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Sonntag, 26. Mai 2013

Causa Haderthauer - Fragen für einen Untersuchungsausschuss - Blog von Kiat Gorina

In der Causa Haderthauer tauchen immer mehr Ungereimtheiten auf. Da verstehe ich die Oppositionsparteien nicht. Wieso stellen sie keinen Antrag auf einen Untersuchungsausschuss? Was bislang so tröpfchenweise über die Medien ans Licht der Öffentlichkeit gelangt, macht doch neugierig. Oder haben auch die Oppositionsparteien Angst, mit in den forensischen Sumpf bayerischer Bezirkskliniken hineingezogen zu werden?

Da geht es um den Patienten - Roland S. - der im Wahn drei Menschen umgebracht hat. Welche Sonderbehandlung wurde ihm in der Ansbacher Forensik zuteil?

Quelle: Augsburger Allgemeine Die Firma Haderthauer und der Dreifachmörder: Außerdem gibt es unterschiedliche Aussagen darüber, ob Roland S. auf Grund seiner Modellbau-Tätigkeit größere Freiheiten im Maßregelvollzug genossen haben soll als andere Patienten. Trotz Sicherheitsstufe eins, die für ihn galt. Bei S. soll nach Informationen unserer Redaktion 1998 ein „Generalfensterschlüssel“ für alle Fenster des Krankenhauses im „Modellbaubereich“ sichergestellt worden sein. Er soll zudem einen Schlüssel zum Büro der Arbeitstherapiegruppe gehabt haben. Pakete für S. sollen von der Kontrolle ausgenommen gewesen sein. 

Das müssen wir uns einmal vorstellen: Ein wegen dreifachen Mordes in die Forensik gesteckter Mensch besitzt einen Generalschlüssel für die Fenster der Forensik! Wie kam Roland S. in den Besitz dieses Generalschlüssels? Wurde das in Ansbach je aufgeklärt?

Und wieso konnte Roland S. Pakete empfangen, die nicht kontroliert wurden? Wer hat diese Ausnahmeregelung veranlasst?

Und dann lesen wir: Darüber hinaus soll S. Freigang zu Modellbau-Recherchen gehabt haben, etwa in Museen. Hubert Haderthauer sagt: „Nach meiner Erinnerung konnte er in Begleitung raus, konnte mal einkaufen.“ Auch er, so Haderthauer, sei mit ihm unterwegs gewesen: „in irgendeiner Wirtschaft, mit Begleitperson“

Wer hat die Erlaubnis zum Freigang gegeben? Schließlich handelt es sich bei Roland S. um einen gefährlichen Menschen! Was ist, wenn ihn beim Freigang wieder der Wahn befällt und er dann einen vierten Menschen umbringt?

Wer war zu dieser Zeit für die Sicherheit in der Ansbacher Forensik verantwortlich?

Interessant ist auch die Klärung der Eigentümerverhältnisse der Firma SAPOR. Vor allem: Von wann bis wann war auch die heutige Sozialministerin Christine Haderthauer Mitbesitzerin der Firma? Wer hat die Verträge mit den Bezirkskliniken Ansbach und Straubing ausgehandelt? Wer hat unterzeichnet?

Zu welchen Ergebnissen kamen die Ermittlungen im Bezirkskrankenhaus Straubing?

Wie die Abendzeitung schreibt, sind Ermittlungen im Laufen:

Quelle: Abendzeitung Nach dem Fall Haderthauer: Ermittlungen im Bezirkskrankenhaus: Der zuständige Landshuter Oberstaatsanwalt Klaus Dieter Fiedler bestätigte der AZ, dass es sich um Vorwürfe der Unterschlagung, Untreue und Vorteilsannahme dreht. Auch hier führt die Spur in den Bereich der Arbeitstherapie, die der Gatte der Ministerin für seine Zwecke nutzte.

Da geht es also um Unterschlagung, Untreue und Vorteilsnahme! Alles keine Kavaliersdelikte! Und wer hatte die Aufsicht über  den Maßregelvollzug? Das Sozialministerium - da stellt sich doch die Frage: Was weiß die Chefin dieses Ministeriums? Was weiß Christine Haderthauer?

Zum einen geht es um Werkzeugmaschinen, die für die Metallbearbeitung gebraucht werden. In den Büchern wurde der Kaufpreis allem Anschein nach heftig nach oben getrimmt. Das fiel den Rechnungsprüfern des Bezirks Niederbayern auf, die auch die Staatsanwaltschaft einschalteten. Wo die Differenz zwischen tatsächlichem und dann verbuchtem Kaufpreis landete, ist Gegenstand der Ermittlungen.

Wurden für die Buchhaltung höhere Anschaffungskosten angegeben - höher als die wirklichen Anschaffungskosten? Wo blieben die Differenzbeträge? Wer ist für diese fragwürdige "Buchhaltung" verantwortlich?

Ein anderer Aspekt, der den Prüfern nicht gefiel: Mit den angeschafften Maschinen wurden dann im Bezirkskrankenhaus Teile gefertigt, die offensichtlich zu Dumpingpreisen an eine Firma außerhalb der Firma verkauft wurden. Bei dem gleichermaßen profitablen wie kriminellen Geschäftsabläufen deutet der Umstand, dass die Staatsanwaltschaft auch dem Verdacht auf Vorteilsnahme nachgeht, darauf hin, dass Schmiergelder geflossen sind.

Auch das noch: Bestechung! Gibt es keine Revision in der Bezirksklinik? Wer war Nutznießer dieser Bestechung? Wer war für diesen Saustall verantwortlich? Und wie schaut es in anderen Bezirkskliniken aus? Werden diese Kliniken überhaupt nicht überprüft? Falls nein, wieso nicht?

Da leistet sich dieser Freistaat einen aufgeblähten Beamten- und Verwaltungsapparat! Was macht der den ganzen Tag?

Quelle: WAZ Haderthauer-Ehemann beschert CSU noch eine Familienaffäre: Wie seine Ministerin muss sich auch Horst Seehofer unangenehme Fragen gefallen lassen. Wie kann es sein, dass er von den verwandtschaftlichen Beschäftigungsverhältnissen der Abgeordneten bis zur Aufdeckung nichts gewusst haben will?

Ja, auch diese Fragen werden sich Wählerinnen und Wähler stellen! Was wusste der Ministerpräsident von dieser Art von "Familienbetrieben"? Und was hat er dagegen unternommen?

Quelle: Augsburger Allgemeine Grüne: Fall Haderthauer hat „ein Gschmäckle“: Für Gote hat die Beteiligung der Sozialministerin an einer Firma, die mit Erzeugnissen aus einer psychiatrischen Therapiewerkstatt handelt, „ein Gschmäckle“. 

Das ist ja wohl eine Untertreibung. Nach dem, was bislang durchsickerte, ist das alles eine Stinksauerei! Hinzu kommt, dass Frau Ministerin ausrichten lässt, dass sie sich dazu nicht äußern wird! Warum wohl? Hat sie Dreck am Stecken? Wieso stellt sie nichts klar? Wieso äußert sie sich nicht zu den Vorwürfen? Oder gibt es noch mehr zu verheimlichen?

Quelle: neues deutschland Modellautos à la Haderthauer - Bayerns Sozialministerin beschert der CSU noch eine Affäre: Das »neue deutschland« hätte die Ministerin zum Sachverhalt gerne detaillierter befragt. Doch aus dem Ministerium kam nur eine knappe Antwort von Pressesprecher Maximilian Griebl: »Frau Haderthauer hat zu dem gesamten Sachverhalt bisher keine Stellungnahme abgegeben und wird dies auch künftig nicht tun.«

Das ist also die Auffassung der derzeitigen Sozialministerin von Transparenz! Éinfach schweigen! Genau genommen ist dieses Schweigen transparent genug, um eine solche Sozialministerin bei der Landagswahl im Herbst nicht mehr zu wählen!


Veröffentlicht am 22.05.2013 von VVDonauTV

Donnerstag, 23. Mai 2013

Nachtrag: Bayern - seine Amigos und seine Affären - Blog von Kiat Gorina

Da schrieb ich über Bayern, Amigos und Affären. Auch die Grünen interessieren sich für die Causa Haderthauer. Und die Grünen wollten die Einträge im Ingolstädter Gewerberegister einsehen. Allein - die Stadtverwaltung Ingolstadt mauert!

Quelle: Bundespresseportal Grüne: Ingolstädter Amiga-System? Ulrike Gote: Haderthauer soll alle Fakten um Beteiligung an Sapor offenlegen: ... wie die Mauertaktik der Ingolstädter Stadtverwaltung, die die Einträge im dortigen Gewerberegister nicht öffentlich machen möchte. „Im Landtag kennen wir das Amigo-System inzwischen ja zur Genüge; in Ingolstadt scheint es ein Amiga-System zu geben, an dessen Spitze die frühere Stadträtin Christine Haderthauer steht“, mutmaßt Ulrike Gote.

Wie finde ich das? Es ist ungeheuerlich! Da werden Daten über eine Firma SAPOR vorenthalten, die mit Modellautos handelt, die in den forensischen Abteilungen von Bezirkskliniken gefertigt werden. Oder sind diese sündteueren Modellautos eine Art Geheimwaffe? Die Öffentlichkeit und vor allem die CSU-Wähler haben ein Recht darauf zu erfahren, wer oder was sich hinter dieser Firma SAPOR verbirgt! Mit einer Mauerstrategie kommt die CSU nicht weiter - ehr im Gegenteil!

Ulrike Gote, die parlamentarische Geschäftsführerin der Landtagsgrünen meint: "Wer nichts sagt, hat etwas zu verbergen." Wie wahr, wie wahr!

Oder wird die Sozialministerin das auch ignorieren? Renate Ackermann von den Grünen wirft der Sozialministerin "Ignoranz" vor. In der Beschreibung zu folgendem Video steht: "Nach dem Selbstmord eines iranischen Flüchtlings in Würzburg besticht Haderthauer durch menschliche Eiseskälte. Anstatt sich mit den Belangen der Verfolgten auseinanderzusetzen, attackiert die Unsozialministerin gemeinsam mit ihren Freunden vom rechten Rand lieber Journalisten auf Facebook. Beschämend!"


Veröffentlicht am 21.03.2013 von Grüne Fraktion

Dienstag, 21. Mai 2013

GLOSSE: Bayern - seine Amigos und seine Affären - Blog von Kiat Gorina

Sind die Worte "Bayern", "CSU" und "Amigos" Synonyme für "Affären"? Es scheint so. Diesmal spielt das Ehepaar Christine und Hubert Haderthauer eine Rolle - eine etwas unrühmliche. Ich schrieb ja bereits darüber:

Quelle: Wieder ein neuer Skandal in Bayern?: Und außerdem hat der Mann der Ministerin 2008 seinen "Firmenanteil" verkauft, an den oben genannten Sandner! Und auch ein 100%-iger Anteil ist auch ein Anteil. Das muss einfach gesagt werden! Und dem Stern verriet Haderthauer, dass er im Jahr nur 7.000 Euronen damit verdient. Deshalb hat er seinem Arbeitgeber, dem Bayerischen Staat, auch seinen kleinen Nebenjob nicht gemeldet. Das müssen wir schon verstehen. Wer wird denn schon wegen 7.000 lumpiger Euro ein Aufheben machen. Das sind doch nur "Peanuts"!

Und außerdem waren die Herstellkosten für ein Modell sehr hoch: für jedes Modell erhielt das Bezirksklinikum 5.000 Euronen, und die speziellen Einzelteile kosteten auch noch mal 5.000 Euronen. Und dann noch der hohe Stundenlohn für die Arbeiter, die die Modelle zusammenbauten. Das war ja schließlich eine "therapeutische Modellbauwerkstatt"! Da erhält ein Patient in der Forensik so zwischen acht und vierzehn Euronen täglich - streng nach dem bayerischen Strafvollzuggesetz! Schließlich muss alles seine Ordnung haben. 

Ja, der FOCUS weiß noch mehr: Dr. Hubert Haderthauer betätigte sich nicht nur als Unternehmer, sondern auch als Talentesucher: Unter den Insassen der Forensik des Bezirkskrankenhaus Ansbach in Mittelfranken fand er ein ausgesprochenes Talent mit großer Fingerfertigkeit:

Quelle: FOCUS ONLINE Haderthauer handelte mit Knast-Produkten - Ehemann von Bayerns Sozialministerin verdiente an Mörder: Die Amigo-Affäre der CSU ist noch nicht vergessen, jetzt droht neuer Ärger: Der Ehemann der bayerischen Sozialministerin, Hubert Haderthauer, verdiente einem Medienbericht zufolge an einem Insassen der Psychiatrie viel Geld. Hubert Haderthauer, Ehemann der bayerischen Sozialministerin Christine Haderthauer, habe private Geschäftsverbindungen mit bayerischen Bezirkskrankenhäusern unterhalten, schreibt der „Spiegel“. Nach Informationen des Magazins hatte Haderthauer als Arzt in der Forensik in Ansbach den wegen Mordes inhaftierten Bauschlosser Roland S. betreut – und sein Talent erkannt.

Ob Dr. Hubert Haderthauer seinen reichen Kunden erzählt hat, dass die teuren Automodelle von einem wegen dreifachen Mordes verurteilen Menschen zusammengebaut wurden? Oder war das gerade der Knaller, bei diesen Automodellen? Erzeugte das Berühren und Anfassen dieser Modelle ein besonderes Gruselgefühl? Wer weiß, es soll ja Menschen geben, die auf solche Gefühle ganz besonders abfahren.

Und dass die "Arbeitstherapie Modellbau" gerade in der Bezirksklinik Ansbach erfunden wurde, das wundert mich gar nicht. Erinnern wir uns: Diese Bezirksklinik Ansbach hatte mal einen Chef, der zum Rücktritt gezwungen wurde. Wieso? Weil er von einem Jahr zum andern Miese erwirtschaftete. Gleich mehrere Millionen!

Quelle: GLOSSE: Provinzposse - Verlust erwirtschaftet - Keiner kennt die Ursache: die Forensik machte einen "Gewinn" von 3,7 Millionen Euro und die anderen Bereiche schon damals einen Verlust von 3,35 Millionen Euro. Nun wird jedoch die Forensik aus ganz anderen Geldtöpfen finanziert als die übrigen Bereiche

Klar, da erwirtschaftete die Ansbacher Forensik Millionengewinne! Mit dem Bau von Modellautos. Und dann wurde der Modellbau in die Forensik in Straubing verlegt. Und die Ansbacher machten Verlust! Und der Chef Werner Siemon musste seinen Hut nehmen! Wieso eigentlich?

Wieso nicht Dr. Hubert Haderthauer? Schließlich hat er seinen Nebenjob mit vermuteten Millionenumsätzen nicht seinem Dienstherrn - oder in seinem Fall - der Dienstherrin - seiner Ehefrau gemeldet?! Schließlich ist sie seit 2008 Sozialministerin und zuständig für die Fachaufsicht über den Maßregelvollzug!

Ja, und weiß Frau Sozialministerin Christine H. von den Geschäften mit dem Modellbau in der Forensik? Der SPIEGEL vermutet einen Millionenumsatz - allein mit Modellautos aus der Forensik!

Und was sagt der Ministerpräsident dazu? Er schweigt! Dabei ist er jetzt gefragt! 

Und Frau Sozialministerin Christine S. besuchte mittelfränkische Kleinstädtchen wie Merkendorf und Wolframs-Eschenbach. Das waren ja für die lokalen CSU-Mitglieder geradezu Pflichtbesuche. Was denken jetzt die CSU-Freunde über die Sozialministerin? Ist eine solche Frau noch immer wählbar?

Beim Singspiel auf dem Nockherberg 2012 wurde gesungen: Wer hat so viel Pinke Pinke, wer hat so viel Geld? Das war schon prophetisch. Damals wusste noch keiner von den Geschäften des Hubert Haderthauer. Und seine Frau, die Sozialministerin konnte noch lachen - ab der 3. Minute lacht Frau Haderthauer - noch. Ob ihr heute das Lachen vergangen ist?


Veröffentlicht am 08.03.2012 von fritz51279

Übernommen von Over-Blog

Montag, 13. Mai 2013

Wieder ein neuer Skandal in Bayern? - Blog von Kiat Gorina


Da gibt es eine Firma in Ingolstadt, sie nennt sich SAPOR Modelltechnik. Sie hat auch ein ins Internet gestelltes Impressum. Daraus geht hervor, dass ein Heinrich Sandner Inhaber der Firma ist. Und wo ist der Skandal? Gemach, gemach!

Diese Firma SAPOR hat sich spezialisiert - auf Modellautos, aber ganz besondere Modellautos! Voll funktionsfähig! Mit einem laufenden Motörchen! Diese Firma hat offensichtlich einen erlauchten Kundenkreis, jedes Modell wird persönlich beim Kunden abgeliefert. Alle Modelle sind in sündteurer Handarbeit gefertigt. Und so etwas kostet.

Solche Modelle in Kleinserien - meist auf 25 Exemplare limitiert - lassen sich auch versteigern! Da werden dann schon fünfstellige Summen für ein Modell ersteigert!

Da die Modelle im Maßstab 1:8 angefertigt sind, braucht eine solche Firma auch ausgedehnte Produktionsstätten. Wer in Google Earth nach "sapor modelltechnik" schaut, ist enttäuscht. Von wegen große Fabrikhallen?! Nun ja, sind halt Modellautos, da läuft alles kleiner ab!

Und außerdem gibt es ja in der heutigen Zeit das Prinzip der "verlängerten Werkbank"! Eine solche verlängerte Werkbank steht in Straubing, das ist auch Bayern. Genaugenommen steht diese verlängerte Werkbank im Bezirkskrankenhaus Straubing. Und ganz genau genommen in der Forensik!

Und in der Forensik werden diese sündteuren Modelle hergestellt? Ja, in der Forensik. Das behaupteten Telepolis und der Stern.

Quellen
  1. TELEPOLIS Ausbeutung in der forensischen Psychiatrie?: Die bayerische Sozialministerin Christine Haderthauer und ihr Ehemann Hubert sind in den Strudel der Affäre Mollath geraten
  2. stern.de Haderthauers Mann handelte mit Knast-Produkten: Der Ehemann von Bayerns Sozialministerin Haderthauer, ein Gerichtsarzt, handelte jahrelang mit Luxus-Automodellen, die er von Häftlingen produzieren ließ. Dem Dienstherren verschwieg er den Nebenjob
  3. World Collector Auktion: SOLD - Hubert Hadethauer - SAPOR - SOLD - The Dr Hubert Hadethauer 1904 Rolls-Royce Euro 15,000
Also, da wurde verkündet, dass ein Dr. Hubert Hadethauer ein Rolls Royce Modell für 15.000 Euronen verkauft hat! Aber dieser Hadethauer hat bestimmt nichts mit dem Ehemann der bayerischen Staatsministerin Christine Haderthauer zu tun, der schreibt sich doch ganz anders ...

Und außerdem hat der Mann der Ministerin 2008 seinen "Firmenanteil" verkauft, an den oben genannten Sandner! Und auch ein 100%-iger Anteil ist auch ein Anteil. Das muss einfach gesagt werden! Und dem Stern verriet Haderthauer, dass er im Jahr nur 7.000 Euronen damit verdient. Deshalb hat er seinem Arbeitgeber, dem Bayerischen Staat, auch seinen kleinen Nebenjob nicht gemeldet. Das müssen wir schon verstehen. Wer wird denn schon wegen 7.000 lumpiger Euro ein Aufheben machen. Das sind doch nur "Peanuts"!

Und außerdem waren die Herstellkosten für ein Modell sehr hoch: für jedes Modell erhielt das Bezirksklinikum 5.000 Euronen, und die speziellen Einzelteile kosteten auch noch mal 5.000 Euronen. Und dann noch der hohe Stundenlohn für die Arbeiter, die die Modelle zusammenbauten. Das war ja schließlich eine "therapeutische Modellbauwerkstatt"! Da erhält ein Patient in der Forensik so zwischen acht und vierzehn Euronen täglich - streng nach dem bayerischen Strafvollzuggesetz! Schließlich muss alles seine Ordnung haben. 

Aber da läppern sich schon Beträge zusammen. 

Und die Redaktion des Stern ist ja so etwas von frech: Die Redakteure haben doch allen Ernstes beim obersten Dienstherr der Gerichtsmediziner angefragt, also beim Gesundheitsministerium. Und das Ministerium von Christine Haderthauer antwortet, man sei nicht zuständig und werde sich nicht äußern!

Ja, so sind die Sitten und Gebräuche im Freistaat Bayern: Nicht zuständig - Auskunft verweigert!

Was ist das für eine Staatsregierung? Da gibt es Minister, die in ihrem Wahlbüro ihre engsten Verwandten beschäftigen! Und jetzt kommt heraus, dass im Strafvollzug sündteuere Modellautos zusammengebaut werden. Und ein Mitinhaber der beteiligten Firma - verheiratet mit einer Ministerin - meldet seine Nebentätigkiet nicht seinem Dienstherrn!

Was kommt denn noch in Bayern?

Bayern hat keine Demokratie, sondern eine Filzokratie!

Da kann ich mich nur wundern, wieso die Opposition da nicht in die Kerbe haut, dass die Fetzen fliegen!

Halten wir es mit Beppo Grillo: Schicken wir diese Politiker alle nach Hause! Bei der nächsten Landtagswahl im Herbst ist eine gute Gelegenheit dafür!


Während ich dies schreibe, erfahre ich, dass Inge Hannemann - wie Gustl Ferdinand Mollath - in die Psychiatrie eingewiesen werden soll!


Veröffentlicht am 09.05.2013 von MysteriumGlobal


Übernommen von Over-Blog