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Mittwoch, 16. Juli 2014

GLOSSE: Annettes Party, zu der nur wenige kamen

Lebten die Gebrüder Grimm heute, sie schrieben ein Sommermärchen. Nein, nicht über Fußball. Aber über die Abiturientin Annette. Die auch studierte. Und ihr Studium mit einer Promotion abschloss. Und sie machte Karriere - bis zur Bundesministerin für Bildung und Forschung. 

Dann wurde es eng: Eine Katastrophe brach herein. Da hatten Plagiatsjäger sich Annettes Doktorarbeit angeschaut und festgestellt: 
PLAGIAT!
Und die Universität in Düsseldorf prüfte und kam zum Ergebnis: PLAGIAT!
Die Universität konnte nicht anders, sie musste der Annette den Doktortitel wegnehmen. 

Aber Annette hatte ein Freundin, die hielt trotz allem zu ihr! Auch nachdem sie als Ministerin zurücktreten musste. 

Und dann begann wieder die Sonne für Annette zu scheinen. Sie wurde Botschafterin für Deutschland am Heiligen Stuhl in Rom. 

Ihre Partei, die CDU schmiss eine große Party. Über Kosten wurde nicht gesprochen - man gönnt sich ja sonst nichts! 500 Gäste wurden eingeladen. Da stellte sich heraus, dass Annette doch nicht mehr so viele Freunde hat. Es kamen nur 200. 

Aber auch das ist noch viel - für eine Abiturientin, die Botschafterin am Heiligen Stuhl wurde. Welch eine Karriere! 

Früher gab es in Amerika das geflügelte Wort "Vom Tellerwäscher zum Millionär!" - heute muss es heißen: Von Abitur zum Heiligen Stuhl! 


Veröffentlicht am 25.02.2013  von ClipCube.de 

Übernommen von OverBlog


Samstag, 5. Juli 2014

GLOSSE: Die Fahne der Frau Merkel und China


Eines muss ich gleich klarstellen: Ich will beileibe nicht andeuten, dass Frau Merkel eine Fahne hat. Nein, das hat sie nicht. Sie ist völlig nüchtern. Außerdem besucht Frau Merkel China. Und ihr Team hat auch ein "Programm für den Besuch der Bundeskanzlerin in der Volkrepublik China"  ausgearbeitet. Und auf dem Titel dieses Programms gibt es zwei Fähnchen zu sehen: Eine von Deutschland und eine von China. Sollte man meinen.  


Türkei
Was aber zu sehen ist, ist nicht die Fahne Chinas, sondern die der Türkei. Da tauchen doch Fragen auf: Liegt die Türkei seit neuestem in China? Die Fahne Chinas schaut doch ganz anders aus. Zugegeben, auch Chinas Fahne ist überwiegend rot, aber zwischen der türkischen und der chinesischen Fahne gibt es schon Unterschiede! 


China
Wie wird sich die Kanzlerin herauswinden, wenn sie von den Chinesen angesprochen wird. Oder wird sie das Programmheft verstecken? Wie werden die Chinesen reagieren, wenn sie die türkische Fahne entdecken? Zunächst einmal gar nicht. Sie werden den Fauxpas natürlich sofort bemerken, sich jedoch nichts anmerken lassen. 

Für sie hat die Kanzlerin der Langnasen ihr Gesicht verloren! Für Chinesen ist es einfach unvorstellbar, dass so ein Fehler passieren kann. Sie schließen daraus, dass es mit dem "Made in Germany" nicht mehr weit her ist. Also, Leute, im Team der Kanzlerin! Ich will euch helfen: So müsste es auf dem Titel des Programmes ausschauen: 


Schaut genau hin!

Ja, mit dem diplomatischen Dienst Deutschlands scheint es stetig abwärts zu gehen. Ab 1. Juli residiert eine Frau als Botschafterin Deutschlands am Heiligen Stuhl in Rom, die es nur bis zu Abiturientin geschafft hat. Sie hatte zwar über dreißig Jahre einen Doktortitel, aber der wurde ihr aberkannt. 

Und der neue Papst Franziskus in Rom hatte keine Einwände gegen diese Frau. Dieser Papst hält die praktizierte Bescheidenheit hoch. Also gibt er sich mit einer bescheidenen Abiturientin als Botschafterin Deutschlands zufrieden. 


Veröffentlicht am 25.02.2013 von ClipCube.de

In der Bibel der Juden und Christen stehen doch auch die Zehn Gebote. Eines schreibt vor: "Du sollst nicht lügen!" Oder habe ich mich geirrt?

Quelle: HUFFINGTON POST Peinlicher Fehler: Merkels Team kennt die China-Flagge nicht

Übernommen von OverBlog

Donnerstag, 22. Mai 2014

GLOSSE: Die Wahrheit der Buhrufe gegen die Kanzlerin

Viele wundern sich über die Kanzlerin. Darüber, dass sie mit stoischer Gelassenheit bei ihren Wahlreden diese geballte Menge von Buhrufen über sich ergehen lässt! Sie nimmt diese Buhrufe hin, fährt ungerührt mit ihren Reden fort. Was ist das Geheimnis? Wir haben es entdeckt! 

Selbst in der bayerischen Provinz wie in Hof schallten der Kanzlerin Pfiffe und Rufe des Protestes entgegen. Dabei war die Kanzlerin extra mit einem Hubschrauber eingeflogen worden. 


Veröffentlicht am 21.05.2014 von Christian B.

Woher nimmt Angela Merkel die Kraft, um all diese Schmähungen zu überstehen? Wie  geht sie mit der Tatsache um, dass ihre Wahlkampfauftritte immer wieder in ein Tohuwabohu enden? 

Tohuwabohu - das ist das Schlüsselwort! Wir wissen ja, dass die Kanzlerin die Tochter eines Pfarrers ist! Daher weiß sie gewiss um die Bedeutung des Wortes Tohuwabohu bestens Bescheid! Denn Tohuwabohu ist ein biblisches Wort! In der hebräischen Version der Bibel steht gleich auf der ersten Seite "Tohuwabohu". Luther übersetzte es einst mit "wüst und leer" - leider wurde er damit dem eigentlichen Geheimnis dieses Wortes nicht gerecht! 

Dieses Wort Tohuwabohu hat ein Geheimnis - es ist ein Zauberwort! Vor allem wenn es richtig ausgesprochen wird. Die richtige Aussprache ist jedoch ein Geheimnis - nur wenige Eingeweihte sind Träger dieses Geheimnisses. Vor allem wenn dieses geheimnisvolle Wort in der Kurzform ausgesprochen wird: Es ist uns gelungen, das Geheimnis zu entdecken. Wir werden es lüften! 

Zuvor jedch zur Wirkung des richtig ausgesprochenen Wortes: Wird dieses geheimnisvolle Wort richtig ausgesprochen, dann erleiden die Gegner Irrsal und Wirrsal! Und jetzt zur richtigen Aussprache dieses Wortes: Die besonders mächtige Kurzform ist BUH! Daneben gibt es einen anderen Laut, er ist schwierig zu erzeugen. Am besten wird er mit eine Pfeife erzeugt! 

Angela weiß um dieses Geheimnis! Sie will ihre politischen Gegner verwirren, sie will einen Wahlsieg nach dem andern einfahren! Deshalb hat sie viele Bodyguards angeheuert - sie wurden schnell gecoacht in der richtigen Aussprache und Artikulierung  der Kurzformen des heiligen Wortes! 

Ja, Leute, die Wahrheit ist: Die allermeisten Demonstranden stoßen Buhrufe aus und benützen die Pfeifen, um der Kanzlerin zu helfen! Nicht um sie zu beleidigen! Nicht um einen Unmut über sie zu äußern! Mit diesen Lauten werden die politischen Gegner derart verwirrt werden, dass die Wahlsieger bereits feststehen!  

Also lasst uns alle freuen und fröhlich sein, wenn die Kanzlerin wieder eine  Rede hält und ihr Pfiffe und BUH-Rufe entgegenschallen! 


Hochgeladen am 22.02.2011 von BatternTV

Übernommen von OverBlog

Montag, 14. April 2014

Auswärtiges Amt: Denn sie wissen nicht was sie reden ...

Da meldete DER SPIEGEL, dass der Botschafterposten am Heiligen Stuhl  für Annette Schavan wackelt. Begründung: Nachdem Schavan ihren Doktortitel verlor, kann sie kein abgeschlossenes Hochschulstudium vorweisen. Sie hatte ja ihr Studium mit einer Direktpromotion abgeschlossen. Nun ist ihr Doktor futsch und damit ihr Studiumabschluss. So sind die Regeln. 

Auch im Auswärtigen Amt gelten Regeln, die immer eingehalten werden sollten. So für den gehobenen Dienst: Voraussetzung dafür ist ein abgeschlossenes Hochschulstudium! Das können wir nachlesen - auf einer Seite des Auswärtigen Amtes: 

Quelle: Auswärtiges Amt Tätigkeit im Auswärtigen Amt

Da lesen wir: "Wesentliche Voraussetzung für den Einstieg ist ein abgeschlossenes Hochschulstudium." Das bedeutet doch: Wer kein abgeschlossenes Hochschulstudium vorweisen kann, darf auch nicht Botschafter werden. Oder doch? 

Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes gab zur Causa Schavan von sich: "Ein abgeschlossenes Hochschulstudium ist keine konstitutive Voraussetzung für die Übertragung der Aufgabe einer Botschafterin." Und es wird noch auf Rudolf Dreßler verwiesen, der mal deutscher Botschafter in Israel war. Und Dreßler hatte überhaupt nicht studiert. 

Was gilt nun? Wird für Schavan wieder eine Sonderbehandlung gestrickt? Wieso eigentlich? Zumindest das Auswärtige Amt sollte sich an seine eigenen Regeln halten. Falls nicht, dann wird dieses Amt unglaubwürdig! 

Und es gibt noch aus einer anderen Ecke Widerstand gegen Schavan als Botschafterin am Heiligen Stuhl: Strenge Katholiken. Ich schrieb bereits darüber: 

Quelle: Widerstand gegen die nominierte Botschafterin am Heiligen Stuhl in Rom: Vor allem von den strengen Katholiken. Sie können nicht vergessen, dass Schavan als Forschungsministerin für die Forschung mit embyonalen Stammzellen stimmte. Das geht den strengen Abtreibungsgegnern zu weit! Und eine solche Frau soll Botschafterin werden - in Rom! Am Heiligen Stuhl! Das sei eine Beleidigung der Katholiken. Diese Kritik ist wirklich ernst zu nehmen. Genauso ihre Unterstützung des Verein Donum Vitae. Schavan wird vorgeworfen, sie habe stets antirömische Politik betrieben. 

Es wird noch spannend. Wer wird siegen? Die Regeln des Auswärtigen Amtes? Oder die strenggläubigen Katholiken? Oder die "Richtlinienkompetenz" der Kanzlerin? Wir werden sehen!


Veröffentlicht am 26.03.2014 von Christian Anders Learning Channel

Übernommen von OverBlog

Sonntag, 13. April 2014

Nachschläge: Schavan und der S21-Virus

Erinnern wir uns an Annette Schavan:  Da schrieb ich am 31. März wieder einmal über Frau Schavan und darüber, dass sie immer noch Hochschulrätin der LMU (Ludwigs-Maximilians-Universität) ist. Und dass immer mehr Stimmen laut werden, dass Schavan selbst von diesem Posten zurücktreten soll. 

Quelle: GLOSSE: Das bayerische Stöhnen über Annette Schavan

Und manchmal geschehen doch noch Wunder. Schavan kündigte an, dass sie von diesem Amt zurücktreten werde. Und Frau Schavan will auch nicht mehr um ihren aberkannten Doktortitel kämpfen. Was soll sie auch mit diesem Doktortitel. Sie hat ja mindestens vier andere Doktortitel - ehrenhalber. 

Quelle: Ex-Ministerin verlässt Hochschulrat

Es bleibt die Frage: Wird Schavan wirklich deutsche Botschafterin am Heiligen Stuhl in Rom? Die Bedingungungen für ein solch diplomatisches Amt erfüllt sie jedenfalls nicht. Mal sehen, wie stark die Macht ihrer angeblichen Freundin - der Kanzlerin - noch ist? 

Jetzt zu einem Virus - genauer genommen dem S21-Virus: Ein Virus ist eine Lebensform, die schmarotzerhaft auf andere Lebensformen angewiesen ist! Und damit bin ich wieder bei Schavan. Sie hat ja 30 Jahre lang ihren Doktortitel illegal getragen. Ja, ohne Doktortitel hätte sie nicht einmal einen Hochschulabschluss gehabt. Da frage ich mich, ob eine Abiturientin auch zur Kultusmministerin in Baden-Württemberg gekürt worden wäre? Wohl kaum! 

Frau Schavan machte Karriere, weil sie einen Doktor hatte! Der ihr aberkannt wurde. Wäre es da nicht angebracht, dass sie sich schamvoll von allen politischen Ämtern zurückzieht. Über 13.000 Euronen monatlich sind ihr ja sicher. Reicht das nicht? Muss sie zur Belohnung auch noch Botschafterin in Rom werden? 

Aber jetzt wirklich zum S21-Virus. In Baden-Württemberg grassiert seit vielen, vielen Jahren ein Virus. Er befällt vor allem Politiker und Manager der Bahn. Dieser Virus bringt diese "Entscheider" fast um ihren Verstand. So sehr, dass sie keine Gleisanlagen mehr sehen können. Beim Anblick einer Gleisanlage fällt ihnen ein, wieviel Bauland man daraus machen könnte. 

Auch wenn da ein Bahnhof draufsteht, der stört nur. Der wird verbuddelt! Auch wenn mit diesen Buddelarbeiten die Wasserversorgung einer Großstadt gefährdet ist, das stört diesen Virus nicht. Und damit auch nicht die befallenen Entscheider: 

Quelle: BEI ABRISS AUFSTAND: Das alles zeigt die Befangenheit der öffentlichen Behörden – und lässt einen oft am Sinn all seiner Bemühungen zweifeln. Da hat es die Buddeln statt Denken-Fraktion deutlich leichter als wir. Sie können sich über scheinheilige Pseudo-Tunnel-Anstiche von irgendwelchen zweitrangigen Rettungsstollen freuen, bei denen die heilige Barbara vom Tunnel-Filz gemeinschaftlich fröhlich missbraucht wird. Wer solche kropfunnötigen und gefährlichen Tunnel graben will, gefährdet in Wirklichkeit leichtfertig Leben und Eigentum und hat den Segen der Kirche niemals verdient.

Dieser Virus wird für die Betroffenen immer gefährlicher. Die Betroffenen können nicht mehr klar denken, sie sind vom einem Drang besessen, alles zu verbuddeln, ganz tief. 

Wer jetzt glaubt, dieser Virus sei regional auf Baden-Württemberg beschränkt, irrt sich leider. Wie Recherchen ergeben haben, sind auch in München - also in der Hauptstadt von Bayern - immer mehr Menschen vom S21-Virus befallen. Vor allem, wenn es um eine zweite S-Bahnstrecke geht. Sie soll rechtzeitig zu den Olympischen Winterspielen 2018 fertggestellt sein. Winterspiele? Aber die wurden doch durch einen Bürgerentscheid gekippt. 

Macht nichts, dieser S21- oder auch Buddelvirus ist stur. Was er sich in den Kopf gesetzt hat, das zieht er durch. Es geht ja auch um Riesengewinne der Baubranche! Wie die KONTEXT-Redaktion recherchierte, sind immer mehr Entscheider betroffen: 

Quelle: KONTEXT Wochenzeitung Déjà-vu an der Isar

Dieser Buddelvirus soll auch schon nach Berlin eingeschleppt worden sein: Da wird ja versucht, einen Großflughafen zu bauen. Allein, die Brandschutzvorrichtungen machen immer noch Probleme, owohl sie noch gar nicht eingebaut sind. Auch der zu Hilfe gerufene Master of Disaster ist mit seinem Latein am Ende. 

Immer mehr Berater raten den Machern:  Am besten alles verbuddeln!


Veröffentlicht am 07.04.2014 von Walter Steiger

Übernommen von OverBlog

Montag, 31. März 2014

GLOSSE: Das bayerische Stöhnen über Annette Schavan

In Bayern wird derzeit gestöhnt - ich meine nicht das Stöhnen in Bett und Pfühl, sondern in München. Ich meine auch nicht das Stöhnen der CSU, weil sie es wieder nicht geschafft hat, den Oberbürgermeister in München zu stellen. Ich meine das Stöhnen an der LMU - der Ludwig-Maximilians-Universität. 

Wieso wird da gestöhnt? Und warum? Und über wen? 

An der LMU gibt es ein erlauchtes Gremium - den Hochschulrat.  Und es gibt eine besondere Hochschulrätin - Annette Schavan. Ja, die frühere Forschungs- und Bildungsministerin, die ihren Doktortitel verloren hatte. Sie hat zwar geklagt, aber sie bekam ihren Doktortitel nicht wieder. Und andere Mitglieder dieses Gremiums sind pikiert: Sie sollen neben einer sitzen, die ihren Doktortitel verloren hat - weil ihre Doktorarbeit Plagiate enthält. 

Das ist ja auch verständlich: Wie sollen die Hochschulräte ihre Studenten für korrektes wissenschaftliches Arbeiten motivieren, wenn eine Hochschulrätin im Gremium sitzt, die es nicht so genau mit der wissenschaftlichen Arbeit genommen hat. Da kommen doch die Studenten auf dumme Gedanken: Wenn die Schavan geschummelt hat, dann darf ich das auch. 

Also soll Schavan als Hochschulrätin verschwinden. Aber das ist gar nicht so einfach! Wieso? Da muss ihr halt gekündigt werden. Wie wurde sie eigentlich Hochschulrätin? 

Sie wurde ernannt. Vom damaligen Kultusminister Heubisch. Dann muss der neue Kultusminister halt sie wieder absetzen oder die Ernennung zurücknehmen. Der Spaenle macht ja sonst seinem Namen alle Ehre, er hobelt weg, dass die Späne nur so fliegen. Wieso fliegt dann nicht die Schavan als Hochschulrätin? 

Das geht nicht! Eine Abbesetzung gibt es nicht im bayerischen Hochschulrecht! Was? Nun ja, daran dachte niemand. So eine Ernennung zum Hochschulrat - das ist lebenslänglich! Ach, genau wie bei den Bischöfen? Sogar der Papst konnte den Tebartz-van-Elst nicht feuern. Da musste erst ein Kündigungsschreiben mit Datum vom Oktober 2013 gefunden werden. Und dann konnte der Papst diese Kündigung akzeptieren - gnädigerweise. Und erst dann ist Tebartz-van-Elst seinen Job als Bischof los! 

Und zum Trost wurde bereits im Januar 2014 für den jetzigen Bischof a. D. ein 5-er BMW bestellt - in Sonderausführung! Bischof gönnt sich ja sonst nichts. 

Doch zurück zur Schavan. Heimlich hoffen die Hochschulräte, dass Schavan auch ihren Rücktritt erklärt - doch damit ist nicht zu rechnen. Als bekannt wurde, dass sie als Botschafterin am Heiligen Stuhl in Rom vorgesehen ist, gab sie bekannt: Ich bleibe Hochschulrätin! 

Ja, da bleibt nur noch die Suche. Wonach? Na, nach einem Rücktrittsschreiben der Schavan. Vieleicht hat sie vor einigen Monaten ein solches Rücktrittsschreiben verfasst - wie Tebartz-van-Elst ... 

Es ist ja bekannt, dass Schavan manchmal etwas vergisst:


Veröffentlicht am 25.02.2013 von clipcubede

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Donnerstag, 20. März 2014

Endgültig! Schavan hat Doktortitel verloren! Ohne Titel nach Rom?

Annette Schavan hat endgültig ihren Doktortitel verloren! Muss sie deshalb sich beim nächsten Jobcenter melden? Nein! Ihre Bezüge und Pensionsansprüche wurde nicht gekürzt. Das Verwaltungsgericht Düsseldorf bestätigte die Entscheidung der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf in vollem Umfang: Schavan hat arglistig und vorsätzlich bei ihrer Doktorarbeit getäuscht. Ihr Titel wurde ihr zu Recht entzogen! 

Quelle: t-online.de "Klägerin hat getäuscht" - Schavan verliert Prozess um ihren Doktortitel: "Die Klägerin hat getäuscht", befand die Vorsitzende Richterin des Düsseldorfer Verwaltungsgerichts, Simone Feuerstein, und wies Schavans Klage gegen den Entzug des Titels durch die Heinrich-Heine-Universität ab. Auf "60 Täuschungsbefunde" sei das Gericht in Schavans 1980 eingereichter Doktorarbeit mit dem Titel "Person und Gewissen" gestoßen.

Da fragen wir uns doch: Kann eine des Plagiates überführte Politikerin dann noch Botschafterin am Heiligen Stuhl in Rom werden? Dieser Posten gehört unter den deutschen Botschaftern zu den am besten bezahlten Pöstchen. Wie der deutsche Botschafter in Washington! 

Ich denke, Schavan sollte nicht deutsche Botschafterin am Heiligen Stuhl in Rom werden. Wenn sie nur einen Funken Ehre hat, sollte sie auf alle ihre politischen Ämter verzichten! Sie hat ihren Doktortitel in betrügerischer Weise erworben, mit diesem Titel machte sie Karriere als Professorin und als Politikerin - bis hin zur Bildungs- und Forschungsministerin! 

Schavan hat dem Ansehen der Bundesrepublik großen Schaden zugefügt! Und auch ihre Gönnerin - die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel! Deutschland reihte sich damit in die Reihe von Bananenrepubliken ein: Eine Bildungsministerin - als Plagiatorin bei ihrer Doktorarbeit entlarvt und überführt! Und das Schlimmste ist: Schavan will nicht einsehen, dass sie plagiiert hat! 

Und soll diese fehlende Einsicht und Reue noch mit einem der einträglichsten Botschafterposten belohnt werden? Aber hallo! Geht's nocht? 

Ja, es geht noch viel weiter! Was die Kanzlerin angeht: Sie hetzt jetzt gegen Russland und hält es mit der neuen ukrainischen "Regierung" - eine Regierung, bei der Faschisten von der Swoboda-Partei beteiligt sind. Gregor Gysi hielt das der Kanzlerin vor, sie hatte an diesem Tag ihren Neoprenhosenanzug an - da perlten solche Vorwürfe ab. 

Es gibt ein Video, das zeigt, wie die Personalpolitik dieser Faschisten bei den Medien ausschaut: 


Veröffentlicht am 19.03.2014 von Verfassung1871

Das sind die Verbündeten der USA, der EU und auch der Kanzlerin Merkel! Unfassbar! 

Was ist das kleinere Übel? Eine Politikerin, der der Doktortitel entzogen wurde, als Botschafterin am Heiligen Stuhl? Oder eine deutsche Kanzlerin, die sich mit Faschisten wie der Swoboda-Partei verbündet und gegen Russland hetzt? 

Beide sind schlecht und beide Politikerinnen sollten bald aus der deutschen Politik verschwinden! 

Quellen:


Übernommen von OverBlog

Montag, 10. Februar 2014

GLOSSE: Der Limburger Bischof Tebartz-van-Elst - von vielen verkannt - ein ehrenwerter Mann

Es ist wirklich an der Zeit, angesichts der verworrenen Nachrichten über den Limburger Bischof an Julius Caesar von William Shakespeare zu denken. 

Da wird von vielen ein voreiliges Scherbengericht über den Bischof Tebartz-van-Elst veranstaltet und dabei verkennen viele die edlen Absichten dieses Bischofs: 

Dieser Bischof wollte den Heiligen Vater in Rom nicht mit Baukosten belästigen und vor allem nicht damit, dass der Heilige Vater persönlich die Baukosten bewilligen müsste. Also stückelte Tebartz die Kosten in kleine Häppchen - allein um den Heiligen Vater in Rom nicht zu stören! 


Ja, Tebartz-van-Elst ist ein ehrenwerter Mann! 

Und die wirklichen Baukosten wurden geheim abgerechnet. Davon sollte die Kirche und auch die Öffentlichkeit und die Mitglieder und die Gläubigen nichts erfahren. Sie würden sich nur aufregen! Das wollte Tebartz-van-Elst allen ersparen, denn 


er ist ein ehrenwerter Mann! 

Um zu gewährleisten, dass diese geheime Buchhaltung auch geheim bleibt, mietete er Wohnungen an, von denen nur ganz wenige wussten und noch weniger einen Schlüssel besaßen. Dieser Bischof wollte einfach einen Skandal um die etwas höheren Baukosten verhindern, denn 


er ist ein ehrenwerter Mann! 

Was kann er auch dafür, dass wegen der schlechten Politik die Inflation für galopppierende Preise sorgt und die Kosten nach oben explodieren lässt. Dieser Bischof kann nichts dafür, denn 


er ist ein ehrenwerter Mann! 

Und dass er Stiftungsgelder für den Bau verwendete, das wird völlig verkannt! In Wirklichkeit wollte der Bischof das von Gläubigen gespendete Geld vor den Raubrittern der heutigen Zeit schützen! Es gibt da Raubritter, einige nennen sich IWF und sie schämen sich nicht, von allen Sparern eine Zwangsabgabe für notleidende internationale Großbanken zu forden. 

Da hat sich Tebartz-von-Elst gedacht: Da verbaue ich lieber diese Spendengelder und verbaue damit diesen Raubrittern die Pläne für den geplanten Raubzug! 

Und es gibt ja noch andere Raubritter, die scharf auf Angespartes sind. Wie der ESM in Luxemburg. Der muss ja den Euro retten! Da dachte sich der Bischof: Eher rette ich das Spendengeld! Denn 


er ist ein ehrenwerter Mann! 

Aber Undank ist der Welt Lohn! Dieser ehrenwerte Mann soll gar dafür bestraft werden. Er soll ins Ausland  - ins Exil - geschickt werden. Oder er soll in eine Nuntiatur gesteckt werden. Also der diplomatische Vertreter des Heiligen Stuhls bei einem Staat werden. Oder er soll gar in Frührente gehen. Hat er das wirklich verdient - 


dieser ehrenwerte Mann? 

Sollte dieser Bischof wirklich zum Frührentner gezwungen werden, dann ist zumindest seine wirtschaftliche Zukunft gesichert: Es gibt schon viele Anfragen von Geschäftsleuten, die eine bischöfliche Variante von Monopoly auf den Markt bringen wollen: Geschachert wird da nur mit kirchlichen Bauten. Name des Spiels: TEBARTZ! 


Veröffentlicht am 27.10.2013 von Comedy Export

Für alle, die nicht wissen, was "tebartz" bedeutet. Das bedeutete früher: "wo das Land niedrig ist"!

Übernommen von OverBlog

Mittwoch, 5. Februar 2014

Widerstand gegen die nominierte Botschafterin am Heiligen Stuhl in Rom

Da hat die Versorgungspostenschieberei ja etwas angerichtet. Annette Schavan soll Botschafterin am Heiligen Stuhl in Rom werden. Kaum war das öffentlich verkündet, gibt es Protest von vielen Seiten. Vor allem von den Katholiken selbst. Vor allem von den strengen Katholiken. Sie können nicht vergessen, dass Schavan als Forschungsministerin für die Forschung mit embyonalen Stammzellen stimmte. 

Das geht den strengen Abtreibungsgegnern zu weit! Und eine solche Frau soll Botschafterin werden - in Rom! Am Heiligen Stuhl! Das sei eine Beleidigung der Katholiken. Diese Kritik ist wirklich ernst zu nehmen. Genauso ihre Unterstützung des Verein Donum Vitae. Schavan wird vorgeworfen, sie habe stets antirömische Politik betrieben. 

Und jetzt wird eine solche Frau Botschafterin in Rom! Ob der Vatikan mit einer solchen Ernennung einverstanden ist? Das bezweifle ich sehr! 

Oder ist diese Nominierung von Schavan zur Botschafterin am Heiligen Stuhl nur das Ergebnis einer verzweifelten Suche nach einem angemessenen Versorgungsposten? 

Was heißt angemessen? Damit ist in erster Linie die Besoldungsgruppe gemeint. So wie der deutsche Botschafter in Washington sehr gut besoldet ist. Weil der direkte diplomatische Kontakt mit den USA sehr wichtig ist! Sagen die Diplomaten. 

Und - man staune - ähnlich gut besoldet ist der Posten des Botschafters am Heiligen Stuhl! Darüber hat sich ja einst ein Philipp Jenninger gefreut. Erinnern wir uns, er war mal Präsident des Bundestags. Und dann hielt er eine Rede - genau genommen war es nicht seine Rede, jemand hatte sie für ihn geschrieben. Und sein Pech war, dass er diese Rede vorher nicht durchlas, sondern gleich vortrug. 


Veröffentlicht am 16.11.2013 von 56764183

Jenninger verfiel derart in den Jargon der Nazis, dass die Grünen und die SPD unter Protest den Saal verließen. Und dann wurde Jenninger als Botschafter nach Österreich entsorgt. Und danach wurde er trotz allem Botschafter am Heiligen Stuhl in Rom. 

Was lernen wir daraus? Schon einmal wurde der Posten des Botschafters am Heiligen Stuhl als Versorgungs- und Abschiebeposten missbraucht! 

Und ich frage mich auch: Wer wird Botschafter? Welche Voraussetzungen muss er erfüllen? Sollte er keine diplomatische Laufbahn eingeschlagen haben? Was, die Schavan als Diplomatin? Das kann ich mir nicht vorstellen. Und andere auch nicht.  

Spötter sollen ja behaupten, dass Diplomaten das Lügen beherrschen müssen - ohne rot zu werden. Immerhin, in dieser Hinsicht bringt Schavan einige Begabung mit. 

Wieso soll Schavan mit dem höchst dotierten Botschafterposten Deutschlands belohnt werden? 

Wofür soll sie belohnt werden? Wieso muss sie überhaupt belohnt werden? Darauf fällt mir keine Antwort ein. 

Übernommen von OverBlog

Dienstag, 4. Februar 2014

GLOSSE: Wieso Annette Schavan Botschafterin im Vatikan werden musste

Vor einigen Jahrtausenden sah ein stotternder Moshe in einen brennenden Dornbusch und erkannte in den Flammen seinen Gott. Und sein Gott erteilte ihm einen Auftrag: "Führe deine Brüder und Schwestern aus der ägyptischen Sklaverei in die Freiheit!" Moshe wollte widersprechen: "Aber ich bin ein Stotterer, ich kann nicht reden!" Sein Gott unterbrach ihn: "Dein Bruder Aaron kann reden!" 

Und so geschah es. Moshe führte und sein Bruder Aaron redete - heute würden wir sagen, er war der Presseprecher. Und Moshe  erkannte, dass er Regeln brauchte für das Zusammenleben von vielen Menschen auf engem Raum. Er besprach sich mit seinem Gott und sein Gott schenkte ihm das Zehntwort - bei den Christen auch die Zehn Gebote genannt. 

Zwei dieser Gebote forden von den Menschen "Du sollst nicht stehlen!" und "Du sollst nicht lügen!" Diese zehn Gebote gelten auch für die Christen. 

Andere Länder - andere Sitten. In China gab und gibt es die Lehre des Konfutius, die auf einen einzigen Satz komprimiert wurde: „Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden willst.“ 

Diese Golgene Regel gibt es auch in Reimform: „Was du nicht willst, dass man dir tu’, das füg’ auch keinem anderen zu.“ Und in Europa komprimierte ein Magier Aleister Crowley diese Goldene Regel auf vier Worte: "Du was du willt!" 

Wieso schreibe ich das alles? Weil ich gestern gehört habe, dass diese Republik eine ehemalige Bundesministerin als Botschafterin in den Vatikan schicken will! Ich hörte noch einmal hin - kein Zweifel! Annette Schavan - die frühere Bundesbildungsministerin - soll deutsche Botschafterin im Vatikan werden! 

ABER! ja, genau! Schavan hatte vor über dreißig Jahren promoviert. Und im letzten Jahr verlor sie ihren Doktortitel. Grund: Sie soll fremde Gedanken und Ideen in ihre Doktorarbeit übernommen haben ohne sie als Zitate zu kennzeichnen. Also enthält ihre Doktorarbeit Plagiate! Deshalb wurde ihr der Doktortitel entzogen. Und sie klagte dagegen - vor dem Verwaltungsgericht. Im März soll eine Entscheidung fallen. 


Veröffentlicht am 08.02.2013 von topstorytv

Was aber bedeutet Plagiat? Ist das nicht Diebstahl? Doch es ist Diebstahl. Also hat die gläubige Katholikin gegen das Gebot "Du sollst nicht stehlen!" verstoßen. 

Und sie hat, als die ersten Vorwürfe des Plagiates auftauchten, ja, sie stritt ab. Also hat sie nicht nur gestohlen, sondern auch gelogen! Somit hat diese Ministerin - eine gläubige und überzeugte Kaholikin - gegen zwei Gebote verstoßen. 


Veröffentlicht am 25.02.2013 von clipcubede

Annette Schavan trat von ihrem Ministeramt zurück. Bei der letzten Bundestagswahl am 22.09. 2013 wurde sie wiedergewählt. Ja, und im Februar 2014 nahm sie die Nominierung als Botschafterin für den Heiligen Stuhl an. 

Ist das korrekt? Ich denke nein. Sie ließ sich in ihrem Wahlkreis als Kandidatin für den Bundestag wählen, wobei die meisten Wähler davon ausgingen, dass sie dann vier Jahre lang ihre Wähler repräsentiere. Aber Pustekuchen - nach ein paar Monaten taucht sie ab - in den Vatikan. 

Sie hat ihren Wählern keinen reinen Wein eingeschenkt - wie andere auch: Kristina Schröder: Sie nützte ihren Bonus als Familienministerin bei der letzten Bundestagswahl. Noch am Abend der Bundestagswahl erklärte sie, dass sie nicht mehr Ministerin werden wolle, sondern nur einfache Abgeordnete. War das die feine Art? Ich denke wieder nein. Sie hat ihre Wähler getäuscht! 

Oder nehmen wir Ronald Pofalla: Er war vor der Wahl Kanzleramtsminister und ließ sich auch mit dem Ministerbonus wählen. Und zog in den neuen Bundestag ein. Dann überlegte er es sich anders und geht zur Bahn als künftiger Vorstand - sein Mandat will er aber behalten. Auch Pofalla hat seine Wähler ge- und enttäuscht! 

Doch kehren wir zu Annette Schavan zurück: Ist sie die richtige Botschafterin für den Heiligen Stuhl? Meiner bescheidenen Meinung nach - NEIN!

  1. Eine ehemalige promovierte Bildungsministerin, die wegen Plagiate ihren Doktortitel verlor.
  2. Eine Bundesministerin, die geistiges Eigentum gestohlen hat.
  3. Eine Bundesministerin, die die Öffentlichkeit belogen hat!

Gibt es wirklich keine besseren Kandidaten? Oder andersrum gefragt: Wieso gerade Schavan? Die Antwort liegt auf der Hand: 

Annette Schavan ist eine Vertreterin der politischen Kaste hierzulande. Sie ist ja beileibe nicht die Einzige, die ihren Doktortitel verlor. Und sie darf auch deswegen nicht aus der Elite verbannt werden. Grund: Weil sie zuviel Internas weiß! Weil sie - aus Ärger, nicht mehr zur Elite zu zählen - schlimme Sachen ausplaudern könnte. Also muss sie weggelobt werden - zum Heiligen Stuhl! Eine Lügnerin und Diebin. 

Aber der Gott der Christen ist nicht nur ein zorniger Gott, sondern auch ein gnädiger Gott ... 

Übernommen von OverBlog

Samstag, 3. August 2013

Lebenshilfe, Rüstung, Militär und Krieg

Da gibt es in Deutschland die Bundesvereinigung Lebenshilfe e. V., das ist ein gemeinnütziger Verein. An sich sollte er eine Selbsthilfevereinigung für Menschen mit "geistiger Behinderung" sein. Immer mehr Menschen haben etwas gegen das Wörtchen "geistig" - sie empfinden das als diskriminierend! Und sie haben recht!

In Österreich verzichtet die Lebenshilfe gänzlich auf das Wörtchen "geistig" - es geht nur um behinderte Menschen. Da wird immer wieder die Harmoniserung innerhalb Europas beschworen, wenn es jedoch um die Lebenshilfe geht, dann ist es schlecht bestellt mit der Harmonisierung.

Und es gibt Werkstätten, in denen Behinderte Arbeiten verrichten können. Normalerweise denken wir da an Bürsten, Papierkörbe usw. Auch an Produkte für einen militärischen Zweck? Quatsch! Welche Lebenshilfewerkstatt wird schon Rüstungsgüter herstellen? Doch das kommt vor - in Cuxhaven. Das berichtete jüngst die Süddeutsche Zeitung:

Quelle: Süddeutsche.de Behindertenwerkstatt produziert Bauteile fürs Militär: Sie dachten sie würden Leuchtkörper für Signalfeuer herstellen - stattdessen produzieren 400 Mitarbeiter einer Behindertenwerkstatt für das Militär. Die Betreiber wollen davon nichts gewusst haben.

Das ist natürlich eine oberfaule Ausrede! Der Auftraggeber für die Lebenshilfe war die Firma Chemring Defence - Also wer da bei einem solchen Firmennamen nicht gleich an Rüstung denkt, ist wohl mit dem Klammerbeutel gepudert! Sogar Wikipedia weiß:

Quelle: Wikipedia Chemring Group: Die Chemring Group (CHG) ist ein börsennotierter britischer Produzent von militärischer Abwehrtechnik für den See-, Land- und Luftkampf. Das Hauptquartier ist in Fareham, UK. Die Firma wurde 1905 gegründet und verfügt über die Niederlassungen in Deutschland (Chemring Defence Germany GmbH, Bremerhaven) und Spanien. Die Firma stellt u.a. Leuchtspurmunition für viele Armeen der Welt her.

Das ist doch eine verlogene Gesellschaft! Spätestens ein Blick in Wikipedia hätte gezeigt, was für eine Firma das ist! Und es ist mehr als makaber:

Da kümmert sich diese Lebenshilfe um das Leben vn Behinderten, missbraucht die Behinderten zum Zusammenbauen von Rüstungsgütern, mit denen dann Leben zerstört wird! Wenn das nicht pharisäerhaft ist!

Und spätestens ein Blick in die offizielle Webseite hätte gezeigt, dass es sich um eine Rüstungsfirma handelt.


Veröffentlicht am 19.07.2013 von butenunbinnen
Übernommen von Over-Blog

Donnerstag, 13. Dezember 2012

Der 12.12.2012 - ein unvergesslicher Tag? - Blog von Kiat Gorina


Der gestrige Tag, der 12.12.2012 wird für viele ein unvergesslicher Tag bleiben. An manchen Standesämtern gab es ja Trauungen fast im Minutentakt! Wehe, wenn der Gemahl später mal diesen Hochzeitstag vergisst?

Quelle: orf.at Ansturm auf Standesämter am 12.12.2012

Und - von vielen gewiss unbeachtet - wurde an diesem Tag etwas ausgerufen: Das Heilige Deutsche Reich! von einem gewissen Thomas G. Hornauer - er nennt sich jetzt Seine Königliche Hoheit! 

Er war schon vieles. Warum nicht mal König sein? Er war auch mal Chef von B.TV - und stolperte über einen Pornofilm:

Quelle: digitalfernsehen B.TV: SPD präsentiert Pornofilm mit Hornauer:
In der Videothek müsste man den Dreh unter der Rubrik Porno suchen. So spielt eine der harmlosesten Szenen an einem Ort, der alle Klischees eines Bordells bedient: Die Wände rot, die Plüschsofas ebenfalls, nur die Eisenstange auf einem erhobenen Show-Platz hebt sich farblich ab. An der Stange räkelt sich eine Blondine in aufreizender Pose, entledigt sich der spärlichen Bekleidung. Eine Stimme gibt Anweisungen. 

Dann ist der Sprecher selbst zu sehen. Ein Hüne in gestreiftem Polo-Shirt, schwarzer Hose, Brille, mit langen, blonden Haaren. Am Handgelenk trägt er eine Rolex, in der Rechten eine Videokamera. Der Mann ist Thomas Hornauer, 42, Millionär und seit einigen Wochen Chef des Ludwigsburger Fernsehsenders B.TV. 

Reich wurde er - der gelernte Gießer - mit 0190-er-Telefonnummern. Jetzt versucht er es halt mit Königlicher Hoheit! 

Trotzdem ist er mit seinen Millionengeschäften ein kleiner Wicht im Vergleich zur Deutschen Bank.

Die Deutsche Bank wird den 12.12.2012 bestimmt nicht so schnell vergessen:

Quelle: Süddeutsche.de Durchsuchung wegen Verdachts auf Geldwäsche - Haftbefehle gegen Mitarbeiter der Deutschen Bank

Wann hat es das schon gegeben? Eine Razzia bei der Deutschen Bank - sozusagen bundesweit. Was wird da der frühere Chef Joseph Ackermann dazu sagen? Und was wird er der Kanzlerin erzählen? Sie hat doch immer den Beteuerungen des Joseph Ackermann zugehört - ja er war - oder ist es immer noch? - ihr Chefberater!


Veröffentlicht von Tom Moeres am 13.12.2012


Veröffentlicht von WiTschTschi am 2012.12.13

besucherzhler

Mittwoch, 17. Oktober 2012

Eine Bombe als Weihnachtsgeschenk? - Blog von Kiat Gorina


Heute kamen mir die ersten Prospekte voller "Geschenkideen zu Weihnachten" ins Haus geflattert. Und ich dachte mit leisem Schaudern an die Weihnachtsabende bei meinen "Eltern" zurück: Just the same procedure as every year. 

Jedes Jahr durfte ich mir als Geschenk etwas für zwanzig DM (also zehn Euro) aus dem Quelle-Katalog aussuchen. Und ich wollte gern eine Schreibtischlampe haben. In meinem winzigen Zimmer stand der Schreibtisch an der Wand, die Deckenlampe hatte ich im Rücken. Da blieb des Öfteren die Erleuchtung bei mir aus. 

Licht musste her, aber wie? Ha, das könnte gehen. Ich entführte die große Stehlampe. Mitten unter deren riesigen Lampenschirm pflegte Vatern zu thronen, wenn er im Hobbyraum "residierte". 

Der Schirm schwebte wie ein übergroßer Heiligenschein über Vaterns Haupte, das Licht ergoß sich so rund um seine hochwerte Person. 

Ich hatte gerade erst mit den Hausaufgaben angefangen, da wurde die Lampe zurück erobert.  Im Dunkeln konnte ich schlecht lernen. Und wenn ich im Winter von der Schule kam, war es duster. 

So, was jetzt? Dann musste ich halt den Schreibtisch unter die Deckenlampe ziehen, wenn das die Enge in meiner Bude zuließ. Da drin konnte ich auch nur eine Tür meines Kleiderschranks weit öffnen, vor der anderen Tür stand das Bett. Wenn ich nun den Schreibtisch unter die Lampe ziehe, geht die Zimmertür nicht mehr auf. Egal, irgendwie musste das gehen. Zu der Zeit war ich noch so ein dürrer Hungerhaken, der sich durch die schmalsten Spalten zwängen konnte. 

Also los. Dieser schwere klobige Eka-Schreibtisch hatte nur einen  Fehler. Seine dünnen Beine waren nicht angeschraubt. Die beiden Beinpaare lagen nur in Kerben, um nicht zu verrutschen. Zog man am Schreibtisch, klappten die Beine weg und der Tisch samt seinen Schubladen sackte mit lautem Gepolter zu Boden. 

So auch diesmal. Das laute "Romms" dröhnte durch das ganze Haus. Auch von unten "dröhnte" es los: "Was fällt dir ein! So einen Krach zu machen? Du benimmst dich wieder unmöglich! Außer Randalieren hast du ja bei deinen Hottentotten (sie meinten damit die Mongolen!) nichts gelernt! Mach sofort die Tür auf! Ich befehle es dir!" 

Immer wieder warf Vatern sich voller Wut gegen die Tür. Die ging aber nicht auf. Konnte sie auch nicht. Der Schreibtisch war fest zwischen Bett und Zimmertür eingekeilt. Dazwischen klemmten die Reste meines Stuhles, der bei Vaterns Attacke sein Leben aushauchte. Er war zwischen die "Fronten geraten". Der Stuhl war nicht das einzige Opfer von Vaterns Raserei. Die Zimmertür bekam einen Sprung, Vatern eine Schulterprellung, die Schreibtischbeine waren nicht mehr zu gebrauchen. Und ich bekam wie schon so oft Vaterns Hausschuhe um die Ohren geschlagen, als ich endlich meine Trümmerstätte verlassen konnte. 

Meine Hausaufgaben erledigte ich fürderhin im Schneidersitz. Irgendwie vermisste ich die Schreibtischbeine und den Stuhl ... 

Ja, und dann kam Weihnachten und damit hoffentlich meine lang ersehnte Schreibtischlampe. 

Heiligabend: nach dem Anhören der Weihnachts-Schallplatte, auf denen Vatern seine Lieblingsstellen offenbar angekreuzt hatte, gab es Geschenke. 

Mein Halbbruder Wotan strahlte: er hatte seine heiß ersehnte 750-er BMW (schweres Motorrad) und eine neue Motorradjacke bekommen. 

Ich strahlte auch: gleich würde ich meine dringend benötigte Schreibtischlampe bekommen! 

Nanu, irgendwie fühlte sich dieses Geschenk so gar nicht wie eine Lampe an. War es auch nicht. Was da aus dem schon mehrfach verwendeten Geschenkpapier zum Vorschein kam, war ein kleines uraltes Röhrenradio. Mit dem Ding konnte man immerhin Kurzwelle und Mittelwelle empfangen. 

Ich war am Boden zerstört, ich brauchte kein Radio, sondern dringend eine Lampe! 

Und wie ich meine "Eltern" inzwischen kannte, folgte noch eine kalte Dusche. Schon ging es los: "Eigentlich hast du so etwas Schönes gar nicht verdient! Aber wir wollen nicht, dass du uns wieder so vor anderen Leuten blamierst!" Das war meine "Mutter. Ihr "Was sollen denn die Leute sagen!" wuchs sich langsam von einer leichten Macke zu einer Riesenmeise oder schon zu einem Schwan aus. 

Es ging noch weiter, weil ich mich an meine neueste "Untat" nicht erinnerte. "Deinen Freundinnen zu erzählen, du hättest kein Radio und keine Schallplatten! Was sollen denn die Leute sagen! Da im Schrank, Radio, Plattenspieler, Platten, alle da! Du lügst, wenn du nur den Mund aufmachst!" 

Eben jener, der Mund nämlich, blieb mir offen stehen. "Muttern" selbst hatte mir strengstens verboten, das Wohnzimmer zu betreten. Nur an hohen Feiertagen, wie Weihnachten oder Ostern durfte ich in dieses "heilige Gemach". 

Jetzt fiel mir auch meine Untat wieder ein: Freundinnen hatte ich zur Schulzeit keine. Und diese beiden Klassenkameradinnen kamen wahrscheinlich aus purer Neugier oder Bosheit vorbei. "Ey, komm, wir wollen mal deine neuesten Platten hören. Abba, Boney M., zeig mal,was du so hast." 

Ich war mir klar darüber, dass sie mich nur auf den Arm nahmen. Ich war doch nur der Klassenidiot, die Lachnummer. 

Kein Wunder, ich war neu in der Klasse und sah dazu aus, wie  ein tragischer Clown. 
Weil ich aus der Lubjanka keine Kleidung mitgebracht hatte, staffierte Muttern mich  aus, aber nach ihrem Geschmack. Das hieß: kackbraune Oma-Wollhosen, deren Gummizug unter den Armen kniff. Kakelige großgeblümte Blusen, Häkelpullis mit Spitzenkragen ... 

Mir graust es heute noch, wenn ich an die Sachen denke. Das war 1978. Da gab es knallenge Jeans, Hippie-, Armee- oder Rockerkluft, aber eben keine Oma-Kluft. Und mit offiziell 17 Jahren so herumzulaufen, kam einem Todesurteil gleich. Dass ich weder Radio noch Cassettenrecorder oder gar Platten besitzen konnte, war den Mädchen klar. 

" ... hatte Oma-Detmold noch auf dem Dachboden. Ich habe es ausprobiert, es ist bestens in Schuss", durchdrang Vaterns Stimme diesen Nebel aus scheußlichen Erinnerungen. 

Na, dann. Ich klemmte mir das Radio unter den Arm und verzog mich in mein Zimmer. Eine ganze Serie atmosphärischer Störgeräusche konnte ich dem Kasten schon mal entlocken, vielleicht bekam ich ja noch einen brauchbaren Sender herein? 

Von wegen! Es gab einen mordsmäßigen Puff, ich saß im Dustern und ein verbrannt-staubiger Geruch machte sich breit. Eine Staubexplosion! In dem uralten Gehäuse musste sich der Staub von Jahrzehnten angesammelt haben. Und wenn der heiß wird ... 

Im Wohnzimmer hörte ich den Rest der Sippe zetern, dann wurde es wieder hell. Und ich schlappte ins Badezimmer. Irgendwie fühlte ich mich paniert. Ich sah in den Spiegel: genau wie Onkel Nolte (Wilhelm Busch) nach der Explosion seiner Tabakspfeife. 

Mein Zimmer sah auch lieblich aus. Überall klebte diese graue fettige Staubasche aus dem Radio. 

Den Rest der Weihnachtstage war ich damit beschäftigt, das Zimmer wieder sauber zu bekommen.



Hochgeladen von MrLorco am 23.08.2011


Montag, 30. Juli 2012

Denen ist nichts mehr heilig - Blog von Kiat Gorina


Heute musste ich in einen Baumarkt. Ich reihte mich in eine Schlange vor der Kasse ein, vor mir eine sichtlich gestresste Mutter mit ihrem Sohn. Im Einkaufswagen hatten sie eine Buddhastatue stehen - bereits ausgepackt. Ziemlich hoch. 


Dann fummelte der Sohnemann an der Statue herum und die Schale in den Händen des Buddhas fing zu leuchten an - wie in einer Disko. Kommentar des Jungen: "Echt geil!" 


Ich finde so etwas geschmacklos! Schließlich gibt es Buddhisten - denen eine Buddhastatue viel bedeutet. Ich konnte nicht anders und sprach die Frau an: "Wissen Sie, was diese Buddha-Statue bedeutet?" 


Sie zuckte nur mit den Schultern, dann kam ein: "Schaut doch toll aus, ist mir doch egal, ob das was bedeutet!" Ich hielt meinen Mund. 


Am Parkplatz traf ich sie wieder: Sie fuhr ein flaches Mini-Cabrio - immerhin einen Viersitzer. Verdeck natürlich offen. In den Kofferraum passte der Buddo beim besten Willen nicht. Allenfalls ein Schminkköfferchen. Ratlos stand sie vor dem geöffneten Kofferraum. 


Da hatte ich Mitleid mit ihr und sprach sie an: "Da hilft nur eins, auf den Rücksitz mit der Figur und anschnallen. Und dann langsam fahren und vor allem nicht abrupt bremsen!" Ich half ihr, die Figur auf die Rückbank zu hieven. 
Dann war sie etwas verlegen, sie fragte mich: "Was hat es mit dieser Figur auf sich?" - "Für Buddhisten stellt sie den Budda dar, den die Buddhisten sehr verehren. Und die Diskobeleuchtung wäre genauso, wenn jemand ein Kreuz der Christen mit LED-Lampen bestückt und flimmern lässt." 


"Aber das ist etwas anderes!"
"Nein, das ist es nicht! Das Kreuz ist eine heilige Figur für gläubige Christen. Und genaus gibt es gläubige Buddhisten, die schockiert sind, wenn ihr Buddha so verschandelt wird!" 


Beleidigt wackelte sie mit ihrem Hintern und stieg in in Auto - samt Sohnemann. Da frage ich mich: Was ist aus dieser Menschheit geworden? Nicht einen Funken Respekt vor dem Glauben der Mitmenschen! 


Und wenn es Kunden gibt, die einen Artikel immer öfter kaufen - beispielsweise eine Buddhastatue, dann wird versucht, mit irgendwelchen Gimmicks noch mehr Statuen zu verkaufen. Muss das wirklich sein?


Veröffentlicht am 09.06.2012 von Travelbild

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Samstag, 1. Januar 2011

GLOSSE - Heiliger Bürokratius - Die GEMA (Video) - Blog von Kiat Gorina

Wenn Erzieherinnen mit ihren Kindern Lieder üben wollen und Texte und Notenblätter kopieren, dann verlangt die Gema - genauer die VG Musikedition vom Kindergarten Geld. VG steht für Verwertungsgesellschaft.