Posts mit dem Label ausweis werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label ausweis werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 18. Juli 2014

Malaysia Airlines - Todesfalle für Forscher und Erfinder?


Malaysia Airlines Flug MH 17 - an Bord über 100 Aids-Forscher - abgestürzt über der Ostukraine. Angeblich abgeschossen! Am Sonntag begint die 20. Welt-Aids-Konferenz in Melbourne. Das Leben von wichtigen Forschern wurde ausgelöscht. War das ein Zufall? Ein sehr trauriger? Oder steckt etwas anderes dahinter? 

Quelle: stern Zahlreiche Aids-Forscher waren an Bord von Flug MH17: Auch der niederländische Aids-Forscher und frühere Präsident der Internationalen Aids-Stiftung, Joep Lange, befand sich an Bord der Maschine, wie die von ihm gegründete Stiftung PharmAccess bestätigte. Lange galt als einer der führenden Köpfe bei der Erforschung des HI-Virus. Langes Tod sei ein "großer Verlust", erklärte der Leiter der Stiftung, Onno Schellekens.

Erinnern wir uns: Ebenfalls Malaysia Airlines, Flug MH 370. Dieser Jumbo mutierte zum Geisterflugzeug - er verschwand ohne irgendwelche Spuren zu hinterlassen. Der russische Militärgeheimdienst GRU hatte eine brisante Information herausgefunden: 

Quelle: AD HOC NEWS "DIE LAUFENDE DESINFORMATION ÜBER DEN GEISTERFLUG DER VERSCHOLLENEN PASSAGIERMASCHINE IN DEN ...": Nach Angaben des Militärgeheimdienstes GRU im Kreml soll die zivile Verkehrsmaschine vom US-Militär wegen einer geheimen Fracht – eventuell sogar eine Atombombe für us-finanzierte Terrorgruppen als Auftakt zum Dritten Weltkrieg – gekapert und nach Diego Garcia verbracht worden sein2. Der russische Geheimdienst hatte die chinesischen Kollegen gewarnt und bei einer Landung in Peking hätten chinesische Militärs die Fracht wohl auch sichergestellt. Also musste Flug MH 370 auf den nahe liegenden US-Militärstützpunkt Diego Garcia im Indischen Ozean umgeleitet werden.

Da stellt sich doch die Frage: Ist das wieder eine Verschwörungstheorie oder ist das eine Theorie über eine Verschwörung? 

Die Whistleblower und frühere Bänker Harvey Friedman, der die Seiten gewechselt und ein Buch geschrieben hat - Bankster Club - hat noch eine ergänzende Information - ab 6:00:


Veröffentlicht am 05.07.2014 von muthich

In der Video-Beschreibung steht: An Bord der verschwundenen Maschine der malaysischen Fluglinie befanden sich 20 Chinesen die allesamt Mitarbeiter der US-Firma "FreeScale SemiConductor" sind. Vier dieser 20 Mitarbeiter besitzen die Rechte an einem US-amerikanischen Patent für implantierbare #‎Microchip s (Chip statt #‎PersonALausweis). Der fünfte Besitzer ist die Firma "#Freescale #SemiConductor" selbst, eine Tochtergesellschaft der Bankendynastie #‎Rothschild.
Das Besondere? Im Falle des Todes einer dieser fünf Patentinhaber gehen alle Rechte am Patent an die übrigen Besitzer über. Unter der Annahme das die übrigen Besitzer den Flug #MH370 nicht überlebt haben, würden die Rothschilds dann 100% an dem besagten Patent halten.

Übernommen von OverBlog

Montag, 13. Januar 2014

GLOSSE: Halbnackter Bodybuilder entert Kanzlerin-Jet und schläft in ihrem Bett

Deutschland hat auch einen Regierungs-flughafen Köln/Bonn. Da parkt der Jet für die Kanzlerin. Dieser Regierungs-flughafen ist sehr streng bewacht. 

Und im Juli 2013 kam ein Bodybuilder auf die Idee, mal im Bett der Kanzlerin zu schlafen. 

Aber - wie gesagt - dieser Regierungsflughafen ist streng bewacht. Also sagte der Bodybuilder am Haupttor, er sei Soldat. Er wurde durchgelassen - er hatte ja seinen Personalausweis dabei. 

Er marschierte auf dem Gelände zu dem Kanzlerin-Jet und zog sich vorher aus - bis auf die Unterhose! Schließlich sollte jeder sehen, was für eine trainierte Figur er hat! Und für alle Fälle hatte er ein Päckchen Marihuana dabei. Mann weiß ja nie, ob er so etwas braucht. 

Dann versuchte er ins Flugzeug einzudringen, das war gar nicht so einfach. Obwohl er vorher fleißig geübt hatte - mit einem Simulator aus dem Internet! Nach einigen Mühen war er endlich im Cockpit und wollte die Maschine starten. Da gab es Probleme. Also setzte er einen Notruf ab, konsumierte etwas Marihuana, legte sich ins Kanzlerin-Bett und schlief ein. 

Endlich kam der Notruf bei dem Sicherheitspersonal an, trotzdem dauerte es drei Stunden, bis das Personal den Bodybuilder gefunden hatte. Ein Polizeihund biss ihm ins Bein, dann wurde der Bodybuilder auf einer Trage festgezurrt und aus dem Flugzeug entfernt. 

Die beteiligten Behörden widersprechen sich, was die Sicherung des Regierungsflughafens angeht. Und jetzt liegt die Anklage gegen den Bodybuilder vor - nach weit über einem Jahr. 

Ja, jetzt wissen wir auch, wieso die Kanzlerin ihren bisherigen Verteidigungsminister abgezogen und zum Innenminister degradiert hat. Und damit so etwas nicht mehr vorkommt, wurde UvdL neue Verteidigungsministerin. Sie muss jetzt diesen Augiasstall - auch Bundeswehr genannt - aufräumen. 


Veröffentlicht am 16.12.2013 von puuuchica

Als erste Abwehrmaßnahme ließ UvdL Konterfeis von sich und der Kanzlerin aufstellen - mit Erfolg: Ein Nachahmungstäter ergriff sofort schreiend die Flucht ...

Übernommen von OverBlog

Montag, 28. Januar 2013

Kiat - Die Schamanin, die keine sein wollte - Aus dem Archiv


Aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin. Vom Vater habe ich blaue Augen und blonde Haare geerbt, damit war ich ein Fremdkörper in der Sippe der schwarzhaarigen Mongolen.

Obwohl, viele Mongolen haben heute offenbar vergessen, dass es die Nirun gab, die "Söhne des Lichtes". Der Große Dschinghis Khan war auch ein Nirun[1].

Aber ich fand immer wieder Lehrer, immer dann, wenn ich "reif" dafür war. Mein erster Lehrer war ein sehr alter Seher, dann unterrichtete mich einen ganzen Sommer lang ein uralter buddhistischer Mönch[2], von ihm erfuhr ich viel über Heilpflanzen. Er unterrichtete ganz anders als hier bei den Langnasen: Wenn er mich lehrte, dann fühlte ich, dass ich die Pflanze richtig betasten konnte, ja, ich konnte geradezu in die Pflanze hineinschlüpfen.

Später wurde ich mehrere Jahre lang in einem buddhistischen Kloster unterrichtet. Dieses Kloster wurde auch heimlich von den höheren Offizieren der Roten Armee besucht, deshalb blieb dieses Kloster verschont.

Einer meiner schamanischen Lehrer prophezeite mir, dass Menschen mich immer wieder fortjagen und schwer beleidigen und demütigen werden, weil ich anders bin und wegen meiner Fähigkeiten, die vielen Menschen unheimlich sind. Aber er prophezeite mir auch, dass von allen Menschen, die mir schaden, das Glück weichen wird. Und ich werde einst weit im Westen ein sehr gemischtes Rudel haben, und ich werde immer mehr zur Ruhe kommen[3].

Diese Prophezeiung hat sich erfüllt: heute habe ich in kleinem fränkischen Dorf meinen Ruhepol gefunden, ich führe auf einem Einzelhof meine Naturheilpraxis für Tiere. Zu mir kommen aber auch Menschen, wegen meiner schamanischen Fähigkeiten.

Aber auch in diesem Dorf gibt es Menschen, denen ich fremd bin und die mir schaden wollen. Diese Menschen tun mir leid. Wenn ich zurückblicke, dann hatten Menschen, die mir schwer geschadet haben, kein Glück mehr in diesem ihren Leben. Sie wurden schwer krank und starben. Wie können Menschen nur so dumm sein, einer Schamanin zu schaden?

Ich erinnere mich an die Schwester meines ersten Lehrers, des Sehers: Sie war eine große Magierin! Als ihr Bruder seine letzte Reise angetreten hatte, kam sie mit Begleitern zu unserer Sippe. Da ihr Bruder allein lebte, hätte sein gesamter Besitz verbrannt werden müssen. Aber die gierigen Menschen teilten seinen Besitz unter sich auf. Als die Magierin dies bemerkte, verfluchte sie alle Gers:

Jedes Ger, in dem etwas vom Besitz ihres Bruders lagerte, ging in Flammen auf. Und Feuer ist der schlimmste Feind der Nomaden.

Daran muss ich immer wieder denken, wenn ich in der Zeitung lesen, dass wieder jemand beerdigt wird, der mir früher sehr geschadet, mich beleidigt und gedemütigt hat.

Aber dann sage ich zu mir: Kiat, das kann nicht sein! Kiat, nimm dich nicht zu wichtig!

[1] Kiat Gorina: "Die Schamanin, die keine sein wollte". Seite 9
[2] ebenda Seiten 102ff
[3] ebenda Seite 150


Hochgeladen am 14.01.2011 von KiatGorina1

Freitag, 19. Oktober 2012

Kurt Beck: Rücktritt und Maul halten - Blog von Kiat Gorina


Im August veröffentlichte ich einen Artikel, da ging es auch über den Ministerpräsidenten Kurt Beck und die Insolvenz der Nürburgring GmbH. Damals schrieb ich unter anderem:

"Oder es geht um ein anderes megalomanisches Projekt am und um den Nürburgring. Die extra dafür gegründete GmbH musste im Juli Konkurs anmelden - der Finanzminister von Rheinland-Pfalz musste zurücktreten und erwartet jetzt ein Strafverfahren wegen Veruntreuung von Steuergeldern - bestimmt kein Kavaliersdelikt.

"Sogar Ministerpräsident Kurt Beck musste sich bei seinen Bürgern entschuldigen - aber zum Rücktritt war er doch nicht bereit! Da sollte für über 330 Millionen Euronen etwas hingeklotzt werden - geblieben sind nur haushohe Schulden."

Quelle: Politiker in der Provinz handeln provinziell und verbrennen Steuergelder

Jetzt hat Kurt Beck seinen Rücktritt angekündigt - nicht wegen der Probleme mit dem Nürburgring, sondern aus gesundheitlichen Gründen. Er sprach öffentlich von "Problemen mit der Bauchspeicheldrüse" - das ist schlimm und lässt Schlimmes befürchten.

Seine Nachfolgerin soll die derzeitige Sozialministerin Malu Dreyer - ebenfalls von der SPD - werden. Frau Dreyer ist seit zwanzig Jahren an multipler Sklerose erkrankt und meist auf einen Rollstuhl angewiesen. Ich begrüße es, dass jemand, der körperlich behindert ist, das Amt einer Ministerpräsidentin ausüben wird!

Wieso? Weil es in dieser Republik immer noch Landkreise gibt, da wird körperlich behindert mit geistig behindert gleichgesetzt! Ihr glaubt das nicht? Doch - im Landkreis Ansbach war das zu meiner Zeit an der Tagesordnung.

Wegen meines Diabetes habe ich einen Schwerbehindertenausweis! Dann wurde ich arbeitslos. Vom damaligen Arbeitsamt wurde ich in eine Reha-Maßnahme gesteckt: zu geistig Behinderten! Da sollte ich dann das Telefonieren lernen - mit einem Kindertelefon - rot, mit weißen Hörer!

Da habe ich gestreikt! Das Arbeitsamt drohte, die Zahlungen einzustellen. Ich musste mir einen Anwalt nehmen. Unglaublich, aber wahr! Dann kam der Leiter der Reha-Einrichtung auf die Idee, ich sei medikamentenabhängig und bräuchte gar kein Insulin.

Er wollte mich daran allen Ernstes daran hindern, Insulin zu spritzen! Also wieder Anwalt eingeschaltet! Und parallel eine Eilpetition an den Bayerischen Landtag und an den Bundestag. Das half - und dieser mörderische Unsinn wurde beendet!

Einige Ansbacher Behördenmitarbeiter haben mir das bis heute nicht verziehen! Aber es ging um mein persönliches Leben! Deshalb begrüße ich es sehr, dass die künftige Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz eine Frau ist, die wegen ihrer Krankheit nicht so mobil ist wie andere Menschen, aber deshalb bestimmt nicht geistig behindert!

Also, ihr Ansbacher Deppen, die ihr mich damals am Spritzen von Insulin hindern wolltet, nehmt das mal endlich zur Kenntnis!

Doch zurück zu Kurt Beck: Trotz Erkrankung hat Kurt Beck seinen Humor nicht verloren: Seine Aufforderung an einen Zuschauer "Könn' Sie mals's Maul halten?" wurde von einer Band aufgegriffen. Beck war nicht beleidigt, sondern lud diese Band ein.

Quelle: DIE WELT Band spielt "Maul halten"-Song für Kurt Beck


Könn' Sie mal's Maul halten? WIR SIND SPITZE
Veröffentlicht am 16.10.2012 von skasyvon

Quelle: Bild.de Deutschlands tapferste Politikerin

Video mit der Erklärung des Rücktritts

Ich wünsche Kurt Beck viel Kraft und Energie, mit seiner Erkrankung umzugehen! Und Frau Dreyer wünsche ich viel Erfolg als neue Ministerpräsidentin!

besucherzhler

Freitag, 27. Januar 2012

Marcel Reich-Ranickis Rede und der Nationalsozialismus - Blog von Kiat Gorina

Marcel Reich-Ranicki hielt eine Rede, am Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine erdrückende Rede, eine beklemmende Rede. Aber sie musste gehalten werden.

Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie sich Nazi-Opfer fühlen. Im Jahr 2000 wurde ich von Nazis brutal zusammengeschlagen - in Wiedersbach, das ich seitdem Widerlingsbach nenne. Damals hatte ich Tiger und Miriam eingestellt. Und war mit den beiden ausgeritten - Miriam als Handeselin dabei. Da musste ein neugieriges Reitmädchen in meinem Rucksack gekramt haben und es wurde fündig:

WEITER ...

Montag, 12. September 2011

GLOSSE: Zensus - eine Tragikomödie in sieben Auftritten - Blog von Kiat Gorina


ERSTER AKT:
Der Erhebungsbeamte 

Es ist Mai, ich bin bei der Stallarbeit. Draußen gießt es in Strömen. Da kommt ein Auto angerattert, ein etwas beleibter Mann steigt aus, schreitet zu meiner Stalltür und baut sich auf. 

Mann (Befehlston): "Ich komme vom Landrat, wegen der Umfrage!" 

Ich schaue mir den Typen an. Keine Regenjacke, dafür ein Hemd mit zerrissenem Ärmel. 

Ich  (zweifelnd): "Haben Sie denn einen Ausweis?" 

Er: "Muss ich suchen" (kramt in seinen Taschen

Dann hält er mir seinen Personalausweis unter die Nase, anfassen darf ich seinen Ausweis nicht! 

Ich (sehr zweifelnd): "Und Sie sind Erhebungsbeauftragter?" 

Er: "Jawoll! Ich bin Erhebungsbeamter! Und jetzt müssen wir den Frageboden ausfüllen!" 

Ich (im Babyton): "Lassen Sie den Fragebogen da, ich kann schon lesen und schreiben und den Fragebogen alleine ausfüllen!" 

Er: "So, aber ich muss wissen, was Sie eintragen!" 

Ich: "Jetzt geben Sie mir schon den Fragebogen, ich setze mich nachher an den Computer!" 

Er: "So einfach geht das nicht, ich muss vorher ihre Fragebogennummer aufschreiben und ihren Code!" 

Er zückt sein Notizbuch, schreibt etwas vom Fragebogen ab und verschwindet. 

ZWEITER AKT:
Die Erfassung 

Den Fragebogen lege ich im Stall auf einen Futtersack, da kommt ein Windstoß, der Bogen landet in der Abflussrinne für Gülle und bekommt einige Flecken ab. 

Ich (murmelnd): "Das passt zusammen!" 

Dann versorge ich die Tiere und gehe ins Haus, wasche mir die Hände und setze mich gleich an den Computer. 

Ich rufe die Webseite auf, tippe die Nummer des Fragebogens ab und den Aktivierungscode.
Ich (fragend murmelnd): "Ist das jetzt ein großes O oder eine Null?" 

Ich entscheide mich für ein großes O. 

Ich (überrascht): "Glück gehabt!" 

Die aufgerufene Seite geruht zu antworten, die Fragen erscheinen. 

Ich: "Das ist ja kinderleicht! Wozu brauchen die Erhebungsbeauftragte?" 

Also flugs alle Fragen beantwortet - die meisten wurden ja - da unzutreffend - übersprungen. 

Abschließend:
Ich (ahnungsvoll): "So, jetzt den Ausdruck! Wer weiß, wozu das gut ist! 

DRITTER AKT:
Die erste Mahnung 

Mittlerweile ist Ende Juli, ein großer Umschlag steckt im Briefkasten. 

Ich (seufzend): "Was will das Landratsamt jetzt schon wieder von mir? Im Zweifelsfalle Geld!" 

Ich öffne den Umschlag und lese, dass die Erhebungsstelle im Landratsamt noch keinen ausgefüllten Fragebogen erhalten habe. 

Ich: "So ein Quatsch! Den habe ich doch längt im Computer eingetragen!" 

und suche nach dem Ausdruck. 

Ich: "Klar! Mit Datum!" 

Anruf bei der Erhebungsstelle, ein junger Mann meldet sich. 

Ich: "Ich habe heute eine Mahnung von Ihnen erhalten, ich hätte den Fragebogen noch nicht abgegeben. Aber das kann nicht sein, ich habe sogar einen Ausdruck von meinem Eintrag!" 

Junger Mann: "Aber wir können auf Ihre Daten nicht zugreifen! Sie müssen deshalb den Fragebogen ausfüllen. Aber ich bin kulant, sie müssen das Antwortkuvert nicht frankieren!" 

Ich: "Wieso soll ich das noch einmal ausfüllen? Einmal genügt doch!" 

Junger Mann: "Aber wir können nicht darauf zugreifen, das Programm meldet zwar, dass Sie den Fragebogen abgesandt haben, aber wir sehen ihn hier nicht!" 

Ich: "Das ist nicht mein Problem!" 

Junger Mann (im scharfen Ton): "Sie sind gezwungen, den Fragebogen auszufüllen und uns zu schicken. Wenn Sie das unterlassen, erhalten Sie eine Ordnungsstrafe von bis zu 50.000 Euro. Wegen mangelnder Mitwirkunsgpflicht! Also, überlegen Sie sich das gut!" 

Ich: "Aber hier steht, ich zitiere: Sie können die Angaben auch im Rahmen einer Online-Meldung abgeben." 

Junger Mann: "Wo steht das?" 

Ich (süffisant): "Auf der Rückseite Ihres Briefes!" 

Junger Mann (versuchter Befehlston): "Das interessiert mich nicht! Ich brauche Ihren Fragebogen, damit ich ihn eintippen kann! Wenn Sie keinen Fragebogen schicken, setzt es ein Zwangsgeld!" 

Ich: "Das werden wir sehen. Auf Wiederhören!" 

VIERTER AKT:
Bundesamt für Statistik, Wiesbaden 

Ich setze mich wieder an den Computer, rufe die Webseite auf und tippe Nummer und Code ein. 

Ich (murmelnd): "Das Programm akzeptiert meine Eingaben nicht mehr - irgendwie logisch, ich bin ja schon erfasst." 

Ich suche mir die Nummer des Bundesamtes für Statistik in Wiesbaden und erzähle meine Geschichte einer Frau: 

Ich: "Ich wollte den Fragebogen neu eintippen, aber das Programm akzeptiert keine Eingaben mehr!" 

Frau: "Das geht auch nicht! Aus Datenschutzgründen darf nur einmal erfasst werden!" 

Ich: "Das leuchtet mir ein. Aber im Landratsamt können sie auf meine Daten angeblich nicht zugreifen!" 

Frau (zögernd): "Ja, solche Fehler sind uns bekannt. Im Freistaat Sachsen da können die Erhebungsstellen die eingetragenen Fragebögen zwar aufrufen, aber dann bleibt der Bildschirm dunkel!" 

Ich: "Da kann doch ich nichts dafür!" 

Frau: "Wo wohnen Sie?" 

Ich: "In Bayern." 

Frau: "Dann wenden Sie sich an das Landesamt für Statistik, das sitzt in Fürth, ich gebe Ihnen die Nummer."  

So geschieht es.  

FÜNFTER AKT:
Das Landesamt für Statistik, Fürth 

Mit der Nummer bewaffnet, rufe ich im Landesamt für Statistik in Fürth an und erzähle meine Geschichte - wieder einer Frau: 

Ich: "Wenn ich nicht den Fragebogen erneut ausfülle, dann droht die Erhebungsstelle mit Zwangsgeld!" 

Frau: "Dazu ist die Erhebungsstelle berechtigt, weil Sie gegen Ihre Mitwirkungspflicht verstoßen." 

Ich: "Ich habe nicht gegen die Mitwirkungspflicht verstoßen, ich habe den Fragebogen ausgefüllt und erfasst!" 

Frau: "Ich gebe Ihnen einen guten Rat, die Erhebungsstelle sitzt am längeren Hebel. Füllen Sie den Fragebogen aus und schicken Sie ihn ins Landratsamt. Diese Art der Erhebung funktioniert jedenfalls." 

Ich: "Soll das heißen, dass die Online-Erfassung nicht funktioniert? Und was ist mit meinen bereits erfassten Daten? Schwirren die irgendwo im weltweiten digitalen Nirwana herum?" 

Frau: "Ich weiß nicht, wo der Fehler liegt." 

Ich: "Wenn nicht bekannt ist, wo die Fehlerursache liegt, dann habe ich kein Vertrauen zu der Art und Weise, wie Sie den Datenschutz handhaben." 

Frau: "Ich werde die Erhebungsstelle im Landratsamt anrufen, Sie erhalten Bescheid!" 

SECHSTER AKT:
Der Datenschutzbeauftragte für Bayern, München 

Wieder suche ich mir eine Nummer heraus, diesmal für den Datenschutzbeauftragten für Bayern. Und rufe an. Und erzähle meine Geschichte - einem gemütlich wirkenden Münchner. 

Ich: "Und ich soll sogar Zwangsgeld bezahlen, weil ich angeblich gegen meine Mitwirkungspflicht verstoße!" 

Datenschützer: "Sie brauchen natürlich kein Zwangsgeld zu bezahlen, Sie haben nicht gegen die Mitwirkungspflicht verstoßen. Das Problem dürfte in der Erhebungsstelle im Landratsamt liegen. Schreiben Sie alles auf und schicken Sie uns den gesamten Vorgang. Wir werden der Sache nachgehen." 

SIEBTER AKT:
Erhebungsstelle im Landratsamt 

Im August erhalte ich eine Kopie des bereits bekannten Mahnungsschreibens. Ich setze mich - wieder einmal - an den Computer und will den Fragebogen eingeben. Diesmal geruht der Computer, sowohl Nummer als auch Code anzunehmen. Also tippe ich die Eingaben von meiner ausgedruckten Ersteingabe noch mal ein. 

Ich (murmelnd): "Wieso erscheint da kein Hinweis, dass die Daten bereits vorliegen?" 

Ich erfasse alles - mittlerweile habe ich ja schon Übung und drucke noch einmal aus. Dann rufe ich die Erhebungsstelle an, eine Frau meldet sich: 

Frau: "Mein Kollege hat mir gerade gemeldet, dass sie soeben die Daten erfassen." 

Ich (perplex): "Wieso? Werde ich von der Erhebungsstelle überwacht?" 

Frau (stotternd): "Ich wollte sagen, dass mir der Kollege mitteilte, dass sie den Fragebogen online ausgefüllt haben." 

Ich: "Vorhin haben Sie sich aber ganz anders ausgedrückt. Aber sei es wie es sei, weil ich Sie gerade an der Strippe habe, eine Frage: Ist der Erhebungsbeauftragte berechtigt, die Daten von dem Fragebogen abzuschreiben? Auch den Aktivierungscode?" 

Frau (schnaufend): "Nein, natürlich nicht! Aber selbst wenn er das gemacht hat, die Daten sind vertraulich! Er ist ja Erhebungsbeauftragter und wurde ausgebildet." 

Ich: "Auch in Sachen Datenschutz?" 

Frau: "Selbstverständlich!" 

Ich: "Und wo sind meine Daten gelandet, die ich das erste Mal eingegeben hatte?" 

Frau (stammelnd): "Das entzieht sich meiner Kenntnis." (Pause, dann festere Stimme) "Ich rate Ihnen, lassen sie das alles auf sich beruhen, wir haben Ihre Daten!" 

Ich: "Und ich habe Ruhe vor Ihnen?" 

Frau: "Vorerst ja!" (legt auf

Ich (murmelnd): "Hört sich an wie eine Drohung ... Bin mal gespannt, was als nächstes kommt!"