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Sonntag, 20. Juli 2014

GLOSSE: Uli H.: Ist ein Häftling prominent, als Freigänger er durch die Gegend rennt ...


In München gibt es viele Häuser - auch ein "Freigängerhaus". In der Leonrodstraße. In der Justizvollzugsanstalt Stadelheim. Da sitzt derzeit auch ein früherer Vorstand der Bayerischen Landesbank ein, Gerhard G. Er war im Juni 2012 zu achteinhalb Jahren Haft verurteilt worden, unter anderem wegen Bestechlichkeit in Tateinheit mit Untreue und Tatmehrheit mit Steuerhinterziehung. 

Er sitzt im Freigängerhaus - nur nachts. Tagsüber muss er einer regelmäßigen Arbeit nachgehen - so will es § 11 StVollzG - außerhalb der Anstalt - ohne Aufsicht. Wie der brasilianische Verteidiger Breno, er war im Juli 2012 zu drei Jahren und neun Monaten Haft verureilt worden - wegen Brandstiftung. Ab August 2013 ist er Freigänger, tagsüber arbeitet er regelmäßig als Trainer für die U23-Mannschaft. 

Da kommt doch die Frage auf: Kann nicht Uli H. Freigänger werden? Fragen wir doch mal das zuständige Gesetz, den § 11 StVollzG: Freigang fällt unter die Lockerungen des Vollzuges. Der Häftling muss drei Voraussetzungen erfüllen:

  1. Er muss dem Freigang zustimmen. Das wird nicht so schwierig sein.
  2. Es darf keine Fluchtgefahr bestehen. Wohin soll Uli H. fliehen? Er ist doch weltbekannt. Da wird er überall gleich erkannt ...
  3. Ein Missbrauch des Freigangs darf nicht zu befürchten sein. Vor allem keine Wiederholung der Straftat, in diesem Fall Steuerhinterziehung in Höhe von 28,5 Millionen Euronen Steuern.

Uli H. hat ja Anwälte, die werden das Gericht schon überzeugen, dass die Voraussetzungen alle erfüllt sind. Und es gibt auch den § 13 StVollzG, da steht drin, dass der Häftling achtzehn Monate vor der Entlassung auf Freigang hoffen kann. Und das wäre dann ab September 2014.
Aber hallo, Uli H. ist doch zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt! Na und, das passt doch. Nach deutschem Recht kann eine Haftstraße  - bei guter Führung - zur Hälfte auf Bewährung ausgesetzt werden. Also März 2016. 

Da wird sich Uli H. aber freuen - zum September 2014 zieht er um ins Freigängerhaus in Stadelheim, morgens verlässt er das Freigängerhaus und geht einer regelmäßigen Arbeit nach. Und abends kehrt er in seine Zelle im Freigängerhaus zurück und übernachtet dort - wie andere auch. 

Mit dieser Art Haft sühnt er dann er die Hinterziehung von über 28 Millionen Euronen Steuern. Ist das nicht gerecht? Und ab März 2016 wird seine Haftstraße auf Bewährung ausgesetzt. Dann braucht er auch nicht mehr im Freigängerhaus zu übernachten. 

Was lernen wir daraus? Wenn du Steuern hinterziehen willst, dann mach das im ganz großen Stil, ja keine Kleckerlesbeträge! 




Veröffentlicht am 16.07.2014 von NewsGermany

Übernommen von OverBlog

Montag, 9. Juni 2014

Wie die bayerische Justiz mit Beweismitteln umgeht - Schreddern?


Es ist stumm geworden, kaum noch jemand redet über den Labor-Skandal. Die damalige Justizministein Merk fühlt sich nicht zuständig, sie ist ja jetzt Europa-Ministerin. Und der Ministerpräsident hat derzeit anderes zu tun.  Da muss die Schlappe bei der EU-Wahl verkraftet werden. 

Und es wird abgelenkt mit anderen viel wichtigeren Themen: Mindestlohn und Rede bei den Sudetendeutschen. Dabei förderte die Redaktion der SZ Unglaubliches zu Tage: Da wurden 600.000 Laborkarten bei einer Hausdurchsuchung gefunden, aber später von der Augsburger Justiz wieder freigegeben. Dann wurden diese Laborkarten geschreddert. 

Dabei waren das alles Beweise dafür, dass Ärzte bei der Abrechnung von Laborleistugnen betrogen hatten! 

Quelle: Süddeutsche.de Beweismittel geschreddert: Wie aus internen Unterlagen hervorgeht, muss die Sicherstellung intern für erheblichen Ärger gesorgt haben. Ein Vorgesetzter sei jedenfalls "außer sich vor Wut" gewesen, es müsse "nicht schon wieder ein neues Fass aufgemacht" werden, notierte ein Ermittler seine Erlebnisse. Ein anderer hielt schriftlich fest, ein Vorgesetzter hätte ihm bedeutet, dass es bei anderen Durchsuchungen "zu keinen weiteren Zufallsfunden zu kommen hat". 

Und was passiert? Zunächst nichts! Es wird höchstwahrscheinlich im Herbst einen Untersuchungsauschuss geben. Und dann? Werden Konsequenzen gezogen werden? Hat der derzeitige  bayerische Justizminister eine Stellung abgegeben? Wie heißt er doch gleich? 

Prof. Dr. Winfried Bausback. Er hatte keine Zeit. Am 26. Mai 2014 traf er sich mit der tschechischen Justizministerin Prof. Dr. Helena Valkova in Prag. Da ging es um die Vertiefung der Zusammenarbeit von Tschechien und Bayern bei der Bekämpfung der Kriminalität! Und was ist mit der Kriminalität im eigenen Land Bayern? 

MIr kommt es so vor, als soll diese Labor-Skandal einfach totgeschwiegen werden! Der wird einfach nicht erwähnt! Bald ist ja die Fußball-WM ausgebrochen, alle warten auf eine Neuauflage eines "Sommermärchens" - was geht uns da diese "Labor-Affäre" an? 


Veröffentlicht am 22.05.2014 von quer

DIe Augsburger Justiz hat ja bereits den  Hauptschuldigen gefunden: die Gesundheitspolitik! Das System lade regelrecht zum Betrug ein! 

Quelle: Augsburger Allgemeine Fall Schottdorf: System läd zu Missbrauch ein: Generalstaatsanwalt Strötz hat gestern darauf hingewiesen, dass der Kern der Probleme nicht bei der Staatsanwaltschaft, sondern in der Gesundheitspolitik liegt....

Wenn also die derzeitige Gesundheitspolitik zum Betrug einlädt, dann muss doch schleunigst etwas dagegen unternommen werden!  Oder soll da wieder weiter so rumgemurkst werden?! 

Übernommen von OverBlog

Sonntag, 23. Februar 2014

GLOSSE: Limburger Kartenspieler - Franz-Peter schiebt dem Kaspar den Schwarzen Peter zu

Der arme Franz-Peter - er sagt ja selbst von sich, er sei der beliebteste Bischof Deutschlands. Grund: So oft wie er stand keiner in den Zeitungen. Und so viele Gläubige sprachen und sprechen über ihn. Das soll ihm erst mal einer nachmachen. Aber trotzdem wird es eng für ihn. Ach, hätte er bloß nicht auf seinen Berater gehört! 

Ja, der Kaspar ist schuld! So ein Quatsch, es muss heißen: Der Kasper ist an allem schuld! Das ist auch Quatsch: Wenn schon, dann muss es heißen: Die Kasper! Ach, das ist auch Quatsch, seit wann ist der Kasper eine Frau? Das Kasperl-Theater ist eine von Männern dominierte Domäne. Frauen werden nur zum Verprügeln gebraucht.

Was hat denn die Kasper mit dem Kasperle-Theater zu tun? Eines muss betont werden: Katharina Kasper wurde selig gesprochen, bisher die einzige Frau, der diese Würde zugesprochen wurde. Sie hat den Orden der "Armen Dienstmägde Jesu" gegründet - der ist besonders in Indien aktiv! 

Na und? Wieso soll diese Kasper schuld sein? Naja, in gewissem Sinne schon. Grund: Einer ihrer Nachfahren, eben der Kaspar, der flog schon immer gern nach Indien - zu den Ordensniederlassungen. Und damit es ihm nicht langweilig wurde, nahm er einen Begleiter mit - den Franz-Peter. Und jetzt ist der Franz-Peter sauer auf den Kaspar. Das kam so: 

Der Kaspar war ein Vielflieger, er sammelte Meilen über Meilen und landete in der First Class. Da konnte der arme Franz-Peter nicht mithalten. Und das kam irgendwie raus. Und er musste zwei Meineide leisten. Aber das konnte die Kirche für ihn abbiegen - sie musste nur 20.000 Euronen zahlen. Das haben die Gläubigen doch gewiss gerne gespendet, um den Franz-Peter vor dem Gefängnis zu bewahren. 

Für Franz-Peter ist es jetzt klar, wie Schuppen fällt es ihm von den Augen: Dieser Kaspar ist immer schuld, nicht der Gärtner! Der Kaspar ist an allem schuld!

Ach hätte ich doch nur auf meine inneren Schwingungen gehört! Zetert Franz-Peter mit sich selbst. Der Kaspar war auch 30 Jahre lang Direktor des St. Vincenzstiftes. Und da gab es ja so hässliche Missbrauchgeschichten. Und der Kaspar sorgte angeblich dafür, dass nicht alles aufgeklärt wurde. 

Die Öffentlichkeit muss ja nicht alles erfahren, auch nicht, dass der Kaspar ein Kunstliebhaber ist. Sein kleines Häuschen ist ganz voll damit. Deshalb musste Franz-Peter Paroli bieten - mit seinem neu erbauten Dienstsitz! Der musste schon etwas hergeben, ein Bischof wie er darf doch nicht in einem Häuschen im Stil der St. Georgswerkstiftung residieren. 

Überhaupt diese Stiftung, die war doch längst vergessen. Aber da lagerten noch Millionen! Eigentlich waren die für Familien mit vielen Kindern vorgesehen. Der Kaspar flüsterte: Kinderreiche Familien gibt es doch nicht mehr, seit der Pille! Da kannst du die Stiftung auflösen! Und so geschah es. 

Jetzt schaut Franz-Peter wieder frohgemut aus der Wäsche. Sollte er zu den Baukosten befragt werden, dann antwortet er: Der Kaspar ist an allem schuld! 


Veröffentlicht am 22.02.2014 von Mac Gyver

Übernommen von OverBlog

Donnerstag, 6. Februar 2014

Pressespiegel zu (Doktor) Andreas Scheuer

Es ist schon erstaunlich, wie der mediale Mainstream über den (Doktor) Andreas Scheuer herfällt. Da bezeichnet ihn Springers WELT als "Doktor Dünnbrettbohrer": "CSU-Generalsekretär Andreas Scheuers Frevel ist nicht, seine Doktorarbeit abgekupfert zu haben, sondern deren Belanglosigkeit und Phrasendrescherei. Fassungslos beugt man sich über die Seiten."

Quelle: WELT ONLINE Andreas Scheuer ist ein Doktor Dünnbrettbohrer

Wann hat es so etwas schon gegeben? Immerhin ist Scheuer der neue Generalsekretär der CSU. Und die CSU sitzt in der Regierung - in einer großen Koalition mit der SPD. Bisher galt ja: Die WELT schreibt nicht gegen die Regierung! Und jetzt? Wer in der Regierung hat ein Interesse daran, die CSU lächerlich zu machen? 

Und es geht noch weiter: 

Der SPIEGEL nennt Scheuer gar "Doktor Peinlich": Es gibt Sätze, die wirken wie Giftpfeile. Wer meint, sie verwenden zu müssen, sollte aufpassen, dass sie nicht als Bumerang zurückkommen. Auf Andreas Scheuer fliegt derzeit ein mächtiges Geschoss zu. "Wer betrügt, der fliegt": Diesen umstrittenen Satz seiner CSU hatte der neue Generalsekretär noch vor wenigen Tagen bei der CSU-Klausurtagung in Wildbad Kreuth als einen Beweis der "klaren Sprache" seiner Partei gerechtfertigt. Jetzt ist der Satz plötzlich gegen ihn selbst gerichtet.

Quelle:  SPIEGEL ONLINE CSU-Generalsekretär Scheuer: Doktor Peinlich

Früher waren solche verletzenden und abwertenden Worte nur für die Opposition verwendet worden. Oder soll damit nicht Scheuer, sondern sein Beschützer - Ministerpräsident Seehofer - getroffen werden? 

Sogar in Scheuers Heimatstadt Passau gibt es eine Zeitung - den Bürgerblick, der Scheuer als "General Größenwahn" tituliert! 

Quelle: Bürgerblick Andreas Scheuer: Politiker mit Profilneurose?: Die Psychologen erklären uns, dass übersteigerter Geltungsdrang seine Wurzeln in einem mangelnden Selbstbewusstsein hat. Menschen mit Profilneurose streben nach Luxus, Titeln und Macht. Vielleicht liegt darin der Schlüssel, dass Andreas Scheuer, der derzeit bekannteste Politiker unserer Heimat, innerhalb von acht Jahren zum zweiten Mal über seinen nicht tragbaren Doktortitel gestolpert ist. Die Heimatzeitung hat die Affäre um den CSU-Generalsekretär auf kleiner Flamme gekocht. Bürgerblick, der Titelaffäre einst aufdeckte, bringt die ganze Geschichte: 'General Größenwahn'.

Das sind harte Worte! Wie lange will sich Scheuer dies antun? Wenn sogar in Bayern Menschen leben, die ihn nicht ernst nehmen? Und wie lange wird Seehofer diesen Generalsekretär halten können? 

Jetzt wird es ja richtig ernst: Ein Plagiatsopfer hat sich gemeldet. Ja, ein richtiger Professor beschwerte sich, dass Scheuer in seine "Doktorarbeit" Texte übernahm, ohne sie als  Zitate zu kennzeichnen: 

Quelle: WELT ONLINE In der Causa Scheuer meldet sich ein Plagiatsopfer: CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer gerät wegen seiner Promotionsarbeit stärker in die Kritik. Als erstes Plagiatsopfer hat sich nun der Rostocker Soziologie-Professor Peter A. Berger zu Wort gemeldet: "Das sind Plagiate, wenn auch von minderer Art", sagte Berger der "Welt". Berger bezieht sich dabei auf zwei Textstellen in Scheuers Arbeit, die zum Teil wortgleich mit einem Artikel des Professors sind, die Quelle jedoch nicht nennen. 

Und wieder wurde "abgeschrieben"! Was meinen eigentlich Menschen wie Scheuer, wer sie sind? In der Schule heißt es: Wer abschreibt, bekommt eine Sechs! Und was bekommt Scheuer? Ist ein solcher Abschreiber überhaupt als Generalsekretär einer Partei tragbar?  Ich denke NEIN! Wann sind Figuren wie dieser Scheuer in der CSU nicht mehr tragbar? 


Veröffentlicht am 23.01.2014 von quer

Übernommen von OverBlog

Donnerstag, 5. September 2013

Peggy - Polizeiliche Vorurteile und ihre Folgen

Das Verschwinden der damals neunjährigen Peggy Knobloch bewegte viele Menschen. Und schnell wurde ein Verdächtiger ausgemacht, so lange verhört, bis er ein Geständnis ablegte, er widerrief dann später sein Geständnis. Macht nichts, er wurde verdächtigt und wurde verteilt - wegen eines Mordes, den er nicht begangen hatte. Er ist ja geistig behindert, da muss nicht weiter groß ermittelt werden.

So als ob es keine anderen Verdächtigen gäbe?! Da gab es einen Freund der Familie - nennen wir ihn Holger E. Jetzt wurde er verurteilt - zu sechs Jahren Gefängnis, weil er in diesem Jahr seine dreijährige Tochter sexuell missbraucht hatte. Er ist für die Ermittlungsbehörden kein Unbekannter. Bereits zwei Jahre nach dem Verschwinden von Peggy wurde er verdächtigt: Er gab der Polizei ein falsches Alibi an. Ermittelte die Polizei weiter? Nö, sie hatte ja den geistig behinderten "Täter".

Auch als sie bei Holger E. Fotos von Peggy fanden, wurde niemand von der Ermittlern stutzig. Und wenn heute Journalisten die Staatsanwälte in Bayreuth fragen, dann haben die eine Aussrede: Sie seien erst seit 2012 für den Fall Peggy zuständig. Und wer war vorher zuständig? Staatsanwälte in Hof. Wer diese zu Peggy fragt, erfährt nichts. Die Hofer Staatsanwälte winken auch ab, sie seinen nicht mehr zuständig!

Geht es noch? Da geht es um einen unschuldig wegen Mord verurteilten Menschen, der zudem geistig behindert ist, sich also nicht wehren kann! Gerade solche Menschen sind auf die Hilfe ihre Umwelt angewiesen! Gerade bei solchen Menschen müssen die Staatsanwälte nach allen Seiten ermitteln. Aber nein, da gab es wohl eine Vorverurteilung: Das war der Blöde! Und andere Ermittlungen wurden unterlassen!

Mir scheint es, dass gerade die bayerische Justiz sehr von Vorurteilen befallen ist. Denken wir an Gustl Mollath: Da galt der Angeklagte Mollath von Anfang an als "Spinner", der eine Räuberpistole erzählt wegen Schwarzgeld und so. Ein Richter Brixner empört sich sogar vor dem Untersuchungsausschuss: "Ich lese doch keine hundert Seiten!", als er gefragt wurde, wieso er die Schriftsätze des Gustl Mollath nicht gelesen habe, in denen sich Mollath verteidigte.

Wie wir heute wissen, hatte Mollath keine Chance. Er wurde über sieben Jahre in die Forensik gesteckt! Und hätte er keine Freunde gehabt, die für ihn kämpften, säße er noch immer in der Forensik - als Unschuldiger!

Und so ging und geht es den armen Ulvi: Zwölf Jahre seines Lebens sitzt er in der Psychiatrie in Bayreuth! Gäbe es keine Bürgerinitiative, Journalisten und Verteidiger, die seine Verurteilung anzweifeln, säße er in Bayreuth wohl bis zum Sankt Nimmerleinstag!

Wieviele solche Fälle von unschuldig Verurteilten gibt es noch? Wieviele gibt es, die unschuldig verurteilt wurden, aber kein Mensch kümmert sich um sie? Wie sieht es mit dem bayerischen Gerichtswesen aus? Was läuft hier falsch?

Können unbescholtene Bürgerinnen und Bürger noch Vertrauen zu einer solchen Justiz haben? Nein, einer solcher Justiz kann niemand mehr vertrauen! Immer mehr Bürgerinnen und Bürger haben regelrecht Angst vor einer solchen Justiz!

Und nur ganz wenige Politiker stellen Fragen: Woran liegt das? Was läuft da falsch?

Die Mehrzahl der verantwortlichen Politiker interessiert sich nicht dafür! Sie interessieren sich nur für die Höhe ihrer Diäten, für die Möglichkeit von Beraterverträgen, für Lobbyarbeit etc. Im Gegenteil, an einer gerecht arbeitenden Justiz sind sie nicht interessiert ...


Veröffentlicht am 03.09.2013 von TVBayernTV

Hinzu kommt noch der über 56 Jahre gewachsene Filz einer CSU-Herrschaft! Wollen wir sie weiter dulden? Am 15. September haben können wir diese Alleinherrschaft beenden!

Übernommen von Over-Blog

Samstag, 24. August 2013

Kerners Kombo - Der Gostenhofer Blues wurde Wirklichkeit - Sexueller Missbrauch in Kirche

Da gab es mal Kerners Kombo, eine legendäre Band. Eines meiner Lieblingsstücke ist der "Gostenhofer Blues". Da sang Maximilian Kerner u. a.: "... Sakristei, aus der Sakristei da hört mans manchmal stöhne, mitm Ministranten spielt er bisslä der Kaplan, Gott sei Dank woar der Kaplan a Italiener, sonst ..." Diese Worte waren direkt prophetisch. Jüngst brachte der Bayerische Rundfunk eine Meldung:

Quelle: BR Missbrauchsverdacht - Pfarrer aus Mittelfranken in Untersuchungshaft: Pfarrer von Heideck in Untersuchungshaft: Der heute 48-Jährige soll sich zwischen 1998 und 2001 mehrmals an einem Jungen vergangen haben, der zum Tatzeitpunkt noch keine 14 Jahre alt war. Dies soll sich in seiner damaligen Pfarrei in der Oberpfalz zugetragen haben. Nach Recherchen des Bayerischen Rundfunks handelt es sich dabei offenbar um ein Dorf in der Gemeinde Sengenthal im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz.

Und der BR kann es sich nicht verkneifen: "Offenbar stammt der Mann ursprünglich aus Schwaben." Ja, Gott sei Dank, die Welt der Franken ist gerettet - der verdächtige Täter ist kein Franke, sondern ein Schwabe. In welch einer Welt leben wir denn? Da missbraucht ein katholischer Pfarrer einen ihm anvertrauten Schützling - in einem kleinen Dorf mit nur 300 Einwohnern. 

Wenn ich mir so die Meldungen der Presse ansehe, kein Journalist verliert Worte über das damalige Opfer. Was geht in einem nicht mal Vierzehnjährigen vor, wenn eine quasi "Amtsperson" ihn befummelt oder Schlimmeres mit ihm anstellt? Wem kann sich das Kind - er war damals noch ein Kind! - denn anvertrauen? Vermutlich niemand! Hätte er darüber geredet, er hätte ganz sicher Prügel angeboten bekommen: 
"Waos? Der Herr Pfarrer?! Du spinnst! Ich geb dir gleich a Drumm Schelln!" 
Zu der damaligen Zeit war der Pfarrer in einem kleinen Dorf respektiert, ja, er bekam von der Hausschlachtung stets das beste Stück Fleisch - das war so Brauch! Schließlich muss die Pfarrersköchin ihren Herrn Pfarrer gut bekochen können.

Und wieder hat sich ein altes Sprichwort bewährt: 
Gottes Mühlen mahlen langsam aber trefflich fein!
Ich weiß nicht, wieso erst jetzt das schlimme Verbrechen dieses Pfarrers ruchbar wurde, aber wichtig ist, dass es aufgedeckt wurde! Und wie reagiert die amtliche Kirche?

Sie sagt nichts. Ausrede: Das liegt alles bei der Staatsanwaltschaft Nürnberg! Macht es sich diese Kirche nicht zu einfach? Ganz gewiss. Und der Beschuldigte? Er schweigt. Das ist sein Recht. Er  kann nicht zu einer Aussage gezwungen werden. Wie fühlt sich dieser Beschuldigte? Denkt er daran, was er seinem Schützling angetan hat?

Vielleicht erleuchtet ihm der GOTT, an den er angeblich glaubt, doch dahingehend, dass er gesteht und seinem Opfer von damals eine Aussage vor Gericht erspart! Das ist ja wohl das Mindeste.

So, hört euch den prophetischen Gostenhofer Blues an, ab  2:40 kommt die bewusste Stelle.


Hochgeladen am 20.10.2011 von TheFrankenfan

Sexualität war ja schon immer ein Problem - nicht nur - in der katholischen Kirche. Da gab es mal eine Gruppe DIe Biermösl Blosn - zu Zeiten des Franz-Josef-Strauß durfte diese Gruppe nicht vom Bayerischen Rundfunk gesendet werden:

Für die Nichtbayern eine kurze Zusammenfassung: Da geht es um die Probleme eines jungen Mannes, der sich in ein Dirndl (=eine junge Frau) verliebt hatte. Aber ihn quälen Gewissensbisse und er fragt seinen Pfarrer "Darf ich das Dirndl lieben?", der antwortet (ab 0:40): "Nein, nein, ... vertraut ... und verliebt seine Köchin anschaut!" Dann geht er zum Bischof. Dessen Antwort: "Nein, nein, das wäre eine Schand! Und schaut auf seinen Lieblingsministrant!" Der junge Mann geht zum Papst, er antwortet: "Nein, nein! ... Diabolus in Rom trägt jetzt Kondom!"

Also wendet sich der junge Mann direkt an seinen Herrgott und fragt, ob er sein Dirndl lieben darf. Antwort: "Ja, freilich! Wozu habe ich denn Bubn und Dirndl gmacht!!" Und der Hergott lacht und fügt hinzu: "Lass di dort unten recht scheinheilig reden, aus deren Kirche bin ich längst ausgetreten!":


Hochgeladen am 02.06.2011 von racistslayer

Mittwoch, 27. Juni 2012

Strauß-Mythos und das liebe Geld - Blog von Kiat Gorina

Da gibt es den ehemaligen bayerischen Ministerialbeamten Wilhelm Schlötterer - er hat ein dickes Buch geschrieben - Titel "Macht und Missbrauch". Und in diesem Buch hat er eine Vermutung geäußert, dass das Vermögen, das Franz-Josef Strauß seiner Familie hinterließ, eine dreistelliger Millionenbetrag gewesen sei - also mindestens 100 Millionen DM - das war von der Zeit der Euronen.
Die Kinder aber hatten stets behauptet, dass ihr Papa aber höchstens zehn Millionen hinterlassen habe. Also haben sie gegen Schlötterer eine Zivilklage angestrengt. Für das Landgericht ist es durchaus zulässig, dass öffentlich über das Vermögen von Strauß gesprochen wird. Schließlich handle es sich um das Vermögen eines Politikers und da bestehe öffentliches Interesse, woher sein Vermögen stamme.
Da kam ein früherer Bankmanager dem Schlötterer zu Hilfe: Er sagte vor der Staatsanwaltschaft Bochum aus, das Max, einer der Söhne von Strauß, versuchte, 300 Millionen DM in bar nach Luxemburg zu transferieren. 
Der Anwalt der Strauß-Kinder nahm dazu schriftlich Stellung: "Diese (angeblichen) Behauptungen sind barer Unfug, also falsch." 
Wer mehr darüber wissen möchte, schaue in den Stern:
Quelle: stern.de Zeuge berichtet über dreistelliges Millionenvermögen von Strauß
Da stelle ich mir doch eingie Fragen: Wie hoch war das Erbe von Franz-Josef Strauß wirklich? Wie hat es Strauß geschafft, ein solches Vermögen anzuhäufen? Wer hat ihn "gesponsert"? Was gab es dafür von Strauß an Gegenleistungen?! Und wieviel Millionen wurden vor dem Finanzamt als Erbe angegeben. Wieviel Erbschaftsteuer mussten die Erben bezahlen? Fragen über Fragen!
Und wieder bewahrheitet sich, dass sich die Wahrheit nicht unterdrücken lässt! Die Wahrheit kommt stets ans Licht! Das musste ja auch die katholische Kirche erleben - ich denke da nur an die Diokletianischen Fälschungen!
Und ich frage mich, auf welcher Rechtsgrundlage wurde das tatsächliche Erbe teilweise verschwiegen? Eine Demokratie kann doch nur funktionieren, wenn die Gesetze für alle gleichermaßen angewandt werden.
Und gerade ein Politiker oder eine Poltikerin, die eine Sonderrolle bei der Justiz für sich beanspruchen, verhalten sich undemokratisch - und sind damit nicht mehr wählbar.
Ich bin gespannt, ob in dieser Causa noch mehr Ungereimtes ans Tageslicht kommt!
Einen Auftritt von Wilhelm Schlötterer im Presseclub gibt es hier. Dann blättert bei den angezeigten Videos  bis zum 11.12.2009 und klickt auf das Bild, dann gibt es ein Video mit Schlötterer zu sehen!


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Montag, 11. Juni 2012

Facebook - Ende der Fahnenstange erreicht - Blog von Kiat Gorina


Eine Meldung erschütterte die Wachstumsfetischisten - das Wachstum bei Facebook ließ zu wünschen übrig. Da haben Marktforscher festgestellt, dass im April in den USA nur 158 Millionen Benutzer gezählt wurden, das waren nur 5 % mehr als vor einem Jahr! 
Quelle: THE WALLSTREET JOURNAL Facebook wächst nicht mehr wie wild
Die Jahre zuvor hatte Facebook üppige zweistellige Zuwachsraten. Jetzt hat das Heulen und Zähneklappern eingesetzt. Keine Zuwachsraten mehr! Die Superschlauen meinen, dies liege daran, dass der Markt gesättigt sei. 
Das mag ein Grund sein. Ein anderer Grund dürfte sein, dass der Mittelstand in den USA weggebrochen ist. Immer mehr ehemalige Mittelständler fristen ihr Dasein als Obdachlose in wilden Zeltstädten in den Wäldern.
Diese armen Leute brauchen kein Facebook mehr! Sie brauchen nur etwas zum Essen, sie kämpfen tagtäglich um das Überleben. Hier zeigt sich wieder, dass diese Börsen-Indianer jeglichen Bezug zur Wirklichkeit verloren haben.
Quelle: Deutschlands Zukunft - importiert aus den USA
Es betrifft ja nicht nur Facebook, sondern auch andere Riesenkonzerne. Wenn immer mehr Menschen jämmerlich verarmen, dann fehlen diese Menschen als Käufer! Und diese Spirale dreht sich immer schneller!
Wieso wollen das diese angeblich superschlauen Analysten nicht kapieren? Weil sie selbst im Hamsterrad sitzen und fleißig mitdrehen. 
Und noch etwas ist Sand im Wachstumsgetriebe für Facebook. Immer mehr Menschen erkennen, worum es wirklich Facebook geht. Dazu gibt es ein passendes Video von EXTRA3:
Hochgeladen von netzpolitik am 20.07.2010

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Dienstag, 5. Juni 2012

Prima Mobile - Dauernerver vom Dienst - Blog von Kiat Gorina


Da gibt es die Firma Prima Mobile - sie ruft von Berlin aus Leute an - immer wieder. Im Internet gibt es schon viele Klagen über diese Firma mit ihrer aggressiven Werbung. Deren Nummer lautet:
00493020692382
Sie scheint noch andere Nummern zu verwenden. Das Internet bietet ja vieles, in diesem Fall auch die Position, woher diese Anrufe getätigt werden. Ruft einfach tellows auf. Glücklich sind die Besitzerinnen einer Fritzbox: Sie können damit solche Nummern sperren.
Sonst hilft halt nur Einspeichern ins Telefonverzeichnis mit einem markanten Namen wie ABWEISEN und dann solche Anrufe eben abweisen. 
Und da tellows ja Kartenmaterial zur Verfügung stellt, braucht frau nur jemand dort vorbeischicken, der dort mal richtig Bescheid sagt! Und glücklich sind die Leserinnen, die in Berlin wohnen!
Ich finde es erbärmlich, dass der Gesetzgeber keine Regelungen erlässt oder erlassen hat, solchen Typen, die einfach nur auf den Geist gehen, das Handwerk zu legen!
Hier ein anderer Fall von Telefonterror:
Hochgeladen von DeliriumReal am 17.02.2011

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Mittwoch, 21. Dezember 2011

Occupy Bewegung und Oben Ohne - Blog von Kiat Gorina

Au wei, da habe ich ja etwas angestellt: da hatte ich einen Artikel geschrieben über die ukrainische Frauenbewegung Femen, die mit blankem Busen gegen die Wahlfälschungen in Weißrußland mit seinem Präsidenten Lukaschenko protestieren.

Drei der Protestlerinnen wurden vom Geheimdienst KGB verschleppt und übelst misshandelt. Das hinderte jedoch selbsternannte Moralapostel nicht, bei mir anzurufen und mich zu beschimpfen. Das sei eine Schweinerei, was mir einfiele, jetzt gerade vor Weihnachten!

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Samstag, 22. Oktober 2011

Schwarzbuch: Verschwendung von Steuergeldern - Blog von Kiat Gorina

Jährlich gibt der Bund der Steuerzahler ein Schwarzbuch heraus, darin zählt er Fälle auf, wie verschwenderisch Bund, Länder und Kommunen mit den Steuergeldern umgehen. Auch in Bayern! Schauen wir doch mal nach Amberg, Augsburg, Bamberg, Berchtesgaden, Garmisch-Partenkirchen und Starnberg - nur zum Beispiel. Ich kann da nur den Kopf schütteln, wenn ich lese, wie sorglos die Behören mit Steuergeldern umgehen. Nach dem Motto: "Ist ja nicht unser Geld!"

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