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Sonntag, 21. Oktober 2012

Nachtrag: Kann ein Computer dichten? - Blog von Kiat Gorina


Zu meinem Artikel "Kann ein Computer dichten?" schickte mir Juliane einen Link auf ein weiteres Programm - einen Generator für Anagramme. Für die deutsche Sprache.

Quelle: Anagramm-Generator in deutscher Sprache 

Da können wir ein Wort eingeben und dann ermittelt dieses Programm alle Anagramme dazu. Also alle anderen Kombinationen mit den Buchstaben dieses Wortes, die ein sinnvolles Wort ergeben.

Mein Spieltrieb hat mich gleich verführt und ich probierte dieses Programm aus. Mit fiel das Wort MERKEL ein. Also tippte ich es ein. Und welche anderen Anagramme fand das Programm?


KREMEL

Krem(e)l? Das ist doch irgendwie passend. Da erinnerte ich mich an eine Talkshow, da verkündete einst Oskar Lafontaine, dass die derzeitige Bundeskanzlerin früher mal FDJ-Sekretärin gewesen sein soll. Ja, und sie soll auch nach Moskau geschickt worden sein, ja, sie durfte zum internationalen Schülerwettbewerb “Russische Olympiade” nach Moskau reisen - weil sie so gut Russisch sprach. 

Das veröffentlichte Rolf Ehlers in seinen News: "In der Talk-Show von Anne Will wies Oskar Lafontaine, der sich heftigen Angriffen wegen seiner Zusammenarbeit mit Gegor Gysi als angeblichem Zuträger der Stasi ausgesetzt sah, darauf hin, dass es die Kanzlerin Merkel selbst sei, die eine Aktivistin des DDR-Systems gewesen sei." Und ferner:

"Da sie [Angela Merkel] die russische Sprache hervorragend beherrschte, durfte sie zum internationalen Schülerwettbewerb 'Russische Olympiade' nach Moskau reisen."

Quelle: chronik-berlin.de Rolf Ehlers Merkels Stasi Umfeld 

Das Video mit der Aussage Lafontaines ist in YouTube nicht mehr zu finden - so etwas aber auch! Aber dafür ein anderes:


Hochgeladen von JanFleischhauer am 22.01.2011

Zum Abschluss zum Schmunzeln:


Hochgeladen von DieterHanitzsch am 14.12.2011

besucherzhler

Samstag, 20. Oktober 2012

Kann ein Computer dichten? - Blog von Kiat Gorina


Vielleicht erinnert sich jemand an "Poetron" von Günter Gehl. Früher hieß Poetron mal Poetron4G - Günters Genialer Gedicht Generator. Dieser Generator wurde bereits in den 1990-er Jahren veröffentlicht. Und es gibt ihn auch heute noch:

Quelle: Poetron Startseite 

Diesen Generator probierte ich gleich aus. Ich dachte an die Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen - derzeit schreibt die Mainstreampresse ja nichts mehr über sie. Dagegen muss etwas getan werden ;-) Als Vorgaben setzte ich ein:

  • Person: Ursula von der Leyen
  • Substantiv: Politikerin
  • Verb: handeln
  • Adjektiv: voreilig

Und was kam heraus?


Das Handeln der Politikerin

Politikerin müssen rauchen.
Sie rauchen voreilig und einsam.
Sie merkeln grausam und belegt.

Voreilig! einsam Ursula von der Leyen...
Doch was merkeln, was handeln?
Die Zelte -
Merkelnde Politikerin!
Voreilig rauchen die Politikerin,
voreilig und belegt.
Gedicht Nummer  5877747

Nicht schlecht für ein Programm - finde ich. Und für die Vorgaben "Kristina Schröder, Ponyhofbesitzerin, reiten, schnell" bastelte dieser Generator folgendes Gedicht:


Die Einfälle und der Knaller

Kristina Schröder, du!
Reiten oder auch krachen!
Was krachen die Ponyhofbesitzerin?
Knaller.
So sportlich
und so deutlich
reiten die Einfälle.
Gedicht Nummer  5877758


Hochgeladen von noneed4anamedear am 29.11.2011

Vielleicht passten für Faminlienministerin Kristina Schröder die Vorgaben nicht so gut - probieren wir es mit anderen: Kristina Schröder - Doktorandin - promovieren - bequem. Hier das Ergebnis:


bequeme Doktorandin

unter wissender Trage

traurige Klinken
über die Programme

melancholische Nächte
promovieren und leiden

Kristina Schröder
und weinende Welt
Gedicht Nummer  5877768

Hoppla, da gibt es ja Parallelen zu einem Artikel in der Süddeutschen vom 17.02.2011:

Quelle: Süddeutsche.de Kristina Schröder, CDU, Familienministerin

Und ich konnte es einfach nicht lassen und dachte an die Kanzlerin und ihren Gatten Joachim Sauer und tippte einfach - ohne mir dabei etwas zu denken - folgende Worte ein: Joachim Sauer - Quantenchemiker - promovieren - hilfsbereit. Und heraus kam:


Kleine Huldigung für Joachim Sauer

Joachim Sauer.
Ach hilfsbereites Herzchen du!
Quantenchemiker, meine kurze Aussicht.
In der Tinte gewaltig und schön!
Verfasst - ja gurgle es!
Welch gribbliges Licht!
Joachim Sauer du.
Wesentlich so unerreicht.
Joachim Sauer zwischen Zetern und Vergessen.
Joachim Sauer ja so gemeinsam.
       Gedicht Nummer  5877780

Mir wird dieser Generator immer unheimlicher! Vielleicht ist das gar kein Generator - wer weiß?


Veröffentlicht am 06.10.2012 von MisterSirComedian
besucherzhler

Freitag, 7. September 2012

Spanien - Sozialistin - Erotik-Video - Intrigen - Blog von Kiat Gorina


Da gibt es in Spanien eine Sozialistin, 41 Jahre alt, Grundschullehrerin und Stadträtin. Sie hat ein Handy mit eingebauter Kamera. Und sie hat damit ein erotisches Video von sich selbst aufgenommen. Nur für den privaten Gebrauch!



Veröffentlicht am 06.09.2012 von europapress

Ich finde, das ist eine reine private Angelegenheit dieser Frau. Wie aber konnte ihr Video, das auf ihrem Handy gespeichert ist, von einem Computer im Rathaus der Kleinstadt Los Yébenes ins Internet gelangen? 

Der konservative Bürgermeister Pedro Acevedo nahm dazu nicht Stellung. Er hüllt sich in Schweigen. Wer wollte dann der Stadträtin ans Zeug flicken? Das Ungeheuerliche an dieser Geschichte ist ja folgendes: 

  1. Da nimmt eine Frau ein Video von sich selbst auf. Mit ihrem Handy.
  2. Ihr Handy wurde nicht gestohlen.
  3. Das Video taucht im Internet auf!

Was bedeutet das für uns alle? Wir sind nicht mehr sicher, was unsere Privatsphäre angeht. Der große Bruder sieht alles! Und wenn wir unangenehm werden - für das herrschende System, dann wird schmutzige Wäsche gewaschen, dann wird aus den heimlich und illegal gewonnen Informationen und Daten angeblich Skandalöses veröffentlicht!

Quellen:

  1. WELT ONLINE Sex-Video bringt Sozialistin in Schwierigkeiten
  2. CORRIERE DELLA SERA Spagna, il caso della consigliera protagonista di un video erotico: «Non mi dimetto»
  3. Berliner Kurier Ausschnitt Video

Und im übrigen, wieso wird jetzt diese Frau beschimpft? Sie dreht ein Video von ihrem eigenen Körper. Das ist Privatsache! Und vielleicht sind die Leutchen, die sich darüber empören, einfach nur neidisch? 

Mich erinnert das fatal an Josefa Schmidt im Landkreis Regen: Als sie für das Amt des Landrats kandidierte, tauchten urplötzlich erotische Fotos von ihr auf. Diese Fotos waren nie veröffentlicht worden. Trotzem geisterten sie dann durch die Zeitungen. 

Quelle: GLOSSE Schwarzes Regen und Josefa Schmid
besucherzhler

Sonntag, 19. August 2012

Spionage und Code-Brecher und der Turmbau zu Babel - Blog von Kiat Gorina

Da beglückte uns WELT ONLINE mit einem Artikel über die USA, die angeblich in der Wüste von Utah vom Geheimdienst CIA ein riesiges Spionagezentrum errichten. Da sollen dann die allergrößten Computer stehen und auch die allerschnellsten. 

Diese Computer sollen dann in der Lage sein, alle verschlüsselten Nachrichten auf dieser Erde zu knacken. Über diesen Gigantismus kann ich nur den Kopf schütteln. Grund: Was nützt eine brutale Codebrecher-Methode, wenn es immer noch das unlösbare Problem der "verdeckten Kanäle" und der Steganographie gibt. 
Quelle: WELT ONLINE So gründlich werden wir in Zukunft ausspioniert 

Leider geht der Artikel der WELT darauf nicht ein. Einer der ersten der Menschheit bekannt gewordener Fall von Steganographie war der, dass ein Römer seinen Sklaven den Kopf rasieren und eine Nachricht tätowieren ließ. Dann wartete er, bis die Haare nachgewachsen waren und schickte seinen Sklaven zum Empfänger, der nur noch seinen neuen Sklaven rasieren musste, um die "geheime" Nachricht zu lesen. So einfach diese Methode ist, sie ist für Außenstehende kaum zu entschlüsseln. 

Noch wirksamer sind die sogenannten "versteckten" Kanäle. Da werden in einem Computersystem für den Betrieb unbedingt notwendige Aktionen für die Übermittlung von Geheiminformationen "missbraucht" resp. zweckentfremdet.  

Ein einfaches Beispiel: Nehmen wir eine Datei auf einem Computer, die für den laufenden Betrieb des PCs ständig gebraucht wird - beispielsweie die PAGINGAREA, auf die Seiten des Arbeitsspeichers abgelegt und wieder geladen werden. Wenn nun die Geheiminformationen im Rhytmus der Dateizugriffe "versteckt" sind - wie soll dann ein Außenstehender das erkennen? Er hat keine Chance - da mag sein Rechner noch so mächtig sein. 

Also kann ich über diesen Wahn, mit riesigen Computern jede Nachricht entschlüsseln zu können, nur schmunzeln.
Und dann scheinen diese Leute, die sich den Kopf darüber zerbrechen, zu ignorieren, dass es neben dem aktuellen Internet mittlerweile viele Parallel-Internets gibt, von den die Geheimdienste dieser Erde keine Ahnung zu haben scheinen und wohl auch nie eine haben werden. 

Und das ist gut so! Wenn da der Autor des Artikels der WELT vom "schlüsselfertigen totalitären Staat" schwadroniert, dann werden die Macher eines solchen Staates erkennen müssen, dass sie kryptographisch gesehen vor einem Scherbenhaufen stehen. 

Dazu fällt mir eine Geschichte aus der Bibel der Juden und Christen und auch der Muslime ein: der Turmbau zu Babel. Und die alte Volksweisheit: "Hochmut kommt vor den Fall!"


Veröffentlicht am 23.03.2012 von realterm01


Hochgeladen von LegoBibel am 27.04.2010

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Samstag, 28. Juli 2012

Nürnberger Kunstbanausen und das Trojanische Pferd - Blog von Kiat Gorina


Da gibt es den Künstler Babis Panagiotidis, der hatte einst eine Idee: Aus über 18.000 Computertasten baute er ein Pferd zusammen, 2.40 Meter hoch und 2,90 Meter lang! Er nannte sein Kunstwerk "Hedon is (my) Trojaner". 


Ich finde diese Idee sehr gut, regt sie doch zum Nachdenken an. Und Trojanische Pferde gibt es ja in der Computerszene zuhauf! Dieses Kunstwerk wurde 2009 ausgestellt. Und später stand es in einer Galerie - sechs Wochen lang. Und es gab einen Interessenten, der mit diesem Kunstwerk liebäugelte und bereit war, 100.000 Euronen hinzulegen. 


Tja, und dann musste dieses Kunstwerk irgendwo und irgendwie gelagert werden. Der Künstler kannte einen Freund, der hatte eine Garage gemietet, also wurde dort Hedon eingelagert.


Babis Panagiotidis mit einem Poster seiner Pferde-Skulptur Foto: Daniel Karmann
Leider zahlte dann der Freund die Miete nicht mehr, der Vermieter wurde ungeduldig und beschloss, die Garage "kalt" zu räumen. Also ohne Gerichts-beschluss und ohne Gerichtsvollzieher! Das hat Folgen: der Vermieter ist für etwaige Schäden haftbar! 


Und einen großen Schaden gibt es: Der Sohn des Vermieters griff zur Kettensäge und zerteilte brutal das Kunstwerk. Wie muss da dem Künstler sein Künstlerherz geblutet haben! 


Da frage ich mich wirklich: Musste das wirklich sein? Haben Menschen wie dieser Vermieter und sein Sohn kein Verständnis für Kunst? 


Was müssen das für primitive Banausen sein?! 


Quellen:

  1. volksfreund.de Streit vor Gericht um zerstörte Pferdeskulptur
  2. nordbayern.de Streit um Pferde-Skulptur geht weiter

Hochgeladen von Rotationproject am 06.09.2009

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Freitag, 8. Juni 2012

Mein Buch - Terroristisch - sagt das Heimatschutzministerium - Blog von Kiat Gorina


Jetzt weiß ich es, wieso der damalige Dekan von Windsbach eine Lesung meines Buches verhindern wollte. Nicht wegen der Horoskope, nicht wegen der Sterndeuterei!
Nein, viel schlimmer! Mein Buch stellt eine terroristische Gefahr dar! Wieso denn das? Tja, da gibt es eine Schnüffelliste des amerikanischen Heimatschutzministeriums, sie enthält genau 377 Wörter. Und wer in seinen Texten nur eines dieser Wörter verwendet, gerät in den dringenden Verdacht, ein Terrorist zu sein!
Raus kam das, weil es in den USA einen Freedom of Information Act gibt, demzufolge diese Schnüffelliste veröffentlicht werden musste. Das geschah auch. Und viele reiben sich die Augen und prüfen ihre Texte und fallen vom Hocker! So auch ich. Ich eine Terroristin?! Wer hätte das gedacht! Ich zu allerletzt.
Doch, es stimmt schon: In meinem Buch steht das Wort "Wolke" ("cloud"). Wer mein Buch kennt, weiß, dass "Wolke" der Name meines Schimmelponys war. Dieses Wort "Wolke" kommt mehrmals vor - bestimmt ein sehr schwerer Fall von Terrorismus!
Jetzt wird der SNMC-Computer zuschlagen und diesen Blog als terroristisch melden. Wegen "Wolke"! Ach Wolke, der du schon längst deine Letzte Reise angetreten hast, du siehst aus deinem Pony-Paradies auf uns Menschen und schüttelst deinen weisen Kopf.
SNMC-Computer, was soll das sein? SNMC steht für Social Networking/Media Capability - also die Ausforschung der sozialen Netze. 
Und alle, die einen Wetterbericht verbreiten und Wolken am Himmel voraussagen, sind auch höchst verdächtige Terroristen. Ja, so gar Hobby-Flieger, die über den Wolken segeln. Und Sänger, die dann noch darüber ein Lied singen und es öffentlich verbreiten:
Hochgeladen von mrjazzycharon2 am 05.01.2009


Das Urteil des Heimatschutzministeriums ist eindeutig: Dies ist ein deutsches Kampflied der Kraut-Terroristen, in der sie die Freiheit verherrlichen! Und da dies von einem öffentlich-rechtlichen Sender wie dem ZDF verbreitet wurde, wird der Präsident persönlich zum Roten Telefon greifen und die Kanzlerin der Krauts zur Ordnung ermahnen müssen.
Ach ja, die Liste findet ihr bei heise:

  1. heise.de 377 Wörter, die Sie mit den US-Behörden in Kontakt bringen könnten
  2. heise.de Liste der Schlüsselwörter

Ja, und den Geschäftsleuten unter uns empfehle ich, die Emails mit einer Signatur abzuschließen mit den Worten "Wenn Sie uns antworten, dann bedenken Sie bitte, keines der folgenden Worte Department of Homeland Security (DHS) ... Social media zu verwenden!"
Auch auf die Gefahr hin, dass die SNMC-Computer heißlaufen.

Heike schickte mir einen passenden Link zu einem anderen passenden Lied von Reinhard May:
Hochgeladen von wolfmon42 am 07.07.2009


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Donnerstag, 7. Juni 2012

Telefonterror? - Versucht es mit Gülle! - Blog von Kiat Gorina


Schon gestern hatte ich das zweifelhafte Vergnügen mit dieser komischen Berliner Telefonfirma. Alle naselang schepperte mein Telebimm. Den "Abweisen"-Knopf finde ich inzwischen im Halbschlaf. 
Heute ging das schon wieder los: Schringelingeling ... Weil manchmal eben doch Menschen und keine Telefoncomputer dahinter stecken, hatte ich eine Idee. Diesmal lag ICH auf der Lauer: 
Schringelingeling ... Aha! 0049 30 206 142 380.  Angriff! Jetzt werdet zur Abwechslung mal ihr erschreckt! Ich hob ab und hörte noch, wie ein Mensch Luft holte und "Guten ..." jubilierte.
Weiter kam er nicht, gegen meine Trompetenstimme ist kaum ein Kraut gewachsen: "Mit diesem Anruf haben Sie ihre Bestellung über 25.000 Liter Gülle bestätigt! Die Lieferung erfolgt binnen ..."
Romms! Tuut-tuut-tuut. Dieser Mensch hat ziemlich heftig aufgelegt. Der nächste Anruf von Pipapo mobile kam erst einige Stunden später. Und seitdem ist Ruhe. Fragt sich nur, für wie lange. Obwohl, die Adresse dieser Firma ist ja bekannt, und Gülle gibt es überall ...
Hochgeladen von jmcomedyvideo am 21.04.2011

Sonntag, 3. Juni 2012

David E. Sanger und Cyber-Kriege Obama: Stuxnet - Blog von Kiat Gorina


Da gibt es die New York Times und ihren Washingtoner Korrespondenten - David E. Sanger. Er hat ein Buch geschrieben: "Confront and Conceal: Obama's Secret Wars and Surprising Use of American Power". Sanger behauptet in seinem Buch, dass Obama den Einsatz von Stuxnet angeordnet habe.
Stuxnet war ein Computervirus, der speziell die Siemens SPS-Systeme angriff. Merkwürdigerweise waren das Systeme, wie sie in Atomanlagen eingesetzt werden. Und ein Angriff mit diesem Computervirus wurde vor zwei Jahren auf iranische Atomanlagen durchgeführt.

Stuxnet bringt Zentrifugen zum Durchdrehen

Immerhin hat diese Virus 5.000 Zentrifugen der Iraner lahmgelegt. Das Gemeine an diesem Virus war, dass er die Anzeigen manipulierte, so dass sie falsche Werte anzeigten. Wie die Umdrehungszahl. Da meinten die beobachtenden Menschen, eine Zentrifuge laufe normal, in Wirklichkeit drehte sie sich immer schneller, bis sie den Iranern buchstäblich um die Ohren flog.
Über Stuxnet hatte ich mehrmals geschrieben, bei meinen ersten Artikeln wurde ich ziemlich kritisiert: Das sei alles Quatsch! 
Artikel über Stuxnet:

  1. Erdbeben, Sicherheit und Atomkraft
  2. Das Moratorium
  3. Stuxnet was here - viele wollen es nicht wahrhaben
  4. Blog und Kerle - Wehe, eine Frau antwortet
  5. In Fukushima nichts Neues
  6. Immer wieder Suxnet - Bedrohung für Stromversorger

Der Friedensnobelpreis

Immerhin, jetzt weiß ich, wieso der amerikanische Präsident den Friedensnobelpreis erhielt! Ja, damals wollten kriegslüsterne israelische Militärs den Iran bombardieren. Und es war Obama, der sie ruhig stellte, indem er ihnen den Cyberkrieg mit dem Stuxnet Virus versprach. Wenn die Zentrifugen unbrauchbar sind, dann barucht ihr doch nicht mehr bombardieren!
Zähneknirschend gaben sich die Militärs damit zufrieden.
Ja, und in allwissender Voraussicht verlieh das Preiskomitee damals dem amerikanischen Präsidenten den Friedensnobelpreis. Was für eine Leistung!
Hochgeladen von columbiauniversity am 28.06.2010

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Montag, 21. Mai 2012

Facebook - der Daumen geht nach unten - Blog von Kiat Gorina


Über den Börsengang von Facebook steht kein glücklicher Stern. Was wurde da getrommelt, geworben. Und dann machte die Technik nicht mit! Genau genommen die Computer!
Der Gang an die Börse verspätete sich! Und heute in Frankfurt! Die Facebook-Aktie fällt unter ihren Ausgabekurs. Das spricht sich unter den Anlegern herum - sie stoßen diese Aktie ab.
Und Mark Zuckerberg verliert Milliarden. Warum auch nicht. Was ist denn der reale Gegenwert von Facebook? Ich sehe keinen. Und immer mehr Anleger sehen offensichtlich auch keinen!
Diese Pokerei mit virtuellen Werten ist an die zu erwarteten Grenzen gestoßen! 
Quelle: Süddeutsche.de Anleger lassen Facebook fallen
Genau genommen ist Facebook überflüssig wie ein Kropf. Wenn Menschen miteinander kommunizieren wollen, brauchen sie da Facebook? Wer nachdenkt, wird zu dem Ergebnis kommen: Eigentlich nicht!
Und was lernen wir daraus? Computersysteme sind sehr sei anfällig. Irgendwie ist es lustig, wenn wie in alten Zeiten die Order mit der Hand ausgefüllt werden mussten. Menschen sind halt immer noch unersetzbar - auch nicht von den großen Computersystemen. 
Da wollten die Börsengurus den Handel mit Aktien den Computern und den darauf gespeicherten Programmen überlassen - aber ein solches Riesensystem ist nicht mehr steuerbar - außer ins Chaos. 
Wird das für diese geldgierigen Börsengurus eine Lehre sein? Ich denke nein - ihre Gier ist unermesslich, bis sie selbst alles verloren haben.


Quelle: Facebook - Börsengang - Blase platzt


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Montag, 14. Mai 2012

Narrative Science - Kahlschlag des Journalismus - Blog von Kiat Gorina


Das neueste Scheckgespenst für die Vernichtung von Arbeitsplätzen heißt "Narrative Science". Dahinter verbergen sich Computerprogramme, die aus strukturierten Daten Texte basteln - schneller und besser als ein Mensch.
Und vor allem viel billiger! Also werden in den nächsten Jahren wieder viele Arbeitsplätze für Journalisten vernichtet werden. Ein paar Journalisten werden dann noch benötigt werden, um die Textbausteine zu formulieren, die dann - immer wieder - vom Computer verwendet und miteinander kombiniert werden.
Vorausgesetzt, es kommt so weit, was hat das für Auswirkungen? Zunächst sind solche Programme leichter beeinflussbar als Menschen. Auch heute noch gibt es unerschrockene Journalsten, die hartnäckig recherchieren und oft ihre Neugier mit dem Tod bezahlen müssen.
Wenn nun Computerprogramme die Journalisten ersetzen, dann wird es nur noch den Superreichen gefällige Nachrichten und Artikel geben. Der Journalismus mutiert dann zu einer globalen Gehirnwäsche!
Das sind schlimme Aussichten! Allerdings sind solche Computer-Journalisten auch sehr anfällig gegenüber Hackerangriffen. Und damit können solche Programme verändert werden, dass sie ganz anders berichten. Narrative Science kann sich als Bummerang und damit zu einem Rohrkrepierer entwickeln.
Also, starren wir nicht gebannt wie das sprichwörtliche Kaninchen auf die Schlange, sondern nutzen wir unsere Intelligenz und nützen wir Narrative Science, um eine gerechtere Welt zu schaffen und die Einflussmöglichkeiten der wenigen Superreichen immer mehr zu behindern - ja zu verringern.
Quelle: FOCUS ONLINE Die Roboter-Journalisten kommen
Hochgeladen von haldeut am 19.02.2012


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Sonntag, 15. April 2012

Der digitale Fingerabdruck im Netz der Netze - Blog von Kiat Gorina


Heute hatte ich Besuch - von einem Computerfreak. Er erzählte mir, dass jeder Mensch, der im Internet surft, sozusagen einen Fingerabdruck hinterlässt. Und dieser Fingerabdruck soll ziemlich eindeutig sein. So können die Provider die Besucher wiedererkennen.
Ja, und er hatte auch eine Adresse im Kopf, da könnte ich selbst nachprüfen, was für einen Fingerabdruck der von mir benutzte Browser verwendet und wie eindeutig das Teil ist. Ich war neugierig und probierte das aus. Von den Informationen, die so ein Browser alles mitteilen kann, das ist ja der reine Wahnsinn.
Dieses Teil lässt sich von der Webseite der US-Bürgerrechtsbewegung aufrufen:
Da sage ich nur: Gut, dass es eine Bewegung wie EFF gibt! EFF steht für Electronic Frontier Foundation.
Und bereits 2010 veröffentlichte SPIEGEL ONLINE im Artikel Acht von zehn Browsern hinterlassen Fingerabdruck. Und in diesem Artikel, gibt es Tipps, wie das Senden solcher Fingerabdrücke minimiert werden kann. Ja es gibt sogar Firmen, die so etwas anbieten: Wie kann mit diesem digitalen Fingerabdruck ein Nutzer identifiziert werden, zum Beispiel hier. Ich denke, das wäre auch ein Thema für die Piratenpartei.
Hochgeladen von SoftwareAnleitungen am 22.09.2010

Freitag, 11. März 2011

Erdbeben, Sicherheit und Atomkraft ... - Blog von Kiat Gorina

Da kam die Meldung im Radio - welch ein Schock! Ein fürchterliches Erdbeben in Japan ind nicht genug - ein noch fürchterlicher Tsunami folgte. Dann kamen die Bilder, schreckliche Bilder. Riesige Schlammmassen begraben alles unter sich. SIe wälzen sich über Menschenwerk - niemand kann sie aufhalten.