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Freitag, 12. Juli 2013

Hat sich die Bundesfamilienministerin wieder mal vergaloppiert?

Diese Kristina Schröder. die einmal behauptet hat: "Politik ist nicht immer nur Ponyhof!", hat sich offensichtlich vergaloppiert. 


Hochgeladen am 29.11.2011 von noneed4anamedear

Habt ihr es gehört? Diese Bundesministerin verfügt über einen wahren Schatz an Weisheit!

Die Kommunen dagegen schauen angstvoll auf den 1. August 2013! Ab diesem Tag haben Eltern mit Kindern unter drei Jahren einen Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz! Und wenn die Kommune nicht genügend Plätze zur Verfügung stellen kann, dann können die betroffenen Eltern klagen! Und sie werden gewinnen! Und die Kommunen werden verlieren! Auch in Bayern - trotz bayerischer Justiz! Die bayerischen Richter konnten zwar einen Mollath für verrückt erklären und in die Forensik sperren, aber alle Kläger wegen fehlender Kita-Plätze passen gar nicht in die bayerischen Bezirkskliniken.

Und auch die Haderthauers brauchen auch nicht so viele in den Forensik zusammengebauten Modellautos ...

Quelle: Arbeitsministerin und die drohende Amtshaftung der Kommunen: Auf die Kommunen dieser Republik rollt höchstwahrscheinlich eine Klagewelle zu. Was heißt hier Welle? Es wird ein gewaltiger Tsunami! Grund: Bund, Länder und Kommunen haben den Eltern von kleinen Kindern versprochen, dass bis Mitte 2013 ein Angebot für die Betreuung geben wird.

Und zwar für 750.000 Kinder! Es dauert ja nicht mehr lange, dann ist es so weit. Da haben einige nachgerechnet und festgestellt: Es gibt viel zu wenig Erzieherinnen! Und die betroffenen Eltern haben einen rechtsgültigen Anspruch auf einen Betreuungsplatz!

Wenn sie dann von der Kommune keinen Platz erhalten, können sie gegen die Kommune klagen! Ja, diese Eltern von zwei- bis dreijährigen Kindern ohne Betreuungsplatz können dann die Kommunen verklagen und ihren Verdienstausfall den Kommunen in Rechnung stellen. Grund: Sie können nicht arbeiten, weil sie sich selbst um ihre Kinder kümmern müssen.

Die Kommunen befürchten, dass eine Klagewelle auf sie zukommen wird! Gemach, gemach, sagte die verantwortliche Bundesfamilienministerin Kristina Schröder: Alles wird gut, es stehen genügend Plätze bereit.

Quelle: Süddeutsche.de Städtetag bezweifelt Kristina Schröders Kita-Zahlen: Kurz bevor der Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz in Kraft tritt, konnte Familienministerin Schröder verkünden: Alles wird gut, es stehen genügend Plätze bereit, sogar mehr als geplant. Doch der Deutsche Städtetag traut den Zahlen nicht und auch der Kinderschutzbund meldet Zweifel an.

Ja, den Zahlen nach gibt es angeblich genügend Kita-Plätze. Aber die Zweifler haben nachgeprüft und festgestellt: Frau Ministerin und ihre Helfershelfer haben auch diejenigen Plätze gezählt, die zwar geplant sind, jedoch noch längst nicht vorhanden sind! Naja, das kann ja mal passieren. Da haben die Zählmannschaften im Bundesfamilienministerium in die falschen Excel-Spalten geschaut. Famlilienpolitik hat doch etwas mit Ponyhof zu tun - man oder besser frau kann sich ja mal vergaloppieren. Oder mal stolpern. Oder mal aus dem Amt stürzen - das nun nicht, bestimmt nicht vor den Wahlen im September!

Quelle: N24 Opposition wirft Schröder Schönfärberei vor: Nach neuen Angaben des Statistischen Bundesamts wurden zum Stichtag 1. März rund 597.000 Kinder unter drei Jahren in einer Kita betreut. SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles verwies auf die Diskrepanz zwischen dieser Zahl und den von Schröder genannten 813. 000 Plätzen. "Schröder kündigt nun mehr als 800.000 Plätze an, die zum 1.8. oder kurz danach zur Verfügung stehen werden", sagte Nahles. "Das ist Wunschdenken an höchster zuständiger Stelle", sagte sie der "Welt"

Ja, da haben wir wieder den Beweis dafür, dass so manche Bundesministerin in einer scheinbaren Parallelwelt lebt! Weit weg von der Wirklichkeit draußen in den Ländern.

Und gerade diese Ministerin hatte es schon früher sehr schwer, da wurde sogar Kritik laut, wegen ihrer Doktorarbeit:

Quelle: Kristina Schröder - Ein Makel in ihrer Biografie?: Das ist aber brav, als Abgeordnete hatte sie noch Zeit, eine Doktorarbeit zu schreiben! Tja, diese Politikerinnen sind halt besonders fleißig! Aber halt, da steht ja noch etwas: "Im Januar 2010 wurden Vorwürfe gegen Schröder laut, dass sie Teile ihre Dissertation durch Hilfskräfte anfertigen ließ. Anfragen nach ihrer Dissertation durch die Bild-Zeitung ließ Schröder durch ihren Anwalt mit Schmerzensgelddrohungen beantworten. Der Präsident der Universität, Georg Krausch, stellte klar, dass es keinen Hinweis auf ein mögliches wissenschaftliches Fehlverhalten der Kandidatin gebe, Zuarbeiten von Hilfskräften seien „wissenschaftlich legitim und im Rahmen vieler Dissertationen üblich“. Zudem waren der Doktorvater Falter und die Hilfskraft bereit, eidesstattlich zu versichern, dass alles korrekt ablief."

Und welche Hilfs- resp. Fachkräfte sollen dann die Kinder erziehen? Ja, da hat das Familienministerium ein ganz geheimes Geheimprogramm laufen. Dem ZDF jedoch gelang es, dieses Geheimprogramm zu enthüllen:


Veröffentlicht am 01.06.2012 von ThomKutlatschkowa2

Übernommen von Over-Blog

Freitag, 1. Februar 2013

Zum Kopfschütteln - Köln Erzbischof Meisner - Blog von Kiat Gorina


Erinnern wir uns, an die Vergewaltigung einer jungen Frau, die von der Notärztin in zwei katholische Krankenhäuser geschickt wurde. Die Ärzte jedoch weigerten sich, das  Opfer einer Vergewaltigung zu untersuchen - mit der Begründung, dass sie sonst das Opfer über die Pille danach informieren müssten.

Quellen: 

  1. Was ist wichtiger? - Christliche Nächstenliebe oder christliches Dogma?
  2. Köln: Justiz knickt vor katholischer Kirche ein!

Jetzt endlich hat die Kirche auf das Kopfschütteln vieler Bürgerinnen reagiert: es erschien eine Erklärung des Erzbischofes Joachim Meisner. Und in der Presse erschienen Artikel mit den Titelzeilen "Kardinal Meisner : Kein Totalverbot für „Pille danach“ bei Vergewaltigung" (Tagesspiegel) et al.

In der Erklärung Meisners steht unter anderem: Wenn nach einer Vergewaltigung ein Präparat, dessen Wirkprinzip die Verhinderung einer Zeugung ist, mit der Absicht eingesetzt wird, die Befruchtung zu verhindern, dann ist dies aus meiner Sicht vertretbar.

Quelle: Erzbistum Köln Erklärung des Erzbischofs von Köln zur "Pille danach"

Aber gleich folgt: Wenn ein Präparat, dessen Wirkprinzip die Nidationshemmung ist, mit der Absicht eingesetzt wird, die Einnistung der bereits befruchteten Eizelle zu verhindern, ist das nach wie vor nicht vertretbar, weil damit der befruchteten Eizelle, der der Schutz der Menschenwürde zukommt, die Lebensgrundlage aktiv entzogen wird. Dass das Abgehen befruchteter Eizellen auch ganz natürlicherweise ohne menschliches Zutun geschieht, berechtigt einen Menschen nicht dazu, diesen natürlichen Vorgang aktiv zu imitieren. Denn die Beendigung eines Menschenlebens durch die Natur nennt man ein Naturereignis. Dessen absichtliche Imitation nennt man Tötung.

Und da fällt mir der Vergleich mit den Jobcentern ein, die 2012 über eine Million Bezieher von Arbeitslosengeld II sanktioniert haben. Meisner sagt doch, der befruchteten Eizelle kommt der Schutz der Menschenwürde zu und dieser Eizelle darf die Lebensgrundlage nicht entzogen werden.

Ja, Herr Erzbischof Meisner, haben demzufolge in den Augen der katholischen Kirche die Opfer von Sanktionen durch Jobcenter keine Menschenwürde? Darf diesen Opfern die Lebensgrundlage entzogen werden?

Und um die Worte des Erzbischofs noch zu erläutern, erschien noch eine Meldung:

Quelle: Erzbistum Köln Arzt muss zu verantwortungsvoller eigener Entscheidung kommen

Diese Erklärung schließt mit einem für mich hochinteressanten Satz:

Entsprechend hatte auch schon die Glaubenskongregation die Einnahme von Antikonzeptiva durch Ordensschwestern in einer Weltgegend, in der sie Vergewaltigungen fürchten mussten, erlaubt. Es geht beim Thema Vergewaltigung nicht um die Ganzheitlichkeit eines liebenden Aktes, sondern um die Verhinderung einer verbrecherischen Befruchtung.

Jetzt kann ich wirklich nur meinen Kopf schütteln - einem Opfer einer brutalen Vergewaltigung wurde die Beweisaufnahme von Spuren verweigert! Wie wären die Ärztinnen gesprungen, wenn das Opfer eine Ordensschwester gewesen wäre?! Und da sich - nachgewiesenermaßen - Frauen auch in Deutschland vor Vergewaltigungen fürchten müssen, dürfen demnach auch Ordensschwestern in Deutschland die Pille nehmen ...


Veröffentlicht am 19.01.2013 von Gerd Schinkel

Gerd Schinkel schreibt zu seinem Video: Um einer drohenden Maßregelung zu entgehen, die auch in einer fristlosen Kündigung bestehen konnte, schickte man das Vergewaltigungsopfer lieber ohne zu helfen wieder weg. Vorausgegangen sind offenbar Anschwärzungen von hilfsbereiten Ärzten durch fanatische Abtreibungsgegner, die sich vorher in der Notfallaufnahme gemeldet hatten, um angeblich nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr nun in Notlage die "Pille danach" verschrieben zu bekommen - und dann nach erfolgter Hilfe die Ärzte beim Bistum denunziert haben. - Ein solches "Klima" der Angst und Denunziation, in dem selbst an einer Krankenhaustür verweigerte Hilfeleistung möglich wird, entsteht nicht von allein, sondern entwickelt sich in bestimmten Rahmenbedingungen, die "ganz oben" gesetzt werden.

Donnerstag, 17. Januar 2013

Was ist wichtiger? - Christliche Nächstenliebe oder christliches Dogma? - Blog von Kiat Gorina


Stellen wir uns einmal vor: Da wird eine junge Frau mit K.O.-Tropfen betäubt, entführt, und mehrmals vergewaltigt. Am anderen Tag wacht sie auf - auf einer Bank. Sie wankt zu einem Kiosk und ruft ihre Mutter an, die sie abholt. Die Mutter bringt ihre Tochter zu einer Notärztin.

Die Untersuchung ergibt: Die junge Frau wurde vergewaltigt, die Notärztin schreibt ein Rezept aus für die Pille danach und überweist das Opfer zur gynäkologischen Untersuchung in ein Krankenhaus.

Aber: die junge Frau wird von zwei Krankenhäusern abgewiesen - katholischen Krankenhäusern!

Wer das unbefangen liest, dem kommt doch gleich der Gedanke: Das kann doch nur in Irland passieren, da war doch mal was. Stimmt, da war mal was:

Quelle: Irland: Menschenverachtende Religion

Aber zurück zur jungen Frau, sie wurde wirklich vergewaltigt, und gleich zwei Krankenhäuser weigerten sich, das Opfer zu untersuchen: Spermaspuren sicherstellen, Hautreste sicherstellen etc. um die Täter dingfest zu machen. Und diese Krankenhäuser sind in Köln! Sie heißen St.-Vinzenz-Hospital und Heilig-Geist-Krankenhaus. Beide Häuser gehören zur Stiftung der Cellitinnen zur heiligen Maria - also etwas ganz Katholisches. Mit dem Motto: "Cellitinnen - Der Mensch in guten Händen"

Quelle: WDR Katholische Krankenhäuser verweigern Untersuchung

Als ich diese Meldung hörte, konnte ich es nicht fassen! 

Da wird das Gebot der Nächstenliebe gepredigt, aber einem Vergewaltigungsopfer wird Hilfe versagt! Dabei ist ein Kankenhaus verpflichtet, einem Opfer einer schweren Straftat zu helfen.  Und wer kann von einem solchen Opfer verlangen, dass sie das so gezeugte Kind zur Welt bringt?

Was sind Frauen in den Augen der katholischen Kirche? Offensichtlich nur Gebärmaschinen! Und immer noch geistert die Vorstellung durch christliche Gehirne, eine Frau ist weniger wert als ein Mann, weil sie nach der Bibel aus der Rippe des Mannes entstanden ist.

Viele, die so etwas nachplappern, sollten den hebräischen Urtext lesen oder sich - korrekt - übersetzen lassen: Da steht ein Wort, das zwei Bedeutungen hat, Rippe und Seite. Ist Eva aus der Seite des Mannes entstanden, dann sieht es doch ganz anders aus. Die Frau ist zum Mann gleichwertig. Die Frau ist die konstruktive Opposition des Mannes. Wie auch in einer funktionierenden Demokratie!

Aber nein! Die übersetzenden Mönche nahmen die andere Bedeutung - die Rippe. Konnten sie doch damit begründen, dass sich Frauen ihren Männern unterordnen müssen.

Übrigens, dieses hebräische Wort wird auch im Leviticus verwendet, bei der Beschreibung der Bundeslade. Da steht dann Seite und nicht Rippe. Die Mönche können sich also nicht damit entschuldigen, sie wüssten die beide Bedeutungen nicht ...

Ach ja, Entschuldigung: Der Träger der beiden Krankenhäuser gab eine Presseerklärung heraus. Wer nun meint, diese Stiftung entschuldige sich für das Verhalten der Ärzte, irrt sich. Einzig ein "vermutliches Missverständnis" ringt sich der Pressprecher ab! Für mich steht fest: Eine Kirche, der die Einhaltung von Dogmen wichtiger ist als die sofortige Hilfe von Opfern, ist selbst ein ganz großes Missverständnis!

Quelle: Cellitinnen Der Mensch in guten Händen

Quelle: WDR5 Krankenhäuser weisen Vergewaltigungsopfer ab

WDR Mediathek Kritik an Katholischen Kliniken


Veröffentlicht am 17.01.2013 von hoTodi


Veröffentlicht am 17.01.2013 von gbsKoblenz

Das liebe ich! Sowohl das Bistum als auch die Stiftung weigern sich, vor der Kamera eine Stellungnahme abzugeben! Ja, sie haben wirklich gekniffen!
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Sonntag, 13. Januar 2013

Trinkwasserverordnung schützt nicht vor Krebs - Trinkwasser nur mit Nase geprüft - Blog von Kiat Gorina


Wer  glaubt, die deutschen Gesetze würden den Verbraucher schützen, der irrt gewaltig! Es gibt Unmengen an Gesetzen, die die Deutschen im wahrsten Sinne des Wortes zu Tode regulieren. Nehmen wir die Trinkwasserverordnung: 

Die ist bitter nötig, weil Wasser das wichtigste Lebensmittel überhaupt ist. Schauen wir uns diese Verordnung näher an, gibt es jede Menge Schlupflöcher für die öffentlichen Wasserversorger. Die meisten sind zuverlässig und verantwortungsbewusst. Jedenfalls in anderen Bundesländern. Nicht unbedingt in Bayern. 

So soll das Trinkwasser in den Versorgungsleitungen auf keinen Fall stehen bleiben, also stagnieren. Weil sich dann gefährliche Keime vermehren und Schadstoffe aus den Kunststoffleitungen in das Wasser übergehen.  Deshalb soll man ja Wasser, das länger als vier Stunden in der Leitung steht, höchstens zum Blumengießen oder Putzen verwenden. Für menschlichen Verzehr ist es unbrauchbar - ja gefährlich!. 

So, wie komme ich jetzt auf dieses Thema? Ganz einfach, weil bis zu meinem Hof eine Wasserleitung mit mehreren tausend Litern Wasser  führt. Dort endet diese Leitung. Ich soll das Wasser zwangsweise nutzen, wehre mich aber dagegen. 

So kam ich dazu, mich über die Trinkwasserverordnung und die Gefahr von Stagnationswasser genau zu informieren. 

Mir standen die Haare zu Berge! Die reinste Giftbrühe! Und die wirklich sau-gefährlichen Wasser-Insassen werden da drin gar nicht erwähnt, eben weil das Wasser üblicherweise flott fließt. Bereits die alten Römer wussten: "Wasser muss fließen!" 

Nun gibt es das Bakterium Pseudomonas aeruginosa. Das kommt wirklich überall vor, es wächst sogar in destilliertem Wasser. Und es wächst ab der für Menschen ungemütlichen Temperatur von +4 Grad Celsius. In stehendem Wasser kann es sich in aller Ruhe fleißig vermehren, das ist wie eine Speisekammer für die kleinen Kerlchen. 

Bei Wasserproben im öffentlichen Versorgungsnetz werden diese Bakterien nicht untersucht, weil es ja kein “stehendes Wasser” ist oder sein sollte. Diese kleinen Biester sind sehr gefährlich. Sie sind auch als “Krankenhauskeime” berüchtigt. Sie verursachen allerlei Erkrankungen, wie z. B. 

  • Lungenentzündung, 
  • Hämolyse (Blutzersetzung), 
  • Meningitis (Hirnhautentzündung) und 
  • Enterokolitis (Darmentzündung).

Nicht so schlimm? Das kommt auf den Erkrankten an. Es gibt nämlich keine  Antibiotika, die gegen Pseudomonas aeruginosa helfen. Die Kerlchen sind multiresistent. 

Oder die Sache mit den “Kenngrößen und Grenzwerten zur Beurteilung der Beschaffenheit des Trinkwassers”. Das ist sehr löblich und nützlich. Bis man genauer hinschaut: 

Bekanntlich lösen sich aus den üblichen PE-Versorgungsleitungen  unter anderem Weichmacher (Phenole) und hormonwirksame Substanzen,  wenn das Wasser länger als sechs Stunden darin steht. 

Na wunderbar! Gerade der Grenzwert für Phenole ist sehr wichtig. Phenole sind nämlich hochgradig krebserregend. 

Dann die Ernüchterung: Der Grenzwert für Phenole beträgt 0,0005 mg/l. Aber wie wird er festgestellt? Als Geruchsschwellenwert! Also mit der amtlichen Nase eines amtlichen Prüfers!

Soll das ein Witz sein? Ich fürchte, nein! 

Das heißt also, so ein amtlicher Prüfer hält seinen Rüssel über das Probengefäß und schnuppert. Er kann nichts riechen, also ist der Grenzwert nicht überschritten. 

Was, wenn der Mensch Schnupfen hat oder stark einparfümiert ist? 

Oder haben diese Prüfer eine genormte Nase mit eingebauter Analysenwaage (die sind noch im Mikrogrammbereich genau) und Skala zum Ablesen? 

Wer das nicht glauben mag, schaue in die Trinkwasserverordnung, Anlage 4:

Quelle: Trinkwasserverordnung Anlage 4 

Die tödlichen Bakterien und die krebserregenden Phenole fielen mir heute Abend wieder ein, als mich eine Bekannte anrief: "Die haben dein Pferd und deinen Esel ermordet! Die gehören alle weg! Mach doch was! Du kannst das doch!" 

Anscheinend dachte sie an die Prophezeiung des alten Schamanen. Meine Antwort begriff sie nicht: "Wieso? Das macht doch schon der öffentliche Wasserversorger." 

Wie denn das? Ganz einfach: 

In den anderen Bundesländern werden Stichleitungen, die so genannten Totleitungen, vom Netz getrennt. Eben, weil sie ein tödliches Risiko sind. 

Aus dem stehenden Wasser kann es eine Rückverkeimung in die Hauptleitung geben. Und Keime können sich alle 20 Minuten verdoppeln. Dann ist ein krankmachendes Milliardenheer unterwegs … 

Und auch die Phenole und andere giftigen Stoffe gelangen zurück in das Hauptversorgungsrohr. Die ahnungslosen Menschen nehmen das Giftzeug beim Trinken oder beim Duschen/Baden über die Haut auf. Das Zeug sammelt sich über die Jahre im Körper an (in Fettgewebe, Leber) und ist alles andere als harmlos: 

Es ist nicht nur krebserregend, zuvor kann es Nieren, Leber, Blut, Zentralnervensystem oder das Herz-Kreislauf-System schädigen. 

Es ist erschreckend, dass die Dorf-Insassen nicht das Abtrennen der Stichleitung  vom Versorgungsnetz fordern. Ist ihnen ihr Leben und die Gesundheit so unwichtig?

Es wird zwar immer noch behauptet, deutsches Trinkwasser ist das am meisten geprüfte Lebensmittel. Aber das muss lange her sein:


Hochgeladen am 11.05.2011 von UnserWASSERinDE


Haben wir es mitbekommen? Trinkwasser macht krank, dick und dumm! Unglaublich, aber wahr!

Wie gefährlich beispielsweise Bisphenol-A ist und dass es auch in Trinkwasser vorkommt, beschreibt aerzteblatt.de:

Im Körper entfaltet Bisphenol A eine östrogenähnliche Wirkung, und die Substanz steht seit einiger Zeit im Verdacht krebserregend zu sein, weshalb Kanada im April 2008 Babyflaschen aus Kunststoff ganz verbot.

Aber Trinkwasser wird in Versorgungsleitungen aus PE-Kunststoff transportiert. Und bei langen Stichleitungen, in denen das Wasser steht, da kann dann Bisphenol-A aus dem Kunststoffrohr ins Trinkwasser gelangen. Und dann?

Quelle: Teil 2 Der große Bisphenol A Report
Übernommen von Over-Blog

Montag, 9. Juli 2012

Aus dem Archiv: Opa Rudi spielt mit seinem Enkel - Lehrstück - Blog von Kiat Gorina


Das Jahr 2009 war ein sehr schwieriges Jahr für die Schwarzen im Landkreis. Da ging es um ein kleines, aber feines Krankenhaus in Feuchtwangen - das sollte geschlossen werden. Die Politiker hatten schon alles abgesprochen.

Aber die Bevölkerung war nicht einverstanden. Sie demonstrierte. Was noch nie bisher geschah, Bürgerinnen und Bürger, die vorher noch nie demonstriert und protestiert hatten, gingen auf die Straße und setzten sich für ihr Krankenhaus ein! Mit Erfolg!

Die zuständigen Politiker konnten nicht anders - sie mussten dieses Krankenhaus erhalten. Und heute ist es ein floriendes Krankenhaus, das sogar eine schwarze Null erwirtschaftet - anders als die Bezirkskliniken, deren Chef in die Wüste geschickt wurde, nachdem er in einem Jahr für Millionenverluste verantwortlich gemacht wurde.

In dieser Zeit entstand dieses Lehrstück, das genau am 24.12.2009 veröffentlicht wurde und wie eine "Bombe" einschlug!


Heute war Bescherung. Opa Rudi spielt mit seinem Enkel ein Lehrspiel für künftige Landräte und solche, die es werden wollen: "Wie mache ich ein Krankenhaus kaputt?"


"Da, geh her, Bub, wir schauen uns mal die Figuren an! Das ist der Heinrich, der geht bald in Rente und das ist der Neue, sein Nachfolger."
"Opa, der Heinrich hat doch nie Jahresabschlüsse veröffentlicht, obwohl er das machen muss, das steht so im Gesetz."
"Aber Bub, woher hast du das?"
"Das stand in der Zeitung! Oder stimmt das nicht?"
"Doch das stimmt schon, aber das ist jetzt Sache vom Neuen. Wenn du mal Landrat bist und etwas ist schief gelaufen, dann musst du immer schauen, dass dafür jemand anders die Schuld hat."
"Und Opa, die vielen Menschenfiguren, sind das die Demonstranten, die dich und den Heinrich als Pfeifen beschimpft haben?"
"Aber Bub, da war mal was, aber ich bin danach in Kur gegangen und hab alles vergessen. Und später habe ich es so gedeichselt, dass es wieder eine Demonstration gab, da haben Menschen Pappdeckel hochgehalten mit den Worten RUDI HILF. Da siehst du, Bub, was du mit Menschen machen kannst!"
"Opa, wer ist der Mann mit dem Hammer?"
"Das ist der Hammer, Oberbürgermeister von Dinkelsbühl. Der hat den richtigen Namen. Wenn ihm etwas nicht passt, dann haut er rein!"
"Ja, er hat sich doch über den Gutachter geärgert, gell?"
"Ja, das war vielleicht eine Pflaume. Der hätte doch merken müssen, dass wir ein Gutachten brauchen, in dem steht, dass das Krankenhaus Feuchtwangen zu teuer ist. Und da hat der Gutachter, dieser Depp, doch wirklich geschrieben, dass das Krankenhaus in Feuchtwangen sich selber finanzieren kann."
"Opa, ich stell jetzt das Feuchtwanger Krankenhaus auf, es ist ein schönes Haus. Da wurde doch viel Geld reingesteckt, um es zu renovieren. Ist das Geld jetzt futsch?"
"Bub,  das interessiert doch keinen!"
"Aber die Zeitung schreibt, dass das Zuschüsse waren, und wenn das Krankenhaus jetzt geschlossen ist, müssen die zurückgezahlt werden."
"Bub, du darfst nicht alles glauben, was die Zeitung schreibt. Und wenn es soweit kommt, bin ich in Rente."
"Opa, wieso schreibt die Zeitung dann so etwas?"
"Ja, das frage ich mich auch. Da muss ich mal mit dem Verleger ein Wörtchen reden, so geht das nicht!"
"Und diese Figur, die schaut doch aus wie die Pauli?"
"Häh? Wie kommt die Pauli da rein? Schmeiß diese Figur gleich weg!"
"Aber Opa, die Pauli war doch Landrätin, achtzehn Jahre lang, wieso soll ich die wegschmeißen? Die schaut doch gut aus!"
"Bub, ich sage dir eins, diese Pauli hat Bayern fast ruiniert. Das ist eine Studierte. Und sie hat einen Doktor. So etwas als Landrätin ist sehr gefährlich. Seit die Pauli Rabbatz gemacht hat, kommt unser Bayern nicht mehr zur Ruhe!"
"Aber jetzt ist sie doch kaltgestellt!"
"Bei der Frau weißt du nie, was die wieder anstellt. Und die gibt nicht auf. Das ist eine ganz Schlimme!"
"Warum Opa?"
"Bub, wegen der musste der Stoibers Edi zurücktreten, und der Beckstein auch, nach nur wenigen Monaten. Und wegen der haben wir jetzt den Horst als Ministerpräsident. Und wegen dem haben wir am Hesselberg kein Feriendorf bekommen. Da siehst du, wie gefährlich die Pauli ist."
"Opa, bleibt das Krankenhaus in Feuchtwangen für immer zu?"
"Ich glaube schon. Aber ich will das nicht! Das sage ich immer wieder!"
"Aber Opa, was tust du dafür, dass das Krankenhaus wieder geöffnet wird?"
"Dafür bin ich nicht zuständig!"
"Wer dann?"
"Frag mich etwas Leichteres, Bub!"
"Opa, warum sind die Grünen auch dafür, dass das Krankenhaus geschlossen bleibt. Der Dicke aus Neuendettelsau ist ja auch dagegen, dass es wieder aufgemacht wird."
"Das ist doch klar! Er hat in Neuendettelsau ein sehr gutes Krankenhaus, der geht nie nach Feuchtwangen, das ist ihm wurscht!"
"Aber ein Arzt in Feuchtwangen, der ist auch dafür, dass das Krankenhaus geschlossen bleibt."
"Ach der ist ein Ödi, auf den hört doch keiner. Und wenn er etwas gegen das Krankenhaus schreibt, dann regen sich die Leute auf und er steht endlich mal in der Zeitung."
"Opa, meinst du wirklich, ich werde auch mal Landrat?"
"Aber sicher Bub, ich helfe dir dabei."
"Ich bin aber nicht gut in der Schule."
"Das macht überhaupt nichts. Nur rechnen musst du können!"
"Rechnen? Da gibst doch Taschenrechner!"
"Also, Bub, als meine Parteifreunde nachträglich den Ehrensold für mich beschlossen haben, da habe ich gleich einen Bleistift und Papier genommen und ausgerechnet, wie viel ich dann bekomme. Und es hat auf den Cent genau gestimmt. Obwohl ich in der Schule nur mit Mark und Pfennig rechnen gelernt habe. So flexibel musst du als Landrat schon sein!"
"Opa, ich habe da eine Frage zu dem Doktor Arnulf. Wieso ist der auch gegen das Krankenhaus Feuchtwangen. Er wurde doch extra dafür eingestellt?"
"Da musst du den Hammer fragen, ich habe damit nichts zu tun! So, Bub, jetzt fangen wir zu spielen an, nimm den Hammer, und hau das Krankenhaus kaputt!"
"Nein, Opa, das mag ich nicht! Mir gefällt das Krankenhaus. Und Feuchtwangen hat viel mehr Einwohner als Dinkelsbühl. Warum wird nicht das Dinkelsbühler Krankenhaus kaputt gemacht?"
"Weil da der Hammer ist! So, gib mir jetzt den Hammer, wir fangen jetzt an!"
"Nein, Opa, ich mag das blöde Spiel nicht! Das ist ein Scheißspiel!"


Etwaige Übereinstimmungen mit lebenden oder verstorbenen Personen sind rein zufällig und nicht beabsichtigt.


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Sonntag, 8. Juli 2012

Tödliche Esoterik - Blog von Kiat Gorina


Gesang hält jung und gesund, so heißt es doch immer. Und das stimmt auch. Wer singen kann, hat kräftige Lungen. Und gemeinsam etwas "schmettern" tut richtig gut.
Aber: Gesang in der Esoterik kann tödlich sein! Nein, ich meine jetzt nicht, dass sich jemand in einer Arie mit den höchsten Tönen zu Tode gesungen hat. 
Ich bin offenbar weit bekannt, auch als Schamanin. Und mich fragen öfters Leute um Rat, wenn es mit der Gesundheit hapert. Normalerweise "repariere" ich Tiere. Aber hin und wieder kommt es vor, dass so ein altes Bäuerlein treuherzig fragt: "Du hast doch meine Kuh wieder hin gekriegt. Und nun ist meine Frau krank. Könntest du nicht mal ...?"
"Wenn  deine Frau jammert, dann ist es ernst. Geht schleunigst zum Arzt! Außerdem ist sie keine Kuh!", knurre ich dann zurück.
"Nein, natürlich nicht", ein Bauer war verlegen, "aber diese ganzen Pillen helfen irgendwie nicht so richtig weiter. Vielleicht fällt dir noch was ein?" Hoffnungsvoll sah er mich an.
Oft fällt mir dazu noch etwas ein, was auch weiter hilft. Ganz einfache Sachen, die so ein moderner Arzt gar nicht mehr wissen kann. Das hat aber nichts mit Esoterik oder gar "Geistheilung" zu tun. Dazu gehört medizinisches Grundwissen, Erkennen von Zusammenhängen und eine gute Beobachtungsgabe. Kein Hokuspokus!
Zurück zum tödlichen Gesang. Da sprach mich in einem alternativ angehauchten Buchladen ein Mann an, der sich gleich als Schamane des was-weiß-ich-wievielten Grades vorstellte. Also, darauf wäre ich jetzt nicht gekommen. Schon sein blendend weißer Anzug und die langen Haare ließen so etwas vermuten. Dazu kam noch so ein leuchtend gelbes Salzteigamulett, das vor seiner Brust baumelte. Auch diese malzbonbonmilde salbungsvolle Stimme passte perfekt. Diese "Lichtgestalt" wandte sich huldvoll an mich: "Wie ich sehe, bist du gekommen, um dich in meinem Glanz zu sonnen!"
"???" Wo haben sie den denn rausgelassen, dachte ich bei mir.
"Nun, da du dich an meiner Aura energetisch aufladen durftest, werde ich dir eine Frage stellen. Beantworte sie mir, und du darfst meine Energien nutzen. Höre: Wie du sicher weißt, befindet sich in der XXYY ... Straße mein Zentrum für Geistige Heilung ..."
"???" Diese Straße war wegen der kläglichen Sozialwohnsilos bekannt.
"Nun habe ich im Zentrum ein Opfer geistiger Lieblosigkeit, die bei ihr eine schwere Lungenentzündung hervorgerufen hat. Ich habe ihr als ersten Heilungsschritt eine geistige Schwester mit auf den Weg gegeben. Diese hat ihr schon einen Teil der Last abgenommen, so dass sich nun zwei Personen der Krankheit entgegen stellen. Welche Heilgesänge wendest du in diesem Fall ..."
An, hatte er wohl sagen wollen, aber er fing würgend an zu husten. Und ich wich entsetzt zurück. "Arzt! Krankenhaus! Antibiotika!" brüllte ich im Davonrennen. Als Melodie schlage ich  das Tatü-tatü des Rettungswagens vor.
Hochgeladen von Zwiezwerg92 am 11.06.2009

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Dienstag, 17. April 2012

Günter Grass im Krankenhaus - Blog von Kiat Gorina


Der Literaturnobelpreisträger Günter Grass ist nicht mehr der Jüngste - 84 Jahre alt! Und er leidet offenbar an Herzproblemen. Seine Frau fuhr ihn ins Krankenhaus. Ich wünsche ihm, dass die Untersuchungen glücklich verlaufen.
Da hat er nun vor zwei Wochen sein Gedicht Was gesagt werden muss veröffentlicht und von den Politikern distanzieren sich viele. Und warum? Weil er seine persönliche Meinung zu Papier brachte - "mit letzter Tinte", wie er schrieb? Was ist diese Republik für eine scheinheilige Gesellschaft?
Da wird versucht, die Redezeit von kritischen Abgeordneten im Bundestag zu beschneiden - als dann ein kleiner Volkssturm der Empörung losfegt, machen die Drahtzieher einen Rückzieher. Klar, 2013 soll gewählt werden, sollte diese geplante Novelle verabschiedet werden, könnte dies Wählerstimmen kosten.
Zurück zu Günter Grass - dem Literaturnobelpreisträger: Wieso bekommt er keine Zustimmung von den Politikern? Darf selbst ein Literaturnobelpreisträger nicht mehr seine Meinung äußern? Darf niemand Kritik am Staat Israel und seiner Politik üben?
Ja, ist nun Israel eine Atommacht oder nicht? Besitzt Israel Atomwaffen oder nicht? Wieso darf über dieses "offene" Geheimnis nicht gesprochen werden? Wenn selbst israelische Bürgerinnen und Bürger Angst haben, dass israelische Bomber Atombomben über den Iran abwerfen?
Darf ein Literaturnobelpreisträger wie Günter Grass seine persönliche Angst vor einem III. Weltkrieg nicht zum Ausdruck bringen? Sollen jetzt sogar die Künstler geknebelt werden? Sind unerwünschte Meinungen verboten?
Und wie wurde in den letzten Wochen mit einem hochverdienten Schriftsteller wie Günter Grass umgesprungen? Da wurde gleich die Keule des Antisemtismus hervorgeholt und auf den 84-Jährigen verbal eingedroschen! Diese Republik sollte froh darüber sein, dass es Menschen wie Günter Grass noch gibt. Wir sollten ihm den Rücken stärken! 
Dass der Staat Israel Günter Grass zur persona non grata erklärt und ihm ein Einreiseverbot erteilt, das zeigt doch nur, wie unsicher die Verantwortlichen des Staates Israels sich fühlen. Dabei gibt es selbst in Israel viele Gegenstimmen zur derzeitigen Politik. Ein demokratischer Staat - und Israel nimmt dies in Anspruch - muss Kritik aushalten.
Dies gilt auch für Deutschland und die derzeitige Bundeskanzlerin! Demokratie lebt von der Kritik! Es muss auch für Deutsche erlaubt sein, an Israel Kritik zu üben. Und wer den Weltfrieden gefährdert, muss sogar kritisiert werden - das ist meine feste Überzeugung!
Ich wünsche Günter Grass alles Gute und dass er bald wieder das Krankenhaus verlässt und weiterhin seine Meinung veröffentlicht!
Veröffentlicht am 16.04.2012 von Schicksalsbringer Archiv
Nobelpreissträger Günter Grass, trifft auf einen Überlebenden aus Auschwitz
Veröffentlicht am 16.04.2012 von DasChristentum

Freitag, 23. März 2012

Hexenjagd in Bayern: Behörde zwingt Schriftstellerin tödliches Wasser zu trinken


Das Land der Dichter und Denker? Im Gegenteil! Wer hier ein Buch veröffentlicht oder es gar wagt, politische Glossen zu schreiben, er lebt gefährlich! Das merkt auch eine Deutsch-Mongolin. Seit ihr Buch "Kiat Gorina - Die Schamanin, die keine sein wollte" auf dem Markt ist, reißen die Attentate und die Schikanen nicht mehr ab. Sie wohnt auf ihrem kleinen Hof, in der Nähe eines Dorfes. Und wird immer wieder massiv bedroht. 
Miriam lebend
Ihre junge Eselstute starb qualvoll. Sie wurde im Stall vergiftet. Eine versuchte Vergewaltigung, versuchte Brandstiftung: Sie kennt die Namen der Täter, hat die Autonummern. Aber - „die Täter konnten nicht ermittelt werden“ - schreibt die Staatsanwaltschaft. 

Eine Hausdurchsuchung der Polizei. Zu viert marschierten sie auf, drohten der Schriftstellerin Gewalt an, durchwühlten ihr Anwesen und fotografierten jeden Winkel. Warum? Das weiß sie bis heute nicht! 

Dann sollte die erste Lesung ihres Buches stattfinden. Da griff der Dekan der evangelischen Kirche ein: er erteilte ihr Hausverbot, obwohl der Raum nicht zu seinem Dekanat gehört. Und er erteilte ihr Hausverbot für sämtliche kirchlichen Räume im Dekanat Windsbach. Einschließlich Kirchen! Aber warum? 
Das Buch handelt von Kindheit und Jugend der Autorin in der mongolischen Steppe. Es wurde schon im Deutsch-Unterricht an einem Gymnasium als Klassenlektüre verwendet. 
Miriam vergiftet
Der Landkreis Ansbach will offenbar diese Schriftstellerin unbedingt los werden. Vom Landratsamt werden ihr vollkommen widersinnige Auflagen gemacht. Weil die Frau ihren Hof trotzdem nicht verlassen will, wird sie nun vom Amt gezwungen, tödliches "Trinkwasser" zu nutzen! Unglaublich – aber wahr! 
Wie das? Der Hof hat seinen eigenen Brunnen. Aber es gibt ein dickes Rohr für Löschwasser. Das geht vom Dorf bis zu ihrem Hof. Darin stehen seit zehn Jahren mehrere tausend Liter Wasser. Im Wasser sind immer Keime enthalten, wie Legionellen und Pseudomonas aeruginosa. Diese vermehren sich explosionsartig, verdoppeln sich alle zwanzig Minuten. Und sie sind tödlich! 
Deshalb warnt jedes andere Amt vor Wasser, das länger als vier Stunden in der Leitung steht. Es ist zu gefährlich für menschlichen Gebrauch. Nicht so das Landratsamt: Wenn die Schriftstellerin das tödliche Wasser nicht freiwillig nimmt, muss sie ein hohes Zwangsgeld zahlen. Warum nicht gleich der Scheiterhaufen?

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Freitag, 14. Januar 2011

Samstag, 31. Oktober 2009

Lehrstück in Krankenhauspolitik

Heinrich: "Es gibt einen Beschluss, das Feuchtwanger Krankenhaus wird zum Jahresende geschlossen. Deshalb nehmen wir ab 15.12.2009 keine Patienten mehr auf!" Mehr ...

Dienstag, 17. Februar 2009

Wir sind das Volk!

Das hat Feuchtwangen noch nicht erlebt: Über 3.000 Bürgerinnen und Bürger demonstrierten gegen die geplante Schließung ihres Krankenhauses. Der Landrat wurde ausgepfiffen.

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Dienstag, 20. Januar 2009

Die Halbwertzeit von Zusagen ...

werden immer kürzer, vor allem dann, wenn die Zusagen von PolitikerInnen stammen. Früher wurde noch eine Schamgrenze von ein paar Jahren eingehalten, bevor sich PoltikerInnen nicht mehr an ihre Zusage erinnern konnten.

Nun hat der Landrat vom Landkreis Ansbach den Vogel abgeschossen: Noch im November 2008 tönte er: "Der Verwaltungsrat und damit der Landkreis Ansbach stehen zum Krankenhaus Feuchtwangen." Und weiter: Der Bestand der Klinik sei "derzeit nicht gefährdet."

Jetzt, ganze zwei Monate später sagt der Landrat dazu gar nichts mehr, dafür verkündet der Klinik-Vorstand Heinrich Prossel das Ende dieses Krankenhauses. Frage: Wer hat Prossel gewählt? Die Feuchtwanger bestimmt nicht! Wozu gab es 2008 eine Landtagswahl, wenn der Landrat das jetzt einfach abnickt?

Und seine Stellvertreter erst: Sein Stellvertreter sagt überhaupt nichts, aber das scheint typisch für ihn zu sein. Als die Ober-Telekomiker verkündeten, dass das Call-Center in Ansbach geschlossen wird, da blieb er stumm wie ein Mönch, der ein Schweigegelübde abgelegt hat. Obwohl: wenn ich richtig informiert bin, ist er Prokurist bei den Telekomikern ...

Kein Wunder, dass die Volksseele immer heftiger kocht! Wenn die WählerInnen im Freistaat Bayern jetzt nicht einmal mehr einem CSU-Landrat glauben können?


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Sonntag, 18. Januar 2009

Trau keinem Landrat ...

diese Erfahrung haben die BürgerInnen im westlichen Teil des Landkreises Ansbach schon einmal gemacht: Damals war Bayerns flächengrößter Landkreis frisch geschaffen worden und der damalige "Ehnes Schorsch" setzte sich als Landrat ins gemachte Nest. Und damals gab es im idyllischen Schillingsfürst noch ein kleines, aber feines Krankenhaus. Aber das sollte geschlossen werden. Da versprach der Ehnes Schorsch: "Mit der Verbundlösung mit Rothenburg o. d. T. ist das Krankenhaus in Schillingsfürst auf ewige Zeiten gesichert."

Nun, diese Ewigkeit dauerte gerade mal drei Jahre, dann war der Ehnes Schorsch nicht mehr Landrat, den Chefarzt Dr. Gugel gab es auch nicht mehr, die Belegung sank in den Keller und das Krankenhaus wurde dicht gemacht. Naja, Versprechungen von PolitikerInnen, in den Zeitvorgaben wie "ewig" oder "tausendjährig" vorkommen, sollten gerade die Deutschen sehr skeptisch gegenüber stehen ...

Jetzt wiederholt sich die Geschichte: Diesmal ist es Feuchtwangen, die größte Stadt im Landkreis Ansbach. Auch Feuchtwangen hat ein ein kleines, aber feines Krankenhaus. Jedenfalls solange der Chefarzt Dr. Seggelke tätig war. Nun ist dieser Chefarzt leider erkrankt, und er wird auch nicht wieder als Chefarzt tätig sein. Zumal er sowieso bald in den verdienten Ruhestand gegangen wäre.

Für einen Nachfolger haben die Verantwortlichen sich nicht bemüht, auch der derzeit amtierende Landrat nicht. Aber er hat vor der Landtagswahl im letzten Jahr noch groß versprochen, dass das Krankenhaus in Feuchtwangen erhalten bleibt.

Aber kaum ist der Chefarzt ausgefallen, fallen die Hyänen über dieses Krankenhaus her: Es soll geschlossen werden! Die Bevölkerung in Feuchtwangen und Umgebung ist stinksauer! Mit Recht! Ob der derzeitige Landrat sich noch in Feuchtwangen blicken lassen darf?

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