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Mittwoch, 4. Juni 2014

GLOSSE: Der Augsburger "Grölaz" - der größte Laborarzt aller Zeiten


In Augsburg lebt ein Grölaz - das ist der größte Laborarzt aller Zeiten. Er ist nicht mehr der Jüngste, heute schon 74 Jahre alt. Und er ist Multimillionär. Er hat Europas größte Laborgruppe aufgebaut - 10.000 Ärzte sind seine Kunden. Sie lassen bei ihm Laboruntersuchungen durchführen. Und er ist in Justizkreisen bekannt. Spätestens seit 1999. 

Da wurde gegen ihn ermittelt. Verdacht: Er soll zum Schein Laborärzte beschäftigt haben, um mehr Leistungen abrechnen zu können. Siegesgewiss sprach die Staatsanwaltschaft "vom größten Skandal der Medizingeschichte". Dann verstummte die Staatsanwaltschaft. Grund: Der Grölaz wurde freigesprochen. Die Richter meinten, nicht der Grölaz sei der Schuldige, sondern die bayerische kassenärztliche Vereinigung in Bayern. Sie hat gepennt und nichts unternommen. 

Dann wurde im bayerischen Landeskriminalamt eine Soko geschaffen - sie erhielt den Namen "Labor". 2006 und 2008 wurde im Augsburger Stadtteil Oberhausen eine frühere Schuhfabrik durchsucht. Da wurde viel gefunden. Vor allem Belege, Kontoauszüge und Verträge. 

Als das zusammengerechnet wurde, stellte sich heraus, dass der Grölaz 78 Millionen Euronen falsch bei den Krankenkassen abgerechnet haben soll.  Er und seine Frau Gabriele, 60 Jahe alt und Geschäftsführerin. Im März 2014 wurde das Hauptverfahren gegen die beiden eröffnet. Pech für Grölaz und seine Frau. Grund: Einen Monat später, dann wären die Vorfälle aus dem Jahr 2004 verjährt gewesen. 

Und wann wird die Hauptverhandlung beginnen? Nicht vor 2015. Grund: Die Wirtschaftskammer ist überlastet! 

Jetzt wollen doch viele wissen: Gibt es den Grölaz wirklich? Wie schaut der aus? 

Wer das Video anschaut, sieht den Grölaz ab 2:05: 


Veröffentlicht am 22.05.2014 von quer 



Übernommen von OverBlog


Samstag, 16. November 2013

Augsburger müssen ihr Trinkwasser aus den Fernwasserleitungen abkochen - Eine Folge des bayerischen Fernwasserwesens?

Da gibt es im Augsburger Raum einen Zweckverband "Staudenwasser-versorgung". Er hatte plötzlich ein ganz großes Problem: Bei einer Wasseruntersuchung wurden coliforme Bakterien gefunden. Da hilft nur Abkochen - mindestens zehn Minten lang! 


Quelle: Augsburger Allgemeine Keime im Staudenwasser: Diese Gemeinden müssen abkochen: Auf Anordnung der staatlichen Gesundheitsämter hat der Verband ein Abkochgebot für das gesamte Versorgungsgebiet des Zweckverbandes verbreitet. Es geht an Kommunen in der Staudenregion der drei Landkreise Augsburg, Unterallgäu und Günzburg. Rund 8000 Hausanschlüsse und weitere tausend Grundstücksanschlüsse könnten betroffen sein....

Augsburg, Unterallgäu und Günzburg - das ist ja ein Riesengebiet. Ja, diese Zweckverbände zur Trinkwasserversorgung frönen auch dem Wachstumsgedanken: Immer größer, immer länger die Rohre! Früher waren die Zweckverbände viel kleiner und damit überschaubarer! Aber heute! Da gibt es viele lange Leitungen!

Das Versorgungsgebiet umfasst 440 Quadratkilometer! Bayern selbst ist ja nur 70.000 Qudratkilometer groß! Das Staudenwassergebiet ist demnach der 150-te Teil der Fläche Bayerns! Da fragt doch der gesunde Menschenverstand: Müssen die Flächen der Zweckverbände wirklich so groß sein? 

Was ist, wenn irgendwo in einem so großen Gebiet ein schwerer Fehler auftaucht? Das dauert doch viel zu lange, bis dieser Fehler geortet werden kann! So auch jetzt beim Staudenwasser! Das kann Wochen dauern! Und in der Zwischenzeit? Da müssen die Verbraucher abkochen! Mindestens zehn Minuten lang! 

Ist das nicht ein Witz? Ja, es ist ein Witz - jedoch ein sehr trauriger! Traurig ist auch, dass nicht bekanntgegeben wurde, um welche Keime es sich genauer handelt. Dass sich immer mehr coliforme Keime im Grundwasser tummeln, ist klar. Grund: Die Monokulturen wegen des Maisanbaus! Für die Energiegewinnung durch Biogasanlagen! 

Was glaubt ihr, was sich in der Gülle der Biogasanlagen alles tummelt! Hochkonzentriert! Das ist noch längst nicht erforscht! Aber diese Unmengen von Gülle werden regelmäßig auf die Äcker und Wiesen ausgebracht. Und wandern ins Grundwasser. Und irgendwann gelangen Reste davon ins Fernwasser. Vielleicht. 

Kurzum, was die Trinkwasserversorgung in Bayern angeht, da sitzen wir auf einer immer lauter tickenden Zeitbombe: Verkeimung, Verstrahlung und Vergiftung! Das sind die drohenden Gefahren! 

Je größer das Versorgungsgebiet eines Zweckverbandes ist, desto größer sind die Gefahren - logisch. Und desto länger dauert es, bis die Gefahr geortet und gefunden ist! Ob dann diese Gefahr abgestellt werden kann, ist ein anderer Stiefel! 

Es soll ja Zweckverbände geben, die wissen, welche Gefahren in ihren Rohrsystemen lauern. Aber sie betreiben Vogel-Strauß-Politik. Eine Gefahr sind überlange Rohrleitungen, in denen wegen der Überdimensionierung das Wasser zu langsam fließt, ja oft steht. Und schon die alten Römer wussten: 
"Wasser muss fließen!"
Und wenn die Bevölkerung auf dem Land immer mehr abnimmt, dann gibt es am Ende der Leitungen zu wenig Verbraucher. Folge: Das Wasser steht zu lange. Und stehendes Wasser beginnt zu faulen! Sagen die Hausfrauen. 

Trinkwasserversorger in anderen Bundesländern haben die Zeichen der Zeit erkannt und begannen mit dem Rückbau der überlangen und überdimensionierten Versorgungsleitungen. Nicht so in Bayern - die Folgen zeigt u. a. das Staudenwasser! 

Lange Leitungen bedeuten auch hohe Reparaturkosten, wie folgender Beitrag zeigt: 


Veröffentlicht am 14.12.2012 von TV Allgäu Nachrichten

Dass dann die metallenen Leitungen durch Kunststoffrohre ersetzt werden, da frage ich mich: Wird da der Teufel nicht mit dem Belzebub ausgetrieben? Ich habe ja schon pH-Werte von Biogasgülle gemessen - mit Werten von 11! Also ist diese Gülle als WC-Reiniger tauglich! Und was ist, wenn solche Gülle an den Kunststoffrohren nagt? Ich frage ja nur ...

Übernommen von Over-Blog

Mittwoch, 12. Juni 2013

GLOSSE: Wir sind CSU! Wir sind das Gesetz!

Erinnern wir uns: Auch die Stadt Augsburg hat einen Ordnungsreferenten - also jemand, der meint, er müsse für Zucht und Ordnung sorgen. Und deshalb will er den Tankstellen verbieten, dass sie nach 20 Uhr Alkohol verkaufen. Darüber wird im Forum der Augsburger Allgemeinen heftig diskutiert - bei Bier hört die Freundschaft auf. Das müsste dieser Ordnungsreferent Volker Ullrich wissen.

Ein Nutzer - er nennt sich "Berndi" - schreibt: "Dieser Ullrich verbietet sogar erwachsenen Männern sein Feierabend-Bier ab 20 Uhr, indem er geltendes Recht beugt und Betreiber massiv bedroht." Dieser Satz missfällt dem Ordnungsreferenten sehr. Es schaltet gleich seinen Anwalt ein, der von der Zeitung den echten Namen von "Berndi" fordert. Die Zeitung weigert sich, löscht jedoch diesen Satz. 

Damit gibt sich dieser Ordnungsreferent nicht zufrieden, er erwirkt beim Amtsgericht Augsburg einen Durchsuchungsbefehl für die Redaktionsräume der Zeitung!

Quelle: DER TAGESSPIEGEL Durchsuchung der Augsburger Allgemeinen stößt auf Kritik: Am Montag stand die Polizei damit vor der Redaktion – die die Daten herausgab.

Wie tief ist dieses Bayern und seine Justiz gesunken?! Wieso soll dieser Satz eine Beleidigung sein? Zugegeben, der Satz ist blöd formuliert - vor allem die zweite Hälfte, wenn er von "Rechtsbeugung" faselt. Der Nutzer ist halt sauer, wenn er nach 20 Uhr bei seiner Tankstelle kein Bier mehr kaufen kann! Ist ja verständlich!

Und offensichtlich ist es für diesen Ordnungsreferenten selbstverständlich, dass seine Anordnungen nicht kritisiert werden dürfen! Und selbstverständlich ist es für das Amtsgericht, dass deshalb eine Zeitung durchsucht und das Recht auf freie Meinung mit Füßen getreten wird!

Aber nicht selbstverständlich war es für das zuständige Landgericht, das dann urteilte, dass diese Durchsuchung rechtswidrig war! Und was meint der Ordnungsreferent zu dieser Entscheidung? Das ficht ihn nicht an - er will weiterhin für die Bundestagswahl kandidieren!

Quelle: nordbayern.de Durchsuchung bei "Augsburger Allgemeinen" war rechtswidrig: Eine Durchsuchungsanordnung für die Räume der "Augsburger Allgemeinen" war rechtswidrig. Dies entschied das Landgericht Augsburg in einem Beschwerdeverfahren. Die Polizei hatte im Januar bei dem Verlag die persönlichen Daten eines Internetforumnutzers beschlagnahmt.

Hier zeigt sich wieder einmal, dass Politiker meinen, sie könnten sich alles erlauben! Und sie dürfen nie kritisiert werden! Soweit kommt es noch! Diese Politiker haben verdrängt, dass alle Macht vom Volke ausgeht, dass Politiker lediglich von den Wählern beauftragt wurden und dass die Wähler erwarten, dass diese Politiker das tun, was die Wähler wollen!

Augsburg scheint ja ein besonderes Pflaster zu sein: Da gibt es eine 68-jähtige Rentnerin, sie scheibt auch Leserbriefe. In einem stand zu lesen: "Mit seinen Verbündeten Johannes Hintersberger und Herrn von Hohenhau kickt er zwei verdiente Männer wie Christian Ruck und Rainer Schaal aus dem Feld, um den Kandidaten Volker Ullrich ins Rennen für den Bundestag zu schicken." Es geht um die Personalpolitik des Augsburger Chefs der CSU - Bernd Kränzle.

Aber die beiden genannten CSU-Politiker sind der Meinung, dass sie nicht kritisiert werden dürfen! Auch nicht von einer Rentnerin. Und vor allem, wenn es sich um eine ehemalige CSU-Kreisvorsitzende handelt, die aus Protest vor zwei Jahren aus der CSU ausgetreten war! Also was machen die Politiker Kränzle und Hohenhau? 

Sie fordern die Rentnerin auf, je 5.000 Euro "Strafe" an sie zu zahlen und sich öffentlich für ihren Leserbrief zu entschuldigen.

Quelle: Süddeutsche.de CSU attackiert Rentnerin: Zwei Augsburger CSU-Politiker mahnen eine 68-jährigen Rentnerin wegen eines kritischen Leserbriefes ab - und drohen mit einer Strafe von jeweils 5000 Euro. Doch die Frau will sich nicht einschüchtern zu lassen. Das negative Echo auf die Aktion ist enorm.

Ich fasse es einfach nicht: Wieder führen sich CSU-Politiker auf, als seien sie das personifizierte Gesetz. Das erinnert mich an einen Auftritt des Werkleiters eines kommunalen Wasserversorgers, gegen den ich vor dem Verwaltungsgericht geklagt hatte. Er trat mit folgendem Worten auf: "Ich bin das Wasserrecht!" Wie sich herausstellte, war er nicht betrunken, sondern meinte es wirklich ernst!

Zurück nach Augsburg: Solche CSU-Politiker sorgen von selbst dafür, dass sie nicht mehr gewählt werden! Immer mehr Wählerinnen und Wähler wollen sich von solchen Figuren nicht mehr auf der Nase herumtanzen lassen! Und das ist gut so!

Und die beiden CSU-Politiker ruderten zurück:

Quelle: BR Nachrichten Kränzle und von Hohenhau rudern zurück: Von Hohenhau, Kreisvorsitzender der CSU in Augsburg-West und Steuerzahler-Präsident, bedauerte in einer persönlichen Erklärung, dass sein anwaltschaftliches Vorgehen so große Entrüstung ausgelöst habe. 

Was sagte er eigentlich? Er bedauert! Vor allem sich selbst. Grund: Über sein Handeln empörten sich viele Bürgerinnen und Bürger! Und seine Wahlchancen sinken! Und sein Logenplatz an den Futtertrögen ist in Gefahr! 


Übernommen von Over-Blog

Dienstag, 13. November 2012

Presse wird plattgemacht - Das große Sterben? - Blog von Kiat Gorina


Erinnern wir uns: vor über einem Jahr hatte die Kanzlerin einen heißen Herbst verkündet und die Laufzeiten der veralteten Atommeiler exorbitant verlängert. Und als ein halbes Jahr später der sechsfache GAU in Fukushima wütete, machte die Kanzlerin eine Kehrtwendung und verkündete die Wende zu alternativen Energien. Und das Aus für die deutschen Atomkraftwerke.

Dieser Herbst war weniger heiß, für einige Presseorgane ist dieser Herbst gerade zu eiskalt. Überall werden Stellen gestrichen oder sind bereits gestrichen:

  1. Abendzeitung Nürnberg: 50 Stellen abgebaut
  2. dapd: 100 Stellen gestrichen
  3. Berliner Morgenpost, Hamburger Abendblatt und die Welt sollen eine Redaktionsgemeinschaft bilden. Wieviel Stellen das kosten wird, ist noch offen.
  4. Augsburger Allgemeine streicht 37 Stellen.
  5. Point24 - die Gratiszeitung - wird zum Jahresende eingestellt. Betroffen sind 50 Jobs.
  6. Der Bonner Generalanzeiger schließt sein Berliner Büro, davon sind vier Redakteure betroffen.
  7. Auch gibt es Gerüchte über die Financial Times Deutschland: Wegen eines Verlust von zehn Millionen Euronen will Gruner + Jahr FTD schließen.
  8. Und der Hammer war heute die Frankfurter Rundschau, sie meldete Konkurs an. Eigentümer sind Dumont und DDVG - eine SPD-Medienholding. Das bringt mindestens 500 Stellen in Gefahr, Natürlich in der Vorweihnachtszeit! Wann denn sonst?!
  9. In Hamburg gibt es das Stadtteil-Magazin Prinz, aber der Jahreszeiten-Verlag wird es einstellen.

Was sind die Ursachen für das Sterben von Arbeitsplätzen in der Presse? Die Gleichmacherei! Früher waren die überregionalen an ihren markanten Artikeln zu erkennen. Aber heute. Wer eine Zeitung gelesen hat, braucht die anderen nicht mehr zu lesen. Und oft tendieren die Presseorgane zu einer Hofberichtserstattung für die Kanzlerin!
Also verbreiten viele Zeitungen nur Langeweile und die Leser bleiben aus. 

Und noch etwas bricht weg: Das Anzeigengeschäft bleibt aus! 

Angesichts der Unsicherheit wie es weitergeht sind immer mehr Kunden verunsiichert und schalten weniger Anzeiger und warten erstmal ab. 

Es gibt ja viele Fragen: Was fordert der ESM - diese Superbank in Luxemburg mit Supergehältern von den Firmen und von den Verbrauchern? Wie lange gibt es noch den Euro? Und was kommt danach? Wann platzt die Blase des US-Dollars? Fragen über Fragen. Und nirgendwo befriedigende Antworten. 

Es wird keine gründliche Ursachenforschung betrieben, für den Untergang von Zeitungen wird das böse Internet verantwotlich gemacht. Ja, das Internet ist vielen Politikern ein Dorn im Auge, weil das Internet schlechter zu regulieren ist als die Printmedien.

Quelle: FOCUS ONLINE Ein schwarzer Tag für Deutschlands Presse...

Eine Friseuse seufzte einmal: "Die Merkel baut ihre DDR nach!" Und wenn ich mir das so ansehe, diese Friseuse hat recht!


Hochgeladen von haldeut am 26.02.2012


Veröffentlicht am 13.11.2012 von hrfernsehen

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Samstag, 22. Oktober 2011

Schwarzbuch: Verschwendung von Steuergeldern - Blog von Kiat Gorina

Jährlich gibt der Bund der Steuerzahler ein Schwarzbuch heraus, darin zählt er Fälle auf, wie verschwenderisch Bund, Länder und Kommunen mit den Steuergeldern umgehen. Auch in Bayern! Schauen wir doch mal nach Amberg, Augsburg, Bamberg, Berchtesgaden, Garmisch-Partenkirchen und Starnberg - nur zum Beispiel. Ich kann da nur den Kopf schütteln, wenn ich lese, wie sorglos die Behören mit Steuergeldern umgehen. Nach dem Motto: "Ist ja nicht unser Geld!"

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