Posts mit dem Label Gift werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Gift werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 6. April 2014

GLOSSE: Wie die Union von Russland unabhängig werden will - Mit Fracking?

Die deutsche Kanzlerin und ihre Männer der CDU und CSU haben ein kleines Problem: Da haben sie Stimmung gemacht gegen WladimirWladimirowitsch Putin. Und dabei haben sie vergessen, dass die Deutschen bis auf weiteres ja sehr viel Erdöl und Erdgas von Russland importieren. Diese Tatsache passt nicht ins schwarze Programm. 

Also wird die Devise ausgegeben: Deutschland muss unabhängig werden vom russischen Gas! Aber wie? Natürlich: Der große Bruder und Freund jenseits des Atlantiks wird helfen. Genau wie seinerzeit mit den Rosinenbombern. Da wurden Nahrungsmittel eingeflogen, damit die Berliner nicht verhungerten. 

Jetzt ist es wieder so weit: Der große Bruder und Freund wird Erdgas nach Deutschland transportieren, damit die Deutschen nicht frieren. Ja, Deutschland wird frieren, weil es ja kein Erdgas mehr importieren darf. Das sagt der große Bruder. 

Aber der groe Bruder hat auch ein kleines Problem. Er hat seine konventionellen Vorräte längst aufgebraucht. Was er derzeit fördert, das geschieht mit einem ungeheurem Aufwand: Da wird mit großem Druck ein Giftcocktail von Chemikalien in den Boden gepresst, damit dann die Reste von Gas an die Oberfläche kommen. 

Dabei kommt nicht nur Gas an die Oberfläche, sondern auch die Chemikalien. Die gelangen ins Grundwasser und damit in die Trinkwasservorräte. Macht nichts, sagt der große Bruder. Bei uns holen sich die Bürger ihr Trinkwasser vom Supermarkt! 

Wieso eigentlich dieser Aufwand? Weil der große Bruder ein großes Problem hat! Genauer gesagt, die wenigern superreichen Familien haben ein Problem. Da gibt es welche, die wurden vor vielen, vielen Jahren stinkreich. Mit dem Öl und Gas. Ja, das waren noch Zeiten! Da musste nur der Boden etwas angebohrt werden, schon schoss eine Ölfontäne aus dem Boden. 

Aber jetzt gibt es nur noch das unkonventionelle Gas. Das muss mit brutalen Methoden aus dem Gestein gepresst werden. Die Methode hat auch einen Namen: Fracking. Das hört sich fast wie eine Droge an. 

Was im weiteren Sinn auch stimmt: Wer für das Fracking ist, muss unter Drogeneinfluss stehen. Oder muss verblödet sein. 

Aber das stört die Superreichen in den USA nicht, sie wollen weiterhin ihre Geschäfte mit Öl und Gas machen. Und ihre deutsche Kolonie soll dann dieses Frackinggas kaufen - von den USA, nicht von den Russen. Denn der Putin war ja so gemein. 2008 stellte er um. Ab diesem Zeitpunkt lässt er sein Gas und Öl nur mit Rubel bezahlen. Nicht mit US-Dollar. Dabei hatte doch bereits 1972 Nixon festgelegt, dass auf diesem Planeten jeder Handel mit Öl und Gas nur in Dollar abgewickelt werden darf. 

Jetzt gibt es zwei Spielverderber: Russland und China. Die haben ihr eigenes starkes Geld, sie brauchen den Dollar nicht. Gegen China können auch die amerikanischen Superreichen nichts unternehmen. Grund: Die USA haben Unmengen von Schulden bei den Chinesen. Aber gegen Russland, da wollen sie etwas unternehmen. Wenn es sein muss, wird Krieg geführt. 

Das aber sollen die Europäer machen - auch die Deutschen! Und damit die Deutschen nicht erfrieren, soll sogar in Wilhelmshaven ein Terminal gebaut werden. Da können dann die Gastankschiffe mit ihrem Flüssiggas anlegen. 

Ja, es soll dann so laufen: In den USA wird mit Fracking der letzte Rest von Gas herausgepresst, das Gas wird verflüssigt und mit Tanker nach Deutschland geschifft. Dort wird das Flüssiggas dann verteilt. Und Deutschland braucht die Russen nicht mehr! 

So haben es sich die Strategen in den Denkfabriken ausgedacht! Da machen dann die Superreichen weiterhin ihre Bombengeschäfte und streichen weiterhin Bombengewinne ein. 

Und die Kanzlerin und ihre schwarzen Mannen klatschen in die Hände. Endlich sind sie nicht mehr auf Russland angewiesen! 

Da fragen wir uns: Was ist in diese Kanzlerin gefahren? Und in ihre Mannen? Sind die jetzt total verrückt gewordenl Oder was ist passiert? Oder hat jemand ein Attentat auf die Trinkwasserversorgung im Reichstag verübt und das Trinkwasser mit Drogen versetzt? Anders ist das nicht zu erklären. Die Kanzlerin und ihre Gefolge sollten mal ein Sendung der öffentlichen Sender anschauen. Da gibt es den Professor Lesch, er hat ein ganz bestimmte Meinung zu Fracking: 


Veröffentlicht am 22.09.2013 von GeileDokus

Ich bin gespannt, wie lange es dauert, bis dieses Video ganz schnell depubliziert wird!

Übernommen von OverBlog

Dienstag, 3. Dezember 2013

Der Koalitionsvertrag wirft seine Schatten voraus ...


Da wurde der Koalitionsvertrag ins Internet gestellt. 185 Seiten! Mit vielen Schlagworten. Wie beispielsweise die "Haftungskaskade". Ja, und dann passierte es: Springers Bild hat gepetzt! In diesem Vertrag steht nicht alles drin! Zur Gesundheitspolitik beispielsweise! Und Bild erwischte Gabriel beim Lügen - schließlich gab er zu, dass es da einen Nebenabsprache gebe. 

Aber nicht genug damit, die DWN veröffentlichen: 

Quelle: Geheime Nebenabsprachen: SPD-Mitglieder stimmen über Schein-Vertrag ab: Die Große Koalition hat offenbar weitreichende geheime Nebenabsprachen getroffen, die nicht im Koalitions-Vertrag stehen. Auch das Abstimmungs-Verhalten zu weiteren Euro-Banken-Rettungen scheint bereits koordiniert zu sein. Dürfen die SPD-Mitglieder nur über einen Scheinvertrag abstimmen? 

Gleichzeig mehren sich die Stimmen der Gegner in der SPD: 

Quelle: Frankfurter Allgemeine Sieben Juso-Landesverbände gegen große Koalition: Gleich sieben Landesverbände der SPD-Nachwuchsorganisation stellen sich gegen den Koalitionsvertrag mit der Union. 

Jetzt, nach dem Auftauchen von zusätzliche Absprachen, die nicht im Koalitionsvertrag stehen, dürften es immer mehr werden! Sogar ein SPD-Abgeordneter gibt auf seine Homepage bekannt, dass er gegen die große Koalition ist. 

Wie tief ist diese SPD gesunken? Darf oder kann sie nicht ihren Genossen von der Basis reinen Wein einschenken? Wird da mit großem Trara ein Koalitionsvertrag präsentiert, der das Papier nicht wert ist, auf dem er gedruckt ist? Und über solch einen wertlosen Vertrag sollen über 470.000 Genossen abstimmen? 

Hier muss sich doch jeder abstimmende Genosse fragen: Sind diese Nebenabsprachen solch ein Gift? Wieso dürfen wir nicht darüber abstimmen? Wieso werden wir mit einem Scheinvertrag abgespeist?
Welch ein Fazit werden die meisten Genossen ziehen? 


Scheinvertrag ist Scheißvertrag!


Veröffentlicht am 03.12.2013 von phoenix

Übernommen von Over-Blog 


Freitag, 1. November 2013

GLOSSE: Gedanken zu Allerheiligen oder Monsantos Beitrag zu Allerseelen

Heute feiert die Christenheit ihr OMNIUM SANCTORUM - das Fest Allerheiligen. Sie gedenkt aller Heiligen, auch derer, die nicht heiliggesprochen wurden, von denen nur der GOTT der Christen weiß. Und morgen folgt der Tag Allerseelen. Da gedenken die Christen der Armen Seelen im Fegefeuer in der Hölle - ein wahres Kontrastprogramm. Und gestern hatten wir den Vorabend, den 31. Oktober, der besonders kommerzialisiert wurde - Halloween lässt grüßen.

Dabei geht Halloween auf All Hallows Eve (Aller Heiligen Abend) zurück, ursprünglich ein liturgischer Vorabend für Allerheiligen. Wir leben im Kapitalismus. Und die Verfechter des Kapitalismus lassen sich keine Gelegenheit entgehen, auch einen Feiertag zu kommerzialisieren. Und so gibt es heute Halloween. Und viele Konsumentinnen und Konsumenten machen mit! Auch beim Brauch, beim Nachbarn etwas kaputt zu machen.

Auch das dient dem Kapitalismus: Was zerstört ist, muss ja wieder erneuert werden. Da fließt dann Geld - der Konsum wird gesteigert. Auch Superreiche denken so: Es muss mehr konsumiert werden! Die Geschäfte der Superreichen lassen zu wünschen übrig. Solche Superreiche geben sich nicht mit Kleinkram ab, nein, sie denken in größeren Dimensionen. Ein Krieg muss her!

Das forderten sie bereits von Obama. Ja, der sollte endlich die Syrer angreifen! Obama wollte, doch seine Militärs wollten nicht und konnten auch nicht. Grund: Die Kassen der Militärs waren gähnend leer! Dann wurde das absurde Theaterstück Shutdown gegeben, es kam zum Showdown zwischen den Demokraten und den Republikanern und es wurde mit dem Allerletzten gedroht - dem Offenbarungseid der USA.

Aber so weit kam es dann doch nicht. Das totale Fiasko wurde um Monate verschoben ...

Da gibt es einen Superreichen - Sheldon Adelson, dem reichte das nicht, dem platzte der Kragen. Ein Krieg gegen Syrien, das geht nicht mehr. Alle syrischen Chemiewaffen wurden zerstört! Schade! Die Superreichen wissen, dass die amerikanischen Firmen um 50 % überbewertet sind, ein Krieg muss her, um das zu korrigieren! Also suchte sich dieser Multimilliardär ein neues Kriegsziel aus - den Iran.

Und ein richtiger Krieg - nicht nur mit unbemannten Drohnen. Sondern so richtig mit einer Atombombe. Ja, Obama soll endlich eine Bombe auf den Iran abwerfen. Nicht gleich auf Teheran, sondern auf die Wüste. Der Iran hat doch Wüste. Oder? 

Quelle: DWN GELD UND POLITIK US-Milliardär fordert Abwurf einer Atom-Bombe auf den Iran: Der US-Milliardär Sheldon Adelson empfiehlt US-Präsident Obama, eine Atom-Bombe auf die Wüste im Iran abzuwerfen. Dann sollten die Amerikaner der iranischen Führung sagen: Wenn ihr euer Atomwaffen-Programm nicht beendet, fliegt die nächste Atom-Bombe direkt auf Teheran. Adelson ist mit knapp 92 Millionen Dollar der größte Einzel-Spender für die Republikaner. Ex-Verteidigungsminister Dick Cheney sagte, ein Krieg gegen den Iran sei unvermeidlich.

Was haben solche böse Gedanken mit Allerheiligen und Allerseelen zu tun? Sehr viel - meiner Meinung nach! Der Multimilliardär fühlt sich gewiss als Heiliger - mit seinem Vorschlag rettet er die Welt - zumindest die Welt der Superreichen. Meint er. Also facht er ein Fegefeuer auf Erden an. Und dann gibt es viele Opferseelen, die im atomaren Fegefeuer umkommen oder leiden. Und dann haben die Überlebenden wieder Gelegenheit, an Allerseelen dieser Seelen im Fegefeuer zu gedenken! Das ist doch eine schlüssige Logik!

Wir brauchen jedoch gar nicht in die USA zu blicken. Auch in Deutschland gibt es eine Behörde, die sehr viel für Allerheiligen und Allerseelen leistet. Es ist - viele werden es nicht glauben - das oberste Verwaltungsgericht. Ja, das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig. Nur ein solches Gericht ist fähig, weise Urteile zu fällen. Denken wir nur an das Urteil zum Burkini:



Oder an das Urteil, dass ein Abgeordneter der LINKEN selbstverständlich vom Verfassungsschutz überwacht werden darf - rund um die Uhr:



Aber der linke Abgeordnete Ramelow war ein Spielverderber, er klagte beim Bundesverfassungsgericht und das gab dem Bundesverwaltungsgericht eine schallende Ohrfeige ... Nun ja, das war halt ein juristischer Betriebsunfall, so etwas kommt vor!

Aber in Sachen Monsanto und Bienen da blieb das Bundesverwaltungsgericht knallhart: 

Quelle: DWN Monsanto zerstört Honig: Imker müssen Jahres-Ernte vernichten: Eine Gruppe deutscher Imker wehrt sich seit sechs Jahren gegen die Verunreinigung ihres Honigs durch Monsanto. Sie zogen vor Gericht, weil sie wirksame Schutzmaßnahmen beim Anbau von gentechnisch veränderten Mais der Sorte MON810 verlangten. Eine Verunreinigung des Honigs mit den Mais-Pollen soll so verhindert werden. Doch das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat jetzt die Revisionen der Imker zurückgewiesen.

Folge: Die Imker müssen ihren Honig vernichten.

Selbst das oberste Verwaltungsgericht traut sich nicht, gegen das übermächtig wirkende Monsanto zu stänkern! Alles, was Monsanto tut, ist rechtens! Schließlich trägt auch Monsanto viel dazu bei, dass Menschen krank werden, dass Menschen verhungern, dass Bienen sterben. Aber das sind ja alles nur Lügen. Von Menschen, die krank sind, die an Verschwörungstheorien glauben. 

Die Kirche der Christen lehrt: Es gibt nur einen Glauben, das ist der Glaube an GOTT! Alles andere ist von Übel. Deshalb gibt es morgen Allerseelen, da können wir den Opfern gedenken, der armen Opfer im Fegefeuer in der Hölle. Auch der Hölle, die wenig Superreiche ihren vielen Mitmenschen bereits auf dieser Erde bereiten!


Hochgeladen am 07.11.2010 von absolutMEDIENBerlin

Übernommen von Over-Blog

Mittwoch, 4. September 2013

Syrien und der Baron von Münchhausen

Derzeit gibt es viele Nachrichten über Syrien - vor allem über einen Giftgaseinsatz. Es gibt so viele widersprüchliche Berichte - mir fällt spontan Hieronymus Carl Friedrich von Münchhausen ein. Wem soll ich Glauben schenken? Vielleicht hilft die Frage: Wer profitiert an einem Giftgaseinsatz in Syrien? Ist ein Giftgaseinsatz nützlich für das Assad-Regime? Wohl kaum! Benötigte das Assad-Regime einen solchen Einsatz? Wohl kaum!! Assad verfügt über mehr Waffen als die sogenannten "Rebellen". Was sind das für "Rebellen"?

Stimmt es, dass sich darunter viele angeheuerte Söldner befinden? Ich habe mir ein Video herausgesucht, da gibt Wladimir Putin ein Interview - genau zu diesem Thema:


Veröffentlicht am 01.09.2013 von Gadddafi

Die Argumente Putins klingen für mich überzeugend! Wieso sollte das Assad-Regime Giftgas einsetzen? Und es gibt ja noch andere Nachrichten, Nachrichten, die im westlichen medialen Mainstream nicht verbreitet werden. Da ist die Rede von einem Bekennerschreiben der "Rebellen": Es sei ein "Unfall" bei der "Produktion" von Sarin passiert. 

Wer sich die so genannten Produktionsstätten ansieht, nickt sofort. Wenn da wirklich versucht wurde, unter abenteuerlichen Bedingungen Sarin herzustellen, dann ist es ein Wunder, dass nicht schon früher eine solche Katastrophe geschah.

Putin appelliert an den Friedensnobelpreisträger Obama - nicht an den Präsidenten. Er zählt die US-Kriegseinsätze der Vergangenheit auf, von denen keiner wirklichen Frieden für die betroffenen Länder gebracht hat. Und er weist auf den Krieg im Irak hin, der ja von den USA mit angeblichem Giftgas des Irak begründet wurde. Dann stellte sich heraus, diese Meldung war eine Lüge, der Irak hatte überhaupt kein Giftgas! 

Und wie sagt der Volksmund: Wer zweimal lügt, dem glaubt man nicht! Auch in Frankreich will die Mehrheit der Bevölkerung keinen militärischen Einsatz in Syrien, sie wollen ihren kriegswütigen Präsidenten Hollande bremsen. Putin nennt auch die Hintermänner, die die "Rebellen" in Syrien unterstützen: die Regierungen von

  • USA
  • Katar
  • Saudi-Arabien
  • Türkei
  • Frankreich
  • Großbritannien

Was ist für diese Regierungen so wichtig an Syrien? Es geht um Bodenschätze - was denn sonst:

  • Erdöl, da sind die Reserven bis 2020 aufgebraucht
  • Erdgas, da soll Syrien über 240 Milliarden Kubikmeter Gas besitzen
  • Phosphat
  • Eisen
  • Chrom
  • Mangan
  • Asphalt und
  • Steinsalz

Alles in allem genug Bodenschätze, um einen Eroberungskrieg deswegen zu führen. Nennen wir die Wahrheit beim Namen: Hier wollen sich Staaten wieder die Bodenschätze eines Staates wie Syrien einverleiben. 

Also werden die "Rebellen" mit Giftgas beliefert, aber es kommt zur Katastrophe. Die Produktion von Giftgas ist kompliziert, es kommt zu Unfällen.

Quelle: Politically Incorrect Warum sollte Assad Giftgas einsetzen?: Ist es nicht viel logischer, daß die bewaffnete syrische Opposition sich aus irgendwelchen finsteren Quellen in der finsteren Nachbarschaft mit Giftgas versorgte und dieses gegen die eigene Bevölkerung einsetzte, um den Westen auf ihrer Seite in den Krieg zu ziehen?

Ja, und es gibt sogar Bekennerschreiben, da geben diese "Rebellen" zu, dass es beim Versuch, Sarin herzustellen, zur Katastrophe kam:

Quelle: Julius-Hensel-Blog syrische Rebellen bekennen sich zu Giftgas-Einsatz: Syrische Rebellen übernehmen die Verantwortung für Giftgasattacke. Die MS-Medien schweigen, obwohl die Meldung von einem 20 Jahre tätigen, seriösen Auslands-Journalisten ausgegeben wurde. Zeitungen wie z.B. der Guardian wurden mit den News versorgt, es herrscht aber Schweigen im Blätterwald.

Darüber steht in deutschen Gazetten kaum etwas! Wieso nicht? Weil es nicht ins Konzept passt! Und die Geschichte wird sich wieder wiederholen: Da wird behauptet, dass Assad angeblich Giftgas eingesetzt hat. Auch wenn Rebellen zugeben, das sie schuld daran waren! Es kommt zu militärischen Einsätzen - an der UN vorbei. Syrien soll destabilisiert werden. Ziel ist der Raub der syrischen Bodenschätze!

Und diese Räuber nehmen in Kauf, dass ihre Eroberungsfeldzüge einen dritten Weltkrieg heraufbeschwören!

Und dafür sollen wieder viele, viele Menschen sterben!


Übernommen von Over-Blog

Samstag, 18. Mai 2013

Strahlende Frachter im Hamburger Hafen - Blog von Kiat Gorina

Am 1. Mai 2013 fand in Hamburg der Kirchentag der evangelischen Kirche statt. Und der Bundespräsident hielt eine Rede - als ehemals protestantischer Pastor. Ob er geahnt hatte, was nur einen halben Kilometer entfernt sich abspielte? Wohl kaum! Was war geschehen?

Da war ein Containerschiff - die "Atlantic Cartier" - in Brand geraten. Geladen waren über 70 neue Autos, davon verbrannten 30. Und wie die Behörden erst auf Anfragen von Parlamentariern eingestehen mussten, hatte dieses Schiff ein hochbrisante Fracht geladen. Erst am 17. Mai 2013 gaben die Behören bekannt, was da an Gefahrgut geladen war:

  • Uranhexafluorid, gleich neun Tonnen. Wenn das an die feuchte Luft entweicht, dann entwickelt sich daraus ein tödliches Giftgas!
  • hochexplosiver Alkohol für die Industrie
  •  Munition, gleich vier Tonnen

Die Feuerwehr kühlte die glühende Bordwand, damit es kein Riesenfeuerwerk gibt. Noch konnte die Feuerwehr zwei Löschboote einsetzen. Der Senat hatte ja entschieden, dass er sparen muss, also sollte künftig ein Löschboot eingespart werden. Nicht auszudenken, was passiert wäre, hätte nur ein einziges Löschboot zur Verfügung gestanden.

Dann wäre auch den Kirchentagbesuchern diese brisante Mischung auf dem Containerschiff um die Ohren geflogen - auch dem Bundespräsidenten! Aber Hamburg hatte Glück und ist an einer Katastrophe vorbeigeschrammt! Und das Feuer sollte vertuscht werden.

Quelle: junge Welt Satansbraten des Tages: »Atlantic Cartier«

Dabei gibt es jetzt so viele unangenehme Fragen zu klären:

Welcher Reederei gehört "Atlantic Cartier"?

Der Agent für dieses Schiff ist ACL, das steht für Atlantic Container Line Deutschland GmbH! Also eine deutsche Firma? Die Mutter ACL ist eine britische Firma. Und eingesetzt wurde dieses Containerschiff für Transporte von der Atlantikküste der USA nach Hamburg und umgekehrt! Und das Schiff fährt unter schwedischer Flagge!

War dieser Transport von hochgiftigem Uranhexafluorid ein Einzelfall?

Nein, wie der Hamburger Senat zugeben musste, gab es allein im März 2013 fünf ACL-Schiffe mir diesem Giftzeug im Hamburger Hafen!

Wer braucht das hochgiftige Uranhexafluorid?

Dieses Giftzeug ist ein Rohstoff für die Anreicherung von Uran! Und wer reichert Uran an - in Deutschland? Da gibt es offiziell zwei Anreicherungsanlagen - eine in Gronau und eine andere in Lingen! Und ich schaute mir die Sicherheitshinweise zu Uranhexafluorid an. Da wurde mir schwindlig. Das ist ein derart Teufelszeug, wie es schlimmer nicht geht. Und solches Gift wird regelmäßig per Schiff und LKW transportiert! In diesem Fall sollte das Schiff eine Reise von Hamburg in die USA antreten.

Quelle: Wikipedia Sicherheitshinweise zu Uranhexafluorid: Es ist eine sehr aggressive Substanz, die jedes Gewebe angreift. Beim Kontakt des Gases mit Körperflüssigkeiten bildet sich Flusssäure, die auf der Haut und den Schleimhäuten der Atemwege Verätzungen hervorruft. Die Exposition des Menschen gegenüber dem Gas wirkt sich zunächst auf die Augen und Atemwege aus und verursacht Reizungen, Verlust des Sehvermögens, Husten und übermäßige Bildung von Speichel und Auswurf. Nach längerer Exposition führt dies zu Pneumonitis und Lungenödemen und kann zum Tod führen. Es ist – wie alle sechswertigen Uranverbindungen – sehr giftig beim Einatmen und Verschlucken. Außerdem besteht die Gefahr der Anreicherung im menschlichen Körper, was vor allem die Leber und die Nieren betrifft. Wie alle Uranverbindungen ist es radioaktiv.

Wo ist das meiste Uranhexafluorid gelagert?

In den USA! In den Vereinigten Staaten lagerten im Jahr 2000 mindestens 46.422 Fässer mit Uranhexafluorid an mindestens drei Orten: auf dem Gelände der K-25 genannten, ehemaligen Urananreicherungsanlage bei Oak Ridge im Bundesstaat Tennessee lagerten 4.683 Fässer; in der Urananreicherungsanlage in Paducah in Kentucky lagerten 28.351 Fässer; in der Urananreicherungsanlage in Portsmouth in Ohio lagerten 13.388 Fässer.

Quelle: EcoPerspectives What's Ahead for the Nation's Depleted Uranium Hexafluoride? 

Gab es schon schwere Unfälle mit Uranhexafluorid?

Ja, in den USA! 

Quelle: Assessment of the Public Health Impact From the Accidental Release of UF6 at the Sequoyah Fuels Corporation Facility at Gore, Oklahoma: Es gab in den Vereinigten Staaten mehrere Unfälle mit Uranhexafluorid. Ein Unfall ereignete sich im Jahr 1986 an einer Anlage der Sequoyah Fuels Corporation in der Nähe von Gore im Bundesstaat Oklahoma. Als man einen überfüllten Tank erwärmte, um übergelaufenes Material zu entfernen, platzte der Tank auf.

Wie tödlich ist Uranhexafluorid für Menschen?

Wikipedia nennt gleich zwei Quellen: Für die Arbeiter in der Anlage in Paducah liegen Studien zur Mortalität im Rahmen einer restrospektiven Untersuchung zur gesundheitlichen Belastung und zu Suizidrisiken vor!

Was bedeutet das? Ist ein Mensch mit Uranhexafluorid vergiftet, dann wählt er lieber den Freitod, so höllisch müssen die Schmerzen sein!

Wieso erfährt die Öffentlichkeit erst jetzt von diesen regelmäßigen Atomtransporten?

Wie der NDR berichtete: 

Genaue Angaben aus Sicherheitsgründen geheim - Jährlich gehen nach Angaben der Umweltbehörde rund 180 Transporte von spaltbarem Material für Kernkraftwerke sowie zahllose weitere Gefahrgut-Transporte durch die Hansestadt. Konkrete Angaben darüber, welche Schiffe für den Transport von radioaktiven Substanzen verwendet werden und auf welchen Routen sie fahren, sind laut Senat aus Sicherheitsgründen bundesweit als Verschlusssache eingestuft, wie es in der Antwort auf die Anfrage der Grünen heißt. 

Quelle: NDR 90,3 Mehr Atomtransporte als bislang bekannt?

So so, aus Sicherheitsgründen dürfen keine Angaben gemacht werden! Was bildet sich der Hamburger Senat eigentlich ein? Durch eine Beinahe-Katastrophe kommen Ungeheuerlichkeiten ans Licht: Da wird hochgiftiges strahlendes Teufelszeug hin- und hergeshippert und die Bevölkerung darf es nicht wissen!

Was sollen wir noch nicht wissen?

Da lobe ich mir Bremen. Da beschloss die Bürgerschaft, dass atomarere Transporte nicht mehr erlaubt sind! Und wer stimmte dagegen? Natürlich die Schwarzen - die CDU!

Quelle: taz.de Bremen sperrt sich gegen Brennstäbe: Bremen will nicht länger die norddeutsche Drehscheibe für internationale Atomtransporte sein. Deswegen wurde die Hafenordnung geändert. Bremens Bürgerschaft hat die Änderung des Hafenbetriebsgesetzes beschlossen - mit einer satten Zweidrittel-Mehrheit, nur gegen die Stimmen der CDU.

Wieder ein sehr schwerwiegendes Argument, diese CDU im Herbst auf keinen Fall zu wählen!


Großfeuer auf Schiff in Hamburg
Veröffentlicht am 07.05.2013 von DTV German


Dienstag, 2. April 2013

GLOSSE: Bei Fracking geht dem Oettinger kein Licht auf - Blog von Kiat Gorina


Die EU-Kommissare haben es schwer zur Zeit. Da gibt es den Michel Barnier, das ist der, der das Trinkwasser privatisieren will. Und was passiert? In kurzer Zeit hatte eine EU-Initiative über eine Million Unterschriften! Das hatte dieser EU-Kommissar nicht erwartet. Und die dahintersteckenden privaten Großkonzerne auch nicht.

Da musste der Günther Oettinger - amtierender EU-Kommissar für Energiefragen - vorpreschen. Ja, Oettinger setzt sich für das Fracking ein. Für ein Verfahren, mit dem das Grundwasser vergiftet wird. Wieso ist Oettinger trotzdem für das Fracking? Ganz einfach, das hat zwei Gründe:

Oettinger machte sich ja auch für die Energiesparlampen stark und hat die Glühlampen verboten. Jetzt ist Oettinger ein Opfer seiner eigenen Politik geworden. Grund: Jetzt muss er in seinem Büro bei den Ersatzfunzeln die Akten studieren. Und da er in einem fortgeschrittenen Alter ist, hat er bei schlechtem Licht große Probleme mit dem Lesen. Und vor allem mit dem Verstehen.

Und dann liest er immer wieder das Wort "Fracking". Und er wirft seine schwäbischen Gehirnzellen an. Vor allem die Zellen, die für die Übersetzung von Englisch ins Schwäbische zuständig sind. Oettinger steht ja mit dem Englischen auf Kriegsfuß, schließlich ist er ein Schwabe! 


Hochgeladen am 31.01.2010 von cpro90

Dabei hat ihm die Redaktion von EXTRA 3 einen EXTRA-Kurs an der Volkshochschule spendiert:


Hochgeladen am 01.02.2010 von gietzl

Es ist halt noch nie ein Meister vom Himmel gefallen. Und bei "Fracking" sagt ihm sein schwäbisches Sprachgefühl: Fracking? Das hat etwas mit Frack zu tun! Also, was soll da schlecht sein, wenn die Menschen im Frack rumlaufen?! Deshalb machte er jüngst die Presseagenturen unsicher. Und der deutsche mediale Mainstream musste Oettingers Kopfschütteln veröffentlichen. 

Quellen:

  1. Süeddeutsche.de Energie - Gas: Oettinger kritisiert «emotionale» Fracking-Debatte in Deutschland: Zugleich kritisiert er die verbreitete Skepsis beim sogenannten Fracking in Deutschland. Polen und Großbritannien seien interessant - und auch die Ukraine werde Europa mit Schiefergas beliefern.
  2. DIE WELT Oettinger fordert mehr deutsche Risikobereitschaft: Wir führen in Deutschland eine emotional geprägte Diskussion, die praktisch zum Aus der Forschung führt.
  3. Süddeutsche.de "Fracking hat auch in Europa eine Chance": Ich rate auch Deutschland, kein endgültiges Nein zum Fracking zu formulieren. Sonst verlieren wir wichtige Kompetenzen.


Ja, Oettinger sieht richtig rot - vor allem wenn die LINKE linke Vorträge über das Fracking hält! Und wenn auch manchmal beim Fracking das Wasser aus Leitung brennt, was ist da schon dabei. Im Gegenteil, solches Trinkwasser ist doch dann besonders energiereich - als ganz im Sinne des Energie-Kommissars!


Veröffentlicht am 08.01.2013 von Elke Lotta

Und Oettinger hat irgendwie auch recht, wenn er "Fracking" mit dem Tragens eines Frackes assoziiert. Beim Fracking entsteht giftiges Lagerstättenwasser, das vergiftet das Grundwasser und damit das Trinkwasser, Menschen sterben und zur Beerdigung tragen die Männer Frack. Und die heile Welt eines EU-Kommissars ist wieder gerettet.

Übernommen von Over-Blog

Dienstag, 18. Dezember 2012

Heute vor fünf Jahren - Mord an Miriam - Blog von Kiat Gorina


In einem Dorf bei Windsbach
da geht es tödlich zu.
Ziehst Du als Fremder dort hin
Du findest keine Ruh!
Miriam vergiftet!

Dein Esel wird vergiftet
dein Lipizzaner auch
Du fandest deine Katzen
mit einem Loch im Bauch.

So geht es allen Fremden
Sie sind dort in Gefahr
So mancher wirds noch wissen,
was einstmals hier geschah:
Tiger vergiftet

Ein Ehepaar zog hierher,
das fern aus Hamburg war
Ihr Haus, das brannte nieder,
die Leute starben auch
Das sollt auch mir passieren,
das ist im Dorf so Brauch!

(nach der Melodie "Am Brunnen vor dem Tore ...")
besucherzhler

Montag, 17. Dezember 2012

GLOSSE: Adventskalender verschenkt - Beschenkter ruft Polizei - Blog von Kiat Gorina


Was? Da bekommt jemand einen riesengroßen Adventskalender geschenkt und was macht er? Er ruft die Polizei! Vielleicht hatte er Angst, dass dieser Adventskalender Schokolade enthält, die mit Mineralöl verpanscht ist? Und mit hochgiftigen Stoffen!

Ja, solche Adventskalender wurden und werden immer noch verkauft:

Quellen: 

  1. Skandal: Mineralöl im Adventskalender - Ministerin Aigner verschweigt eigene Studie
  2. Glosse: Mineralöl im Adventskalender - welch eine Bescherung

Aber in diesem Fall garantieren die Verschenker, dass dieser Adventskalender garantiert frei von Mineralöl ist! Dieser Adventskalender enthält nur Wahres und gute Ratschläge!

Der Beschenkte ist Nils Schmid - der derzeitige Finanzminister von Baden-Württemberg, und wer verschenkte diesen Adventskalender? Die Parkschützer, die die Ermordung der stattlichen Bäume im Stuttgarter Schlossgarten betrauern - zumal diese Bäume ganz umsonst ermordet wurden!

Und damit dieser Finanzminister nicht noch einmal den gleichen Fehler macht, schenkten ihm die Parkschützer eben diesen Adventskalender. Aber der Nils weigerte sich, diesen Adventskalender in Empfang zu nehmen und ließ die Polizei aufmarschieren. 

Quellen:


  1. Bei Abriss Aufstand Adventskalender für Finanzminister Nils Schmid
  2. Bei Abriss Aufstand Fotos: Adventskalender für Nils Schmid


Hochgeladen von Martin Ben am 19.08.2011
besucherzhler

Freitag, 14. Dezember 2012

Fracking - Psychopathen vergiften uns und die Umwelt - Blog von Kiat Gorina


Die Gier nach Öl und Gas kennt keine Grenzen. Aus tiefen Gesteinsschichten wird das letzte Tröpfchen Öl und die letzte Blase Gas herausgeholt - mit giftigen Chemikalien! Zurück bleibt vergifteter Boden, vergiftetes "Leitungswasser", hochgradig vergiftetes Grundwasser.

Dieses Wasser ist derart mit giftigen Chemikalien verseucht, dass Wasser aus dem Wasserhahn brennt! Unglaublich - aber leider wahr! Bereits am 20. Dezember 2010 schrieb ich darüber:

Quelle: Brennendes Leitungswasser!

Wenn nun Schlaumeier meinen, das ginge uns nichts an - das passiere nur in den USA, sie irren sich! Fracking wird auch schon in Deutschland ausprobiert, zum Beispiel in Niedersachsen, in der Nähe von Braunschweig! Über brennendes Wasser, über Fracking berichtete auch GALILEO auf Pro7:

Quelle: Pro7 Galileo Brennende Wasserhähne

Schaut euch dieses Video an! Auf solche Ideen können wirklich nur Psychopathen kommen! Menschen, die sich solch wahnsinnige Ideen ausdenken, müssen selbst wahnsinnig sein! Und Politiker, die solche Methoden erlauben, können auch nur wahnsinnig sein!

Von den etablierten Parteien gibt es kaum Widerstand gegen diese Wahnsinnsmethode Fracking! Allein die Piratenpartei demonstriert gegen diesen unglaublichen Wahnsinn:


Veröffentlicht von PiratenparteiErfurt am 13.12.2012

Alle Kandidaten, die sich zur Wahl aufstellen lassen und die für Fracking sind, sind unwählbar! Menschen, die nur an Fracking denken, sind verrückt! Sie zerstören unser aller Lebensgrundlagen - unwiderruflich! Fracking ist unverantwortlich!


Hochgeladen von 01MarcGold am 23.12.2011
besucherzhler

Samstag, 27. Oktober 2012

Bayerischer Wald - Luchsin vergiftet - Was für Tierhasser - Blog von Kiat Gorina


Im Bayerischen Wald gibt es Luchse - nicht viel. Ein einziger Luchs braucht ein Revier von mindestens 100 Quadratkilometern. Ja, und da kommt eine Zeitung auf die Idee, über die Luchsin Tessa eine Serie zu veröffentlichen.

Das war offensichtlich zu viel für einen Tierhasser oder Tierhasserin! Also erlegt er einen Rehbock und schlitzt Hals und Schlegel auf, Da streut er schwarze Körnchen hinein - ein Insektengift.

Tessa hatte einen Sender implantiert. Vor ein paar Wochen sendete Tessa immer von derselben Stelle. So wurde Tessa gefunden - tot! Grausam verendet!

Wer macht so etwas? Das kann doch nur ein Verrückter machen! Jemand ohne jegliches Mitgefühl! Ein brutaler Tierquäler! Diesem Menschen wünsche ich, dass er auch qualvoll stirbt!

Ja, es gibt Tierhasser und Tierquäler - auch in einem Dorf in der  weiteren Umgebung: Bereits im Dezember 2007 wurde meine katalanische Rieseneselstute - sie zählte zu den schützenswerten Haustierrassen der EU - und im Mai 2012 mein nur 25 Jahre alter Lipizzaner-Wallach - Lipizzaner können weit über dreißig Jahre alt werden - aus Fremdhass auf mich vergiftet.

Quellen: 

  1. BLOG Luchs - dir bleibt der Jäger gestohlen
  2. BR aktuell Luchsin Tessa wurde vergiftet


Hochgeladen von Vogelfilmer69 am 03.10.2010

Samstag, 6. Oktober 2012

BUND wirbt: Online Giftstoffe erfahren - Blog von Kiat Gorina


Da haben BUND und Umweltbundesamt zusammen ein Online-Formular entwickelt. Wer also 



aufruft, darf in einem Formular eine Nummer eintippen, das ist die Nummer, die direkt unter dem Strichcode steht. Das wollte ich gleich ausprobieren. Und die Ernüchterung folgte sogleich: 

Wenn eine solche Strichcodeummer mit 20 bis 29 beginnt, dann kann mittels der Strichcodenummer nicht auf den Hersteller geschlossen werden. In diesem Fall handelte es sich um Produkte, die ein Discounter anbietet. 

Das ist schon einmal blöd. Gerade bei Billigprodukten vom Discounter möchte ich als Verbraucherin wissen, was da an Giftstoffen verwendet wurde! Geht aber nicht. Die Discounter wollen sich nicht in die Karten schauen lassen, bei wem sie produzieren lassen. 

Dabei ist es doch ein offenes Geheimnis, dass die allermeisten Billigprodukte an derselben Fertigungslinie hergestellt werden. Bei denselbem Hersteller, der auch die teueren Originalprodukte fabriziert. 

Dann startete ich noch einen Versuch, ich nahm ein Shampoo von L'Oreal. Da beginnt der Strichcode mit 3 ... Aber was musste ich noch eingeben? 

Meine volle Adresse, Mailadresse, Vor- und Nachnamen. Ich tippte alles ein, dann kam noch eine Sicherheitsabfrage, die wollte auch erst überwunden sein. 

Dann kam die Antwort. Und was für eine: 

Ich erhielt die Information, dass meine Anfrage an den Hersteller weitergeschickt wurde. 

Und im Postfach fand ich eine Mail vom BUND, der konnte ich entnehmen, dass der Hersteller 45 Tage Zeit hat, meine Anfrage zu beantworten. 

Also, ich finde mich total veralbert! 

Ich hatte wirklich gedacht, ich gebe die Artikelnummer ein, und dann wird in einer Datenbank gesucht, welche Giftstoffe in diesem Produkt enthalten sind. 

Aber nein, hier hat wieder einmal der europäische Amtsschimmel ganz laut gewiehert! 

Tja, jetzt warte ich mal auf die Antwort von L'Oreal. Ich habe mir in der Mappe für Wiedervorlagen einen Merker angelegt. 

Mein Fazit: Diese von BUND und Umweltbundesamt zusammen entwickelte Online-Abfrage ist eine Mogelpackung! 

Da wird es allerhöchste Zeit, dass die Piraten sich dieser Sache annehmen. Und wenn beispielsweise ein chemischer Stoff wie Bisphenol-A als giftig eingeschätzt wird und wenn dieser Stoff in Thermopapier und in Plastikprodukten enthalten ist - und zwar sehr oft! - dann sollte das doch gleich in einer öffentlich zugänglichen Datenbank verfügbar sein. Und zwar sofort online - ohne gar 45 Tage warten zu müssen! 

Und was ist, wenn der Hersteller gar nicht daran denkt, mir zu antworten? An wen wende ich mich dann? 

Das ist doch alles Mumpitz - da haben offensichtlich die Lobbyisten der Industrie bei den zuständigen Politikern ganz kräftig mitgemischt - sehr zum Nachteil einer kleinen aber neugierigen Verbraucherin wie mich!


Hochgeladen von bundgermany am 29.07.2009


Hochgeladen von filinka1986 am 03.12.2010
besucherzhler

Mittwoch, 29. August 2012

GLOSSE: Die Feurige Flaminia - Hommage an den Fliegenden Holländer - Blog von Kiat Gorina


Gerüchten zufolge hat die Festspielleitung in Bayreuth vor, künftig auch ins Filmgeschäft einzusteigen. Da wird das Thema "Geisterschiff" mit Ereignissen des Tagesgeschehen neu bearbeitet. 

Uns ist es gelungen, Auszüge aus dem Skript zu ergattern. Schauen wir doch mal rein: 

Da gibt es ein Reisebüro - NSB, das bietet auch Reisen auf Frachtschiffen an, auch auf dem Containerschiff "Flaminia":
Quelle: NSB - Flottenliste 

Drei Kabinen gibt es für Passagiere: zwei Doppelkabinen und eine Einzelkabine:
Quelle: NSB Schiffsliste 

Wir begleiten die Flaminia auf einer Reise von der Ostküste der USA nach Holland, Zielhafen ist Antwerpen. Die Besatzung besteht aus drei Polen, 15 Philippinen und fünf Deutsche. Und zwei Passagiere sind an Bord, deren Nationaliät bleibt zunächst geheim. 

14. Juli: Laderaum 4. Ein Feuer bricht aus! Die Flamonia befindet sich zwischen Kanada und Großbritannien, 1.000 Seemeilen von der nächsten Küste entfernt. Bei dem Unfall stirbt der Erste Offizier - ein Mitglied der Besatzung wird vermisst.
Quelle: NSB Pressemitteilung 

Die Flaminia sendet SOS, sie erreicht einen Öltanker DS Crown und das Containerschiff Stella. Die Crown ist nur 24 Seemeilen entfernt. Die Stella nimmt drei Seeleute an Bord, die schwere Verbrennungen erlitten haben und nimmt Kurs auf die Azoren. Ein Rettungshubschrauber fliegt der Stella entgegen und bringt die Verletzten in die Intensivstation auf dem portugiesischen Festland. 

Die Crown nimmt die unverletzten Menschen an Bord und bringt sie in den britischen Hafen Falmouth. 

17. Juli: Das Containerschiff Hanjin Ottawa trifft bei der Unglücksstelle ein, der Zweite Offizier geht an Bord der Hilfe leistenden Schiffe. Die Ottawa setzte ihren Kurs in Richtung Suez Kanal fort. 

17. Juli: Eine zweite Explosion zwingt die Feuerwehrleute, die Löscharbeiten zu unterbrechen. 
Quelle: RP ONLINE Neue Explosionen auf deutschem Frachter 

20. Juli: Der Bergungsschlepper Fairmount Expedition - nimmt die immer noch brennende Flaminia in Schlepp. Er nimmt Kurs auf die britische Küste. 

13. August: Bergungsschlepper und Flaminia sind nur noch 20 Seemeilen von der britischen Küste entfernt. Sie wollen einen Nothafen anlaufen. Allein - England, Irland, Frankreich und Spanien weigern sich. Schlechtes Wetter kommt auf, der Bergungsschlepper muss mit der Flaminia hinaus auf das tobende Meer - mindestes 400 Seemeilen von der nächsten Küste entfernt. 

So geistert die Flaminia wie der Fliegende Holländer eine Woche lang auf hoher See. Und wie beim Fliegenden Holländer haben die an den Küsten wohnenden Menschen große Angst vor der Flaminia.  

Nicht wegen böser Geister, sondern wegen sehr giftigen Stoffen, die die Flaminia geladen hat. Und die Veranwortlichen spielen Vogel Strauß - trotzdem machen Gerüchte die Runde. Bei den Giftstoffen soll es sich unter anderem um


handeln.

21. August: Die Flaminia wird von ihrem Schicksal als Geisterschiff erlöst, sie darf in deutsche Gewässer geschleppt werden. Obwohl offiziell immer noch nicht bekannt ist, welche gefährlichen Stoffe in den Giftcontainern wirklich sind. Und was nützt es, wenn in den Frachtpapieren etwas angegeben ist, Papier ist geduldig. Und Gefahrenstoffe werden oft falsch deklariert. 

Und was passiert, wenn beim Schlepp nach Wilhelmshaven etwas passiert? Dann kann die Menschheit in den traurigen Gesang des Kapitän Daland einstimmen: 


Nur eine Hoffnung soll mir bleiben,
nur eine unerschüttert stehn:
so lang der Erde Keime treiben,
so muss sie doch zugrunde gehen.
Tag des Gerichtes! Jüngster Tag!
Wann brichst du an in meiner Nacht?
Wann dröhnt er, der Vernichtungsschlag,
mit dem die Welt zusammenkracht?
Wann alle Toten auferstehn,
dann werde ich in Nichts vergehn, in Nichts vergehn…
Ihr Welten, endet euren Lauf!
Ew’ge Vernichtung, nimm mich auf!


Veröffentlicht am 21.08.2012 von butenunbinnen


Hochgeladen von uznikbasstilii am 25.04.2008

besucherzhler

Mittwoch, 22. August 2012

Was steckt eigentlich im Bubble Tee? _ Blog von Kiat Gorina


In Taiwan gibt es einen Großhersteller, von dem auch viele kleine Filialen ihren Rohstof für den ach so beliebten Bubble Tea beziehen. Und da gibt es Wissenschaftler von der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen, die Proben mit diesen bunten Kugeln untersuchten. 

Das Ergebnis ist erschreckend: Diese Kugeln scheinen ein regelrechter Gift-Cocktail zu sein. Gefunden wurden unter anderem:

  • PCB-ähnliche Stoffe: PCB (= polychorierte Biphenyle) zählen zu dem "dreckigen Dutzend", das in der Stockholmer Konvention 2001 weltweit verboten wurde. Sie stehen im Verdacht, krebserregend zu sein. Quelle
  • Styrol, ein gefährlicher Stoff. Wikipedia schreibt unter anderem: "Styrol ist entzündlich, der Flammpunkt liegt mit ca. 31 °C niedrig. Es wird über die Atmungsorgane, weniger über die Haut, aufgenommen und lagert sich hauptsächlich in Leber, Niere, Gehirn und im Fettgewebe ab. Es reizt die Atemwege, Haut, Augen und Schleimhäute. Bei Inhalation und Verschlucken kann es zu unspezifischen Symptomen wie Konzentrationsschwäche, Müdigkeit, Übelkeit, Schwindel, Kopfschmerzen und Erregungszuständen kommen. Styrol kann fruchtschädigend wirken, wenn es in größeren Mengen eingenommen wird. Der MAK-Wert wurde 1987 von 100 ml/m3 auf 20 ml/m3 heruntergesetzt. Styrol steht im Verdacht krebserzeugend zu sein, hierzu liegen allerdings noch keine abschließenden Studien vor. Das beim Metabolismus entstehende Styroloxid stellte sich aber in Tierversuchen als eindeutig krebserzeugend heraus." 
  • Acetophenon, auch Hypnon genannt wegen seiner hypnotischen Wirkung. In Wikipedia steht: "Acetophenon als reiner Stoff ist beim Verschlucken gesundheitsschädlich. Er reizt die Augen und kann bei Einwirkung auf die ungeschützte Haut eine Dermatitis hervorrufen. Als Spritzschutz sollten geeignete Handschuhe getragen werden. In höheren Konzentrationen wirkt er hypnotisch, daher auch die Synonymbezeichnung Hypnon. Die Dämpfe erzeugen in einer Konzentration von 80 ppm bei einer Einwirkung von über einer Stunde starke Vergiftungserscheinungen." 

Da wird also eine Modegetränk auf den Mark geworfen, und erst dann wird untersucht, was da so enthalten sein könnte. Derzeit ist ja dieser Bubble Tea auch Gesprächsthema in vielen Beauty-Blogs - und die jungen Konsumentinnen haben keine Ahnung, was sie sich und ihrer Gesundheit antun! 

Und was machen die Behörden? Die schieben! Ja, sie scheben den Schwarzen Peter immer weiter - so richtig zuständig scheint sich niemand zuständig zu fühlen. 

Da leistet sich Deuschland einen riesigen Behördenapparat, aber wenn es drauf ankommt, ist niemand zuständig. Und Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner mahnt zur Vorsicht und fordert Warnhinweise! 

Geht es noch? Da warnen Kinderärzte vor den Gefahren bei kleinen Kindern, wenn sie die Kügelchen verschlucken, und was passiert? Nichts! Nur eine Forderung von Warnungen! Und wenn diese Warnungen nicht gelesen werden? Dann kann es zu spät sein! 

Neue Produkte müssen erst gründlich überprüft werden, erst dann dürfen sie verkauft werden! Auch wenn in den ersten vier Monaten der Handel mit Bubble Tea angeblich vier Millionen Umsatz erzielt hat. Da frage ich mich: Zu welchem Preis?
Quellen:

  1. RP Online Gladbach: Giftspuren in Bubble Tea
  2. FinanzNachrichten.de Verbraucherministerin Aigner mahnt zur Vorsicht bei Bubble Teas


Veröffentlicht am 06.07.2012 von TheChrisTezzShow
besucherzhler

Mittwoch, 8. August 2012

Das Märchen vom ach so gutem Soja - Blog von Kiat Gorina


Da schreibt Norbert Knobloch einen fundierten Artikel "Soja = Sondergiftmüll" und räumt mit dem Märchen auf, Soja sei soo gesund: "Die Wahrheit hinter der marktschreierischen, an kommerziellen Profit-Interessen orientierten Propaganda für Soja ist die übliche, betrübliche Geschichte von Lug und Betrug, Macht- und Habgier, Korruption und Opportunismus in Wirtschaft und Wissenschaft, Medien und Politik." 

Und er fährt fort: "Hört man die selbsternannten, offenbar inkompetenten und unseriösen oder bezahlten und gekauften „Gesundheits-Experten“ in der Öffentlichkeit und liest man die gleichgeschalteten und zensierten Mainstream-Medien, dann könnte man der verhängnisvollen Täuschung anheim fallen und dem gefährlichen Irrtum unterliegen, die Sojabohne wäre das „beste“, ja „perfekte“ Nahrungsmittel in Gottes grünem Garten." 

Lest den gesamten Artikel - es lohnt sich wirklich!
Quelle: MMnews Soja = Sondergiftmüll


Hochgeladen von absolutMEDIENBerlin am 07.11.2010
besucherzhler

Mittwoch, 27. Juni 2012

Maulesel Marian weint bitterlich - Blog von Kiat Gorina

Der kleine Marian vermisst seinen Kameraden Tiger noch immer schmerzlich. Tiger war aus Fremdenhass auf eine Schriftstellerin vergiftet worden. Auch heute ging Marian wieder in Tigers Box, legte seinen Kopf auf Tigers Decke,  und dann liefen ihm wieder die dicken Tränen über die Wangen. Da half kein Kraulen, er war untröstlich. 
Quelle: Wenn Tiere trauern
Wer glaubt, Tiere können nicht weinen, der soll sich mal die Rinder  ansehen, die von brutalen Fahrern zum Schlachthof gekarrt werden. Vielleicht können sich manche noch an das Bild erinnern, als ein schwarzer Bulle mit gebrochenen Beinen auf der Rampe lag. Das ging vor einigen Jahren duch die Presse. 
Marian und Tiger - zwei Freunde
Ich habe ja selber schon an Schlachthöfen gearbeitet, und habe oft genug die Tränen der Tiere gesehen.
Sicher, der kleine Knopfi soll nicht zum Schlachter, und es geht ihm auch nicht schlecht. Aber wer je einen Freund verloren hat, weiß, wie ihm zumute ist, er kennt diese innere Leere. Tiger und der Kleine waren unzertrennlich, sogar auf der Koppel lagen sie nebeneinander.
Knopfi hat seinen frechen, vorwitzigen Blick verloren. Sogar seien langen Ohren wirken schlaff.
"Warum kaufst du denn kein neues Pferd?", wurde ich schon öfter gefragt, "oder wenigstens einen Esel oder ein Pony?"
Wie gern hätte ich wieder einen Kumpel für Marian im Stall.
Aber da steht noch ein Gerichtsurteil aus. Wegen Anschluß an eine überlange Löschwasser-Leitung für Trinkwasserzwecke. Es gibt ja den Anschlußzwang an Fernwasserleitungen. Jeder Haushalt muss daran angeschlossen sein. Das geht aber nur, wenn die Wasserleitung stark durchspült ist. Dann kann man das Wasser gefahrlos nutzen.
Ich habe aber eine überlange Stichleitung zu meinem Hof, in der seiit Jahren das Wasser steht. Das Umweltbundesamt warnt aus gutem Grund vor Wasser, das länger als vier Stunden in der Leitung steht. Danach ist es gefährlich für die Gesundheit. Einmal, weil es dann verkeimt ist, und weil in der Zeit krebserregende und hormonwirksame Stoffe aus der PE-Leitung ins Trinkwasser übergehen.
Quelle: Hexenjagd in Bayern: Behörde zwingt Schriftstellerin tödliches Wasser zu trinken
Kurz, dies Wasser wird giftig und kann tödlich sein.
Wenn das Verwaltungsgericht in Ansbach nun entscheidet, dass ich das tödliche Wasser nehmen muss, wird mein Haus unbewohnbar! Ich habe mit anderen Wasserversorgern gesprochen: "Drehen Sie ja nicht den Wasserhahn auf, das ist lebensgefährlich. Am besten ziehen Sie aus, um keinen Schaden zu nehmen!"
Tja, das ist der Grund, warum der kleine Marian allein bleiben muss. Wenn das Gericht FÜR den Wasserversorger entscheidet, habe ich nämlich kein Haus mehr, in dem ich noch wohnen kann! Auch eine Methode, um kritische Schriftstellerinnen zu vertreiben. Entweder vergiften oder obdachlos!
Hochgeladen von KiatGorina1 am 23.03.2011

besucherzähler

Sonntag, 3. Juni 2012

Maulesel Marian trauert um Tiger - Blog von Kiat Gorina


Lipizzaner Tiger vergiftet

Ganze zehn Tage ist es jetzt her, dass Lipizzaner Tiger vergiftet wurde. Und der kleine Marian versteht die Welt nicht mehr. Er hat den qualvollen Tod seines Kameraden mitansehen müssen, hat hoffnungsvoll immer wieder Tigers sterbliche Hülle angestoßen: "Komm, steh doch wieder auf, bitte!" 

Maulesel Knopfi ganz allein

Natürlich vergebens. Nun ist der kleine Knopfi ganz allein. Traurig steht er in seiner Box, das Frühstücksgras will ihm nicht mehr schmecken. An den ersten beiden Tagen hat er ganz leise nach Tiger gerufen. Pferde können wiehern, Esel können "Iiiiiaaaaah" brüllen. Maulesel können beides nicht. So blieb ihm nur ein leises fragendes "Üüüüü" ... Immer wieder. Vergebens. 
Tiger konnte nicht mehr antworten. Wenn ich den Kleinen nach draußen hole, muß er an Tigers Box vorbei. So ein trostloser Anblick: schon nach den wenigen Tagen scheinen seine Spuren vergangen. Zwar hängt seine Decke noch über dem Freßgitter und sein Tränkbottich lehnt an der Wand - aber, wer je die leere Box seines behuften Freundes gesehen hat, weiß, wie uns zumute ist. 
Schon hängen Spinnweben über der Futterkrippe, sein Leckstein ist eingestaubt und nur noch einzelne Strohhalme liegen am Boden. Das alles ist so endgültig, Staub deckt die Erinnerung langsam zu. Tigers  Bürste und das Halfter liegen noch im Stall, ich habe es noch nicht fertig gebracht, sie fortzuräumen. 
Marian zog es anfangs immer in Tigers Box, wo er die letzten Geruchsspuren seines toten Freundes aufnahm.
Maulesel Knopfi und Lipizzaner Tiger
Auf der Koppel steht er nur noch traurig herum, vorbei sind die wilden Jagden und Rangeleien. Da ist keiner mehr, mit dem er sich den Hals kraulen kann. Auch der Ball mit dem Griff reizt ihn nicht mehr. Sein Spielzeug liegt unbeachtet in der Ecke. Sicher, wir bürsten ihn, kraulen ihn und gehen mit dem Kleinen spazieren. 
Wenn Reiter vorbei kommen, schaut er aber nur kurz hoch. Die können ihm seinen Freund Tiger nicht ersetzen. Sein großer Tiger, mit dem er abends nach dem Fressen Seite an Seite gestanden hatte, der ihm den Rücken beknabberte oder ihn auch mal mit Stroh bestreute.
Wenn wir von Tiger sprechen, und er versteht den Namen, reckt er den Hals und schaut sich hoffnungsvoll um: "Tiger? Wo??"
Wer den kleine Marian jetzt auf der Koppel stehen sieht, den Blick in weite Fernen gerichtet, wird an manchen Tagen merken, dass ihm dicke Tränen über die Wangen laufen. Er weint um seinen verlorenen Freund ... 
Bleibt zu hoffen, dass es mir irgendwann gelingt, wieder einen passenden Kameraden für Marian zu finden.
Singing Tiger

besucherzähler