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Montag, 27. Januar 2014

Deutsche dürfen fürs öffentlich-rechtliche Fernsehen bezahlen, aber nicht mitbestimmen!

Der Volksmund spricht "Wer zahlt, schafft an!" Das gilt jedoch nicht für die Programme der öffentlich-rechtlichen Sender! Da werden alle Haushalte zur Zahlung einer Haushaltsabgabe gezwungen, auf die Programme der Sender haben sie keinen Einfluss! Das dachte sich auch Maren Müller aus Leipzig: 

Sie ärgete sich so sehr über den Moderator Markus Lanz, dass sie eine Online Petition 
"Raus mit Markus Lanz aus meiner Rundfunkgebühr!"
initiierte. Binnen sehr kurzer Zeit hatten über 200.000 Zuseher unterzeichnet. Frau Müller hat den Nerv vieler Zuseher getroffen. Sie hatte sich besonders darüber geärgert, wie Lanz in einem Interview mit der LINKEN-Abgeordneten Dr. Sahra Wagenknecht umgesprungen war. 

Quelle: RP ONLINE "Markus Lanz steht für Flachland-Entertainment": Mehr als 170.000 Menschen haben eine Online-Petition gegen Lanz' Talkshow unterzeichnet und fordern die Absetzung des Moderators. 

Diese Zahl ist längst nicht mehr aktuell! Heute waren es bereits über 218.000 Unterzeichner! Ich bin zwar kein Freund von Online-Petitionen - aber in diesem Fall mache ich eine Ausnahme. Es scheint die einzige Möglichkeit zu sein, die Entscheider in den bequemen Sesseln der Sender nervös zu machen! 

Über 200.000 Zuseher haben diese Online-Petition unterzeichnet! Da es eine ehernes "Gesetz" gibt, dass nur zehn Prozent der Menschen, die sich über etwas ärgern, auch wirklich dagegen protestieren, müssen wir davon ausgehen: 


Über zwei Millionen wollen Markus Lanz nicht mehr sehen!

Und da wundern sich die Fernsehgewaltigen, dass die Quoten für Lanz sich im Tiefflug befinden. Ja, sogar in den USA ist der Lack bei "Wetten dass" endgültig ab. Ein Käufer von Wetten dass hat die teuer eingekaufte Show auf kümmerliche 30 Minuten schrumpfen lassen! 

Nehmt es zur Kenntnis: Diese verkappte Werbedauersendung Wetten dass ist ein Auslaufmodell! Und ihr derzeitiger Moderator auch! Ja, einige schreiben sogar, Lanz sei der Zuschauerfeind Nummer Eins geworden! Da ist gewiss etwas Wahres dran! 

Über Maren Müller berichtete sogar die Welt: 

Quelle:  DIE WELT Wer ist die Frau, die Markus Lanz stürzen will?: Maren Müller aus Leipzig hat die Online-Petition gegen den ZDF-Moderator initiiert. Sie ist 54 Jahre alt, Betriebswirtin und alleinstehend. In Leipzig kennt man sie, vor allem als fleißige Leserbrief-Schreiberin. Außerdem war sie jahrelang politisch aktiv, unter anderem als SPD-Stadträtin in ihrer sächsischen Heimatstadt Borna. Dann warf sie das Handtuch. Warum, darüber möchte sie nicht reden. Sie sagt: "Schreiben Sie, ich stehe links". 

Der Titel des Artikels ist total bescheuert! Grund: Wer will denn Markus Lanz stürzen? Ist Markus Lanz ein Herrscher, ein Diktator, ein Präsident? Solche Herrschaften werden gelegentlich gestürzt, aber doch nicht Moderatoren. Moderatoren werden entlassen! 

Hier zeigt sich wieder eine übertriebene künstliche Überhöhung der Moderatoren. Es mag ja sein, dass manche sich einbilden, sie seien Halb- oder gar Dreiviertelgötter. Aber all diese Moderatoren sind arbeitende Leutchen, die einen Vertrag mit einem Sender ausgehandelt haben. Nicht mehr und nicht weniger! 

Und was die Entscheider und ihre Moderatoren oft vergessen, ist die Tatsache, dass ein Moderator auf seine Zuseher angewiesen ist. Bleiben die weg, dann ist sein Vertrag kaum noch etwas wert! 

Dann schwadroniert die Welt noch darüber, dass jeder eine Petition einrichten kann. Ja und? Das ist praktizierte Demokratie! Dafür brauchen wir keinen Springer Verlag! Kapiert das endlich! 

Hier die Adresse für etwaige Unterzeichner, die Petition läuft noch 49 Tage: 




Veröffentlicht am 22.01.2014 von Campfan75

Übernommen von OverBlog

Donnerstag, 7. November 2013

Wie die Politik unser Geld zum Fenster hinaus wirft ...

Jedes Jahr ist ja so weit - der Bund der Steuerzahler gibt sein Schwarzbuch heraus. Da werden besonders kritische Fälle von Steuerverschwendung aufgezeigt und veröffentlicht!  Und was passiert? Nicht viel, die Politiker murksen einfach so weiter! Ihnen passiert ja nichts! Im schlimmsten Fall werden sie sogar vom dummen Wahlvolk wiedergewählt. 

Ja, im schlimmsten Fall? Genau! Sie können dann weitere vier oder fünf Jahre noch mehr Steuergelder verbrennen! Das geht ganz einfach und hat auch keine Folgen für die "Akteure"! Da ist es an der Zeit, über Strafen nachzudenken, wenn Steuergelder verbrannt werden! Genau, wer in der freien Wirtschaft Geld missbraucht, fliegt. Und wird unter Umständen noch bestraft! 

Aber unsere Politiker sind vogelfrei, ihnen passiert nichts. Da ist es doch wirklich angebracht, Steuergeldverschwendung zu bestrafen! Der Bund der Steuerzahler ruft deshalb zu einer Online-Petition auf: 


Mit Ihrer Unterschrift unterstützen Sie unser Anliegen, die Verschwendung von Steuergeld zu bestrafen. Die BdSt-Online-Petition mit Ihrer Unterschrift gibt der Bund der Steuerzahler gesammelt an den Bundestag weiter. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Ich bin ja meist kein Freund von (Online-)Petitionen, aber in diesem Fall schon: Ich greife einen Fall von horrender Steuerverschwendung heraus:

Meschede: Arbeitsamt steht seit 13 Jahren leer:  Das ehemalige Arbeitsamt in Meschede steht seit nunmehr 13 langen Jahren leer. Im November 2000 waren die Mitarbeiter in ein neues Gebäude umgezogen, das alte Haus sollte verkauft werden. Doch Käufer fanden sich nicht. Der Leerstand ist mittlerweile teuer geworden: Acht Jahre lang war die Heizung weiterbetrieben worden. Gut 42.000 Euro wurden dabei allein für das Heizöl ausgegeben. Inzwischen ist die Heizung abgestellt. Das spart zwar Geld, doch damit verfällt das Haus auch immer mehr – was mögliche Kaufinteressenten noch weiter abschrecken dürfte

Es geht noch weiter mit der Steuergeldverbrennung: Da seit 2005 die Langzeitarbeitslosen nicht mehr von der Arbeitsagentur, sondern von der ARGE oder dem Jobcenter betreut werden, steht in dieser Arbeitsagentur ein ganzer Flügel leer, das Jobcenter zog in neue Räume. Da wiehert doch wieder der Amtsschimmel. 

Und im Gegenzug werden Gründe erfunden, um Langzeitarbeitslose zu sanktionieren - dafür erhalten die Chefs der Jobcenter sogar Prämien. 

Quelle: GLOSSE: Hilfe! Die Borgs unter uns! In den Jobcentern! Widerstand ist zwecklos!


Veröffentlicht am 23.10.2013 von Wacht auf!

Was können wir dagegen tun? Wir können Fälle vor Ort herauspicken und die verantwortlichen Politiker in den Gemeinden, in den Ländern damit konfrontieren! Nach dem Motto: Steter Tropfen höhlt den Stein!

Übernommen von Over-Blog

Samstag, 6. Oktober 2012

BUND wirbt: Online Giftstoffe erfahren - Blog von Kiat Gorina


Da haben BUND und Umweltbundesamt zusammen ein Online-Formular entwickelt. Wer also 



aufruft, darf in einem Formular eine Nummer eintippen, das ist die Nummer, die direkt unter dem Strichcode steht. Das wollte ich gleich ausprobieren. Und die Ernüchterung folgte sogleich: 

Wenn eine solche Strichcodeummer mit 20 bis 29 beginnt, dann kann mittels der Strichcodenummer nicht auf den Hersteller geschlossen werden. In diesem Fall handelte es sich um Produkte, die ein Discounter anbietet. 

Das ist schon einmal blöd. Gerade bei Billigprodukten vom Discounter möchte ich als Verbraucherin wissen, was da an Giftstoffen verwendet wurde! Geht aber nicht. Die Discounter wollen sich nicht in die Karten schauen lassen, bei wem sie produzieren lassen. 

Dabei ist es doch ein offenes Geheimnis, dass die allermeisten Billigprodukte an derselben Fertigungslinie hergestellt werden. Bei denselbem Hersteller, der auch die teueren Originalprodukte fabriziert. 

Dann startete ich noch einen Versuch, ich nahm ein Shampoo von L'Oreal. Da beginnt der Strichcode mit 3 ... Aber was musste ich noch eingeben? 

Meine volle Adresse, Mailadresse, Vor- und Nachnamen. Ich tippte alles ein, dann kam noch eine Sicherheitsabfrage, die wollte auch erst überwunden sein. 

Dann kam die Antwort. Und was für eine: 

Ich erhielt die Information, dass meine Anfrage an den Hersteller weitergeschickt wurde. 

Und im Postfach fand ich eine Mail vom BUND, der konnte ich entnehmen, dass der Hersteller 45 Tage Zeit hat, meine Anfrage zu beantworten. 

Also, ich finde mich total veralbert! 

Ich hatte wirklich gedacht, ich gebe die Artikelnummer ein, und dann wird in einer Datenbank gesucht, welche Giftstoffe in diesem Produkt enthalten sind. 

Aber nein, hier hat wieder einmal der europäische Amtsschimmel ganz laut gewiehert! 

Tja, jetzt warte ich mal auf die Antwort von L'Oreal. Ich habe mir in der Mappe für Wiedervorlagen einen Merker angelegt. 

Mein Fazit: Diese von BUND und Umweltbundesamt zusammen entwickelte Online-Abfrage ist eine Mogelpackung! 

Da wird es allerhöchste Zeit, dass die Piraten sich dieser Sache annehmen. Und wenn beispielsweise ein chemischer Stoff wie Bisphenol-A als giftig eingeschätzt wird und wenn dieser Stoff in Thermopapier und in Plastikprodukten enthalten ist - und zwar sehr oft! - dann sollte das doch gleich in einer öffentlich zugänglichen Datenbank verfügbar sein. Und zwar sofort online - ohne gar 45 Tage warten zu müssen! 

Und was ist, wenn der Hersteller gar nicht daran denkt, mir zu antworten? An wen wende ich mich dann? 

Das ist doch alles Mumpitz - da haben offensichtlich die Lobbyisten der Industrie bei den zuständigen Politikern ganz kräftig mitgemischt - sehr zum Nachteil einer kleinen aber neugierigen Verbraucherin wie mich!


Hochgeladen von bundgermany am 29.07.2009


Hochgeladen von filinka1986 am 03.12.2010
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Dienstag, 4. September 2012

Was ich von AVAAZ halte? - Blog von Kiat Gorina


Die Antwort nehme ich gleich vorweg: Nicht viel. Am 11.12.2010 veröffentlichte ich einen Artikel Meine Gedanken über AVAAZ - seitdem hat sich nicht viel verändert. Es sei denn, dass ein Artikel auf der 0815-Seite nicht mehr verfügbar ist. Leider! 

Aber der genannte Artikel von SPIEGEL ONLINE - den gibt es immer noch! Für wen ist AVAAZ gedacht? Welche Menschen machen da mit? Gewiss, Menschen, die sich über Ungerechtigkeit und Missstände empören. Und die ihr moralisch schlechtes Gewissen beruhigen wollen - mit ein paar Mausklicks. 

Schnell eine Online-Petition "unterschrieben" - AVAAZ wird es schon richten. Und der unterzeichnende Mensch klopft sich selbst auf die Schulter: "Was bin ich doch für ein guter Mensch!" 

In der jüngsten Zeit wurde immer mehr Kritik an AVAAZ laut. In der taz musste ich lesen: "Bei mehreren Versuchen, den Briten Willam Daniels nach Libanon zu evakuieren, wurden insgesamt 13 syrische Revolutionäre getötet, die „Avaaz“ im Nachhinnein  „Avaaz-Aktivisten“ nannte."

Quelle: taz.de Avaaz sammelt für eigene Sicherheit 

Da frage ich mich wirklich: Ist AVAAZ eine seriöse Organisation? Wohl kaum. Wieso hat sie es nötig, diese dreizehn syrische Revolutionäre zu postletalen AVAAZ-Aktivisten zu ernennen? Irgendwie finde ich so etwas äußerst makaber! 

Ist AVAAZ eine "Graswurzelbewegung"?

Nein, das ist es nicht. Auch AVAAZ geht davon aus, dass Änderungen und Verbesserungen unserer Gesellschaft "von oben" kommen. Die Mitmacherinnen und Mitmacher dürfen ihre Online-Klicks abgeben - das war es dann. Dann werden mit medialem Rummel die vielen "Online-Petitionen" der jeweiigen Regierung vorgelegt und das war es! 

Und wer bestimmt, worüber eine Petition eingereicht wird? Wer sucht die Themen aus? Da bleiben ja die vielen Mitmacher außen vor. Ergo: AVAAZ ist im Kern undemokratisch! Diese Organisation hängt sich nur ein scheindemokratisches Mäntelchen um. In Wirklichkeit hat die Basis nichts so sagen, sie ist nur Stimmvieh - also ein Abbild der Parlamente mit den etablierten Parteien. 

Detlev Beutner schreibt am Ende seines sehr fundierten Artikels Ihr werdet 's nicht vermuten - "Avaaz" sind nicht "Die Guten"

"Allerdings gibt es für Ruhe keinen Grund. Und keinen Grund, in die Struktur und politische Ausrichtung von Avaaz zu vertrauen - einer Organisation, die ihre Mitglieder eben nicht über das Mittel der Kampagne zu politisieren versucht, sondern im Gegenteil impliziert, dass völlig entpolitisiertes Mausklicken vom Sofa aus politisches Engagement und die Übernahme von Verantwortung bedeute." 

Wer steckt eigentlich hinter AVAAZ?

Eine Antwort darauf gibt InfoAgent - vor allem das Lesen der Kommentare lohnt sich. Da geht es auch um die Bombardierung von Libyen - AVAAZ hatte ja eine Aktion laufen, in der sie eine Flugverbotzone über Libyen forderten - de facto eine Bombardierung. 

Da zeigt sich nicht nur einmal: AVAAZ vertritt politische Ziele der USA. 

Und wer immer noch meint resp. glaubt, AVAAZ sei "gut", er oder sie möge einen sehr fundierten Artikel von Friederike Beck lesen: 

Quelle: zeitgeist Avaaz.org und der geheime Informationskrieg um Syrien

Gewiss - dieser Text ist sehr lang - jedoch sehr fundiert! Die Lektüre lohnt sich allemal!


Warnung vor avaaz.org
Hochgeladen von notbeusedforprofit am 06.12.2011

Dienstag, 21. August 2012

Ist das einer WELT-Redaktion würdig? - Blog von Kiat Gorina


Da veröffentlicht WELT ONLINE einen Artikel mit dem marktschreierischen Titel "Spekulanten wetten auf Comeback der D-Mark" und wer diesen Artikel liest, wird leider feststellen müssen, dass es gar nicht um die Rückkehr zur D-Mark geht. 

Es geht halt darum, dass immer mehr Zocker auf der globalen Finanzbühne auf das Auseinanderbechen der derzeitigen Euro-Zone geht. Derzeit sind deutsche Staatsanleihen nichts mehr wert - das stimmt. Trotzdem gibt es Zocker, die sich damit eindecken. 

Sie spekulieren, dass es bald nur noch eine Kern-Euro-Zone geben wird - bestehend neben Deutschland aus Frankreich, Niederlande, Österreich, Finnland und Belgien. Und dann sind natürlich die deutschen Staatsanleihen wieder etwas wert! 

Da frage ich mich doch allen Ernstes, was soll das für ein Journalismus sein, wenn im Titel eines Artikels etwas anderes steht als im Artikel selbst?!


Veröffentlicht am 24.07.2012 von spiral023
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Sonntag, 19. August 2012

Spionage und Code-Brecher und der Turmbau zu Babel - Blog von Kiat Gorina

Da beglückte uns WELT ONLINE mit einem Artikel über die USA, die angeblich in der Wüste von Utah vom Geheimdienst CIA ein riesiges Spionagezentrum errichten. Da sollen dann die allergrößten Computer stehen und auch die allerschnellsten. 

Diese Computer sollen dann in der Lage sein, alle verschlüsselten Nachrichten auf dieser Erde zu knacken. Über diesen Gigantismus kann ich nur den Kopf schütteln. Grund: Was nützt eine brutale Codebrecher-Methode, wenn es immer noch das unlösbare Problem der "verdeckten Kanäle" und der Steganographie gibt. 
Quelle: WELT ONLINE So gründlich werden wir in Zukunft ausspioniert 

Leider geht der Artikel der WELT darauf nicht ein. Einer der ersten der Menschheit bekannt gewordener Fall von Steganographie war der, dass ein Römer seinen Sklaven den Kopf rasieren und eine Nachricht tätowieren ließ. Dann wartete er, bis die Haare nachgewachsen waren und schickte seinen Sklaven zum Empfänger, der nur noch seinen neuen Sklaven rasieren musste, um die "geheime" Nachricht zu lesen. So einfach diese Methode ist, sie ist für Außenstehende kaum zu entschlüsseln. 

Noch wirksamer sind die sogenannten "versteckten" Kanäle. Da werden in einem Computersystem für den Betrieb unbedingt notwendige Aktionen für die Übermittlung von Geheiminformationen "missbraucht" resp. zweckentfremdet.  

Ein einfaches Beispiel: Nehmen wir eine Datei auf einem Computer, die für den laufenden Betrieb des PCs ständig gebraucht wird - beispielsweie die PAGINGAREA, auf die Seiten des Arbeitsspeichers abgelegt und wieder geladen werden. Wenn nun die Geheiminformationen im Rhytmus der Dateizugriffe "versteckt" sind - wie soll dann ein Außenstehender das erkennen? Er hat keine Chance - da mag sein Rechner noch so mächtig sein. 

Also kann ich über diesen Wahn, mit riesigen Computern jede Nachricht entschlüsseln zu können, nur schmunzeln.
Und dann scheinen diese Leute, die sich den Kopf darüber zerbrechen, zu ignorieren, dass es neben dem aktuellen Internet mittlerweile viele Parallel-Internets gibt, von den die Geheimdienste dieser Erde keine Ahnung zu haben scheinen und wohl auch nie eine haben werden. 

Und das ist gut so! Wenn da der Autor des Artikels der WELT vom "schlüsselfertigen totalitären Staat" schwadroniert, dann werden die Macher eines solchen Staates erkennen müssen, dass sie kryptographisch gesehen vor einem Scherbenhaufen stehen. 

Dazu fällt mir eine Geschichte aus der Bibel der Juden und Christen und auch der Muslime ein: der Turmbau zu Babel. Und die alte Volksweisheit: "Hochmut kommt vor den Fall!"


Veröffentlicht am 23.03.2012 von realterm01


Hochgeladen von LegoBibel am 27.04.2010

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Sonntag, 5. August 2012

"Nach Golde drängt, / Am Golde hängt / Doch alles. Ach wir Armen!" - Blog von Kiat Gorinaa


Dies ließ Geheimrat Johann Wolfgang von Goethe seine Margarete sagen - in Faust I ab Vers 2802f. Auch die deutsche Bundesrepublik besitzt Gold - wie die FAZ in ihrem Artikel "Wo steckt das Gold der Deutschen?" berichtet und vor allem die Frage aufwirft: Ja, wo steckt nun das Gold des deutschen Volkes? 


Immerhin soll es hier um 3.396 Tonnen edlen Goldes gehen! Und die Leserinnen dieses FAZ-Artikels erfahren nebenbei, dass unsere französische Nachbarn bereits vor vier Jahren ihr gesamtes im Ausland gebunkertes Gold zurück nach Frankreich geholt haben. 


Und wir erfahren auch, dass Anfragen wegen des Verbleibes des deutschen Goldes an die derzeitige Regierung nicht beantwortet wurden und werden. Aber hallo! Geht es noch? 


Was ist denn daran so schwierig, auf eine einfache Frage eine klare Antwort zu geben? 


Auch dem Bundestagsabgeordneten Peter Gauweiler - der als eine der wenigen gegen die ESM-Bank gestimmt hat  - kommt das spanisch vor: er hat Professor Jörg Baetge beauftragt, auf die Suche nach dem Gold der Deutschen zu gehen! 


Und nach der Sommerpause soll sich der Haushaltsausschuss des Bundestages auch mit der Frage beschäftigen: "Wo ist das deutsche Gold?" Und "Wo ist es geblieben?" 


Auch Schweizer Bürger sind hellhörig geworden - sie gründeten eine Initiative "Rettet unser Schweizer Gold"!
Quelle: Gold-Initiative Volksinitiative "Rettet unser Schweizer Gold" 


Auch in Deutschland gibt es eine solche Initiative:
Quelle: gold-action.de Holt unser Gold heim 


Wer Informationen über dieses offensichtlich brisante Thema haben möchte, schaue in KOPP-Online


In der Beschreibung zu folgendem Video ist zu lesen: "Wo ist das Gold der Deutschen?
 Die Frage ist schwer und doch wieder leicht zu beantworten. Da dem deutschen Volk, wie üblich, die Wahrheit verschwiegen wird, kann man die Frage kurz und knapp beantworten. Es ist für die Deutschen nicht mehr zugänglich also verschwunden. Böse Zungen würden behaupten, nach dem die Amerikaner laut Haager Landkriegsordnung das deutsche Gold widerrechtlich konfisziert hatten, lag nie die Absicht vor, es den Deutschen zurückzugeben, sondern als Kriegsbeute zu behalten. Die Frage ist nun wie lässt man unauffällig 3.401,8 Tonnen Gold verschwinden. Einige Stimmen sagen es lagerte unter den WTC 's als die Türme einstürzten, andere behaupten die Federal Reserve of New York hätte es sich einverleibt und andere meinen es läge verteilt in den USA, England und Frankreich. Auffällig daran ist, dass diese Besatzungsmächte bis heute keinen Friedensvertrag mit Deutschland eingehen wollten. Deutschland ist nicht souverän und darf somit seine eigenen Goldreserven nicht einfordern. 
Also wie erwähnt, dass deutsche Gold ist für die Deutschen nicht mehr verfügbar."


Hochgeladen von VeritasxVirtus1 am 28.02.2012


President Obama and german chanzlor Angela Merkel have a discussion about the german gold reserves:



Hochgeladen von McKevin2000 am 12.08.2010


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Sonntag, 20. Mai 2012

Pressespiegel - Dominic Stoiber - Blog von Kiat Gorina


Mir fällt immer mehr auf, dass kritische Artikel in Google verschwinden oder nur sehr schwer auffindbar sind. Ob da ein Sstem dahntersteckt? Also habe ich es mir angewöhnt, hochinteressante Texte extra zu speichern. Und die Links dazu auch.
Ich habe mal einen Test gemacht: Artikel über den Plagiatsverdacht gegen Dominic Stoiber - dem Sohn des bayerischen Altministerpräsidenten Edmund Stoiber. Und ein paar Artikel habe ich in der folgenden Aufstellung zusammengefasst.
14.07.1980
DER SPIEGEL
04.03.2012
GMX
05.03.2012
tirol ORF.at
05.03.2012
merkur-online.de
05.03.2012
BR Aktuell
06.03.2012
Nachrichten
07.03.2012
sz-online.de
05.04.2012
stoiberplag Wiki
Hochgeladen von focusonline am 25.09.2009


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Dienstag, 11. Oktober 2011

Der Staat lässt programmieren - den Bundestrojaner! - Blog von Kiat Gorina

Erinnern wir uns, da wollte dieser Staat die generelle Online-Durchsuchung aller PCs in Deutschland - das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe urteilte jedoch, dass solche Online-Durchsuchungen nur in begründeten Fällen gestattet sind und von einem Richter angeordnet müssen. Pech für die Behörden!

Der Chaos Computerclub (CCC) fand heraus, dass sich Behörden nicht daran hielten, sie gaben die Programmierung eines Programmes zum Ausspähen der PCs auch von unbescholtenen Bürgern in Auftrag. Heraus kam "Remote Forensic Software". Und dieses Programm kann noch mehr:

WEITER ...

Montag, 12. September 2011

GLOSSE: Zensus - eine Tragikomödie in sieben Auftritten - Blog von Kiat Gorina


ERSTER AKT:
Der Erhebungsbeamte 

Es ist Mai, ich bin bei der Stallarbeit. Draußen gießt es in Strömen. Da kommt ein Auto angerattert, ein etwas beleibter Mann steigt aus, schreitet zu meiner Stalltür und baut sich auf. 

Mann (Befehlston): "Ich komme vom Landrat, wegen der Umfrage!" 

Ich schaue mir den Typen an. Keine Regenjacke, dafür ein Hemd mit zerrissenem Ärmel. 

Ich  (zweifelnd): "Haben Sie denn einen Ausweis?" 

Er: "Muss ich suchen" (kramt in seinen Taschen

Dann hält er mir seinen Personalausweis unter die Nase, anfassen darf ich seinen Ausweis nicht! 

Ich (sehr zweifelnd): "Und Sie sind Erhebungsbeauftragter?" 

Er: "Jawoll! Ich bin Erhebungsbeamter! Und jetzt müssen wir den Frageboden ausfüllen!" 

Ich (im Babyton): "Lassen Sie den Fragebogen da, ich kann schon lesen und schreiben und den Fragebogen alleine ausfüllen!" 

Er: "So, aber ich muss wissen, was Sie eintragen!" 

Ich: "Jetzt geben Sie mir schon den Fragebogen, ich setze mich nachher an den Computer!" 

Er: "So einfach geht das nicht, ich muss vorher ihre Fragebogennummer aufschreiben und ihren Code!" 

Er zückt sein Notizbuch, schreibt etwas vom Fragebogen ab und verschwindet. 

ZWEITER AKT:
Die Erfassung 

Den Fragebogen lege ich im Stall auf einen Futtersack, da kommt ein Windstoß, der Bogen landet in der Abflussrinne für Gülle und bekommt einige Flecken ab. 

Ich (murmelnd): "Das passt zusammen!" 

Dann versorge ich die Tiere und gehe ins Haus, wasche mir die Hände und setze mich gleich an den Computer. 

Ich rufe die Webseite auf, tippe die Nummer des Fragebogens ab und den Aktivierungscode.
Ich (fragend murmelnd): "Ist das jetzt ein großes O oder eine Null?" 

Ich entscheide mich für ein großes O. 

Ich (überrascht): "Glück gehabt!" 

Die aufgerufene Seite geruht zu antworten, die Fragen erscheinen. 

Ich: "Das ist ja kinderleicht! Wozu brauchen die Erhebungsbeauftragte?" 

Also flugs alle Fragen beantwortet - die meisten wurden ja - da unzutreffend - übersprungen. 

Abschließend:
Ich (ahnungsvoll): "So, jetzt den Ausdruck! Wer weiß, wozu das gut ist! 

DRITTER AKT:
Die erste Mahnung 

Mittlerweile ist Ende Juli, ein großer Umschlag steckt im Briefkasten. 

Ich (seufzend): "Was will das Landratsamt jetzt schon wieder von mir? Im Zweifelsfalle Geld!" 

Ich öffne den Umschlag und lese, dass die Erhebungsstelle im Landratsamt noch keinen ausgefüllten Fragebogen erhalten habe. 

Ich: "So ein Quatsch! Den habe ich doch längt im Computer eingetragen!" 

und suche nach dem Ausdruck. 

Ich: "Klar! Mit Datum!" 

Anruf bei der Erhebungsstelle, ein junger Mann meldet sich. 

Ich: "Ich habe heute eine Mahnung von Ihnen erhalten, ich hätte den Fragebogen noch nicht abgegeben. Aber das kann nicht sein, ich habe sogar einen Ausdruck von meinem Eintrag!" 

Junger Mann: "Aber wir können auf Ihre Daten nicht zugreifen! Sie müssen deshalb den Fragebogen ausfüllen. Aber ich bin kulant, sie müssen das Antwortkuvert nicht frankieren!" 

Ich: "Wieso soll ich das noch einmal ausfüllen? Einmal genügt doch!" 

Junger Mann: "Aber wir können nicht darauf zugreifen, das Programm meldet zwar, dass Sie den Fragebogen abgesandt haben, aber wir sehen ihn hier nicht!" 

Ich: "Das ist nicht mein Problem!" 

Junger Mann (im scharfen Ton): "Sie sind gezwungen, den Fragebogen auszufüllen und uns zu schicken. Wenn Sie das unterlassen, erhalten Sie eine Ordnungsstrafe von bis zu 50.000 Euro. Wegen mangelnder Mitwirkunsgpflicht! Also, überlegen Sie sich das gut!" 

Ich: "Aber hier steht, ich zitiere: Sie können die Angaben auch im Rahmen einer Online-Meldung abgeben." 

Junger Mann: "Wo steht das?" 

Ich (süffisant): "Auf der Rückseite Ihres Briefes!" 

Junger Mann (versuchter Befehlston): "Das interessiert mich nicht! Ich brauche Ihren Fragebogen, damit ich ihn eintippen kann! Wenn Sie keinen Fragebogen schicken, setzt es ein Zwangsgeld!" 

Ich: "Das werden wir sehen. Auf Wiederhören!" 

VIERTER AKT:
Bundesamt für Statistik, Wiesbaden 

Ich setze mich wieder an den Computer, rufe die Webseite auf und tippe Nummer und Code ein. 

Ich (murmelnd): "Das Programm akzeptiert meine Eingaben nicht mehr - irgendwie logisch, ich bin ja schon erfasst." 

Ich suche mir die Nummer des Bundesamtes für Statistik in Wiesbaden und erzähle meine Geschichte einer Frau: 

Ich: "Ich wollte den Fragebogen neu eintippen, aber das Programm akzeptiert keine Eingaben mehr!" 

Frau: "Das geht auch nicht! Aus Datenschutzgründen darf nur einmal erfasst werden!" 

Ich: "Das leuchtet mir ein. Aber im Landratsamt können sie auf meine Daten angeblich nicht zugreifen!" 

Frau (zögernd): "Ja, solche Fehler sind uns bekannt. Im Freistaat Sachsen da können die Erhebungsstellen die eingetragenen Fragebögen zwar aufrufen, aber dann bleibt der Bildschirm dunkel!" 

Ich: "Da kann doch ich nichts dafür!" 

Frau: "Wo wohnen Sie?" 

Ich: "In Bayern." 

Frau: "Dann wenden Sie sich an das Landesamt für Statistik, das sitzt in Fürth, ich gebe Ihnen die Nummer."  

So geschieht es.  

FÜNFTER AKT:
Das Landesamt für Statistik, Fürth 

Mit der Nummer bewaffnet, rufe ich im Landesamt für Statistik in Fürth an und erzähle meine Geschichte - wieder einer Frau: 

Ich: "Wenn ich nicht den Fragebogen erneut ausfülle, dann droht die Erhebungsstelle mit Zwangsgeld!" 

Frau: "Dazu ist die Erhebungsstelle berechtigt, weil Sie gegen Ihre Mitwirkungspflicht verstoßen." 

Ich: "Ich habe nicht gegen die Mitwirkungspflicht verstoßen, ich habe den Fragebogen ausgefüllt und erfasst!" 

Frau: "Ich gebe Ihnen einen guten Rat, die Erhebungsstelle sitzt am längeren Hebel. Füllen Sie den Fragebogen aus und schicken Sie ihn ins Landratsamt. Diese Art der Erhebung funktioniert jedenfalls." 

Ich: "Soll das heißen, dass die Online-Erfassung nicht funktioniert? Und was ist mit meinen bereits erfassten Daten? Schwirren die irgendwo im weltweiten digitalen Nirwana herum?" 

Frau: "Ich weiß nicht, wo der Fehler liegt." 

Ich: "Wenn nicht bekannt ist, wo die Fehlerursache liegt, dann habe ich kein Vertrauen zu der Art und Weise, wie Sie den Datenschutz handhaben." 

Frau: "Ich werde die Erhebungsstelle im Landratsamt anrufen, Sie erhalten Bescheid!" 

SECHSTER AKT:
Der Datenschutzbeauftragte für Bayern, München 

Wieder suche ich mir eine Nummer heraus, diesmal für den Datenschutzbeauftragten für Bayern. Und rufe an. Und erzähle meine Geschichte - einem gemütlich wirkenden Münchner. 

Ich: "Und ich soll sogar Zwangsgeld bezahlen, weil ich angeblich gegen meine Mitwirkungspflicht verstoße!" 

Datenschützer: "Sie brauchen natürlich kein Zwangsgeld zu bezahlen, Sie haben nicht gegen die Mitwirkungspflicht verstoßen. Das Problem dürfte in der Erhebungsstelle im Landratsamt liegen. Schreiben Sie alles auf und schicken Sie uns den gesamten Vorgang. Wir werden der Sache nachgehen." 

SIEBTER AKT:
Erhebungsstelle im Landratsamt 

Im August erhalte ich eine Kopie des bereits bekannten Mahnungsschreibens. Ich setze mich - wieder einmal - an den Computer und will den Fragebogen eingeben. Diesmal geruht der Computer, sowohl Nummer als auch Code anzunehmen. Also tippe ich die Eingaben von meiner ausgedruckten Ersteingabe noch mal ein. 

Ich (murmelnd): "Wieso erscheint da kein Hinweis, dass die Daten bereits vorliegen?" 

Ich erfasse alles - mittlerweile habe ich ja schon Übung und drucke noch einmal aus. Dann rufe ich die Erhebungsstelle an, eine Frau meldet sich: 

Frau: "Mein Kollege hat mir gerade gemeldet, dass sie soeben die Daten erfassen." 

Ich (perplex): "Wieso? Werde ich von der Erhebungsstelle überwacht?" 

Frau (stotternd): "Ich wollte sagen, dass mir der Kollege mitteilte, dass sie den Fragebogen online ausgefüllt haben." 

Ich: "Vorhin haben Sie sich aber ganz anders ausgedrückt. Aber sei es wie es sei, weil ich Sie gerade an der Strippe habe, eine Frage: Ist der Erhebungsbeauftragte berechtigt, die Daten von dem Fragebogen abzuschreiben? Auch den Aktivierungscode?" 

Frau (schnaufend): "Nein, natürlich nicht! Aber selbst wenn er das gemacht hat, die Daten sind vertraulich! Er ist ja Erhebungsbeauftragter und wurde ausgebildet." 

Ich: "Auch in Sachen Datenschutz?" 

Frau: "Selbstverständlich!" 

Ich: "Und wo sind meine Daten gelandet, die ich das erste Mal eingegeben hatte?" 

Frau (stammelnd): "Das entzieht sich meiner Kenntnis." (Pause, dann festere Stimme) "Ich rate Ihnen, lassen sie das alles auf sich beruhen, wir haben Ihre Daten!" 

Ich: "Und ich habe Ruhe vor Ihnen?" 

Frau: "Vorerst ja!" (legt auf

Ich (murmelnd): "Hört sich an wie eine Drohung ... Bin mal gespannt, was als nächstes kommt!"

Mittwoch, 13. April 2011

WELT ONLINE verhöhnt Dr. Gabriele Pauli - Blog von Kiat Gorina

Im Bayerischen Landtag sitzt eine Abgeordnete: Dr. Gabriele Pauli. Eingezogen ist sie als Vertreterin der Freien, nur, dieser Männerverein konnte mit einer emanzipierten nichts anfangen, die Freien warfen sie aus ihrer Partei.