verlierer des Jahres 2013

Heute - am ersten Tag des neuen Jahres 2014 - sollten wir gedenken. Ja, wir sollten der Menschen gedenken, für die das vergangene Jahr kein gutes Jahr war. Ich habe zwölf Verlierer des Jahres 2013 herausgegriffen.  Fangen wir an - mit 

Brüderle, Rainer

Ja, der Rainer Brüderle, der Dauernuschler vom Dienst, der sich anhörte, als hätte er noch einen edlen Schluck eines edlen Tropfens im Mund, er - gerade er - war auserkoren worden, der Plan B zur Rettung der FDP zu sein. 

Quelle: GLOSSE: Prozente Kampf um Guido: Und Patrick sagte den Thüringern, es mache keinen Sinn über Personalfragen zu reden, wenn wir keinen Plan B haben. Da wurde er von der Mehrheit unterbrochen: "Wir haben doch den Rainer Brüderle!" 

Und Brüderle wollte sich nicht nur für Deutschland verdient machen, sondern auch für Europa: 

Quelle: ESM - Zustimmung soll durchgepeitscht werden: Da wird mit Worthülsen geschossen wie "Es ist wichtig, so schnell wie möglich für Stabilität in Europa zu sorgen. Deswegen soll der ESM zum 1. Juli wie vorgesehen in Kraft treten" (Fraktionschef der FDP, Rainer Brüderle). 

Ja, die FDP, diese Ablürzung wurde gar als "Fliegenschiss Dekrement Partei" tituliert - oder abgekürzt "Fliegenschisspartei". Hat sie das verdient? Ihr Mantra "Steuer senken" hat sich immer mehr abgenutzt, damit holten sie nicht einmal einen alten Hund hinterm Ofen hervor. Und Brüderle gehörte einem Trio Infernale an: 

Quelle: GLOSSE: Schlecker-Pleite und die Fliegenschisspartei: Vor allem die Bundeskanzlerin? Wie oft will sie sich noch von dieser Fliegenschisspartei auf der Nase herumtanzen lassen? Vom Trio Infernale - bestehend aus Brüderle, Rösler und Zeil - dem Weintrinker, dem Arzt und dem bayerischen Wirtschaftsminister von Seehofers Gnaden! 

Und erinnern wir uns, an die technologischen Kenntnisse des Brüderle - vor allem auf dem Gebiet der modernen Waffentechnik: 

Quelle: GLOSSE: Die Last-Minute-Kanzlerin und die diplomatische Neutronenbombe: Da wollte der Kanzlerkandidat Peer mal witzig sein und warf der Kanzlerin vor, sie sei eine Last-Minute-Kanzlerin! Und prompt hetzte sie ihren gelben Wadenbeißer auf und er musste dem Peer ans Bein pinkeln. Ja, und er bellte! Was herauskam, war eine "diplomatische Neutronenbombe"! 

Ja, und wegen solcher rednerischen Fähigkeiten, wurde Brüderle zum Spitzenkandidat erkoren. Es soll ja Spötter geben, die behaupten, das sei auf Grund eines Missverständnisses passiert: 

Quelle: GLOSSE - Wie aus dem gelben Spitzenkandidat ein spitzer Kandidat wurde: Da macht der Chef der Gelben aus dem gern Wein trinkenden Parteifreund Rainer einen Spitzenkandidat. Und prompt animiert das die Redaktion des stern zu einem Wortspiel: Rainer mutiert zu einem spitzen Kandidat. Ausgelöst haben das Schilderungen einer Journalistin. Ja, der Rainer, ist halt gesellig und ein Frauenaufreißer. Und so ein Mensch muss das sich und anderen immer beweisen. Und als er einen tiefen Blick ins Dekolleté der Journalistin wirft, ist es um ihn geschehen und er macht der Frau gewagte Komplimente. 

Seine Glanzzeiten hatte Brüderle als Wirtschaftsminister - da blieb er ungeschlagen. Wie er lallend bei der Computermesse gegen die schlechte Akustik der Hallen ankämpfte, das soll ihm erst jemand nachmachen. Und es lag garantiert nicht am Wein. Oder doch? 

Friedrich, Hans-Peter

Der Friedrich war ja zuletzt Bundesinnenminister. Dann zog es die Ilse Aigner zuräcü nach Bayern und Friedrich übernahm kommissarisch noch das Verbraucherministerium dazu. Und dann kam die Bundestagswahl, die Kanzlerin musste eine große Koalition eingehen. Und Seehofer musste dem Hans-Peter das Innenministerium wegnehmen. Das brauchte jetzt die Mutti für ihren Thomas. Also wurde Hans-Peter jetzt Minister für Landwirtschaft und Ernährung! Ja, als Jurist ist er ja bestens für den Posten als "Chef-Landwirt" geeignet. 

Und die wahren Hintergründe für diese Umbesetzung wurden enthüllt: 

Quelle: GLOSSE: Die Maut kommt - für Datenautobahnen: Aber zurück zur Maut: Der bisherige Bundesinnenminister Friedrich Hans-Peter hatte Einwände, gegen diesen Geheimdienst vorzugehen. Also wurde ihm das Innenministerium weggenommen, das bekam jetzt der Thomas de M. - ein Hugenotte, der kann alles. Ja, und was macht er der Friedrich? Däumchen drehen wie der Ramsauer? 

Gaschke, Susanne

Susanne Gaschke trat als Oberbürgermeisterin von Kiel zurück. Was war passiert? Eigentlich nichts, was ihr vorzuwerfen ist. Da gibt es den Besitzer einer sehr großen Augenklinik, er schuldet der Stadt seit Jahren über vier Millionen Gewerbesteuer. Das Verfahren zieht sich über Jahre hin. Bis Gaschke zur Oberbürgermeisterin gewählt wird. Sie erlässt dem Augenarzt einen Teil seiner Steuerschuld, damit er die Altschulden in Raten von 80.000 Euro monatlich abstottern kann. 

Die Opposition in Kiel bauscht das zu einem Skandal auf, die Medien schreiben gegen die Oberbürgermeisterin. Sie hält den öffentlichen Druck nicht aus und tritt zurück. Für mich ein Drama: 


Veröffentlicht am 31.10.2013 von ARD

Hoeneß, Uli

Uli Hoeneß war bis vor einem Jahr eine bei der CSU sehr gern gesehene Person: 

Quelle: Uli Hoeneß - Ein Vorbild für die Jugend?: Und auch die CSU war ja bislang ein Fan von Uli Hoeneß, sie wollte ihn gar zum Kandidaten küren. Doch Uli Hoeneß lehnte ab. Spätestens im Januar 2013 war Seehofer gewiss froh darüber, dass Hoeneß nicht kandidierte - da erfuhren seine Excellenz Herr Ministerpräsident von den Behörden, dass Hoeneß verdächtigt wird, Steuern hinterzogen zu haben. 

Im Frühjahr 2014 ist die Hauptverhandlung gegen Uli Hoeneß angesetzt. 

Loescher, Peter

Dem früherer Siemens-Chef warf ein Aktionär öffentlich vor, er habe zehn Milliarden Euro vergeigt. Dann wurde Löscher entlassen, ihm wurden viele Millionen nachgeworfen, vermutlich deshalb, damit er ja nicht mehr zu Siemens zurückkehrt! 

Ist er wirklich ein Verlierer? Oder hat er einen extrem hohen Stundenlohn ausgehandelt? Verlierer ist Siemens und vor allem seine Mitarbeiter, von denen nicht wenigen die Entlassung droht! 

Quelle: Nachschlag: Peter Löschers Stundenlohn und seine künftige Rente: Ja, da muss ich neu rechnen: Für die nächsten vier Jahre bekommt Löscher 15 Millionen Euronen, das macht pro Jahr. 3,75 Millionen. Und pro Monat bekommt Löscher 312.500,00 Euronen. Und da Löscher als Manager in einem Monat bestimmt 200 Stunden gearbeitet hat, macht das 1.562,5 Euronen! In der Stunde! Wenn das keine gepfefferte Lohnerhöhung ist! Peter Löschers Lohnerhöhung: von 1.061,67 € auf 1.562,50 € (pro Stunde) Und wofür? Dass er angeblich während seiner Tätigkeit zehn Milliarden vergeigt hat?! Das behauptet jedenfalls der Privataktionär Hans-Martin Buhlmann! 

McAllister, David

Da sprach der leibhaftige niedersächsische Ministerpräsident direkt aus dem Strandkorb - sozusagen als Werbung für die eigene Person, er wollte zum Ministerpräsidenten wiedergewählt werden: 

Quelle:  GLOSSE: Die neue Pressearbeit der CDU in Niedersachsen: Hier zeigt sich, wie volksnah dieser Ministerpräsident ist! Er hat keine Berührungsängste, auch einem kleinen Anzeigenblatt ein Interview zu geben! Das ist doch supertoll von diesem Ministerpräsidenten! Das muss wirklich gesagt werden! Und um die Sache zu beschleunigen, war dem elektronischen Brief gleich das Interview angehängt - fix und fertig! Da braucht sich kein arg gestresster Redakteur mehr Fragen auszudenken. Das erledigt diese CDU in Niedersachsen für ihn. Wie fürsorglich! 

Hat es etwas genützt? Nein, da kam die dämliche und heimliche Zweitstimmenkampagne für die damals schon vor sich hinsiechende FDP in die Quere. Ergebnis: Die FDP blieb im niedersächsischen Landtag sitzen, aber McAllister erhielt zu wenig Zweitstimmen und McAllister musste seinen Ministersessel räumen - für einen Sozialdemokraten! 

Dieser Vorfall soll übrigens die Kanzlerin bewogen haben, bei ihrer Wahl der FDP ja keine Zweitstimmen abzugeben. Ergebnis: Die FDP flog aus dem Bundestag raus und die Kanzlerin musste monatelang mit dem Gabriel feilschen. Schließlich erhandelte er sechs Ministerposten für die SPD - ja sogar das Arbeitsministerium. 
Gerüchteweise soll er jede Verhandlungsrunde mit dem Spruch "Arbeit und Soziales nur für Andrea Nahles!" eingeleitet haben Ja, was sollte die Kanzlerin tun? Sie musste notgedrungen das Arbeitsministerium abgeben, aber da saß doch UvdL! Also brauchte die Kanzlerin ein Superministerium - manche sagen auch Suppenministerium wegen der dort oft verkosteten Eintöpfe. Also musste ihr treuer Gefolgsmann - der Hugenotte Thomas weichen und sich mit dem Innenministerium zufrieden geben. Aber da saß der Friedrich. Das machte nichts, er wurde zum "Chef-Landwirt" im Landwirtschaftsministerium ernannt. Und wieder wurde bewiesen: Ein Jurist kann alles! 

Ramsauer, Peter

Also, der Ramsauer Peter hat das wirklich nicht verdient! Da fährt er in Bayern das zweitbeste Ergebnis ein und wie wird er belohnt? Im Gegenteil - er verliert sein Verkehrsministerium! Seine Oberbayern, die ihn mit über 70 % wählten, sind stinksauer!
Dabei hat dieser Minister - unfreiwillig - für ein neues geflügeltes Wort gesorgt: Was ist ein Ramsauer?

Quelle: Stuttgart 21 - Was ist ein Ramsauer?: Als nun am 27. März 2011 Stefan Mappus verlor und die Grünen den Ministerpräsidenten stellen werden, ja was gab da Ramsauer von sich? Er distanzierte sich vom Projekt S21 und meinte, die Schnellbahnstrecke Ulm-Wendlingen könne auch ohne S21 gebaut werden. Hat da jemand seine Meinung geändert? Und hat sich von dem Monsterprojekt S21 distanziert? Und der Bahnchef hat gleich gekontert, das gehe nicht. Und noch jemand widersprach Ramsauer: die Stuttgarter Nachrichten.

Aber wie spricht des Volkes Mund? Undank ist der Welt Lohn!

Rösler, Philipp

Welch eine berauschende Karriere legte Philipp Rösler hin? Vom Augenarzt über diverse Ministerämter zum Schöpfer von Wortungetümen. Eines seiner Wortkreationen war "Anschlussverwendung"!

Quelle: GLOSSE: Was ist ein Rösler: Zurück zum Rösler: Ob da der Vizekanzler an sich und seine gelbe Partei gedacht hat? Wie sieht da die Anschlussverwendung aus? Also, für die Gelben sehe ich zumindest eine: Sie verschwindet im Orkus der Vergessenheit - ohne Chance zur Wiederauferstehung! 

Das schrieb ich bereits am 31. März 2012. Solange dauert es halt in dieser Republik, bis Vorhersagen sich erfüllen! 

Und Rösler hat jetzt selbst eine Anschlussverwendung gefunden. Schließlich ist seine Zeit als "Politiker" vorbei - sagte er der Presse. Er wird (Frühstücks-)Direktor beim Weltwirtschaftsforum in Davos. Dort ist er für Kontakte zuständig - mit Regierenden. 

Wenn also Rösler künftig die Kanzlerin in Davos begrüßt und ihr beim Aussteigen aus der Dienstlimousine behilflich ist, was wird die Kanzlerin sagen? "Philipp, weit hast du es gebracht!" 

Schavan, Annette

Schavan hat zwar ihren Doktortitel verloren - sie klagt gegen diesen Entzug. Aber die Pensionsansprüche bleiben ihr - es sind runde 13.000 Euronen - monatlich:

Quelle: Schavan geht - Pension bleibt - 13.000 Euronen - wofür?: Frau Schavan ist heute zurückgetreten - vom Amt der Bundesbildungsministerin. Endlich! Sagen die einen. Leider! Meinen andere. Was bleibt, sind Schavans Pensionsansprüche. Über 13.000 Euronen. Ich frage mich, wofür? Dafür, dass sie vor dreißig Jahren bei ihrer Doktorarbeit abgeschrieben hat?

Steinbrück, Peer

Sein Finger - genauer der Stinkefinger - brachte ihn um die Kanzlerschaft: 

Quelle: Schmutziger Wahlkampf: Die schmutzige Demontage der Opposition: Und etwas Ähnliches passiert dem Kanzlerkandidaten der SPD, Peer Steinbrück. Da wird ein Foto von ihm hochgespielt: Steinbrück zeigt den Stinkefinger! Da spielt keine Rolle, in welchem Zusammenhang Steinbrück zu dieser Geste griff. War es im Zusammenhang mit einer politischen Frage? Nein, aber das ist egal! Jetzt haben sie ihn, den Steinbrück, der es im Duell wagte, seine Majestät - Angela die Große - mit konkreten Aussagen zu belästigen. 

Wie werden sich die Bilderberger geärgert haben! Da luden sie den Peer extra zu ihrem Treffen ein, für viele galt das als Zeichen: Seht her, das wird der nächste Kanzler, die Kanzlerin hat ausgedient! Aber es kam anders ...

Tebartz-van-Elst, Franz Peter

Eigentlich war mir das Schicksal dieses katholischen Bischofs ziemlich egal. Aber irgendwie hat er es wohl übertrieben. Auch mit dem "Zölibat" - offensichtlich schrieb er es wie "Zölibad". Und dafür brauchte er dann eine vergoldete Badewanne - mindestens 15.000 Euronen teuer! Und solch eine Badewanne konnte er natürlich nicht in eine popelige Behausung stellen. Also musste er bauen (lassen)!

Quelle: Bischof Tebartz van Elst und der Untergang der christlichen Kirchen: Was sollen wir von einem Bischof halten, gegen den die Staatsanwaltschft einen Strafbefehl beantragt hat. Grund: Falsche Versicherung an Eides statt in zwei Fällen!

Trittin, Jürgen

Ja, Trittin ist resp. war nicht nur Politiker, sondern auch Dichter. Ja er reimte bisweilen - sehr zum Verdruss der CSU: 

Quelle: GLOSSE: IKEAs neue Werbestrategie und der Bayerische Finanzminister: "Söder!" stieß das Beraterchen aus. Söder? Ja, so nennen die Schweden den Süden. "Und wer ist der Prominente?" wollte ein Manager wissen. "Der Finanzminister von Bayern!" erwiderte eifrig das Beraterchen. "Und der ist wirklich bekannt?" zweifelte ein anderer Manager. "Doch, doch! Sogar der Fraktionsvorsitzende der Grünen - Trittin, der grüne Salonlinke - dichtete auf einer Party im Gillamoos über den Finanzminister: Blöd, blöder, Söder!" - "Aha!" murmelte der Manager, er versteht kein Deutsch. 

Legen wir doch für all diese politischen Verlierer des Jahres 2013 eine Gedenksekunde ein und hoffen, dass sie nie wieder Politik machen dürfen. Oder was sie darunter verstehen! 

Übernommen von OverBlog

Mittwoch, 31. Juli 2013

Nachschläge zu Plagiat, Hoeneß, Betreuungsgeld, Hannemann, Manning

Derzeit prasseln die Nachrichten nur so rein - von wegen Saure Gurken Zeit! Da berichtete ich über den Bundestagspräsidenten, dem ein Plagiatsjäger "Fehlverhalten" vorwirft. 

Lammert stellt Doktorarbeit ins Netz?

Quelle: Neue Beute eines Plagiatsjägers: Plagiatsvorwürfe gegen Prof. Dr. Norbert Lammert?

Und das ZDF schrieb ganz aktuell: 

Quelle: ZDF Lammert lässt Doktorarbeit prüfen: Guttenberg, Schavan - nun Norbert Lammert? Nach einem Plagiatsvorwurf lässt der Bundestagspräsident seine Doktorarbeit prüfen. Ein Blogger, der unter dem selben Namen wie Schavans Plagiatsjäger auftritt, wirft Lammert vor, Teile der angegebenen Literatur  nicht gelesen zu haben. Lammert lässt die Arbeit jetzt überprüfen und hat sie ins Netz gestellt. 

Ich habe gleich danach gesucht, bin leider nicht fündig geworden. In welches Netz hat er seine Arbeit gestellt? Ich gehe davon aus, dass das Internet gemeint ist ... Ich vermute mal, sobald bekannt ist, wo der Text steht, dann gibt es einen Run darauf. Und Google kommt ins Schwitzen: Ein uralter Text steht dann an erster Stelle!

Das bringt dann die Nerds in den Marketingabteilungen auf eine Idee: Wir suchen im Keller nach mindestens dreißig Jahre alten Prospekten und stellen das auch ins Netz. Dann sind WIR die Größten :-))

Anklage gegen Uli Hoeneß

Uli Hoeneß - Lange Zeit war es still geworden um Uli Hoeneß. Gestern erschütterte eine magere Pressemitteilung der Münchner Justizbehörden die deutsche Fußballwelt:

Quelle: RP ONLINE Die Pressemitteilung des OLG München im Wortlaut: Die Staatsanwaltschaft München II hat die Ermittlungen in dem Verfahren gegen Ulrich H. am 29.07.2013 abgeschlossen und am 30.07.2013 Anklage zur 5. Strafkammer (Wirtschaftsstrafkammer) des Landgerichts München II erhoben. Die Anklage, in der dem 61jährigen Präsidenten des FC Bayern München Steuerhinterziehung zur Last gelegt wird, wurde zwischenzeitlich zugestellt.

Aber hallo! Was ist bei den bayerischen Justizbehörden auf einmal los? Da haben doch alle damit gerechnet, dass es kein Verfahren gibt, Hoeneß hat sich ja selbst angezeigt. Da scheint etwas schiefgelaufen zu sein. Und gleich Anklage beim Landgericht! Demnach geht es um höhere Summen. Und um Gefängnisstrafe!

Nicht nur Hoeneß ist betroffen, sondern alle, die engen Kontakt mit ihm hatten. Auch Politiker. Auch der Ministerpräsident: 

Quelle: DER TAGESSPIEGEL Für Hoeneß ist es vorbei Seehofer hat die Wahlen im Auge und geht in Deckung - Die schlaue Angela Merkel hat das früh erkannt und schon vor Tagen ihre Enttäuschung über den hochgeschätzten Hoeneß mitteilen lassen. Horst Seehofer ist noch nicht so weit. Er hat es auch viel schwerer als Merkel, denn Berlin ist weit weg von München und den Bayern und überhaupt musste der Ministerpräsident gerade seinen CSU-Fraktionsvorsitzenden zurücktreten. Es riecht schon wieder streng nach Amigo-Affäre im Freistaat.

Wie schnell ändern sich die Zeiten: Da veröffentlichte diese Zeitung ein Foto, wie sich Hoeneß und Seehofer einander zuprosten. Und jetzt! Wenn das die Wähler erfahren! In wenigen Wochen ist Landtagswahl! Seehofer will wieder Ministerpräsident werden. Aber bei nicht wenigen Wählern rattern die Gehirne: Seehofer? Der war doch dabei beim 60. Geburtstag des Hoeneß! Und der ist jetzt angeklagt! Wegen angeblicher Steuerhinterziehung! Ach so einer ist der Seehofer. Verkehrt mit solchen Leuten ...

Wie er es auch macht, der Seehofer. Er steckt in der Zwickmühle. Also wird er versuchen, es erstmal auszusitzen ...

Betreuungsgeld - keiner will es haben

Betreuungsgeld - Wie hart hat die CSU doch gekämpft, dass das Betreuungsgeld eingeführt wird! Und Merkel knirschte mit den Zähnen, dass es in der ganzen Uckermark zu hören war. Das Betreuungsgeld wurde eingeführt - gegen den Willen von vielen Politikern und auch gegen d,ie Mehrheit der Wählerinnen und Wähler. Sogar die sonst so regierungsfreundliche WELT schreibt mit unverhohlener Schadenfreude:

Quelle: WELT ONLINE Kaum jemand will das Betreuungsgeld haben: Ab dem 1. August besteht der Rechtsanspruch auf das Betreuungsgeld. Die Resonanz der Eltern ist bisher allerdings gering. Die Gegner von Familienministerin Schröder reagieren mit Schadenfreude.

Sogar in Bayern, gibt es bislang gerade mal 500 Anträge. Dabei hat doch die Landesregierung alle Berechtigten informiert. Ihnen wurden bereits im voraus ausgefüllte Formulare zugeschickt! Aber nur wenige haben unterschrieben! Die arme Bundesfamilienministerin Schröder. Da schrieb sie sogar ein Buch, um die Frauen davon abzuhalten sich zu emanzipieren. Ja, wie auch viele CSU-Politiker meinen, Frauen gehören an den Herd. Was brauchen die sich emanzipieren. Dafür erhalten sie künftig eine Herdprämie.

Und jetzt das! Auch bayerische Frauen pfeifen auf die Herdprämie - sie wollen sich emanzipieren! Wieder eine Blamage für die CSU-Landespolitik! Armer Seehofer! Erst bricht die Ikone Hoeneß weg. Und jetzt: Bayerische Frauen wachen auf und verschmähen die Herdprämie! Nicht auszuhalten! 

Früher war alles anders: Da gab es Bierzelte. Und Freibier! Dann wurden Reden gehalten, mindestens jedes zweite Wort war ein Schimpfwort. Da wurde geschimpft - auf die Roten, die Sozen, die Kommunisten, die Grünen usw. Und bei jedem Schimpfwort konnte das Publikum johlen und auf den Tisch hauen. Und die CSU-Wähler wussten, worüber sie an ihren Stammtischen schimpfen müssen.

Aber heute ist ja alles anders. Es gibt ja kaum noch Redner, die ihr Publikum beim Schimpfen mitreißen können. Ja, es ist noch schlimmer. Es kursieren Gerüchte, dass die Pharmaindustrie diese heutigen Wahlveranstaltungen der CSU mit immer mehr Missfallen beäugt. Grund: Da schlafen die Zuhörer ein, die Reden von heute wirken besser als Schlaftabletten. Und das sieht die Industrie gar nicht gern. Sie will verkaufen! Und erst der Alexander D.! Eine wandelnde Schlaftablette!

Inge Hannemann - kein Recht auf freie Meinungsäußerung

Inge Hannemann - Ja die streitbare Kritikerin von Hartz IV - freigestellt von ihrem Arbeitgeber, dem Jobcenter Hamburg-Altona. Wieso? Sie kann schreiben! Sogar einen Blog! Und da schreibt sie die Wahrheit! Über Hartz IV! Aber diese Wahrheit will niemand hören. Am wenigstens ihre Chefs. Also haben sie Inge Hannemann freigestellt. Sie wollten sie angeblich vor dem Mobbing durch ihre Kollegen schützen. Menschenskinder, sind diese Jobcenter-Chefs so etwas von edel! Es ist nicht zum Aushalten!

Inge Hannemann klagte vor dem Hamburger Arbeitsgericht. Und verlor. Gestern!

Quelle: taz.de Kein Job beim Jobcenter: Das Hamburger Arbeitsgericht lehnt den Antrag der Hartz-IV-Aktivistin Inge Hannemann auf Weiterbeschäftigung ab. Aber sie hat noch eine weitere Klage eingereicht.

Begründet wurde das Urteil mit dem Blog der Klägerin. Im Juristendeutsch hört sich das so an: Sie habe die Vorwürfe des Jobcenters, Rechtsverletzungen im Dienst begangen zu haben, nicht entkräften können, heißt es in der am Dienstagnachmittag gefällten Entscheidung.

Wo sind wir denn? Wenn jemand in einem Blog öffentlich schreibt, was in einer Behörde wie einem Jobcenter alles schief läuft, dann ist das nicht erlaubt. Verdammt noch mal! Wofür halten sich die Jobcenter-Chefs? Sind sie Halbgötter? Oder Dreiviertelgötter? Auch ein Jobcenter-Chef muss sich an das Grundgesetz halten, auch an das Recht auf Meinungsfreiheit!

Oder wird jedem Jobcenter-Mitarbeiter gleich bei der Anstellung ein Maulkorb verpasst? Es scheint so! Es ist ja verständlich, wenn aus berufenem Mund verkündet wird, was alles in Jobcentern falsch läuft. Die Öberen in der Chefetage der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg wissen das alles - jedoch sie üben sich im Schweigen - im Totschweigen! Pssst! Das darf die Öffentlichkeit nie erfahren! Also wird schnell ein Eilverfahren vom Zaun gebrochen und versucht, Inge Hannemann juristisch mundtot zu machen! Armes Deutschland! Arm, weil die Regierenden zu solchen menschenrechtsverletzenden Maßnahmen greifen müssen!

Bradley Manning - 154 Jahre Haft

Bradley Manning - Nicht nur im Hamburger Amtsgericht werden die Menschenrechte mit Füßen getreten. In  einem US-Militärgericht sind es geradezu riesige Quadratlatschen, mit denen auf den Menschenrechten herumgetrampelt wird! Es geht um den jungen Obergefreiten, der zu lebenslanger Haft - im wahrsten Sinne des Wortes  - verurteilt werden soll! Weswegen? Weil er seinem eigenen persönlichen Gewissen gefolgt ist! Weil er Informationen, die für die Kriegstreiber mehr als peinlich sind, an die Öffentlichkeit brachte!

Viele Menschen sind Manning für diese mutige Tat dankbar. Haben doch diese Informationen die Augen geöffnet! Sie brachten die Wahrheit ans Licht! Die Wahrheit über die Wirklichkeit des Krieges! Über die wirklichen Hintergründe! Wie den Massen versucht wurde, falsche Gründe für einen Krieg einzubleuen!

Quelle: Presse.com Wikileaks-Enthüller Manning drohen bis zu 154 Jahre Haft: Addiert man das Höchststrafmaß für 19 Punkte des Urteils, kommt man auf bis zu 154 Jahre Gefängnishaft. Und selbst dann, wenn die Richterin dem Plädoyer der Verteidigung folgend das Strafmaß in einigen Punkten senken sollte, drohten Manning noch immer 85 Jahre Haft.

Der derzeitige US-Präsident und Friedensnobelpreisträger und seine Regierung wollen jegliche Kritik unterbinden! Ja sie wollen jeden Kritiker mundtot machen! Hier wurde ein uraltes Gesetz aus den Zeiten des WK I aus dem verstaubten Archiv geholt und angewandt! Dieses Gesetz lässt sich auf alle Zeitungsartikel anwenden, in denen die Politik der USA kritisiert wird!

Na, da haben die Gerichte in den USA sehr viel zu tun!


Veröffentlicht am 24.06.2013 von Bibbber

Übernommen von Over-Blog

Montag, 29. April 2013

GLOSSE: Schüttel-Schorsch hat ausgeschüttelt - Blog von Kiat Gorina


Die CSU hat in diesem Wahljahr einfach nur Pech: Eine Pechsträhne jagt die andere. Erst das Disaster mit dem Hoeneß und seinen am Finanzamt vorbeigeschleusten Millionen in der Schweiz. Und dann das Verhalten von über sechzehn CSU-Abgeordneten, die die Förderung von Familienbetrieben offensichtlich falsch verstanden haben. Allen voran der Schüttel-Schorsch.

Der hatte diesen Spitznamen, weil er so gerne Hände schüttelte. Und er hat wohl auch die Paragraphen geschüttelt. Und heraus kam ein Werksvertrag für seine Frau, sie war als Sekretärin tätig. Anfangs wollte der Schüttelschorsch nicht einsehen, was er da falsch gemacht haben soll. Seine Frau erhielt ein Sekretärinnengehalt von 5.500 Euronen - ohne Mehrwertsteuer. Weil seine Frau ein Büro betreibt und angemeldet hat. 

Aber das war halt ein Familienbetrieb. Und die CSU setzt sich ja ganz besonders für Familienbetriebe ein! Also schüttelte der Schüttelschorsch erst mal seinen Kopf: Rücktritt als Fraktionsvorsitzender? Nein! Wieso? Aber der Druck wurde täglich stärker. Also trat der Schüttel-Schorsch zurück. Aber er ist sich keiner Schuld bewusst: Nach wie vor bin ich der festen Überzeugung, dass ich mich immer rechtlich und politisch korrekt verhalten habe. 

Und er setzt noch einen drauf: Die öffentliche Diskussion bindet mich aber in einem Umfang, der mir nicht mehr erlaubt, meine Arbeit an der Spitze der CSU-Fraktion so zu erfüllen, wie ich das selbst von mir erwarte.

Das ist ja rührend!

Quelle: Handelsblatt CSU-Fraktionschef Schmid tritt zurück

Und rührend ist auch der Fall Georg Winter - komisch, wieder ein Schorsch. Winter hatte ein Schlupfloch entdeckt und gleich ausgenutzt. Im Jahr 2000 waren seine beiden Söhne 13 und 14 Jahre alt. Er stellte seine beiden Buben als Mitarbeiter ein. Einfach so. Was für ein treusorgender Vater! Richtig rührend!

Und das war keine verbotene Kinderarbeit. Das muss doch betont werden!

Und wieso ist die Opposition so still? Weil auch bei SPD und Grüne Verwandte beschäftigt wurden. OVB Online schreibt: ...  nutzten vor der Wahl 2008 insgesamt 30 Parlamentarier von CSU, neun von der SPD und ein Grüner die Altfall-Regelung

Quelle: OVB online Abgeordneten-Affäre: Winter geht, Schmid zeigt Demut

Was lernen wir daraus? Diese Abgeordneten sehen wohl die Politik als Selbstbedienungsladen für sich und ihre Familie an! Natürlich auf Kosten der Steuerzahler! Erschreckend ist auch, dass diese Filzokratie auch bei SPD und den Grünen vorkommt! Ja, schämen die sich nicht?!

Da gibt es die Satirikerin Christine Prayon, sie spricht vom "Einheitsbrei" der Parteien:


Veröffentlicht am 25.04.2013 von ARD

Übernommen von Overblog