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Mittwoch, 4. Dezember 2013

GLOSSE: Ist RocVin pleite? - Die Wähler sind an allem schuld!

Wer oder was soll RocVin sein? Das ist eine Firma, eine ganz noble Firma. Die fährt die Abgeordneten des deutschen Bundestages kostenlos spazieren.  Aber nicht, dass sie das kostenlos macht. Nur für die Abgeordneten ist das kostenlos. Die Firma lässt sich das schon bezahlen - vom deutschen Steuerzahler! 

1999 wurde ein großer Teil der Fahrbereitschaft des Bundestages an die Firma RocVin vergeben. Und diese Firma unterhält auch ein Callcenter und ist im Autohandel aktiv. Alles in allem eine große Firma. Sie ist so groß, dass sie ihren Chauffeuren nur kleine Gehälter zahlen braucht. 

Die Gehälter sind oft so klein, dass die Chauffeure einen Zweitjob haben. Oder sie müssen aufstocken - mit Sozialleistungen! Sie sind also "Kunden" beim Jobcenter! Ist dieses Deutschland nicht ein soziales Land? Da lassen sich Abgeordnete von Chauffeuren durch die Gegend fahren und die Fahrer werden so mickrig bezahlt, dass sie beim Jobcenter aufstocken müssen? 

Im Juni dieses Jahres kam diese Firma ins Gerede. Das kam so: Einer dieser Fahrer meldete sich bei der Sendung "Wer wird Millionär" oder so. Und der Moderator - ein gewisser Jauch - hatte seinen sozialen Tag und fragte den Kandidaten, welche Abgeordneten freundlicher seien, die kleinen oder die wirklich hohen Tiere. Die Antwort kam wie aus der Pistole geschossen: "Je höher, desto arroganter!" 

Quelle: netzeitung.de Jauch-Kandidat doch nicht gefeuert

Da haben dann Abgeordnete gezetert! Das ist unerhört! Der Kandidat soll angeblich gefeuert worden sein. Oder auch nicht. Springers Bild meldete, der Fahrer hätte eine Abfindung erhalten. Andere behaupten, er sei in den Urlaub geschickt worden. Das ist nur Nebensache. Wichtig ist doch, dass dieser Firma RocVin GmbH angeblich die Pleite drohen soll. Das meldeten viele Zeitungen. 

Quelle: DER TAGESSPIEGEL Fahrbereitschaft des Bundestags steht vor der Pleite

Müssen jetzt die Abgeordneten zu Fuß gehen? Oder wie der Grüne Christian Ströbele selbst mit dem Fahrrad fahren? Nein, die Abgeordneten dürfen ein Taxi nehmen! 

Aber da stellt sich doch die Frage: Wieso kann einer Firma wie RocVin die Pleite drohen?  Naja, so richtig pleite ist RocVin nicht, RocVin befindet sich in einem Schutzschirmverfahren. Gläubiger müssen dann drei Monate auf ihr Geld warten! Das steht so im Insolvenzrecht! 

Wie konnte es so weit kommen? Wegen der Wahl, da sind viele Abgeordnete in ihrem Wahlkreis unterwegs und nicht in Berlin gewesen. Da fielen dann viele Fahrten für RocVin weg. Und dann haben die Wähler so dumm gewählt, dass es immer noch keine neue Regierung gibt.  RocVin darf ja nur nach gefahrenen Kilometern abrechnen, nicht pauschal. Es kam also kein Geld in die RocVin-Kasse. 

Aber das heißt doch, dass im Wahlkampf und auch nach der Wahl offensichtlich sehr wenige Abgeordnete den Fahrdienst brauchten und brauchen? Ja, sind diese Abgeordneten überhaupt in Berlin? Oder wo sind sie? Im Wahlkampf waren sie jedenfalls zu Hause in ihrem Wahlkreis. 

Was heißt das? Da wurde also in Berlin gar nicht regiert. Und weil es immer noch keine neue Regierung gibt, wird zwar "amtiert", aber nicht regiert! Hat jemand anders  außer RocVin diese Abgeordneten vermisst? Also bundesweit ist deren Abwesenheit nicht aufgefallen. 

Da stellt sich doch die Frage: Brauchen wir so viele Abgeordnete? 

Also, diese ketzerische Frage dürfen wir nicht stellen! Alle diese Abgeordnetenhaben doch auch Familie. Was sollen dann diese Abgeordneten machen? Sie haben doch nichts anderes gelernt! 

Und außerdem, sind wir Wähler selbst schuld. Warum haben wir auch so blöd gewählt, dass es solange dauert, bis sich eine neue Regierung bilden kann!

Es gibt ja einen Koalitionsvertrag, über den dürfen die SPD-Genossen von der Basis abstimmen. Und damit sie nicht überanstrengt werden und gar dagegen stimmen, gibt es geheime Absprachen, die nicht in diesem Vertrag stehen. 

Quelle: Der Koalitionsvertrag wirft seine Schatten voraus ...: 
Welch ein Fazit werden die meisten Genossen ziehen? Scheinvertrag ist Scheißvertrag! 

Ja, jetzt kursieren gar Gerüchte, dass es neben diesen geheimen Absprachen noch geheimere Vereinbarungen gibt, die kennt nicht einmal die NSA. Und das will was heißen! So etwas wie die letzte Wahl soll es nicht mehr geben! Um den Wählern die künftige Wahlen zu erleichtern, gibt es künftig nur noch eine wählbare Partei! 

Ja, so etwas gab es ja schon in Deutschland! Und damit kein Wähler sich entscheiden muss, ob er wählt oder nicht, gibt es einen Wahlzwang! Dann ist die Regierungsbildung nach einer Wahl eine kurze und schmerzlose Sache! Aber diese Wahlen sind natürlich geheim! Schließlich geht es postdemokatisch zu! 

Und Firmen wie RocVin brauchen sich keine Sorgen mehr zu machen, dass die Abgeordneten mal nicht in Berlin sind. 

Einen Wahlkampf wird es zwar geben, aber den bestreiten dann Avatare. Da besteht dann auch keine Gefahr mehr, dass ein Abgeordneter mal aus Versehen die Wahrheit spricht! 

Ja, Leute, das wird wirklich eine schöne Neue Welt! 


Veröffentlicht am 20.08.2013 von Kai Brathuhn

Übernommen von Over-Blog

Montag, 12. November 2012

Portugal - Proteste - Gegen Troika - Blog von Kiat Gorina


Erinnern wir uns an den 15. September 2012. Wieso? War da etwas Besonderes? Ja, da gab es die größte Protestaktion, die Portugal je gesehen hatte: In vierzig Städte protestierte Portugal gegen die brutalen Sparmaßnahmen!


Veröffentlicht am 24.09.2012 von antikriegTV

Portugal ist unter einen EU-Rettungsschirm geschlüpft und soll 78 Milliarden Euronen erhalten - auf Kredit. Vorher müssen jedoch die Forderungen der Troika - EU, IWF und EZB - erfüllt werden. Das bedeutet Sparen, Sparen und Sparen. An den Armen! An den Alten! An den Kindern!

Deshalb gingen die Portugiesen auf die Straße. Darüber wurde von der deutscen Presse kaum berichtet. Warum wohl?

Heute besuchte Kanzlerin Merkel Portugal. Obwohl ihr von vielen Portugiesen signalisiert wurde: Merkel ist persona non grata! Was will Merkel in Portugal? Ist sie in Portugal demokratisch legitimiert? Wer von den Portugiesen hat sie denn gewählt? Wohl niemand!


Veröffentlicht am 12.11.2012 von redhotmustang

Die Armut steigt und steigt! Um nicht zu verhungern, suchen Menschen Muscheln. Ob Frau Merkel diesen Armen sagt, wie sie noch mehr sparen sollen? Was in Portugal abläuft, ist eine Schande für diese EU:


Veröffentlicht am 12.11.2012 von afpde

Zum Abschluss die portugiesischen Reaktion auf Merkels unerwünschten Besuch:

Quelle: euronews Merkel visits Lisbon to reinforce austerity
besucherzhler

Mittwoch, 17. Oktober 2012

Eine Bombe als Weihnachtsgeschenk? - Blog von Kiat Gorina


Heute kamen mir die ersten Prospekte voller "Geschenkideen zu Weihnachten" ins Haus geflattert. Und ich dachte mit leisem Schaudern an die Weihnachtsabende bei meinen "Eltern" zurück: Just the same procedure as every year. 

Jedes Jahr durfte ich mir als Geschenk etwas für zwanzig DM (also zehn Euro) aus dem Quelle-Katalog aussuchen. Und ich wollte gern eine Schreibtischlampe haben. In meinem winzigen Zimmer stand der Schreibtisch an der Wand, die Deckenlampe hatte ich im Rücken. Da blieb des Öfteren die Erleuchtung bei mir aus. 

Licht musste her, aber wie? Ha, das könnte gehen. Ich entführte die große Stehlampe. Mitten unter deren riesigen Lampenschirm pflegte Vatern zu thronen, wenn er im Hobbyraum "residierte". 

Der Schirm schwebte wie ein übergroßer Heiligenschein über Vaterns Haupte, das Licht ergoß sich so rund um seine hochwerte Person. 

Ich hatte gerade erst mit den Hausaufgaben angefangen, da wurde die Lampe zurück erobert.  Im Dunkeln konnte ich schlecht lernen. Und wenn ich im Winter von der Schule kam, war es duster. 

So, was jetzt? Dann musste ich halt den Schreibtisch unter die Deckenlampe ziehen, wenn das die Enge in meiner Bude zuließ. Da drin konnte ich auch nur eine Tür meines Kleiderschranks weit öffnen, vor der anderen Tür stand das Bett. Wenn ich nun den Schreibtisch unter die Lampe ziehe, geht die Zimmertür nicht mehr auf. Egal, irgendwie musste das gehen. Zu der Zeit war ich noch so ein dürrer Hungerhaken, der sich durch die schmalsten Spalten zwängen konnte. 

Also los. Dieser schwere klobige Eka-Schreibtisch hatte nur einen  Fehler. Seine dünnen Beine waren nicht angeschraubt. Die beiden Beinpaare lagen nur in Kerben, um nicht zu verrutschen. Zog man am Schreibtisch, klappten die Beine weg und der Tisch samt seinen Schubladen sackte mit lautem Gepolter zu Boden. 

So auch diesmal. Das laute "Romms" dröhnte durch das ganze Haus. Auch von unten "dröhnte" es los: "Was fällt dir ein! So einen Krach zu machen? Du benimmst dich wieder unmöglich! Außer Randalieren hast du ja bei deinen Hottentotten (sie meinten damit die Mongolen!) nichts gelernt! Mach sofort die Tür auf! Ich befehle es dir!" 

Immer wieder warf Vatern sich voller Wut gegen die Tür. Die ging aber nicht auf. Konnte sie auch nicht. Der Schreibtisch war fest zwischen Bett und Zimmertür eingekeilt. Dazwischen klemmten die Reste meines Stuhles, der bei Vaterns Attacke sein Leben aushauchte. Er war zwischen die "Fronten geraten". Der Stuhl war nicht das einzige Opfer von Vaterns Raserei. Die Zimmertür bekam einen Sprung, Vatern eine Schulterprellung, die Schreibtischbeine waren nicht mehr zu gebrauchen. Und ich bekam wie schon so oft Vaterns Hausschuhe um die Ohren geschlagen, als ich endlich meine Trümmerstätte verlassen konnte. 

Meine Hausaufgaben erledigte ich fürderhin im Schneidersitz. Irgendwie vermisste ich die Schreibtischbeine und den Stuhl ... 

Ja, und dann kam Weihnachten und damit hoffentlich meine lang ersehnte Schreibtischlampe. 

Heiligabend: nach dem Anhören der Weihnachts-Schallplatte, auf denen Vatern seine Lieblingsstellen offenbar angekreuzt hatte, gab es Geschenke. 

Mein Halbbruder Wotan strahlte: er hatte seine heiß ersehnte 750-er BMW (schweres Motorrad) und eine neue Motorradjacke bekommen. 

Ich strahlte auch: gleich würde ich meine dringend benötigte Schreibtischlampe bekommen! 

Nanu, irgendwie fühlte sich dieses Geschenk so gar nicht wie eine Lampe an. War es auch nicht. Was da aus dem schon mehrfach verwendeten Geschenkpapier zum Vorschein kam, war ein kleines uraltes Röhrenradio. Mit dem Ding konnte man immerhin Kurzwelle und Mittelwelle empfangen. 

Ich war am Boden zerstört, ich brauchte kein Radio, sondern dringend eine Lampe! 

Und wie ich meine "Eltern" inzwischen kannte, folgte noch eine kalte Dusche. Schon ging es los: "Eigentlich hast du so etwas Schönes gar nicht verdient! Aber wir wollen nicht, dass du uns wieder so vor anderen Leuten blamierst!" Das war meine "Mutter. Ihr "Was sollen denn die Leute sagen!" wuchs sich langsam von einer leichten Macke zu einer Riesenmeise oder schon zu einem Schwan aus. 

Es ging noch weiter, weil ich mich an meine neueste "Untat" nicht erinnerte. "Deinen Freundinnen zu erzählen, du hättest kein Radio und keine Schallplatten! Was sollen denn die Leute sagen! Da im Schrank, Radio, Plattenspieler, Platten, alle da! Du lügst, wenn du nur den Mund aufmachst!" 

Eben jener, der Mund nämlich, blieb mir offen stehen. "Muttern" selbst hatte mir strengstens verboten, das Wohnzimmer zu betreten. Nur an hohen Feiertagen, wie Weihnachten oder Ostern durfte ich in dieses "heilige Gemach". 

Jetzt fiel mir auch meine Untat wieder ein: Freundinnen hatte ich zur Schulzeit keine. Und diese beiden Klassenkameradinnen kamen wahrscheinlich aus purer Neugier oder Bosheit vorbei. "Ey, komm, wir wollen mal deine neuesten Platten hören. Abba, Boney M., zeig mal,was du so hast." 

Ich war mir klar darüber, dass sie mich nur auf den Arm nahmen. Ich war doch nur der Klassenidiot, die Lachnummer. 

Kein Wunder, ich war neu in der Klasse und sah dazu aus, wie  ein tragischer Clown. 
Weil ich aus der Lubjanka keine Kleidung mitgebracht hatte, staffierte Muttern mich  aus, aber nach ihrem Geschmack. Das hieß: kackbraune Oma-Wollhosen, deren Gummizug unter den Armen kniff. Kakelige großgeblümte Blusen, Häkelpullis mit Spitzenkragen ... 

Mir graust es heute noch, wenn ich an die Sachen denke. Das war 1978. Da gab es knallenge Jeans, Hippie-, Armee- oder Rockerkluft, aber eben keine Oma-Kluft. Und mit offiziell 17 Jahren so herumzulaufen, kam einem Todesurteil gleich. Dass ich weder Radio noch Cassettenrecorder oder gar Platten besitzen konnte, war den Mädchen klar. 

" ... hatte Oma-Detmold noch auf dem Dachboden. Ich habe es ausprobiert, es ist bestens in Schuss", durchdrang Vaterns Stimme diesen Nebel aus scheußlichen Erinnerungen. 

Na, dann. Ich klemmte mir das Radio unter den Arm und verzog mich in mein Zimmer. Eine ganze Serie atmosphärischer Störgeräusche konnte ich dem Kasten schon mal entlocken, vielleicht bekam ich ja noch einen brauchbaren Sender herein? 

Von wegen! Es gab einen mordsmäßigen Puff, ich saß im Dustern und ein verbrannt-staubiger Geruch machte sich breit. Eine Staubexplosion! In dem uralten Gehäuse musste sich der Staub von Jahrzehnten angesammelt haben. Und wenn der heiß wird ... 

Im Wohnzimmer hörte ich den Rest der Sippe zetern, dann wurde es wieder hell. Und ich schlappte ins Badezimmer. Irgendwie fühlte ich mich paniert. Ich sah in den Spiegel: genau wie Onkel Nolte (Wilhelm Busch) nach der Explosion seiner Tabakspfeife. 

Mein Zimmer sah auch lieblich aus. Überall klebte diese graue fettige Staubasche aus dem Radio. 

Den Rest der Weihnachtstage war ich damit beschäftigt, das Zimmer wieder sauber zu bekommen.



Hochgeladen von MrLorco am 23.08.2011


Sonntag, 15. April 2012

Wer rettet uns vor Rettungsschirmen - Eine Klage - Blog von Kiat Gorina


Die´Bundeskanzlerin mag offensichtlich Schirme - vor allem Rettungsschirme. Das hat sie wirder in ihrem Osterurlaub gezeigt: Da spazierten sie und ihr Mann mit blauen Schirmen durch die Straßen von Ischia. 
Quelle: GLOSSE Bei Kanzlers - Es blaut so blau
Ganz besonders hält es die Kanzlerin mit Rettungsschirmen - mit blauen Schirmen versuchte sie ja, sich vor den Journalisten zu retten. Und dann gibt es einen ganz großen und ganz teueren Rettungsschirm - genannt ESM - steht das etwas für "Extra Schwere Masse"? - gedacht für ganz Europa. 
Aber es gibt da Menschen, die sind mit diesem Super-Rettungsschirm einfach nicht einverstanden. Sie wollen klagen - vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe. Und diese Kläger haben recht. Die Kanzlerin handelt undemokratisch: Sie kann in Sachen Finanzen - und damit auch in Sachen Rettungsschirm - nicht am Parlament vorbei handeln. Und gerade bei Finanzen. Was diese Republik ausgibt und ausgeben kann, bestimmt immer noch das Parlament.
Sollte die Kanzlerin anders denken, dann können wir gleich das gesamte Parlament auflösen! Dann bräuchten wir auch keine Wahlen mehr!
Und wer sind die wenigen Politker, die gegen den Rettungsschirm klagen wollen?
Das HANDELSBLATT hat ein paar genannt:
- ehemalige Bundesjustizministerin Herta Däubler-Gmelin 
-  CSU-Politiker Peter Gauweiler
- die LINKEN, da verkünden die Schwarzen, dass die LINKEN gegen die Verfassung seinen und jetzt klagen eben diese LINKEN, dass die Kanzlerin gegen das Grundgesetz verstößt, und dabei hat sie doch einen Amtseid geschworen ...
- CDU-Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch
- FDP-Finanzexperte Frank Schäffler 
Da bin ich ja gespannt, was sie dabei ergibt. Und wer sich darüber informieren möchte, was dieser Rettungsschirm für uns alle bedeutet, schaue in die MenschenZeitung.
Veröffentlicht am 14.04.2012 von arthur3107

Donnerstag, 12. April 2012

GLOSSE: Bei Kanzlers - Es blaut so blau - Blog von Kiat Gorina


"Es grünt so grün", wird in einem Musical gesungen. Und was wird gesungen, wenn Kanzlers sich im Osterurlaub entspannen? Wird da überhaupt gesungen? Nun, wir wissen, dass die Kanzlerin des Singens mächtig ist:
Hochgeladen von Einheitskanzler am 15.08.2008


Auf der Insel Ischia singen Kanzlers nicht, jedenfalls haben das die Journalisten nicht berichtet. Ach ja, diese Journalistenmeute! Sie verfolgen die Kanzlers überall hin - nicht zum Aushalten! Also, denkt sich die Kanzlerin: "Wir brauchen Rettungsschirme!"
Denn mit Rettungsschirmen kennt sie sich aus! Sie hat ja über ganz Europa Rettungsschirme aufgespannt - viele, viele Milliarden schwer! Also spannen die Kanzlers Schirme auf - zur Abwehr der Journalisten und Fotografen! In der Farbe Blau! 
Viele haben sich schon gewundert: "Wieso gehen die Kanzlers mit blauen Regenschirmen spazieren, obwohl die Sonne scheint?" Jetzt wissen wir es: Die Kanzlers schirmen so ihr Privatleben vor den Journalisten ab!
Ob allerdings die Farbe Blau zusammen mit einem Schirm glücklich gewählt ist, das ist die Frage. Schon seit einigen Computer-Äonen ist ja der "BLAUE" "BildSCHIRM" der Bildschirm des Todes - nämlich so etwas gab es bereits beim Brotkasten-Computer C64, wenn ein Programm abgestürzt ist - in den digitalen Orkus:
Hochgeladen von dasbertl am 20.01.2009


Soll das gar ein Freudsches Menetekel sein, das einen Absturz prophezeit? Den Absturz der FDP? Oder den Absturz der Wirtschaft? Oder den Absturz des Wachstums? Oder den Absturz der Bundesagentur mit ihren Filalen - auch Hartz IV Monster genannt?
Ja, jetzt wissen wir es: Die Kanzlers bereiten das Volk auf einen Absturz vor: Wessen Absturz, das lassen sie noch offen.
SPIEGEL ONLINE veröffentlichte eine Fotostrecke über Kanzlers Urlaub auf Ischia: Sind da etwa geheime Botschaften versteckt?

  1. Die Kanzlers - von Leibwächtern begleitet. Und was trägt der Mann der Kanzlerin? Eine BLAUE Mütze UND einen Rucksack mit BLAUEN Riemen! Ist das wieder das Symbol des Absturzes?
  2. Kanzlers gehen spazieren - die BLAUEN Schirme von oben. Wenn das nicht symbolträchtig ist!
  3. Wieder die BLAUEN Schirme - klar, sie warnen vor dem Absturz!
  4. Kanzlers BLAU beschirmt - von vorne - sie schreiten weiter - unbeirrt!
  5. Immer noch BLAU beschirmt - auf engen Pfaden!
  6. Jetzt trägt die Kanzlerin das BLAUE Käppi - schließlich hat sie allein die Richtlinienkompetenz!
  7. Nun ein Lichtblick: Ihr Mann - der Quantenchemiker - trägt eine weiße Mütze. Ist er Apollo? Und die Kanzlerin Aphrodite? Jedenfalls ist das Blau ihrer Mütze angegraut. Und nicht mehr BLAU!

Lässt das hoffen?