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Mittwoch, 30. Juli 2014

GLOSSE: Uli H. in Landsberg - der meist besuchte Häftling?


Im bayerischen Strafvollzug ist vieles geregelt, so auch die Anzahl der Besuche, die ein Häftling monatlich haben darf. Zwei Besuche im Monat - höchstens zwei Stunden lang. Uli H. macht davon reichlich Gebrauch. Dass ihn seine Frau Susi, sein Bruder und seine zwei erwachsenen Kinder besuchen, das ist bestimmt keinen Artikel wert. 

Aber BILD berichtete, sogar der Altministerpräsident Edmund St. hat den Uli H. in seiner Haft besucht. Schreibt Bild. Das war gewiss nicht einfach, diese Besuchszeit aus den Rippen zu schneiden, denn der Altministerpräsident ist zwar im Ruhestand - oder sollten wir lieber sagen im Unruhestand: Er entbürokratisiert die EU! Das ist sicherlich ein Lebenswerk! 

Wie geht es dem Uli H. - nach seiner überstandenen Operation am Herzen in einer Privatklinik? Liegt er noch auf der Krankenstation im Gefängnis? Oder wohnt er jetzt in einer Zelle? Ist er immer noch krank geschrieben? Oder muss er arbeiten - wie andere Häftlinge auch? 

Aber bleiben wir bei den Besuchern. Oder den Menshen, die ihren Besuch angekündigt haben: Karlheinz R. vom FC Bayern, gar der Addidas-Chef Herbert H. wollen Uli H. aufsuchen. Landsberg entwickelt sich geradezu zu einer Pilgerstätte. 

Und noch mehr haben ihren Besuch schon öffentlich angekündigt: Auch der Kaiser Franz. Und andere Fußballgrößen. 

Der Gefängnisleitung wird das alles zu viel. Ja, es ist ein Kreuz mit prominenten Häftlingen. 

Es gibt Gerüchte, dass künftig für solche Fälle eine Sonderregelung geschaffen wird: Der Häftling bekommt Fußfesseln umgeschnallt - so fest, dass er sie nicht selbst lösen kann. Der Häftling darf dann seine Haft zu Hause verbringen - allerdings unter ständiger Beobachtung durch Kameras. Dann ist auch das Problem mit den Besuchern gelöst. 

Es soll gerade ein Häuschen in Bad Wiessee total mit Überwachungskameras ausgerüstet werden - sozusagen eine Pilotanwendung für solche Extremfälle. Ob Uli H. dann der erste Tester dieser neuen Reglung wird? 

Wieso gerade Bad Wiesssee? Ja, da stand mal eine ganz berühmte Bauruine, mit der äugelte auch Playboy Gunter Sachs. 2004 meldete der Merkur: Wo einst die Klinik Dr. Windstosser stand und später Fotograf und Playboy Gunter Sachs ein Wohnhaus plante, wird vermutlich schon bald FC Bayern-Manager Uli Hoeneß sein neues Domizil haben.

Wetten, dass Google aufgefordert wird, diesen Link zu löschen?


Veröffentlicht am 05.07.2013 von Digges Ding

Übernommen von OverBlog

Donnerstag, 30. Januar 2014

Bänker in Angst - Selbstmord ist keine Lösung!

Zur Zeit wird die globale Welt der Banken und der Finanzen von einer Welle erschüttert: Immer mehr Bänker und Finanzjongleure verüben Selbstmord. Was sind die Ursachen? Ist es wirklich nur die starke Belastung dieser Bänker? Die Wahrheit soll vertuscht werden. Die zu starke Belastung mag der berühmte Tropfen sein, der das Fass zum Überlaufen bringt. 

Das mag vielleicht einer der Gründe gewesen sein, wieso ein Praktikant bei einer amerikanischen Bank durchdrehte und an einem epileptischen Anfall starb. Aber die sich immer mehr häufenden Selbstmorde? Haben die Betroffenen wegen Überlastung den Freitod gesucht? Nein, das Finanz- und Bankensystem fährt sich selbst gegen die Wand. 

Aber das wollen die selbsternannten Hohenpriester des Gottes MAMMON nicht wahrhaben. Leute, ihr habt alle verloren! Seht das endlich ein! Erkennt endlich, dass euer Wachstumswahn diesen Planeten Erde zerstört! Ihr habt es geschafft,  mit eurem Wachstumswahn den Boden der Ozeane mit meterdicken Schichten von Plastik zuzuschütten. Überall wohin wir schauen - nur Plastikabfälle! 

Ihr habt es geschafft, die stärksten Kräfte in den Universen zu entfesseln - aber beherrschen könnt ihr sie nicht! Und was macht ihr mit der ungeheuren Energie? Ihr bringt damit Wasser zum Kochen! Mit dem Dampf treibt ihr Turbinen an. Diese treiben Generatoren an. Damit erzeugt ihr elektrischen Strom. Den schickt ihr dann Tausende von Kilometern auf die Reise! Die meiste Energie verpufft, bis sie endlich am Ziel ankommt! 

Und warum? Weil ihr Wachstumsgläubige seid! Weil ihr meint, eure Konzerne müssen immer mehr wachsen. Nur ihr allein habt angeblich das Monopol für Energieerzeugung! Ihr wollt eure vermeintliche Macht erhalten. Und ihr merkt gar nicht, dass ihr machtlos seid! Ihr schaufelt fest an euren eigenen Gräbern!
Euch ist nicht mehr zu helfen! 

Das Schlimme daran ist, dass Milliarden von Menschen leiden müssen, ja auch sterben müssen. Und warum? Weil ein paar hundert Superreiche weiterhin an ihrem vermeintlichen Reichtum festhalten wollen. Weil sie noch reicher und mächtiger werden wollen. 

Was jetzt passiert, dass eure Helfershelfer von der Panik ergriffen werden, von der großen Angst, das sollte ein Menetekel für euch sein! Kehrt um oder geht unter! 


Veröffentlicht am 30.01.2014 von Kiat Gorina
Quellen:
  1. seite3.ch Was verheisst die Suizid Welle unter den Bankern?
  2. T-Online Todes-Serie schockiert Londons Finanzbranche
  3. T-Online Deutsche-Bank-Chef Anshu Jain trauert um Weggefährten
  4. DWN Selbstmord in London: Toter JPMorgan-Banker war IT-Vizechef
  5. Blick.ch Polizei schnappt «toten» Banker

Übernommen von OverBlog

Mittwoch, 15. Januar 2014

GLOSSE: Hosen runterlassen - wegen der Bilderberger

Ja, das haben sie fein eingefädelt - diese Drahtzieher! Wer? Na, die Bilderberger! Angefangen hat es mit nur sieben Menschen. Sie zogen am 12. Januar 2002 ihre Hosen oder Röcke aus und fuhren unten ohne U-Bahn! Mittlerweile hat sich dieser Tag des "unten ohne" auf dem ganzen Globus herumgesprochen.  So auch dieses Jahr! Auch in Berlin: 


Veröffentlicht am 12.01.2014 von Berliner Morgenpost

Da zogen sich Menschen die Hosen und Röcke aus und fuhren unten ohne U-Bahn. Warum das alles? Und wer hat das organisiert? Nicht ein Veranstater wie Improv Everywhere. Nein, wer steckt dahinter? In Wirklichkeit die Bilderberger! Genau, die Bilderberger! Sie haben lange vorausgesehen, dass die Zockerbanken in die Pleite marschieren. 

Das muss auf jeden Fall verhindert werden. Womit? Mit dem Geld der kleinen Leute. Ja, die kleinen Leute müssen dann die Hosen runterlassen, d. h. sich vom Ersparten trennen. Nur um die Zockerbanken weiter zu finanzieren! Ja, und ans Hosen runter lassen müssen die Menschen sich erst gewöhnen. 

Also führen wir einen Hosen runterlassen Tag ein. Natürlich in Englisch. Weltweit! Als Spaßaktion. Wenn es dann wirklich ernst wird, wenn die Zwangsabgabe wirklich kommt, dann haben sich die kleinen Leute schon so an diesen Spaß gewöhnt, dass sie sich das gefallen lassen! Ja, so dachten die Bilderberger. 

Und bisher scheint ihre Rechnung aufzugehen. Sie haben auch die passenden Regeln erfunden: Niemand darf mit den anderen mit runtergelassenen Hosen sprechen. Ja, alle müssen so tun, als sei das normal. Damit es in Fleisch und Blut übergeht: Den Zockerbanken das letzte Ersparte zu geben, das ist das Normalste der Welt! Das macht Spaß! 

Und als nächstes folgt der "Letztes Hemd"-Tag ... In den Denkfabriker der Bilderberger wird schon eifrig geplant.  

Und wenn alle ihr letztes Hemd für die notleidenden Zockerbanken gegeben haben, dann kommt der ultimative Kick, das höchste der Gefühle: 


GIB DEIN LEBEN! 

Übernommen von OverBlog

Montag, 2. Dezember 2013

Der Koalitionsvertrag und die Haftungskaskade des Finanzministers

Der derzeit amtierende Bundesfinanzminister kennt ein neues Lieblingswort - die Haftungskaskade! So sehr mag er dieses Wort, dass es sogar in den Koalitionsvertrag floss. Gleich an zwei Stellen:

Seite 93:

Bei der Sanierung und Abwicklung von Banken setzen wir uns für die strikte Erhaltung einer klaren Haftungskaskade und für konsequente Beteiligung von Bankgläubigern (Bail-in) ein. Künftig müssen vorrangig Eigentümer und Bankgläubiger, nicht Steuerzahler herangezogen werden. Sparer mit einer Einlage bis zu 100.000 Euro werden geschützt! 

Was heißt das wirklich?Das ist nur eine Absichtserklärung. Soll heißen, wenn eine Bank pleite ist, dann sollen die Eigentümer und Gläubiger der Bank für die Schulden aufkommen. Vorrangig! Aber wenn diese beiden Gruppen kein Geld mehr haben oder zu wenig, dann werden wir Steuerzahler gerupft! Nachrangig!

Wieso darf eine Bank nicht pleite gehen? Wenn eine Bank zuviele Verluste angehäuft hat, weil sie sich verzockt hat, dann geht sie pleite! Aber nein, in solchen Fällen sollen wir Steuerzahler bluten! Auch wenn wir die Bank gar ncht kennen und keine Kunden dieser Bank sind!

Diese Ungeheurlichkeit steht in diesem Koalitionsvertrag! Da haben von der SPD Nahles und Gabriel zugestimmt! Sind die denn von allen guten Geistern verlassen?

Leute, derzeit touren ja die Spitzenfunktionäre der SPD bundesweit und wollen die SPD-Basis auf diesen Koalitionsvertrag einschwören! Leute, lasst euch nicht verkackeiern! Fragt diese Truppe: Stimmt es, dass letztendlich wir Steuerzahler die Schulden von Banken bezahlen sollen?

Aber es geht noch viel weiter mit dieser Haftungskaskade. Da gibt es einen verklausulierten Satz. Da sollten wir besonders vorsichtig sein und ihn genau lesen:

Seite 94:

Sobald der Aufbau eines europöischen Abwicklungsmechanismusbeschlossen ist, kann, nachdem der deutsche Gesetzgeber eine entsprechende Entscheidung getroffen und die EZB die Aufsicht operativ übernommen hat, als Zwischenlösung ein neues Instrument zur direkten Bankenkapitalisierung auf Basis der bestehenden ESM-Regelungen mit einem maximalen Volumen von 60 Milliarden Euro und insbesondere mit der entsprechenden Konditionalität und als letztes Instrument einer Haftungskaskade in Frage kommen, wobei sichergestellt ist, dass vorher alle vorrangigen Mittel ausgeschöpft worden sind und ein indirektes ESM-Bankenprogramm mit Blick auf die Schuldentragfähigkeit des Staates ausgeschlossen ist. Eine dauerhafte Üernahme direkter Bankenrisiken durch den Steuerzahler lehnen wir ab.

Und worum geht es? Um Zombie-Banken! Das sind Banken, die viel zu wenig Eigenkapital haben. Auch solche Banken dürfen nicht pleite gehen! Wer nun meint, deutsche Banken sind davon nicht betroffen, irrt gewaltig. Auch in Deutschland gibt es Zombie-Banken. Und wir Steuerzahlen sollen deren Verluste bezahlen!


Veröffentlicht am 25.11.2013 von Bananenrepublik1

Da haben die Kanzlerin und ihr Finanzminister den Deutschen eine schlimme Suppe eingebrockt und wir sollen sie auslöffeln. Und was sagt der CSU-Abgeordnete Peter Gauweiler? Er stimmte als einer der wenigen gegen den ESM-Vertrag!

Quelle: THE HUFFINGTON POST CSU-Politiker Peter Gauweiler: Das Ende der Eurozone naht

Übernommen von Over-Blog

Mittwoch, 13. November 2013

Dr. Wolfgang Schäuble und seine Haftungskaskade

Der Sudoku-Spieler
Es ist schon erstaunlich, zu welchen Wortungetümen Finanzminister greifen, wenn es um die Rettung einer Bank geht! Wer bezahlt, wenn eine Bank Pleite macht? Dann greift eine Haftungskaskade! Was soll das bedeuten? Wer bezahlt dann die von der Bank angehäuften Schulden? Klar, die Haftungskaskade: 

  1. Die Eigentümer der Bank
  2. Die Inhaber von Anleihen der Bank
  3. Die Bankkunden mit ihren Guthaben oberhalb der Einlagensicherungsgrenze
  4. Die Steuerzahler

Wenn also eine Bank zahlungsunfähig ist, dann werden an dritter Stelle die Bankkunden für die Schulden aufkommen müssen. Das müssen wir uns mal so richtig vorstellen: Da zockt eine Bank auf Teufel komm raus und verzockt sich und kann ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen. Wenn dann die Besitzer nicht zahlen können, dann kommen die Bondholder dran. Und wenn die auch nicht mehr zahlen können, dann kommen die Bankkunden an die Reihe, also Menschen, die ihr sauer verdientes Geld dieser Bank anvertraut haben! 

Das bedeutet doch: Da haben Zocker im Auftrag der Bank gezockt, wenn es gut lief, dann kassierten sie die berühmt-berüchtigten Boni ein. Und wenn sie sich verzockt haben, also alles verspielt haben, dann müssen die Bankkunden dafür gerade stehen! Obwohl sie gar nicht gezockt haben! 

Aber es geht noch weiter: Für den Fall, dass auch die Bankkunden die Bankschulden ncht bezahlen können, dann sind die Steuerzahler dran! Wirklich, die Steuerzahler!  Auch wenn sie nicht Kunde einer solchen Bank sind! 

Das bedeutet doch: Die Banken wollen ohne Risiko zocken. Gewinnen sie, dann  streichen sie den Gewinn ein und reden nicht darüber. Verlieren die Banken, dann wird bei den eigenen Kunden und wenn das nicht reicht, bei den Steuerzahlern abkassiert! 

Die Banken wollen und müssen nicht für den selbst verschuldeten Verlust aufkommen. Im schlimmsten Fall zahlen die Steuerzahler! Ja, diese Ungeheuerlichkeit gab jüngst Bundesfinanzminister Schäuble zu - allerdings sehr unverständlich! 


Veröffentlicht am 08.11.2013 von exzombieschaf

Zum Nachlesen:

Quelle: MsW 2014 – mit der Haftungskaskade beginnt der Raubzug gegen unser aller Geld:  "Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter  Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt." (Jean-Claude Juncker)

Und was sagt die größte Oppositionspartei, die SPD, dazu? Frau Andrea Maria Nahles - die Generalsekretärin der SPD? Sie singt - im Parlament! Ja, sie singt den Abgeordenten etwas vor - ein Kinderlied!


Veröffentlicht am 03.09.2013 von Hans Peter

Ich sage nur: Wie passend! Veralbern kann ich mich auch alleine! 

Und ich frage mich auch: Was machen die Banken, wenn es einen Run auf die Banken gibt? Wenn alle Kunden zu ihrer Bank rennen und ihre Guthaben abheben wollen? Alle! Dann kann ja die EU auch nicht die geplante - angeblich einmalige - Zwangsabgabe von zehn Prozent vom Vermögen einziehen! Weil das Geld im Sparstrumpf steckt oder im Haustresor liegt ...

Übernommen von Over-Blog

Samstag, 29. Dezember 2012

Die Zockermethoden mancher Banker - Blog von Kiat Gorina


Dass die Deutsche Bank mal Zeiten hatte, da ließ sie ihre Kunden auf das Ableben von Menschen wetten, das war mir mal eine Glosse wert - und diese Vorfälle sind wirklich passiert:

Quelle: GLOSSE: Deutsche Bank wettet auf den Tod

Es gibt ja noch andere Banken als die Deutsche Bank, die lassen auch gern wetten. Beispielsweise Goldman Sachs! Die haben sich ja etwas besonders Perfides ausgedacht: Sie lassen ihre Kunden wetten, ob ein Strafgefangener rückfällig wird oder nicht! Das gibt es nicht? Doch, das gibt es wirklich!

Quelle: SPIEGEL ONLINE Geld oder neues Leben

Und wie steht es mit dem Risiko? Schließlich ist jede Wette mit einem Risiko behaftet. Also hat sich Goldman Sachs abgesichert. Der SPIEGEL schreibt:

"Bei Goldman Sachs scheint man sich dagegen noch nicht ganz sicher zu sein. Zwar geht die Investmentbank in Vorleistung und legt knapp zehn Millionen Dollar für die kommenden vier Jahre aus. Sollte das Projekt aber nicht den gewünschten Effekt haben, springt ein Bürge ein und sichert 75 Prozent der Summe durch eine Kreditgarantie ab. Sein Name: Bloomberg Philanthropies. Es ist die persönliche Stiftung des New Yorker Bürgermeisters."

Es hat offenbar seine Vorteile, wenn der Chef einer Bank in der Bronx aufgewachsen ist. Lloyd Blankfein war der einzige seiner Familie, der studieren konnte. Sein Studium finanzierte er mit Stipendien und Krediten ...


Veröffentlicht von thethinkingblue am 28.11.2012
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Freitag, 30. November 2012

GLOSSE: Wie verbindlich ist die Bayerische Verfassung? - Blog von Kiat Gorina


Das Bundesland Bayern ist ein Freistaat. Es gibt auch eine Bayerische Verfassung. Da stehen so manche Artikel drin. Beispielsweise der Artikel 3:

"Bayern ist ein Rechts-, Kultur- und Sozialstaat. Er dient dem Gemeinwohl."

Oder im Artikel 106 steht:

"Jeder Bewohner Bayerns hat Anspruch auf eine angemessene Wohnung. Die Förderung des Baues billiger Volkswohnungen ist Aufgabe des Staates und der Gemeinden."

Gilt das wirklich für alle Bewohner Bayerns? Auch in Bayern gibt es Hartz-IV-Bezieher! Auch in Bayern werden Hartz-IV-Bezieher sanktioniert, also werden ihnen die Beträge für die Grundsicherung gekürzt! Und es gibt Totalsanktionierungen. Das bedeutet für die Betroffenen, dass sie überhaupt keinerlei Grundsicherung erhalten - auch kein Wohngeld mehr. Sie verlieren ihre Wohnung. Wo sollen sie schlafen?

Unter den Brücken Bayerns?

Vieleicht gibt es jetzt Leserinnen und Leser, die - von der Springer-Presse et al. - sich aufhetzen lassen und meinen, diese Langzeitarbeitslosen seien doch selbst schuld, das seien faule Säcke, die nicht arbeiten wollen.

Quelle: Neues Traunstein Bayerns Verfassung

Dass der Artikel 106 sogar vom Finanzminister und vom Ministerpräsidenten missachtet wird, zeigt folgender Fall:

Quelle: Nürnberger Nachrichten 33 000 GBW-Wohnungen für drei Euro verkaufen

Fassen wir zusammen:

  1. Es gibt in Bayern eine Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft (GBW), die derzeit 33.000 Wohnungen besitzt. Viele dieser Wohnungen sind sanierungsbedürftig.
  2. Aber Sanierung bedeutet Geld. Deshalb will die Bayerische Staatsregierung die meisten dieser Wohnungen verkaufen. Nicht an Kommunen, sondern an "Investoren", das bedeutet für die betroffenen Mieter hohe Mieterhöhungen.
  3. Die Mieter gingen auf die Straße - auf ihren Transparenten stand: "Keine Haushaltssanierung auf unserem Rücken", "33000 Familien stehen im Regen. Danke CSU", "Keine Sanierung der Zockerbank auf unsere Kosten"
  4. Finanzminister und Ministerpräsident behaupten, die EU fordere den Verkauf der Wohnungen.
  5. Also sollen diese Wohnungen im Bieterverfahren verkauft werden! 
  6. Werden die betroffenen Mieter noch CSU wählen? Wohl kaum!


Da frage ich mich: Wieso gibt es eine Bayerische Verfassung, wenn die Staatsregierung selbst sich nicht an diese Verfassung hält? Da steht doch klar drin, dass in Bayern der Staat und die Gemeinden den Bau billiger Wohnungen fördern müssen - aber sie dürfen sanierungsbedürftige Wohnungen nicht verkaufen - an Investoren oder gar an "Heuschrecken"!

Was ist von Politikern zu halten, die einen Amtseid auf eine Verfassung leisten und sich dann später nicht daran halten?

Vielleicht meinen die Politiker von heute auch, dass eine Verfassung wie die Bayerische, die 1996 ganze 50 Jahre alt wurde, nur noch ein Grund zum Feiern ist ...


Hochgeladen von wskfan am 11.11.2008
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Dienstag, 21. August 2012

Ist das einer WELT-Redaktion würdig? - Blog von Kiat Gorina


Da veröffentlicht WELT ONLINE einen Artikel mit dem marktschreierischen Titel "Spekulanten wetten auf Comeback der D-Mark" und wer diesen Artikel liest, wird leider feststellen müssen, dass es gar nicht um die Rückkehr zur D-Mark geht. 

Es geht halt darum, dass immer mehr Zocker auf der globalen Finanzbühne auf das Auseinanderbechen der derzeitigen Euro-Zone geht. Derzeit sind deutsche Staatsanleihen nichts mehr wert - das stimmt. Trotzdem gibt es Zocker, die sich damit eindecken. 

Sie spekulieren, dass es bald nur noch eine Kern-Euro-Zone geben wird - bestehend neben Deutschland aus Frankreich, Niederlande, Österreich, Finnland und Belgien. Und dann sind natürlich die deutschen Staatsanleihen wieder etwas wert! 

Da frage ich mich doch allen Ernstes, was soll das für ein Journalismus sein, wenn im Titel eines Artikels etwas anderes steht als im Artikel selbst?!


Veröffentlicht am 24.07.2012 von spiral023
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Dienstag, 24. April 2012

Alte Börsenweisheit: Sell in May and Go Away - Blog von Kiat Gorina


Dieser Spruch alter Börsianer scheint immer wieder zuzutreffen: Verkaufe im Mai und hau ab! Diesmal kam er schon Ende April. Der deutsche Aktienindex DAX sinkt auf den niedrigsten Stand seit zwei Jahren! 

Quelle: Frankfurter Rundschau Die Deutsche Bank im freien Fall

Ja, ihr habt richtig gelesen: "Die Deutsche Bank im freien Fall"! 

Und wieder zeigt sich, dass unrechtes Handeln irgendwann "bestraft" wird. Wieso unrechtes Handeln? Die Deutsche Bank?
Ja, natürlich! Oder ist das Zocken mit Nahrungsmitteln etwa gerecht? Da zockte auch die Deutsche Bank mit und wer waren die Leidtragenden? Die Armen, die hungerten und verhungerten. Nur weil ein paar verrückt gewordene Zocker in ihrer Gier nach noch mehr Geld immer mehr wollten und dabei auch über Hungerleichen gingen! 

Und was ist mit der Deutschen Bank los? Dazu folgende Meldung: "Investoren wollen Deutsche-Bank-Aufsichtsrat wegen Querelen nicht entlasten: Der Deutschen Bank droht wegen des missglückten Führungswechsels eine heiße Hauptversammlung. Der britische Investorenberater Hermes will die Entlastung des Aufsichtsratschefs Clemens Börsig verhindern." 

Wann hat es das schon gegeben? Einst das Aushängeschild der deutschen Banken und jetzt? Dem Chef des Aufsichtsrates droht, dass er nicht entlastet wird? Was gibt es Schlimmeres für eine Bank als eine solche Hiobsbotschaft? 

Quelle: finanzen.net Investoren wollen Deutsche-Bank-AR wegen Querelen nicht entlasten 

Auch sonst gibt es fast nur negative Meldungen:

Diese Liste ließe sich noch fortsetzen! Steht eine neue Krise vor der Tür - eine noch größere als 2008? Ich denke schon!
Weitere Artikel über Josef Ackermann


Veröffentlicht am 23.04.2012 von VBankAG
Veröffentlicht am 19.04.2012 von KollektivAnonymous
besucherzhler

Dienstag, 27. September 2011

Börsianer schlimmer als Psychopathen? - ABer ja doch! - Blog von Kiat Gorina

Erinnern wir uns, da gab es in der Schweizer Großbank UBS einen Händler -  Kweku Adoboli. Jetzt sitzt er im Gefängnis. Weil er über zwei Milliarden Schweizer Franken einfach so verzockt haben soll! Hier zeigt sich doch, mit welchen Verrückten wir es zu tun haben! Und solche Verrückte maßen sich an, über andere Menschen zu bestimmen. Ja, schlimmer noch, solche Menschen spielen Schicksacl mit dem Schicksal vieler anderer Menschen!

WEITER ...

Sonntag, 25. Januar 2009

Was hat dieser Mensch gemeinsam?

George Soros beim Weltwirtschaftsforum in Davos im Jahre 2010

Was soll diese Frage? Gemeinsam mit wem? Und überhaupt, wer soll dieser Mensch sein? Nun, das ist George Soros, das Forbes Magazine schätzt sein Vermögen auf neun Milliarden US-Dollar. Womit hat er so viel Geld verdient? Mit Hedgefonds! Schon früh lernte er, seine Geschäfte der US-Finanzaufsicht zu entziehen. Wie? Seine Firmen saßen auf den Niederländischen Antillen und den Jungferninsel ...

Und er hat im Jahr 2007 persönlich über eine Milliarde US-$ verdient, einfach so! Eine Milliarde US-$, das kann ich mir nicht vorstellen.

Aber auch andere haben 2007 persönlich über eine Milliarde US-$ verdient:

James Simons, John Paulson, Philip Falcone und Kenneth Griffin. Forbes schätzt das Vermögen von Simons auf vier Milliarden US-$, "verdient" mit Hedgefonds, genau wie Soros.

John Paulson hat sogar soviel mit Hedgefonds kassiert, dass er vor Journalisten geprahlt hat: "Ich habe den Jackpot geknackt!" Seine Firma verwaltete 2007 ein Vermögen über 12 Milliarden US-$. Das Magazin Alpha nannte ihn "King of Cash".

Was ist mit Philip Falcone? Forbes schätzt sein Vermögen auf fast zwei Milliarden US-$. Verdient mit Hedgefonds ...

Und womit hat Kennet Griffin sein Vermögen von 1,5 Milliarden US-$ verdient? Mit Hedgefonds? Bingo, die Kandidatin hat 100 Gummipunkte.

Was ist ein Hedgefond? Wie konnten diese Milliardäre soviel Geld scheffeln? Mit Leerverkäufen! Wie der Name schon sagt, diese Menschen spekulierten mit Waren, die sie zum Zeitpunkt des Verkaufes gar nicht besitzen. Sie spekulieren darauf, dass die Ware zum Verkaufszeitpunkt billiger wird. Und weil sie über immens Geld verfügen, können sie mit anderen Verkäufen dafür sorgen, dass die Ware wirklich billiger wird, da wird halt dann ein bisschen nachgeholfen. Sie spekulieren also auf Preisänderungen. Und sie entzogen sich in der Vergangenheit jeglicher Finanzaufsicht. Und sie zahlten kaum Steuern, zumindest nicht im eigenen Land ...

Diese fünf Hedgefonds-Manager standen am 13.11.2008 auf dem Capital Hill, die rechte Hand zum Schwur erhoben. Ein Abgeordneter sagte: "Diese Kerle haben mehr Geld als Gott!"

Ich würde eher sagen, das sind alles Teufel! Weil Millionen von Menschen Opfer ihrer Spekulationen wurden ...



Veröffentlicht am 09.11.2012 von BerggruenGovernance