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Montag, 16. Dezember 2013

Die Arbeitslosen- und Hilfe-Industrie rund um die Arbeitslosen

Da wurde mir ein Link auf einen Artikel geschickt - veröffentlicht von Opposition24. Im Titel wurde "ARGE" genannt. ARGE? Die gibt es doch nicht mehr, das heißt jetzt "Jobcenter". Ein veralteter Artikel? Nein vom 9. Dezember 2013.

Quelle: Opposition24 Die US-Streitkräfte suchen Sicherheitspersonal über die ARGE:  Die Amerikaner rüsten auf. Mithilfe der ARGE wird verstärkt nach Sicherheitspersonal für die Bewachung us-amerikanischer Einrichtungen in Deutschland gesucht. 

Das machte mich natürlich neugierig. Also suchte ich weiter - und wurde fündig. Gigajob sucht "SICHERHEITSKRÄFTE für den Schutz von US-Anlagen": 

Quelle: Gigajob SICHERHEITSKRÄFTE für den Schutz von US-Anlagen:  aktueller Vermittlungsgutschein der Agentur für Arbeit/JobCenter bzw. Anspruch darauf

Aha, es geht also wieder einmal um den "Vermittlungsschein"! Dieser "Vermittlungsschein" heißt schon längst nicht mehr so, sondern er wurde von gleich zwei Abkürzungen abgelöst: AVGS MPAV. Das ist doch ein Zeichen von überschäumender Behördenaktivität. AVGS MPAV steht für Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein – Maßnahme private Arbeitsvermittlung . 

Ja, was macht eigentlich die Bundesagentur für Arbeit? Was machen die vielen Jobcenter? Sollte jemand der Meinung sein, sie vermitteln für Bürger, die Arbeit suchen, eine Arbeitsstelle. Das gilt offensichtlich nicht mehr. Es gibt ja auch private Arbeitsvermittler. 

Und jeder Bezieher von Arbeitslosengeld I hat ein Recht auf einen solchen "Gutschein" - maximal vier Mal pro Jahr! 

Mit diesem Gutschein kann der Bezieher einen Vermittler beauftragen. Und wenn der Vermittler eine Stelle für den Bezieher gefunden hat und der Bezieher seine Arbeit begonnen hat, löst der Vermittler den Gutschein ein. Die Höhe des Betrages ist oft Ermessenssache, so um die 2.000 bis 2.500 Euro! 

Wohlgemerkt: von diesem Geld sieht der Arbeitslose nichts! Das kassiert der private Vermittler! Dieses System verführt natürlich zu "Seilschaften" oder "Netzen", in denen Vermittler und Arbeitgeber kooperieren. Das Ganze ist derart unausgegoren, dass die Bestimmungen für diesen Gutschein immer wieder verändert wurden. 

Ja, es führt sogar dazu, das die Bundesagentur für Arbeit und die Jobcenter bestimmte Sachverhalte anders sehen und handhaben als es das Bundesministerium für Arbeit und Soziales vorsieht. 

Ja, wirklich! Diese Bundesagentur für Arbeit scheint derart selbstherrlich zu sein, dass sie dem zuständigen Ministerium auf dem Kopf herumtanzt. Offensichtlich tanzte diese Behörde auch auf dem Kopf der Ministerin herum. Jetzt verstehen wir, wieso Frau Ursula von der Leyen ein anderes Ministerium übernimmt - das Verteidigungsministerium. Mal sehen, ob  von der Leyen es schafft, sich bei der Bundeswehr durchzusetzen. Im Falle der Bundesagentur für Arbeit hat sie  es offensichtlich nicht geschafft! 

Diese Art von "Arbeitsverweigerung" einer Bundesbehörde gegenüber dem zuständigen Ministerium fand sogar Beachtung in Wikipedia: 

Quelle: Wikipedia Vermittlungsgutschein: Dem widersprach die Rechtslage und das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS). ... Ebenso bestand vom 1. April 2012 bis zum 20. November 2012 ein Dissens zwischen der Bundesagentur einerseits, dem Gesetz und dem BMAS andererseits in der Auffassung, wie viele private Arbeitsvermittler beauftragt werden dürften. Während die Bundesagentur die Arbeitsuchenden belehrte, nur einen privaten Arbeitsvermittler zu beauftragen, propagierte das BMAS, dass der Arbeitssuchende auch mehrere Vermittler gleichzeitig beauftragen dürfe. Dies entspricht auch der Rechtslage des § 297 SGB III, wonach die Bindung von Arbeitsuchenden an einen einzelnen privaten Arbeitsvermittler durch Exklusivvereinbarung unwirksam sind. 

Dies müssen wir uns auf der Zunge zergehen lasse: Da gibt es mit der BA eine Bundesbehörde, die sich über die Entscheidungen des verantwortlichen Ministeriums und über das vom Parlament verabschiedete Gesetz - hier Sozialgesetzbuch III - einfach hinwegsetzt! 

Es gibt eine Denkschrift zum Vermittlungsgutschein: 

Quelle: Denkschrift zum neuen Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein: Die Bundesagentur maßt sich Rechtsetzungkompetenzen an, indem durch interne Geschäftsanweisungen der Wille des Deutschen Bundestages nicht nur ignoriert, sondern sogar diametrale Rechtsanwendung angeordnet wird. 

Da frage ich mich, was hat eigentlich die bisherige zuständige Bundesministerin gemacht? Lässt sie sich von einer ihr unterstellten Bundesbehörde auf dem Kopf herumtanzen?! 

Die arme Andrea Nahles! Sie soll ja das Arbeitsministerium übernehmen. Welchen Augiasstall wird sie vorfinden? 

Fazit: Mit der Einführung der Agena 2010 wurde offensichtlich mit der BA ein Behördenmonster geschaffen - eine Hydra, die nicht mehr zu bändigen ist! 

All diese behördlichen Auswüchse, die ja die Steuerzahler bezahlen müssen und von diesem Geld die wirklich Bedürftigen kaum etwas abbekommen, wären nicht notwendig, hätten wir ein bedingungsloses Grundeinkommen für jeden Bürger! 

Dann verschwände dieser behördliche Spuk sofort. 

Zum Abschluss ein Video, das Unglaubliches zu Tage fördert: Diese Vermittlungsprämie verhindert, dass Zeit- resp. Leiharbeiter in die Festanstellug übernommen werden. Aber seht selbst: 



Frau Andrea Nahles, was sagen Sie dazu - als vereidigtete Arbeitsministerin?

Übernommen von OverBlog

Samstag, 14. September 2013

GLOSSE: Schuld war nur der Bu-Ur-Kini!!

Wer sich bei deutschen Schlagern auskennt, wird sich vielleicht an "Schuld war nur der Bossanova!" erinnern - gesungen von Manuela. Eine gebürtige Berlinerin, leider schon  verstorben - sie wurde nur 58 Jahre alt. Sänge sie noch heute, sie müsste ihren Titel umändern: Heute ist nicht mehr der Bossanova schuld, sondern der Burkini! Manuela sänge heute
Schuld war nur der Bu-Ur-Kini!


Hochgeladen am 03.02.2011 von phoenixcosma2

Wieso? Wegen des Bundesverwaltungsgerichtes! Da hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig etwas angestellt! Es wurde ein Urteil gefällt, dass eine Schülerin mit islamischen Glauben am Schwimmunterricht teilnehmen muss - sie könne ja einen Burkini anziehen. 

Quelle: Bundesverwaltungsgericht entschied: Keine Religionsfreiheit für Muslime: Auch die höchste Instanz in Leipzig entschied: das Mädchen muss am Schwimmunterricht teilnehmen. Punktum! Basta.

Mit diesem Urteil brachte dieses Gericht vieles ins Rollen - es hat im wahrsten Sinne des Wortes etwas angerichtet:

Frauen, die noch nie von einem "Burkini" gehört - geschweige denn so ein Teil gesehen - hatten, schauten im Internet nach, wo es so etwas gibt und wie das ausschaut. Und nicht wenige stellten fest: Das sieht nicht übel aus! Ja, richtig geschmackvoll! Es gab Anfragen und Bestellungen bei den Online-Händlern, sie kommen mit den Lieferungen nicht nach! Die westliche Modeindustrie wurde beunruhigt, sie pfiff ihre Nerds in den Marketingabteilungen an, sofort eine Burkiniwelle aus dem Boden zu stampfen. Das war gar nicht so einfach.

Grund: Die Bundeskanzlerin persönlich hatte ja erklärt: "Multi-Kulti ist gescheitert!" Also befanden sich viele Mode- und Konsumsklaven in einer Zwickmühle: Einerseits kein Multi-Kulti mehr, andererseits einen vom kapitalistischen Westen erstellten Multi-Kulti-Fummel anziehen?


Hochgeladen am 20.05.2011 von Filbob21

Die Frauen bevorzugten lieber die originalen Burkini von den arabischen Händlern. Und die Händler in den Basaren stellten sich sofort auf die Nachfrage ein. In den ganz großen Basaren wurde eilig eine eigene Gasse geschaffen - nur für Burkinis! Und die Händler schickten ihre Jungs aus, die sprachen dann die deutschen Touristinnen an: "Madame! Kommen Sie! Schöne Burkinis für schöne Frauen!" Da konnten auch Frauen wie Eulalia Sengespeck diesem Charme nicht wiederstehen und sie kauften gleich mehrere Burkinis.

Und wieder zu Hause führte Eulalia gleich ihren Freundinnen diese Neuerwerbungen vor. Die Frauen waren begeistert. Grund: Das blöde Fasten und Hungern vor der alljährlichen Bikinizeit war endlich vorbei! Es gibt ja wallende Burkinis, die verstecken so manches Pölsterchen.

Und noch jemand merkte die Auswirkung der Burkini-Welle - die Schönheitschirurgen. Sie beauftragten ihren Verband, etwas gegen diese Burkini-Welle zu unternehmen!

Dann kam jammernd  die Kosmetikindustrie. Der Absatz von Sonnenschutzmitteln sank ins Bodenlose. Der Milliardär Dirk Rossmann wollte über seine Lobby gleich eine Lex Rossmann verkündet haben, dass auch Burkiniträgerinen sich vor dem Sonnenbad mit Rossmann-Öl einschmieren müssen. Aber da derzeit Wahlzeit ist, wurde Rossmann auf die Zeit nach der Wahl vertröstet.

Ja, dann fuhr eine noch größere Schar von Lobbyisten auf - ausgeschickt von der notleidenden Pharmaindustrie! Sie befürchtete, dass wegen der Burkinis die Erkrankungen an Hautkrebs zurückgehen werden. Die Analysten an den Börsen schauderten, der DAX werde auch ins Bodenlose fallen. Die Dividenden der Aktionäre ebenso. Wovon sollen dann diese Aktionäre leben? Sollen sie sich in die Warteschlangen der Hartz-IV-Bezieher in den Jobcentern einreihen? Und sich dann sagen lassen: "Sie sind nicht bedürftig! Sie müssen erst ihre Villa abschmelzen!" Und der Jobcenterchef freut sich, weil er wieder sanktionieren konnte und von seiner obersten Dienstherrin eine Prämie erhält:

Quelle: Hilfe! Die Borgs unter uns! In den Jobcentern! Widerstand ist zwecklos! Sie werden sanktioniert: Ja, in den Jobcentern werden Prämien gezahlt - an die Oberborgs, das sind solche Menschmaschinen, die ihre Menschlichkeit verleugnen. Diese Borgs haben eine Waffe - auch SANKTIONEN genannt. Und dann gibt es das Mutterschiff dieser Borgs - es ging in Berlin - Hauptstadt der Deitschen - vor Anker. Das frühere Bundesarbeitsministerium ist in das Mutterschiff der Borgs gezogen. Und die Königin der Borgs leitet dieses Ministerium. Sie treibt ihre Oberborgs immer mehr an: IMMER MEHR SANKTIONEN!

Die etablierten Parteien erschrecken. Langsam dämmert es ihnen: Es ist ja Wahlkampfzeit! Bald wird gewählt! Wenn jetzt das mit den blöden Burkinis sich noch weiter herumspricht, dann verlieren wir die Wahl! Was machen wir jetzt? Sie grübelten und grübelten. Sie konsultierten Berater und Werbestrategen. Die fanden heraus, dass der derzeitige Zeitpunkt für eine Wahl ungünstig sei. Die Wahl muss verschoben werden! Das geht doch nicht!

Die Berater wurden verdonnert, eine Möglichkeit zu suchen. Die Berater schwitzten Blut und Wasser! Da hatte einer die rettende Idee - die DNV. Im Flüsterton wurde folgender Plan B verbreitet: Wir lassen die DNV nicht zur Wahl zu. Dann muss sie klagen - in Karlsruhe. Dort wird sie zugelassen. Aber wir hatten keine Zeit mehr, sie auf den Stimmzetteln auszudrucken. So gibt es eine Partei, die ist für die Wahl zugelassen, aber sie kann nicht gewählt werden, weil sie nicht auf dem Stimmzettel steht!

Dann wird nach der Wahl bestimmt jemand klagen, irgendwann wird diese Wahl für ungültig erklärt werden. Aber wir werden bis dahin trotzdem weiterregieren. Ist doch genial. Das könnte doch glatt vom genialen Team Haderthauer stammen! 

Und Plan B wurde in die Tat umgesetzt ... Und alle beteiligten Akteure jammerten: 
SCHULD WR NUR DER BU-UR-KINI! 

Übernommen von Blog-Spot

Freitag, 13. September 2013

GLOSSE: Hilfe! Die Borgs unter uns! In den Jobcentern! Widerstand ist zwecklos!

Wer kennt sie nicht? Die BORGS! Die Spezies, die keine Gnade kennt! Die sich unerbittlich durchsetzen! Und für sie gilt: 
WIDERSTAND IST ZWECKLOS!
SIE WERDEN SANKTIONIERT!

Vor allem Langzeitarbeitslose - auch Hartz-IV-Bezieher genannt - haben keine Chance! Sie sind den Foltermethoden dieser Menschmaschinen ausgeliefert! Was treibt diese Menschmaschinen an? Das Geld - auch Prämie genannt!

Ja, in den Jobcentern werden Prämien gezahlt - an die Oberborgs, das sind solche Menschmaschinen, die ihre Menschlichkeit verleugnen. Diese Borgs haben eine Waffe - auch 
SANKTIONEN

genannt. Und dann gibt es das Mutterschiff dieser Borgs - es ging in Berlin - Hauptstadt der Deitschen - vor Anker. Das frühere Bundesarbeitsministerium ist in das Mutterschiff der Borgs gezogen. Und die Königin der Borgs leitet dieses Ministerium.

Sie treibt ihre Oberborgs immer mehr an: 
IMMER MEHR SANKTIONEN!

Auch wenn Sanktionen Nahrungsentzug bei den Opfern bedeutet! 
WIDERSTAND IST ZWECKLOS!
SIE WERDEN SANKTIONIERT!

Auch wenn ihr Kollege Guido W. in seinem Bericht über Folterstaaten Nahrungsentzug als Folter bezeichnet, das ficht diese Königin der Borgs nicht an! 
WIDERSTAND IST ZWECKLOS!
SIE WERDEN SANKTIONIERT!

Ja, auch Guido W. prangerte die spätrömische Dekadenz der Hartz-IV-Bezieher an! Deshalb muss es immer mehr Sanktionen geben! Und die Oberborgs - die Chefs der Jobcenter werden dafür belohnt! Mit Prämien! Dafür tun sie alles! Sie verleugnen ihre Menschlichkeit. Vielmehr, jeden Tag, wenn sie ihr Büro betreten, geben sie im Vorzimmer ihre Menschlichkeit ab. Dann sind sie nur noch Maschine. Sie sanktionieren auf Teufel komm raus. Sie sind richtig gierig nach Prämien.

Auch wenn es zu Opfern kommt! Das stört diese Maschinen nicht. Maschinen sind nicht menschlich, sie funktionieren! Und sie kennen nur ein Motto: 
WIDERSTAND IST ZWECKLOS!
SIE WERDEN SANKTIONIERT!

Knallhart halten sie die Zielvereinbarungen ein! Mietobergrenzen müssen eingehalten werden. Auch wenn es sich um wenige Cents handelt! Es muss sanktioniert werden - die Prämie lockt! Und wenn die Betroffenen vor dem Sozialgericht Recht erhalten, das macht überhaupt nichts: 
WIDERSTAND IST ZWECKLOS!
SIE WERDEN SANKTIONIERT!

Auch wenn die Opfer dieser Borgs krank werden, weil sie nicht mehr medizinisch behandelt werden, das macht diesen Maschinen nichts aus. Es gibt immer wieder neue Opfer. Zur Zeit fegt ein Tsunami über Deutschland, der viele Opfer für diese Borgs produziert. Diese Borgs freuen sich - die Prämie lockt! Sie werden wieder mit ihrer brutalen Waffe 
SANKTION 

diese Langzeitarbeitslosen bekämpfen. Sehr zum Gefallen der Borgkönigin - der Ministerin für Arbeit.

Aber diese Borgs fürchten eine Idee! Deshalb wüten sie immer schlimmer! Diese Idee verbreitet sich immer mehr! Sie heißt 
BGE 
Bedingungsloses Grundeinkommen!

Diese Borgs fangen zu zittern an, ihnen schlottern die Knie, ihnen klappern die Zähne. Grund: Diese Idee des BGE ist so überzeugend, so einfach und so billig für den Staat, dass Verwaltungsmonster wie diese Borgs mit den Jobcentern überflüssig werden. 

Dann werden diese Borgs nicht mehr mit Zielvereinbarungen versorgt, die Prämien werden eingestellt, die Borgs fallen um, werden immer langsamer und ihre Zuckungen werden immer langsamer und dann werden auch diesen Maschinen erkennen:


WIDERSTAND IST ZWECKLOS! 
DAS BGE KOMMT!

Ihre Gehirne können diese Wahrheit nicht verkraften - es kommt zu Kurzschlüssen - eine gespenstische Ruhe breitet sich in den Jobcentern aus: Diese Borgs, diese Spezies in den Jobcentern, die keine Menschlichkeit kannten, sind tot!

Quelle: gegen-hartz.de JOBCENTER-CHEFS: PRÄMIEN FÜR HARTZ IV SANKTIONEN: Zusätzlich sind Jobcenter-Chefs in den Zielvereinbarungen dazu angehalten, jede noch so geringe Überschreitung Mietobergrenze zu ahnden. Selbst bei wenigen Centbeträgen machen die Behörden keinen Halt. So unterlag ein Jobcenter in Thüringen erst vor kurzer Zeit vor dem Bundessozialgericht in Kassel, weil die Behörde sich um ganze 15 Cent gestritten hatte.


Hochgeladen am 07.06.2009 von Lordxenra

Übernommen von Over-Blog

Dienstag, 11. September 2012

Über das bedingungslose Grundeinkommen in der Schweiz - Blog von Kiat Gorina


Die Schweiz hat einen großen Vorteil: Sie gehört nicht zur EU. Und sie hat eine eigene Währung. Und die Diskussionen um das bedingungslose Grundeinkommen (BGE) sind bereits weit fortgeschritten: 

Derzeit trommeln Verfechter für das BGE und sie haben bis Sommer 2013 Zeit, mindestens 100.000 Unterschriften für eine Volksabstimmung zu sammeln. Da erschien ein Interview zum BGE. Tink.ch sprach mit Daniel Häni über das BGE. 

Quelle: tink.ch Schweiz "Das bedingungslose Grundeinkommen ist keine neue Sozialmassnahme" 

Geau! Das sollten wir alle uns merken: Ein BGE ist keine neue Sozialmassnahme! Sondern das ist ein Mindestbetrag, den jeder Einwohner braucht, um zu leben - um in Würde zu leben. Bescheiden zwar - aber in Würde! 

Also, wenn jeder Bewohner das braucht, wieso gibt es dann Monsterbehördern zur Verwaltung der Ausgabe an die Bedürftigen. Denn Menschen, die kein Geld zum Überleben haben, werden radikal. 

Rahel Uhlenhoff hat Hartz IV eine Stillhalteprämie ganannt - zunächst dafür, dass sich die Hartz-IV-Bezieher vom ersten Arbeitsmarkt fernhalten. Aber Hartz IV ist auch eine Stillhalteprämie dafür, dass die Betroffenen nicht aufstehen, dass sie nicht radikal werden. Sprechen wir es doch offen aus: Mit Hartz IV versucht Deutschland, sich den sozialen Frieden zu erkaufen! 

Nun ändern sich die Zeiten: Eine Finanzkrise jagt die andere, eine Wirtschaftskrise jagt die andere - genau genommen sind das weder Finanzkrisen noch Wirtschaftskrisen - es sind Bankenkrisen! Und die Großbanken sind ziemlich einfallslos, um deren Krise zu bekämpfen - mit einer Superbank - auch ESM genannt - mit Sitz in Luxemburg! 

Wie sieht ein Schweizer wie Daniel Häni Deutschland? Es ist sehr interessant, was er sagt: "In Deutschland, wo tatsächlich in immer grösserem Ausmass Not herrscht, durch die menschenverachtenden Hartz-IV-Gesetze, hat die Diskussion tatsächlich einen anderen Charakter, weil dort durch das bedingungslose Grundeinkommen ganz praktisch Not gelindert würde." 

Also, ihr Politiker, die ihr die Agenda 2010 immer noch als das Beste vom Besten anpreist, habt ihr das gelesen? Das schreibt ein Schweizer Unternehmer! Ja, in Deutschland herrscht in immer größeren Ausmaß Not! Ist das nicht ein Armutszeugnis für die Regierung der Kanzlerin Dr. Angela Merkel? Ja, es ist ein Armutszeugnis! 

Und eben dieser Schweizer Unternehmer sagt: "Die Hartz-IV-Gesetze sind menschenverachtend!" So wird Deutschland mittlerweile gesehen: Ein Staat, in dem menschenverachtende Gesetze gelten. Ein Staat, der die Würde des Menschen mit Füßen tritt! 

Ist so einem Staat noch zu trauen? Diese Frage sollten sich gerade deutsche Unternehmer stellen! Vor allem die, die ihre Produkte exportieren. Was ist, wenn sich immer mehr herumspricht, was für Zustände in Deutschland herrschen? 

Dann werden immer mehr Menschen im Ausland keine deutschen Produkte mehr kaufen - ist doch klar!


Hochgeladen von danielbasel am 27.11.2010

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