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Montag, 20. Mai 2013

GLOSSE: Oettinger Günther - Wieder aufs falsche Pferd gesetzt - Blog von Kiat Gorina

Irgendwie ist der Oettinger Günther ein Pechvogel: Immer wieder setzt er aufs falsche Pferd! Das war schon so, als er in Baden-Württemberg den Ministerpräsidenten gab: Da setzte er auf das Monsterprojekt S21 und wollte in der ersten Reihe stehen, wenn der Hauptbahnhof in Stuttgart verbuddelt wird. 

Und bereits 2009 rechnete die damalige Landesregierung mit Oettinger an der Spitze mit gewaltigen Mehrkosten. Aber das passte dem Ministerpräsidenten nicht in den Kram. Was machte er also? Er verpasste seinen Beamten einen Maulkorb! Der SPIEGEL schrieb: "Der damalige Ministerpräsident und heutige EU-Kommissar Günther Oettinger (CDU) verbat sich daraufhin weitere Berechnungen: 'Auf Wunsch des Herrn MP', so heißt es in dem Vermerk, solle derzeit von einer 'neuen Kostenberechnung abgesehen werden'. Entsprechende Zahlen seien 'in der Öffentlichkeit schwer kommunizierbar', schrieben Oettingers Beamte."

Quelle: Ministerpräsident Oettinger verheimlichte Kosten für S21!: Das müssen wir uns nur einmal vorstellen: Da verhängt der Ministerpräsident seinen Beamten einen Maulkorb! Weil er genau weiß, dass diese immensen Kostenüberschreitungen bei der Bevölkerung "schwer kommunizierbar" sind! Was ist von einem solchen Ministerpräsident zu halten? Absolut nichts!

Da hätte doch der Oettinger Günther merken wissen, dass er mit S21 aufs falsche Pferd gesetzt hatte. Macht nichts, dachte er sich. Er setzte sich ab - in Richtung Brüssel - als EU-Kommissar. Und er verbot dann die alte Glühlampe und ließ sie durch die Sparlampenfunzeln ersetzen.

Dabei wurde er ein Opfer seiner eigenen Politik: Im schummrigen Licht solcher Sparfunzeln konnte er die Unterlagen über Fracking nicht mehr richtig lesen:

Quelle: GLOSSE: Bei Fracking geht dem Oettinger kein Licht auf: Oettinger machte sich ja auch für die Energiesparlampen stark und hat die Glühlampen verboten. Jetzt ist Oettinger ein Opfer seiner eigenen Politik geworden. Grund: Jetzt muss er in seinem Büro bei den Ersatzfunzeln die Akten studieren. Und da er in einem fortgeschrittenen Alter ist, hat er bei schlechtem Licht große Probleme mit dem Lesen. Und vor allem mit dem Verstehen.

Und dann liest er immer wieder das Wort "Fracking". Und er wirft seine schwäbischen Gehirnzellen an. Vor allem die Zellen, die für die Übersetzung von Englisch ins Schwäbische zuständig sind. Oettinger steht ja mit dem Englischen auf Kriegsfuß, schließlich ist er ein Schwabe! 

Das kann natürlich nicht gut gehen. Es ging auch nicht gut! Schlimmer noch - Oettinger will die Sache mit dem Fracking EU-weit regeln! Und er will Fracking "ernsthaft ausleuchten"! Da haben wir sie wieder - die Lampen! Der Oettinger setzt auf ein neues Pferd - dem Fracking - ernsthaft!

Quelle: SPIEGEL ONLINE Umstrittene Gasförderung: Oettinger will Fracking europaweit regeln: EU-Kommissar Günther Oettinger kündigt Vorgaben aus Brüssel zur umstrittenen Förderung von Erdgas an. Die EU werde sich Fracking noch in diesem Jahr "genauer ansehen", sagte er der "Welt". Der Politiker warnte vor einer zu großen Furcht vor der Technologie.

Hat der Oettinger immer noch nicht kapiert, dass er ein Talent hat, aufs falsche Pferd zu setzen?! Fracking? Das ist doch längst megaout in Europa! Da hat Dirk Müller - auch Mister Dax genannt - ein Buch geschrieben. Da berichtet er, dass das angeblich so arme Griechenland immens reich ist: Griechenland sitzt auf Unmengen von Erdöl und Erdgas, die warten nur darauf gefördert zu werden:


Veröffentlicht am 19.05.2013 von DieBananenrepublik

Also, Oettinger, lies erst mal das Buch von Dirk Müller! Dann wirst du einsehen, dass Europa das Fracking gar nicht braucht! Mit den griechischen Bodenschätzen hat Europa für Jahrzehnte ausgesorgt! Und wenn der Oettinger das nicht einsieht, dann ist er eine glatte Fehlbesetzung!

Übrigens, können inkompetente EU-Kommissare eigentlich abgewählt werden? Nein, sie werden ja auch nicht demokratisch gewählt, sondern undemokratisch bestimmt! Was bleibt dann? Dann werden inkompetente EU-Kommissare von den EU-Völkern einfach abgesetzt - einfach so! Wir schicken sie einfach nach Hause!

Und wenn sie sich weigern? Dann passiert das, was der Dramatiker Rolf Hochhuth bereits vorausgesagt hat - ab der 5. Minute spricht er von einer - gewaltsamen - Revolution:


Hochgeladen am 04.06.2011 von DieBananenrepublik

Übernommen von Over-Blog

Dienstag, 5. März 2013

Stuttgart 21 wird gebaut - koste es, was es wolle! - Blog von Kiat Gorina

Heute gab es eine Sondersitzung der Bahn - es ging um das Monsterprojekt Stuttgart 21! Selbst Bahnchef Grube gibt öffentlich zu: Hätte die Bahn bereits 2009 gewusst, was es mit diesem Projekt auf sich hat, dann hätte die Bahn nicht gebaut. Und wieso haben die Verantwortlichen der Bahn nicht hingeschaut und nicht gelesen?

Dass eine solche Äußerung des Bahnchefs allenfalls als Märchenstunde zu bezeichnen ist, das können wir im Blog InfoOffensive nachlesen:

Quelle: InfoOffensive Bahn & Politik: Lug & Trug zum Machterhalt?

Bereits 2006 hätten die Projektverantwortlichen wissen müssen, wie es um dieses Monsterprojekt bestellt ist:

Der aktuelle Tunnelblick zeigt auf, dass dem Bund bereits 2006 bekannt war, dass S21 kein Verkehrsprojekt ist: http://www.tunnelblick.es/press/2013/02/30-betrug/, das Politmagazin Monitor belegt, dass die Kostenexposion 2009 bereits bekannt war – zum Zeitpunkt als Stadt, Land und Bahn das Finanzierungsabkommen unterzeichneten: http://www.bei-abriss-aufstand.de/2013/02/21/monitor-das-versagen-von-aufsichtsrat-und-bundesregierung/. Sogar die Stuttgarter Zeitung kann nicht anders als zugeben, dass der Bund spätestens 2008 vom Bundesrechnungshof über Zahlen ins Bild gesetzt wurde, die das Verkehrsministerium gerne noch verschwiegen hätte: http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.rechnungshof-ueber-stuttgart-21-bund-wusste-schon-2008-von-kostenexplosion-bei-stuttgart-21.e30080be-e178-4640-8218-754084365745.html

Also, ist Grube blind? Kann er nicht lesen? Sonst hätte er spätestens 2009 wissen müssen, dass S21 ein Synonym ist für die Verbrennung von Steuermilliarden! Aber nein, auch heute klammern sich die Verantwortlichen wie Schiffsbrüchige an dieses Projekt. Und sie nennen sogar einen Fertigstellungstermin für den unterirdischen Monsterbahnhof: 2021. 

Ich wette, dass dieser Termin bestimmt mehrmals verschoben wird - der Großflughafen Berlin lässt grüßen. Das ist ja auch ein Großprojekt, an dem sogar ein renommierter Berater wie Wilhelm Bender nicht mitarbeiten will. Er sagte ab:

Quelle: Tagesspiegel Bender geht mit Flughafen-Gesellschaft ins Gericht

Das war ja nicht die erste Absage:

Die Liste der Absagen ist inzwischen lang – und es dürfte nun immer schwieriger werden, einen Nachfolger für den geschassten Flughafenchef Rainer Schwarz zu finden, der im Januar abtreten musste. Mehrere Kandidaten, die im Gespräch waren oder sich vielleicht auch nur selbst ins Rampenlicht gebracht hatten, sagten bereits öffentlichkeitswirksam ab. Auch Benders Name war früh genannt worden. Dabei gilt in der Branche das ungeschriebene Gesetz, dass ein Kandidat „verbrannt“ ist, sobald er öffentlich gehandelt wird. So wird manchmal ein Name ins Spiel gebracht, um einen Kandidaten um seine Chancen zu bringen.

Doch zurück zu S21! Sogar der mediale Mainstream geht bei S21 auf Distanz:


Aber die Kanzlerin hat sich festgelegt: S21 muss gebaut werden. Sie will keine Diskussion mehr. Vor allem nicht vor der Bundestagswahl. Wenn sie sich da nicht verrechnet hat! In Stuttgart gibt es immer noch die Montagsdemonstrationen gegen S21! Die heutige Entscheidung, S21 unbedingt bauen zu wollen, treibt die S21-Gegner in den Bundestagswahlkampf!

Die Diskussion, wer die Mehrkosten zahlen solle, ist  eine Gespensterdiskussion. Grund: In jedem Fall müssen die Steuerzahler bezahlen! Und was erhalten sie dafür? Ein unausgegorenes Baukonzept - garniert mit vielen Risiken! Es ist nicht mal sicher, ob dieser Monsterbahnhof je fertig gebaut werden kann!


Veröffentlicht am 05.03.2013 von zdf

Sonntag, 28. Oktober 2012

Schrecklich, Schrecklicher, Fukushima - Blog von Kiat Gorina



Hierzulande wird über den sechsfachen GAU in Fukushima / Japan kaum noch berichtet - vielleicht mit Ausnahme des SPIEGEL, der am 3. Mai 2012 meldete: "Gefahr aus dem Abklingbecken".

Quelle: SPIEGEL ONLINE Brennstäbe in Fukushima - Gefahr aus dem Abklingbecken

Da wird auch die Gefahr eines erneuten Erdbebens diskutiert und welche Folgen es haben könnte. Vor allem für die tief im Wasser gelagerten Brennstäbe. Wenn nun das Kühlwasser ausbleibt und wenn diese Brennstäbe miteinander kontaktieren, dann kann es zu unkontrolllierbaren Kettenreaktionen kommen.

Die Ursache muss nicht nur ein Erdbeben sein. Sondern das Reaktorgebäude Nr. 4 ist ziemlich beschädigt und kann jeden Augenblick zusammenbrechen. Und in einem der oberen Stockwerke ist ein solches Abklingbecken - gefüllt mit heißen Brennstäben - untergebracht.

Und noch eine Gefahr besteht: Der Reaktorblock Nummer vier sinkt immer tiefer in den aufgeweichten Boden. Das passiert ungleichmäßig - das Gebäude kann kippen - wie der berühmte Turm zu Pisa - und das Kühlwasser läuft aus und die Kettenreaktion wird in Gang gesetzt.

Da gibt es ein Video, das uns vor diesem wahrlich apokalyptischen Szenario warnen will:


Veröffentlicht am 12.04.2012 von brazilnr1

Und falls jemand kontert, Fukushima sei doch sehr weit von Europa entfernt, dem sei gesagt: Der raddioaktive Fallout verteilt sich global - rund um die ganze Erde:


Hochgeladen von breakanoise am 18.04.2011

Wie schaut es in Fukushima heute aus? Hierzu fand ich das Protokoll einer Sendung "The Ongoing Damage and Danger at Fukushima" - "Es geht mit der Zerstörung
und der Bedrohung in Fukushima weiter" 

Ich rate jedem, der dieses Dokument lesen will, sich vorher zu setzen. Die darin stehende bitterere Wahrheit ist wortwörtlich umwerfend!

Jetzt ist mir auch klar, was in Fukushima im August 2012 abging. Da gelangten Überwachungsvideos ins Internet:

Quelle: Was passierte am 4. August 2012 in Fukushima?

Da soll es den dunklen Planeten Nibiru geben, der im Dezemder 2012 viele Katastrophen auf dieser Erde auslösen soll. Gesehen hat ihn bislang noch niemand. Wir brauchen auch keinen solchen "Planeten" - dieser angebliche "Nibiru" ist bereits "gelandet" - in Fukushima!
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Donnerstag, 4. Oktober 2012

Nachschlag zu den Vanillekipferln - Blog von Kiat Gorina


Da schickte mir Michaela mehrere Links zu diesem unerschöpflichen Thema:

Hochwissenschaftlich "Geplante Obsolenz": Da geht es um die bei der Herstellung eines Produktes bereits eingeplante und eingebaute Alterung eines Produktes. 

Quelle: MURKS? NEIN DANKE Geplante Obsoleszenz 

Passend dazu fand ich einen hochinteressanten Blog, der sich mit dem Plattmachen von innovativen Firmen in der früheren DDR befasst. Und es geht um das weltweite Glühlampenkartell, das die Lebensdauer von Glühlampen auf unter 1.000 Stunden herabsetzte! 

Quelle: blogs.taz.de Von Blog zu Bloch

Dass es rund um diesen Kartells nicht zimperlich zugeht, zeigen auch ominöse Todesfälle. Ein hochinteressanter Text mit vielen Fakten! 

Michaela fand ein weiteres Werkzeug für die Küche - zum korrekten Unterteilen von Kuchen in Scheiben und gar ein Video, das beweist, dass sich ein Kuchen auch mit der Hand unterteilen lässt:


Hochgeladen von zoebakes am 31.05.2011
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