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Donnerstag, 3. Juli 2014

GLOSSE: Beate Merk und ihr Ministerpräsident

Wer ist die Dame ganz rechts?

Die bayerische Europaministerin ist überall präsent - auch in Facebook. Und da postete sie folgende  - für sie anscheind wichtige Nahricht: "Gestern hat Ministerpräsident Edmund Stoiber in der Bayerischen Vertretung in Brüssel seine Arbeit mit der Entbürokratisierungsgruppe erläutert". Leute, diese Nachricht ist brandaktuell. Sie stammt nicht etwa aus früheren Jahren. Und Stoiber redete wirklich in "Schloss Neu-Wahnstein"! 

Aber , aber! Hat Beate Merk gar nicht mitbekommen, dass Edmund Stoiber bereits vor vielen Jaren abgedankt wurde? Und dabei war sie doch im Damentross des derzeitigen Ministerpräsidenten Horst Seehofer bei seiner Reise nach Rom dabei. Da gibt es sogar ein Video darüber: 


Veröffentlicht am 26.06.2014 von quer

Oder ist die Dame mit Schleier gar eine Doppelgängerin? Nehmen wir mal an, es war die Beate Merk, die Seehofer bei seiner Romreise begleitete, spätestens dann hätte sie wissen müssen, dass der derzeitige Ministerpräsident Horst Seehofer heißt. Wie konnte sie dann eine Woche später in Facebook vom Ministerpräsident Stoiber fabulieren?  Oder war das ein Freudscher Versprecher? 

Oder war das die Rache der Frau? Schließlich hat Seehofer ihr das Justizministerium abgenomen und sie nach Brüssel geschickt! Und sie sehnt sich nach den Zeiten als Stoiber residierte.  

Oder weiß Beate Merk viel mehr als die anderen? Vielleicht weiß sie schon, wer Seehofer nach der fürchterlichen EU-Wahl-Schlappe ablösen wird? 

Gibt Edmund Stoiber bald den neuen Ministerpräsidenten? 

Übernommen von OverBlog

Montag, 19. August 2013

Wie sicher ist Facebook?

Für Facebook - dem Platzhirsch unter den sozialen Netzen - gab es einen GAU - genau genommen einen Sicherheits-GAU! Da gibt es einen Hacker, er nennt sich Khalil Shreateh und er hat eine große Sicherheitslücke entdeckt: Da kann ein Nutzer von Facebook auf der Profilseite anderer Nutzer Nachrichten hinterlassen, auch wenn er nicht auf der Freundesliste steht! Wenn das kein GAU ist!

Der Hacker informierte Facebook - keine Reaktion! Der Hacker wird sauer. Schließlich wirbt ja Facebook damit, dass sie jedem Hinweis auf Sicherheitslücken nachgehen, ja mehr noch: Facebook belohnt solche Hinweise mit harten US-Dollars - angeblich mindestens 500 $! Und die hätte der Hacker gut brauchen können. Grund: er ist ohne Arbeit.

Quelle: Khalil Blog facebook vulnerability 2013: Days ago i discovered a serious facebook vulnerability that allows a facebook user to post to all facebook users timeline even they are not in his friend list .

Ja, weil Facebook nicht reagierte, kam der Hacker auf eine Idee: Er schrieb auf die Profilseite von Mark Zuckerberg eine Nachricht: "Hallo Herr Zuckerberg, Ihr Facebook ist unsicher!" Die las Zuckerberg und da bewegte sich dann einiges. Und die "Sicherheitsexperten" bei Facebook mussten feststellen, der Hacker hat recht! So ein Pech aber auch!

Aber diese Experten hatten auch eine Entschuldigung parat: Die Meldung des Hackers sei wegen des schlechten Englisch nicht beachtet worden. Ich vermute etwas ganz anderes: Es waren nicht die Englischkenntnisse, sondern es war die Arroganz von US-Amerikanern gegenüber Palästinensern. Und wer weiß, vielleicht wollten die Facebook-Gewaltigen dem Palästinenser kein ausgelobtes Preisgeld bezahlen ...

Mir gibt so ein Vorfall sehr zu denken. Da frage ich mich, wenn es so einfach ist, auf x-beliebigen Profilseiten anderer Nutzer herumzukritzeln, wie einfach ist es dann, absolut persönliche Informationen abzusaugen?!

Was lernen wir daraus? Ja, keine absolut persönlichen Informationen in Facebook hinterlegen! Also nur noch Allerweltskram oder getürkte Fakes :-)) Wenn das die meisten Nutzer machen, was sind dann die "Informationen" für die Werbebranche dann noch wert?

Aber den Bayern kann ja nichts passieren: Die Bayern haben eine Justizministerin Beate M., sie hält Vorträge über die innere Sicherheit, über Facebook etc. Nur darauf mit Twitter hinzuweisen, das kann gefährlich werden, weil dann die Polizei vor der Tür steht:

Quelle: GLOSSE: Wer "Mollath" schreibt oder ausspricht, ist gefährlich!: Die bayerischen Justizbehörden - an ihrer Spitze die Justizministerin Dr. Beate Merk - haben diese Schnüffelliste aktualisiert: Wer "Mollath" und "Merk" schreibt, fällt sofort als Staatsfeind auf! Ohne Ansehen der Person. Das gilt sogar für CSU-Mitglieder - beispielsweise für Frau Prof. Dr. Ursula Gresser. Sie hatte getwittert: "Wann Mollath freikommt? Diese Frage könnte man Frau Merk am Mo. 10.06.13 um 19 Uhr im Landgasthof Hofolding stellen." Klar, da schlugen die blauweißen Schnüffelcomputer gleich zweimal zu: einmal wegen "mollath" und dann wegen "merk"! Und was passierte? Frau Professor bekam Besuch - von zwei Polizisten.


Veröffentlicht am 29.06.2013 von RookieInThailand

Übernommen von Over-Blog

Freitag, 16. August 2013

Mollath in den Medien - Seine Widersacher blasen zum Angriff

Da ist Gustl Mollath frei - er ist so frei, dass er als Gast in einer Talkshow auftritt! Und er hat Gelegenheit, Missstände anzuprangern! Bei Beckmann hatte er viel zu erzählen. Er ist jetzt ein Quotenstar, wer ihn als Gast einlädt, kann sicher sein, dass viele Menschen einschalten. Was Gustl Mollath erzählt, das wird in den Printmedien veröffentlicht, beispielsweise:

Quellen

  • SPIEGEL ONLINE Gustl Mollath bei "Beckmann": Er ist draußen, aber noch nicht frei: hat seine Redaktion mit Uwe Ritzer von der "Süddeutschen Zeitung" einen der Journalisten geladen, die den möglichen Skandal aufdeckten, sowie eine Gutachterin, die propagiert, dass jeder Bürger ungerechtfertigt in der Psychiatrie landen kann. 
  • DIE WELT Gustl Mollath – "In der Psychiatrie wird gefoltert": Mollath spricht von einem menschenverachtenden "System", das hinter der weißen Klinikfassade herrsche. Wie es dort unter Menschen zugehe – "ich behaupte das ist Folter, psychische Folter". Man werde gedemütigt, entwürdigt, erniedrigt.
  • Hamburger Abendblatt Gustl Mollath attackiert bayerische Justizministerin: sagt Mollath über die bayerische Justizminsterin Beate Merk (CSU): "Ich sag' es, wie es ist, auch wenn das jetzt unverschämt klingt: Da ist Hopfen und Malz verloren. Die Statements, die sie vor über einem Jahr abgegeben hat über meine Person und meinen Fall, sind über 180 Grad konträr zu dem, was sie heute zum Besten gibt." Justizministerin Merk hatte Mollath als gefährlich bezeichnet und sich in einer Kehrtwende zuletzt für dessen Freilassung aus der Psychiatrie ausgesprochen. "Grundsätzlich glaube ich, sprach und spricht Frau Merk – im wahrsten Sinne des Wortes – für sich." 

Das passt diesem politischen System überhaupt nicht, wenn solche Wahrheiten öffentlich ausgesprochen werden, wie

  • Jeder Bürger in diesem Staat kann ungerechtfertgiz in der Psychiatrie landen
  • In der Psychiatrie wird gefoltert
  • Bei der derzeitigen Justizministerin ist Hopfen und Malz verloren

Da bleibt es natürlich nicht aus, dass dieses System zurückschlägt oder es versucht. Da werden dann bestellte Schreiberlinge beauftragt, Gustl Mollath madig zu machen:

Quelle: FOCUS ONLINE Fall Mollath: Ein weißes Hemd für den angeblichen Helden: Hat Gustl Mollath zahlreiche Autoreifen auf so perfide Art angestochen, dass für die Geschädigten eine extreme Gefahr bestand? Hat er seine Ex-Frau misshandelt und der Freiheit beraubt, wie diese das behauptet?

Da werden wieder Vorfälle aufgewärmt, in denen nie ermittelt wurde. Da wurde einfach seiner Frau geglaubt, das war das Einfachste - Mollath war bereits abgestempelt! Und das Attest, das eine ganze Lawine von Kettenreaktionen auslöste, wurde Monate nach der angeblichen Körperverletzung  erstellt! Was ist ein solches Attest noch wert?

Aber dieses System will sich beim Abspulen sinnentleerter Rituale nicht stören lassen! Dabei zeigt sich dieses System immer mehr als ein System aus Absurdistan! Wie Mollaths Verteidiger richtig feststellt, wurde Mollath von den angeblichen Straftaten bereits in einem Urteil freigesprochen! Wieso dann ein neues Verfahren, das aufgerollt werden soll?

Weil die Befürworter dieses Systems hoffen, dass Mollath doch verurteilt wird und dann "bewiesen" ist, dass die Justiz sich doch nicht geirrt hat!

Also wird versucht, Mollath durch bestellte Schreiberlinge zu diskreditieren! Wer wird diesen Schreiberlingen noch glauben? Kaum jemand! Und dieses System sinkt immer tiefer in seinen eigenen Sumpf!


Veröffentlicht am 16.08.2013 von malwinajagenstein

Übernommen von Over-Blog

Montag, 8. Juli 2013

Wahlzeit ist Maulkorbzeit!

Zur Zeit beginnt der Wahlkampf zu toben - die ersten Anzeichen sind die Maulkörbe, die Politiker den Wählern verpassen wollen. Gerade im Freistaat Bayern, da wurden die "führenden" Köpfe immer unruhiger. Grund: Die Wählerinnen und Wähler regen sich auf. Sie regen sich wegen der diversen Skandale und Affären auf. 

Was macht ein bayerischer CSU-Politiker? Wie beispielsweise der Ministerpräsident? Er verpasst seinem Kontrahenten - dem derzeitigen Oberbürgermeister Christian Ude einen Maulkorb - und zwar einen deftigen! Wie es halt in Bayern so der Brauch ist.

Quelle: Das Gepoltere eines dünnhäutigen Ministerpräsidenten: Der Bayerische Rundfunk berichtet: Rücktrittsforderungen von SPD-Spitzenkandidat Christian Ude an fünf Kabinettsmitglieder wies Seehofer zurück: "Ich weiß gar nicht, was der sich da einmischt", sagte Seehofer. "Er ist weder Parteivorsitzender noch Fraktionsvorsitzender, noch braucht ihn irgendjemand zur Lösung des Problems."

Und seine Justizministerin - Frau Dr. Beate Merk - machte es ihrem Ministerpräsidenten gleich nach. Auch sie verpasste dem Christian Ude einen Maulkorb - zumindest versuchte sie es:

Quelle: Justizministerin Dr. Beate Merk - Rücktrittsreif?: Die Justizministerin reagiert scharf. „Mit Verlaub: Der Herr Oberbürgermeister soll nicht nur Wort halten, sondern Mund halten - wenigstens aus Respekt vor unserem Rechtsstaat.“ Damit bezog sie sich auf Udes Wahlplakate mit dem Slogan „Wort halten“. Ganz klar - Frau Ministerin erteilt dem Ude einen Maulkorb - "aus Respekt vor dem Rechtsstaat"? Was Frau Ministerin wohl damit gemeint haben will?

Es sind nicht nur Politiker, die mündigen Bürgerinnen und Bürgern einen Maulkorb verpassen wollen. Wer noch? Einige Professoren! Wieso denn die? Vor allem wenn es um Plagiate geht! Vielen passt es nicht, wenn ein Plagiatsjäger fündig wird und mit der Entdeckung seines Plagiats in die Öffentlichkeit geht.

Wieso eigentlich? Weil dann nicht mehr gemauschelt werden kann! Weil dann andere - ist so ein begründeter Plagiatsvorwurf mal öffentlich - selbst das Plagiat überprüfen können. Und vor allem die Presse greift solche Plagiatsvorwürfe auf. Einer der erfolgreichsten derzeitigen Plagiatsjäger ist Martin Heidingsfelder. Und er ist nicht nur Plagiatsjäger, sondern auch Mitglied der Piratenpartei:

Quelle: n-tv Interview mit dem Plagiatsjäger Martin Heidingsfelder Der Doktor-Schreck: Wenn wir noch einen Plagiator finden würden in dieser Legislaturperiode, wäre ich bis aufs Knochenmark erschüttert. Wir haben bei nur 15 Bundesministerien schon in zweien Ministerwechsel aufgrund von Plagiatsfällen gehabt. Dieses zweite Kabinett Merkel wird in die Geschichte eingehen als Kabinett der Plagiatoren. Man muss schon sagen: Wir Plagiatssucher haben da kräftig mit rumgewühlt.

Das hört sich doch gut an: Merkels Kabinett das "Kabinett der Plagiatoren"! Übrigens, Merkel hat ja auch promoviert ...

Wie der stern berichtet, prüft Heidingsfelder gegen Bezahlung. Ja, wieso auch nicht? Wenn es Leute gibt, die aus irgendwelchen Gründen einem mehr oder weniger Prominenten an den Karren fahren wollen, dann können sie Heidingsfelder beauftragen:

Quelle: stern.de Rent a Plagiatsjäger: Martin Heidingsfelders Arbeitstag beginnt mit einem E-Mail-Check - und ein paar saftigen Beleidigungen. "Was sind Sie nur für ein Arsch?", steht in der ersten Mail, in der zweiten: "Ich hoffe, Sie schmoren in der Hölle". Er klickt auf die nächste Mail, blickt hoch: "Denen muss ich antworten. Die wollen mir Geld geben."

Wieso wird er beleidigt? Macht er etwas Illegales? Oder reißt er manchem Eliten-Abkömmling die Maske herunter? Klar, dass Betroffene und Ertappte wütend reagieren.

Aber kehren wir zurück zu den Leuten, die etwas gegen Plagiatsjäger haben. Da schrieb der TAGESSPIEGEL:

Quelle: DER TAGESSPIEGEL Maulkorb bei Plagiatsverdacht: Wissenschaftler kritisieren HRK (= Hochschulrektorenkonferenz) und DFG (= Deutsche Forschungsgemeinschaft) für Richtlinien bei Fehlverhalten. Sie befürchten, es solle einen Maulkorb für Forscher geben, die wissenschaftliches Fehlverhalten öffentlich machen wollen.

Ja, die Öffentlichkeit - das ist das Problem - offensichtlich für die einige Rektoren der Universitäten. Es freut mich sehr, dass es immer noch Wissenschaftler gibt, die einen solchen Maulkorb ablehnen. Ja, sie haben sogar einen offen Brief verfasst und im Internet veröffentlicht:

Quelle: change.org Deutsche Forschungsgemeinschaft; Hochschulrektorenkonferenz: Preserve the Freedom to Publish Findings of Academic Misconduct in Germany: Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Strohschneider, sehr geehrter Herr Prof. Dr. Hippler, mit großer Sorge haben wir zur Kenntnis genommen, dass es akademischen 'Whistleblowern' in Deutschland zukünftig verboten sein soll, die Ergebnisse ihrer wissenschaftlichen Arbeit mit der interessierten Öffentlichkeit zu teilen und dass stattdessen die Ergebnisse einer universitätsinternen Untersuchung etwaigen wissenschaftlichen Fehlverhaltens abzuwarten sind. Wir beziehen uns dabei auf die am 14. Mai 2013 von der Hochschulrektorenkonferenz verabschiedeten „Empfehlungen 'Gute wissenschaftliche Praxis an Hochschulen'“ und die dort erwähnte „Empfehlung 17“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft zum gleichen Thema ...

Wieso dieser Maulkorb? Haben diese Elite und deren Abkömmlinge Angst, dass auch künftig Plagiate gefunden werden - vor allem in Schwafelfächern? Offensichtlich ja! Und sie bedenken auch nicht, wie sehr der akademische Ruf Deutschlands dann leiden wird. Sollten sich diese Maulkörbler durchsetzen, dann werden damit ehrlich und aufrichtig arbeitende Doktoranden abgestraft. Grund: Auch deren Arbeiten geraten dann on den Verdacht, dass Deutschland das Veröffentlichen von gefundenen Plagiaten erschweren - wenn nicht gar verhindern will! Was ist dann ein deutscher Doktortitel international wert?

Hier zeigt sich wieder einmal, dass die deutsche Elite weiterhin ihre Potemkinschen Dörfer stehen lassen oder gar neue aufstellen will! Ähnlich ist es ja mit der Korruption! Deutschland leistet sich immer noch den Luxus, auf ein Antikorruptionsgesetz zu verzichten! Warum wohl?

Bereits 1988 sang Reinhard Fendrich sein "Tango Korrupti". Und seitdem hat sich kaum etwas geändert ...





Übernommen von Over-Blog

Sonntag, 7. Juli 2013

Justizministerin Dr. Beate Merk - Rücktrittsreif?

Der Freistaat Bayern hat auch seit vielen Jahren eine Justizministerin: Frau Dr. Beate Merk. Und es gehen die Gerüchte um, dass sie gerne Maulkörbe verteilt. In einem Fall ist das nachweisbar: In Bayern wird ja am 15. September 2013 gewählt. Da können sich die Bayern einen neuen Ministerpräsidenten aussuchen - für den Fall, dass sie mit dem alten nicht mehr einverstanden sein sollten.

Ja, es gibt wirklich einen Gegenkandidaten - den Christian Ude - derzeit seit vielen Jahren Oberbürgermeister von München. Und dieser Ude ist ganz schön frech - meint die Merk. Hat doch der Ude den Rücktritt der Justizministerin gefordert. Damit steht der Ude nicht allein - immer mehr Bayern kommen zur Meinung: die Merk soll zurücktreten.

Das ficht jedoch Frau Justizministerin nicht an. Sie hat ja vor dem Untersuchungsausschuss in Sachen Mollath erklärt, was sie ist? 


DIE POLITISCHE SPITZE!

Quelle: Merk und Mollath: Die politische Spitze sagt aus!: Gell, damit das allen klar ist, Frau Ministerin ist keine Sachberarbeiterin, das wollte Frau Ministerin gleich klarstellen! Und Frau Ministerin sagt auch, was sie in Wirklichkeit ist: "Ich bin keine Sachbearbeiterin. Das sage ich jetzt ironiefrei. Ich bin die politische Spitze dieses Hauses." 

Und da wagt es dieser Oberbürgermeister Ude, sie, die Justizministerin und die politische Spitze zum Rücktritt aufzufordern!

Quelle: Mittelbayerische „Fall Mollath ist unfassbar“: Muss Sie zurücktreten? Ich glaube, dass Sie mit einem Rücktritt am besten weiterer Kritik entgeht. Nach meinem Eindruck schwillt die Empörung über den Fall Mollath in der bayerischen Bevölkerung immer stärker an. Beate Merk, die ich durchaus auf anderen Themenfeldern sehr schätze, tut sich keinen Gefallen, wenn sie sich an ihr Amt krallt. Ihr Rücktritt wäre eine Geste, um die Krise schneller zu beenden. Eine Krise, die in erster Linie eine Vertrauenskrise ist. 

Und wie reagierte Frau Ministerin? Mit einem Maulkorb!

Quelle: SÜDWEST PRESSE Fall Mollath: Ude fordert Merk zum Rücktritt auf: Die Justizministerin reagiert scharf. „Mit Verlaub: Der Herr Oberbürgermeister soll nicht nur Wort halten, sondern Mund halten - wenigstens aus Respekt vor unserem Rechtsstaat.“ Damit bezog sie sich auf Udes Wahlplakate mit dem Slogan „Wort halten“.


Ganz klar - Frau Ministerin erteit dem Ude einen Maulkorb - "aus Respekt vor dem Rechtsstaat"? Was Frau Ministerin wohl damit gemeint haben will?

Dies ist jetzt schon der zweite Maulkorb, den Christian Ude bekommt - einen erteilte ihm der Ministerpräsident persönlich. Wegen der "Verwandtenaffäre" - da forderte Ude die Minister und Staatssekretäre zum Rücktritt auf. Grund: Sie hatten Familienmitglieder in den Wahlbüros beschäftigt und sie von der Landtagskasse bezahlen lassen!

Und wie reagierte der Ministerpräsident? Scharf, sehr scharf!

Quelle: Das Gepoltere eines dünnhäutigen Ministerpräsidenten: Der Bayerische Rundfunk berichtet: Rücktrittsforderungen von SPD-Spitzenkandidat Christian Ude an fünf Kabinettsmitglieder wies Seehofer zurück: "Ich weiß gar nicht, was der sich da einmischt", sagte Seehofer. "Er ist weder Parteivorsitzender noch Fraktionsvorsitzender, noch braucht ihn irgendjemand zur Lösung des Problems."

Menschenskinder! Das ist ja ein Selbstverständnis von Politik: Bei der "Verwandten-Affäre" dürfen sich demnach nur Parteivorsitzender und Fraktionsvorsitzender "einmischen" - das dumme Wählvolk hat sich nicht einzumischen! Auch nicht der Ude! Den braucht sowieso niemand - sagt der Ministerpräsident! Und der muss es ja wissen!

Sind solche Politiker noch wählbar? Niemals! Sie haben sich selbst disqualifiziert!


Veröffentlicht am 30.11.2012 von Direktkandidat

Quellen

  • Süddeutsche.de Ist das echt, @BayernSPD?: Ein vertrauenswürdig aussehender Mann hält zwischen seinen Händen vier Buchstaben, die zusammen den Schriftzug "Wort" ergeben. Na? Keine Ahnung? Gut, Sie haben recht, das ist schwer. Deswegen ist es auch sehr freundlich, dass die Bayern-SPD, die sich stets als Anwalt aller Benachteiligten versteht, die Antwort sicherheitshalber gleich mitliefert: "Ein Ministerpräsident, der Wort hält", steht über dem Bild, auf dem Christian Ude das Wort "Wort" hält. 
  • GMX.de Ude-Plakat: Ein Wort wird zum Renner: Damit haben sicherlich weder Christian Ude noch die dafür verantwortliche Werbeagentur gerechnet: Das Plakat, das eine Salzburger PR-Firma für den anstehenden Wahlkampf des Spitzenkandidaten der SPD für die Landtagswahl in Bayern entworfen hat, entwickelte sich binnen kürzester Zeit zum Renner im Internet und in den sozialen Netzwerken.

Samstag, 15. Juni 2013

Neues über Beate Merk - BR berichtete

Erinnern wir uns, da veröffentlichte ich am Dienstag eine Glosse darüber, dass in Bayern gleich die Polizei kommt, wenn jemand Worte wie "Mollath" oder "Merk" twittert! Ich wusste gar nicht, dass solche Worte staatsgefährdend sind und die staatliche Ordnung erschüttern:

Quelle: GLOSSE: Wer "Mollath" schreibt oder ausspricht, ist gefährlich!: Die bayerischen Justizbehörden - an ihrer Spitze die Justizministerin Dr. Beate Merk - haben diese Schnüffelliste aktualisiert: Wer "Mollath" und "Merk" schreibt, fällt sofort als Staatsfeind auf! Ohne Ansehen der Person. Das gilt sogar für CSU-Mitglieder - beispielsweise für Frau Prof. Dr. Ursula Gresser. Sie hatte getwittert: "Wann Mollath freikommt? Diese Frage könnte man Frau Merk am Mo. 10.06.13 um 19 Uhr im Landgasthof Hofolding stellen." Klar, da schlugen die blauweißen Schnüffelcomputer gleich zweimal zu: einmal wegen "mollath" und dann wegen "merk"! Und was passierte? Frau Professor bekam Besuch - von zwei Polizisten.

Und was passierte am Donnerstag? Im Bayerischen Rundfunk? Da gibt es eine Sendung "quer". Und "quer" sendete einen Beitrag über die Fälle "Merk" und "Mollath" und auch über diesen Polizistenbesuch bei einer Professorin:


Veröffentlicht am 13.06.2013 von quer

In der Videobeschreibung steht: Gustl Mollath muss weiter einsitzen. Weil er angeblich verrückt ist. Nun ja, heutzutage sind ja nicht mal mehr die Politiker frei von mentaler Zerrüttung. Beate Merk zum Beispiel reagiert in letzter Zeit recht paranoid auf harmlose Tweets.

Immer mehr Bürgerinnen und Bürger fragen sich: Die Wähler oder diese Politikerkaste? Wir werden sehen ...

Etwas finde ich sehr betrüblich: Da liefert selbst der BR Munition für den Wahlkampf - nur von den Oppositionsparteien höre und sehe ich nichts. Müssen die zum Jagen getragen werden? Und ganz enttäuscht bin ich von bayerischen Piraten! Piratin Katharina Nocun hat beim Parteitag in Neustadt ja das Motto vorgegeben: AUF IN DEN BUNDESTAG! Also bewegt euch endlich! Von nichts kommt nichts!

Verbreitet den Fall Merk-Mollath bei eurem Straßenwahlkampf! Ihr seid doch fit in Sachen Computer! Bastelt einen Zusammenschnitt aus all den Skandalen der bayerischen Amigos! Und ladet die Wählerinnen und Wähler zu Kundgebungen ein, auf denen diese Skandalvideos gezeigt werden - auf Großleinwand natürlich!

Der mediale Mainstream will euch totschweigen! Oder muss euch totschweigen! Macht es deshalb Beppe Grillo nach: Geht auf die Plätze, wo Bürgerinnen und Bürger sich versammeln, wo sie diskutieren. Immer mehr Bayern bekommen ein dicken Hals, wenn sie mit ansehen müssen, was eine bayerische Justizministerin und andere so veranlassen! 

Übrigens, noch gibt es das Video auch in der Mediathek des BR. Ladet dieses Video runter, sichert es auf eure privaten Computer. Wer weiß, wann dieses Video depubliziert wird?

Es ist ja Wahlkampf - da treten Mitglieder der bayerischen Staatsregierung in der Provinz auf - auf Feuerwehrfesten zum Beispiel. Dazu habe ich eine Frage: Könnten da CDs mit solchen Videos verteilt werden?

Übernommen von Over-Blog

Sonntag, 28. April 2013

Nachtrag zur Causa Mollath: Frank Wehrheim spricht die bittere Wahrheit - Blog von Kiat Gorina


Da schrieb ich über den traurigen Fall Gustl Mollath. In einer  ZDF-Sendung Report Mainz kam auch Frank Wehrheim - früher Abteilungsleiter der Steuerfahndung in Frankfurt zu Wort. Er bezeichnet das Handeln der Hypovereinsbank als "illegal":


Veröffentlicht am 13.11.2012 von 0815kosh

Und zu den Äußerungen der Bayerischen Justizministerin Dr. Beate Merk sagt Wehrheim: "Das ist gelogen!" Und er fügt hinzu: " ... ich bin überzeugt, dass sie als promovierte Juristin weiß, dass das falsch ist [was sie im Interview gesagt hat] ..."

Frank Wehrheim ist ja nicht irgendwer: In den 1990-er Jahren durchsuchte seine Abteilung die Commerzbank. Folge: Die Commerzbank musste über eine Milliarde Steuern nachzahlen! Wehrheim erzählt auch, wie heute die Steuerprüfer im Land Hessen an Nachforschungen gehindert und behindert werden. Dieses Land schreckt ja nicht einmal davor zurück, missliebige Steuerfahnder für "verrückt" erklären zu lassen:

Für mich sind diese Fahnder von der Finanzverwaltung gemobbt worden. Ich spreche von Mobbing durch Vorgesetzte. Diesen Beamten ist großes Unrecht geschehen. Das Ministerium und die Finanzbehörden leugnen dies bis heute. Das Vorgehen gegen diese Kollegen sollte als Signal auch gegen andere Fahnder gelten. Am Ende wurden vier Kollegen von einem Psychiater mit falschen Gutachten für verrückt erklärt. Mit Gutachten aus Textbausteinen. Das ist ein Vorgang – inszeniert von einer modernen Verwaltung in einem Rechtsstaat – der ungeheuerlich ist. Das hätte ich nicht für möglich gehalten.

Quelle: Frankfurter Rundschau Steuerfahnder-Affäre „Großes Unrecht geschehen“

Wer noch immer der Meinung ist, Deutschland sei ein Rechtsstaat, dem ist nicht mehr zu helfen! Deutschland ist zu einem Unrechtsstaat verkommen! Da gibt es eine unheilige Allianz zwischen Justiz und Kapital, wie sich die braven Bürgerinnen und Bürger es nicht im Traum vorstellen können! Diese braven Bürger zahlen brav ihre Steueren, aber die Elite denkt gar nicht dran!

Wie der Fall Gustl Mollath zeigt, wird diesen Elite-Menschen von deutschen (sic!) Banken geholfen, ihr Schwarzgeld vor dem deutschen Finanzamt zu verstecken. Und Steuerprüfer, die dagegen ermitteln wollen wollen, werden an den Ermittlungen gehindert, wie die Fälle Diehl in Nürnberg und Commerzbank in Frankfurt zeigen.

Und das Allerschlimste: Wenn Steuerprüfer trotzdem sich an ihren Amtseid halten und trotzdem prüfen, werden sie für "verrückt" erklärt! 

Diese Republik ist zu einem unfassbaren Sumpf verkommen! Was haben Politiker der CDU und CSU noch alles angerichtet? Was bisher öffentlich bekannt wurde, ist nur die Spitze des Eisberges!

In fünf Monaten ist Bundestagswahl! Wer da noch diese Politiker der CSU und CDU wählt, ist selbst schuld. Ja, diese CDU- und CSU-Wähler sind dann mitverantworlich, wenn in dieser Republik weiterhin das Recht ganz brutal mit Füßen zertrampelt wird!
Übernommen von Over-Blog

Montag, 3. Dezember 2012

Skandal: Mineralöl im Adventskalender - Ministerin Aigner verschweigt eigene Studie - Blog von Kiat Gorina


Erinnern wir uns, da veröffentlichte ich am 27. November 2012 eine Glosse über Adventskalender, die Mineralöl enthalten. Stiftung Warentest hatte ja Adventskalender getestet und viel Mineralöl in Adventskalendern gefunden. Jedenfalls mehr als gesund ist.

Quelle: GLOSSE: Mineralöl im Adventskalender - Welch eine Bescherung

foodwatch befasste sich auch mit diesem Problem und entdeckte einen Riesenskandal: Das Problem, dass von der Pappe aus Recyclingkarton giftige Stoffe in die verpackten Nahrungsmittel eindringen, ist riesengroß. Und dieses Problem ist bereits lange bekannt. 

Quelle: foodwatch.de Mineralöl in Lebensmitteln - Ministerin Aigner verschweigt eigene Studienergebnisse

Ja, ihr habt richtig gelesen! Ilse Aigner hatte eine Studie in Auftrag gegeben. Und diese Studie wurde quasi versteckt. Wieso? Weil diese Studie dieses Problem anprangert! Andererseits wurde diese Studie mit Steuermitteln finanziert, man konnte diese Studie nicht verschwinden lassen, sie musste veröffentlicht werden!

Aber sie wurde im Internet auf einer Seite veröffentlicht, wo selten jemand reinschaut. Denn diese Studie ist Gift für die Verpackungsindustrie! In der Zusammenfassung auf Seite 193 steht eindeutig:

Die Ergebnisse des Projektes zeigen, dass die Konzentrationen bekannter Kontaminanten im Recyclingkarton kaum ausreichend gesenkt werden können. Die enorme Vielfalt potentiell migrierender Stoffe lässt zudem keine verlässliche Bestätigung der lebensmittelrechtlichen Konformität und Unbedenklichkeit zu. Die Einführung einer Barriereschicht für Verpackungen mit Recyclingkarton erscheint daher unverzichtbar.

Quelle: BLE Ausmaß der Migration unerwünschter Stoffe aus Verpackungsmaterialien aus Altpapier in Lebensmitteln

Fassen wir zusammen:

  1. Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz gibt eine Studie in Auftrag: Es geht um das Problem von Verpackungen aus Recyclingpapier und -karton für Nahrungsmittel.
  2. Diese Studie stellt fest, dass viele Schadstoffe in die Nahrungsmittel eindringen, wenn sie einfach in diese Kartonagen abgefüllt werden.
  3. Diese Studie stellt auch fest, dass diese hochgiftigen Stoffe nicht verringert werden können.
  4. Diese Studie kommt zum Schluss, dass zwischen dem Karton und den Nahrungsmitteln eine Trennschicht eingeführt werden muss. Nur so kann der direkte Kontakt der Nahrungsmittel mit dem Giftkarton vermieden werden!
  5. Stiftung Warentest findet heraus, dass viele Adventskalender Mineralöl enthalten!
  6. Ilse Aigner zückt nicht die von ihr in Auftrag gegebene Studie zu diesem Problem. Vielmehr wird diese Studie zwar veröffentlicht, aber es gibt keine Hinweise für interessierte Verbraucher!

Frau Aigner sollte zur Kenntnis nehmen, dass sie auch für den Schutz der Verbraucherinnen in ihr Mnisterium gewählt wurde! Und wenn sie mit Steuermitteln eine Studie anfertigen lässt, dann muss sie diese Studie veröffentlichen. Auch wenn die Lobbyisten der Verpackungsindustrie zetern! 

Es geht hier nicht um das Scheffeln von Gewinnen, sondern es geht um die Gesundheit der Bevölkerung! Und Frau Aigner ist Chefin eines Ministeriums, das für den Schutz der Verbraucher zuständig ist!

Wenn ich mir so die Minister und Ministerinnen ansehe, dann ergibt sich leider dasselbe Bild: Die Ministerinnen von der CSU sind offensichtlich hörig - irgendwelchen Interessengruppen. Frau Aigner ging vor der Verpackungsindustrie in die Kniee und Frau Dr. Beate Merk - die bayerische Justizministerin - knickte vermutlich auch ein - in der Causa Gustl Ferdinand Mollath:


Veröffentlicht am 13.11.2012 von mipram

Und zu Ilse Aigner fällt mir nichts mehr ein, also übergebe ich an EXTRA 3 von NDR:


Hochgeladen von ARD am 19.01.2012
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