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Donnerstag, 22. Mai 2014

GLOSSE: Die Wahrheit der Buhrufe gegen die Kanzlerin

Viele wundern sich über die Kanzlerin. Darüber, dass sie mit stoischer Gelassenheit bei ihren Wahlreden diese geballte Menge von Buhrufen über sich ergehen lässt! Sie nimmt diese Buhrufe hin, fährt ungerührt mit ihren Reden fort. Was ist das Geheimnis? Wir haben es entdeckt! 

Selbst in der bayerischen Provinz wie in Hof schallten der Kanzlerin Pfiffe und Rufe des Protestes entgegen. Dabei war die Kanzlerin extra mit einem Hubschrauber eingeflogen worden. 


Veröffentlicht am 21.05.2014 von Christian B.

Woher nimmt Angela Merkel die Kraft, um all diese Schmähungen zu überstehen? Wie  geht sie mit der Tatsache um, dass ihre Wahlkampfauftritte immer wieder in ein Tohuwabohu enden? 

Tohuwabohu - das ist das Schlüsselwort! Wir wissen ja, dass die Kanzlerin die Tochter eines Pfarrers ist! Daher weiß sie gewiss um die Bedeutung des Wortes Tohuwabohu bestens Bescheid! Denn Tohuwabohu ist ein biblisches Wort! In der hebräischen Version der Bibel steht gleich auf der ersten Seite "Tohuwabohu". Luther übersetzte es einst mit "wüst und leer" - leider wurde er damit dem eigentlichen Geheimnis dieses Wortes nicht gerecht! 

Dieses Wort Tohuwabohu hat ein Geheimnis - es ist ein Zauberwort! Vor allem wenn es richtig ausgesprochen wird. Die richtige Aussprache ist jedoch ein Geheimnis - nur wenige Eingeweihte sind Träger dieses Geheimnisses. Vor allem wenn dieses geheimnisvolle Wort in der Kurzform ausgesprochen wird: Es ist uns gelungen, das Geheimnis zu entdecken. Wir werden es lüften! 

Zuvor jedch zur Wirkung des richtig ausgesprochenen Wortes: Wird dieses geheimnisvolle Wort richtig ausgesprochen, dann erleiden die Gegner Irrsal und Wirrsal! Und jetzt zur richtigen Aussprache dieses Wortes: Die besonders mächtige Kurzform ist BUH! Daneben gibt es einen anderen Laut, er ist schwierig zu erzeugen. Am besten wird er mit eine Pfeife erzeugt! 

Angela weiß um dieses Geheimnis! Sie will ihre politischen Gegner verwirren, sie will einen Wahlsieg nach dem andern einfahren! Deshalb hat sie viele Bodyguards angeheuert - sie wurden schnell gecoacht in der richtigen Aussprache und Artikulierung  der Kurzformen des heiligen Wortes! 

Ja, Leute, die Wahrheit ist: Die allermeisten Demonstranden stoßen Buhrufe aus und benützen die Pfeifen, um der Kanzlerin zu helfen! Nicht um sie zu beleidigen! Nicht um einen Unmut über sie zu äußern! Mit diesen Lauten werden die politischen Gegner derart verwirrt werden, dass die Wahlsieger bereits feststehen!  

Also lasst uns alle freuen und fröhlich sein, wenn die Kanzlerin wieder eine  Rede hält und ihr Pfiffe und BUH-Rufe entgegenschallen! 


Hochgeladen am 22.02.2011 von BatternTV

Übernommen von OverBlog

Samstag, 22. Februar 2014

Zwangsgeld oder ein Pfund Zucker ins Klo ...

Es gibt in Hessen eine evangelische Gemeinde, sie hat auch einen Kindergarten. Und da gibt es einen evangelischen Pfarrer. Der nimmt es sehr genau! Ja, womit? Mit den Faschingskostümen der Kinder! Ihm ist es ein Greuel, wenn Kinder sich als Zauberer oder Hexen verkleiden. 

Quelle: n-tv Zauberer und Hexen "für Gott ein Gräuel" - Pfarrer zensiert Kinderkostüme:  Als Tiere oder Bauarbeiter verkleidet dürfen die Kleinen aber kommen. 

Und warum das alles. Weil in der Bibel der Christen vor Zauberen und Hexen gewarnt wird. Die seien auch dem Gott der Christen ein Greuel - also auch dem Pfarrer. Die armen Kinder, die in Bauarbeiterkostüme gesteckt werden. So etwas von langwilig! 

Aber der Pfarrer denkt ja weiter - in die Zukunft. Schon früh sollen die Kleinen lernen, dass sie arbeiten müssen. Um die Kirchensteuer und das Kirchgeld zu bezahlen. Und Menschen, die als Zauberer und Hexen tätig sind, die sind meist keine Mitglieder der Kirche, zahlen deshalb auch keine Kirchensteuer. Und das ist dem Herrn Pfarrer auch ein Greuel. 

Gern hätte ich diesen Pfarrer gefragt, was er von der Bitte des Vaterunser hält: "Unser täglich Brot gib uns heute!" Daran hat er bestimmt nichts auszusetzen. Was aber ist, wenn er erfährt, dass es im christlichen Bayern einen Landkreis gibt, da muss eine Schriftstellerin Zwangsgeld zahlen, weil sie sich weigert, täglich ein Pfund Zucker ins Klo zu kipppen und mit mindestens 400 Liter Trinkwasser nachzuspülen! 

Ich bin nicht besoffen, das ist kein Witz! Das ist dem Oberinspektor in diesem Landratsamt voller Ernst. Und auch der Herr Landrat stellte fest, dass sein Mitarbeiter völlig korrekt arbeitet. 

Wie kam es dazu? Die Schriftstellerin wohnt auf einem Einzelhof. Zuammen zwei Personen. Auch sie produzieren Fäkalien. Und dafür hat sie eine Dreikammerklärgrube, die so groß ist, dass sie nur einmal im Jahr den Inhalt auf eine Wiese ausbringt. Wie es andere Landwirte auch machen. 

Und für entlegene Landwirtschaftsbetriebe gibt es sogar einen Paragraphen 41 der Bayerischen Bauordnung. Da steht etwas von Ausnahmegenehmigung für solche Fälle. Aber nein, dieser Oberinspektor bestand darauf, dass die Schriftstellerin eine Kleinkläranlage baut - für zwei Personen. 

Die Schriftstellerin wollte bauen, sie ist ja keine Spielverderberin. Aber es gibt ein kleines Problem: Auf dem Markt gibt es keine einzige funktionierende Kleinkläranlage für nur zwei Personen. 

Macht nichts, sagte der Gutachter: Machen wir vier Personen daraus. Aber damit funktioniert die Kläranlage trotzdem nicht. Die Biologie vertrocknet, die Bakterien bekommen zu wenig Nahrung. 

Das macht nichts, Hauptsache, die weltfremden Vorschriften sind erfüllt. Ja, aber die Kläranlage wird überprüft, ob die Messwerte stimmen. Und wenn die Bakterien tot sind - mangels Nahrung, dann sind die Werte im Keller. Sie fragt die Hersteller. Ja, das Problem kennen wir. Dann müssen Sie jeden Tag mindestens ein Pfund Zucker ins Klo kippen und mindestens mit 400 Liter Trinkwasser nachspülen. Jeden Tag! 

Wie stellt sich das der Hersteller vor? 

Das brauchen Sie doch nur sechs Wochen vor dem Prüftermin zu machen. Aber ich weiß doch nicht, wann dem Oberinspktor einfällt zu prüfen. Also muss ich die ganze Zeit Zucker ins Klo kippen und nachspülen. 400 Liter! Da muss ich ja mindestens 40-mal die Klospülung betätigen. Und der viele Zucker verstopft die Rohre, sagte mir ein Brunnenbauer. 

Und dann kommt das größte Problem: Die Schriftstellerin hat ein karge Kindheit erlebt - mit viel Hunger. Sie hat sich angewöhnt, keine Lebensmittel wegzuwerfen. Und auch heute noch, wirft sie keine Lebensmittel weg. Angesichts der Tatsache, dass alle zwei Sekunden irgendwo auf diesem Planeten ein Kind unter fünf Jahren verhungert! Und da soll die Schriftstellerin täglich ein Pfund Zucker ins Klo kippen und mit mindestens 400 Liter Trinkwasser nachspülen. Wieviele Menschen verdursten während dieser Zeit? 

Nein, das kann sie nicht mit ihrem Gewissen und mit ihrer religiösen Weltanschauung vereinbaren! Das ist Sünde! Das findet auch die Augsburger Allgemeine: 

Quelle: Brot wegwerfen ist eine Sünde

Der Oberinspektor bleibt hart: Wenn die Schriftstellerin keine Kläranlage baut und kein Pfund Zucker täglich ins Klo kippt und nicht mit mindestens 400 Liter nachspült, dann muss sie Zwangsgeld zahlen! 

Also zwingt dieser Oberinspektor und damit der Landrat die Schriftstellerin zur täglichen Sünde! Wieso eigentlich? Sie hat einen Verdacht: Die beiden wollen verhindern, dass sie in den weiß-blauen Himmel kommt! Eine Halbmongolin dort! Das muss verhindert werden! 


Film hungernde kinder
Veröffentlicht am 19.11.2012 von Kerl Blödmann

Und dieser Landrat ist Mitglied der Christlich Sozialen Union!

Übernommen von OverBlog

Freitag, 15. November 2013

Verwaltungsmonster HARTZ IV mutiert zum Schnüffelmonster - XPIDER und ZAUBER lassen grüßen

Es sollte sich ja herumgesprochen haben, alle, die im Internet surfen, hinterlassen Spuren.  Auch Hartz-IV-Bezieher. Sie erhalten erst dann die Grundsicherung, nachdem sie ihr Vermögen bis zur Grenze des kümmerlichen Schonvermögens abgeschmolzen haben. Diese Grundsicherung reicht nicht zum Leben und nicht zum Überleben. 

Viele Hartz-IV-Bezieher behelfen sich, indem sie entbehrliche Dinge verhökern oder versteigern, beispielsweise im Internet. Diese Einkünfte sollen die Hartz-IV-Bezieher ihrem Jobcenter melden. 

Dann wird nämlich die Einnahme mit der Grundsicherung verrechnet. Es gibt derzeit "großzügigerweise" eine Freigrenze, sie hängt von der Höhe der Einnahmen ab: 
  1. Einnahmen bis 100 Euro werden nicht angerechnet - wie großzügig!
  2. Einnahmen bis 1.000 Euro: davon dürfen 20 % behalten werden. Beispiel: Jemand verkauft einen alten Schrank - für 500 Euro. Dann wird seine Grundsicherung um 400 Euro gekürzt!
  3. Bei Einnahmen bis 1.200 Euro dürfen 10 % behalten werden!
  4. Wer in einem Monat über 1.200 Euro einnimmt, dem wird die gesamte Grundsicherung gestrichen!
Da ist verständlich, dass so manche Hartz-IV-Bezieher diese Einnahmen nicht melden. Deshalb sollen Hartz-IV-Bezieher überwacht werden - im Internet. Die Programme dafür gibt es schon: XPIDER, das ist ein Programm, das Verkäufe im Internet sucht. Und die gefundenen Informationen werden in einer Datenbank mit dem Namen ZAUBER gespeichert. 

Ja, und es wurde auch schon ein Ziel vorgegeben: zehn Millionen Euro sollen damit als nicht gemeldete Rückforderungen ermittelt werden. Die werden dann von den Hartz-IV-Beziehern zurückgefordert! 

Und um dem Ganzen die Krone aufzusetzen, sollen nicht nur die Daten über den jeweiligen Hartz-IV-Bezieher abgerufen werden, sondern über alle Personen einer Bedarfsgemeinschaft! Übrigens, "Bedarfsgemeinschaft" ist ein bei den Nazis entstandener Begriff! Ergo: Hartz IV hat seine Wurzeln im Nationalsozialismus - interessant?!  

Wir müssen uns das vorstellen: Nehmen wir eine Bedarfsgemeinschaft von zwei Erwachsenen und zwei Kindern. Der Vater verkauft privat Sachen aus dem Haushalt, um ein paar Weihnachtsgeschenke für seine Kinder kaufen zu können. Dann können die Jobcenter nicht nur Daten über den Vater absaugen, sondern auch über seine Frau und seine Kinder! Was lernen wir daraus: 


Hartz IV ist Sippenhaft!

Ja, genau! Was können Kinder dafür, dass ihre Eltern arm sind? Auch diese Kinder werden überwacht und ausgeschnüffelt! Bereits die Kinder von Armen werden als potentielle Betrüger abklassifiziert! Wie menschenverachtend ist dieser Staat! 

Und machen wir doch mal eine Rechnung auf: Wieviel Hartz-IV-Bezieher gibt es? Wieviele Hartz-IV-Bezieher gab es 2012? Fast 4,5 Millionen! Mit diesen Maßnahmen sollen 10 Millionen Euro "erwirtschaftet" werden. Das bedeutet pro Hartz-IV-Bezieher etwas über 2 Euro! 

Hier zeigt sich der gesamte Wahnsinn dieser Hartz-IV-Gesetzgebung! Wegen 2 Euro pro Hartz-IV-Bezieher wird ein Riesenaufwand betrieben! Wie überhaupt beim derzeitigen Hartz-IV-System: Die Hälfte der Milliarden, die für Hartz-IV ausgegeben werden, bekommt die "Hartz-IV-Industrie". Das ist Tatsache! Dann beträgt der Verwaltungsaufwand fast 5 Milliarden! Das wird stets verschwiegen, wenn von Hartz IV die Rede ist! 

Derzeit zahlt dieser Staat jährlich alles in allem über 782 Milliarden Euro an Sozialleistungen! Das macht bei 80 Millionen Bürgern 9.775 Euro jährlich oder 814,58 Euro pro Monat. Also mehr als das Doppelte der Grundsicherung eines Hartz-IV-Beziehers. Und das für jeden Bürger! Ohne jegliche Verwaltungskosten! 

Ergo: Ein bedingungsloses Grundeinkommen in der Höhe von 814,58 Euro monatlich ist bereits heute schon möglich! Ohne zusätzliche Steuern! Ohne Mehrbelastung! Es müssen nur im Sozialdschungel alle Leistungen gebündelt werden! 

Wann werden die Politiker endlich einsehen, dass dieses Hartz IV ein Milliardengrab ist, bei dem die Gelder bei den wirklich Bedürftigen nicht ankommen! 

Quellen: 


Veröffentlicht am 25.03.2013 von FMF ZinsFreie Finanzen

Übernommen von Over-Blog

Donnerstag, 25. Juli 2013

Gustl und Petra - (K)ein modernes Märchen - Der Attestzauber

Es war einmal ein Pärchen, das lebte glücklich und zufrieden - nennen wir ihn Gustl und sie nennen wir Petra! Beide liebten flotte Autos und Petra liebte besonders das Geld. Und deshalb arbeitete sie für eine große Bank! Und in ihrem schnellen Flitzer war immer noch Platz für Bündel von Geldscheinen - mit denen fuhr sie in die Schweiz.

Am Zoll verhexte sie die Zöllner, so dass sie nie ihr Auto nach mitgebrachtem Geld untersuchten. Nun hatte ihr Arbeitgeber, die Bank, viele reiche Kunden. Die wollten ihr heimlich verdientes Geld in die Schweiz bringen, die deutschen Kämmerer brauchten ja nichts von diesem Geld zu wissen. Und Petra bot diesen Kunden einen besonderen Zauber an - den schweizerischen Schwarzgeldzauber. 

Das war ein ganz mächtiger Zauber: Simsalabim - flog das Geld der Reichen in die Schweizer Tresore. Da  merkte eines Tages der Gustl, das seine Frau Petra den Reichen half, ihr Geld vor dem Nürnberger Kämmerer zu verstecken. Er stellte seine Petra zur Rede, sie könne das nicht machen. Wenn sie erwischt wird, dann kommt der Büttel und wirft sie in den Turm zu den verurteilten Tätern.

Aber seine Petra blieb stur, sie frönte weiter ihrem Schwarzgeldzauber! Da war es aus mit dem Glück der beiden, sie stritten sich immer öfter. Und Gustl drohte seiner Frau, von diesem Schwarzgeldzauber ihrem Chef zu erzählen. Da wurde die Petra sauer, stinksauer! Sie beriet sich mit ihrer Hexenfreundin, sie hieß auch Petra, nennen wir sie Petra S. Ja, da beschlossen die beiden, dass der Gustl das Geschäft störe - das viele schöne Geld!

Also musste der Gustl verschwinden. Als moderne Hexen wollten sie einen Attestzauber machen - in der Praxis der Ärztin von Petra. Praktischerweise arbeitete dort Petra S. als Helferin. Und die beiden warteten ab, bis die Ärztin Madeleine nicht in der Praxis war, sondern nur ihr Sohn, der wollte auch Arzt werden. Also zauberten die beiden Hexen ein Attest. Da stand drin, dass der böse Gustl seine Petra geschlagen und gewürgt habe. 

Und dann verhexten sie den Sohn der Madeleine, er unterschrieb dieses Attest - er hatte ja den gleichen Familiennamen wie seine Mutter. Aber er war ein korrekter Mensch und setzt ein "i. V." - soll heißen "in Vertreteung" - vor seinen Namen. Petra S. wollte den Gustl einschüchtern und faxte dem Gustl das Attest: Sie wollte ihrer Hexenfreundin helfen, der Gustl sollte wissen, wenn er nicht brav ist, gehen die beiden Hexen zum Büttel des Henkers.

Gustl war auch stur und wollte, dass seine Petra mit dem Schwarzgeldzauber aufhört. Also lief Petra mi dem Attest wirklich zum Büttel. Und sie zeigte ihren Gustl an, dass der Gustl ganz böse ist, sie schlägt und würgt und als Beweis brachte sie das Attest mit. Sie nahm aber nicht das Attest mit dem Zusatz "i. V.", sondern ließ sich von ihrer Hexenfreundin ein anderes Attest hexen, das keinen Zusatz "i. V." aufwies.

Die Büttel sollten glauben, das Attest sei von der Madeleine unterschrieben. Gustl wurde angeklagt - wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung - die Petra hatte den Bütteln erzählt, der Gustl habe die Reifen ihres Autos zerstochen. Sie verhexte die Büttel und sie glaubten ihr - ohne zu ermitteln. Und der Gustl erzählte dem Richter von dem Schwarzgeldzauber seiner Petra, aber der Richter war ein gottesfürchtiger Mann und glaubte nicht an Zauberei. Er glaubte der Petra. Und er verurteilte den Gustl.

Die Petra hatte ihn derart verhext, dass der Richter meinte, der Gustl sei verrückt. Also wurde der Gustl in die geschlossene Psychiatrie gesperrt. Die Petra war froh, dass ihr Zauber funktioniert hatte. Und ihre Kunden und Auftraggeber waren auch froh, dass der Gustl weggesperrt war. Ein Mitwisser weniger! Und einem in der Psychiatrie glaubt ja niemand.

Aber der Hexenzauber verlor mit der Zeit an Macht - Gustl hatte Freunde, die zu ihm hielten. Und er fand Mitstreiter, die ihrn aus den Fängen der Justiz befreien wollten. Und ein Verteidiger war besonders schlau, er untersuchte die beiden gehexten Atteste. Und er wunderte sich - über die Rechtschreibfehler. Ja, damals hatten die beiden Hexen hastig gehext und dabei Fehler gemacht - auch Rechtschreibfehler! Solche Rechtschreibfehler macht nur die Petra! 

So kam der Verdacht auf, dass das Attest nicht von der Madeleine, nicht von ihrem Sohn, sondern nur von der Petra selbst stammen kann. Da machte die Petra wieder einen Zauber: sie verhexte drei Richter in Regensburg. Diese Richter mussten prüfen, ob das Verfahren gegen Gustl neu aufgerollt wird! Also blendete Petra den Richtern die Augen und die Richter schüttelten die Köpfe: Es gibt kein neues Verfahren, der Gustl bleibt in der Psychiatrie!

Da war die Petra froh und vor allen ihre alten Kunden. Sie wollen ja nicht, dass bekannt wird, dass sie schwarzes Geld in der Schweiz gebunkert haben.

Aber die Freunde von Gustl lassen nicht locker, sie sammeln Unterschriften für ihren Gustl. 
FREIHEIT FÜR GUSTL!
fordern sie. Die verantwortlichen Politiker werden immer unruhiger - sogar die höfische Berichterstattung des erlauchten Ministerpräsidenten berichtet über diesen Fall. Immer mehr Menschen fordern, dass der Ministerpräsident den Gustl in einem Gnadenakt aus der Psychiatrie befreit. 

Die Richter, die ihn verurteilten, können das nicht - sie sind immer noch von Petra verhext. Ja, es ist richtig verhext!

Geht dieses Märchen gut aus? Wollen wir es hoffen!

Wer möchte, dass dieses Märchen doch noch ein gutes Ende für Gustl nimmt, kann unterschreiben ... Je mehr unterschreiben, desto eher müssen die Verantworlichen etwas unternehmen.




Veröffentlicht am 07.07.2013 von KiekeMaFilm Berlin
Übernommen von Over-Blog

Dienstag, 22. Januar 2013

GLOSSE: Stuttgart S21 - Über Kefersche Datenräume und Potemkinsche Dörfer - Blog von Kiat Gorina


Was machte früher ein Fürst, wenn seine Zarin Katharina ihn besuchen und seine blühenden Dörfer sehen wollte, mit denen er vor ihr geprahlt hatte? Er ließ bunte Hausfassaden aufstellen, die den blühenden Zustand auf dem Lande vorgaukeln sollten.

Andere Fürsten in dieser Lage versuchten es mit Zauberei - so jüngst der halbschottische David in Niedersachsen: für seinen schwächelnden gelben Partner ließ er Zweitstimmen - auch Leihstimmen genannt - zaubern. Und er zauberte zu viel des Guten. Erst am Wahlsonntag merkte er zu spät, dass diese Leihstimmen auf seine Kosten gingen. Und er verlor die Wahl bitterlich. 

Bitter, weil er um nur einen Sitz weniger verlor. Und seine Zarin Angela konnte sich nicht verkneifen festzustellen: "Wir haben schon höher verloren!"

Und noch jemand befindet sich derzeit in einer argen Zwickmühle: der Infrastrukturvorstand Dr. Volker Kefer! Er soll Informationen liefern! Informationen? Ja, die Bürger wollen wissen, wieso der Monsterbahnhof immer mehr kostet und einfach nicht fortschreitet. 

Da grübelte der Technikvorstand Volker und ihm fiel der russische Fürst Grigorij Alexandrowitsch Potemkin ein und seine Dörfer! Und Volker erfand einen neuen Begriff - den Datenraum. Ja, er legte noch eins drauf - den geschützten Datenraum!

Geschützt vor Ausspähung! Schließlich geht es ja um geheime Daten, selbst bei den engsten Insidern der Bahn weiß bis heute niemand, wieso die Kosten davongaloppieren. Deshalb wurde dieser Datenraum beschlossen.

Da werden dann die Informationen ausgelegt. Die dürfen jedoch längst nicht alle sehen. Wo kämen wir denn hin? Denn diese geheimen Daten müssen vor der Öffentlichkeit geschützt werden. Und umgekehrt muss die Öffentlichkeit vor diesen Daten geschützt werden, sonst könnte es ja einen Aufschrei geben. Und wieder Protest gegen das Monsterprojekt für diesen unterirdischen Maulwurfsbahnhof.

Als Kanzlerin Angela davon hörte, nickte sie beifällig: Ja, das habe ja schon der ESM - diese supergeheime Superbank in Luxemburg - vorgemacht. Diese ESM-Bank darf alles machen, aber niemand darf ihr in die Karten gucken. Nicht einmal die Justiz, und auch nicht die Polizei.

Diesen Hinweis nahm der Volker gleich auf. Und er ließ seinen Datenraum gleich verdunkeln. Die ausgewählten Bürger dürfen dann diesen Datenraum betreten - aber sehen dürfen sie nichts - schließlich ist alles geheim. Und ein neues Wort des Jahres ward geboren: Schwarze Transparenz!

Quellen:
1. Stuttgarter-zeitung.de Bahn will vertrauliche Informationen liefern
2. cams21.de Pressekonferenz der S 21-Projektpartner über die derzeitige Vertrauenskrise


Veröffentlicht am 21.01.2013 von Wackerer Schwabe

Freitag, 29. Juni 2012

Fußball - Fluch - Dämonen - Blog von Kiat Gorina


Gestern spielte ja Deutschland gegen seinen Angstgegner Italien. Da gab és "Zahlenmystiker", die von 043 sprachen. So einer begegnete mir auch vorgestern in der Stadt. Er redete auf mich ein und immer wieder "043"!
Ich wunderte mich: Was hat er mit der Vorwahl für Österreich? Ich fragte ihn. Verdutzt schaute er mich an und erklärte mir, diese Zahlenkombination ist ein magisches Zeichen:
Was soll daran magisch sein? Doch: Die Null steht dafür, dass Deutschland noch nie gegen Italien gewonnen hat! Und die anderen Ziffern? Das sind die Zahl der Spiele, in denen Deutchland unentschieden gespielt oder gar verloren hat. 
"Und ich werde heute abend einen großen magischen Zauber machen, da werde ich aus der "043" eine "143" machen! Was hältst du davon?"
Ich wollte schon an die Stirn tippen - aber ich konnte mich gerade beherrschen und sagte nur: "Mach mal!" und trollte mich!
Ja, und dann las ich einige Zeitungsberichte über das bevorstehende Spiel zwischen Deutschland und Italien! Und da gab es wirklich Journalisten, die allen Ernstes von einem Fluch sprachen. Und nachdem Deutschland wirklich wieder verloren hatte, wurde erneut von dem Fluch geschrieben.
Irgendwie musste ich da schmunzeln - nicht weil Deutschland verloren hat. Sondern ich erinnerte mich an einige - nicht so erfolgreiche - Schamanen, denen die Kranken unter den Händen wegstarben. 
Da wurden dann auch ganz fürchterliche Dämonen erfunden, die mächtiger seien als zehn Schamanen und gegen die ein einzelner Schamane nichts ausrichten könnte. So rettete dann dieser Schamane seine vermeintliche Berufsehre.
Als dann immer mehr Nomaden feststellten, dass die Ärzte in den sowjetischen Medizinstationen einen gebrochenen Arm viel besser richten konnten als ihr Schamane, erklärte der Schamane ihnen, dass die Ärzte bei den Russen ganz fürchterliche Dämonen seien! Ja, sie kannten angeblich einen ganz mächtigen Zauber, der ließe Karren ohne eingespannte Kamele fahren. Er meinte Autos.
Die hatten die Nomaden auch schon gesehen. Aber lang hielt diese "Erklärung" nicht an. Denn Nomaden sind nicht dumm und beobachten sehr gut. Ja, und eines Tages sagten Nomaden zu dem Schamanen: "Wir haben gesehen, dass die Karren der Russen nur fahren, wenn sie stinkendes Wasser trinken! Und du hast gesagt, sie hätten einen mächtigen Zauber!"
Da kam der Schamane in Erklärungsnot und probierte es mit einigen Taschenspielertricks - ein paar habe ich ja in meinem Buch genannt.
Zurück zum Füßball: Wieso brauchen die ach so modernen Menschen von heute in Sachen Fußball immer noch Flüche und Dämonen, wenn ihre Mannschaft verliert? Die Erklärung liegt doch auf der Hand: Der Gegner spielte besser!
Veröffentlicht am 28.06.2012 von michaelimhof

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