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Donnerstag, 3. Juli 2014

GLOSSE: Beate Merk und ihr Ministerpräsident

Wer ist die Dame ganz rechts?

Die bayerische Europaministerin ist überall präsent - auch in Facebook. Und da postete sie folgende  - für sie anscheind wichtige Nahricht: "Gestern hat Ministerpräsident Edmund Stoiber in der Bayerischen Vertretung in Brüssel seine Arbeit mit der Entbürokratisierungsgruppe erläutert". Leute, diese Nachricht ist brandaktuell. Sie stammt nicht etwa aus früheren Jahren. Und Stoiber redete wirklich in "Schloss Neu-Wahnstein"! 

Aber , aber! Hat Beate Merk gar nicht mitbekommen, dass Edmund Stoiber bereits vor vielen Jaren abgedankt wurde? Und dabei war sie doch im Damentross des derzeitigen Ministerpräsidenten Horst Seehofer bei seiner Reise nach Rom dabei. Da gibt es sogar ein Video darüber: 


Veröffentlicht am 26.06.2014 von quer

Oder ist die Dame mit Schleier gar eine Doppelgängerin? Nehmen wir mal an, es war die Beate Merk, die Seehofer bei seiner Romreise begleitete, spätestens dann hätte sie wissen müssen, dass der derzeitige Ministerpräsident Horst Seehofer heißt. Wie konnte sie dann eine Woche später in Facebook vom Ministerpräsident Stoiber fabulieren?  Oder war das ein Freudscher Versprecher? 

Oder war das die Rache der Frau? Schließlich hat Seehofer ihr das Justizministerium abgenomen und sie nach Brüssel geschickt! Und sie sehnt sich nach den Zeiten als Stoiber residierte.  

Oder weiß Beate Merk viel mehr als die anderen? Vielleicht weiß sie schon, wer Seehofer nach der fürchterlichen EU-Wahl-Schlappe ablösen wird? 

Gibt Edmund Stoiber bald den neuen Ministerpräsidenten? 

Übernommen von OverBlog

Donnerstag, 10. Oktober 2013

GLOSSE: Horst I. bastelt eine Regierung

In einem blauweißen Freistaat wurde gewählt. Sieger wurde Horst S. - im Siegestaumel nannte er sich heimlich gleich Horst I. Und dann nahte seine erste Amtsentscheidung - die Verteilung der vom Volk gewählten Höflinge auf die Ministerämter. Diesmal war es einfacher als bei der letzten Wahl. Da musste er noch ein paar Gelbträger berücksichtigen.

Diesmal musste nur unter schwarzberockten Höflingen ausgewählt werden. Und Horst I. muss auch die Herkunft seiner Höflinge berücksichtigen. Da darf kein Regierungsbezirk bevorzugt oder benachteiligt werden. Bei der Vorbereitung der Ämterverteilung wollte Horst I. nicht gestört werden, er zog sich in seinen Modelleisenbahnkeller zurück. 

Und er hatte noch von der letzten Wahl einige Ministerwaggons stehen. Ja, bei einem stand Landwirtschaft drauf. Und das Konterfei von Helmut B. Ach ja, der Helmut! Der hat zwar seine beiden Töchter und seine Frau in seinem Wahlkreisbüro für sich arbeiten lassen - bezahlt aus der Kasse des Landtages. Aber er hat alles zurückgezahlt. Und seine Wähler haben ihm verziehen, ja sie haben das längst vergessen.

Liebevoll schubst Horst I. den Ministerwagen hin und her, da rollt der Wagen von selbst zum Bahnhof Landshut - Niederbayern. Ja, beim Helmut geht alles wie geschmiert. Den mögen die Bauern. Er bleibt Landwirtschaftsminister. Eine Entscheidung ist gefallen.

Und noch ein Minister kann bleiben: der Joachim H. Der darf Innenminister bleiben. Nur eins muss er dem Horst I. versprechen: er darf sich nie mehr in einen Bagger setzen und versuchen, den zu fahren! Das letzte Mal fiel der Bagger um! Was macht das für einen Eindruck, wenn der Innenminister einen Bagger umschmeißt! Und weil der Joachim ihm das in die Hand versprochen hat, wird er noch zuständig für den Verkehr. Das machte früher der gelbe Wirtschaftsminister, aber der ist jetzt Geschichte.

Wer kann noch bleiben? Beim Bleiben denkt Horst I. an seine bisherige Justizministerin - die Beate. Und sein Gesicht rötet sich vor Zorn. Grund: Wie dusselig führte sie sich im Fall Mollath auf. Er sieht einen Waggon, da steht ganz klein Justiz drauf und ganz groß "Die politische Spitze". Und "Beate M." Horst I. will diesen Waggon aufs Abstellgleis schieben. Aber rechtzeitig fällt ihm ein, dass das nicht geht. Erstens braucht Bayern ein Justizministerium und zweitens haben die Schwaben die Beate als Direktkandidatin gewählt - da muss sie ein Ministeramt übernehmen. 

Aber nur ein ganz kleines. Das Europaministerium. Aber der bisherige Waggon ist viel zu groß. Also sucht Horst I. nach einem ganz alten und ganz kleinen Waggon, da passt eigentlich gar kein ganzes Ministerium rein. Aber ein gestutztes! Also stutzt Horst I. das Euopa-Ministerium solange, bis kaum noch etwas davon übrig bleibt. Das bekommt die Beate. Er nimmt den alten und klitzekleinen Waggon, stopft die Beate rein und lässt ihn nach Brüssel rollen. Und dann hofft Horst I., dass er nie mehr von der Beate hört.

In Brüssel saß bisher die Emilia M., eine bescheidene Frau, sie hat bisher kaum jemand gestört. Mit ihr gab es kaum Ärger. Also dafür muss sie belohnt werden. Ach ja, da gibt es ja den prachtvollen Waggon "Sozialministerium". Bisher saß da die Christine H. drin. Aber die hatte mit dem "Sozialen" immer Probleme. Das war nicht so das Ihre. Und dann die Geschäftchen ihres Mannes Hubert. Wer weiß, was da noch nachkonnt.

Da stopft er doch lieber die Emilia M. ins Sozialministerium. Und da die Emilia sich in Brüssel an ihr kleines Ministerium gewöhnt hatte, stutzt Horst I. höchstpersönlich das Sozialministerium. Und er hofft, dass die Emilia mit dem Rest gut leben kann und keinen Ärger macht!

Aber was macht er mit der Christine? Sie wird "politische Spitze" der Staatskanzlei! Und weil sie reden kann wie ein Machinengewehr, soll sie sich auch noch um Berlin kümmern! Da kann sie dann Bayerns politische Gegner umnieten.

Mit Grausen denkt Horst I. an Berlin. Ja, die Mutti hat einen großen Fehler gemacht. Hätte sie doch den Gelben so etwa über 100.000 Zweitstimmen gegönnt, dann hätte sie in aller Ruhe mit den Gelben weiterregieren können. Aber so hat sie die Wahl vermasselt. Dem blöden Volk wurde eingetrichtert, Angela M. habe gewonnen. Wer aber die Sitze der Schwarzen im Parlament nachzählt, wird feststellen, dass die Opposition mehr Sitze ergattert hat. 

Jetzt suchen die Schwarzen einen Partner in Berlin. Ganz gleich wie der neue Partner ausschaut, da muss dann viel geschimpft werden - auf Berlin und in Berlin. Und wenn dann dem Horst I. die Stimme versagt, dann muss die Christine einspringen. Wie gesagt, sie kann schnell und laut reden! Es stimmt zwar nicht alles, was sie so sagt - aber das haben Juristen so an sich.

Weil er gerade bei den Frauen ist, grübelt er: Was mache ich mit Ilse A.? Die braucht mindestens ein Suppen - nein - ein Superministerium! Da fällt ihm nur das Wirtschaftsministerium ein. Das war früher bei den Gelben. Klar, das kriegt die Ilse. Und damit jedem klar ist, was für ein Superministerium das ist, ist sie zusätzlich für die Energiewende zuständig!

Da kann sie sich darum kümmern. Die Atomlobby atmet auf und denkt im Stillen: Wenn Ilse A. für die Energiewende zuständig ist, dann ändert sich für uns nichts! Das war schon so, als sie in Berlin Verbraucherministerin war. Da hat sich für die Industrie nie etwas geändert!

Aber Horst I. hat immer noch ein Problem: Wo nimmt er ein weiteres Superministerium her? Hmm, der Markus S. muss auch Superminister werden. Außerdem hat er dem Horst I. vorgejammert, dass er keinen Bock hat, immer von Nürnberg nach München ins Finanzministerium zu fahren. Das leuchtet Horst I. ein. Gedankenverloren pinselt er auf einen kleinen Waggon "Heimatministerium", stellt ihn auf ein Gleis und er rollt zum Bahnhof Nürnberg. 

Das ist die Lösung: Der Markus wird Doppelminister. Einmal für die Finanzen und zweitens als Heimatminister. In Nürnberg. Da hat er ja auch eine Schlafstelle. Und er bekommt noch einen zweiten Staatssekretär dazu.

Was macht er mit dem Marcel H.? Dessen Ministerium wird geteilt. Der Marcel ist künftig nur für Umwelt da, und seine Staatsekretärin übernimmt das neue Gesundheitsministerium. Schließlich hat sie Medizin studiert! Kurz entschlossen sägt Horst I. den langen Ministerwaggon auseinander und macht daraus zwei Ministerwägelchen. Die Melanie H. freut sich: Jetzt bin ich auch Ministerin! 

Und da aller Dinge drei sind, schafft Horst I. noch ein Superministerium: Das bekommt der Ludwig S., er kümmert sich künftig um die Schulen und die Universitäten. Der Ludwig ist ja auch bei dem Guttenberg-Skandal nicht aufgefallen! Das muss belohnt werden!

Horst I. schaut sich jetzt an, wo die einzelnen Minsterwaggons stehen und nickt: Genauso wird er es machen! Jetzt hat er seine Minister genügend durcheinander gebracht, es wird einige Zeit dauern, bis diese Regierung wieder arbeiten kann. Aber das macht nichts - im Gegenteil, solange diese Minister noch mit dem Umzug und Einrichten beschäftigt sind, machen sie keine schwerwiegenden Fehler!

Dann fällt ihm siedendheiß ein: Wen setze ich ins Justizministerium? Also, ein Studierter muss es sein. Am besten jemand mit Professortitel. Das gibt mehr her als nur ein Doktortitel. Da stößt er an einen Karteikasten, der fällt um und eine Visitenkarte segelt heraus: Horst I. hebt sie auf und liest "Winfried B." Ja, der ist Abgeordneter. Und Rechtsprofessor! Genau! Der passt! Der wird Justizminister! Außerdem kommt er aus Aschaffenburg und verletzt damit nicht den Proporz!

Damit hat Horst I. es geschafft - wieder eine neue Staatsregierung wurde geschaffen! Er ruft seine Abgeordneten zusammen und teilt ihnen im Landtag die Bescherung mit!

Übernommen von Over-Blog


Veröffentlicht am 08.10.2013 von zumschreienkomisch

Dienstag, 26. Juni 2012

GLOSSE: Reaktionen auf meine GLOSSE über Alchemie - Blog von Kiat Gorina

Lady schickte mir einen Link zu dem SPIEGEL ONLINE Artikel über die holländische Bahn mit ihren "Pinkel-Tüten". Vielen Dank, Lady! Der wahre Grund ist nicht die Empörung der Fahrgäste, dass die Bahn in ihren Sprinter-Zügen die Toiletten vergessen hatte und keine Rücksicht auf ihre Fahrgäste nimmt, nein, der wahre Grund ist der, dass Manager der Bahn mitbekommen haben, dass Urin goldwert ist - im wahrsten Sinn des Wortes!
Und deshalb wurden die Pinkeltüten eingeführt. Das darin enthaltende Pulver ist in Wahrheit eine erste Stufe der alchemistischen Vorgehensweise! Aber streng geheim! Diese Tüten werden von besonderen Goldbeauftragten der Bahn eingesammelt und zu einem noch strengeren geheimen Ort gebracht, um dort zu Gold verwandelt zu werden. 
Und auch die Fluglinien basteln derzeit, dass der Urin nicht mehr als gefrorener Zylinder den Flieger verlässt, nein dieser gefrorene Urin wird künftig erst nach der Landung weggeschafft - ins eigene Alchemielabor der Fluglinie! 
Und solch ein Malheur, wie es Gérard Depardieu passierte, wird es künftig nicht mehr geben. Da braucht ein Passagier nur dezent mit dem kleinen Finger winken und schon flitzt eine Stewardess mit einem Sammelbehälter und legt persönlich Hand an. Das Flugpersonal wird derzeit eigens geschult!
Das neueste Gerücht besagt, dass vor allem der Urin von Eseln sich besonders für die Goldherstellung eignet - der Volksmund hatte also doch recht, als er vom "Goldesel" sprach! Und die EU sinnt derzeit darüber nach, wie sie ihre Dauerkrisen lösen kann. Mit dem Gold, aus dem EU-Urin hergestellt. 
Derzeit wird über Gesetze nachgedacht, dass alle WCs umgebaut werden müssen, so dass der Urin vom Rest getrennt werden kann. Diverse Softwarehäuser sind schon beauftragt, die ersten Versuche mit Fuzzy-Logik zu simulieren! Eins steht schon fest: Jeder Tropfen Urin ist automatisch sofort Eigentum des ESM und muss unverzüglich zum Transport nach Brüssel in den neuen Palast abgestellt werden.
Jetzt ist auch klar, was das für ein komischer Behälter ist: Das ist eine riesige Retorte! Ja, in diesem Palast wird mit Hilfe der Alchemie aus Urin Gold hergestellt! Und der derzeitige Ratspräsident findet das dann "sexy"!
Quellen:

  1. SPIEGEL ONLINE Holländische Bahn führt Pinkel-Tüten für Passagiere ein
  2. GLOSSE: Die EU lässt es krachen - trotz Krise!

Veröffentlicht am 26.04.2012 von henrykrasemann

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Samstag, 7. April 2012

Die Verohung der Menscheit: Großes Entsetzen über Bluttat in Brüssel - Blog von Kiat Gorina


Da kommt es am Samtagmorgen in Brüssel zu einem Unfall - zwischen einem Bus und einem Auto. Ein Mitarbeiter des öffentlichen Nahverkehrs will den Unfall aufnehmen und wird von einem Bekannten des Unfallverursachers erschlagen.
Quelle: Stuttgarter Zeitung Nach Gewalttat liegt Brüsseler Nahverkehr lahm
Ja, einfach erschlagen! Was ist mit dieser Menschheit los? Es ist verständlich, dass bis Dienstag in Brüssel jeder öffentliche Nahverkehr ruht. Mehrere hundert Kollegen trafen sich zu einem Gedenkmarsch!
Andererseits brauchen wir uns nicht zu wundern, wenn für immer mehr Menschen ein Menschenleben immer weniger wert ist! Die sogenannte "Elite" macht es ja tagtäglich vor:
Wenn da die Deutsche Bank mit Nahrungsmitteln spekuliert, ja zockt und dabei mutwillig die Preise für Nahrungsmittel in die Höhe treibt, nur um den Gewinn zu erhöhen und es dann egal ist, wenn Hunderttausende wegen dieser Spekulationen schlichtweg verhungern, wie wenig ist da ein Menschenleben wert?
Und der bisherige Chef der Deutschen Bank - Josef Ackermann - ist sogar der inoffizielle "Berater" für die Bundeskanzlerin! Früher wurde davon ausgegangen, dass solche Menschen eine gewisse Vorbildfunktion für die Masse des Volkes ausüben sollten.
Wenn dann publik wird, wie diese "Vorbilder" über Leichen steigen, die sie mit ihren Zockereien und Spekulationen hinterlassen, dann ist doch nur zu verständlich, wenn diese Missachtung des menschlichen Lebens immer mehr und mehr um sich greift.
Wenn maßgebliche Politiker dem neoliberalen Raubierkapitalismus verfallen, dann brauchen wir uns nicht zu wundern, wenn immer mehr Menschen wie unberechbare Raubtiere reagieren!
Denken wir an den Punker Thomas Schulz! Er wurde von einem 17-jährigen Neonazi erstochen. Nur weil er die ultrarechten Sprüche "korrigierte"! Es war schon immer so, dass die Unterschichten die Oberschichten widerspiegeln. Und umgekehrt!
Oder wenn an sich schon gut bezahlte EU-Parlamentarier beim Schummeln erwischenlassen: Sie reisen an einem Freitag vorzeitig nach Hause, kassieren aber trotzdem das Sitzungsgeld!
Diese Beipiele könnte ich bis zum Sankt Nimmerleinstag fortsetzen! Wenn wir wieder eine sozial denkende und menschliche Gesellschaft haben wollen, dann müssen wir uns alle von dieser neoliberalen Raubtiergesellschaft verabschieden!
Ja, wir müssen auch einsehen, dass ein Superreicher ohne ethischen Prinzipien ein menschlicher Krüppel ist! Nicht der Superreiche ist bewundernswert, sondern der Superreiche, der seinen Einfluss dazu benutzt, um diese Gesellschaft voranzubringen.
Hier denke ich an Götz Werner - den Kämpfer für das bedingungslose Grundeinkommen! Immer wieder zeigt es sich, dass dieses bedingungslose Grundeinkommen dem neoliberalen Raubtierkapitalismus Einhalt gebieten könnte.
In der Schweiz wird in diesem Jahr abgestimmt werden, ob die Schweiz ein bedingungsloses Grundeinkommen einführt. Und hier in Deutschland gibt es mit den Piraten erstmalig eine Partei, die das bedingungslose Grundeinkommen in ihr Programm aufgenommen hat.


Dienstag, 7. Februar 2012

Ein neues Deutschlandlied - passend für die Euro-Krise - Blog von Kiat Gorina

Da schickte mit Renate einen neuen Text für die Deutschlandhymne - der Verfasser ist unbekannt. Vielleicht meldet er sich - das wäre schön! Und ich fand ein Video mit dieser Hymne, sie ist jetzt total aktuell. Vor allem weil die Europäische Union zu einer Transfer-Union mutiert, das soll heißen:

Alles was es an Besitz und Vermögen in Deutschland gibt, wird nach Brüssel in die EU-Zentrale transferiert. Was den Deutschen dann bleibt, ist diese neue Deutschland-Hymne. So, jetzt übt schon fleißig und verteilt Text und Video.

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Freitag, 21. Oktober 2011

GLOSSE: Die EU lässt es krachen - trotz Krise! - Blog von Kiat Gorina

Wer kennt Hermann Van Rompuy? Niemand? Aber er ist doch der Ratspräsident der Europäischen Union! Aber er hat nichts zu sagen! Stimmt! Deshalb braucht er einen pompösen Palast! Der ist vom Feinsten. Anfangs kostete er 240 Millionen Euronen, inzwischen werden es wohl 300 Millionen werden!

Aber das macht doch nichts. Die EU-Krise ist in Brüssel noch nicht angekommen. Und wenn der Hermann nichts zu sagen hat, dann soll er wenigstens in einem schönen Palast wohnen. Man gönnt sich ja sonst nichts!

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GLOSSE: Die EU lässt es krachen - trotz Krise! - Blog von Kiat Gorina

Wer kennt Hermann Van Rompuy? Niemand? Aber er ist doch der Ratspräsident der Europäischen Union! Aber er hat nichts zu sagen! Stimmt! Deshalb braucht er einen pompösen Palast! Der ist vom Feinsten. Anfangs kostete er 240 Millionen Euronen, inzwischen werden es wohl 300 Millionen werden!

Aber das macht doch nichts. Die EU-Krise ist in Brüssel noch nicht angekommen. Und wenn der Hermann nichts zu sagen hat, dann soll er wenigstens in einem schönen Palast wohnen. Man gönnt sich ja sonst nichts!

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Mittwoch, 23. März 2011

GLOSSE: EU-Lobbyisten - dumm gelaufen! - Blog von Kiat Gorina


Da gibt es die "Sunday Times" und für sie arbeiten pfiffige Journalisten: sie gaben sich als Lobbyisten aus und sie kontaktierten Abgeordnete im Europäischen Parlament. Soweit nicht ungewöhnlich. 

Sie machten den Abgeordneten ein Angebot: "Wir zahlen 100.000 Euro und dafür sorgen die Abgeordneten, dass bestimmte Gesetze so formuliert werden, wie wir es wollen!" Das ist doch eine ganz klare Sache. Wir wussten es doch schon immer, dass Firmen Lobbyisten bezahlen, die wiederum Abgeordnete "überzeugen", so oder so zu stimmen. Das haben wir doch schon immer vermutet. 

Aber wenn das öffentlich wird, dann hat das eine ganz andere Dimension. Wenn da der EU-Abgeordnete Ernst Strasser aus Österreich in ein Mikrofon spricht: "Meine Kunden zahlen im Jahr 100 000 Euro. Ich habe jetzt fünf Kunden - morgen werden es hoffentlich sechs sein. Sie gehören dann aber noch nicht dazu, Sie wären der siebte. [...] Sie senden mir den Änderungsantrag und was Ihr Kunde ändern will. Ich bin immer sehr diskret. Ich frage nicht, wer Ihr Kunde ist. Ich will es nicht wissen. Ich will nur wissen, wie er denkt, wie er tickt und was wir tun können, um eine Lösung für ihn zu finden." 

Ja, hier zeigt sich doch, wie frech manche Abgeordneten sind! Da brauchen wir uns nicht zu wundern, dass so manche EU-Gesetze so verquer sind. Und was passiert? In diesem Fall tritt der Strasser Ernst zurück und es wird ermittelt. Auch sechs EU-Abgeordnete aus Deutschland sollen auf das Angebot der Journalisten eingegangen sein. Was passiert mit denen? 

Und selbst wenn solche Missetäter aus dem Verkehr gezogen werden, es kommen andere nach. Da gibt es zwar OLAF, Office Européen de Lutte Anti-Fraude, das Europäische Amt für Betrugsbekämpfung - das bekommt jetzt zu tun - aber erst, nachdem Journalisten diesen Köder ausgelegt und einige Abgeordnete angebissen hatten. Ein Lob auf diese Journalisten:

Hochgeladen von Alexander Magg am 17.03.2011

Veröffentlicht von rotbewegt am 03.06.2009