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Samstag, 25. Januar 2014

ADAC: Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht!

Dieser Spruch trifft jetzt voll auf die Führungsriege dieses Vereins ADAC - mit aller Härte. Da wurde darüber berichtet, dass bei der Preisvergabe für das "Lieblingsauto" der Deutschen geschummelt wurde. Es ist völlig unerheblich, ob nur die Gesamtzahl der Stimmen nach oben geschummelt wurde oder andere Zahlen auch! 

Geschummelt ist geschummelt! 

Und es ist auch nicht damit getan, dass der dafür verantwortliche Chefredakteur und Kommunikationsleiter alle Ämter niederlegt. Der Imageschaden für den ADAC ist enorm. Da fragen sich doch die meisten: Was stimmt eigentlich, was die ADAC-Zeitung sonst noch berichtet. Und wenn dann nachgewiesen wird, dass auch 2012 geschummelt wurde! 

Die ADAC-Mitglieder müssen sich doch verarscht fühlen! Aber viele meinen, sie sind vom ADAC abhängig. Wehe, wenn sie eine Panne mit ihrem Lieblingsauto haben. Diese gigantische Monopolstellung ist der Führungsriege in den Kopf gestiegen. 

Da lässt sich der Präsident des ADAC persönlich mit einem Rettungshubschrauber von Termin zu Termin fliegen. Grund: Der Rettungshubschrauber darf fast überall landen. Der Präsident ist halt fußfaul und will gleich nebem dem Ziel aussteiegen. 

Wir müssen uns fragen: Wer bezahlt die Kosten für die Rettungshubschrauber des ADAC? Das sind unter anderem 

  • die Innenministerien der Bundesländer, also die Steuerzahler
  • die Krankenkassen, also werden Steuermittel und Krankenkassenbeiträge der Versicherten dafür verwendet
  • die ADAC-Mitglieder - jedes zahlt jährlich fast einen halben Euro dafür
  • Spenden, die reichlich für die Luftrettung fließen

Deutschland kann stolz auf sein Luftrettungsnetz sein. Das ist sinnvoll und hat in der Vergangenheit bestimmt schon oft Leben gerettet! 

Aber dieses Netz ist nicht dafür aufgebaut worden, dass fußfaule Präsidenten des ADAC sich von Termin zu Termin fliegen lassen! 

Ünd die zuständigen Behörden wussten angeblich nichts von diesen Sondereinsätzen der Hubschrauber! Lag ein medizinischer Notfall vor? 

Mitnichten! Die Köpfe dieses Vereins ADAC sind einfach größenwahnsinnig geworden! Ja, genau genommen leiden diese Typen an Größenwahn. Ärzte nennen das auch Megalomanie. Dieses Krankheitsbild hat im ICD-10 die Nummer F22.0 - eine isolierte Wahnstörung! 

Ja, einen ietzen Rettungshubschrauber-Einsatz sollte es für diese Führungsriege des ADACs geben : In Ich-habe-mich-lieb-Jacken verpackt ab ins nächste Bezirkskrankenhaus! 


Veröffentlicht am 25.01.2014 von FunnyGyppo

Übernommen von OverBlog

Freitag, 10. Januar 2014

GLOSSE: Die Durchblicker unterhalten sich über Gold

Heute wollte Anton wieder zum Treffpunkt mit seinem Freund Egon. Da drückte ihm seine Enkelin ein bedrucktes Blatt Papier in die Hand und sagte: "Du, Opa, du gehst doch jetzt zum Egon, du interessierst dich doch immer für Gold. Da habe ich etwas ausgedruckt, das interessiert auch bestimmt deinen Egon." Dabei konnte sie gerade ein Grinsen unterdrücken. 

Anton überflog es. Ja, da ging es um Gold, das ist etwas für Egon. Er faltete das Blatt und steckte es ein. Dann zog er los - zur Bank. 

Da kam auch schon Egon um die Ecke und beide setzten sich. Anton legte gleich los: "Da schau her! Wir Deutschen haben 37 Tonnen Gold von dem Amis zurückbekommen! Ist das nicht toll?"
Egon warf einen Blick auf den Artikel und meinte: "Diesen Artikel kenne ich, da stand etwas in den Deutschen Wirtschafts Nachrichten, über das Gold der Deutschen. Und dass noch 2.000 Tonnen deutschen Goldes bei den Amis lagern. Wenn die in diesem Tempo das Gold zurückgeben, dann dauert es über 54 Jahre!" 

"Ja, das ist schon lang! Ich verstehe das nicht, eigentlich könnten die das Gold auf einen Schlag zurückgeben ..." 

"Und wenn sie das Gold nicht mehr haben? Weil sie es selbst verbraucht haben?" 

"Was du dir da zusammenphantasierst! Das machen unsere amerikanischen Freunde nie! Denk doch nur an die Rosinenbomber nach dem Krieg. Die haben Berlin nicht verhungern lassen!" 

"Das ist schon lange her! Hast du den ganzen Artikel nicht gelesen? Da steht auch drin, dass da Goldbarren umgeschmolzen wurden. Warum wohl?" 

"Vielleicht waren die verdreckt?" 

"Nee, es sollte nicht bekannt werden, dass diese Barren gar nicht vom deutschen Gold stammten. Sondern von Gold, das die Ami extra einkaufen mussten. Und damit niemand das merkt, wurde es umgeschmolzen!" 

Anton schwieg lange, dann: "Meinst du wirklich, unsere Freunde hätten uns betrogen?" 

"Was heißt betrogen. Sie haben unser Gold selbst verbraucht. Und als Deutschland letztes Jahr mal das deutsche Gold überprüfen wollte, war für die USA Holland in Not. Sie besorgten sich auf dem freien Markt anderes Gold und das schickten sie nach Deutschland zur Bundesbank. Und irgendein Mensch wurde stutzig. Dann wurde umgeschmolzen!" 

"Das hätte ich von den Amis nie gedacht." 

"Ich schon! Die haben nie gerechnet damit, dass Deutschland es je wagen werde, nach dem deutschen Gold zu fragen. Und schlimmer noch, es mal sehen zu wollen." 

"Wieso?" 

"Weil wir immer noch besetztes Gebiet sind! Weil es immer noch keinen Friedensvertrag gibt! In Wirklichkeit haben wir Deutschen nichts zu melden!" 

"Aber die Bundeskanzlerin wird das schon richten!" 

"Hör mir auf mit der Kanzlerin! Sie sitzt auf dem absteigenden Ast, wie eine Umfrage ergeben hat. Sogar Springers Bild schrieb darüber!" 

"Du spinnst! Merkel absteigend! Das gibt es nicht!"
Egon züclt eine Bild und liest vor: "Warum Merkel nicht mehr die Nummer Eins ist!" Und reicht er die Bild zu Anton. Der vertieft sich und liest und liest. Dann fragt er: "Verstehst du das?" 

"Ja, das verstehe ich! Merkel hat gegen die Regeln der Bilderberger verstoßen!" 

"Hör mir auf mit den Bilderbergern, die gibt es doch gar nicht!" 

"Doch, die gibt es, die haben sogar den Steinbrück eingeladen. Das war für viele ein Zeichen: Steinbrück wird der neue Kanzler! Aber Merkel hielt sich nicht daran! Das nehmen ihr die Bilderberger sehr übel. Jetzt wird sie schlecht geredet und schlecht gschrieben! Dass der alte Schäuble seine Kanzlerin überholt, ist erst der Anfang!" 

"Meinst du wirklich?" 

"Ja, du wirst schon sehen. Diese große Koalition hält nicht lange! Merkel wird tief fallen - genauso wie das Gold!" 


Veröffentlicht am 09.01.2014 von DAFChannel


Sonntag, 24. November 2013

Große Koalition - Nein, danke! - 71,5 % lehnen Große Koalition ab!

Aktualisierte Meldung der Huffington Post
Da berichtete einst die Huffington Post auf der Titelseite: "Schon jeder dritte Deutsche will Neuwahlen!" Leider hat sich da die Redaktion der Huffington Post verzählt. Wie die ARD in ihrem Deutschlandtrend meldete, "43 Prozent der Befragten sehen eine Neuwahl des Bundestages als Alternative" zu einer Großen Koalition! 

Quelle: ARD-Deutschlandtrend Zustimmung zu Großer Koalition sinkt 

Und da gibt es eine Umfrage "Hätten Sie auch gerne Neuwahlen?" Da habe ich auch gleich mitgemacht und folgendes Ergebnis bestaunen können:
71,5% gegen Große Koalition!
Da können manche zetern, das sei ja "nur" eine Online-Umfrage. Na und? Daran haben über 35.000 LeserInnen teilgenommen. Wenn das nicht repräsentativ ist! 

Was lernen wir daraus? 

Die derzeitigen Parteifunktionäre der CDU/CSU und der SPD haben den Kontakt zu den Wählern verloren. Fast drei Viertel wollen kein weiteres Herumgeeiere, sie wollen keine Balztanz-Rituale! Da geht es doch nur darum, dass ein Macho Recht behält! 

Diese Wähler wollen auch keinen verwässerten Mindestlohn, der nicht von einer Regierung festgesetzt wird, sondern von einer Kommission! Wozu wird noch gewählt, wenn dann die gewählte Regierung nicht in der Lage ist, einen Mindestlohn bundesweit einheitlich festzusetzen? Das bedarf doch nur eines sehr kurzen Satzes! 

Und das Geeiere um die PKW-Maut?! Wenn das alle EU-Länder nachmachen, dann reicht der Platz auf einer Windschutzscheibe für die vielen Papperle nicht mehr aus!  

Das ist kein Regieren! Das ist auch kein Lavieren mehr! Das ist nur noch Gemurkse! Am laufenden Band! 

Die derzeitige Opposition kann Neuwahlen noch verhindern! Sie kann die historische Stunde nutzen und eine Regierung bilden mit SPD, LINKEn und Grünen! Sie hat dafür passable Mehrheiten - sowohl im Bundesrat als auch im Bundestag! Noch ist das historische Fenster für diese Chance offen. 

Diese Opposition sollte einen Rat des Michail Gorbatschow bedenken: 


Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben!


Hochgeladen am 20.12.2009 von Jürg Biner

Das musste auch schon Tarzan leidvoll erfahren: 


Veröffentlicht am 10.04.2012 von lupopazzo2


Übernommen von Over-Blog

Mittwoch, 8. Mai 2013

Der unaufhaltsame Fall des Bayerischen Landtags - Blog von Kiat Gorina

Jetzt sind es schon 79 Landtagsabgeordnete - von insgesamt 187 Abgeordneten, die im Bayerischen Landtag sitzen. Und 79 davon sind in einer Affäre verwickelt. Was heißt hier Affäre! Es handelt sich um einen handfesten Skandal: Diese Abgeordneten haben in ihren Wahlkreisbüros Verwandte beschäftigt. Gezahlt hat die Kasse des Landtags.

Der frühere Fraktionsvorsitzende der CSU beschäftigte sein Frau - er "zahlte" ihr ein Nettogehalt von 2.300 Euronen. Gezahlt hat in Wirklichkeit der Steuerzahler! Und seine Frau trat als selbständige Unternehmerin auf. Der Verdacht auf eine vorliegende Scheinselbständigkeit liegt auf der Hand. Die Staatsanwaltschaft ermittelt ...

Quelle: Augsburger Allgemeine Bayerischer Landtag: Ermittlungen gegen Georg Schmid

Dieser Vorgang entpuppt sich allein schon als Waterloo für die CSU. Da jubelten vor einigen Wochen die CSU-Anhänger: Meinungsumfragen hätten diese CSU als stärkste Kraft in Bayern hochgerechnet. Die absolute Mehrheit der CSU sei zum Greifen nahe. Und jetzt? Nichts wird es werden mit der absoluten Mehrheit der CSU!

Und es ist ja nicht nur der Fall des Schüttel-Schorsch, sondern auch ein anderer Fall - eines einfachen Abgeordneten im Bayerischen Landtag: Georg Winter. Nicht nur die Beschäftigung von Verwandten im Wahlkreisbüro, sondern viel schlimmer:


Verbotene Kinderarbeit!
Im Wahlkreisbüro!

Ja, richtig gelesen! Kinderarbeit? Verboten? Hier in Bayern? In einem schwäbischen Wahlkreisbüro? Das gibt es doch nicht! Im Bayerischen Schwaben leben doch nur ehrenwerte Leute!

Die Augsburger Allgemeine Zeitung aber schreibt: Das Landtagsamt bescheinigte dem Finanzpolitiker Georg Winter, dass das Anheuern seiner beiden damals 13 und 14 Jahre alten Kinder im Jahr 2000 verbotene Kinderarbeit war. Nach der Kinderarbeitsschutzverordnung seien in diesem Alter bestimmte Tätigkeiten erlaubt, teilte der Landtag mit - Büroarbeit aber nicht.

Was sollen die Wählerinnen und Wähler von so einem Abgeordneten halten? Er sitzt im Landtag und ist zuständig für den Haushalt des Bayerischen Freistaates! Aber er weiß offensichtlich nicht, was verbotene Kinderarbeit ist! Im Jahr 2000 gibt er seine beiden damals dreizehn und vierzehn alte Buben als "Mitarbeiter" an!

Was sollen wir von solchen Abgeordneten halten? Nicht viel!

Solche Politiker wie der Schüttel-Schorsch oder der Winter Georg und andere verstehen offensichtlich Politik als Selbsbedienungsladen! Für sich und ihre Familie. Solche Politiker haben vergessen, dass sie gewählt wurden, um im Bayerischen Landtag den Willen ihrer Wählerinnen und Wähler durchczusetzen! Sie wurden nicht gewählt, sich selbst auf Kosten der Steuerzahler zu bereichern! 

Und einige Wählerinnen und Wähler strafen diese CSU ab: CSU bedeutet für solche Wähler "Chronische Selbstebediener Union" oder "Êine Hand wäscht die andere - CSU"!

Quelle: Handelsblatt: Beschäftigungsaffäre in Bayern schadet der Union: Die Union bekommt die Folgen der Beschäftigungsaffäre im bayerischen Landtag in einer aktuellen Umfrage zu spüren. Sie sackte binnen einer Woche um drei Punkte ab – auf den schlechtesten Wert seit einem halben Jahr.


Veröffentlicht am 26.04.2013 von Goldfinger200

Freitag, 3. Mai 2013

Was ist denn bloß in Bayern los?! - Blog von Kiat Gorina


Ja, vor allem: Was ist mit dem Bayerischen Rundfunk los? Da veröffentlichte der Bayerische Rundfunk eine lange Liste von Landtagsabgeordneten, die Verwandte beschäftigt haben und hatten. In dieser Liste steht nicht nur der Schüttel-Schorsch drin. Da sind viele Namen genannt, so viele, dass einem schwindlig werden kann! 

Angeführt wird diese Liste vom Brunner, dem derzeitigen Landwirtschaftsminister - er hatte über Jahre seine Frau beschäftigt - dann über die Justizministerin Dr. Beate Merk - sie hatte ihre Schwester beschäftigt - bis Jutta Widmann von den Freien - sie hatte ihre Nichte beschäftigt. Interessant ist die Reaktion von Beate Merk, die Beschäftigung ihrer Schwester sei rechtens gewesen, da es sich nur um eine Verwandte zweiten Grades handle. Ja, da spricht die Juristin!

Quelle: BR Nachrichten Stamm will alle Namen veröffentlichen

Da frage ich mich: Wann hat es das schon einmal gegeben, dass der BR solche brisante Informationen sendet? Oder steckt da ein gewisses Kalkül dahinter? Oder wer steckt dahinter? Es fällt auf, dass kein Abgeordneter der FDP auftaucht. Sollte dies nur ein gelber Wahlkampfspektakel sein, inszeniert, um der FDP über die 5 % Hürde zu helfen?

Apropos, FDP. Es ist doch sehr auffällig, dass seit einigen Wochen täglch über den Außenminister Westerwelle berichtet wird. Wieso eigentlich! Vorher schwiegen die Medien, was Westerwelle anging. Und auf einmal taucht Westerwelle mindestens einmal am Tag wieder auf.

Das hat wohl mit den Meinungsumfragen zu tun. Sind wir doch ehrlich, wenn ein Meinungsforschungsinstitut Bürger nach Politiker befragt, die meisten wissen nicht einmal, dass es solche Politiker gibt. Es ist ja Fakt, dass einmal Bürger gefragt wurden: Was ist der Bundestag? 

Und nicht wenige antworteten - fragend: Ein Feiertag? 

Traurig - aber wahr! Und traurig ist es, dass bei Umfragen diejenigen Politiker zuerst genannt werden, über die sehr oft in den Medien berichtet wurde. Jetzt also Westerwelle.

Zurück zur Frage: Wer hat Interesse daran, dass die CSU geschwächt wird? Die Opposition? Nein, die scheidet aus, die hat ja mit sich selbst zu tun! Und außerdem gibt es auch bei der SPD, den Grünen und den Freien Abgeordnete, die Verwandte beschäftigten!

Ich denke, es gibt in der CDU einige, die gar nicht begeistert sind, dass die CSU vielleicht wieder die absolute Mehrheit erreicht. Also wird diese CSU gedeckelt. Und als Nebeneffekt wird auch die Opposition kritisiert. Da frage ich mich auch: Gibt es in der CDU keine Abgeordneten, die Verwandte beschäftigen? Blöde Frage, ich weiß. Das gehört nicht hierher.


Veröffentlicht am 02.05.2013 von ARD
Übernommen von Over-Blog

Freitag, 12. April 2013

Der Wahlk(r)ampf der SPD - Blog von Kiat Gorina


Will die SPD überhaupt einen Wahlkampf führen? Oder trägt sie nur zur Belustigung der Wählerinnen und Wähler bei? Angesichts der bitteren Zeiten, denen auch das deutsche Volk entgegenblickt, mag das löblich sein. Wenn die Deutschen immer weniger zu lachen haben, dann sorgt die SPD dafür, dass den Deutschen das Lachen nicht vergeht.

Und das Timing war wieder suboptimal: Die Konkurrenz der SPD - die Schwarz-Gelben - lieferten Umfrageergebnisse - oder ließen liefern, die voraussagten, dass Schwarz-Gelb wieder vorn ist. Wer es glaubt, wird selig. Wenn allerdings so eine Behauptung genügend oft vom medialen Mainstream hinausposaunt wird, dann ist das eine mediale Gehirnwäsche. Und die gewollten Opfer sind die Wähler.

Und die SPD unternimmt herzlich wenig, gegen diesen Abwärtstrend zu kämpfen! Dabei sollten die Wahlkampfmanager der SPD sich bei der Bevölkerung erkundigen, was ihr auf den Nägeln brennt. Aber nein, da wird ein derart nichtssagendes Motto für den Wahlkampf gewählt, damit die arme SPD ja nicht aneckt.

Quelle: BILD.de Hohn und Spott für Peers Slogan

Aber der SPD-Kanzlerkandidat hat sich ja selbst den Blick vernebelt, indem er Beppe Grillo mit seiner Fünf-Sterne-Bewegung als "Clown" bezeichnet hat! Vielleicht kam sich der Kanzlerkandidat sehr witzig vor. Ich kann seine Äußerung nicht nachvollziehen. Was sind denn die fünf wichtigsten Forderungen der Bewegung des Beppe Grillo? Schauen wir uns doch mal diese fünf fundamentalen Forderungen an:
  1. Keine Privatisierung des Trinkwassers: Wie steht die SPD dazu? Nickt sie brav ab, wenn die EUrokraten auch das Trinkwasser privatisieren - also den Großkonzernen in den unersättlichen Rachen gießen wollen. Aber auch die Menschen in Deutschland treibt die Sorge um bezahlbares Trinkwasser um! Wieso nimmt das diese SPD nicht in ihr Wahlprogramm auf?
  2. Rücksichtsnahme auf unsere Umwelt: Da gibt es hier in Deutschland viele Probleme, z. B. die Versuche der Schwarzgelben, das Fracking über die Hintertür salonfähig zu machen! Und was meint die SPD dazu? Sie schweigt! Oder was unternimmt diese SPD gegen die Versuche der Energiegiganten, die beschlossene Energiewende zu sabotieren? Nichts!
  3. Verkehr: Ein anfangs lokales Problem wuchs zu einem Bundesthema - das Monsterprojekt Stuttgart 21! Wieso springt diese SPD nicht den S21-Gegnern bei? Damit könnte die SPD dieser Kanzlerin mächtig vor den Latz ballern! Warum lässt diese SPD diese Gelegenheit verstreichen? Oder der Großflughafen in Berlin? Soll da einfach wie bisher weitergewurchtelt werden?
  4. Internet: Da hat die SPD dem neuen Gesetz zur Bestandsdatenauskunft zugestimmt! War sie da von allen Geistern verlassen? Derzeit sind die Piraten die einzige Partei, die dagegen Sturm laufen! Wieso läuft diese SPD nicht mit?!
  5. Entwicklung des Wirtschaftsstandortes Deutschland: Die Schwarzgelben versuchen wieder einmal, den Deutschen Sand in die Augen zu streuen, mit der deutschen Wirtschaft stünde es bestens! Das ist doch eine Propagandalüge! Die SPD-Spitzen sollten sich mal mit Autohändlern unterhalten - der Verkauf von deutschen Autos im Lande ist regelrecht eingebrochen. Und der deutsche Binnenmarkt auch! Sogar die EUrokraten ermahnten und ermahnen die Kanzlerin, den deutschen Binnenmarkt zu stärken. Und sogar die EU wirft Deutschland vor, die deutsche Republik zu einem Niedriglohnland verkommen zu lassen. Ja, wo bleibt das soziale "S" der SPD?
Diese SPD hat doch nur eine Chance, wenn sie kein Wischi-Waschi-Motto wählt, sondern konkret zu fundamental-wichtigen Problemen Stellung bezieht und überzeugende Lösungen anbietet! Wenn die SPD sich weiterhin drückt, sich mit den brennenden Problemen zu befassen, dann werden potentielle Wähler weglaufen!

Und eine kämpferische SPD würde sich vehement wehren, wenn solche suggestive Wahlwerbung gemacht wird: Da werden Menschen gefragt: "Wen würden Sie wählen, wenn Sie den Kanzler direkt wählen könnten?" Eine solche Frage ist falsch. Grund: Eine Direktwahl des Kanzlers durch das Volk gibt es nicht! Eine solche Frage dient nur dazu, um Stimmung gegen den politschen Gegner zu machen. Und finanziert wird das unter anderem mit Geldern der GEZ-Zwangseinzahler!


Veröffentlicht am 12.04.2013 von Deutsche Welle


Donnerstag, 10. Januar 2013

GLOSSE: Genosse Peer - der Antikandidat - Blog von Kiat Gorina


Als sich vor Monaten die SPD auf Genosse Peer als Kanzlerkandidat einigte, wussten da die Genossen, auf wen sie sich geeinigt hatten? Oder wollen diese Genossen die schwarz-gelbe Regierung gar nicht ablösen?

So wie sich Genosse Peer aufführt, scheint es so. Es gab ja schon einmal einen Genossen der Bosse, der den Bundeskanzler gab. Zusammen mit den Grünen legte er die damalige Sozialhilfe mit der Arbeitslosenhilfe zusammen - auf dem Niveau der Sozialhilfe. Einfach so! 

Und es wurden Gesetze verabschiedet, die alles andere als sozial und menschlich sind. Gesetze, die gegen die Menschenrechte verstoßen. Da gibt es Sanktionsparagraphen, die es den Jobcentern erlauben, den Hartz-IV-Beziehern ihre Grundsicherung total zu streichen!

Was bedeutet das für die Betroffenen? Sie müssen hungern - also Essensentzug! Und was ist Essensentzug? Das ist Folter. Das ist jedenfalls auch die Meinung des Auswärtigen Amtes - zumindest wenn es um Tunesien geht. Tunesien foltert Menschen durch Essensentzug!

Wenn nun ein Jobcenter Menschen sanktioniert - ihnen die Grundsicherung streicht, ist das nicht Folter? Doch, das ist brutale Folter! Wieso ist dann dieser Staat dann nicht so ehrlich und nennt seine Jobcenter Folterzentren?!

Doch zurück zum Genossen der Bosse: Spielt er heute noch eine Rolle? Politisch kaum. Er ist halt der best bezahlte Gasmann in dieser Republik - bezahlt von den Russen.

Und Genosse Peer will wohl ein zweiter Genosse der Bosse werden. Da hat er gleich darüber gejammert, dass er als Kanzler zu wenig verdienen werde. Das war natürlich ein Ball für Mutti, die ihn gleich auffing. Und Genosse Peer stand blöd da. 

Und die Wähler der roten Genossen? Viele sind verunsichert, viele vor den Kopf gestoßen. Jeder Fünfte in dieser Republik gehört zu den Niedriglöhnern - viele müssen aufstocken und müssen sich an die Folterzentren - auch Jobcenter genannt - wenden.

Aber Genosse Peer kümmert das wohl nicht die Bohne. Er biedert sich Großkonzernen als Genosse der Bosse an. Auch ThyssenKrupp. Da sitzt Peer im Aufsichtsrat. Und ein Arbeitnehmervertreter kritisierte dort die steigenden Strompreise. Da bot doch Peer gleich seine politische Hilfe an für niedrige Strompreise für die Industrie.

Quelle: manager magazin online Bot Steinbrück ThyssenKrupp Hilfe an?

Klar, es soll so weitergehen wie bisher: Die Industrie erhält den Strom fast geschenkt, die Privatverbraucher müssen blechen!  Und eine solche "Strategie" verkündet Genosse Peer in einer Aufsichtsratsitzung und seine Worte landen im Protokoll!

Und Genosse Peer erhielt eine Quittung dafür - bei der letzten Umfrage von Forsa:

Quelle: Berliner Zeitung Steinbrück bekommt die Quittung


Veröffentlicht von sueddeutsche am 07.01.2013

Es soll ja Gerüchte geben, dass das Ergebnis der nächsten Bundestagswahl bereits feststeht! Genosse Peer tut nur so, als wolle er Kanzler werden. Deshalb benimmt er sich daneben. Und er will auch nicht die zweite Geige spielen - nach Mutti. Was will er dann? Vielleicht weiß er das selbst nicht!

Eines ist sicher: Er will mehr als ein Kanzler verdienen!


Veröffentlicht von Klaus M. am 30.10.2012

Jetzt ist doch klar: Genosse Peer hat von 2009 bis 2012 89 Vorträge gehalten und dafür durchschnittlich pro Vortrag 14.000 Euronen "verdient", das macht dann 1.246.000 Euronen - in Worten - Ministerpräsident Seehofer aufgepasst! 1 Million zweihundert und sechsundvierzig  Tausend Euronen! Das ist ja viel mehr als Kanzler - verständlich, dass Genosse Peer jammert und in Wahrheit die Wahl nicht gewinnen will.

Quelle: Blamage: Seehofer soll Zahl vorlesen

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Sonntag, 14. Oktober 2012

GLOSSE: Die Umfragewerte der Kanzlerin Merkel - Blog von Kiat Gorina


Wer sich die neuesten Umfragewerte für die deutschen "Spitzenpolitiker" anschaut, wird sich vielleicht wundern! Nehmen wir beispielsweise die Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen für das ZDF Politbarometer: 

Quelle: Handelsblatt statista Noten für deutsche Spitzenpolitiker im Oktober 2012 

Und wer am letzten Freitag nach Stuttgart schaute, da wird ja am Sonntag, den 21.10.2012, der neue Oberbürgermeister gewählt. Da eilte natürlich die Kanzlerin hin, um Wahlhilfe zu leisten! Einigen Stuttgartern schwante Übles - sie erinnerten sich, als Frau Dr. Merkel damals dem Ministerpräsidenten Mappus Wahlhilfe leistete: 

Da bereiteten Zuschauer der Kanzlerin ein Trommel- und Pfeifkonzert als Willkommensgeschenk. Und Passanten riefen immer wieder Lügenpack" - wen sie damit wohl gemeint haben?


Hochgeladen von Bonatz21 am 01.03.2011

Und die LINKEN - die waren besonders frech: Sie produzierten für den Wahlkampf ein ganz freches Video. Die trauten sich etwas - diese LINKEN:


Hochgeladen von dielinkebw am 03.03.2011

Ja, hätte Mappus nur auf seine Kanzlerin gehört?! Oben bleiben! hat sie ihm geraten. Dann wäre er vielleicht immer noch oben und genösse Artenschutz, was den seltsamen Einkauf von Aktien angeht. Aber damals zeigte sich, dass die Nerven blank liegen - bei den S21-Befürwortern:


Hochgeladen von DieBananenrepublik am 04.03.2011

Und am letzten Freitag? Da musste sogar der Himmel weinen, er konnte das himmelschreiende Unrecht, das S21-Gegnern am Schwarzen Donnerstag zugefügt wurde, nicht mehr sehen. 

Und die Wut der S21-Gegner ist gestiegen. Wen wundert es? Auch die Lautstärke der Protestierenden ist gestiegen. Von den Reden des OB-Kandidaten der CDU und von der Kanzlerin ist kaum etwas zu verstehen. Dafür sind die Demonstranten zu hören: 

"Lügenpack" skandierten sie. Und "Oben bleiben!" Und "Blablaba!" Und Buh-Rufe, und Pfeifen schrillten - 40 Minuten lang. Aber die Kanzlerin ist eisern - sie redet dennoch - auch wenn sie nicht zu verstehen ist. Deshalb meinen einige, das sei ihre beste Wahlrede gewesen!


Veröffentlicht am 12.10.2012 von FilmKritikChannel

Was hat die Kanzlerin eigentlich gesagt? Zeitungen berichten unter anderem: Hier darf man demonstrieren. Hier darf man seine Meinung sagen“, rief Merkel den Menschen auf dem Marktplatz zu. Aber wenn es um die Zukunft gehe, dann müsse man sich für jemanden entscheiden, der mehr könne als pfeifen. „Und das ist Sebastian Turner.“ Es sei heute einfach zu sagen, gegen etwas zu sein. „Aber es ist sehr viel schwieriger zu sagen, wofür wir eigentlich sind“, sagte sie. 

Quelle: derFreitag „Halt die Fresse, Mann!“ 

Aber, aber, Frau Bundeskanzlerin! Die S21-Gegner wissen doch ganz genau, was sie fordern und wofür sie sind! Diese Menschen, die so wütend sind, wollen, dass der Schlossgarten wieder aufgeforstet wird. Schließlich war er mal die Grüne Lunge Stuttgarts!
Und sie wollen, dass der Bonatzbau wiederhergestellt wird!
Und sie wollen, dass endlich die Deutsche Bahn Reparaturarbeiten nicht auf den Sankt Nimmerleinstag hinausschiebt. Sollen denn noch mehr ICE-Züge entgleisen?
Und sie wollen, dass die Mineralquellen geschützt werden! 

Also, wenn ich mir das anhöre, dann wissen die S21-Gegner ganz bestimmt, was sie wollen?! 

Übrigens, es geht das Gerücht um, dass künftig im Raum Stuttgart für Umfragen keine Menschen mehr von der Forschungsgruppe Wahlen angerufen werden. Da digt es einfach zu viele S21-Gegner. Und die anderen Meinungsforscher schlossen sich diesem Boykott an. Wer will schon die Beliebtheit dieser Kanzlerin in Frage stellen?

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Donnerstag, 19. Juli 2012

Umfrage: Wer glaubt noch einem Abgeordneten - Blog von Kiat Gorina

Dass Gebrauchtwagenhändler vertrauenswürdige Menschen sind, glauben sehr wenige.  Wie aber steht es mit den Abgeordneten im Bundestag? Der Stern gab bei Forsa eine Umfrage in Auftrag - das Ergebnis ist niederschmetternd!
Quelle: stern.de Verheerendes Zeugnis für Parlamentarier


Wen wundert es auch?! Wer die Fernsehübertragungen sich anschaut und dann die leeren Sitzreihen sieht, muss sich doch fragen: Was machen die eigentlich den ganzen Tag?


Und wieso  müssen die Abgeordneten immer so abstimmen, wie es der Fraktionsvorsitzende vorgibt? Da gibt es doch ein Grundgesetz und da steht im Artikel 38, Absatz (1): 


"Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt. Sie sind Vertreter des ganzen Volkes, an Aufträge und Weisungen nicht gebunden und nur ihrem Gewissen unterworfen."


Klarer und eindeutiger lässt es sich nicht formulieren! Und wenn eben diese Abgeordneten derart daneben abstimmen wie bei ESM - ja, da gaben sie ja gleich ihre Finanzhoheit auf. Wozu brauchen wir dann noch diese Abgeordneten?!


Forsa fragte auch. wie es in Bayern ausschaut. Wird die CSU wieder die absolute Mehrheit erhalten? So wie bei Edmund Stoiber? So wie es derzeit ausschaut, sind die Aussichten schlecht.


Wer ist schuld daran? Die FREIEN! Sie kommen in Bayern auf 9 % - nicht schlecht, Herr Specht! 


Die FDP ist wohl endgültig draußen - es sei denn, es werden wieder so Spielchen veranstaltet wie bei den letzten Wahlen in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen!


Veröffentlicht am 04.07.2012 von fwlandtag


Dass auch im konservativen Bayern immer mehr Wähler die Schnauze gestrichen voll haben von den Politikern der Etablierten, zeigt auch, dass die Piraten mit großer Wahrscheinlichkeit in den bayerischen Landtag einziehen werden:
Quelle: nordbayern.de Wahlumfrage freut nur die bayerischen Piraten


Die Zeiten der bierseligen Wahlkämpfe in Bierzelten - umahmt mit Marschmusik - ziehen nicht mehr! Immer mehr Wählerinnen und Wähler wollen eine transparente Politik! Eine Politik, die sie auch verstehen!


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Dienstag, 10. Juli 2012

GLOSSE: CSU wird umbenannt - in CSU - Blog von Kiat Gorina

Was soll das denn? Doch - es hat schon seine Richtigkeit! CSU stand ja bisher für "Christlich Soziale Union". Und jetzt? Also die Anfangsbuchstaben bleiben - also müssen Briefbögen nicht entsorgt werden. Und das "U" steht immer noch für "Union".


Und das "C"? Tja, das steht seit neuestem für "Chaotic" - das bedeutet im Neusprech der McKinsey-Berater "Chaotisch". Tja, das ist eine der neuen Markteigenschaften dieser Partei.


Aber, aber, bisher hat gerade diese CSU den Bürgerinnen und Bürgern einzureden versucht, dass die Oberchaotiker die Piraten sind! Ja, genau! Diese Piraten sind die Chaoten - trotzdem oder vielleicht deshalb immer beliebter. Nachder jüngsten Umfrage stehen sie wieder bei 12 Prozent!


Da haben die beauftragten Berater der CSU vorgeschlagen, sich auch ein neues - und zwar "chaotisches" Outfit anzuziehen! Und bei der Neufassung des Meldegesetzes hat das die CSU gleich ausprobiert:


Da hat der Bundesinnenminister - von der CSU - das Meldegesetz so ummodeln lassen, dass die Kommunen jetzt in den Adresshandel einsteigen können. Das hatte seinen tieferen Grund - das war sozusagen der Plan B dafür, wenn das Betreuungsgeld nicht kommt!


Der Ministerpräsident fordert vehement das Betreuungsgeld und es soll ja sogar Frauen geben, die öffentlich das Betreuungsgeld wollen, beispielsweise gab es weibliche Gäste bei der Facebook-Party, da stellte sich heraus, dass die Angst der Elite vor Facebook-Partys völlig unbegründet sind. Da wollen Frauen ja nur: "Ich will Betreuungsgeld - Horst mach mir ein Kind!"


Denn die nächsten Jahre werden hart für die Kommunen, da können Eltern die Kommunen in Amtshaftung nehmen, wenn sie für ihren Sprössling keinen Kita-Platz erhalten. Und deshalb will Seehofer unbedingt das Betreuungsgeld.


Also hat sich der Bundesinnenminister gedacht, dann müssen die Kommunen die  Adressen verkaufen, um zu Geld zu kommen!
Also, Friede, Freude, Eierkuchen! Nein, der neue Anstrich der CSU muss "chaotisch" sein - also wetterte die Bundesverbraucherministierin gegen das Gesetz ihres Kabinettskollegen - also, wenn das nicht chaotisch ist!


Und der Ministerpräsident wettert auch gegen das neue Meldegesetz! Das Chaos wird gesteigert! Deshalb bedeutet das "C" jetzt "Chaotic" - das ist englisch und erhöht den Werbeeffekt - sagen die Berater!


Tja, und was heißt jetzt das "S"? Also, da haben die Berater es sich sehr einfach gemacht - sie haben geklaut. Natürlich bei den Piraten. Da gibt es ja öfters Empörug, so etwas wird "Shitstorm" bezeichnet. Und der Einfachheit halber haben die Berater das zu "Shit" abgekürzt.


Das hört sich viel besser an als "Scheiße". Und "Chaotic Shit Union" ist doch richtig flott - auf jedenfalls besser als die wörtliche Übersetzung!


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Sonntag, 30. Oktober 2011

Skandal in Regen - Manipulation der Wähler? - Blog von Kiat Gorina

Über Frau Josefa Schmid schrieb ich bereits mehrmals, sie kandidiert als künftige Landrätin im Kreis Regen.  Einfach hatte und hat sie es nicht. Es gibt Männer - auch in der eigenen Partei, die sie als Landrätin verhindern wollen.
Was machte Frau Schmid? Sie gründete einen "Aufbruch Regen" und kandidierte für diesen "Aufbruch". Das muss verhindert werden, dachten sich Männer. Also kramten sie aus der Mottenkiste sogenannte Pornofotos. Aber sie hatten Pech: Diese angeblichen Pornofotos erwiesen sich als zu "brav" - so ein Pech aber auch!
WEITER ...

Montag, 12. September 2011

GLOSSE: Zensus - eine Tragikomödie in sieben Auftritten - Blog von Kiat Gorina


ERSTER AKT:
Der Erhebungsbeamte 

Es ist Mai, ich bin bei der Stallarbeit. Draußen gießt es in Strömen. Da kommt ein Auto angerattert, ein etwas beleibter Mann steigt aus, schreitet zu meiner Stalltür und baut sich auf. 

Mann (Befehlston): "Ich komme vom Landrat, wegen der Umfrage!" 

Ich schaue mir den Typen an. Keine Regenjacke, dafür ein Hemd mit zerrissenem Ärmel. 

Ich  (zweifelnd): "Haben Sie denn einen Ausweis?" 

Er: "Muss ich suchen" (kramt in seinen Taschen) 

Dann hält er mir seinen Personalausweis unter die Nase, anfassen darf ich seinen Ausweis nicht! 

Ich (sehr zweifelnd): "Und Sie sind Erhebungsbeauftragter?" 

Er: "Jawoll! Ich bin Erhebungsbeamter! Und jetzt müssen wir den Frageboden ausfüllen!" 

Ich (im Babyton): "Lassen Sie den Fragebogen da, ich kann schon lesen und schreiben und den Fragebogen alleine ausfüllen!" 

Er: "So, aber ich muss wissen, was Sie eintragen!" 

Ich: "Jetzt geben Sie mir schon den Fragebogen, ich setze mich nachher an den Computer!" 

Er: "So einfach geht das nicht, ich muss vorher ihre Fragebogennummer aufschreiben und ihren Code!" 

Er zückt sein Notizbuch, schreibt etwas vom Fragebogen ab und verschwindet. 

ZWEITER AKT:
Die Erfassung 

Den Fragebogen lege ich im Stall auf einen Futtersack, da kommt ein Windstoß, der Bogen landet in der Abflussrinne für Gülle und bekommt einige Flecken ab. 

Ich (murmelnd): "Das passt zusammen!" 

Dann versorge ich die Tiere und gehe ins Haus, wasche mir die Hände und setze mich gleich an den Computer. 

Ich rufe die Webseite auf, tippe die Nummer des Fragebogens ab und den Aktivierungscode.
Ich (fragend murmelnd): "Ist das jetzt ein großes O oder eine Null?" 

Ich entscheide mich für ein großes O. 

Ich (überrascht): "Glück gehabt!" 

Die aufgerufene Seite geruht zu antworten, die Fragen erscheinen. 

Ich: "Das ist ja kinderleicht! Wozu brauchen die Erhebungsbeauftragte?" 

Also flugs alle Fragen beantwortet - die meisten wurden ja - da unzutreffend - übersprungen. 

Abschließend:
Ich (ahnungsvoll): "So, jetzt den Ausdruck! Wer weiß, wozu das gut ist! 

DRITTER AKT:
Die erste Mahnung 

Mittlerweile ist Ende Juli, ein großer Umschlag steckt im Briefkasten. 

Ich (seufzend): "Was will das Landratsamt jetzt schon wieder von mir? Im Zweifelsfalle Geld!" 

Ich öffne den Umschlag und lese, dass die Erhebungsstelle im Landratsamt noch keinen ausgefüllten Fragebogen erhalten habe. 

Ich: "So ein Quatsch! Den habe ich doch längt im Computer eingetragen!" 

und suche nach dem Ausdruck. 

Ich: "Klar! Mit Datum!" 

Anruf bei der Erhebungsstelle, ein junger Mann meldet sich. 

Ich: "Ich habe heute eine Mahnung von Ihnen erhalten, ich hätte den Fragebogen noch nicht abgegeben. Aber das kann nicht sein, ich habe sogar einen Ausdruck von meinem Eintrag!" 

Junger Mann: "Aber wir können auf Ihre Daten nicht zugreifen! Sie müssen deshalb den Fragebogen ausfüllen. Aber ich bin kulant, sie müssen das Antwortkuvert nicht frankieren!" 

Ich: "Wieso soll ich das noch einmal ausfüllen? Einmal genügt doch!" 

Junger Mann: "Aber wir können nicht darauf zugreifen, das Programm meldet zwar, dass Sie den Fragebogen abgesandt haben, aber wir sehen ihn hier nicht!" 

Ich: "Das ist nicht mein Problem!" 

Junger Mann (im scharfen Ton): "Sie sind gezwungen, den Fragebogen auszufüllen und uns zu schicken. Wenn Sie das unterlassen, erhalten Sie eine Ordnungsstrafe von bis zu 50.000 Euro. Wegen mangelnder Mitwirkunsgpflicht! Also, überlegen Sie sich das gut!" 

Ich: "Aber hier steht, ich zitiere: Sie können die Angaben auch im Rahmen einer Online-Meldung abgeben." 

Junger Mann: "Wo steht das?" 

Ich (süffisant): "Auf der Rückseite Ihres Briefes!" 

Junger Mann (versuchter Befehlston): "Das interessiert mich nicht! Ich brauche Ihren Fragebogen, damit ich ihn eintippen kann! Wenn Sie keinen Fragebogen schicken, setzt es ein Zwangsgeld!" 

Ich: "Das werden wir sehen. Auf Wiederhören!" 

VIERTER AKT:
Bundesamt für Statistik, Wiesbaden 

Ich setze mich wieder an den Computer, rufe die Webseite auf und tippe Nummer und Code ein. 

Ich (murmelnd): "Das Programm akzeptiert meine Eingaben nicht mehr - irgendwie logisch, ich bin ja schon erfasst." 

Ich suche mir die Nummer des Bundesamtes für Statistik in Wiesbaden und erzähle meine Geschichte einer Frau: 

Ich: "Ich wollte den Fragebogen neu eintippen, aber das Programm akzeptiert keine Eingaben mehr!" 

Frau: "Das geht auch nicht! Aus Datenschutzgründen darf nur einmal erfasst werden!" 

Ich: "Das leuchtet mir ein. Aber im Landratsamt können sie auf meine Daten angeblich nicht zugreifen!" 

Frau (zögernd): "Ja, solche Fehler sind uns bekannt. Im Freistaat Sachsen da können die Erhebungsstellen die eingetragenen Fragebögen zwar aufrufen, aber dann bleibt der Bildschirm dunkel!" 

Ich: "Da kann doch ich nichts dafür!" 

Frau: "Wo wohnen Sie?" 

Ich: "In Bayern." 

Frau: "Dann wenden Sie sich an das Landesamt für Statistik, das sitzt in Fürth, ich gebe Ihnen die Nummer."  

So geschieht es.  

FÜNFTER AKT:
Das Landesamt für Statistik, Fürth 

Mit der Nummer bewaffnet, rufe ich im Landesamt für Statistik in Fürth an und erzähle meine Geschichte - wieder einer Frau: 

Ich: "Wenn ich nicht den Fragebogen erneut ausfülle, dann droht die Erhebungsstelle mit Zwangsgeld!" 

Frau: "Dazu ist die Erhebungsstelle berechtigt, weil Sie gegen Ihre Mitwirkungspflicht verstoßen." 

Ich: "Ich habe nicht gegen die Mitwirkungspflicht verstoßen, ich habe den Fragebogen ausgefüllt und erfasst!" 

Frau: "Ich gebe Ihnen einen guten Rat, die Erhebungsstelle sitzt am längeren Hebel. Füllen Sie den Fragebogen aus und schicken Sie ihn ins Landratsamt. Diese Art der Erhebung funktioniert jedenfalls." 

Ich: "Soll das heißen, dass die Online-Erfassung nicht funktioniert? Und was ist mit meinen bereits erfassten Daten? Schwirren die irgendwo im weltweiten digitalen Nirwana herum?" 

Frau: "Ich weiß nicht, wo der Fehler liegt." 

Ich: "Wenn nicht bekannt ist, wo die Fehlerursache liegt, dann habe ich kein Vertrauen zu der Art und Weise, wie Sie den Datenschutz handhaben." 

Frau: "Ich werde die Erhebungsstelle im Landratsamt anrufen, Sie erhalten Bescheid!" 

SECHSTER AKT:
Der Datenschutzbeauftragte für Bayern, München 

Wieder suche ich mir eine Nummer heraus, diesmal für den Datenschutzbeauftragten für Bayern. Und rufe an. Und erzähle meine Geschichte - einem gemütlich wirkenden Münchner. 

Ich: "Und ich soll sogar Zwangsgeld bezahlen, weil ich angeblich gegen meine Mitwirkungspflicht verstoße!" 

Datenschützer: "Sie brauchen natürlich kein Zwangsgeld zu bezahlen, Sie haben nicht gegen die Mitwirkungspflicht verstoßen. Das Problem dürfte in der Erhebungsstelle im Landratsamt liegen. Schreiben Sie alles auf und schicken Sie uns den gesamten Vorgang. Wir werden der Sache nachgehen." 

SIEBTER AKT:
Erhebungsstelle im Landratsamt 

Im August erhalte ich eine Kopie des bereits bekannten Mahnungsschreibens. Ich setze mich - wieder einmal - an den Computer und will den Fragebogen eingeben. Diesmal geruht der Computer, sowohl Nummer als auch Code anzunehmen. Also tippe ich die Eingaben von meiner ausgedruckten Ersteingabe noch mal ein. 

Ich (murmelnd): "Wieso erscheint da kein Hinweis, dass die Daten bereits vorliegen?" 

Ich erfasse alles - mittlerweile habe ich ja schon Übung und drucke noch einmal aus. Dann rufe ich die Erhebungsstelle an, eine Frau meldet sich: 

Frau: "Mein Kollege hat mir gerade gemeldet, dass sie soeben die Daten erfassen." 

Ich (perplex): "Wieso? Werde ich von der Erhebungsstelle überwacht?" 

Frau (stotternd): "Ich wollte sagen, dass mir der Kollege mitteilte, dass sie den Fragebogen online ausgefüllt haben." 

Ich: "Vorhin haben Sie sich aber ganz anders ausgedrückt. Aber sei es wie es sei, weil ich Sie gerade an der Strippe habe, eine Frage: Ist der Erhebungsbeauftragte berechtigt, die Daten von dem Fragebogen abzuschreiben? Auch den Aktivierungscode?" 

Frau (schnaufend): "Nein, natürlich nicht! Aber selbst wenn er das gemacht hat, die Daten sind vertraulich! Er ist ja Erhebungsbeauftragter und wurde ausgebildet." 

Ich: "Auch in Sachen Datenschutz?" 

Frau: "Selbstverständlich!" 

Ich: "Und wo sind meine Daten gelandet, die ich das erste Mal eingegeben hatte?" 

Frau (stammelnd): "Das entzieht sich meiner Kenntnis." (Pause, dann festere Stimme) "Ich rate Ihnen, lassen sie das alles auf sich beruhen, wir haben Ihre Daten!" 

Ich: "Und ich habe Ruhe vor Ihnen?" 

Frau: "Vorerst ja!" (legt auf) 

Ich (murmelnd): "Hört sich an wie eine Drohung ... Bin mal gespannt, was als nächstes kommt!"