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Samstag, 14. Juni 2014

GLOSSE: Kaiser Franz und die Strafe des FIFA-Gottes ...


Da gibt es die Lichtgestalt des deutschen Fußballs - den Kaiser Franz! Kaiser Franz tat und tut sehr viel für den Fußball! Er gilt deshalb als unantastbar. Aber es gibt in den Vereinigten Staaaten einen Staatsanwalt, den Michael G., der wollte dem Kaiser Franz ein paar Fragen stellen. Franz überflog die Fragen und stellte fest: "Die reden ja englisch!" 

Und noch dazu in einem Englisch, wie es die Juristen reden. So etwas versteht der Franz nicht. Muss er auch nicht. Es reicht doch, wenn er etwas vom Fußball versteht. Also hat er diese Fragen gar nicht beantwortet. Dann sollen ihm die Fragen auch auf deutsch gestellt worden sein. Ja, das stimmt! Aber seit wann antwortet ein echter Bayer auf Fragen in Preußisch?  

Wenn die in Boarisch gefragt hätten, dann hätte Franz in Boarisch geantwortet! Überhaupt, wieso sie den Franz zur angeblichen Korruption bei der Spielevergabe an Katar fragen, das versteht der Franz doch nicht! Korruption - so ein Wort kommt im Bayerischen nicht vor. Beweis: In der langen - jahrzehntelangen - Regentschaft der CSU kam nie das Wort Korruption vor - so ein Wort ist auch nie Bestandteil einer Regierungserklärung der bayerischen Ministerpräsidenten gewesen! 

Das muss auch einmal gesagt werden! 

Also, ließ der Franz den Preißn ausrichten, er sei der falsche Mann! Für Korruption sowieso! 

Der Chef der FIFA - der Sepp B. - brauchte jedoch eine Ablenkung. Er musste die globalen Wellen des Zorns gegen seinen Verband glätten. Klarer Fall! Der Franz muss bestraft werden! Er hat gegen die ethischen Regeln der FIFA verstoßen! Er hat nicht mit dem Chefermittler Michael zusammengearbeitet! 

Was für eine Strafe kann sich da der Gott der FIFA ausdenken? Wie wird ein Kaiser von Fußballs Gnaden bestraft? Klarer Fall: Mit einer Sperre! Der Franz war ja früher mal Fußballspieler! Wenn ein Spieler etwas Böses anstellt, dann wird er gesperrt! Er darf für einige Zeit nicht mehr spielen! 

Und so wurde eine sehr harte Strafe gegen den Franz ausgesprichen: Er ist neunzig Tage lang gesperrt! Für jede nationale und internationale Tätigkeit im Fußball! Das hat den Franz unheimlich getroffen! Er hat gleich in seinen Kalender geschaut, ob heute der 1. April ist! War er aber nicht! Ja, der FIFA-Gott meint es ernst! 

Dabei ist bereits 2011 der Franz aus dem FIFA-Vorstand zurückgetreten. Wird jetzt wegen der Sperre der damalige Rücktritt für neunzig Tage aufgehoben? Oder was? Und der Franz ist Ehrenpräsident für den FC Bayern. Wird diese jetzt für neunzig Tage ausgesetzt?  

Und der Franz hat ja im Mai gesagt, dass er "Außenminister" für den FC Bayern wird. Im April haben sie ja ein Büro in New York eröffnet. Wird das jetzt für neunzig Tage zugesperrt, damit der Franz es nicht betreten kann! Und 2015 soll ein Büro in China eröffnet werden. Aber da sind die neunzig Tage Sperre rum, da kann der Franz dann wieder hinfliegen! 

Muss jetzt der Franz alle Interviews mit Sportsendern für neunzig Tage absagen? Darf er neunzig Tage lang seine Fangemeinde nicht mehr in Sachen Fußball auf dem Laufenden halten? 

Also, lieber FIFA-Gott, Du bist ungerecht! Was können die Fußballfans und die Fans von Kaiser Franz dafür, dass dem Franz Korruption vorgeworfen wird! Du weißt doch selbst, dass der Franz nicht einmal weiß, wie man das schreibt! 

Und außerdem, neunzig Tage, das ist furchtbar lang! Wie wäre es mit neunzig Minuten! Oder symbolisch mit neunzig Sekunden! 


Veröffentlicht am 13.06.2014 von SPOX

Übernommen von OverBlog

Dienstag, 27. Mai 2014

GLOSSE: Ein Dorf und ein Sketch von Loriot ...


Gestern Mittag wollte ich gerade eine kleine Runde mit Riffel und Murrli drehen, da wurde ich von zwei jüngeren Männern auf Fahrrädern angesprochen. Sie waren so seltsam vorsichtig, sie kamen aus Richtung Wolframs-Eschenbach. 

“Dürfen wir Sie vielleicht etwas fragen?”, erkundigte sich einer zaghaft. 

“Klar, worum geht`s denn?” 

“Eigentlich wollten wir den Minnesängerweg von Wolframs-Eschenbach nach Windsbach fahren. Wir sind dem Wegweiser gefolgt, und kommen schon wieder hier heraus … im Dorf konnten wir niemanden fragen. Können Sie uns vielleicht helfen?” 

Ich konnte, und die Radler fuhren erleichtert weiter. 

Tja, mit den Schildern ist das hier so eine Sache. Sie zeigen in die wunderlichsten Richtungen, und so mancher Radler oder Wandersmann wundert sich, warum er immer wieder im Dorf landet. 

Im Dorf jemanden nach dem Weg zu fragen, ist nicht ganz einfach. 
Prompt fiel mir die junge Pfarrerin wieder ein. Sie radelte auch durch dieses Dorf, mit ihrer Familie. Sie wollten uns an Pfingsten besuchen und Tiger, Miriam und Riffel kennen lernen. 

Es war herrliches Wetter, die Sonne schien, ein Tag zum Verlieben. 

Freudig radelten sie durch das Dorf - und sahen natürlich Leute im Garten. Was dann geschah, hat uns die Pfarrerin genau geschildert. 

“Frohe Pfingsten!”, jubelte sie den Dorfbewohnern fröhlich zu.
“Hmgrrrrrrrrrrr?!”  lautete die wenig ermutigende Antwort. Wahrscheinlich waren die Radler froh, dass sie nicht noch gebissen wurden. 

Wir fielen vor Lachen fast von der Bank, als die Pfarrerin das Knurren der Dorfbewohner mit grimmigem Blick und gefletschten Zähnen täuschend echt nachmachte. 

Vielleicht sollte man sich als Fremder besser erst gegen Tollwut impfen lassen? 

Oder spielt dieses Dorf einen Sketch von Loriot nach? 


Loriot: Gran ParadisoHochgeladen am 28.06.2009 von Blochin

Übernommen von OverBlog

Mittwoch, 12. März 2014

Abgeordnetenwatch - Reine Strom- und Zeitverschwendung? - Instrument einer Postdemokratie?

Heute probierte ich einmal abgeordnetenwatch.de - ein Portal, mit dem Fragen an Abgeordnete geschickt werden können. Und dann wird verfolgt, ob die Abgeordneten antworten oder nicht. Die Idee an sich ist ja nicht schlecht - zunächst einmal. Und was war meine Frage? 

Die erste Hürde war, einen komplexen Sachverhalt in maximal 2.000 Zeichen zu quetschen! Der erste Minuspunkt! Ich wollte nämlich Abgeordnete fragen, was sie davon halten, dass ich von Behörden gezwungen werden soll, täglich mindestens ein Pfund Zucker ins Klo zu schütten und mit mindestens 400 Liter Trinkwasser nachzuspülen! Darüber hatte ich ja in einem Artikel berichtet: 

Quelle: Zwangsgeld oder ein Pfund Zucker ins Klo ...

Also versuchte ich, diesen etwas komplexen Sachverhalt in 2.000 Zeichen zu quetschen. Und ich schickte den Text ab, an einen Abgeordneten. 

Es dauerte nicht lange, dann fand ich in meinem Posteingang eine Mail von abgeordnetenwatch. Mit dem Betreff "Vielen Dank für Ihre Frage". Im Text stand eine Kopie meines Textes! Ein Pluspunkt.

Aber dann kam die Ernüchterung. Ich erhielt wiwder eine Mail - von einer Moderatorin bei abgeordnetenwatch. Da wurde mir mitgeteilt, ich könne meine Aussage nicht beweisen und sie sei unglaubwürdig. Für mich ein Riesen-Minuspunkt!

Was lerne ich daraus?

  • abgeordnetenwatch lässt keine kritischen Fragen zu! Das Eingabefenstzer lässt nur 2.000 Zeichen zu - kein Raum für Beweise.  Aber mir dann vorwerfen, ich könne meine Aussage nicht beweisen. 
  • Ist das echte praktizierte Demokratie? Nein, das ist wieder einmal das Vortäuschen von Demokratie - also irgendeine Form von Postdemokratie! Also ein politisches System, in dem eine Beteiligung der Bürger nicht erwünscht ist. Sie werden nur als Marionetten für quasidemokratische Rituale benötigt. 
  • abgeordnetenwatch ist in meinen Augen überflüssig - ja sogar schädlich! Es gaukelt dem Fragesteller vor, es gehe demokratisch zu! Was offensichtlich nicht der Fall ist! 
  • Ferner ist das Verhalten von abgeodnetenwatch meiner bescheidenen Meinung nach geeignet, als der untaugliche Versuch einer Zensur bewertet zu werden. 

Mein Fazit: Ich brauche abgeordnetenwatch nicht. Da wende ich mich direkt an den jeweiligen Abgeordneten! Ohne eine Umweg über abgeordnetenwatch. 

Aber abgeordnetenwatch führt ja Statistiken darüber, wieviele Fragen ein Abgeordneter auch beantwortet hat. 

Da habe ich meine ernsten Zweifel, wie aussagekräftig solche Statistiken sind. Gründe: 

  • offensichtlich werden unangenehme Fragen im Vorfeld von den Moderatoren aussortiert - damit ist eine Statistik bereits verfälscht
  • Da die Statistik nur die Anzahl der Fragen und Antworten berücksichtigt, jedoch nicht deren Qualität, werden hier Äpfel mit Birnen verglichen! Ein Abgeordneter, der sich wirklich Mühe gibt mit der Beantwortung, wird womöglich schlechter bewertet als sein Kollege, der nur rumlabert, nur um eine Antwort abzugeben!

Ich bleibe deshalb bei meinem Resümee:


abgeordnetenwatch.de ist völlig überflüssig!

Ich stehe ja nicht allein mit dieser schlechten Erfahrung - DIE FREIHEIT spricht gar von Betrug: 


Hochgeladen am 22.08.2011 von FreiheitSaarland

Übernommen von OverBlog

Dienstag, 19. November 2013

Ein Lob für Hans-Christian Ströbele: "Fußball eine kriegerische Ersatzhandlung"

Da begann Hans-Christian Ströbele seine Rede im Bundestag mit "Ich hab mal ne Frage, Frau Bundeskanzlerein ..." und dann legt er los:


Veröffentlicht am 18.11.2013 von Bananenrepublik1

Diese Rede zählt gewiss zu den Höhepunkten im Bundestag! Da ist es vielleicht angebracht, sich mal Gedanken zu machen: Wer ist dieser Ströbele? 

Da schickte mir Michaela einige Links, darunter ein Interview mit SPIEGEL ONLINE. Ströbele hatte einen Onkel, den Fußballreporter Herbert Zimmermann - eine Legende. Im Interview sprach Ströbele einen wahren Satz:

Quelle: SPIEGEL ONLINE Interview mit Hans-Christian Ströbele: "Tooor, Tooor, Tooor":  Aber Fußball ist nun einmal eine kriegerische Ersatzhandlung. 

Wie wahr, wie wahr! Ströbele war der einzige deutsche Politiker, der den Kontakt zu Ed Snowden herstellte. Das war sogar der Frankfurter Allgemeinen einen langen Artikel wert: 

Quelle:  FAZ Tooor, Tooor, Tooor!: Mit dem Besuch bei Whistleblower Edward Snowden hat Hans-Christian Ströbele einen echten Coup gelandet. Der linke Grüne ist ein Meister der Selbstinszenierung. 

Die FAZ zitiert auch den einstigen Wahlkampfspruch Ströbeles in Berlin-Kreuzberg; "Ströbele wählen heißt Fischer quälen!" Ströbele erkämpfte sich damals ein Direktmandat für die Grünen! 

Ich wünsche Hans-Christian Ströbele, dass er noch viele Reden im Bundestag hält und dass er bald Ed Snowden in Deutschland begüßen kann!

Übernommen von Over-Blog

Freitag, 2. August 2013

Lammerts Doktorarbeit: Plagiat - Ja oder Nein? Ist das eine Frage?

Da fallen jetzt viele her - über das Pseudonym Robert Schmidt! Weil er anonym bleiben will! Ist das nicht sein gutes Recht? Was hat er denn gemacht? Er hat sich akribisch die Doktorarbeit des Herrn Lammert angesehen. Und er hat Stellen gefunden, die seiner Meinung nach für ein "Fehlverhalten" sprechen.

Aber nein! Es werden jetzt nicht diese angeprangerten Stellen untersucht, sondern es wird auf diesem Plagiatsjäger herumgehackt: Wieso bleibt der anonym? Ja, wieso denn? Er wird schon seine Gründe haben. Und im übrigen dürfte die NSA bestimmt wissen, wer sich hinter Robert Schmidt versteckt. Oder die Briten. Oder - wer weiß das sonst!

Und gerade bei Lammert ist ja Vorsicht angebracht: Erinnern wir uns nur an den Fall von Journalisten und deren Zeugnisverweigerungsrecht. Sogar Wikipedia nahm das auf. 

Quelle: Wikipedia Norbert Lammert: In mediale Kritik geriet Lammert im August 2007, weil er Strafanzeigen und Strafverfolgungsermächtigungen an Staatsanwaltschaften weiterleitete, ohne die von Siegfried Kauder und Max Stadler schriftlich formulierten Befürchtungen, die Pressefreiheit könnte durch Verfahren gegen Journalisten beeinträchtigt werden, mitzuversenden. Bei den Verfahren der Staatsanwaltschaften in Berlin, Frankfurt am Main, München und Hamburg gegen Journalisten ging es um die Veröffentlichung von angeblich geheimen Akten aus dem Ausschuss zur Untersuchung zur angeblichen Bespitzelung von Journalisten durch den BND. Kritiker von Lammert äußerten die Befürchtung, durch die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen (u. a. des Berliner Oberstaatsanwalts Karlheinz Dalheimer) werde das Journalisten zustehende Zeugnisverweigerungsrecht entwertet.

Schützenhilfe erhält der anonyme Blogger vom österreichischen Plagiatsexperten Stefan Weber.

Quelle: RuhrNachrichten.de Experte über Lammerts Doktorarbeit: „Eindeutig ein Plagiat“: Für den österreichischen Plagiatsexperten Stefan Weber ist bei der Doktorarbeit von Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) eindeutig wissenschaftliches Fehlverhalten feststellbar. „Das ist ein Plagiat. Daran gibt es nichts zu rütteln“, sagte Weber. Zugleich erhält Lammert Unterstützung von Wissenschaftlern, bei denen er sich bedient haben soll.

Es gibt ja auch Wissenschaftler, die Lammert die Stange halten - wie beispielsweise  der Politologe Jäger. Der anonyme Blogger wirft ja Lammert vor, er habe aus einem Buch zitiert, das es überhaupt nicht gibt.

Zu eben diesem "Buch" sagt der zitierte Politologe Jäger: Der im Internet veröffentlichten Aufstellung zufolge soll sich Lammert bei dem Politikwissenschaftler Jäger bedient und aus einem Buch zitiert haben, das es gar nicht gibt. Dies sei falsch, betonte Jäger. Er habe damals den Titel fehlerhaft wiedergegeben, das Buch existiere jedoch.

Das wird ja immer schöner: Da nennt der Politologe in einer Arbeit ein Buch - jedoch mit falschem Titel! Und Lammert zitiert aus eben diesem Buch und verwendet den falschen Titel! Das ist doch oberpeinlich! Wir sollten doch davon ausgehen können: Zitiert jemand aus einem Buch, dann sollte der Zitierende die Stellen im Buch selbst gelesen haben. Und dann müsste er auch den genauen Titel des Buches kennen. Oder irre ich mich da?

Für das Kabinett Merkel kommt es knüppeldick! 

Quelle: RuhrNachrichten.de Politiker und ihre Doktorarbeiten: Plagiatsvorwürfe und entzogene Doktortitel haben schon so manchen Politiker in Bedrängnis gebracht. Eine Übersicht mit den prominentesten Beispielen.

Das ist ja kein Ruhmesblatt für die Regierung Merkel, für diese schwarzgelbe Koalition! Merkel stellte sich hin und behauptete, ihre Regierung sei die erfolgreichste Regierung - seit der Wiedervereinigung:


Veröffentlicht am 23.11.2012 von MisterSirComedian

Und so etwas will die Wahlen gewinnen?!
Übernommen von Over-Blog

Sonntag, 11. Dezember 2011

Was macht eine Politikerin, wenn ... - Blog von Kiat Gorina

... sie niemand kennt? Beispielsweise Kristina Schröder! Kristina Schröder? Das ist doch unsere Bundesfamilienministerin. Früher hieß sie anders. Aber sie hat geheiratet. Und ein Kind bekommen. Eine Single als Familienministerin, das ist schon etwas seltsam. Also heiratete sie und wurde schwanger. Und brachte ein Kind zur Welt. Sozusagen berufswegen.

Sie soll ja früher mal Praktikantin im Ministeramt von Frau von der Leyen gewesen sein ... Ja, in den USA gibt es Bilderbuchkarrieren wie "Vom Tellerwäscher zum Millionär" - in Deutschland "Von der Praktikantin zur Ministerin". Also, da hat sichj Frau Schröder so angestrengt - aber bundesweit bekannt ist sie nicht geworden.

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